Meeresfrüchte
Crustacés et coquillages (2005), FR Laufzeit 95 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 21.07.2005
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
147 Bewertungen
9 Kommentare
Keine ?
von Olivier Ducastel und Jacques Martineau, mit Valeria Bruni Tedeschi und Gilbert Melki
Die attraktive Béatrix (Valeria Bruni-Tedeschi) verbringt mit ihrem Mann Marc (Gilbert Melki) und dem pubertierenden Sohn Charly die Sommerferien in ihrem idyllisch gelegenen Häuschen an der Mittelmeerküste. Schon bald wird klar, dass die drei völlig unterschiedliche Erwartungen an diesen Urlaub haben. Als dann auch noch Charlys lebenslustiger Freund und Béatrix’ fordernder Liebhaber auftauchen, beginnt sich das Liebeskarussell wie verrückt zu drehen – und nach einem berauschenden Spiel der Irrungen und Wirrungen sind die beiden Generationen nicht mehr die selben…
Handlung
Ein Sommer in Frankreich. Eine scheinbar ganz normale Familie – Marc (Gilbert Melki), seine Frau Béatrix (Valeria Bruni Tedeschi) und deren zwei sich im besten Teenageralter befindenden Kinder Laura (Sabrina Seyvecou) und Charly (Romain Torres) verbringen ihren Urlaub an der Côte d’Azur in ihrem wunderschönen pittoresken Ferienhaus, wo Marc bereits als Jugendlicher oft war. Während Charly Besuch von seinem Freund Martin (Edouard Collin) bekommt, wird Laura von ihrem neuen Freund mit seinem Motorrad abgeholt, um eine Reise nach Portugal zu machen.
Schnell wird klar, dass Martin schwul ist. Er hält nicht damit hinter dem Berg, dass er auf Charly scharf ist und ermuntert ihn zu seinem Coming Out. Doch Charly ist hetero, findet aber Gefallen daran, seine Eltern glauben zu lassen, er habe eine schwule Beziehung zu Martin. Die (fast) immer entspannte und supertolerante Bèatrix findet es völlig in Ordnung, dass ihr Sohn schwul ist. Für Marc dagegen trübt sich die Urlaubsidylle zum ersten Mal ein, denn er kann mit der vermeintlichen Homosexualität seines Jungen nicht besonders gut umgehen.
Als plötzlich Mathieu (Jacques Bonnaffé), Béatrix Liebhaber, auftaucht, wird der Urlaub auch für sie turbulent. Hinter dem Rücken von Marc haben die beiden einen Quickie nach dem anderen, und Béatrix genießt es, sich wie ein Teenager-Mädchen…
Die attraktive Béatrix (Valeria Bruni-Tedeschi) verbringt mit ihrem Mann Marc (Gilbert Melki) und dem pubertierenden Sohn Charly die Sommerferien in ihrem idyllisch gelegenen Häuschen an der Mittelmeerküste. Schon bald wird klar, dass die drei völlig unterschiedliche Erwartungen an diesen Urlaub haben. Als dann auch noch Charlys lebenslustiger Freund und Béatrix’ fordernder Liebhaber auftauchen, beginnt sich das Liebeskarussell wie verrückt zu drehen – und nach einem berauschenden Spiel der Irrungen und Wirrungen sind die beiden Generationen nicht mehr die selben…
Handlung
Ein Sommer in Frankreich. Eine scheinbar ganz normale Familie – Marc (Gilbert Melki), seine Frau Béatrix (Valeria Bruni Tedeschi) und deren zwei sich im besten Teenageralter befindenden Kinder Laura (Sabrina Seyvecou) und Charly (Romain Torres) verbringen ihren Urlaub an der Côte d’Azur in ihrem wunderschönen pittoresken Ferienhaus, wo Marc bereits als Jugendlicher oft war. Während Charly Besuch von seinem Freund Martin (Edouard Collin) bekommt, wird Laura von ihrem neuen Freund mit seinem Motorrad abgeholt, um eine Reise nach Portugal zu machen.
