Match Point
Match Point (2005), GB/US Laufzeit 123 Minuten, FSK 6, Thriller, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 29.12.2005
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von Woody Allen, mit Scarlett Johansson und Jonathan Rhys Meyers
Gerade ist Chris Wilson (Jonathan Rhys-Meyers) von einem Londoner Tennisclub als Tennislehrer eingestellt worden, da lernt er Tom Hewett (Matthew Goode) kennen, der ihn in den Kreis seiner schwerreichen Familie einführt. Tom bahnt damit ein Verhältnis zwischen Chris und seiner Schwester Chloe (Emily Mortimer) an. Überraschend schnell wird der angenehme junge Mann von der Familie Hewett als künftiger Schwiegersohn gesehen. Seit Chris jedoch Nola (Scarlett Johansson), Toms Verlobte, zum ersten Mal gesehen hat, fühlt er sich unwiderstehlich zu ihr hingezogen. Nola, ein erfolgloses amerikanisches Starlet, wird von Toms Eltern als nicht standesgemäß abgelehnt. Nach der Heirat von Chloe und Chris wendet sich Tom von Nola ab und heiratet kurz darauf eine Frau aus seinen eigenen Kreisen. Nola scheint verschwunden…
HandlungAufstieg in die Londoner High SocietyChris Wilton (Jonathan Rhys Meyers) arbeitet seit kurzem in London als Tennislehrer in einem Eliteclub, wo er Tom Hewett (Matthew Goode) kennenlernt. Dieser kommt aus angesehenem Hause und führt Chris in die Welt der Londoner High Society ein. Chris hat ein klares Ziel: er möchte seine mittelmäßige irische Abstammung hinter sich lassen und eine reiche Frau heiraten, um in der Gesellschaft der Reichen zu arrivieren. Dies scheint ein leichtes Spiel, zumal sich Toms Schwester Chloe (Emily Mortimer) in ihn verliebt. Auch Toms und Chloes Eltern sind beeindruckt von dem jungen Mann.
Bei den Hewetts lernt Chris die schöne, aber erfolglose Schauspielerin Nola Rice (Scarlett Johansson) kennen, die mit Tom ausgeht. Chris ist sofort von ihrer erotischen Ausstrahlung fasziniert. Nola wird zwar von den Eltern geduldet, doch keinesfalls in die Familie aufgenommen. Anders Chris, der den Vater mit seinen Dostojewski-Kenntnissen für sich gewinnt. Sein Eifer wird bald mit einer hohen Position in der Firma der Hewetts und der Heirat mit Chloe belohnt. Chloe und Chris ziehen in eine exklusive Wohnung.
…Gerade ist Chris Wilson (Jonathan Rhys-Meyers) von einem Londoner Tennisclub als Tennislehrer eingestellt worden, da lernt er Tom Hewett (Matthew Goode) kennen, der ihn in den Kreis seiner schwerreichen Familie einführt. Tom bahnt damit ein Verhältnis zwischen Chris und seiner Schwester Chloe (Emily Mortimer) an. Überraschend schnell wird der angenehme junge Mann von der Familie Hewett als künftiger Schwiegersohn gesehen. Seit Chris jedoch Nola (Scarlett Johansson), Toms Verlobte, zum ersten Mal gesehen hat, fühlt er sich unwiderstehlich zu ihr hingezogen. Nola, ein erfolgloses amerikanisches Starlet, wird von Toms Eltern als nicht standesgemäß abgelehnt. Nach der Heirat von Chloe und Chris wendet sich Tom von Nola ab und heiratet kurz darauf eine Frau aus seinen eigenen Kreisen. Nola scheint verschwunden…
HandlungAufstieg in die Londoner High SocietyChris Wilton (Jonathan Rhys Meyers) arbeitet seit kurzem in London als Tennislehrer in einem Eliteclub, wo er Tom Hewett (Matthew Goode) kennenlernt. Dieser kommt aus angesehenem Hause und führt Chris in die Welt der Londoner High Society ein. Chris hat ein klares Ziel: er möchte seine mittelmäßige irische Abstammung hinter sich lassen und eine reiche Frau heiraten, um in der Gesellschaft der Reichen zu arrivieren. Dies scheint ein leichtes Spiel, zumal sich Toms Schwester Chloe (Emily Mortimer) in ihn verliebt. Auch Toms und Chloes Eltern sind beeindruckt von dem jungen Mann.
Bei den Hewetts lernt Chris die schöne, aber erfolglose Schauspielerin Nola Rice (Scarlett Johansson) kennen, die mit Tom ausgeht. Chris ist sofort von ihrer erotischen Ausstrahlung fasziniert. Nola wird zwar von den Eltern geduldet, doch keinesfalls in die Familie aufgenommen. Anders Chris, der den Vater mit seinen Dostojewski-Kenntnissen für sich gewinnt. Sein Eifer wird bald mit einer hohen Position in der Firma der Hewetts und der Heirat mit Chloe belohnt. Chloe und Chris ziehen in eine exklusive Wohnung.
