May - Die Schneiderin des Todes

May (2002), US
Laufzeit 90 Minuten, FSK 18, Thriller, Horrorfilm, Drama

7.1 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.5 Community
271 Bewertungen
18 Kommentare
May - Die Schneiderin des Todes - Bild 6030949
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von Lucky McKee, mit Angela Bettis und Jeremy Sisto

Die junge May Canady ist das, was man ein stilles Wasser nennt. Von dunklen Kindheitstagen an ohne Kontakt zu anderen Menschen aufgewachsen, diente ihr eine unheimliche Puppe als einzig wahrer Freund in Jugendtagen. Nun, zur jungen Frau und OP-Helferin in einer Tierklinik heran gereift, beginnt sie das andere Geschlecht zu faszinieren. Besonders der attraktive Adam hat es dem scheuen Mauerblümchen angetan. Jetzt muss sie nur noch herausfinden, wie man so einen Knaben rumkriegt und was man dann mit ihm tut. Ihre Puppe ist dabei keine große Hilfe, und auch die nette Kollegin ahnt nicht wirklich, wie fremd May selbst die einfachsten zwischenmenschlichen Dinge sind. Als Adam nach anfänglichen Erfolgen ihre Annäherungsversuche brüsk zurück weist, zieht das stille Mädchen andere Saiten auf. Schließlich hat sie nicht umsonst Schneiden und Nähen gelernt!


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: May - Die Schneiderin des Todes

peter-noster: Mostly Movies

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7.5Sehenswert

Lasst euch von der Beschreibung nicht in die Irre führen. Die ist mehr ein gelungenes Aussenseiterportrait als ein Horrorfilm mit einer guten Angela Bettits.

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Kommentare (17) — Film: May - Die Schneiderin des Todes

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Scotty2Hotty

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Bewertung6.5Ganz gut

Nein, das ist kein Horrorfilm und im Grunde auch kein Thriller! Viel mehr ein wirklich feinfühlig inszenierter Film über eine Außenseiterin - die man dabei beobachten kann wie sie mehr und mehr dem Wahnsinn verfällt.

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Nyarlathotep68

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sie sind ein fester Topos des Horror-Genres, die psychopathischen, völlig wahnsinnigen und blutrünstigen Serienkiller wie Freddy Krüger, Michael Myers, Hitcher, der Highway Killer oder Hannibal the Cannibal. Als Kinderschreck oder Projektionsfläche für die perversesten menschlichen Triebe und Verirrungen drehen sie besonders gerne junge, hübsche Mädchen durch den großen Fleischwolf und metzeln sich wahllos oder nach einer teuflisch fixen Idee durch unzählige Filme. Was ist nun, wenn das Monster eine im Grunde symapthische, etwas schräge junge Frau ist, ein Backfisch, der gerade die Liebe entdeckt?

May Kennedy arbeitet in einer Tierklinik, betreut nebenher noch blinde Kinder, näht gerne und hat eine Katze zu Hause. Ihr großes Problem ist ihre Einsamkeit. Als Kind und Jugendliche musste sie immer eine Augenklappe tragen, wurde gehänselt und gemieden und ihre einzige Freundin und Bezugsperson ist eine Puppe in einem Glaskästchen. Da lernt sie den attraktiven abgebrochenen Studenten und Horror-Trash-Amateur-Regisseur Adam kennen. Sie verliebt sich unsterblich in ihn, und das Grauen nimmt seinen Lauf. McKee erzählt die Geschichte vom hässlichen Entlein, das manchmal richtig hübsch aussehen kann, mit viel Humor und tiefem Ernst. Am Ende ist man erschreckt über das Psychogramm einer Wahnsinnigen, das da ausgebreitet wird, und trotzdem findet man diese Schneiderin des Todes irgendwo immer noch sympathisch. Wenn McKee - ich bin über "The Women" an diesen Film aus dem Jahr 2002 gekommen - so weitermacht, habe ich einen neuen Lieblings-Horror-Regisseur!

