Match Point
Match Point (2005), GB/US Laufzeit 123 Minuten, FSK 6, Thriller, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 29.12.2005
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105 Kommentare
Keine
von Woody Allen, mit Brian Cox und Morne Botes
Gerade ist Chris Wilson (Jonathan Rhys-Meyers) von einem Londoner Tennisclub als Tennislehrer eingestellt worden, da lernt er Tom Hewett (Matthew Goode) kennen, der ihn in den Kreis seiner schwerreichen Familie einführt. Tom bahnt damit ein Verhältnis zwischen Chris und seiner Schwester Chloe (Emily Mortimer) an. Überraschend schnell wird der angenehme junge Mann von der Familie Hewett als künftiger Schwiegersohn gesehen. Seit Chris jedoch Nola (Scarlett Johansson), Toms Verlobte, zum ersten Mal gesehen hat, fühlt er sich unwiderstehlich zu ihr hingezogen. Nola, ein erfolgloses amerikanisches Starlet, wird von Toms Eltern als nicht standesgemäß abgelehnt. Nach der Heirat von Chloe und Chris wendet sich Tom von Nola ab und heiratet kurz darauf eine Frau aus seinen eigenen Kreisen. Nola scheint verschwunden…
HandlungAufstieg in die Londoner High SocietyChris Wilton (Jonathan Rhys Meyers) arbeitet seit kurzem in London als Tennislehrer in einem Eliteclub, wo er Tom Hewett (Matthew Goode) kennenlernt. Dieser kommt aus angesehenem Hause und führt Chris in die Welt der Londoner High Society ein. Chris hat ein klares Ziel: er möchte seine mittelmäßige irische Abstammung hinter sich lassen und eine reiche Frau heiraten, um in der Gesellschaft der Reichen zu arrivieren. Dies scheint ein leichtes Spiel, zumal sich Toms Schwester Chloe (Emily Mortimer) in ihn verliebt. Auch Toms und Chloes Eltern sind beeindruckt von dem jungen Mann.
Bei den Hewetts lernt Chris die schöne, aber erfolglose Schauspielerin Nola Rice (Scarlett Johansson) kennen, die mit Tom ausgeht. Chris ist sofort von ihrer erotischen Ausstrahlung fasziniert. Nola wird zwar von den Eltern geduldet, doch keinesfalls in die Familie aufgenommen. Anders Chris, der den Vater mit seinen Dostojewski-Kenntnissen für sich gewinnt. Sein Eifer wird bald mit einer hohen Position in der Firma der Hewetts und der Heirat mit Chloe belohnt. Chloe und Chris ziehen in eine exklusive Wohnung.
…Gerade ist Chris Wilson (Jonathan Rhys-Meyers) von einem Londoner Tennisclub als Tennislehrer eingestellt worden, da lernt er Tom Hewett (Matthew Goode) kennen, der ihn in den Kreis seiner schwerreichen Familie einführt. Tom bahnt damit ein Verhältnis zwischen Chris und seiner Schwester Chloe (Emily Mortimer) an. Überraschend schnell wird der angenehme junge Mann von der Familie Hewett als künftiger Schwiegersohn gesehen. Seit Chris jedoch Nola (Scarlett Johansson), Toms Verlobte, zum ersten Mal gesehen hat, fühlt er sich unwiderstehlich zu ihr hingezogen. Nola, ein erfolgloses amerikanisches Starlet, wird von Toms Eltern als nicht standesgemäß abgelehnt. Nach der Heirat von Chloe und Chris wendet sich Tom von Nola ab und heiratet kurz darauf eine Frau aus seinen eigenen Kreisen. Nola scheint verschwunden…
HandlungAufstieg in die Londoner High SocietyChris Wilton (Jonathan Rhys Meyers) arbeitet seit kurzem in London als Tennislehrer in einem Eliteclub, wo er Tom Hewett (Matthew Goode) kennenlernt. Dieser kommt aus angesehenem Hause und führt Chris in die Welt der Londoner High Society ein. Chris hat ein klares Ziel: er möchte seine mittelmäßige irische Abstammung hinter sich lassen und eine reiche Frau heiraten, um in der Gesellschaft der Reichen zu arrivieren. Dies scheint ein leichtes Spiel, zumal sich Toms Schwester Chloe (Emily Mortimer) in ihn verliebt. Auch Toms und Chloes Eltern sind beeindruckt von dem jungen Mann.
Bei den Hewetts lernt Chris die schöne, aber erfolglose Schauspielerin Nola Rice (Scarlett Johansson) kennen, die mit Tom ausgeht. Chris ist sofort von ihrer erotischen Ausstrahlung fasziniert. Nola wird zwar von den Eltern geduldet, doch keinesfalls in die Familie aufgenommen. Anders Chris, der den Vater mit seinen Dostojewski-Kenntnissen für sich gewinnt. Sein Eifer wird bald mit einer hohen Position in der Firma der Hewetts und der Heirat mit Chloe belohnt. Chloe und Chris ziehen in eine exklusive Wohnung.
LeidenschaftChris empfindet jedoch keine Leidenschaft für Chloe. Wenn er Nola trifft, entfacht sie sofort sein Begehren. Die beiden beginnen eine Affäre, die endet, als sich Tom von ihr trennt, weil er eine Frau seines Standes heiraten möchte. Nola tritt aus dem Leben der Hewetts. Doch Chris findet sie durch Zufall wieder. Er verliebt sich in Nola und die beiden treffen sich immer häufiger. Während das Verhältnis zu Chloe gespannt ist, weil sch ihr Kinderwunsch nicht erfüllt, erlebt Chris mit Nola zunächst eine Liebe, die frei ist von gesellschaftlichen Zwängen.
