Marie-Antoinette

Marie-Antoinette (2006), US
Laufzeit 118 Minuten, FSK 0, Historienfilm, Drama, Kinostart 02.11.2006

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6.2 Kritiker
23 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1 Community
1928 Bewertungen
58 Kommentare
Marie-Antoinette - Bild 7571
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von Sofia Coppola, mit Kirsten Dunst und Jason Schwartzman

Marie Antoinette wird aus politischem Kalkül ihrer Mutter, der österreichischen Kaiserin Maria Theresia, als Teenager mit dem französischen Thronfolger Ludwig XVI. verheiratet. Schweren Herzens muss die junge Prinzessin die geliebte Heimat hinter sich lassen – und trifft auf eine völlig neue Welt. Am französischen Hof herrschen andere Sitten und ihr Ehemann Ludwig geht lieber auf die Jagd, als seinen ehelichen Pflichten nachzukommen. Gelangweilt von ihrer Ehe gibt sich Marie Antoinette pompösen Festen in einer vom Rest der Gesellschaft abgeschotteten, elitären Atmosphäre hin. Lebensfroh, vergnügungssüchtig, sorglos und verschwenderisch sind schon bald die Attribute, die der Regentin zugeschrieben werden. Pomp meets Pop: Um den Intrigen, dem strengen Hofprotokoll und dem Druck, einen Nachfolger zu gebären, zu entfliehen, stürzt sich die französische Königin in einen dekadenten Konsumrausch. Ihre Vorlieben prägen den Stil des 18. Jahrhunderts. Was sie trägt, wird Mode: Meterhohe Turmfrisuren, pompöse Kleider, die teuersten Geschmeide, und die ausgefallensten Schuhe. “Die Leute haben kein Brot? Sollen sie doch Kuchen essen!” – jenes berühmte Zitat wird bis heute Marie Antoinette nachgesagt. Tatsächlich zeigt sie sich ignorant und unwissend gegenüber den politischen und sozialen Veränderungen in ihrem Land. Und so gehen die Anfänge der Französischen Revolution im Mikrokosmos des königlichen Hofes gänzlich unter – bis schließlich die wütende und hungernde Bevölkerung das Zepter in die Hand nimmt.

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Kritiken (7) — Film: Marie-Antoinette

Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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5.0Geht so

Nach amerikanischen Vororten und japanischen Großstädten hat Francis-Ford-Töchterchen Sofia nun also die französische Geschichte für sich entdeckt: In knallig-bunten Bildern erzählt MARIE ANTOINETTE dabei abermals nichts weiter als das schon jetzt redundant wirkende Coppola-Einmaleins des Ver- und Bestehens großer Mädchen in einer ihnen fremden Welt auf - Innovation: Fehlanzeige. Dass der Film trotz all der langbärtigen Versailles-Klischees, und seiner ebenso offensichtlichen, wie auch unangenehm bemühten Parallele, die er zwischen der Akklimatisationsphase der späteren Königin am Hofe und dem Leben heutiger It-Girl-Mythen a la Paris Hilton konstruiert, mäßig Spaß bereitet, hat vor allem zwei Gründe: Kirsten Dunst funktioniert als renitente Mischung aus Arroganz, Naivität und Verletzlichkeit tatsächlich weit aus besser, als man es von ihr erwarten durfte, zum anderen versprüht Coppolas Optik- und Stilwechsel, weg vom scheinintellektuellen Pseudo-Arthouse für Lehrerehepaare, hin zur quitschbunten Popkulturtapete durchaus eine gewisse Frische, kann aber letztlich natürlich auch nicht ganz darüber hinwegtäuschen: Ebenso wie das Hofleben in Frankreich ist auch der Film eine schillernde Fassade, hinter der sich nur leere Belanglosigkeit verbirgt.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

Hitmanski

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Unterschätze nie die Wörter in den Klammern. ;)