LeidenschaftChris empfindet jedoch keine Leidenschaft für Chloe. Wenn er Nola trifft, entfacht sie sofort sein Begehren. Die beiden beginnen eine Affäre, die endet, als sich Tom von ihr trennt, weil er eine Frau seines Standes heiraten möchte. Nola tritt aus dem Leben der Hewetts. Doch Chris findet sie durch Zufall wieder. Er verliebt sich in Nola und die beiden treffen sich immer häufiger. Während das Verhältnis zu Chloe gespannt ist, weil sch ihr Kinderwunsch nicht erfüllt, erlebt Chris mit Nola zunächst eine Liebe, die frei ist von gesellschaftlichen Zwängen.
Eines Tages wird Nola schwanger. Sie drängt Chris dazu, sich zwischen ihr und seiner reichen Ehefrau zu entscheiden. Chris gelingt dies nicht. Er ist hin und hergerissen zwischen seiner vorteilhaften Ehe, die mit vielen Privilegien verbunden ist, und seiner Liebe zu Nola. Nolas Drängen wird mit der Zeit immer intensiver und Chris kann sie nicht mehr länger hinhalten.
Der MordIn seiner inneren Zerrissenheit begeht er eine verhängnisvolle Tat: er ermordet Nola mit einem Gewehr aus dem Hause seines Schwiegervaters. Den Mord tarnt er durch den Raub von Juwelen und die Ermordung von Nolas Nachbarin, sodass es wie ein Raubmord aussieht. Die Juwelen wirft er schließlich in die Themse. Doch unglücklicherweise springt der Ehering der Nachbarin vom Geländer zurück.
Die Polizei findet in ihren Ermittlungen heraus, dass Chris eine Affäre mit Nola hatte und verdächtigt ihn des Mordes. Natürlich bestreitet er dies. Als schließlich der Ring an der Hand eines Junkies gefunden wird, ist Chris über jeglichen Verdacht erhoben.
Chloe wird letzlich doch schwanger. Der Film endet mit der Rückkehr des Ehepaares aus dem Krankenhaus. Alle bewundern den kleinen Sohn, doch Chris steht wie ein Außenseiter abseits und schaut mit leerem Blick aus dem Fenster.
Weiterführende Informationen
Die Rezeption des Films
Scoop – Der Knüller, ein weiterer Woody Allen-Film mit Scarlett Johanssonin der Hauptrolle
Wissenswertes
Eigentlich sollte Kate Winslet die Rolle der Nola Rice spielen. Um mehr Zeit füt ihre Familie zu haben, sagte sie jedoch ab.
Match Point ist mit 124 Minuten Allens längster Spielfilm.
Der Film ist Allens erster, in Großbritannien gedrehter Film.
Weitere Informationen im Internet
Video der Präsentation von Match Point und mit Woody Allen im Interview auf dem Festival de Cannes 2005 (frz.)
Jonathan Rhys Meyers im Interview über den Film (engl.)
Scarlett Johansson im Interview über den Film (engl.)
Cast & Crew
-
Woody Allen
-
Scarlett Johansson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nola Rice
-
Jonathan Rhys Meyers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chris Wilton
-
Emily Mortimer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chloe Hewett Wilton
-
Matthew Goode
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tom Hewett
-
Brian Cox
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alec Hewett
-
Penelope Wilton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eleanor Hewett
Regie
Schauspieler
-
Morne Botes
-
Rose Keegan
-
Eddie Marsan
-
Steve Pemberton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) DI Parry
-
Miranda Raison
-
Colin Salmon
-
Rupert Penry-Jones
- Genre
- Thriller, Schicksalsdrama, Romanze, Psychothriller, Polizeifilm
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart, Sommer
- Ort
- London
- Handlung
- Affäre, Anwesen, Aufstieg, Außenseiter, Betrogene Ehefrau, Betrug, Beweis, Bourgeoisie, Brite, Dreiecksbeziehung, Ehe, Ehebruch, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Ehepaar, Ehering, Ehrgeiz, Eifersucht, Elite, Ermittler, Ermittlung, Erotik, Erotische Anziehung, Erotische Ausstrahlung, Familie, Fjodor Dostojewski, Garten, Geld, High Society, Hochzeit, Ire, Jagdgewehr, Kinderlosigkeit, Klassengesellschaft, Landhaus, Landsitz, Lebenstraum, Leidenschaft, Lügner, Mann zwischen zwei Frauen, Moral, Moralisches Dilemma, Mord, Mord an Geliebter, Mordkommission, Mörder, Oberschicht, Plötzlicher Reichtum, Polizist, Raubmord, Reichtum, Ring, Schauspieler, Schicht, Schlechtes Gewissen, Schwangerschaft, Schönheit, Sexuelle Begierde, Skrupellosigkeit, Streit, Tennis, Tennisschläger, Tennisspieler, Themse, Tischtennis, US-Amerikaner, Ultimatum, Ungewollte Schwangerschaft, Untreue, Verhör, Verlieben, Vertuschung, Wunsch, Zerrüttete Beziehung, Zeuge
- Stimmung
- Sexy, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Filmdetails Match Point
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Trailer zum Film Match Point
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- Match Point: critic.de










Kritiken (7) — Film: Match Point
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenMit “Match Point” liefert Woody Allen einen wundervollen Film über “Glück” ab. Die ruhige Geschichte macht Spaß und überzeugt nicht nur durch ihren Inhalt, sondern glänzt zudem mit einem gut aufgelegten Ensemble. “Match Point” ist ein schöner Film, den man sich gerne anschaut.
Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenMit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks beschert uns Regie-Urgestein Woody Allen Jahr für Jahr einen neuen Film. Als Kenner vieler seiner Filme muss ich sagen, daß seine geliebten Werke in den letzten Jahren etwas an Biss fehlen ließen. Vor allem dem Wortwitz in den Dialogen seiner Drehbücher, eines seiner Markenzeichen, fehlte es in den letzten Filmen. Mit „Match Point“ beschreitet der Meister jetzt sogar neue, ungewohnte Wege.
Der ehemalige Tennisprofi Chris Wilton (J. Rhys-Meyers) hat es im internationalen Tenniszirkus weit gebracht, aber der wirkliche Durchbruch ist ihm nicht gelungen. Frisch in London angekommen, verdingt er sich als Tennislehrer, bis sich neue Wege auftun. Über deren Bruder lernt er die liebenswerte Chloe (Emily Mortimer) kennen und lieben. Sie ist nicht nur nett und lieb, sondern auch eine echt gute Partie. Chris hat keinen Grund sich zu beschweren, bis er Nola (Scarlett Johansson) kennen lernt und sich heftig verliebt. Doch als diese von ihrem…
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenMatch Point
Auf den ersten Blick wirkt Match Point wie eine unter Hunderten von Geschichten über unglückliche Ehen und Seitensprünge. Woody Allen, der schon von Hannah und ihre Schwestern über Eine Sommernachts-Sexkomödie bis zu Ehemänner und Ehefrauen Beziehungsprobleme zwischen Männern und Frauen reflektierte, wirft jedoch auch diesmal einen Blick jenseits der üblichen Klischees auf die Geschlechter. So ist Nola zwar blond und sexy, aber keineswegs naiv und dumm, sondern sogar cleverer und selbstbewusster als die brave, naive Ehefrau.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Das Ergebnis eines Tennis-Matches wird eben von mehr bestimmt, als von der Summe der Fähigkeiten seiner Spieler. Talent, Ehrgeiz, Mut, sicher, das gehört alles irgendwie dazu, ist das Leben, doch im entscheidenden winzigen Moment, ist es dann der Zufall, der über Sieg oder Niederlage bestimmt. In der Sekunde, wo der Ball an der Netzkante hängen bleibt, wo beides möglich ist, nämlich dass der Ball auf die andere Seite fällt, oder eben zurück auf die eigene Seite tropft, entscheidet sich das Schicksal, das Spiel, vielleicht das Leben.
Es ist diese schön photographierte Sequenz zu Beginn des Films, die dem Zuschauer verdeutlicht, worum es in „Match Point“ gehen wird, aber eben nicht nur. Woody Allen hat mit diesem Drama einen vielschichtigen Film geschaffen, welcher zahlreiche Genres miteinander vermischt, erstaunlich kalt, zeitweise wie eine Groteske auf die britische Upper-Class, in Wahrheit jedoch vielmehr als das, nämlich eben auch – philosophisch angehaucht – ein Statement hinsichtlich der Tatsache, dass das Leben nicht immer gerecht, dass das Glück nicht wählerisch ist, und das der Zufall sich nicht um Anstand und Moral schert.[...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenWie in VERBRECHEN UND ANDERE KLEINIGKEITEN hat Allen mit MATCH POINT ein Gesellschaftsportrait gedreht, das zugleich moralisches Lehrstück ist und eine bei diesem Regisseur überraschende bittere Note enthält. Präzis, giftig und witzig ist diese elegant inszenierte Anatomie eines ganz normalen Verbrechers aus Statusangst ein sehr eindrucksvoller Film.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
al-x: blog:x - Royal with cheese
Kommentar löschenAb heute lasse ich mir wieder Glück wünschen!
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenAllen dreht jahrelang nur Comedy-Mittelmaß, vollzieht eine 180 Grad-Wende, die gelinde formuliert ganz in Ordnung war, und die Massen feiern den kleinen Mann. Netter Schachzug, Mr. Former Manhattan.
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Kommentare (89) — Film: Match Point
Kommentar schreibenmarshalmarc 2012/02/02 21:33:53
Kommentar löschenImmerwieder traurig zu lesen, wieviel der Faktor 'Spannung' bezüglich des Mediums Film für die Menschen bedeutet.