Schnell wird klar, dass Martin schwul ist. Er hält nicht damit hinter dem Berg, dass er auf Charly scharf ist und ermuntert ihn zu seinem Coming Out. Doch Charly ist hetero, findet aber Gefallen daran, seine Eltern glauben zu lassen, er habe eine schwule Beziehung zu Martin. Die (fast) immer entspannte und supertolerante Bèatrix findet es völlig in Ordnung, dass ihr Sohn schwul ist. Für Marc dagegen trübt sich die Urlaubsidylle zum ersten Mal ein, denn er kann mit der vermeintlichen Homosexualität seines Jungen nicht besonders gut umgehen.
Als plötzlich Mathieu (Jacques Bonnaffé), Béatrix Liebhaber, auftaucht, wird der Urlaub auch für sie turbulent. Hinter dem Rücken von Marc haben die beiden einen Quickie nach dem anderen, und Béatrix genießt es, sich wie ein Teenager-Mädchen zu fühlen, das Dummheiten macht. Doch Mathieu will mehr sein als nur der Liebhaber und stellt Bèatrix ein Ultimatum.
Währenddessen zieht es Martin, der es so enthaltsam nicht mehr aushält, am Abend in das nahe gelegene Cruisinggebiet am Meer. Als Charly merkt, dass Martin das Haus verlässt, folgt er ihm heimlich. Im Cruisinggebiet angekommen, läuft er direkt dem gutaussehenden schwulen Klempner Didier (Jean-Marc Barr) in die Arme, der ihn natürlich sofort anbaggert. Das Missverständnis klärt sich schnell auf, und Didier erfährt, dass Charly der Sohn von Marc ist, den er von früher noch kennnt.
Am nächsten Tag kommt Didier auf Bitten Charlys in das Ferienhaus der Familie, um den Boiler für die Dusche zu reparieren. Den hat Marc zuvor heimlich außer Betrieb gesetzt, weil die Jungs seiner Meinung nach entschieden zu lange duschen. Marc erkennt Didier – seine große Jugendliebe – sofort wieder und ist völlig perplex, denn er war davon überzeugt, dass Didier schon lange in Amerika lebt.
Am nächsten Abend will der bisher leer ausgegangene Martin wieder in das Cruisinggebiet, um dort Didier zu treffen. Marc bekommt das mit und versucht ihn unter Hinweis auf seine Aufsichtspflicht an seinem Vorhaben zu hindern. Martin lässt sich jedoch nicht von Marc aufhalten und rennt schnurstracks zu den Dünen, wo er auch schnell auf Didier trifft. Noch bevor die beiden richtig zur Sache kommen, taucht auch Marc auf, reißt Martin Didier aus den Armen und fällt in heißem Begehren über seine Jugendliebe her. Martin ist fassungslos, dass ausgerechnet der Vater seines Freundes ihm das Objekt der Begierde wegschnappt. Doch auch Charly ist Martin und seinem Vater hinterhergerannt und traut seinen Augen kaum, als er seinen Vater sieht, wie dieser sich mit dem schwulen Klempner küsst. Während Martin nun doch noch jemanden in den Büschen findet, rennt Charly zurück ins Haus, wo, von Charly zunächst unbemerkt, zwischenzeitlich Béatrix und Mathieu die Situation, dass keiner da war, ausnutzten und sich wieder liebten. Der ahnungslose und zutiefst schockierte Charly sitzt in der Küche und betrinkt sich, als seine Mutter die Treppe herunterkommt. Sie fragt den Jungen, was denn passiert sei. Der erzählt, was er gesehen hat, und Mathieu kommt daraufhin gutgelaunt mit den Worten: “Das vereinfacht ja die Dinge erheblich“ die Treppe herunter. Als Charly auch noch realisiert, dass die Mutter einen Liebhaber hat, ist er völlig konsterniert, während die Mutter sich fragt: “Warum müssen die heutigen Jugendlichen auch so konventionell sein?”
Marc und Béatrix entschließen sich noch in dieser Nacht, endlich ehrlich zu sein und sich für den Menschen zu entscheiden, den sie am meisten lieben. Als sie sich auf halbem Weg zum Meer bei aufgehender Sonne begegnen, beichten beide gleichzeitig alles und merken dabei, dass die Wahrheit zu sagen überhaupt nicht so schlimm ist, wie sie es sich immer ausmalten.
