Marquis de Sade

Marquis (1989), BE/FR Laufzeit 83 Minuten, FSK 16, Erotikfilm

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6.5
Kritiker
3 Bewertungen
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6.2
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103 Bewertungen
12 Kommentare
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von Henri Xhonneux,

Animationsfilm über Marquis de Sade, der sich im Kerker mit seinem “besten Freund” Colin unterhält: Am Vorabend der französischen Revolution: der Marquis, ein ausgesprochen eloquenter Cocker Spaniel, sitzt wegen unerhörter Entweihung eines Kruzifixes in der Bastille ein. Sein einziger Freund – und zugleich schärfster Kritiker seines Schreibstils – ist das eigene sprechende Sexualorgan namens Colin. Die beiden Vertreiben sich die Zeit mit Gesprächen über Kunst, Literatur, Politik und sexuelle Freiheit – und doch dreht sich alles immer nur um die Frage: Wer hört auf wen? Als eines Tages die junge schwangere Kuh Justine in die Nachbarzelle gesperrt wird sieht sich der Marquis plötzlich als Spielball einer politischen Verschwörung, deren Spur bis an den königlichen Hof führt. Von nun an stehen beider Köpfe auf dem Spiel.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (12) — Film: Marquis de Sade


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AshleyWilliams

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Es gibt einen Ausdruck für Filme wie diesen: "Guilty pleasure" Keine Ahnung warum mich "Marquis" so gut unterhält. Warscheinlich habe ich bereits so viel Einheitsbrei gesehen, dass ich alles was "anders" ist, für unterhaltsam erachte. Und anders ist dieser Film auf jeden Fall. Ich mag die deutsche Synchonstimme von Marquis. Seine ruhige, monotone Stimme passt perfekt zum Aussehen der Hundemaske mit seinen treuen Augen. Naja. Long story short. Wer schon immer einen Hund sehen wollte, der mit seinem Penis über Lyrik und Gedichte philosophiert, sollte sich den Film mal anschauen...

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DKennyK

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film MARQUIS DE SADE (1989) ist ein interessanter Abriss über die Zeit de Sades in der Bastille.

Empfehlenswert ist er besonders für diejenigen, die die Werke de Sades bereits kennen und daher viele Anspielungen (bspw. bei der Namenvergabe) und die typische Lyrik des Meisters erkennen und genießen können. Erwähnenswert sind auch die Tiermasken, die einerseits eine Distanz zum Gezeigten aufbauen, andererseits aufgrund ihrer unschuldigen Art mehr an einen Kinderfilm erinnern, was einen schönen Kontrast zu dem sexuellen Inhalt bietet.
Abgesehen davon hat der Film allerdings nicht viel zu bieten. Auf narrativer Ebene gibt es keinen Blumentopf zu gewinnen und auch was die technische Ausarbeitung anbelangt, hat man sich hier nicht mit Ruhm bekleckert.

Für Sade-Liebhaber auf jeden Fall einen Blick wert. Alle anderen überlegen sich ihre Sichtung vielleicht noch einmal.

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jimbeam_099

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Geniale Filmidee. Überhaupt nicht zu vergleichen mit dem abgestumpften Einheitsbrei, welchen man heute hauptsächlich geboten bekommt.
Absolut sehenswert!!!

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hollygolightly1

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist.. irgendwie gruselig, grotesk und genial. Ich weiß nicht so recht, was ich von ihm halten soll. Seltsamer Film mit seltsamen Gestalten. Irgendwo auch Kunst. Interessant ist er allemal.

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Ragnasha

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich weis nicht was mir dieser Film vermitteln wollte...
Ein Hund, der mit seinem Penis redet... ehrm ja.

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JimiHendrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein kleines versautes Obszönitätenkabinett, welches sich den zentralen litararischen Lehren des Donatien Alphonse François de Sade widmet, alles verpackt in den verharmlosenden Deckmantel der Tierkostüme.

“Ich habe indes von einem schwierigen Fall gehört. – Ja ja Ihr bezieht Euch auf den Marquis, unser räudiges Schaf. – Ja, wie geht es seinem Opfer? Er hat es vergewaltigt, nicht? – Oh, Justinen ist kaum anzusehen. Die großen Schamlippen sind geschwollen, die Kleinen sind zerfetzt. Zerkratzt der Körper, die Spalte ist platt gedrückt, der Hintern ist an verschiedenen Stellen gequetscht, die Zitzen blutunterlaufen, das Gesicht ist völlig verquollen, eine richtige Metzgerei.“

Oh schon lange trachtete mein krankes Gemüt nach diesem schmutzfinkesken Stück Film aus Belgien und endlich erfüllte ich mir diesen vorrangig Gliedes- aber auch Herzenswunsch, mir diesen filmischen Leckerbissen visuell einzuführen.

Und wie das immer so ist, je länger man nach etwas trachtet, desto mehr Erwartungen bauen sich auf, welchen dieser Streifen aus dem Mitternachtskino-Sektor dann doch nicht ganz gewachsen sein konnte.
Zwar wird hier ordentlich illustrer Gespräche geföhnt, Intrigen und Ausbrücke geschmiedet, Hummer finden sich als Penisersatz in rektalen Gefilden wieder, die Kuh liefert einen gesundenden Blowjob ab, oder eine attraktive Spalte im Gefängnisgemäuer wird zum schnellen Fick, doch hat der Film neben der beachtlichen Penislänge seines Hauptakteurs, auch noch spielzeitliche Längen aufzuweisen und das, trotz seiner nur knapp 80 Minuten.

