Marquis de Sade
Marquis (1989), FR/BE Laufzeit 83 Minuten, FSK 16, Erotikfilm
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
78 Bewertungen
9 Kommentare
Keine
von Henri Xhonneux,
Animationsfilm über Marquis de Sade, der sich im Kerker mit seinem “besten Freund” Colin unterhält: Am Vorabend der französischen Revolution: der Marquis, ein ausgesprochen eloquenter Cocker Spaniel, sitzt wegen unerhörter Entweihung eines Kruzifixes in der Bastille ein. Sein einziger Freund – und zugleich schärfster Kritiker seines Schreibstils – ist das eigene sprechende Sexualorgan namens Colin. Die beiden Vertreiben sich die Zeit mit Gesprächen über Kunst, Literatur, Politik und sexuelle Freiheit – und doch dreht sich alles immer nur um die Frage: Wer hört auf wen? Als eines Tages die junge schwangere Kuh Justine in die Nachbarzelle gesperrt wird sieht sich der Marquis plötzlich als Spielball einer politischen Verschwörung, deren Spur bis an den königlichen Hof führt. Von nun an stehen beider Köpfe auf dem Spiel.
Cast & Crew
-
Henri Xhonneux
Regie
Schauspieler
-
Henri Xhonneux
-
Roland Topor
- Genre
- Erotikfilm

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Kommentare (9) — Film: Marquis de Sade
Kommentar schreibenhollygolightly1 2012/05/27 17:16:18
Kommentar löschenDer Film ist.. irgendwie gruselig, grotesk und genial. Ich weiß nicht so recht, was ich von ihm halten soll. Seltsamer Film mit seltsamen Gestalten. Irgendwo auch Kunst. Interessant ist er allemal.
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Ragnasha 2012/01/15 01:01:19
Kommentar löschenIch weis nicht was mir dieser Film vermitteln wollte...
Ein Hund, der mit seinem Penis redet... ehrm ja.
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JimiHendrix 2011/12/13 15:15:49
Kommentar löschenEin kleines versautes Obszönitätenkabinett, welches sich den zentralen litararischen Lehren des Donatien Alphonse François de Sade widmet, alles verpackt in den verharmlosenden Deckmantel der Tierkostüme.
“Ich habe indes von einem schwierigen Fall gehört. – Ja ja Ihr bezieht Euch auf den Marquis, unser räudiges Schaf. – Ja, wie geht es seinem Opfer? Er hat es vergewaltigt, nicht? – Oh, Justinen ist kaum anzusehen. Die großen Schamlippen sind geschwollen, die Kleinen sind zerfetzt. Zerkratzt der Körper, die Spalte ist platt gedrückt, der Hintern ist an verschiedenen Stellen gequetscht, die Zitzen blutunterlaufen, das Gesicht ist völlig verquollen, eine richtige Metzgerei.“
Oh schon lange trachtete mein krankes Gemüt nach diesem schmutzfinkesken Stück Film aus Belgien und endlich erfüllte ich mir diesen vorrangig Gliedes- aber auch Herzenswunsch, mir diesen filmischen Leckerbissen visuell einzuführen.
Und wie das immer so ist, je länger man nach etwas trachtet, desto mehr Erwartungen bauen sich auf, welchen dieser Streifen aus dem Mitternachtskino-Sektor dann doch nicht ganz gewachsen sein konnte.
Zwar wird hier ordentlich illustrer Gespräche geföhnt, Intrigen und Ausbrücke geschmiedet, Hummer finden sich als Penisersatz in rektalen Gefilden wieder, die Kuh liefert einen gesundenden Blowjob ab, oder eine attraktive Spalte im Gefängnisgemäuer wird zum schnellen Fick, doch hat der Film neben der beachtlichen Penislänge seines Hauptakteurs, auch noch spielzeitliche Längen aufzuweisen und das, trotz seiner nur knapp 80 Minuten.
Die Geschichte dreht sich wie erwartet, um den französischen Adligen de Sade, der sich ob seiner frivol-kritischen Texte gegen die prüde Gesellschaft und die Kirche zum Dorn dieser stilisiert. Doch bleibt es nicht bei verbalen Anprangerungen, als de Sade symbolisch-materiell dabei gesehen wird, wie er auf die Kirche scheißt, ist endgültig Schluss und man sperrt ihn in die Bastille.
Dort, wo er mit viel Zeit und Ruhe gesegnet ist und von seinem sich ständig zur Artikulation erhoben gefühlten Phallus korrigiert und kritisiert wird, verfasst er weiter seine pervers-philosophischen Schriften.