Eines Tages wird Nola schwanger. Sie drängt Chris dazu, sich zwischen ihr und seiner reichen Ehefrau zu entscheiden. Chris gelingt dies nicht. Er ist hin und hergerissen zwischen seiner vorteilhaften Ehe, die mit vielen Privilegien verbunden ist, und seiner Liebe zu Nola. Nolas Drängen wird mit der Zeit immer intensiver und Chris kann sie nicht mehr länger hinhalten.
Der MordIn seiner inneren Zerrissenheit begeht er eine verhängnisvolle Tat: er ermordet Nola mit einem Gewehr aus dem Hause seines Schwiegervaters. Den Mord tarnt er durch den Raub von Juwelen und die Ermordung von Nolas Nachbarin, sodass es wie ein Raubmord aussieht. Die Juwelen wirft er schließlich in die Themse. Doch unglücklicherweise springt der Ehering der Nachbarin vom Geländer zurück.
Die Polizei findet in ihren Ermittlungen heraus, dass Chris eine Affäre mit Nola hatte und verdächtigt ihn des Mordes. Natürlich bestreitet er dies. Als schließlich der Ring an der Hand eines Junkies gefunden wird, ist Chris über jeglichen Verdacht erhoben.
Chloe wird letzlich doch schwanger. Der Film endet mit der Rückkehr des Ehepaares aus dem Krankenhaus. Alle bewundern den kleinen Sohn, doch Chris steht wie ein Außenseiter abseits und schaut mit leerem Blick aus dem Fenster.
Weiterführende Informationen
Die Rezeption des Films
Scoop – Der Knüller, ein weiterer Woody Allen-Film mit Scarlett Johanssonin der Hauptrolle
Wissenswertes
Eigentlich sollte Kate Winslet die Rolle der Nola Rice spielen. Um mehr Zeit füt ihre Familie zu haben, sagte sie jedoch ab.
Match Point ist mit 124 Minuten Allens längster Spielfilm.
Der Film ist Allens erster, in Großbritannien gedrehter Film.
Weitere Informationen im Internet
Video der Präsentation von Match Point und mit Woody Allen im Interview auf dem Festival de Cannes 2005 (frz.)
Jonathan Rhys Meyers im Interview über den Film (engl.)
Scarlett Johansson im Interview über den Film (engl.)
Mehr Bilder (9) und Videos (4) zu Match Point
Cast & Crew
-
Woody Allen
-
Brian Cox
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alec Hewett
-
Morne Botes
-
Rose Keegan
-
Eddie Marsan
-
James Nesbitt
-
Steve Pemberton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) DI Parry
Regie
Schauspieler
-
Miranda Raison
-
Colin Salmon
-
Rupert Penry-Jones
-
Margaret Tyzack
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Eastby
-
Woody Allen
- Genre
- Thriller, Schicksalsdrama, Romanze, Psychothriller, Polizeifilm
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart, Sommer
- Ort
- London
- Handlung
- Affäre, Anwesen, Aufstieg, Außenseiter, Betrogene Ehefrau, Betrug, Beweis, Bourgeoisie, Brite, Dreiecksbeziehung, Ehe, Ehebruch, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ehepaar, Ehering, Ehrgeiz, Eifersucht, Elite, Ermittler, Ermittlung, Erotik, Erotische Anziehung, Erotische Ausstrahlung, Familie, Fjodor Dostojewski, Garten, Geld, High Society, Hochzeit, Ire, Jagdgewehr, Kinderlosigkeit, Klassengesellschaft, Landhaus, Landsitz, Lebenstraum, Leidenschaft, Lügner, Mann zwischen zwei Frauen, Moral, Moralisches Dilemma, Mord, Mord an Geliebter, Mordkommission, Mörder, Oberschicht, Plötzlicher Reichtum, Polizist, Raubmord, Reichtum, Ring, Schauspieler, Schicht, Schlechtes Gewissen, Schwangerschaft, Schönheit, Sexuelle Begierde, Skrupellosigkeit, Streit, Tennis, Tennisschläger, Tennisspieler, Themse, Tischtennis, US-Amerikaner, Ultimatum, Ungewollte Schwangerschaft, Untreue, Verhör, Verlieben, Vertuschung, Wunsch, Zerrüttete Beziehung, Zeuge
- Stimmung
- Sexy, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Match Point
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Trailer zum Film Match Point
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Links zum Film Match Point
- Match Point: critic.de
















Kritiken (8) — Film: Match Point
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Am Ende stellt Woody Allen das Leben als Spiel bloß – mit dem Tod, mit den Mitmenschen und mit sich selbst – aber auch im Spiel braucht man das Glück auf der eigenen Seite. Bestimmt das Schicksal also letztendlich unser aller Leben oder sind wir selbst unseres Glückes Schmied? "Match Point" gibt darauf keine klare Antwort und das macht ihn zu einem der cleversten Thriller überhaupt, zu einem düsteren Märchen über Obsessionen, Leidenschaften, die Liebe und gesellschaftliche Konventionen.
Kritik im Original 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Punsha 2012/05/26 20:59:58
Antwort löschenAlso so langsam fang ich an, dich zu lieben. :)
Alle 3 Antworten zeigen
Azazil 2012/05/27 18:32:15
Antwort löschenGroßartig geschrieben.
Oceanic6 2012/05/28 12:02:30
Antwort löschen@Punsha: So langsam? Jetzt bin ich aber gekränkt. ;)
@Azazil: Freut mich, dass auch dir die Kritik gefällt!
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenMit “Match Point” liefert Woody Allen einen wundervollen Film über “Glück” ab. Die ruhige Geschichte macht Spaß und überzeugt nicht nur durch ihren Inhalt, sondern glänzt zudem mit einem gut aufgelegten Ensemble. “Match Point” ist ein schöner Film, den man sich gerne anschaut.
Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenMit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks beschert uns Regie-Urgestein Woody Allen Jahr für Jahr einen neuen Film. Als Kenner vieler seiner Filme muss ich sagen, daß seine geliebten Werke in den letzten Jahren etwas an Biss fehlen ließen. Vor allem dem Wortwitz in den Dialogen seiner Drehbücher, eines seiner Markenzeichen, fehlte es in den letzten Filmen. Mit „Match Point“ beschreitet der Meister jetzt sogar neue, ungewohnte Wege.
Der ehemalige Tennisprofi Chris Wilton (J. Rhys-Meyers) hat es im internationalen Tenniszirkus weit gebracht, aber der wirkliche Durchbruch ist ihm nicht gelungen. Frisch in London angekommen, verdingt er sich als Tennislehrer, bis sich neue Wege auftun. Über deren Bruder lernt er die liebenswerte Chloe (Emily Mortimer) kennen und lieben. Sie ist nicht nur nett und lieb, sondern auch eine echt gute Partie. Chris hat keinen Grund sich zu beschweren, bis er Nola (Scarlett Johansson) kennen lernt und sich heftig verliebt. Doch als diese von ihrem…
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenMatch Point
Auf den ersten Blick wirkt Match Point wie eine unter Hunderten von Geschichten über unglückliche Ehen und Seitensprünge. Woody Allen, der schon von Hannah und ihre Schwestern über Eine Sommernachts-Sexkomödie bis zu Ehemänner und Ehefrauen Beziehungsprobleme zwischen Männern und Frauen reflektierte, wirft jedoch auch diesmal einen Blick jenseits der üblichen Klischees auf die Geschlechter. So ist Nola zwar blond und sexy, aber keineswegs naiv und dumm, sondern sogar cleverer und selbstbewusster als die brave, naive Ehefrau.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Das Ergebnis eines Tennis-Matches wird eben von mehr bestimmt, als von der Summe der Fähigkeiten seiner Spieler. Talent, Ehrgeiz, Mut, sicher, das gehört alles irgendwie dazu, ist das Leben, doch im entscheidenden winzigen Moment, ist es dann der Zufall, der über Sieg oder Niederlage bestimmt. In der Sekunde, wo der Ball an der Netzkante hängen bleibt, wo beides möglich ist, nämlich dass der Ball auf die andere Seite fällt, oder eben zurück auf die eigene Seite tropft, entscheidet sich das Schicksal, das Spiel, vielleicht das Leben.
Es ist diese schön photographierte Sequenz zu Beginn des Films, die dem Zuschauer verdeutlicht, worum es in „Match Point“ gehen wird, aber eben nicht nur. Woody Allen hat mit diesem Drama einen vielschichtigen Film geschaffen, welcher zahlreiche Genres miteinander vermischt, erstaunlich kalt, zeitweise wie eine Groteske auf die britische Upper-Class, in Wahrheit jedoch vielmehr als das, nämlich eben auch – philosophisch angehaucht – ein Statement hinsichtlich der Tatsache, dass das Leben nicht immer gerecht, dass das Glück nicht wählerisch ist, und das der Zufall sich nicht um Anstand und Moral schert.[...]
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenWie in VERBRECHEN UND ANDERE KLEINIGKEITEN hat Allen mit MATCH POINT ein Gesellschaftsportrait gedreht, das zugleich moralisches Lehrstück ist und eine bei diesem Regisseur überraschende bittere Note enthält. Präzis, giftig und witzig ist diese elegant inszenierte Anatomie eines ganz normalen Verbrechers aus Statusangst ein sehr eindrucksvoller Film.
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al-x
Kommentar löschenAb heute lasse ich mir wieder Glück wünschen!
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenAllen dreht jahrelang nur Comedy-Mittelmaß, vollzieht eine 180 Grad-Wende, die gelinde formuliert ganz in Ordnung war, und die Massen feiern den kleinen Mann. Netter Schachzug, Mr. Former Manhattan.
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Kommentare (97) — Film: Match Point
Kommentar schreibenBrat Pack Girl 2012/05/31 22:26:16
Kommentar löschenman hat zuerst der eindruck, dass es nur ein typischer Film mit Liebesdreieck ist, der dazu noch im wunderschönen London spielt. Aber irgendwie wusste ich die ganze zeit, dass das ende nicht so typisch sein wird, sondern eben ganz anders. Und so war es dann auch. Wie das Thema Glück hier aufgegriffen wurde fand ich große Klasse, vor allem in den letzten Szenen.
Ein Film über den ich auf jeden Fall eine Weile nachdenken werde...
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Jonas Hoppe 2012/05/29 22:55:54
Kommentar löschenEr kann es noch! Oder viel mehr "er kann es DOCH"! So oder so ähnlich haben wohl viele Kritiker den bis dato 39. Allen Film als Wiederauferstehung eines Ausnahmekünstlers bejubelt. Und das durchaus zurecht! Der größte Kritikpunkt, den sich Allens Oeuvre gefallen lassen muss, ist die Redundanz. Themen, Humor, Starensemble, alles Zutaten, die sich über die Jahre hinweg zu so etwas wie einem selbst erzeugten Gefängnis entwickelt haben. Es gab viel gutes, aber nichts neues von Woody Allen, dem es sichtlich schwer fiel seinen eigenen Regeln (, den Regeln des Genres "Allenesk") entgegen zu wirken. Mit dem Film "Match Point" ist ihm 2005 endlich gelungen, was so lange nicht erreicht werden konnte: Eine Neuorientierung.
Woody Allen hatte sich selbst noch ein mal neu erfunden. Der wohl gravierendste Unterschied zu seinen früheren Werken, ist die ernste Stimmung und der beinahe gänzliche Verzicht auf Allen typischen Humor. Die bitterböse Entwicklung, einer eigentlich harmlosen Geschichte, ist vorbildlich konsequent und gipfelt in einem, den Zuschauer fassunglos zurücklassenden, Storytwist. Gleichzeitig porträtiert Allen die Londoner Oberklasse mit gewohnt scharfem Blick, der minutiös jede Geste und Eigenart der Charaktere plausibilisiert und gleichzeitig hinterfragt.