Die Geschichte dreht sich wie erwartet, um den französischen Adligen de Sade, der sich ob seiner frivol-kritischen Texte gegen die prüde Gesellschaft und die Kirche zum Dorn dieser stilisiert. Doch bleibt es nicht bei verbalen Anprangerungen, als de Sade symbolisch-materiell dabei gesehen wird, wie er auf die Kirche scheißt, ist endgültig Schluss und man sperrt ihn in die Bastille.
Dort, wo er mit viel Zeit und Ruhe gesegnet ist und von seinem sich ständig zur Artikulation erhoben gefühlten Phallus korrigiert und kritisiert wird, verfasst er weiter seine pervers-philosophischen Schriften.
Gestört wird er ab und an nur von dem rattigen Kerkermeister, der den Marquis de Sade gerne als ständigen Besucher in seinem brauen Salon haben wollen würde, doch diesem Wunsch sollte vorerst nicht nachgegeben werden. “Einem Stein und Katzenpisse. – Das ist das gewöhnliche Frühstück des Hauses, Ihr wisst ganz genau, was zu tun ist, wollt Ihr ein Recht auf Leckereien erwerben. – Dann soll mir das gewöhnliche genügen.“

Des Weiteren übt er Film Kritik an der Kirche, da der Kerker-Priester jeglichen Moralbruch scheut um seiner sexuellen und materiellen Lust und Gier nachzugeben.

Henri Xhonneux regissierte mit "Marquis de Sade" ein sehr spezielles und einzigartiges Werk. Was wieder einmal beweist, in welche Sphären Kino vordringen kann, denn hier geht es nicht nur um die Darstellung von schmuddeligen Dialogergüssen, sondern der Streifen weißt künstlerischen Wert auf, der auch mit ein paar Botschaften versehen ist.

Die Zielgruppe solchen Werkes sind eindeutig Interessenten, die sich auch schon bei "Meet the Feebles" oder den "120 Tage von Sodom" unterhalten und angesprochen fühlten, für alle anderen: haltet euch von diesem Werk fern und erspart euch diese cineastische Schweinerei mit Niveau.

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blacky04

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Abspann

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Bewertung5.0Geht so

"Krank" würde ich das nicht nennen. Vielmehr eine Auseinandersetzung mit Leben und Werk des Marquis de Sade, das durch die Tiermasken eine verfremdende und ironische Ebene erhält. Restlos überzeugt hat mich der Film nicht, die Idee klingt auf dem Papier vielversprechender als die Umsetzung am Ende ist.

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BigDi

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Bewertung7.0Sehenswert

Seltsamer und kranker Film für seltsame und kranke Menschen mit Marquis de Sade als Hund, der sich in der Bastille mit seinem sprechenden Penis unterhält, einer notgeile bisexuelle Ratte als Wärter, einer vom König vergewaltigten und von der Kunst berauschten Kuh und vielen anderen seltsamen Gestalten, die sich irgendwann um die Zeit der Französischen Revolution mit Sex und Politik beschäftigen. Das ist manchmal amüsant, manchmal fast schon tiefsinnig, zumeinst aber einfach nur auf dem schmalen Grat zwischen "krank" und "faszinierend". Und einzigartig auf jeden Fall auch.

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BigDi

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"Mein Schreibstil geht dich nichts an!" Ja, war schon sehr amüsant. ^^


the traveler

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Hört sich echt krank an :D


drfuckyou

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Bewertung7.0Sehenswert

HAHAHAHAHA!

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derJones636

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Bewertung0.0Hassfilm

WAS ZUR HÖLLE IST DAS BITTE?! war grad - nichts ahnend - am rumzappen und auf einmal springt mir ein sprechender Penis ins Gesicht. Ich war ein bisschen schockiert. Als ich dann sah, dass dieser Penis einem Cocker Spaniel (COCKer, haha) gehört war ich sprachlos. Und dann nimmt diese Kuh? Ziege??? Was sollte das für ein Tier sein??? auch noch genüsslich in den mund!

Also ganz ehrlich, das ist nur krank und verstörend. Und es wäre alles nur halb so wild, wenn diese Figuren nicht auch noch so extrem menschlich und somit absolut abstoßend und ekelerregend wären...

Ich werd jetzt mal gucken was für ne kranke Scheiße da noch passiert und hoffe, dass ich heute nicht von menschlichen Hunden mir sprechenden Penissen träume...

.. oh mein gott und jetz puhlt der hund dem nicht identifizierbaren geschöpf mit einem ding im anus rum ._.

Ps: bin aber echt überrascht, dass der von '89 ist. Dafür sind die Figuren echt genial animiert!

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endlesssporadic

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animiert?die tragen doch nur masken^^


derJones636

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Sind es tatsächlich Masken? Na ja, dann sind eben diese sehr gut gemacht ^^


endlesssporadic

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Kranker Scheiß.

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