Der Film endet in einem großen Happyend. Im darauffolgenden Sommer sind wieder alle zusammen unter einem Dach, dem ihres Hauses an der Côte d’Azur – aus einem Fenster schaut Marc mit Didier, aus dem Zweiten Béatrix mit Mathieu und aus dem Dritten Martin mit seinem neuen Freund. Auch Laura hat einen neuen – blonden – Freund, und auch Charly wartet in seinem Zimmer bereits auf das Eintreffen seiner neuen Freundin.
Cast & Crew
-
Olivier Ducastel
-
Jacques Martineau
-
Valeria Bruni Tedeschi
-
Gilbert Melki
-
Jacques Bonnaffé
-
Jean-Marc Barr
-
Romain Torres
-
Edouard Collin
Regie
Schauspieler
-
Sabrina Seyvecou
-
Olivier Ducastel
-
Jacques Martineau
- Genre
- Erotikkomödie
- Zeit
- Feiertage
- Ort
- Frankreich, Portugal
- Handlung
- AIDS, Art House-Film, Coming out, Cruising, Dusche, Eifersucht, Erotik, Feiertage und Urlaub, Freundschaft, Frühstück, Handy, Holländer, Homosexueller Kuss, Jugendlicher, Jugendliebe, Klempner, Liebe, Liebeskummer, Masturbation, Meer, Mistral, Motorrad, Mutter-Sohn-Beziehung, Nackter Mann, Quickie, Schwule Sex Szene, Seitensprung, Sex, Sexuelle Begierde, Sexuelle Identität, Sonne, Sonnenaufgang, Toleranz, Vater-Sohn-Beziehung
- Stimmung
- Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Meeresfrüchte
Fans dieses Films gefiel auch
Transamerica
US 2005
Sommersturm
DE 2004
Der Club der Teufelinnen
US 1996
Crazy
DE 2000
Whatever Works - Liebe sich wer kann
US/FR 2009
Trailer zum Film Meeresfrüchte
Das könnte dir auch gefallen
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Meeresfrüchte
- Meeresfrüchte: critic.de








Kritiken (1) — Film: Meeresfrüchte
ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte
Kommentar löschenOb homo-, bi- oder tri-sexuell, ob promiskuitiv oder in einer Dreiecksbeziehung - lebe einfach offen nach deinen Bedürfnissen und lass dich nicht von bürgerlichen Regeln einengen, dann findest Du Glück und sexuelle Selbstbestimmung. Schön wär’s, es hat schon damals nicht funktioniert, und es dürfte auch heute nicht besser funktionieren, weil es da doch immer mindestens einen Leidtragenden gibt. Aber daran will dieser Film mit seiner aufgesetzt heiteren Oberflächlichkeit gar nicht erst erinnern - und verliert so eine wesentliche Dimension, ohne die eine gute Komödie aber nicht auskommt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (8) — Film: Meeresfrüchte
Kommentar schreibencaietan 2011/10/21 00:09:07
Kommentar löschenManchmal (ver)zweifele ich an moviepilot ... Vorhersage: 5.0 - wie kann meine Jury dermaßen daneben liegen?^^
Wie zum Teufel aber kommt solch ein Machwerk auf eine Community-Bewertung von 6.6?? (Zum Vergleich: ein Klassiker wie "Fahrraddiebe" kommt auf 6.0!!)
Ein "Drehbuch" wie mit dem Vorschlaghammer zusammengekloppt, mit Dialogen, die so künstlich, so lebensfern sind, dass man peinlich berührt ist. Schauspieler, die agieren, als ob sie von einem Schmierentheater engagiert sind (besonderer Tiefpunkt Valeria Bruni-Tedeschi).
Verschenkte 95 Minuten ...
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
caietan 2011/10/21 00:16:06
Antwort löschenIch hab die Bewertung auf 0.5 gesetzt, weil ich "schmerzhaft" zutreffender finde, als "Hassfilm". Denn dieser Streifen hat echt weh getan.
hoffman587 2011/10/21 00:34:07
Antwort löschenAuf die Wertungen der Community sollte man eh nicht vertrauen, das sieht man auch gut an "Achteinhalb"(5.9) oder "La Strada"(5.7). Die mögen vielleicht für einige überschätzt sein, aber vom Durchschnitt her besser als "Trasformers"? Von der Qualität sicherlich nicht.
