Me Too - Wer will schon normal sein?

Yo También (2009), ES
Laufzeit 103 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 05.08.2010

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7.3 Kritiker
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von Álvaro Pastor und Antonio Naharro, mit Lola Dueñas und Isabel García Lorca

Daniel ist es gewöhnt, daß andere ihm wenig zutrauen und ihn verstohlen verschämt anschauen. Er hat ein klitzekleines Chromosom zu viel – Daniel ist mit dem Down Syndrom zur Welt gekommen. Jetzt, mit 34 Jahren, hat er ein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen. Das hätte wirklich niemand für möglich gehalten! Voller Energie, Lust und Freude beginnt er seinen neuen Job und trifft doch wieder auf alte Vorbehalte bei Freunden, Kollegen und selbst bei seiner Familie. Als sich zwischen seiner Kollegin Laura und ihm eine intensive Freundschaft entwickelt, sind alle völlig verunsichert. Die Ablehnung, auf die ihre Freundschaft stößt, führt diese beiden rebellischen Seelen noch enger zusammen: Sie verlieben sich – unerwartet und überraschend für sie selbst und unvorstellbar für alle anderen. Vorurteile, Ressentiments und eingefahrenen Verhaltensweisen werden kräftig durchgeschüttelt.

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Kritiken (13) — Film: Me Too - Wer will schon normal sein?

Filmering: Filmering.at

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7.0Sehenswert

Me Too erzählt vom Nachjagen hinter den eigenen Träumen und der Akzeptanz der Gesellschaft, ganz besonders (aber nicht ausschließlich) wenn man durch eine Krankheit wie das Down Sydrom gehandicapt ist. Dank der wunderbaren Leistung von Hauptdarsteller Pablo Pineda gelingt es auch sehr gut die ernsten Statements in ein kurzweiliges Seherlebnis zu transformieren. Me Too ist somit sicher ein gelungener Film, auch wenn die etwas unhomogene Erzählung nicht ganz optimal ist und die Heiterkeit der Geschichte ihrer ernsten Aussage manchmal im Weg steht.

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David Siems: programmkino.de, epd Film David Siems: programmkino.de, epd Film

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8.5Ausgezeichnet

Großes spanisches Gefühlskino abseits von Pedro Almodóvar und Alejandro Amenábar? Gibt es! „Me Too“ ist die Liebesgeschichte zwischen einem hochbegabten Mann mit Down Syndrom und einer „normalen“ Frau. [...] Dabei verlangt „Me too“ nicht etwa Verständnis oder Mitleid vom Publikum, sondern zeigt auf hervorragende Weise die zerrüttete Lebenswirklichkeit eines kleinen Mannes, der täglich gegen Windmühlen der Gesellschaft ankämpft.

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Ina Henrichs: Kölner Stadtanzeiger Ina Henrichs: Kölner Stadtanzeiger

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8.0Ausgezeichnet

En passant gelingt es dem Film in vielen Momenten, den Umgang einer so genannten aufgeklärten Gesellschaft mit behinderten Menschen in Frage zu stellen. Gerade von jenen, die es gut meinen. Das mag auch daran liegen, dass die Filmemacher viele Rollen mit Laien besetzt und in der Tanzgruppe „Danza Mobile“ das passende Parkett für eine Nebenhandlung gefunden haben.

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Angelika Nguyen: der Freitag Angelika Nguyen: der Freitag

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7.5Sehenswert

Neben der genau erzählten Entwicklung der Liebesgeschichte ist der Film stark in der Beschreibung des sozialen Umfeldes von Daniel, der engen Verbundenheit mit seiner Mutter Angeles und seinem Bruder Santi, weil bei aller Liebe auch Härte und Widersprüchlichkeit nicht ausgespart werden. [...]
Dagegen sprengt Lauras Reise in ihre desolate Herkunftsfamilie und ihr Kindheitstrauma den erzählerischen Rahmen des Films und rutscht zudem ins Melodramatische ab. Die konzeptionelle Absicht (Jeder hat sein Säckchen zu tragen) ist zu deutlich. [...]
Der Film ist Dokumentation, Liebesdrama, Aufklärungskampagne, Plädoyer in einem. Ein Film ohne falsche Versprechen. Aber gerade dann geschieht manchmal Unerwartetes. Davon erzählt dieser Film. Und darin besteht seine Größe.

