Married Life
Married Life (2007), US/CA Laufzeit 91 Minuten, FSK 0, Komödie, Drama, Kinostart 10.07.2008
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
78 Bewertungen
9 Kommentare
Keine ?
von Ira Sachs und Ira Sachs, mit Pierce Brosnan und Chris Cooper
Eines Tages gesteht der verheiratete und gut situierte Geschäftsmann Harry Allen seinem alten Freund Richard, dass er sich in eine viel jüngere, wasserstoffblonde Frau verliebt habe. Kay sei ihr Name, und ihr Gatte im Krieg verschollen. Richard, der noch nie viel von der Ehe hielt, schlägt seinem Freund vor, sich die aparte Blondine als Geliebte zu halten. Doch davon will der ehrenwerte Harry nichts wissen. Aber auch eine Trennung von seiner fürsorglichen Ehefrau Pat kommt nicht in Frage – so etwas würde ihr das Herz brechen. Während Harry verzweifelt nach einer Lösung für sein emotionales Dilemma sucht, macht sich sein eifersüchtiger Freund an die schöne Kay heran. Aber auch Pat umgibt ein pikantes Geheimnis, von dem Harry nichts ahnt. Doch bald sieht er die Lösung für seine prekäre Situation: um Pat alles Leiden ersparen zu können, muss er lediglich seine Gattin vom Diesseits ins Jenseits befördern.
Der Film startet am 10.Juli 2008 in den deutschen Kinos.
Handlung
1949, an der Ostküste der USA:
Das Geständnis
Harry Allen (Chris Cooper) ist seit vielen Jahren mit seiner fürsorglichen Frau Pat (Patricia Clarkson) verheiratet. Eines Tages gesteht der Geschäftsmann seinem guten Freund Richard (Pierce Brosnan), dass er eine Geliebte hat. Kay (Rachel McAdams), deren Mann im Krieg verschollen ist, ist wesentlich jünger als Pat. Richard schlägt Harry vor, Pat zu verlassen und sich Kay nebenbei als Geliebte zu halten. Harry indes möchte seine Frau nicht verlassen, denn er glaubt, dass eine Trennung Pat das Herz brechen würde.
Der Entschluss
In seiner Verzweiflung beschließt er, Pat langsam zu vergiften, um so jegliches emotionales Disaster zu umgehen. Während er sich voll auf sein Vorhaben konzentriert, macht sich Richard an die hübsche Kay heran. Harry weiß jedoch nicht, dass auch Pat ein Geheimnis mit sich trägt.
Pats Geheimnis
Bei einem spontanen Ausflug zum Wochenendhaus der Allens macht Richard eine erschreckende Entdeckung. Er erwischt Pat mit einem anderen Mann. Es stellt sich heraus, dass Pat seit längerem ein Verhältnis mit John O´Brien (David Wenham), einem Nachbarn, führt. Sie liebt John über alles, eine Scheidung kommt jedoch für beide nicht in Frage. Pat hat zuviel Angst um Harry, denn sie befürchtet, dass er bei einer Trennung Selbstmord begehen könnte.
Retter mit Absichten
Richard erweist sich in dieser Situation als wahrer Freund mit Hintergedanken. Er überzeugt Harry von der Liebe seiner Frau, und gewinnt dadurch endgültig das Herz von Kay.
Weiterführende Informationen
Wissenswertes zum Film
Weitere Informationen im Internet
Linksammlung unter filmz.de
Filmkritiken
Pressespiegel zum Film auf film-zeit.de (deutsch)
Diverse Rezensionen unter rottentomatoes.com (englisch)
Rezension von Benjamin Schieler unter moviemaze.de
Rezension von Julia Stache unter stadtkind.de
Rezension von Matt McKillop unter filmcritic.com
Quellen
Presseheft des Verleihs
Cast & Crew
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Ira Sachs
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Ira Sachs
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Pierce Brosnan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richard Langley
-
Chris Cooper
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Harry Allen
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Patricia Clarkson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pat Allen
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Rachel McAdams
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David Richmond-Peck
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David Wenham
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John O'Brien
Regie
Schauspieler
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Erin Boyes
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Terence Kelly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Anderson
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Annabel Kershaw
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Miss Jones
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Sheila Paterson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Walsh
-
Sean Tyson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Polizist
-
Timothy Webber
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alvin Walters
-
Anna Williams
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) O'Briens Freundin
-
Oren Moverman
-
Ira Sachs
- Genre
- Schwarze Komödie, Drama
- Handlung
- Alte Freunde, Betrogene Ehefrau, Betrogener Ehemann, Ehefrau, Eifersucht, Freundschaft, Geliebte, Hochzeit, Mord an Ehefrau, Restaurant, Sex, Zeuge
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Kritiken (5) — Film: Married Life
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Kommentar löschenMan muss den Film und den Plot nicht allzu ernst nehmen, dies ist im Kern eine als Melodram verkleidete Sittenkomödie über bürgerliche Doppelmoral und dumme Konventionen, die dazu führen, dass Menschen ernsthaft wünschen, lieber tot, als geschieden zu sein. Das spiegelt sich in der sichtbaren Spiellust der hochkarätigen Schauspieler.