Hitmanski

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Heute sind wir aber albern, Herr Gillis. Ich glaube, ich muss Norma mal herbeirufen :)


isinesunshine: isinesunshine.de

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7.0Sehenswert

Marie Antoinette ist ein von vorne bis hinten durchgestylter Film vor der immensen und eindrucksvollen Kulisse des Schlosses zu Versailles. Die Kostüme sind einfach umwerfend und Milena Canonero hat dafür absolut zurecht den Oscar gewonnen. Viele Frauen würden morden, um diese Kleider einmal tragen (oder auch nur berühren!) zu dürfen. Da der Film sich am französischen Hof abspielt, tragen nicht nur die Adeligen das Beste vom Besten, sondern auch an der Garderobe des Personals wird man absolut nichts auszusetzen finden. Der Schwerpunkt liegt dennoch ganz klar auf den exzessiven Shoppingnachmittagen der Dauphine/Königin: Unmengen von Stoffen werden hier kombiniert, um daraus die wundervollsten Kleider zu machen. Dutzende von Schuhen (entworfen von Manolo Blahnik) werden der Königin zur Auswahl vorgelegt. Fächer, Hüte, Strümpfe, Accessoires wir Blumen, Federn und sogar künstliche Vögel finden sich in Marie Antoinettes ausgefallenen (Turm-)Frisuren wieder. Allein an einem Bildband mit all diesen Kleidern , Frisuren und Accessoires könnte man sich stundenlang ergötzen.

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sushi25: movie-fan.de

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7.5Sehenswert

Trotz anfänglicher Bedenken, Blahnik-Schuhe, moderner Soundtrack etc. eine wunderschöne Historienverfilmung.

Da der Film Marie Antoinette heißt, die vermutlich tatsächlich keinen/kaum Kontakt zur Welt außerhalb des Hofes und damit zu den Problemen des Volkes hatte, stört die Ausblendung der Situation im Lande nicht.

Die Musik passt, die Kostüme und die Überzuckerung Versailles funktionieren wie auch die Story. Gratulation Frau Coppola.

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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3.5Schwach

Oberflächlich betrachtet ist freilich alles makellos; die Kamera fängt den Prunk in wunderbaren Tableaus ein, untermalt von einem pompös-erhabenen Soundtrack. Und überdies? Gelangweilte Mädchen, mal wieder.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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4.5Uninteressant

Sofia Coppola grenzt die Nöte eines hungernden Volkes, das sich allmählich zum Widerstand rüstete, gänzlich aus, um sich stattdessen vollends auf den Mikrokosmos Versailles zu konzentrieren. Dessen künstlerisch-ästhetische Umsetzung mag sicherlich nicht jedermanns Geschmack treffen und zu kontroversen Diskussionen anregen.

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ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte

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8.5Ausgezeichnet

Diese Marie Antoinette hat viele Facetten, und Coppola macht sie auch nicht gewaltsam zu einer Frau von heute, aber sie zeigt sie mit einer ausbalancierten Tonlage von Humor und Anteilnahme in ihrer zeitlosen Menschlichkeit. Das sollte erlaubt sein, auf die Gefahr hin, dass man so den Eindruck bekommt, dass es ein großes Unrecht war, diese Frau aufs Schafott zu schicken.

Kritik im Original 27 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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10.0Lieblingsfilm

Dies ist vor allem ein Film, der sehr viel Vergnügen bereitet und zwar billiges, wie geistreiches im gleichen Moment. Über weite Strecken gut gelaunt, voller Einfälle und Witz und Glamour, überbordende Unterhaltung und große Gefühle.

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Kommentare (50) — Film: Marie-Antoinette

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Morrigan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein "Plätscherfilm", der sich hervorragend eignet wenn man in der melancholischen "Bald wird es hell"-Stimmung nach einer Nacht ohne Schlaf ist. Wunderschönes Licht in vielen der Einstellungen und ein für diese Art von Filmen ungewöhnlicher Soundtrack fesseln einen mehr als es der Plot tut, denn der Film endet da wo in Marie Antoinette's Geschichte das grausige Ende anfing. Doch dieser Bruch mit der historischen Marie macht den Film einfach aus. Wenn nicht die Frisuren und Kleider der damaligen Zeit entsprechen würden, könnte man immer wieder vergessen, wen Kirsten Dunst hier darstellt und einfach ein gelangweiltes junges Mädchen sehen, dass mit ihren Freundinnen "la dolce vita" genießen will, bis sie reifer und wieder natürlicher wird. Was ich an dem Film toll finde sind die Farben. Es gibt so gut wie kein schwarz, braun oder weiß, alles ist in pastelligen , dennoch kräftigen Farben gehalten. Ein richtiges Bonbon für die Augen. Besonders in der Szene die mit dem Lied "I want candy" untermalt wird. Einfach eine Szene die Spaß macht (und Hunger wenn man die Törtchen so anschaut xD) da ist es auch egal dass veilchenfarbene Chucks neben Marie auf dem Boden liegen. Wer einen historusch korrekten Film will ist hier definitiv fehl am Platze. Wer aber bezaubernde Bilder und eine Marie Antoinette sehen will, die auch gut ein Mädchen aus der heutigen Zeit sein könnte dass alles unterlegt von einem Indie-Soundtrack der ist genau richtig. Aber wie gesagt es ist meiner Meinung nach ein plätschender Film, der als letzter Film einer langen Nacht genau richtig ist.

