Meeresfrüchte

Crustacés et coquillages (2005), FR
Laufzeit 95 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 21.07.2005

admin edit edit group memberships sweep cache
6.5 Kritiker
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.5 Community
156 Bewertungen
9 Kommentare
Meeresfrüchte - Bild 22290
  • DVD
  • VoD
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Olivier Ducastel und Jacques Martineau, mit Valeria Bruni Tedeschi und Gilbert Melki

Die attraktive Béatrix (Valeria Bruni-Tedeschi) verbringt mit ihrem Mann Marc (Gilbert Melki) und dem pubertierenden Sohn Charly die Sommerferien in ihrem idyllisch gelegenen Häuschen an der Mittelmeerküste. Schon bald wird klar, dass die drei völlig unterschiedliche Erwartungen an diesen Urlaub haben. Als dann auch noch Charlys lebenslustiger Freund und Béatrix’ fordernder Liebhaber auftauchen, beginnt sich das Liebeskarussell wie verrückt zu drehen – und nach einem berauschenden Spiel der Irrungen und Wirrungen sind die beiden Generationen nicht mehr die selben…

Handlung

Ein Sommer in Frankreich. Eine scheinbar ganz normale Familie – Marc (Gilbert Melki), seine Frau Béatrix (Valeria Bruni Tedeschi) und deren zwei sich im besten Teenageralter befindenden Kinder Laura (Sabrina Seyvecou) und Charly (Romain Torres) verbringen ihren Urlaub an der Côte d’Azur in ihrem wunderschönen pittoresken Ferienhaus, wo Marc bereits als Jugendlicher oft war. Während Charly Besuch von seinem Freund Martin (Edouard Collin) bekommt, wird Laura von ihrem neuen Freund mit seinem Motorrad abgeholt, um eine Reise nach Portugal zu machen.

Schnell wird klar, dass Martin schwul ist. Er hält nicht damit hinter dem Berg, dass er auf Charly scharf ist und ermuntert ihn zu seinem Coming Out. Doch Charly ist hetero, findet aber Gefallen daran, seine Eltern glauben zu lassen, er habe eine schwule Beziehung zu Martin. Die (fast) immer entspannte und supertolerante Bèatrix findet es völlig in Ordnung, dass ihr Sohn schwul ist. Für Marc dagegen trübt sich die Urlaubsidylle zum ersten Mal ein, denn er kann mit der vermeintlichen Homosexualität seines Jungen nicht besonders gut umgehen.

Als plötzlich Mathieu (Jacques Bonnaffé), Béatrix Liebhaber, auftaucht, wird der Urlaub auch für sie turbulent. Hinter dem Rücken von Marc haben die beiden einen Quickie nach dem anderen, und Béatrix genießt es, sich wie ein Teenager-Mädchen…

  • Meeresfrüchte - Bild 22291
  • Meeresfrüchte - Bild 22292
  • Meeresfrüchte - Bild 22293

Mehr Bilder (4) und Videos (1) zu Meeresfrüchte


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Meeresfrüchte

ThomasNeuhauser: arte ThomasNeuhauser: arte

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Ob homo-, bi- oder tri-sexuell, ob promiskuitiv oder in einer Dreiecksbeziehung - lebe einfach offen nach deinen Bedürfnissen und lass dich nicht von bürgerlichen Regeln einengen, dann findest Du Glück und sexuelle Selbstbestimmung. Schön wär’s, es hat schon damals nicht funktioniert, und es dürfte auch heute nicht besser funktionieren, weil es da doch immer mindestens einen Leidtragenden gibt. Aber daran will dieser Film mit seiner aufgesetzt heiteren Oberflächlichkeit gar nicht erst erinnern - und verliert so eine wesentliche Dimension, ohne die eine gute Komödie aber nicht auskommt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (8) — Film: Meeresfrüchte

Kommentar schreiben
Sortierung

caietan

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

Manchmal (ver)zweifele ich an moviepilot ... Vorhersage: 5.0 - wie kann meine Jury dermaßen daneben liegen?^^
Wie zum Teufel aber kommt solch ein Machwerk auf eine Community-Bewertung von 6.6?? (Zum Vergleich: ein Klassiker wie "Fahrraddiebe" kommt auf 6.0!!)
Ein "Drehbuch" wie mit dem Vorschlaghammer zusammengekloppt, mit Dialogen, die so künstlich, so lebensfern sind, dass man peinlich berührt ist. Schauspieler, die agieren, als ob sie von einem Schmierentheater engagiert sind (besonderer Tiefpunkt Valeria Bruni-Tedeschi).
Verschenkte 95 Minuten ...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

caietan

Antwort löschen

Ich hab die Bewertung auf 0.5 gesetzt, weil ich "schmerzhaft" zutreffender finde, als "Hassfilm". Denn dieser Streifen hat echt weh getan.