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschenUnausgegorene Mischung aus Komödie, Drama und Krimi, die zwar durchaus unterhält, allerdings weit unter ihren Möglichkeiten bleibt. “Married Life” ist durchaus anschaubar, aber nichts, was man unbedingt im Kino sehen muss.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenMit einer etwas höheren Schlagzahl, ein paar mehr dramatischen Wendungen und Gefühlsausbrüchen hätte der Film wirklich noch was reißen können. So aber bleibt er im tiefen Morast der Mittelmäßigkeit stecken und kann sich bis zum Ende nicht davon befreien.
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenMan nennt sie period piece, Filme, die in einer gewissen Epoche spielen und diese versuchen einzufangen oder nachzuzeichnen. Married Life ist ein solches period piece, spielt es doch im Amerika der 40er-Jahre. Das Äußere dominiert, die Moral, die Ehe, die Kleidung, das Haus und viele andere Dinge des gesellschaftlichen Lebens spielen dabei eine große Rolle. So genießt auch Harry Allen (Chris Cooper) ein Leben in Wohlstand und moralischer Integrität - so scheint es zumindest. Seine Frau (Patricia Clarkson) scheint er über alles zu lieben, auch wenn es ihr nicht immer gut geht. Andere Sorgen hat er nicht, denn er gehört zur Oberschicht, jene Schicht, die das Leben dieses Jahrzehnt für das Bild, das wir von ihm haben, so prägte. Doch wie man weiß, steckt hinter dem Schein meist etwas weniger schönes, etwas Dunkles, ein Geheimnis oder eine schlimme Tat. Und so kommt es, wie es kommen muss: Harry verliebt sich in die unzählige Jahre jüngere Kay (Rachel McAdams) und beginnt eine Affäre mit ihr.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenIm Stil einer klassischen Boulevardkomödie hat Ira Sachs sein mörderisch-schwarzhumoriges Katz- und Mausspiel inszeniert. Eine raffinierte Story sowie die perfekt passende und dazu erstaunlich prominente Besetzung stechen als Trümpfe dieser vom Geist der Vierziger Jahre durchdrungenen, kammerspielartigen Kostüm-Komödie. Die trägt jedoch gleichzeitig die leicht betulichen Züge einer Ehe, in die sich über Jahre etwas zu viel Routine geschlichen hat, wenngleich beide Partner gelegentlich noch in der Lage sind, einander zu überraschen.
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Kommentare (4) — Film: Married Life
Kommentar schreibenStefanSangrero 2009/08/20 08:53:55
Kommentar löschenImmerhin HAT dieser Film einen eigenen Stil und eine akzeptable Message im Gegensatz zu den vielen anderen Hollywood-Komödien. Dennoch würde ich eine Staffel "Desperate Housewives" vorziehen :P
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dbeutner 2009/03/03 11:56:37
Kommentar löschenZunächst das Gute: Der Film hat Stil! Allerdings bekommt man irgendwann, spätestens mit dem Abspann, das Gefühl, Stil um des Stils willen serviert bekommen zu haben. Ein Epochen-Film, der nicht so recht weiß, was er sonst noch sein soll - Melodram? Krimi? Lovestory? Und mit recht hochkarätigen Schauspielern, die aber auch nur "gut" sind (von Spielfreude wurde hier gesprochen, das finde ich schon übertrieben).
Was bleibt? War nett anzusehen, aber die Hoffnung der ersten Viertelstunde, dass sich da noch eine interessante Geschichte entspinnen würde, löste sich mehr und mehr auf. Bis ich am Ende das Gefühl hatte - 91 Minuten mehr Schlaf wären besser gewesen.
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annaberlin 2009/01/01 19:57:58
Kommentar löschenBevor man sich Pierce Brosnan als verkappten Cary Grant anschaut, sollte man lieber wieder eine Screwballkomödie aus der Videothek von nebenan ausleihen. Married Life bringt nämlich so rein gar nichts Neues.
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Keoma 2008/07/13 13:51:58
Kommentar löschenIn Ordnung, ohne jegliches 'intellektuelles Bimbam', ganz kurz und knapp: "Married Life" ist langweilig. Wirklich, ein Film der halt läuft, irgendwann endet ohne, dass IRGENDETWAS von Belang passiert ist. Nur die Schauspieler geben ein paar Gnadenpunkte, weil sich ein paar Personen im Film tummeln, die ich recht gerne sehe. Ansonsten, ich erwähne es nur zur Sicherheit nochmal, Langeweile pur.
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