PS: Ich kann mich irren aber der Perückendesigner Leonardo der ihr dieses Monstrum von Perücke anfertigt , ist das David Walliams von Little Britain? =D

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NullOuvert

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Bewertung2.5Ärgerlich

Der Film ist im Grunde nur eine zweistündige Party mit bunten Kostümen und schillernden Kulissen. Ich ging ursprünglich davon aus, dass man irgendwann mal zur französischen Revolution kommen würde und der Film mit dem Tod Marie-Antoinettes endet - natürlich war dem nicht so. Der Film beschränkt sich auf die Parties und endet, bevor es ernst wird.

Mal wieder einer der Filme, die mit einer interessanten Historie locken und dann vollkommen enttäuschend umgesetzt wurden.

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JohnnyKee

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Bewertung9.0Herausragend

„♫:Oh, I‘ll I break them down, no mercy shown,
Heaven knows, it‘s got to be this time,
Watching her, these things she said,
The times she cried, too frail to wake this time...“

Zuckersüß, kunterbunt, stylisch und pompös bis in die letzte Rockfalte. Der eingebildete Adel samt deren oberflächlichen Gefolge, perfekt ins Licht gerückt, erkennt man schon früh das das hier keine Geschichtsstunde werden wird. Vielmehr ein Portrait einer Frau die unter, ja fast schon tragischen Umständen in eine Gesellschaft eingeführt wird, ohne die geringste Ahnung zu haben was auf sie zukommt und verlangt wird. Wie soll man für ein ganzes Volk schwerwiegende Entscheidungen treffen? Wie soll man etwas tun das einem, der in einem solch behüteten Umfeld aufgewachsen ist, vollkommen gleichgültig und nichtig erscheint? Hier steht das Leben einer Frau im Mittelpunkt die ein Leben hatte, das zu schön war um wahr zu sein. Zu selbstverständlich als geschätzt zu werden. Zu weit entfernt vom normalen Volke. Kirsten Dunst verkörpert grandios Marie Antoinette samt ihren verzwickten Gefühlen. Jeder Blick spiegelt ihre verworrenen Gedanken wieder, zwischen ihrem Heimatland und der neuen Welt in der sie sich zurechtfinden muss, stets den gewaltigen Druck der Mutter, dem Volke und dem selbstverliebten Pöbel ausgesetzt. Eine starke Belastung die durch Partys, Alkohol, Kleidern und ein unberührtes Umfeld kompensiert wird. Ungewöhnlich aber unfassbar effektiv werden die perfekt inszenierten Szenen mit Songs von Radio Dept., New Order, The Cure, Bow Wow Wow und vielen weiteren untermalt. Ein vorzüglicher Genuss für die Ohren der erfrischend, fantastisch, unglaublich einzigartig und schwelgerisch ist. Noch nie wurde ein Film mit so grandiosen Songs bestückt wie hier. Songs die eine eigene Geschichte erzählen und zum Zuschauer sprechen. Fantastisch! Hier fließt das unbeschwerte und ausschweifende Leben der Reichen, mit Problemen, versteckten Gefühlsausbrüchen und unterdrückten Verlangen zusammen. Ein Film der das Leben einer, vielleicht zu unrecht, verurteilten Frau wiedergibt und uns daran erinnern lässt wie schwer es manchmal ist sich in einem neuen Umfeld zurechtzufinden. Der Film verbindet mit dem was für die damaligen normalen Menschen vollkommen unmöglich war. Mit Marie Antoinette. Man begleitet sie, man versteht sie, man verzeiht ihr. Inmitten von Versailles.

„♫: When we met, I thought my life begin,
So open up hour hurt and let,
This Fools rush in...“

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Hooded Justice

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"Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie Kuchen essen!"


JohnnyKee

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"Letting everyone down, would be my greatest unhappiness."


FilmeGuckerAusBerlin

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Bewertung6.5Ganz gut

Zu Beginn muss ich anmerken, dass die Musik großartig gewählt wurde und die Stimmungen im Film super beschreiben.
Ansonsten zum Film ansich...es gibt kaum Höhepunkte und es zieht sich alles so lala hin. Ein solider Film.