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Tho

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Bewertung3.5Schwach

Teenage-horror-bullshit
Mehr lässt sich da nicht sagen.
- Langweilige Charaktere
- Pseudo tiefgründige Story
- Keine guten Effekte
- Vorhersebar (schon nach weniger als 15 min)

Meine Emfehlung: Bride of Re-Animator

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Tho

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Bevor ich es vergesse: Dies ist kein gelungenes Portrait einer Aussenseiterin, die Hauptpersohn besitzt keinen dreidemensionalen nachvollziebaren Charakter, sie ist ohne gegebenen Grund soziophatisch und somit eine beleidigung für wirkliche Aussenseiter, die einen hoffentlich nicht stalken und dann töten, falls doch ist es jawohl gerechtfertigt sie aus der Gesellschaft zu verstoßen (super Moral)


Chaosmacherin

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Bewertung7.0Sehenswert

Als ich kürzlich nach guten Filmen für den Halloweenabend suchte hat mir irgendjemand May - Die Schneiderin des Todes empfohlen. Ich weiß nicht mehr wer es war, aber ich möchte dem jenigen danken, den May ist ein wirklich "erfrischender" Horrorfilm. Er hat Charm, Witz, ein bisschen Drame und ein ein wenig Splatter. Es ist immer noch kein Gruselfilm, aber man kann ja auch nicht alles haben.
Angela Bettis leistet als Skuriele May ganz hervorragende Arbeit. Sie bringt ihre schüchternes aber auch krankes Wesen wirklich genial herüber. Anna Faris hat mich ein wenig genervt. Wo die Besetzung der Hauptperson perfekt war, war die der Polly irgendwie ... falsch. Es war aber zu ertragen, denn die Priorität des Betrachters sollte hier eh auf den kaputten Charakter der May liegen.
Der Film braucht leider ein wenig um in fahrt zukommen. Mich persönlich hat die langsame Einleitung nicht gestört, aber so manchem Horrorfan könnte es sauer aufstoßen, dass es hier nicht gleich blutig zur Sache geht.
Besonders gut fand ich den Score des Films. Er hat ein bisschen etwas von den Soundtracks dir für gewöhnlich Tim Burton Filme untermalen mit Kinderchor und einem Hauch Cute & Creepy.
May ist kein Film, denn man mit vielen Freunden sehen sollte, weil es dazu je nach Freundeskreis vielleicht doch ein wenig an Action fehlt aber wenn man etwas neues, ja fast schon eine Charakterstudie sehen will, ist May ein sehenswerter Film.

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vnfr33

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich mag May.

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BustaBuzz

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Bewertung0.0Hassfilm

film zieht sich ewig, keine spannung

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TinaCocaine

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Bewertung4.0Uninteressant

Schon sehr schräg der Film, aber irgendwie hat er mich in seinen Bann gezogen. Die erste Stunde hätten sie locker auf eine halbe kürzen können und das Ende war absolut krank, aber das Gesamtwerk ist auf irgendeine Art ganz witzig. Müsste ich nicht unbedingt nochmal sehen, würde aber auch nicht davor weglaufen!

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horro

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Bewertung6.5Ganz gut

Angela Bettis macht als May aus einem eher banalen Horror-Filmchen eine fesselnde, leicht schräge, Charakterstudie. Leider zerstören die anderen Charaktere, insbesondere die Rolle von Anna Faris, den Eindruck der Fantasie-Blase innerhalb einer normalen Welt. So bleibt leider nur der bizarre Eindruck eines halbwegs gelungenen Splatter-Dramas (falls uncut-Version). Ab Filmmitte wird mit vielen rasterartigen Sequenzen gearbeitet. Das gibt dem Film zwar mehr Struktur, beendet aber leider auch das Stimmungsbild. Insgesamt ist diese Story sicher sehenswert und sticht leicht aus dem Mistery-Sumpf heraus; mit einer konsequenten Ausrichtung wäre aber viel mehr möglich gewesen, Potenzial war da.

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Sanylein

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Bewertung6.5Ganz gut

Fand ich teilweise sogar lustig, also dramatisch fand ich ihn garnicht, da hätte man alles dann schon anderes Darstellen müssen. Ich fand das der Film sich zu lange zieht bis endlich was interessantes passiert.

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MovieGremlin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Seien wir ehrlich: Heutzutage soll ein Horrorfilm nur gut sein, wenn möglichst viel Blut und Organe in möglichst brutale Weise umher fliegen. In den Mediamärkten, Videotheken und anderen DVD-Geschäften ist der größte Teil wohl von Saw, Hostel oder The Hills have Eyes inspirierte Splatterfilme. Eigentlich fragt der gebürdige Zuschauer, warum man nicht zwischen Horror und Splatter unterscheiden kann, denn eigentlich sind solche Filme nicht gruselig, was Horrorfilme sein sollten...