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Marli Feldvoß: epd Film Marli Feldvoß: epd Film

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6.0Ganz gut

Jeder muss sein eigenes Leben jenseits der gesellschaftlichen Normen finden, auf seine Art erwachsen werden – so in etwa lautet die Botschaft des Films. Der flapsige deutsche Untertitel »Wer will schon normal sein?« unter-streicht hingegen die falsche Solidarität, die jedem wirklich mit den Normen ringenden Menschen in den Rücken fällt. Auch wundert man sich von Anfang an, dass die zentralen Figuren mit Downsyndrom alle einem halbwegs normativen Schönheitsideal zu gehorchen scheinen, als wolle man dem Zuschauer doch nicht zu viel Toleranz auf einmal abverlangen.

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Cosima Lutz: Die Welt Cosima Lutz: Die Welt

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8.0Ausgezeichnet

"Me too - Wer will schon normal sein?" beginnt wie ein Dokumentarfilm über einen politischen Charismatiker. [...]
"Me too" setzt dem Außenseiterfilm noch einen ambivalenten Ausnahme-Aspekt hinzu: Mit Pineda spielt ein Mann die Hauptrolle, der nicht anders kann, als einen Mann mit Downsyndrom zu spielen, weil er ja selbst einer ist, was womöglich freakshowseligem Voyeurismus Vorschub leistet. Andererseits aber stand Pineda in Talkshows oft genug vor der Kamera, um den Blick Anderer nicht nur auszuhalten, sondern diesen Blick auch noch amüsiert zu reflektieren - und, wie man jetzt sehen kann, daraus intelligente Schauspielkunst zu machen.

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Christina Raftery: Bayerischer Rundfunk Christina Raftery: Bayerischer Rundfunk

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8.5Ausgezeichnet

Bevor man den Kinosaal für einen Film wie "Me Too" betritt, können sich Fragen stellen, die auch beim Kontakt mit Behinderten im Alltag aufkommen: Wird es peinlich? Werden echte Gefühle im Spiel sein oder verstellt man sich dezent? [...] Dieser von Julio Medem ("Die Liebenden des Polarkreises") koproduzierte Film ist eine lebendige, witzige und berührende Antwort auf diese Fragen.
Fazit: Trotz aber auch gerade aufgrund seines Themas ist der Eröffungsfilm des diesjährigen Filmfest München nicht nur rührend, engagiert und sozialkritisch, sondern einfach "normal".

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Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel Jan Schulz-Ojala: der Tagesspiegel

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8.5Ausgezeichnet

„Me too“ mag ein Film mit kleinen dramaturgischen Schwächen und Längen sein, aber in der Verschränkung scheinbar inkompatibler Welten bietet er eine unerhörte Wahrnehmungserfahrung. Es ist auch hier die Liebe, die die Unterschiede besonders sichtbar macht und selbst in ihrer Erfüllung nicht aufhebt. Daniel kennt nur geradliniges Fühlen, Laura nur geradlinigen Sex, der sie von Mann zu Mann treibt: zwei Sprachen, die sich nicht verstehen. Beider Annäherung geschieht dann zunächst vor allem gegen seine Familie, die sich um die Folgen seiner Gefühlsstürme sorgt, und auch im Leben Lauras sind Bekenntnisse von wunderbarer Ernsthaftigkeit ganz und gar nicht vorgesehen. Dann aber nimmt das – keineswegs romantisch verklärte – Augenblicksglück seinen Lauf, zögernd, heiter, leicht, unter Tränen, tapfer, selig, mit Trennungen und herzzerreißendem Liebeskummer: nichts normaler als das.