In erster Linie handelt es sich beim Film idealerweise um eine künstlerisches Medium, welches auch als solches behandelt werden MUSS um seinem Potenzial gerecht zu werden! Spannung ist ein reiner Entertainment Faktor. Leider massenweise missbraucht durch kommerzielle Produktionen.
Dies nur vorweg (könnte man beliebig bei jeder Filmkritik hier hinschreiben).
Woody Allen ist natürlich nicht abzusprechen, dass er sich dem kommerzielle Erfolg hingibt. Jedoch nicht aufgibt!
Wohl ist diese mittel- und hochschichtige Zielgruppe seiner Filme gerade die Richtige für die Thematik, wo er sie doch stark kritisiert.
Rezeptionshistorich aktuelle Themen wie Austauschbarkeit, Erfolgsstreben, Berechenbarkeit, kalter Egoismus werden in diesem Film angesprochen und kritisch bearbeitet.
Selbstverständlich ist die Bildsprache wenig kreativ, jedoch in diesme Falle richtig gewählt bezüglich der mainstream zielgruppe.
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TheDrPepperPower 2012/02/03 02:22:39
Antwort löschenDa stimme ich dir absolut zu, gerade dem ersten Teil. Spannung ist für einen Film ersteinmal völllig unwichtig. Nur bei bestimmten Geschichten oder Intentionen ist sie ein passendes Stilmittel. Wenn man die Bilder oder Dialoge eines Films genießen kann, ist Spannung absolut nebensächlich. Und Match Point is auch klasse. :)
michebavaria1986 2011/12/14 09:55:30
Kommentar löschen„Match Point“ ist sicherlich einer der ungewöhnlichsten Filme von Altmeister Woody Allen – und einer seiner besten.
Allen - dem oft vorgeworfen wird, eigentlich immer denselben Film nur ein wenig abgewandelt zu inszenieren – zeigt, dass er auch einen sehr sinnlichen, raffinierten Thriller drehen kann.
Die Handschrift von Allen (spärliche aber passende musikalische Untermalung, hervorragende Besetzung, kluge Dialoge) ist jedoch immer zu erkennen.
Ich bin eigentlich kein übergroßer Fan von Scarlett Johansson. Ihre schauspielerischen Leistungen werden wie ihre Schönheit in meinen Augen überschätzt. Als sinnliche Amerikanerin zeigt sie jedoch eine sehr gute Leistung und ist deshalb passend besetzt.
Wer mit den neurotischen Großstadtkomödien von Allen nichts anfangen kann, sollte bei „Match Point“ ruhig einen Blick riskieren. Bei dieser Mischung aus Thriller und Melodram lohnt es sich.
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*frenzy_punk<3 2011/12/04 09:23:01
Kommentar löschen"Match Point", ermüdende Bilderschau, die den Zuschauer mit Klischees erschlägt.
Woody Allen versuchte sich hier an einem Thriller, der wie Bandrix es so schön ausdrücken würde, niemals thrillte.
Schon von Anfang an ist "Match Point" ziemlich uninteressant und sehr spannungsarm. Hinzu kommt, dass man sich nach der ersten halben Stunde eigentlich schon ausmalen kann, was als nächstes geschieht.
Die Darsteller sind okay, Scarlett Johannsen (Scoop) wirkt etwas Mimikarm, aber das kann Jonathan Rhys Meyers (Mission Impossible III) noch etwas gerade rücken.
Oft erlebt man "Match Point" als eine Bilderschau. Es folgen eingeschobene Bilder, bei der sich der Zuschauer kurz danach fragt, inwiefern das wichtig für die Story war.
Dazu packt Allen hier auch noch jedes Klischee aus in dem seine Darsteller regelrecht baden.
Nachdem sich das Werk dann so dahin gezogen hat, ist man froh, wenn es vorbei ist und das mit dem unthrillersten Ende der Filmgeschichte.
"Match Point", gähnende Langeweile gezeigt in Bildern.
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TheDrPepperPower 2012/02/04 18:30:21
Antwort löschenDein Review klingt für mich eher nach "Melancholia".
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*frenzy_punk<3 2012/02/04 18:37:39
Antwort löschenKann ich leider nicht beurteilen, denn den Film habe ich nicht gesehen :)
TheDrPepperPower 2012/02/05 01:57:29
Antwort löschenIch würde dir natürlich wärmstens davon abraten, da ich allerdings "Match Point" sehr gerne mag, bin ich mir nicht so ganz sicher;)
CihatG91 2011/11/18 00:42:48
Kommentar löschenEin Film ohne jedweden Sinn. Die einzige vermittelte Botschaft wird gleich am Anfang des Filmes zitiert – das war's. Alles andere ist nur Müll. Wer seine Zeit mit Nichtstun verbringen möchte – bitte.
