Marry Me! - Aber bitte auf Indisch!

Marry Me! / AT: Marry Me & Family

DE · 2015 · Laufzeit 94 Minuten · FSK 0 · Komödie · Kinostart

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von Neelesha Barthel, mit Maryam Zaree und Fahri Yardim

In der Culture-Clash-Komödie Marry Me! veranstaltet Maryam Zaree eine Scheinhochzeit, um ihre auf Traditionen erpichte Oma zu besänftigen. Doch die bleibt nicht ohne Folgen.

Handlung von Marry Me!
Berlin-Kreuzberg: Die alleinerziehende Mutter Kissy (Maryam Zaree) lebt mit ihrer kleinen Tochter Meena (Lila Marschall) glücklich und zufrieden in dem Mietshaus, indem auch das Café ist, das sie betreibt. Sehnsucht nach einem Mann hat sie nicht. Soweit alles normal. Zumindest aus Kissys Sicht. Ihre indische Oma (Bharti Jaffrey), Eigentümerin des genannten Mietshauses, ist da ganz anderer Meinung, denn so ein unehrenhaftes Leben gehört sich einfach nicht. Also stellt sie ihre Enkelin vor die Wahl: Entweder sie heiratet Robert (Steffen Groth), Meenas Vater, oder das Mietshaus samt Café wird verkauft.

Zu dumm nur, dass Kissy ihrer Großmutter bisher immer verschwiegen hat, dass sie schon längst nicht mehr mit Robert zusammen ist. Die junge Mutter sieht keine andere Möglichkeit, als Robert zu überreden, eine Scheinhochzeit mit ihr zu veranstalten. Natürlich darf da auch die Hilfe der Nachbarschaft nicht fehlen, um das Bild einer Bollywood-Hochzeit perfekt zu machen. Dass da nicht alles glatt laufen kann, scheint auf der Hand zu liegen…

Hintergrund & Infos zu Marry Me!
Die Komödie Marry Me! stellt das Kinodebüt der Regisseurin Neelesha Barthel dar. Vor ihrem Regiestudium in Berlin konzentrierte sie sich hauptsächlich auf Dokumentarfilme. Neben ihrem Platz auf dem Regiestuhl hat Barthel auch an dem Drehbuch mitgeschrieben. So ist es wenig verwunderlich, dass die Story um Kissy Züge aus ihrem eigenen Leben enthält: Auch Barthel wurde als Tochter einer Inderin und eines Deutschen geboren und ist in Berlin aufgewachsen, wobei sie den Kontakt zur Oma in Indien nie verlor.

Marry Me! entstand im Rahmen einer Koproduktion diverser Firmen. Neben Wüste Film waren unter anderem ARTE, ZDF/Das kleine Fernsehspiel und Arri Film & TV Services beteiligt. Gefördert wurde das Filmprojekt vom Medienboard Brandenburg, der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, der FFA sowie dem DFFF. (SF)

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