Die opernhafte Inszenierung tut ihr übriges und veranktert "Match Point" damit direkt hinter Allens "Die Stadtneurotiker", seinem wohl besten Film.
"Es ist ein Film über das Glück", erklärte Allen damals. Und nichts beschreibt die Gefühle, die man beim Schauen von "Match Point" hat besser: Woody Allen hat uns auf seine späten Jahre noch ein mal zufrieden gestellt - Glück gehabt.
Ende
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MrDepad 2012/05/28 00:54:00
Kommentar löschenEin wirklich gelungener Film, der zwischen Drama und Thriller pendelt und sich mit dem Thema der gefährlichen Leidenschaften auseinandersetzt. Die Inszenierung von Woody Allen ist einwandfrei, die opernhafte Musikuntermalung passt ebenfalls sehr gut. Anders als in den meisten seiner anderen Filme verzichtet Allen vollständig auf Humor, es geht durchwegs ernst zu. Das Drehbuch ist toll, die Story entfaltet sich sehr langsam, aber nicht langweilig und der Erzählstil ist angenehm fließend. Der Cast ist erstklassig, vor allem Jonathan Rhys Meyers und die schöne Scarlett Johansson sind herausragend und liefern grandiose Leistungen ab. Gegen Ende hin entwickelt sich der Film in eine ungeahnte Richtung und der Schluss ist nochmal sehr gelungen. Lediglich einige Längen verhindern eine höhere Wertung, ansonsten ist Match Point ein wirklich ausgezeichneter Film.
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jeffcostello 2012/04/27 09:24:27
Kommentar löschenwoody alllen liefert hier im prinzip das ab was er immer liefert, eine story über liebesbeziehungen und ihre tücken mit crime touch, wie auch in scoop, nur in match point sucht man den typischen allen humor vergeblich, humor im ganzen findet man nicht, außer in den 2 polizisten am ende, dort sticht für mich kurz der allen humor hervor, aber alles in allem ist es ein ernster film. es handelt sich um ein thriller drama, und fängt ganz langsam an, charakteriesiert seine 4 figuren sehr langsam, sehr genau sehr differenziert, doch die letzten 20 minuten des films sind wie ein paukenschlag, die dein herz zum stillstand treiben, so unerwartet und genial inszeniert. in diesem film sucht man nach syphatkischen charakteren vergebens, hier gibt es keinen kampf zwischen gut und bösee, weil alle böse sind, und so eribt siche eine hochinteressante figurenkonstellation. die lektion sdie uns allen über das glück geben will, führt er im zuge des filmendes so konsequent und unerwartet durch das man kurzzeitig geschockt ist wie wichtig das glück doch ist und welchen mechanisemen es uneterliegt. ich bin überzeugt einen exzellenten film noir gesehen zu haben mirt 3dimensionalen interessanten charakteren, und einer geschichte die zwar untypisch für allen ist, die er aber meisterhaft inszeniert, und nioch meisterhadfter geschrieben hat. ich freue mich schon darauf mir diesen film bald wieder anzusehen.
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sweetForgiveness 2012/04/23 19:03:27
Kommentar löschenAmelie und Woody Allen, Klappe, die Vierte!
Vielleicht liegt es daran, dass mir das Ende schon vor einiger Zeit verraten wurde, vielleicht daran das ich einfach zu hoh Erwartungen hatte oder vielleicht daran, dass ich nun nach Nr. 4 endgültig die Hoffnung aufgegeben habe, dass es Woody bei mir noch schafft.
MATCH POINT ist irgendwie ganz anders als die Allen Filme die ich bis jetzt gesehen habe. Nicht so überdreht, nicht so fröhlich und schön. Eher ernst und düsterer. Vor allem der Anfang und der dazugehörende Monolog haben mich in seinen Bann gezogen da dachte ich "Ja, endlich wird es Woody schaffen, dass ist sein Film für mich!". Wie sehr hatte ich mich geiirt. Die Story ist vorhersehbar, bietet einige Längen und für mich kam einfach keine richtige Spannung und Intensivität auf um MATCH POINT noch als Thriller zu bezeichnen. Für Jonathan Rhys Meyers besaß ich schon immer eine gewisse affinität und auch Johanson geht mir nicht mehr so sehr auf die Nerven wie früher, dass liegt aber wohl eher an Lost in Translation. Ich hatte mir wirklich gewünscht, dass MATCH POINT in mir die Liebe zu Allens Filmen auslöst, leider hat er es nicht geschafft. Warum klappt das einfach nicht?
bedenklich? 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten
Kreaexo 2012/04/23 19:15:24
Antwort löschenWas ist denn nur mit dir los? :o
Guck dir Annie Hall an! :D Dann hat auch dich das Allen-Fieber gepackt. :)
Joeyjoejoe17 2012/04/23 19:15:38
Antwort löschenAnnie Hall!
Und wirklich schade, dass dir bisher kein dir zusagender Allen über den Weg gelaufen ist..
sweetForgiveness 2012/04/23 19:18:24
Antwort löschen@an beide: Ja schon gut! MATCH POINT war nur gerade als Video on Demand verfügbar und da mir der auch empfohlen wurde dachte ich guck ich mir ihn an :) Wenn mir nicht vorher noch ein anderer Film von Allen über den Weg läuft ist ANNIE HALL der nächste! Versprochen Jungs!
Benjamin Barker 2012/04/23 19:19:14
Antwort löschen:'(!