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*frenzy_punk<3 2011/11/28 22:43:51
Antwort löschenIch bin am Ende eingeschlafen ;$
CihatG91 2011/11/28 22:50:21
Antwort löschenxD -- neiin, so schlimm war es bei mir auch wieder nicht. Hat ja immerhin 2,5 Punkte bekommen! :D
*frenzy_punk<3 2011/11/28 22:53:54
Antwort löschenBei mir hat er sogar 3 bekommen. Der war aber auch durchgehend öde. Und da waren immer so Bildausschnitte drin, wo ich mich gefragt hab, wozu das jetzt wichtig für die Story war.
Jonathan Rhys Meyers sah gut aus ;)
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CihatG91 2011/11/28 22:56:19
Antwort löschenHehe, ich war von Scarlett Johansson ziemlich angetan. ;)
Die 2,5 Punkte sind also vor allem Folge meiner Triebe. :D
*frenzy_punk<3 2011/12/04 09:13:04
Antwort löschenxD
ProjectChaos 2011/11/05 01:49:56
Kommentar löschenMacht Point bietet eine unterhaltsame Story, gute Regie und vor allem einen interessanten Protagonisten.
Achtung enthält Spoiler:
Einer, der an nichts mehr glaubt, was ihn so verzweifeln lässt, dass er sich am Ende sogar wünscht, von der Polizei ertappt zu werden, um noch einen Schimmer Hoffnung haben zu können, dass es doch so etwas wie höhere Gerechtigkeit gibt. Allen gibt die Antwort: Er bleibt unbestraft. Der Zufall hat es entschieden. Der Zufall entscheidet alles. Die Leere des Protagonisten bleibt.
Ein schön inszenierter Dreiecks-Romanzen-Thriller mit einer passenden Prise Philosophie
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SteveJ 2011/11/02 15:32:56
Kommentar löschen[kleine Spoiler]
Bei mir bleibt der Ball wohl auf der Netzkante liegen, kein Match Point. Der Film beginnt mit vielen interessanten Dialogen zwischen den Darstellern. Ein sehr guter Cast. Es ist sehr spannend zu sehen wie sich der Hauptdarsteller immer tiefer in die Misere reinreitet. Jedoch habe ich die ganze Zeit vergebens darauf gewartet, dass noch etwas Unvorhersehbares passiert. Die Filmmitte fühlte sich sinnlos gestreckt an und das Ende war sehr vorrauschaubar. Den Ermittlern über die Schulter zu gucken war spannend, kam jedoch zu kurz.
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Sigmund 2011/09/21 09:25:14
Kommentar löschenEin ungewöhnlich kühler Allen-Film, dem man seinen Regisseur/Autor erst anmerkt als er auf eine der beeindruckendsten und zugleich bösesten Volten der jüngeren Filmgeschichte zusteuert. Eine Wendung, die so geschickt eingefädelt und spektakulär ist, dass im Hamburger Holi Kino ein Raunen durch die Reihen ging, wie ich mich nicht erinnere es bei einem anderen Film schon erlebt zu haben.
Doch die besagte Pointe ist meiner Meinung nach nicht nur effektvoll, sondern auch so tiefsinnig und ehrlich, dass sie zu den unbequemsten Wahrheiten zählen dürfte, denen ein Millionenpublikum seit langem ausgesetzt wurde.
17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Punsha 2011/09/18 18:08:55
Kommentar löschen"The man who said "I'd rather be lucky than good" saw deeply into life. People are afraid to face how great a part of life is dependent on luck. It's scary to think so much is out of one's control. There are moments in a match when the ball hits the top of the net, and for a split second, it can either go forward or fall back. With a little luck, it goes forward, and you win. Or maybe it doesn't, and you lose."
Der ehemalige Tennisspieler Chris Wilson (Jonathan Rhys-Meyers) kommt nach London und zieht sich gleich einen Job als Tennislehrer an Land. Dabei lernt er den aufgeweckten Tom Hewett (Matthew Goode) kennen, der ihn mit seiner Schwester und zukünftigen Ehefrau bekannt macht und in seine schwerreiche Familie einführt. Alles sieht nach einem typischen Woody Allen aus: Zwei Beziehungen, viel Gerede, alles relativ unspektakulär, aber stets stilvoll. Doch Chris beginnt immer mehr Toms Verlobte Nola (Scarlett Johansson) zu begehren, das Doppelleben gelingt gut, bis er jedoch nach und nach zu einer Entscheidung gezwungen wird: Geld oder Liebe?
Zweifelsohne ist Johansson in "Match Point" der Hingucker schlechthin und steht in der ersten Hälfte des Films im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit, wenn ihre sehnsüchtigen und anzüglichen Augen den Bildschirm durchbohren. Auch Chris verfällt ihr, trotz einem Bilderbuchleben mit jeder Menge Geld, einem festen Job, einer lieben Frau und sympathischen Schwiegereltern. Es ist der sexuelle Trieb eines jeden Mannes, der stärker ist als jede Vernunft und von Woody Allen gekonnt zur Schau gestellt wird.
Es ist zudem eine regelrechte Kunst, wie eine intensive Spannung so einfach, herkömmlich und unspektakulär hergestellt werden kann. Der Zuschauer wird zum mitfiebern gezwungen und ist sich ebenso klar wie Chris, wie viel auf dem Spiel steht.