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Marius Nobach: Stuttgarter Zeitung Marius Nobach: Stuttgarter Zeitung

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7.0Sehenswert

Daniel wird gespielt von Pablo Pineda, der tatsächlich als erster Europäer mit Downsyndrom einen Universitätsabschluss geschafft hat und in "Me Too" sein Schauspieldebüt gibt - eine Besetzungsentscheidung, die sich als größter Trumpf des Films erweist und der filmischen Hauptfigur die notwendige Glaubwürdigkeit verleiht. [...]
Weniger geglückt ist der Versuch des Regie- und Drehbuchduos, auch Laura (Lola Duenas) als Außenseiterin zu zeichnen. [...] Das trübt leider etwas den positiven Gesamteindruck des unterhaltsamen, im Original "Yo, también" betitelten Films. Aber trotz der romantisierenden Ausrichtung des Drehbuchs - beim Verfolgen der zentralen Liebesgeschichte verlieren Pastor und Naharro die Problematik des gesellschaftlichen Umgangs mit sogenannten Behinderten nie aus den Augen.

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Geri Krebs: Neue Zürcher Zeitung Geri Krebs: Neue Zürcher Zeitung

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7.5Sehenswert

[...] Flankiert wird die Liebesgeschichte von Laura und Daniel von zwei anderen tragischen Geschichten, eine aus der Welt der Behinderten und eine aus der Welt der «Normalen». [...] Das mag etwas klischiert und konstruiert erscheinen. Dennoch wird dadurch die Einsamkeit von Daniel nur umso deutlicher, denn ganz gehört er weder zur einen noch zur anderen Welt. Auf die Frage, was er sich am meisten wünsche für die Zukunft, antwortete Pablo Pineda kürzlich in einem Interview: nicht mehr allein zu sein, eine Partnerin zu haben und eine Familie zu gründen. Ein leises Unbehagen über so viel Nähe zu einer Filmfigur lässt sich nicht wegdiskutieren.

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Marguerite Seidel

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8.5Ausgezeichnet

"Me Too" bringt einem mit großartigen Schauspielern/innen, einer tollen Kameraarbeit und in vielen aufschlussreichen Nebenhandlungen Daniels Wünsche, Hoffnungen und Enttäuschungen so nahe, dass man sein Anderssein fast vergisst. [...] Das Normalsein hat für Menschen wie Daniel gewisse Schranken: Selbstbestimmung und Sex werden kaum zugestanden. Dies direkt anzuprangern ist nur ein Verdienst des Spielfilmdebüts der beiden Regisseure [...]. Das andere ist, dass sie ihr Anliegen in eine schöne fröhlich-traurige Geschichte über Einsamkeit eingehüllt haben, die trotz ihrer Tabubrüche noch lange nicht alle Grenzen überschritten hat.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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7.0Sehenswert

Me Too - Wer will schon normal sein?" ist das authentische, sensible Porträt eines außergewöhnlichen Menschen, der souverän gegen seine Stigmatisierung rebelliert. Angenehm unaufdringlich hinterfragen die spanischen Regisseure Antonio Naharro und Alvaro Pastor dabei landläufige Begrifflichkeiten von Normalität und Behinderung. Der große Trumpf ihres Films sind die fabelhaften Hauptdarsteller, allen voran Pablo Pineda, dessen eigene Geschichte in diesen Film eingeflossen ist. Er ist tatsächlich der erste, an der genetischen Besonderheit Trisomie 21 leidende Europäer, der einen Universitätsabschluss gemacht hat. Als ein ebenso starker wie verletzlicher Charakter sensibilisiert er für seine zerrüttete Lebenswirklichkeit.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

Pablo Pineda, der Darsteller des Daniel, ist tatsächlich der erste Europäer mit Down-Syndrom, der einen Hochschulabschluss erworben hat. Hauptdarstellerin Lola Dueñas, eine der profiliertesten Schauspielerinnen des spanischen Kinos, ist international bekannt aus Filmen Pedro Almodóvars oder dem mehrfach ausgezeichneten Drama "Das Meer in mir" von Alejandro Amenábar. Ein wunderbar-warmherziger Film mit zwei großartigen und urkomischen Hauptdarstellern, die beide ihre...