Joeyjoejoe17 2012/04/23 19:19:34
Antwort löschenSuper, bin gespannt ob er dir so gut gefällt, wie dir überall versprochen wird. Aber dennoch Erwartungshaltung nicht auf Mt Everest trimmen! ;)
sweetForgiveness 2012/04/23 19:20:30
Antwort löschen@Benjamin: Tut mir wirklich Leid! *tränen weg wischen*!
LynchFan1706 2012/04/23 19:33:02
Antwort löschen@sweetForgiveness: Du schreibst mir aus der Seele! ;-) Mir ging es jedes Mal genau so bei Allens jüngeren Werken. Seine älteren Filme sind allerdings kleine Meisterwerke... Irgendwo hat er in den letzten Jahren all seinen Esprit, Charme und vor allem Witz verloren... Vielleicht in Rom, Paris, London oder Barcelona. Who knows?! ;-)
Punsha 2012/04/23 19:37:37
Antwort löschen;(( !!! Vorhersehbar? Wirklich? :|
sweetForgiveness 2012/04/23 19:40:10
Antwort löschen@Punsha: Wenn man, dass Ende (wie oben geschrieben) schon vorhergesagt bekommt und diese ganze Liebesentwicklung war auch klar also...ja
Le Samourai 2012/04/23 21:06:50
Antwort löschenMatch Point ist soooo großartig! Einer der besten, stilistisch vollkommensten Thriller der letzten Jahre.
Aber wie gesagt, schau dir die Meisterwerke aus Woodys goldener Zeit an: Manhattan, Annie Hall, Love and Death.
*frenzy_punk<3 2012/04/23 22:44:41
Antwort löschenIch hab bisher auch noch keinen Allen-Film gesehen, den ich fantastisch fand.
Joeyjoejoe17 2012/04/23 22:46:21
Antwort löschenAnnie Hall! :D
Hartigan85 2012/04/23 23:21:57
Antwort löschenFinde auch, Allen ist einer der überbewertetsten Regiesseure aller Zeiten, seine meisten Filme sind einfach öde....
Sigmund 2012/04/24 10:09:03
Antwort löschen...es sei denn, man hat einen Zugang zu ihnen.
sweetForgiveness 2012/04/24 12:21:58
Antwort löschen@Sigmund: Wie gesagt ich hab noch keinen Gefunden...aber wie du siehst ich suche danach, denn ich hätte wirklich gerne einen!
Sigmund 2012/04/24 16:33:01
Antwort löschenDein Wille ehrt Dich ja, aber die Aussichten sinken natürlich mit jedem Film, der Dir nicht zusagen mag. Aber ich schließe mich den anderen Stimmen hier an: Versuch ANNIE HALL. Wenn der Dich nicht kriegt, dann werden Dir Woodys Qualitäten wohl bis auf Weiteres verborgen bleiben. :(
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sweetForgiveness 2012/04/24 16:38:15
Antwort löschen@Sigmund: Alles klar! Ich geb mir müde!
J!GS4W 2012/04/29 23:24:13
Antwort löschenDu hast dir ja scheinbar nur Filme aus seiner Europa-Reihe angesehen. Davor ist er ziemlich anders!
Markbln 2012/04/11 17:51:28
Kommentar löschenNo Way. Allen ist in Europa einfach schlecht. Naja, schlechter als sonst und immer noch besser als die meisten in Europa.
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aberaber 2012/03/25 17:52:36
Kommentar löschenEin wunderbarer Film mit einer tollen Story und großartigen Darstellern.
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keinohrhase20 2012/03/18 08:35:52
Kommentar löschenSpiel, Satz und Sieg! Match Point trifft voll ins Schwarze. Die Londoner Uper Class sowie die Stadt selbst wurden wunderbar getroffen und die durchweg überzeugenden Darsteller zeigen vorzügliche Darbietungen. Gerade Scarlett Johansson hinterlässt einen ebenso gereiften wie schön anzusehenden Eindruck. Die (im wortwörtlichen Sinne) Klassische Musik sowie das herrliche Drehbuch tun ihr übriges. (kleines), grosses Kino.
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CJ1203 2012/03/11 16:12:16
Kommentar löschenAuch mit einigem Abstand zu Woody Allens "Match Point" - es ist bereits einige Monate her, seitdem ich den Film gesehen habe - lässt sich fast ausschließlich Positives über den Film sagen. Die im modernen London angesiedelte Geschichte eines armen Tennislehrers, der durch Glück und Heirat Anschluss an eine hervorragende gesellschaftliche Schicht findet, jedoch in steter Zwispalt zu seiner wahren Leidenschaft steht, wirkt nachhaltig nach. Zwar ist der Film stark konstruiert, aber in diesem Fall notwendigerweise, um Allens Botschaft auszudrücken. Die Frage nach Glück und seinen Formen wird derart intelligent beleuchtet, dass dem Zuseher noch im Nachhinein die intensiven Eindrücke in Erinnerung bleiben. Freilich, das Bild des Tennisballes, der einmal im Netz hängen bleibt und jenes des Ringes, der eben nicht in die Themese fliegt, sind ganz starke Ausrufezeichen des Films, aber viel mehr ist es die Handlung, die den Kern der Thematik und auch moderne gesellschaftliche Strömungen gekonnt widerspiegelt. Es geht darum, auf was wir heutzutage Wert legen, auf was wir verzichten können, welcher Verzicht um des Glückes Willen auch gesellschaftliche Anerkennung findet. Dem gesellschaftlichen Fall wird dabei mehr Gewichtung beigemessen als dem privaten Glück. Das "Nach-Außen-Hin-Perfekte" wird in "Match Point" in seiner gelungensten Art und Weise portraitiert.
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micha-09 2012/02/25 17:27:15
Kommentar löschenAbsolut in die Länge gezogen, für diese Geschichte hätten 60 Minuten ausgereicht. In den gesamten 123Minuten ist keine Spannung aufgekommen, ein Thriller ohne Thrill!
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Teknik 2012/02/19 19:11:29
Kommentar löschenFür einen Thriller kommt mir in Match Point einfach zu wenig spannung auf. Einer der Gründe ist wohl die lange Spielfilmlänge von 2 Stunden. Einige Szenen sind einfach unnötig und ziehen das ganze nur in die länge.
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Kreaexo 2012/02/19 19:22:49
Antwort löschenDie meisten guten Thriller haben eine Lauflänge von 2 Stunden +, müssen diese auch streckenweise haben, damit sich der Nervenkitzel ausbauen und -breiten kann.
marshalmarc 2012/02/02 21:33:53
Kommentar löschenImmerwieder traurig zu lesen, wieviel der Faktor 'Spannung' bezüglich des Mediums Film für die Menschen bedeutet.
In erster Linie handelt es sich beim Film idealerweise um eine künstlerisches Medium, welches auch als solches behandelt werden MUSS um seinem Potenzial gerecht zu werden! Spannung ist ein reiner Entertainment Faktor. Leider massenweise missbraucht durch kommerzielle Produktionen.
Dies nur vorweg (könnte man beliebig bei jeder Filmkritik hier hinschreiben).
Woody Allen ist natürlich nicht abzusprechen, dass er sich dem kommerzielle Erfolg hingibt. Jedoch nicht aufgibt!
Wohl ist diese mittel- und hochschichtige Zielgruppe seiner Filme gerade die Richtige für die Thematik, wo er sie doch stark kritisiert.
Rezeptionshistorich aktuelle Themen wie Austauschbarkeit, Erfolgsstreben, Berechenbarkeit, kalter Egoismus werden in diesem Film angesprochen und kritisch bearbeitet.
Selbstverständlich ist die Bildsprache wenig kreativ, jedoch in diesme Falle richtig gewählt bezüglich der mainstream zielgruppe.
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TheDrPepperPower 2012/02/03 02:22:39
Antwort löschenDa stimme ich dir absolut zu, gerade dem ersten Teil. Spannung ist für einen Film ersteinmal völllig unwichtig. Nur bei bestimmten Geschichten oder Intentionen ist sie ein passendes Stilmittel. Wenn man die Bilder oder Dialoge eines Films genießen kann, ist Spannung absolut nebensächlich. Und Match Point is auch klasse. :)
michebavaria1986 2011/12/14 09:55:30
Kommentar löschen„Match Point“ ist sicherlich einer der ungewöhnlichsten Filme von Altmeister Woody Allen – und einer seiner besten.
Allen - dem oft vorgeworfen wird, eigentlich immer denselben Film nur ein wenig abgewandelt zu inszenieren – zeigt, dass er auch einen sehr sinnlichen, raffinierten Thriller drehen kann.
Die Handschrift von Allen (spärliche aber passende musikalische Untermalung, hervorragende Besetzung, kluge Dialoge) ist jedoch immer zu erkennen.
Ich bin eigentlich kein übergroßer Fan von Scarlett Johansson. Ihre schauspielerischen Leistungen werden wie ihre Schönheit in meinen Augen überschätzt. Als sinnliche Amerikanerin zeigt sie jedoch eine sehr gute Leistung und ist deshalb passend besetzt.
Wer mit den neurotischen Großstadtkomödien von Allen nichts anfangen kann, sollte bei „Match Point“ ruhig einen Blick riskieren. Bei dieser Mischung aus Thriller und Melodram lohnt es sich.
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*frenzy_punk<3 2011/12/04 09:23:01
Kommentar löschen"Match Point", ermüdende Bilderschau, die den Zuschauer mit Klischees erschlägt.
Woody Allen versuchte sich hier an einem Thriller, der wie Bandrix es so schön ausdrücken würde, niemals thrillte.
Schon von Anfang an ist "Match Point" ziemlich uninteressant und sehr spannungsarm. Hinzu kommt, dass man sich nach der ersten halben Stunde eigentlich schon ausmalen kann, was als nächstes geschieht.
Die Darsteller sind okay, Scarlett Johannsen (Scoop) wirkt etwas Mimikarm, aber das kann Jonathan Rhys Meyers (Mission Impossible III) noch etwas gerade rücken.
Oft erlebt man "Match Point" als eine Bilderschau. Es folgen eingeschobene Bilder, bei der sich der Zuschauer kurz danach fragt, inwiefern das wichtig für die Story war.
Dazu packt Allen hier auch noch jedes Klischee aus in dem seine Darsteller regelrecht baden.
Nachdem sich das Werk dann so dahin gezogen hat, ist man froh, wenn es vorbei ist und das mit dem unthrillersten Ende der Filmgeschichte.
"Match Point", gähnende Langeweile gezeigt in Bildern.
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TheDrPepperPower 2012/02/04 18:30:21
Antwort löschenDein Review klingt für mich eher nach "Melancholia".
*frenzy_punk<3 2012/02/04 18:37:39
Antwort löschenKann ich leider nicht beurteilen, denn den Film habe ich nicht gesehen :)
Alle 4 Antworten zeigen
TheDrPepperPower 2012/02/05 01:57:29
Antwort löschenIch würde dir natürlich wärmstens davon abraten, da ich allerdings "Match Point" sehr gerne mag, bin ich mir nicht so ganz sicher;)
*frenzy_punk<3 2012/02/16 16:47:00
Antwort löschenIrgendwann wollte ich "Melancholia" mal ansehen. Aber dazu muss ich mich doch erst einmal aufraffen. Mag ja sein, dass ich ihn ebenso schlecht finde.
Wer weis^^
CihatG91 2011/11/18 00:42:48
Kommentar löschenEin Film ohne jedweden Sinn. Die einzige vermittelte Botschaft wird gleich am Anfang des Filmes zitiert – das war's. Alles andere ist nur Müll. Wer seine Zeit mit Nichtstun verbringen möchte – bitte.
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*frenzy_punk<3 2011/11/28 22:43:51
Antwort löschenIch bin am Ende eingeschlafen ;$
CihatG91 2011/11/28 22:50:21
Antwort löschenxD -- neiin, so schlimm war es bei mir auch wieder nicht. Hat ja immerhin 2,5 Punkte bekommen! :D
*frenzy_punk<3 2011/11/28 22:53:54
Antwort löschenBei mir hat er sogar 3 bekommen. Der war aber auch durchgehend öde. Und da waren immer so Bildausschnitte drin, wo ich mich gefragt hab, wozu das jetzt wichtig für die Story war.
Jonathan Rhys Meyers sah gut aus ;)
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CihatG91 2011/11/28 22:56:19
Antwort löschenHehe, ich war von Scarlett Johansson ziemlich angetan. ;)
Die 2,5 Punkte sind also vor allem Folge meiner Triebe. :D
*frenzy_punk<3 2011/12/04 09:13:04
Antwort löschenxD
ProjectChaos 2011/11/05 01:49:56
Kommentar löschenMacht Point bietet eine unterhaltsame Story, gute Regie und vor allem einen interessanten Protagonisten.
Achtung enthält Spoiler:
Einer, der an nichts mehr glaubt, was ihn so verzweifeln lässt, dass er sich am Ende sogar wünscht, von der Polizei ertappt zu werden, um noch einen Schimmer Hoffnung haben zu können, dass es doch so etwas wie höhere Gerechtigkeit gibt. Allen gibt die Antwort: Er bleibt unbestraft. Der Zufall hat es entschieden. Der Zufall entscheidet alles. Die Leere des Protagonisten bleibt.
Ein schön inszenierter Dreiecks-Romanzen-Thriller mit einer passenden Prise Philosophie
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SteveJ 2011/11/02 15:32:56
Kommentar löschen[kleine Spoiler]
Bei mir bleibt der Ball wohl auf der Netzkante liegen, kein Match Point. Der Film beginnt mit vielen interessanten Dialogen zwischen den Darstellern. Ein sehr guter Cast. Es ist sehr spannend zu sehen wie sich der Hauptdarsteller immer tiefer in die Misere reinreitet. Jedoch habe ich die ganze Zeit vergebens darauf gewartet, dass noch etwas Unvorhersehbares passiert. Die Filmmitte fühlte sich sinnlos gestreckt an und das Ende war sehr vorrauschaubar. Den Ermittlern über die Schulter zu gucken war spannend, kam jedoch zu kurz.
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Sigmund 2011/09/21 09:25:14
Kommentar löschenEin ungewöhnlich kühler Allen-Film, dem man seinen Regisseur/Autor erst anmerkt als er auf eine der beeindruckendsten und zugleich bösesten Volten der jüngeren Filmgeschichte zusteuert. Eine Wendung, die so geschickt eingefädelt und spektakulär ist, dass im Hamburger Holi Kino ein Raunen durch die Reihen ging, wie ich mich nicht erinnere es bei einem anderen Film schon erlebt zu haben.
Doch die besagte Pointe ist meiner Meinung nach nicht nur effektvoll, sondern auch so tiefsinnig und ehrlich, dass sie zu den unbequemsten Wahrheiten zählen dürfte, denen ein Millionenpublikum seit langem ausgesetzt wurde.
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Punsha 2011/09/18 18:08:55
Kommentar löschen"The man who said "I'd rather be lucky than good" saw deeply into life. People are afraid to face how great a part of life is dependent on luck. It's scary to think so much is out of one's control. There are moments in a match when the ball hits the top of the net, and for a split second, it can either go forward or fall back. With a little luck, it goes forward, and you win. Or maybe it doesn't, and you lose."
Der ehemalige Tennisspieler Chris Wilson (Jonathan Rhys-Meyers) kommt nach London und zieht sich gleich einen Job als Tennislehrer an Land. Dabei lernt er den aufgeweckten Tom Hewett (Matthew Goode) kennen, der ihn mit seiner Schwester und zukünftigen Ehefrau bekannt macht und in seine schwerreiche Familie einführt. Alles sieht nach einem typischen Woody Allen aus: Zwei Beziehungen, viel Gerede, alles relativ unspektakulär, aber stets stilvoll. Doch Chris beginnt immer mehr Toms Verlobte Nola (Scarlett Johansson) zu begehren, das Doppelleben gelingt gut, bis er jedoch nach und nach zu einer Entscheidung gezwungen wird: Geld oder Liebe?
Zweifelsohne ist Johansson in "Match Point" der Hingucker schlechthin und steht in der ersten Hälfte des Films im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit, wenn ihre sehnsüchtigen und anzüglichen Augen den Bildschirm durchbohren. Auch Chris verfällt ihr, trotz einem Bilderbuchleben mit jeder Menge Geld, einem festen Job, einer lieben Frau und sympathischen Schwiegereltern. Es ist der sexuelle Trieb eines jeden Mannes, der stärker ist als jede Vernunft und von Woody Allen gekonnt zur Schau gestellt wird.
Es ist zudem eine regelrechte Kunst, wie eine intensive Spannung so einfach, herkömmlich und unspektakulär hergestellt werden kann. Der Zuschauer wird zum mitfiebern gezwungen und ist sich ebenso klar wie Chris, wie viel auf dem Spiel steht.
Dem scheinbaren Stilbruch, dem Allen am Ende verfällt, ist überraschend und spiegelt passend zu diesen modernen Zeiten unsere geldgierige Gesellschaft wider.
"Match Point" ist ohne Frage mein (bisheriger) Lieblings-Woody Allen. Ein Film über den neuzeitlichen menschlichen Konflikt von Liebe, Leidenschaft, Macht und Geld, sowie ein schicksalhafter Verweis über die Rolle des Glücks im Leben. Unbedingt sehenswert!
