Mein Freund Knerten

Knerten (2009), NO
Laufzeit 74 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 30.06.2011

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7.5 Kritiker
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6.0 Community
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von Åsleik Engmark, mit Lisa Loven und Jan Gunnar Røise

Lillebror zieht mit seiner Familie raus aufs Land. Hier ist das Leben zwar nicht so teuer, einfacher ist es aber trotzdem nicht. Schon gar nicht ohne neue Freunde zum Spielen. Da fällt direkt vor Lillebrors Füße ein Zweig – Knerten, ein phantastisches, lustiges Zweigmännchen und ein echter Freund. Zweigmännchen wie Knerten ist es egal, dass Lillebrors Vater Unterwäsche und Strümpfe verkauft, die Mutter kaum noch Zeit hat und der Bruder sich die Haare abschneidet, bloß um nicht aufzufallen. Knerten ist der perfekte Begleiter für Lillebrors Entdeckungsreisen durchs Dorf, in den Wald und hinter die nächsten Hügel. Er hat vor fast gar nichts Angst, nur Ameisen, Feuer und Mädchen findet Knerten etwas gefährlich. Lillebror dagegen findet Prinzessin Tiny auf ihrem Pferd Pegasus ziemlich interessant…


Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Mein Freund Knerten

Nina Klofac

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7.0Sehenswert

Regisseur Åsleik Engmark setzt in seiner Adaption des norwegischen Kinderbuchklassikers von Anne-Catharina Vestly auf die Werte, die eine (Kinder-)Freundschaft ausmachen: Vertrauen, Unterstützung und natürlich auch Spaß. Und weil der im kunterbunten Familienabenteuer nie zu kurz kommt, ist auch das dauerpräsente Motto "Gib niemals auf!" nicht aufdringlich.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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7.5Sehenswert

Bei einem skandinavischen Kinder-Film kann man nicht viel falsch machen. „Knerten“ ist jedoch besonders gut gelungen. Die Geschichten des sechsjährigen Jungen Lillebror bilden einen sehr fröhlichen und spaßigen Kinderfilm für ganz junge Kinogänger, der mit ebensoviel Liebe und Sorgfalt wie große Filme gemacht ist.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.0Ausgezeichnet

Dem Drehbuch von Brigitte Bratseth gelingt es, der episodenhaften Handlung mit einem kindgerechten Erzählrhythmus eine einprägsame Einheit zu verleihen. Regisseur Åsleik Engmark erzählt konsequent aus der Perspektive des kleinen Lillebror, der zunächst Mädchen nicht mag, wie etwa eine Episode mit zwei gleichaltrigen Mädchen zeigt, die Knerten entführen, um ihm Puppenkleider anzuziehen. Die Augen des Jungen erschließen dem Zuschauer die Dorfgemeinschaft, ob es sich beim Chef der Mutter oder dem alten Tischler handelt, der nach einem Unfall Knerten repariert. Der Sicht des Kindes entspricht auch Lillebrors Motto „Erwachsene haben keine Phantasie“. Die kindlich-naive Perspektive spiegelt sich ebenfalls in der Musik wider, die sich mal sehr beschwingt ausnimmt, im Wald jedoch geheimnisvoll-bedrohlich klingt. Auch die liebevolle Animation entspricht der 60er-Jahre-Anmutung und setzt einen wohltuenden Kontrapunkt zu den schrillen Spezialeffekten gängiger Animationsfilme. Dennoch: Åsleik Engmark schafft es, auch Erwachsene anzusprechen. Denn „Mein Freund Knerten“ behandelt ähnlich dem erwähnten Film „Der kleine Nick“ von Laurent Tirard ohne Moralinsäure tiefgreifende Themen wie Familienzusammenhalt und Freundschaft.

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H.P. Koll: film-dienst H.P. Koll: film-dienst

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8.5Ausgezeichnet

Mein Freund Knerten unterhält aufs Beste, amüsiert, rührt an und zeigt mit entwaffnender Aufrichtigkeit, wie wohltuend und befreiend es sein kann, sich „der Welt“ offen und aufgeschlossen zu stellen.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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6.5Ganz gut

mmer wieder ironisiert etwa die Musik die Bilder, verweist auf Genres, die unterschwellig angedeutet werden. Wenn in der oben erwähnten Szene Lillebor seinen Freund Knerten aus der Hand der beiden Mädchen befreit, wirken die beiden Zwillinge nicht nur wie ein Verweis an etliche Gruselfilme, auch die Musik erinnert für einen Moment eher an einen Western als an einen Kinderfilm. Ähnliche Momente ziehen sich durch den ganzen, nur 75 Minuten kurzen, immer kurzweiligen Film, der gerade für einen Kinderfilm sehr sympathisch daherkommt.

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julemaus89

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Bewertung5.0Geht so

der film hat nicht wirklich eine handlung, sehr oberflächlich gestaltet...

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