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lastadiel

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Bewertung6.0Ganz gut

Hält sich nicht unbedingt an die wahre Geschichte, aber allein die Kostüme, Requisiten (Törtchen!!) und Kulissen sind schon sehenswert. Mit sensationeller Eröffnnungsszene.

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angelmoonsoul

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Popmusik am Anfang passte sowas von gar nicht zu einem Historienfilm.
Kirsten Dunst liefert ganz gute Arbeit ab. Sofia Coppola hat wieder mal einen guten Film gemacht. Jason Schwartzman fand ich ein bischen blas.

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Tante Uschi

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Bewertung2.5Ärgerlich

Mal wieder ein historischer Film der auf Unwahrheiten und Spekulationen basiert. Wie die du Barry dargestellt wurde ist echt eine Sauerei. Wer jemals eine Biografie über sie gelesen hat, weiß das sie nicht so war, wie es im Film dargestellt wurde. Außerdem hatte sie keine schwarzen Haare. Sofia Coppola hätte mal voher ein Portrait von ihr betrachten sollen. Ach und zur Affäre von Marie-Antoinette und von Fersen: Es wird vermutet, aber es ist nicht eindeutig bewiesen. Aber natürlich musste die Geschichte mit Fersen ja vorkommen. Die Story wäre ja sonst viel zu fade. Das positive an den Film sind die Kostüme, Kulissen und Kirsten Dunst.

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Magnolia

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Bewertung3.0Schwach

ziemlich langweilig.. kirsten dunst kann ich ohnehin absolut nichts abgewinnen, aber sie als marie-antoinette? naja.

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Marie Krolock

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Bewertung5.5Geht so

Ich mochte die Schuh- und Kleider-Anprobierorgien mit Champagner und Süßigkeiten. ;-) Ansonsten habe ich mich am Ende doch gefragt, was der Film aussagen sollte. Er war recht nett anzusehen, aber mehr über Marie Antionette erfahren habe ich auch nicht. Gelangweilt habe ich mich nicht wirklich, obwohl der Film schon hier und da ein paar Längen hatte - trotzdem geht die Bewertung nicht über Mittelmaß hinaus.
Ach ja, der schwedische Graf war süß... und Rose Byrnes Haare waren sagenhaft!

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fabel

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Gewissermaßen handelt es sich bei Sofia Coppolas „Marie Antoinette“ um ein filmisches Model:
Vielleicht ein wenig zu schmächtig auf den Rippen, demungeachtet aber unheimlich angenehm in Augenschein zu nehmen.
Elegant bebildert, exquisit bekleidet, neumodisch aber angemessen vertont. Durch die ganz klaren, stilistisch piekfeinen Aufnahmen geht man für gut 2 Stunden verloren in einem Zeitporträt, welches in jedem Moment mit dem nötigen Augenzwinkern verfolgt werden muss, andernfalls kommt ein Fehlurteil über vorherrschende Oberflächlichkeit zustande.
Die Regisseurin versucht sich überhaupt nicht als Geschichtsprofessorin oder Biografin mit den höchsten Ansprüchen, vielmehr unterstelle ich ihr im Positiven das Publikum mit optischer Herrlichkeit entzücken zu wollen – und es gelingt vorzüglich.
Doch nicht nur die wunderhübsche Erscheinung bleibt hängen, eine perfekt gecastete Kirsten Dunst lässt mich ebenso hochachtungsvoll in Ehrfurcht erstarren. Ihre Rolle als leicht dümmliche und unreife Frau in jungen Jahren, die die Tragweite der ihr anvertrauten Position mangels Lebenserfahrung noch nicht richtig einstufen kann, füllt sie mit, welch Überraschung, vollster Zufriedenheit aus. Da passt nicht nur die Verteilung des Charakters wie der berühmte Arsch auf Eimer, nein auch die Leistung ist anerkennungswürdig. Wurde auch Zeit, dass die Darstellerin abseits ihrer Optik für positiven Gesprächsstoff sorgen kann ...
Die ganze Story mag nicht gerade vor Komplexheit strotzen, aber gerade das macht das Machwerk so stark. Es wird ein richtig lockeres, schnörkelloses Zeit- und Personenporträt dargeboten, welches sich nie zu ernst nimmt. Wenn man - bei geschriebenen Texten würden man nun vom legendären „Zwischen den Zeilen lesen“ sprechen - genauer hinsieht, ist dies normalerweise ziemlich ersichtlich. Ob Behauptungen über gefühlskalte Österreicher, Wünsche für gute Verrichtungen, kleine und große Zickenkriege, misslungene nächtliche Abenteuer oder Unterhaltungen über Busen, wo jeder Mann traditionell sofort drauf schaut – Coppola gibt genug Anzeichen für ihre wahre Intention. Man tut ihr Unrecht, wenn man den Vorwurf erhebt, dass sie sich hinter der pompösen Ausstattung zu verstecken versucht. Das Ziel, ein berauschendes Fest für die Augen abzuliefern, ist verwirklicht worden. Der Rest ist Zugabe, und wie ich finde keine Miserable. Nicht höchst intellektuell, aber dennoch toll anzusehen.
Schlussendlich bleibt der Film der Hauptperson treu:
Hin-, ja fast schon herzzereißend, fröhlich, sorglos, jedoch teilweise leicht beschränkt. Das ist ansteckendes, ehrliches Kino, zielstrebig und detailfreudig.
Also ich hab mich drin verliebt - ist das nicht großartig?