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Timo K. 2011/09/18 18:19:33
Antwort löschenWar damals mein allererster Allen, der mich dazu verleitete, mich weiter mit diesem Mann zu beschäftigen. Cooler Film.
Benjamin Barker 2011/09/18 18:20:09
Antwort löschenDaumen hoch!
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Benjamin Barker 2011/09/18 18:21:51
Antwort löschenUnd @Timo: Bei mir genau das Gleiche!
Punsha 2011/09/18 18:27:20
Antwort löschenDanke! :)
War auch mein erster. Hat mich damals noch ein ganzes Stück beschäftigt und letztens hab ich ihn mir dann auch endlich gekauft.
Joxcus 2011/08/26 15:50:20
Kommentar löschen"Match Point" ist ein raffiniertes und hochspannendes Beziehungsdrama mit Krimi- und Thrillerelementen aus dem Jahre 2005 von Regisseur Woddy Allen, dessen Film mit einem recht interessanten Intro startet, in dem ein Tennisball abwechselnd von links nach rechts über ein Netz wandert:
"Man will nicht wahrhaben, wieviel vom Glück abhängt. Es ist erschreckend, wenn man daran denkt, wieviel außerhalb der eigenen Kontrolle liegt! Es gibt Augenblicke in einem Match, da trifft der Ball die Netzkante und kann für den Bruchteil einer Sekunde nach vorn oder nach hinten fallen. Mit ein bisschen Glück fällt er nach vorn und man gewinnt. Oder vielleicht auch nicht und man verliert!"
Chris sieht sich im Grunde wie ein Tennisball auf der Netzkante. Erst am Ende des Films stellt sich heraus, ob er auf der glücklichen oder unglücklichen Seite landen wird.
Jedenfalls wiederholt sich diese Szene im Filmverlauf in ähnlicher Form und soviel sei gesagt: sie ist schlichtweg genial. Eine Szene, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Sie ist das Sinnbild für Glück und Verderben, das Chris im Leben begleitet. Allen geht hier unheimlich kreativ vor, besitzt viel Ideenreichtum, besticht durch eine tadellose Inzenierung und zeigt seine Qualitäten als Drehbuchautor. Er beweist, das ein Film trotz simpler Dialoge und ruhiger Kameraeinstellungen durchweg überzeugen kann.
Die Einführung seiner Charaktere beginnt eher ruhig und unspektakulär. Chris (Jonathan Rhys Meyers) ist Tenniscoach und unterrichtet Tom (Matthew Goode). Chris kommt anschließend nicht nur mit der Schwester von Tom zusammen, die auf den Namen Chloe (Emily Mortimer) hört, sondern arbeitet schon bald in der Firma ihres Vaters. Chris ist sehr dankbar dafür und empfindet großes Glück. Wäre da nur nicht Toms Verlobte Nola (Scarlett Johansson), der er immer näher kommt...
Doch nach der schnell abgehandelten Einleitungsphase legt der Film richtig los. Ein Höhepunkt jagt den nächsten. Es ist nervenaufreibend, Chris dabei zu beobachten, wie er sich immer weiter ins Verderben reitet. Er sitzt in der Zwickmühle. Er ist in die Falle getappt, die er sich selbst gelegt hat. Er ist ein Gefangener zwischen zwei Frauen. Und schon bald scheint es keinen Ausweg mehr für ihn zu geben. Die Art und Weise, wie sich alle Beteiligten mustern oder wie Chris versucht beide Damen hinzuhalten um selbst nach der passenden Lösung zu finden, ist sehr aufregend geraten. Der Film lebt aber ebenso von vielen "Ich-komm-dir-auf-die-Schliche"-Szenen. Merkwürdiges Verhalten, Misstrauen, Lügen und Geheimniskrämerei sind hier Gang und Gäbe.
Auch gegen Ende lässt "Match Point" den Adrenalinspiegel nochmals ordentlich in die Höhe steigen. Die Szene, als Detective Banner etwa die perfekte Auflösung liefert und doch nichts unternehmen kann, ist dramatisch wie bemitleidenswert. Das Allen ein offenes Ende wählte, macht den Film für mich noch deutlich attraktiver und hebt ihn vom "Endeneinheitsbrei" ab. Zugegeben, ich war doch sehr erbost als der Abspann auftauchte, dennoch hätte es vom Gesamtbild her nicht passender und stimmiger sein können. Große Klasse.
Aber der Streifen weiß auch handwerklich zu gefallen. Die Alltagssituationen sind aus dem Leben gegriffen und kameratechnisch gekonnt eingefangen. Da die Protagonisten kulturinteressierte Leute sind, dienen Opern und Museen als Nebenschauplätze. Zusätzlich geben Restaurantbesuche und Familientreffen dem Ganzen noch einen realistischen Anstrich. Und stets wird ein passender Soundtrack unterlegt, der wunderbar ins jeweilige Millieu passt.
Auch die Darstellerriege weiß zu gefallen. Ihnen wird ein breites Spektrum an Emotionen abverlangt, die sie allesamt authentisch rüberbringen. Scarlett Johansson, die in ihrer Rolle verbissen an einer Schauspielkarriere arbeitet, macht als verführerischer und hilfloser Engel ebenso viel her wie Jonathan Rhys Meyers, der seinen bis an die Grenzen gehenden Chris mit viel Hingabe mimt. Emily Mortimer als misstrauische Ehefrau passt wie die bekannte Faust aufs Auge.
"Match Point" ist ein Beziehungsdrama der besonderen Art, da er imposante Augenblicke in das Leben eines entscheidungsschwachen sowie außer Kontrolle geratenen Menschen gibt, eine sich stetig steigernde Spannungskurve besitzt, mit gut aufgelegten Darstellern aufwartet und Interpretationsspielraum durch das offene wie tragische Ende bietet.
Gute Arbeit, Woddy!
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