RicardaHEYYA 2010/11/23 00:05:23
Kommentar löschenIch finde es schokierend, dass dieser Film auf der Berlinale gezeigt wurde!
"Meeresfrüchte" ist kitschig, geschmacklos und speudohomosexuellfreundlich. Der Plot ist das Gegenteil von ausgefallen und die Dialoge unrealistisch. Die Gespräche klingen wie aus einem Drehbuch und nicht wie aus der Realität.
On top of that ziehen die Tanz- und Gesangseinlagen den Film und seine Botschaft ins Groteske.
Ich frage mich: wie hat es dieser Film überhaupt geschafft auf den deutschen Markt zu kommen? Ist dieser Film auf dem deutschen Markt, weil er französich ist und einige bekannte französische Schauspieler mit spielen?
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tyler_D 2008/12/15 17:29:52
Kommentar löschenLocker ohne Konventionen, Valeria Bruni-Tedeschi ist knackig, Jacques Bonnafé zeigt locker unter der Dusche seine Ausrüstung und Jean-Marc Barr ist als Papas Jugendliebe einfach zum Anbeißen. Herrliche Musik und es wird gepfiffen auf Konflikte.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Stef 2008/11/27 14:54:07
Kommentar löschenUngefilterte Einsichten in das Duschverhalten der Franzosen, ein ansehlicher Blick auf eines der "Talente" von Jacques Bonnaffé, tolle Leistungen aller Schauspieler. Und wer glaubt, dass hier der Homo ein Homo und der Hetero ein Hetero ist, wird ganz überraschend eines Besseren belehrt.
Ein schöner Sommerfilm.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
rkuehne 2008/11/22 20:36:54
Kommentar löschenEs gab vielleicht so zwei, drei witzige Stellen, wo man schmunzeln konnte aber an sich war der film wirklich recht banal, absurd teilweise und verlor sich dann auch noch in seinen vielen Handlungssträngen, das hat dann wirklich keinen Spaß mehr gemacht.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tenzing 2008/09/19 11:37:09
Kommentar löschenZeit für positive Kritik: Der Film hat keinen Anspruch angemeldet auf tiefschürfende Sozialkritik oder coming-out probleme, sondern ist unterhaltung a la francaise... Und es geht ja wirklich um geschlechtliches, und das ist nicht schlecht. Und auch nicht einseitig.
Schließlich gibt es auch keinen erhobenen Zeigefinger oder larmoyantes "steh zu dir selbst". Und das ist gut so. ;)
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Darbon 2008/09/06 10:44:19
Kommentar löschenBanale, verkrampfte und lahme Softspießer-Phantasie. Dazu verklemmtes Masturbieren unter der Dusche. Von leichtem französischem Kino war hier nichts zu spüren.
Die Handlung um die angestrengt angestrebte Nonchalance à la "Lebe einfach wie du willst" kommt nicht voran, jeder Konflikt wird einfach weggelacht. Ich konnte nicht mal schmunzeln.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
8martin 2008/09/05 08:50:21
Kommentar löschenMeeresfrüchte
Es geht nur um das Eine und das 90 Minuten lang. Die meisten Aktivitäten dieses Films beschreibt man eher mit dem Verb aus der Wortfamilie unserer singenden, gefiederten Freunde. Und dabei geht es homo- und heterosexuell zu, alt, jung, drinnen und draußen. Das einzig bemerkenswerte ist das vorhersehbare Coming-out, vom Vater zweier erwachsener Kinder.
Die Handlung ist schicht und spannungsarm: eine vierköpfigen Familie macht Urlaub am Meer. Die Dialoge sind flach, die Schauspieler allen voran Valeria Bruni-Tedeschi geben sich Mühe. Aber sonst?! Und weil den beiden Regisseuren und Drehbuchautoren nichts mehr einfiel, müssen die Akteure am Ende völlig losgelöst und sinnfrei unter Lichterketten im Kreise Ringelreihen tanzen. Schade für die vertane Zeit.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten