Maradona by Kusturica

Maradona by Kusturica (2008), ES/FR
Laufzeit 93 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm

- Kritiker
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Maradona by Kusturica - Bild 799057
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von Emir Kusturica, mit Diego Armando Maradona

Maradona hat die Fußballwelt verzaubert. Klein, lockig, wie von Gott modelliert, tanzte er sich durch die gegnerischen Verteidigungsreihen, holte 1986 im Alleingang – mit der “Hand Gottes” – für Argentinien den Weltmeisterpokal und für Neapel den nationalen Titel. Er, der auf dem Rasen traumwandlerisch jedes Hindernis umdribbelte, stolperte auf dem Weg von den Arenen in den Alltag und kam zu Fall. Aufgedunsen von Alkohol, Drogen und Tabletten blickte Maradona dem Tod ins Auge. Emir Kusturica hat jetzt einen Dokumentarfilm über die fußballerische Jahrhundert-Ikone gedreht.


Cast & Crew


Kommentare (5) — Film: Maradona by Kusturica

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spanky

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Bewertung5.0Geht so

Leider enttäuschend langweiliges Portait über die traurigste Gestalt der Fußballwelt, obwohl dieses Vollgas-Leben ja Stoff für Fernsehserien (sprich: Telenovelas) hergeben würde. Und Kusturica nervt unendlich mit diesem Tor des Jarhunderts, meine Güte. Dafür ist Manu Chaos Ständchen am Schluss wirklich rührig.

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mmmatze

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Bewertung6.0Ganz gut

Gutes Portrait, leider bekommt D.A.M. viel zuviel Raum, seinen geistigen Dünnschiss über Politik abzulassen. Kusturica hats wohl gefallen.

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suzee

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Diego unser, der Du bist auf dem Spielfeld,
geheiligt sei Deine linke Hand, lass Deinen Zauber erscheinen,
und lass Deine Tore in Erinnerung der Menschen verweilen,
wie im Himmel so auch auf Erden,
lass uns an der Freude zuteil werden an diesem Tage,
und vergib diesen Journalisten, wie auch wir vergeben der neapolitanischen Mafia,
und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von João Havelange, oh Diego."
Glaubensbekenntnis der "Church Of Maradona" und ich wunder mich jetzt über gar nix mehr....

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Leisureking

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für Fussballfreunde ist der Film ein absolutes Muss. Aber Maradona ist von seiner Persönlichkeit weitaus facettenreicher, als es gängige Vorurteile gegenüber Sportlern allgemein nahelegen. Am Ehesten könnte man Parallelen zu Muhammed Ali ziehen. Es geht um Anbetung, Ekstase, Religion, Drogen, Sex, Verweigerung gegenüber dem Establishment, Politik, Familie etc. Das alles kommt im Film sehr gut rüber. Zudem hat Kusturica seinem Film eine eigene, sehr lyrische Note verliehen, die gut zum Phänomen Maradona passt. Leider geht ihm dabei nach etwa einer Stunde ein wenig die Puste aus. Da sieht man Maradonas Tor gegen England 1986 dann zum zehnten mal und fragt sich, warum. Das Ende ist aber wieder phantastisch. Diego bekommt ein Ständchin von Mano Chao (sofern die sich so schreiben?) geträllert und kann sich die Tränchen nur mit Mühe verkneifen.

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mmmatze

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Lief der überhaupt im Kino? Eher so unterm Radar, oder?


suzee

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Anscheind ja, vor zwei Jahren. Aber ich bin auch erst drüber gestolpert, als er nen DVD-Termin bekommen hat...


jannis

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vorgemerkt

Wo gibt es dieses Filmwerk denn zu sehen?

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suzee

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ah, oh, jetzt, Februar 2010 als DVD erhältlich!


jannis

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Coolio!


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