Dem scheinbaren Stilbruch, dem Allen am Ende verfällt, ist überraschend und spiegelt passend zu diesen modernen Zeiten unsere geldgierige Gesellschaft wider.
"Match Point" ist ohne Frage mein (bisheriger) Lieblings-Woody Allen. Ein Film über den neuzeitlichen menschlichen Konflikt von Liebe, Leidenschaft, Macht und Geld, sowie ein schicksalhafter Verweis über die Rolle des Glücks im Leben. Unbedingt sehenswert!
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Timo K. 2011/09/18 18:19:33
Antwort löschenWar damals mein allererster Allen, der mich dazu verleitete, mich weiter mit diesem Mann zu beschäftigen. Cooler Film.
Benjamin Barker 2011/09/18 18:20:09
Antwort löschenDaumen hoch!
Alle 4 Antworten zeigen
Benjamin Barker 2011/09/18 18:21:51
Antwort löschenUnd @Timo: Bei mir genau das Gleiche!
Punsha 2011/09/18 18:27:20
Antwort löschenDanke! :)
War auch mein erster. Hat mich damals noch ein ganzes Stück beschäftigt und letztens hab ich ihn mir dann auch endlich gekauft.
Joxcus 2011/08/26 15:50:20
Kommentar löschen"Match Point" ist ein raffiniertes und hochspannendes Beziehungsdrama mit Krimi- und Thrillerelementen aus dem Jahre 2005 von Regisseur Woddy Allen, dessen Film mit einem recht interessanten Intro startet, in dem ein Tennisball abwechselnd von links nach rechts über ein Netz wandert:
"Man will nicht wahrhaben, wieviel vom Glück abhängt. Es ist erschreckend, wenn man daran denkt, wieviel außerhalb der eigenen Kontrolle liegt! Es gibt Augenblicke in einem Match, da trifft der Ball die Netzkante und kann für den Bruchteil einer Sekunde nach vorn oder nach hinten fallen. Mit ein bisschen Glück fällt er nach vorn und man gewinnt. Oder vielleicht auch nicht und man verliert!"
Chris sieht sich im Grunde wie ein Tennisball auf der Netzkante. Erst am Ende des Films stellt sich heraus, ob er auf der glücklichen oder unglücklichen Seite landen wird.
Jedenfalls wiederholt sich diese Szene im Filmverlauf in ähnlicher Form und soviel sei gesagt: sie ist schlichtweg genial. Eine Szene, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Sie ist das Sinnbild für Glück und Verderben, das Chris im Leben begleitet. Allen geht hier unheimlich kreativ vor, besitzt viel Ideenreichtum, besticht durch eine tadellose Inzenierung und zeigt seine Qualitäten als Drehbuchautor. Er beweist, das ein Film trotz simpler Dialoge und ruhiger Kameraeinstellungen durchweg überzeugen kann.
Die Einführung seiner Charaktere beginnt eher ruhig und unspektakulär. Chris (Jonathan Rhys Meyers) ist Tenniscoach und unterrichtet Tom (Matthew Goode). Chris kommt anschließend nicht nur mit der Schwester von Tom zusammen, die auf den Namen Chloe (Emily Mortimer) hört, sondern arbeitet schon bald in der Firma ihres Vaters. Chris ist sehr dankbar dafür und empfindet großes Glück. Wäre da nur nicht Toms Verlobte Nola (Scarlett Johansson), der er immer näher kommt...
Doch nach der schnell abgehandelten Einleitungsphase legt der Film richtig los. Ein Höhepunkt jagt den nächsten. Es ist nervenaufreibend, Chris dabei zu beobachten, wie er sich immer weiter ins Verderben reitet. Er sitzt in der Zwickmühle. Er ist in die Falle getappt, die er sich selbst gelegt hat. Er ist ein Gefangener zwischen zwei Frauen. Und schon bald scheint es keinen Ausweg mehr für ihn zu geben. Die Art und Weise, wie sich alle Beteiligten mustern oder wie Chris versucht beide Damen hinzuhalten um selbst nach der passenden Lösung zu finden, ist sehr aufregend geraten. Der Film lebt aber ebenso von vielen "Ich-komm-dir-auf-die-Schliche"-Szenen. Merkwürdiges Verhalten, Misstrauen, Lügen und Geheimniskrämerei sind hier Gang und Gäbe.
Auch gegen Ende lässt "Match Point" den Adrenalinspiegel nochmals ordentlich in die Höhe steigen. Die Szene, als Detective Banner etwa die perfekte Auflösung liefert und doch nichts unternehmen kann, ist dramatisch wie bemitleidenswert. Das Allen ein offenes Ende wählte, macht den Film für mich noch deutlich attraktiver und hebt ihn vom "Endeneinheitsbrei" ab. Zugegeben, ich war doch sehr erbost als der Abspann auftauchte, dennoch hätte es vom Gesamtbild her nicht passender und stimmiger sein können. Große Klasse.