hoffman587

Antwort löschen

Auf die Wertungen der Community sollte man eh nicht vertrauen, das sieht man auch gut an "Achteinhalb"(5.9) oder "La Strada"(5.7). Die mögen vielleicht für einige überschätzt sein, aber vom Durchschnitt her besser als "Trasformers"? Von der Qualität sicherlich nicht.


RicardaHEYYA

Kommentar löschen
Bewertung1.5Ärgerlich

Ich finde es schokierend, dass dieser Film auf der Berlinale gezeigt wurde!
"Meeresfrüchte" ist kitschig, geschmacklos und speudohomosexuellfreundlich. Der Plot ist das Gegenteil von ausgefallen und die Dialoge unrealistisch. Die Gespräche klingen wie aus einem Drehbuch und nicht wie aus der Realität.
On top of that ziehen die Tanz- und Gesangseinlagen den Film und seine Botschaft ins Groteske.
Ich frage mich: wie hat es dieser Film überhaupt geschafft auf den deutschen Markt zu kommen? Ist dieser Film auf dem deutschen Markt, weil er französich ist und einige bekannte französische Schauspieler mit spielen?

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tyler_D

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Locker ohne Konventionen, Valeria Bruni-Tedeschi ist knackig, Jacques Bonnafé zeigt locker unter der Dusche seine Ausrüstung und Jean-Marc Barr ist als Papas Jugendliebe einfach zum Anbeißen. Herrliche Musik und es wird gepfiffen auf Konflikte.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Stef

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ungefilterte Einsichten in das Duschverhalten der Franzosen, ein ansehlicher Blick auf eines der "Talente" von Jacques Bonnaffé, tolle Leistungen aller Schauspieler. Und wer glaubt, dass hier der Homo ein Homo und der Hetero ein Hetero ist, wird ganz überraschend eines Besseren belehrt.

Ein schöner Sommerfilm.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

rkuehne

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Es gab vielleicht so zwei, drei witzige Stellen, wo man schmunzeln konnte aber an sich war der film wirklich recht banal, absurd teilweise und verlor sich dann auch noch in seinen vielen Handlungssträngen, das hat dann wirklich keinen Spaß mehr gemacht.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Tenzing

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zeit für positive Kritik: Der Film hat keinen Anspruch angemeldet auf tiefschürfende Sozialkritik oder coming-out probleme, sondern ist unterhaltung a la francaise... Und es geht ja wirklich um geschlechtliches, und das ist nicht schlecht. Und auch nicht einseitig.
Schließlich gibt es auch keinen erhobenen Zeigefinger oder larmoyantes "steh zu dir selbst". Und das ist gut so. ;)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Darbon

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

Banale, verkrampfte und lahme Softspießer-Phantasie. Dazu verklemmtes Masturbieren unter der Dusche. Von leichtem französischem Kino war hier nichts zu spüren.

Die Handlung um die angestrengt angestrebte Nonchalance à la "Lebe einfach wie du willst" kommt nicht voran, jeder Konflikt wird einfach weggelacht. Ich konnte nicht mal schmunzeln.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

8martin

Kommentar löschen
Bewertung0.5Schmerzhaft

Meeresfrüchte

Es geht nur um das Eine und das 90 Minuten lang. Die meisten Aktivitäten dieses Films beschreibt man eher mit dem Verb aus der Wortfamilie unserer singenden, gefiederten Freunde. Und dabei geht es homo- und heterosexuell zu, alt, jung, drinnen und draußen. Das einzig bemerkenswerte ist das vorhersehbare Coming-out, vom Vater zweier erwachsener Kinder.
Die Handlung ist schicht und spannungsarm: eine vierköpfigen Familie macht Urlaub am Meer. Die Dialoge sind flach, die Schauspieler allen voran Valeria Bruni-Tedeschi geben sich Mühe. Aber sonst?! Und weil den beiden Regisseuren und Drehbuchautoren nichts mehr einfiel, müssen die Akteure am Ende völlig losgelöst und sinnfrei unter Lichterketten im Kreise Ringelreihen tanzen. Schade für die vertane Zeit.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben

Fans dieses Films mögen auch