Gestört wird er ab und an nur von dem rattigen Kerkermeister, der den Marquis de Sade gerne als ständigen Besucher in seinem brauen Salon haben wollen würde, doch diesem Wunsch sollte vorerst nicht nachgegeben werden. “Einem Stein und Katzenpisse. – Das ist das gewöhnliche Frühstück des Hauses, Ihr wisst ganz genau, was zu tun ist, wollt Ihr ein Recht auf Leckereien erwerben. – Dann soll mir das gewöhnliche genügen.“
Des Weiteren übt er Film Kritik an der Kirche, da der Kerker-Priester jeglichen Moralbruch scheut um seiner sexuellen und materiellen Lust und Gier nachzugeben.
Henri Xhonneux regissierte mit "Marquis de Sade" ein sehr spezielles und einzigartiges Werk. Was wieder einmal beweist, in welche Sphären Kino vordringen kann, denn hier geht es nicht nur um die Darstellung von schmuddeligen Dialogergüssen, sondern der Streifen weißt künstlerischen Wert auf, der auch mit ein paar Botschaften versehen ist.
Die Zielgruppe solchen Werkes sind eindeutig Interessenten, die sich auch schon bei "Meet the Feebles" oder den "120 Tage von Sodom" unterhalten und angesprochen fühlten, für alle anderen: haltet euch von diesem Werk fern und erspart euch diese cineastische Schweinerei mit Niveau.
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blacky04 2011/06/15 20:56:04
Kommentar löschenFans dieses Films gefiel auch: Die Hochzeit meines besten Freundes XD alles klar
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Abspann 2010/10/05 21:49:06
Kommentar löschen"Krank" würde ich das nicht nennen. Vielmehr eine Auseinandersetzung mit Leben und Werk des Marquis de Sade, das durch die Tiermasken eine verfremdende und ironische Ebene erhält. Restlos überzeugt hat mich der Film nicht, die Idee klingt auf dem Papier vielversprechender als die Umsetzung am Ende ist.
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BigDi 2010/08/03 12:01:05
Kommentar löschenSeltsamer und kranker Film für seltsame und kranke Menschen mit Marquis de Sade als Hund, der sich in der Bastille mit seinem sprechenden Penis unterhält, einer notgeile bisexuelle Ratte als Wärter, einer vom König vergewaltigten und von der Kunst berauschten Kuh und vielen anderen seltsamen Gestalten, die sich irgendwann um die Zeit der Französischen Revolution mit Sex und Politik beschäftigen. Das ist manchmal amüsant, manchmal fast schon tiefsinnig, zumeinst aber einfach nur auf dem schmalen Grat zwischen "krank" und "faszinierend". Und einzigartig auf jeden Fall auch.
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phoenix409 2010/08/03 12:04:35
Antwort löschenHaha! Vorgemerkt!
Filmsuechtiger 2010/08/03 12:05:37
Antwort löschenIch finde die Dialoge mit Colin herrlich. (Für Uneingeweihte: so heißt das einen Meter lange Genital des Marquis). Seine Längen hat der Film aber wirklich.
phoenix409 2010/08/03 12:45:49
Antwort löschen@Filmsuechtiger: Ja, das sagtest du bereits im Satz davor ;)
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BigDi 2010/08/03 13:19:39
Antwort löschen"Mein Schreibstil geht dich nichts an!" Ja, war schon sehr amüsant. ^^
the traveler 2010/08/03 23:49:51
Antwort löschenHört sich echt krank an :D
drfuckyou 2010/07/15 21:57:23
Kommentar löschenHAHAHAHAHA!
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derJones636 2010/02/02 01:56:33
Kommentar löschenWAS ZUR HÖLLE IST DAS BITTE?! war grad - nichts ahnend - am rumzappen und auf einmal springt mir ein sprechender Penis ins Gesicht. Ich war ein bisschen schockiert. Als ich dann sah, dass dieser Penis einem Cocker Spaniel (COCKer, haha) gehört war ich sprachlos. Und dann nimmt diese Kuh? Ziege??? Was sollte das für ein Tier sein??? auch noch genüsslich in den mund!
Also ganz ehrlich, das ist nur krank und verstörend. Und es wäre alles nur halb so wild, wenn diese Figuren nicht auch noch so extrem menschlich und somit absolut abstoßend und ekelerregend wären...
Ich werd jetzt mal gucken was für ne kranke Scheiße da noch passiert und hoffe, dass ich heute nicht von menschlichen Hunden mir sprechenden Penissen träume...
.. oh mein gott und jetz puhlt der hund dem nicht identifizierbaren geschöpf mit einem ding im anus rum ._.
Ps: bin aber echt überrascht, dass der von '89 ist. Dafür sind die Figuren echt genial animiert!
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endlesssporadic 2010/02/14 14:31:31
Antwort löschenanimiert?die tragen doch nur masken^^
derJones636 2010/02/14 14:46:25
Antwort löschenSind es tatsächlich Masken? Na ja, dann sind eben diese sehr gut gemacht ^^
endlesssporadic 2010/01/16 15:40:51
Kommentar löschenKranker Scheiß.
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