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Kommentare (23) — Film: Me Too - Wer will schon normal sein?

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8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine gewagt Liebesgeschichte zwischen dem echten Downy Daniel (Pablo Pineda) und Laura (Lola Duenas), die traumatische Kindheitserfahrungen mit sich rumschleppt. Viele Details liefern Aufklärung über das Syndrom mit dem 21. Chromosom, zeigen aber auch die eigentlich ganz normale Gefühlswelt der Betroffenen. Im Grunde unterscheidet sich Daniel von seinen Mitmenschen doch nur durch sein Aussehen und seine Sprache. Aber das ergeht ja jedem so, denn keiner ist wie der andere. Und auch Daniels geistige Kapazitäten werden z. B. durch sein Studium betont. Er ist gebildet. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich durchaus glaubhaft. Anfangs schwankt man noch, ob es von Lauras Seite Zuneigung ist oder das mütterliche Helfersyndrom. Doch dann werden wir auch noch durch wichtige Nebenhandlungen dazu gebracht, dass Daniel ganz normal zu sein scheint. Sein Verhalten ist emotional überwältigend, oft kindlich direkt (eine Eigenschaft, die wir fast alle im Laufe der Zeit verlieren) und liebenswert fröhlich. Pablo Pineda spielt sich selbst, aber auch Lola Duenas überzeugt durch differenzierte Mimik und dem Versuch überbordende Gefühle zu deckeln. Die angebotene Lösung überrascht, ist aber durchaus akzeptabel.
Einziger Wermutstropfen sind die akustischen Schocker, die oftmals unverhofft das Trommelfell malträtieren. Ansonsten gelungen und aller Ehren wert.

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moviee

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Bewertung6.0Ganz gut

Daniel leidet von Geburt an am Down-Syndrom, was ihm aber nicht seine Freude und seinen Lebensmut genommen hat. Er selbst beschreibt sich als einen ganz normalen Menschen, der einfach nur Leben will, ohne ständig bemitleidet oder unterschätzt zu werden. Die Gesellschaft aber stellt sich Daniel in den Weg, in dem sie ihn entweder als 'anders' wahrnimmt oder in dem Irrglauben liegt, dass Daniel sowohl geistig als auch körperlich noch ein Kind sei. Zumindest er weiß selber, was er ist und wo er steht: "Ich bin kein Kind. Ich bin ein Mann!"

"Me Too" beschäftigt sich damit, ob einem Menschen, der mit einem Chromosomen zu viel zu viel auf die Welt gekommen ist, ein Leben, ein Job und eine Liebe wie jedem anderen auch zusteht. So zeigt das Sozialdrama einen behinderten aber gestandenen Mann, der sich in eine gesunde Frau verliebt, welche für ihn ebenfalls eine tiefe Zuneigung empfindet, sich aber nicht traut mit diesem auf eine Beziehung einzulassen. Denn zwischen den beiden steht eben halt dieses eine Chromosom..