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Bandrix

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Wobei man dazu sagen muss, dass das historisch nicht verbürgt ist. Wurde ihr vermutlich nur in den Mund gelegt, aber zu ihr gepasst hätte das schon.
Schöner Kommentar. Wollte den Film eigentlich nicht sehen, aber jetzt... ;)


fabel

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danke @all :)
Ja, kannst du dir gut anscchauen. Ist richtig schnuckelig.;):D


RichterSkala

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Bewertung7.0Sehenswert

Belanglos, aber schön und unterhaltsam anzuschauen!

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kronenhummer

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Bewertung5.5Geht so

Ein Film, genau wie das dargestellte französische Königshaus: opulent inszeniert, mitunter schrill und exzentrisch, aber letztendlich doch auch weit weg vom normalen Volk.

„Marie Antoinette“ ist ein Film, der doch, wie Marie Antoinette selbst, sehr in den Zwängen der Traditionen des französischen Königshauses sowie der Opulenz verhaftet ist. So ist der Film über weite Teile nicht sonderlich spannend, stattdessen wirkt diese ewige Opulenz mitunter langatmig, gar langweilig, eine wirkliche Weiterentwicklung der Story findet leider phasenweise nicht statt. Dieses mag mit der Historie d’accord gehen, hätte jedoch zweifellos besser dargestellt werden können. Sofia Coppolas Erzählung ist zwar sehr stylisch, schrill und modern, verliert sich hierbei jedoch häufig in den Bildern. So bleibt der Film gleichzeitig auch stets sehr steril-distanziert, so dass man den Zwiespalt des Königspaares zwar erkennt, die richtige Bindung zu den Charakteren aber ausbleibt. Am Besten gefällt da noch Kirsten Dunst, die sogar in Ansätzen mal zeigt, was sie zu bieten hat. Dass der Kronprinz da lange Zeit kein Interesse hatte, ist ein Mysterium…

Sofia Coppolas „Marie Antoinette“ ist ein durchgestyltes Machwerk mit sicherlich großartigen Kostümen und einem doch teilweise zu modernem Gewand. Aber auch hier passt irgendwie der prägende Satz des Films: „Das ist wirklich lächerlich.“ – „Das, Madame, ist Versailles!“ Wenn auch ein sehr spezielles, denn die Etiquette steht im Film, wie in Versailles, über Allem.

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philopee

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Bewertung5.5Geht so

Zuviel Plüsch, zuviel Zucker, zuviel Hochsteckfrisur!

"Marie-Antoinette" ist, anders als Moviepilot es vorgibt, weder ein Biopic noch ein Historienfilm. "Marie-Antoinette" ist viel mehr eine vollkommen überzogene Maskenbildner- und Kostümschneiderausstellung.

Wie in jedem Film von Sofia Coppola ist die Protagonistin eine vertäumte Blondine, doch anders als bei "Virgin Suicides" oder "Lost in Translation" hat sie nun erstmals die Aufgabe mit ihrer Verträumtheit den kompletten Film zu füllen. Obwohl perfekte Vorraussetzungen gegeben sind, nämlich der sowieso schon allseits bekannte historische Zusammenhang, auf dem man problemlos eine dramatische Szenerie errichten könnte, lässt Coppola die Stilfigur Marie Antoinette vollkommen ins Leere laufen.
Verständlich ist, dass sie das lauwarme französische Revolution-Thema nicht zum vierhundertdreiunddreisigsten Mal aufbrühen will, doch es in den letzten zehn Minuten mit ein paar wütenden Rufen von Seiten der Bevölkerung abzuhandeln reicht nunmal nicht aus um auch nur ein kleines bisschen historisch relevant zu sein.

