Marseille
Marseille (2004), DE Laufzeit 94 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 23.09.2004
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1 Kommentare
Keine
von Angela Schanelec, mit Wolfgang Michael und Emily Atef
Sophie, eine junge Fotografin, tauscht ihre Wohnung mit einer Studentin in Marseille. Es ist Februar, Marseille wirkt unter der harten Sonne schroff und unzugänglich. Sophie überläßt sich der Stadt, sie ist allein, sie fotografiert. In einer Autowerkstatt fragt sie einen jungen Mechaniker, Pierre, ob er ihr einen Wagen besorgen kann. Zwei Tage später treffen sie sich wieder, sie verbringen den Abend in einer Bar, erfüllt von der Schwerelosigkeit des Nichtsvoneinanderwissen. Sophie ist glücklich. Als sie nach Berlin zurückkommt, befindet sie sich schlagartig wieder in den bestehenden Verhältnissen. Ihre Liebe zu Ivan, dem Mann ihrer engsten Freundin Hanna, bleibt unausgesprochen, die Beziehung zwischen Hanna und Ivan gerät in den Vordergrund, Sophie bleibt ausgeklammert, sehnt sich weg, entscheidet sich, ein zweites Mal nach Marseille zu fahren.
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Cast & Crew
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Angela Schanelec
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Emily Atef
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Marie-Lou Sellem
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Louis Schanelec
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Alexis Loiret
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Friederike Kammer
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Jérôme Leleu
Regie
Schauspieler
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Wolfgang Michael
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Alexander Simon
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Maren Eggert
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Devid Striesow
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Angela Schanelec
- Genre
- Drama
Drehbuch
Filmdetails Marseille
Trailer zum Film Marseille
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Links zum Film Marseille
- Marseille: critic.de

















Kommentar — Film: Marseille
Kommentar schreibenPrestigeww 2009/11/04 11:30:49
Kommentar löschenWährend die langen Einstellungen und der zurückhaltende Schnitt von Bettina Böhler in Marseille noch wunderbar sinnlich und entschleunigend wirken, kommen sie einem in Berlin nur noch träge und langwierig vor. Man kann sich mitunter des Eindrucks nicht erwehren, dass der Filmcrew das Geld ausgegangen ist, man aber irgendwie noch auf Spielfilmlänge kommen musste und wahllos draufgefilmt hat. Jedenfalls fragt man sich als Zuschauer welchen filmischen Mehrwert man daraus ziehen soll, dass einem die Banalität und Langsamkeit des Alltags eine volle Stunde lang auch im Film annerven. Sehr schön ist allerdings, wie der Film Schlüsselereignisse bewusst nicht zeigt und wie er Handlungs-Fäden aufnimmt, ohne dass er das Bedürfnis hat, sie zu Ende zu führen. Mysteriös und vertäumt, aber auch dumpf und fade.
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