Aber der Streifen weiß auch handwerklich zu gefallen. Die Alltagssituationen sind aus dem Leben gegriffen und kameratechnisch gekonnt eingefangen. Da die Protagonisten kulturinteressierte Leute sind, dienen Opern und Museen als Nebenschauplätze. Zusätzlich geben Restaurantbesuche und Familientreffen dem Ganzen noch einen realistischen Anstrich. Und stets wird ein passender Soundtrack unterlegt, der wunderbar ins jeweilige Millieu passt.
Auch die Darstellerriege weiß zu gefallen. Ihnen wird ein breites Spektrum an Emotionen abverlangt, die sie allesamt authentisch rüberbringen. Scarlett Johansson, die in ihrer Rolle verbissen an einer Schauspielkarriere arbeitet, macht als verführerischer und hilfloser Engel ebenso viel her wie Jonathan Rhys Meyers, der seinen bis an die Grenzen gehenden Chris mit viel Hingabe mimt. Emily Mortimer als misstrauische Ehefrau passt wie die bekannte Faust aufs Auge.
"Match Point" ist ein Beziehungsdrama der besonderen Art, da er imposante Augenblicke in das Leben eines entscheidungsschwachen sowie außer Kontrolle geratenen Menschen gibt, eine sich stetig steigernde Spannungskurve besitzt, mit gut aufgelegten Darstellern aufwartet und Interpretationsspielraum durch das offene wie tragische Ende bietet.
Gute Arbeit, Woddy!
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TheSilurium 2011/07/27 14:45:39
Kommentar löschenDer Film strotzt vor Genialität. Woody Allen mit einem weiteren Meisterwerk. Auch die Schauspielleistung ist gut.
Leichter langsamer Spannungsaufbau und sauberes Ende.
Absolut Hammer
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angelmoonsoul 2011/07/09 15:27:31
Kommentar löschenGute Story & tolle Schauspieler
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Flominator 2011/07/01 20:05:12
Kommentar löschenDümpelt am Anfang ein wenig vor sich hin, aber wird gegen Ende richtig spannend.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
J!GS4W 2011/06/17 17:41:51
Kommentar löschenKönnte Spoiler enthalten
Klar liebe ich Woody Allen, auch wenn nicht alle seine Filme eine atemberaubende Bewertung von mir bekommen, denn er liefert stets eine mindestens solide Leistung ab, auch wenn er ständig von sich selbst Ideen klaut. "Match Point" fängt eigentlich auch sehr typisch für Allen an, mit seinem Beziehungsgewirr und dies und das, schlägt aber ab dem Zeitpunkt eine andere Richtung an, an der man aufhört jegliche Sympathie für Chris zu empfinden. Mal ehrlich, du Idiot, du hättest die Olle sausen lassen sollen und mit Scarlett durchbrennen müssen. Trottel!
Es ist schwer diesen Film ab diesem Zeitpunkt weiterhin wirklich zu mögen, da man den Protagonisten geradezu ohrfeigen möchte und selbst das Genre mit steigender Laufzeit wechselt. Die Shotgun-Aktion war dann durchaus überraschend, auch wenn ich die letzte Phase etwas zu seicht fand. Denn Chris hätte durchaus etwas leiden dürfen, da es keinen Grund gab, dass das Glück bei ihm verweilen sollte.
Scarlett töten, tsss, ich glaub's ja nicht. So ein Spasti.
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Mr. Pink 2011/05/20 16:49:15
Kommentar löschenAlles in "Match Point", das Schauspiel, die Story...usw...wirkt sehr glaubwürdig und wenig übertrieben. Schön gemacht! Ich muss jedoch sagen, dass mir die Mischung aus Drama und Thriller nicht so ganz zugesagt hat, da die Idee an sich zwar nett ist, hier jedoch keineswegs perfekt umgesetzt wurde. Zwar sind beide Teile für sich gelungen, und auch der Übergang ist fließend und nachvollziehbar, aber das Verhältnis stimmt einfach nicht, da sich der Film erst in der letzten halben Stunde zum Krimi entwickelt, und dieser Part dann, wie ich finde, einfach zu schnell abgearbeitet wird. Dennoch ein netter, sehenswerter Streifen!
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marco11 2011/03/04 15:32:44
Kommentar löschenMatch Point" ist ein sehr kalter Film, der schonungslos die Sehnsüchte der von der Gesellschaft Vergessenen und Ignorierten zeigt. Mit Nachdruck legt er den Finger in die Wunden der besseren und emotional leeren Gesellschaft. Auch dank der starken und noch völlig unverbrauchten Darsteller ist "Match Point" ein spannendes Psychodrama mit vielen Wendungen und packenden Szenen!
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Moe Szyslak 2010/12/10 20:02:35
Kommentar löschenVerdammt, war der gut!
Hatte ja eher einen typischen Woody Allen erwartet, und die ersten 90 Minuten war es das auch: Sehr dialoglastiger Film über das Leben von ganz normalen Menschen und deren Beziehungen, diesmal angesiedelt in der High Society, allerdings mit dem Unterschied, dass es diesmal nicht amüsant zuging, sondern bitterernst. Das war größtenteils sehr unterhaltsam, was uns da serviert wurde, die Dialoge waren klasse und alle Schauspieler (allen voran Scarlett Johansson und Jonathan Rhys-Meyers) durch die Bank herausragend und absolut überzeugend, weil sie alle realistisch und ohne irgendwelchen Übertreibungen gespielt haben. Alles war wie aus dem wahren Leben gegriffen, sowohl die Geschichte, die Figuren, die Dialoge und die wahnsinnig gute, weil unaufgeregte und ruhige Inszenierung, zudem noch dieser ganz starke, äußerst glaubwürdige und im Verlaufe des Films immer stärker werdende Hauch an Beziehungs- und Familiendrama und das ständige, durch diese ganz merkwürdige Atmosphäre verursachte Gefühl, dass da noch was kommen wird. Und als man dann fast nicht mehr dran glauben konnte und das Dilemma für den Protagonisten (der sich nach ungefähr der Hälfte des Films fast schleichend vom sympathischen Typ zum unsympathischen Mistkerl entwickelt, der jegliche Demut und Bescheidenheit aufgrund seines durch Glück und Zufall bestimmten Daseins in der High Society verliert) so festgefahren war, holt Allen die Rückhand raus und schmettert uns eine letzte halbe Stunde entgegen, die eines Hitchcocks würdig war. Wahnsinnig spannend, was da abging, man traute sich kaum zu atmen, das war fesselnde fingernägelkauende Hochspannung vom Allerfeinsten und dann wartet der Film auch noch mit dem Ende auf, das so perfekt zu ihm passt, aber wohl keinem wirklich gefallen wird ;-) Netzkante.....
Also echt klasse, was Woody Allen da abgeliefert hat, die perfekte Mischung aus altbekanntem Beziehungsdrama mit vielen vielen Dialogen und klasse Darstellern (so wie man es erwarten konnte) und nervenzerreißendem Thriller am Schluss.
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8martin 2010/12/04 17:51:54
Kommentar löschenHier versucht sich Woody Allen an einem Krimi, obwohl er in diesem Genre eigentlich nicht zu Hause ist. Aber er löst seine Aufgabe mit Bravour. Er nimmt den entscheidenden Aspekt vom Tennis: der Ball springt an der Netzkante hoch und…Um diese Idee rankt er einen genialen Krimi. Anfänglich führt er uns in die Welt der Reichen. Nur die gute Ensembleleistung (besonders die von Jonathan Rhys-Meyers und Scarlett Johannson) und die pompöse Ausstattung wecken unser Interesse und halten uns am Bildschirm. Doch dann verdichtet er die Handlung zu einem Spitzenkrimi um den perfekten Mord. Der Täter entkommt, weil ein weggeworfener Ring wie zuvor der Tennisball am Ufergeländer emporspringt und in die falschen/richtigen Hände gerät. Der Zufall spielt hier eine entscheidende Rolle, ohne den der perfekte Mord nicht möglich wäre. Die Spannung bleibt bis zum Schluss hoch, immer wieder verzögert sich die Aufklärung des Falles. Vielleicht Allens genialster und auch spannendster Film, gewürzt mit einer guten Priese Sex.
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Nayelivolando 2010/12/01 14:46:48
Kommentar löschenOh Woody... ziemlich kitschiger, klischee bedienender, überaus langweiliger Film.
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renefischer 2010/12/01 09:29:28
Kommentar löschenEin Film wie eine Oper. Seichter, fast dahin tröpfelnder Beginn, Steigerung von Akt zu Akt und ein furioses Ende. Sehenswert.
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mrs. penguin 2010/12/06 17:14:49
Antwort löschenbesser könnte mans nicht sagen
Haenseln 2011/09/24 16:40:31
Antwort löschenSchließe mich an. Anderthalb, zwei oder drei sehr treffende Sätze. Schön.
BobbyIII 2010/11/30 22:06:20
Kommentar löschenDas gute Ende rettet den Film in letzter Instanz zwar noch vor der absoluten Belanglosigkeit. Das ändert aber auch nichts mehr entscheidend daran dass der Film einfach zu zäh ist. Ich meine ich hab zwar wirklich nix dagegen mir Scarlett Johannson einen Großteil der Zeit bei diversen Liebesspielen mit Jonathan Rhys-Meyers anzusehen. Aber wenn das in den ersten 90 Minuten einen Hauptteil der Handlung ausmacht und ich den Rest der Handlung der ersten 90 Minuten auf einen Zahnstocher schreiben könnte, dann reicht das einfach nicht aus. Dass der Film danach ein wirklich wirklich Allen-Untypisches Ende nimmt überrascht und gefällt, macht den schlechten Anfang aber nur marginal wett.
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