Egal, dies soll keine lange Diskussion über Horror/Splatter sein, sondern eine Review über einen Horrorfilm, der erfrischend anders ist und sich wesentlich von den "Genre-Kollegen" unterscheidet: May - Schneiderin des Todes, ein Film, der außerhalb des Mainstreams existiert.

Was mich etwas stutzen lässt ist die Frage, welches Genre dieser Film wirklich gehört... Für einen Horrorfilm sind zwar blutige und teilweise Gore-Effekte da, aber die halten sich dezent zurück und gruseln muss man wirklich nicht viel. Für eine Komödie sind einige lustige Momente da, etwa wie Mays Freundin versucht, sie auf die lesbische Seite zu ziehen und sie absolut nichts kapiert, aber sie bilden nicht den größten Teil des Filmes. Und für ein Drama sind Gefühle, Emotionen und traurige und rührende Momente da, jedoch werden sie von den anderen beiden Faktoren hier und da überschnitten. Von daher einige ich mich auf ein Horror-Komödien-Drama, was wohl nicht so häufig vorhanden sein sollte. Und das ist das gute an den Film: Er ist nicht wie andere.

Auch wenn es so einige Filme über Außenseiter, die psysich durchdrehen und morden, schon lange gibt ist May keine Norman Bates und schon gar kein Jason oder Carrie, sondern die liebenswerte May mit ihrer Behinderung und ihrer schüchternen und skurillen Art. Respekt für Angela Bettis.

Was ein wenig an den Film schlaucht ist der ziemlich lange Vorlauf und einzelne Szenen, deren eine Kürzung gut vertragen hätten. Für viele Leute ist das gut, so dass sie gedanklich hinein tauchen können, jedoch nervt es sicherlich den ein oder anderen, dass die blutigen Szenen erst so spät kommen; für einen Videoabend mit Freunden gibt es sicherlich bessere Filme.

Fazit: Auch wenn der Film recht langatmig ist und für Horrorfans die ein oder andere Enttäuschung bietet, so ist der Film eine erfrischend neue Idee, das was den meisten Horrorfilmen heutzutage fehlt. Muss ich hierbei auf Saw Teil 2876 verweisen?

Egal, der Film ist jedenfalls sehenswert und bekommt von mir 8 von 10 von Aschenbechern erschlagenen Katzen.

Nun entschuldigt mich, von meinem neuen Kumpel fällt gerade der Arm ab...

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ordem1988

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Bewertung7.5Sehenswert

braucht etwas anlaufzeit! dennoch sehenswert... hier und da geht es ins komische über was gut gepasst hat! das lachen konnte ich mir am ende nicht verkneifen :D

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Kevin2803

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Bewertung7.0Sehenswert

Toller Film, teilweise auch ziemlich witzig. Eher ein Drama-Thriller statt ein Horrorfilm. Die Darsteller waren auch allesamt recht überzeugend.

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sikkmeidack

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film, der abseitig, komplex und mit einer breitflächigen und tiefgehenden Interpretationsvielfalt Rückschlüsse auf gesellschaftliche Verarmungen und unbefriedigte Sehnsüchte entwirft. Love will tear us INTO parts. Eine emotional zutiefst verstörte junge Frau, die aufgrund einer frühkindlich entstandenen körper-dysmorphen Störung versucht, ihr Leben auf erschütternd kranke Weise zu kompensieren und dabei Mittel anwendet, die einen nicht unberührt rauskommen lässt. Sie ist schuldlos, wenngleich ihre Taten es nicht sind.
Tolle Bilder, guter sound/music-score und sehr gute Schauspieler

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AKS

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich ein witziger Film. Nur schade, daß er sehr langatmig ist und erst nach einer Stunde richtig los geht.

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xtheunknown

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Bewertung7.0Sehenswert

ich mag filme mit tätern in der opferrolle. die idee sich freunde zu machen weil man mit der umwelt nicht zurecht kommt ist damit eine sehr gute kombination.

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IzzO

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Bewertung1.5Ärgerlich

Nicht mein Fall...absoluter Mist!

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paul_denton

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Bewertung10.0Herausragend

sehr schräg, sehr gut und wunderbar anders..

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