Das spanische Sozialdrama mit dem Originaltitel "Yo También" schildert die Lebensgeschichte des Pädagogen Pablo Pineda, der als erster Europäer mit Down-Syndrom einen Universitätsabschluss erhielt. Pineda spielt sich selbst und das vollkommen authentisch, hier nur unter dem Namen Daniel. Mit einigen kleinen Preisen ausgezeichnet macht das Drama genau das, was er machen soll. Es veranschaulicht eine bewegende Geschichte, macht auf das Down-Syndrom aufmerksam (das im Gegensatz zum Autismus nur sehr selten in Filmen behandelt wird) und äußert Sozialkritik. Die eine oder andere Länge und dazu leichte Kitscheinschübe vermeiden schlussendlich dann doch eine höhere Bewertung und hinterlassen somit einen Film, der auf der einen Seite unglaublich wichtig ist und zum Nachdenken anregt und auf der anderen Seite leider aber auch eine nicht geringe Menge an Potential vergibt.

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hollygolightly1

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Bewertung7.0Sehenswert

"Yo, también" ist schönes spanisches Arthaus-Kino (weitgehend) jenseits von Klischees.
Die Regisseure Antonio Naharro und Álvaro Pastor zeigen uns die außergewöhnliche Beziehung zwischen der lebenslustigen Laura und Daniel, der das Down-Syndrom hat.
Parallel dazu wird die Geschichte von Luisa und Pedro erzählt, die ebenfalls das Down-Syndrom haben und einander lieben, obwohl ihre Familien gegen die Beziehung sind.

Was von der Beschreibung her vielleicht wenig interessant klingen mag, ist in Wirklichkeit wunderbar inszeniert. Die Machart erinnert ein bisschen an den Stil Almodovárs, die Kameraführung verleiht dem Film Authentizität und der Soundtrack wechselt zwischen spanischer Musik und englischen Liedern, zwischen ruhigen und lebhaften Songs, sodass das Ergebnis eine vielfältige Musikmischung ist.

Die beiden Hauptdarsteller Pablo Pineda und Lola Dueñas harmonieren sehr gut miteinander und machen den Film erst sehenswert. Gerade Pineda scheint seine Rolle zu "leben", was womöglich mit der Tatsache zusammenhängt, dass der Film auf seiner Lebensgeschichte basiert. Denn er ist auch im echten Leben der erste Mensch mit Down-Syndrom, der einen Hochschulabschluss erworben hat.

Der Film zeigt sehr deutlich, dass auch Leute mit Behinderung als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft akzeptiert und integriert werden müssen, ohne dass es Vorurteile gibt. Auch sie haben Bedürfnisse wie Zuneigung/Liebe und sollten ernst genommen werden. Es ist einfach schön, dass die Liebe zwischen den beiden Hauptcharakteren so echt ist, auch wenn sich im Laufe des Films Probleme ergeben.

Mich hat der Film berührt, obwohl ich zugeben muss, dass ich das Ende ein bisschen ärgerlich fand. Das heißt zwar nicht, dass es schlecht ist, aber meiner Meinung nach ein bisschen zu abrupt, irgendwie oberflächlich.

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11MATZE99

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Bewertung9.0Herausragend

Toller film!Nicht zu "laut"und nicht zu "leise" an den wichtigen Stellen.