Das Ende setzt dieser geschichtlichen Blasphemie noch die Krone auf (Wortspiel), denn anders als die Geschichte es vorgibt, werden Louis seize und Marie-Antoinette nicht geköpft, sondern verlassen einfach auf ihren königlichen Trabepferdchen trabend den königlichen Hof.

Mit Bedauern muss man sich eingestehen, dass "Marie-Antoinette" wohl Coppolas schlechtester Film ist, weil sie leider krampfhaft versucht alles nur gut aussehen zu lassen und sich damit selbst auf die Oberflächlichkeit eines Achtklässler-Referats degradiert.

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fabel

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Ach, ich fand ihn schön. So reine, überwältigende Bilder. Eine mehr als prächtige Garderobe, zickige Weiber und ulkige Bettgeschichten. Mich hats köstlich amüsiert und unterhalten - muss ja nicht alles immer geschichtlich korrekt ablaufen.;) Kann dich aber auch im Gegenzug verstehen, nur hat der Streifen mich halt in seinen Bann gezogen.:)


Filmkenner77

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Bewertung3.0Schwach

Alles ist opulent und dekadent. Auch die Langeweile, die dieser Film, der eigentlich nichts zu sagen hat, verströmt. Oberflächlichkeit wird hier zum Stilmittel erkoren. Anstatt zumindest ansatzweise die politische Situation oder historische Hintergründe einfließen zu lassen, konzentriert sich Coppola stattdessen auf den Mikrokosmos Versailles. Hedonismus in Reinkultur bekommt man heute in jedem Boulevardmagazin ebenso geboten. So etwas braucht man trotz einer anmutigen Kirsten Dunst nicht auch noch im Kinoformat.

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kronenhummer

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So sehen also moderne Manolo Blahnik aus...
Das mit den Schuhen gehört doch selbstverständlich zum filmischen Allgemeinwissen ;-)


CarrionFairy

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< schuhlegasthenikerin


Benni-THE-KING

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Bewertung5.5Geht so

Also bis auf die Musik konnte ich mit dem Film nicht wirklich etwas anfangen.
Aber Kirsten Dunst <3<3<3<3<3<3<3<3<3

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nick-pulina

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine eigendlich ganz gute Verfilmung der Geschichte von Marie Antoinette. Sie spiegelt alles wirklich gut wieder aber ein paar wichtige Details wurden leider ausgelassen. Dennnoch verpasst Kirsten Dunst dem ganzen noch einen gewissen Charme.

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Claudia :)

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Bewertung7.5Sehenswert

Auch mich hat die besagte "Liebe zum Detail" erstaunt. Nach diesem Film mag ich mir Marie Antoinette nicht anders als Kirsten Dunst in der Rolle vorstellen. Sehr schöner Film, der sich leider aber auch oft auf eher uninteressante Details konzentriert und so ein paar Längen aufweist. Insgesamt aber toll... (auch hier wieder ein Hinweis auf den tollen Soundtrack.)

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Hendrik

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"This is ridiculous." "This, Madame, is Versailles."

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Bradbury

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Das kam mir auch gerade in den Sinn, Sonse! :D


Tyler

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Och mensch, das fiel mir auch als erstes ein :D


doctorgonzo

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Bewertung6.0Ganz gut

Kostümfilm mit schöner Musik, schöner Kirsten Dunst und auch sonst sehr farbenfroh, darüberhinaus kann selbst eine Frau wie Miss Dunst nicht kaschieren, dass die dünne Story arge Schwierigkeiten hat, die ganze Spielzeit zu füllen.
Trotzdem ansehbar, obwohl sich grundsätzlich nichts Essentielles tut.

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Dalia

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Bewertung7.5Sehenswert

Optisch ist dieser Film ein wahrer Genuss und auch der Soundtrack überzeugt. Die Schauspieler passen in ihre Rollen und Sofia Coppola überzeugt mit ihrem Film. Einziger Makel des Films ist die Handlung, die sich hier und da doch etwas in die Länge zieht. Kurz gesagt: Dieser Film ist einfach etwas fürs Auge und ein bezaubernder Mode-Film. Spannung sucht man hier vergebens, aber man braucht ja nicht jeden Tag Action.

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