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RLX-Devlin

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Bewertung6.5Ganz gut

Bitte bitte bitte ein Remake mit Kate Winslet und Tom Cruise. :D ;) :p trololol

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Brigittes Helm

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich hab jetzt diesen Film einfach mal so auf mich wirken lassen ohne groß sozialpädagogische Überlegungen anzustellen, zumal ich persönlich keine Menschen mit Down Syndrom kenne. Der Film passt gut in den Reigen jener Filme aus Spanien, die das Leben und seine Launen feiern und immer ein bisschen am Rande des Bizarren balancieren und zum Umkippen ins Schrille neigen. Vor letzerem haben uns die beiden großartigen Hauptdarsteller bewahrt. Sie spielen einfach wunderbar zusammen. Genervt haben mich die Sozialpädagogik-Szenen mit der berufsmunteren Tanzlehrerin und ihrer dauertanzenden Down Syndrom-Truppe. Und das Ende fand ich einfach nur traurig und ein bisschen hasenherzig abgespult. Sie hat doch mit so vielen hässlichen, schwitzenden und widerlichen Männern geschlafen, warum ist ihr das jetzt mit dem gepflegten, intelligenten und charmanten Daniel peinlich, zumindest in der Öffentlichkeit? Und dann kommt auch noch so ein Satz wie "Vielleicht ist das ja sogar strafbar?" Wie kann es strafbar sein, mit einem Mann mit Hochschulabschluss zu schlafen, Down Syndrom hin oder her? Irgendwie schlich sich dann am Ende doch das Gefühl ein, der Filme mache vor allem Werbung für das tolle tolerante spanische Bildungssystem und seine Möglichkeiten. Dass eine überehrgeizige intellektuelle Mutter dahinter steckte, kam nur ansatzweise zum Tragen, dass in der Realität ein profilsüchtiger Hochschulprofessor den jungen Mann als Versuchskaninchen durch die Uni gepeitscht hat, blieb ausgespart. Am Ende darf er dann tatsächlich mit seiner Sozialarbeiterin, zu der sich sein freakiges Love Interest auf wundersame Weise gewandelt hat, nachdem der missbrauchende Papa tot ist, für ein einziges Mal in die Kiste steigen. Und das wird dann noch ausgeblendet. Lachhaft. Und jetzt bin ich dann doch noch sozialpädagogisch geworden:-). Ein bisschen mehr Mut hätte diesem Film sicher gut getan, da ist ja der uralte Film Freaks aus den 30ern mutiger gewesen. Die 6,5 Punkte vergebe ich vor allem wegen der beiden Hauptdarsteller.

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pellekraut007

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Bewertung9.0Herausragend

Da begegnen wir zwei Menschen, wo wir nach ein paar Minuten das Gefühl haben: Die beide ticken komplett anders! Der eine bekommt nichts, außer Tränen und Einsamkeit, der andere nichts, außer Mitleid und virtuellen Sex. Der eine kann nichts verstecken, man sieht ihm sein körperliches "Handicap" tatsächlich an. Dem anderen wurde, tief versteckt, die Seele verletzt, was er bis in die Gegenwart nicht verarbeitet hat. Und beide, führen uns in eine Welt, die, wenn wir uns darauf einlasen wollen, uns zeigt, wie sehr auch wir Fassaden und falsche Attitüden überschätzen! Was Liebe ist und wo sie hinfallen kann ... wer weiß? Bei manch emotionalem Sparschwein und mancher, lebenslang in Erwartung verharrenden Schwatzschwarte frag ich mich das über Jahrzehnte hinweg: Was wollen die eigentlich voneinander? Müßig darüber nachzudenken, warum die Zuneigung wo auch immer hinfällt! Auch hier ist es letztlich eine von unzähligen Liebesgeschichten! Aber brilliant erzählt, brilliant gespielt, wackelig aber passend eingefangen und am Ende mit einem Satz gekrönt, der so gesagt, mal nicht "abgenutzt" wirkte: Ich liebe dich! Nicht nur Romeo und Julia, beide erwachsen, im Liebesreigen, auf der Flucht in ein Stundenhotel, nur mit einer Banane und einem Kondom bewaffnet, sondern auch Laura und Daniel ... finden sich, lieben sich und hinterlassen uns mit dem Gefühl: auch wenn's, egal wie, weiter geht, das war eine wunderbare Geschichte! Gruhunz und BRAVO! So, jetz such ich mir eine Frau, die mir die Schuhe zubindet!

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JackoXL

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine ungewöhnliche und charmante Liebesgeschichte mit einem herausragenden Hauptdarsteller. Der Film schaft den Spagat zwischen ernsten und komischen Szenen meistens gut und umschifft Gott sei Dank auch größtenteils das eigentlich massig vorhandene Kitschpotential gekonnt. Glaubwürdig finde ich es persönlich nicht wirklich, aber insgesamt kann man dem Film seine Qualität nicht absprechen. Halt eine etwas märchenhafte Lovestory mit der Botschaft für Tolleranz und Integration.

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Discostu

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mee Too ist ein schöner Film über Liebe und Behinderung, der seine Charaktere und ihre Probleme ernst nimmt und das Thema dennoch mit einer Leichtigkeit behandelt, dass man durchgehend lächeln muss wenn man ihn sieht. Dennoch wird das Thema des Down-Syndroms nicht verherrlicht und deutlich gemacht, dass die hohe Intelligenz des Protagonisten nicht der Normalfall ist. Dass, nachdem bereits andere Sex-Szenen vorgekommen sind, ausgerechnet diejenige zwischen den beiden Hauptpersonen nicht gezeigt wurde, läuft der Grundaussage allerdings etwas zuwider.

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dbeutner

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Bewertung7.0Sehenswert

"Me too" hat ein Thema aufgegriffen, welches sicherlich in seinen Grundzügen ganz viel Stoff für ein großes romantisches Drama bietet. Wenn eine wahrnehmbare Behinderung, eine "äußere" Krankheit, die Mitmenschen veranlasst, auf eine innere Beschränktheit zu schließen, und das ganz ohne jeden "wirklichen" Grund, dann hätten die Schwierigkeiten einer Romanze vor diesem Hintergrunf Stoff für grundsätzliche Fragen geliefert. Und man kommt nicht um den Eindruck herum, dass Naharro/Pastor genau das auch liefern wollten, zumal der Film bei den RezensentInnen (etwas unreflektiert) in dieser Richtung interpretiert wird.

Unterstellt man dieses Motiv, so halt ich die konkrete Wahl der Protagonisten für einen Fehler. Über Pablo Pineda wäre eine Doku vermutlich sehr interessant gewesen; wobei seine Auffassungen sicherlich extrem gut gemeint und in vielerlei Hinsicht auch richtig und förderungswürdig sind, aber mitunter auch den Boden des Sinnvollen eher verlassen ("Es ist keine Krankheit! Es ist eine Kondition, ein Zustand. So wie der eine blond ist, habe ich eben das Down-Syndrom." - Hier reproduziert Pineda gerade selbst Vorurteile gegen "krank sein".) Das hätte entsprechend interessant sein können.

Als "allgemeingültige" Vorlage taugt das Beispiel aber eben wenig. So sehr es spannend sein mag, Menschen mit Trisomie 21 bessere Chancen durch größere Integration zu erschließen, so sehr wird Pineda selbst eben eine Ausnahme bleiben und funktioniert schlicht nicht als allgemeingültiges Beispiel. Da wird dem Zuschauer ein Spiegel vorgehalten, bei dem der Zuschauer sofort mit rationaler Kritik in die Abwehrhaltung gehen kann: Wenn man einen Menschen mit Down-Syndrom sieht, ist es nunmal nicht gerade verwerflich davon auszugehen, dass dieser auch geistig behindert ist. Der Film richtet sich letztlich damit auch gegen sich selbst und seine Motive.

Bleibt dir Überfrachtung mit der Missbrauchsgeschichte Lauras (wieder einmal umwerfend: Lola Dueñas, wie schon in "Das Meer in mir", der thematisch ja nicht einmal ganz unverwandt ist). Auch hier wäre weniger mehr gewesen. Die Frau, die keine Männer lieben kann, kann dann auch Daniel nicht wirklich lieben, und sie würde so gerne. Als ob die Ursprungsthema wirklich so dünn wäre, dass man es mit einem zweiten Thema flankieren müsste.

Von diesen klaren Kritikpunkten einmal abgesehen, und von einer mir persönlich teilweise zu szenischen Inszenierung, bleibt aber ein Grundgerüst einer dennoch interessanten Konstellation, die ab und an auch wirklich etwas transportiert.

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Mr. Pink

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Bewertung7.0Sehenswert

Der deutsche Untertitel, "Wer will schon normal sein?" trifft die Aussage des Filmes eigentlich ganz gut. "Yo También" ist eine liebevolle, feinfühlige Ode an das Anderssein, und ein Aufruf zu mehr Toleranz. Die Performance des Hauptdarstellers Pablo Pineda, der, wie ich gelesen habe, einer der ersten Menschen mit Down-Syndrom ist, der einen Universitätsabschluss hat, ist äußerst gelungen und sehr sympathisch. Manchmal vergisst man sogar, dass er eine Behinderung hat, wirkt er, bzw. sein Charakter, zum Teil doch normaler, als die wirklich Normalen.

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zenows

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film hat mich total berührt, vor allem, weil der Hauptdarsteller ja wirklich als erster Down-Syndromer einen Uniabschluss erlangt hat.

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dickerElf

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Top Film, der das Thema akzeptanz in der Gesellschaft auf humoristische Weiße verfolgt. Die Kommentare des Hauptdarstellers zu seiner Situation werden wohl beim 0815 Publikum schlucken herbei führen, doch wenn man genau darüber nachdenkt trifft der den Kern damit!!!

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stuforcedyou

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Bewertung6.0Ganz gut

Hauptdarsteller Pablo Pineda war (oder ist) einer der ersten Menschen mit Down Syndrome die einen akademischen Abschluss besitzen. Als aufgeschlossener Daniel, kämpft er in der spanischen Komödie "Me too" um sein Recht eine "normale" Frau zu lieben. Dass alles inszenierten die Regisseure Naharro und Pastor ohne Mitleidskrämpfe. Daniel ist bei Ihnen nur in der Sicht seiner neuen Kollegen ein Sonderling, er selbst, seine Freunde und Familie sehen ihn in dass was er ist: Ein Mensch wie du und ich. Diese Botschaft transportiert der Film ohne größere Moralkeulen und Belehrungsgeschwafel, allerdings fehlt "Me too" letztlich doch noch die nötige Prise Witz, Dramatik und Romantik um durchgehend zu überzeugen.

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at20121966

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Bewertung0.0Hassfilm

Einer der besten filme zum thema integration anderssein menschsein

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Gevadda

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Sehe da eine leichte Differenz zwischen Kommentar und Bewertung. Magst du letzteres nicht vielleicht überdenken?


Der Franzose

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wichtiger Film mit Aussagekraft !

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annaberlin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein lebensfroher, süßer, wirklich sehenswerter, liebenswerter Film über einen Behinderten, der normaler als die anderen Normalos ist. Das Tolle an Yo también ist, dass man seine eigene Haltung stark hinterfragen muss, da man ja leider geneigt ist, Menschen mit Behinderung zu bemitleiden und nicht ernst zu nehmen. Pablo Pinedas starke Performance schafft es, einen zeitweise vergessen zu lassen, dass er behindert ist, die Grenzen zwischen Behindertsein und Nicht-Behindertsein verschwimmen. Und zwar ohne ins Rührseelige abzudriften. Nachdem ich den Film gesehen hatte, musste ich noch lange darüber nachdenken und stellte mir auch unter anderem die Frage, wieso Behinderte auch in unserer Gesellschaft ausgeschlossen werden. Dass ein Mensch wie Pablo Pineda einen UNIVERSITÄTSABSCHLUSS hat und als Lehrer unterrichtet, zeigt doch, wie ignorant wir sind. Ein Zitat von ihm: "Wenn alle gleich denken, gleich aussehen, alle „uniform“ sind, dann ist das Faschismus".

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Sanylein

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein echt gut gemachter Film, schade das es nicht noch mehr von der Sorte gibt.

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ralphiee

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vorgemerkt

"wer schon normal sein?" - äh, der hauptdarsteller?

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horro

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mutig, feinfühlig und überraschend!

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