Mein halbes Leben
Mein halbes Leben (2008), DE/AT Laufzeit 93 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 08.10.2009
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
43 Bewertungen
10 Kommentare
Keine
von Marko Doringer, mit Thomas Berger
Regisseur Marko Doringer bricht zu einer sehr persönlichen Forschungs-Reise auf: Er ist 30, hat nichts erreicht was zählt und soeben den ersten Backenzahn verloren. Der Verfall hat begonnen, die Jugend ist zu Ende. Was kann jetzt noch kommen, bevor es vorbei ist? Marko besucht alte Freunde und Freundinnen, seine Eltern und deren Freunde. Geht es ihnen besser als ihm? Warum ist es so schwer, 30 zu sein? Mit ironisch-analytischem Blick sucht Marko den Sinn des Lebens. Er konfrontiert sich und seine ProtagonistInnen schonungslos mit den großen und kleinen Fragen der Menschheit. Warum ist es so schwer, das Glück der anderen zu akzeptieren? Warum ist es so schwer das eigene Glück zu akzeptieren? “Mein Halbes Leben” ist das ironische Selbstportrait einer Generation, ein realer, dokumentarischer Entwicklungsroman zu unserer Gegenwart und zu Markos Zukunft.
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Cast & Crew
-
Marko Doringer
-
Thomas Berger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Thomas Berger
Regie
Schauspieler
-
Marko Doringer
- Genre
- Dokumentarfilm
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Deutschland
- Handlung
- 30 Jahre alt, Alte Freunde, Besuch, Eltern-Kinder-Beziehung, Erwachsenwerden, Familie, Interview, Karriereplanung, Midlife Crisis, Sinn des Lebens
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Witzig
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Mein halbes Leben
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- Mein halbes Leben: critic.de

















Kritiken (3) — Film: Mein halbes Leben
Christian Alt: NEGATIV
Kommentar löschen[...] Aber was kennzeichnet jetzt die Generation der Dreißigjährigen genau? Darauf will der Film keine so rechte Antwort geben. Jeder präsentierte Lebensentwurf scheint seine eigenen Nachteile zu haben, die Wahl liegt bei jedem selbst. Obwohl das Thema auf den ersten Blick recht durchgekaut scheint, schafft es Doringer durch die intelligente Verknüpfung von Interviews und Selbstgesprächen das Problem des Coming of Age auf eine angenehm andere Art und Weise zu beleuchten. Auch wenn diese nicht erhellt.
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschenWeil die Fragen, die sich stellen, so grundsätzlich sind; weil der Film so nüchtern, fast ein wenig schonungslos ist, bleiben die Momente natürlich nicht aus, in denen man auf die Leinwand blickt und der da hadert und zweifelt und Bilanz zieht, ist, als wäre sie ein Spiegel, man selbst.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenStudie über Durchschnittstypen und ihre mehr oder minder belanglosen privaten Problemchen, die sich um das längst erschöpfte, ermüdende Hauptthema Vereinbarkeit von Beruf und Familie drehen. Schade, die großen politischen, philosphischen,kulturellen und ethischen Fragen unserer Zeit scheint diese Generation kaum zu interessieren.
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Kommentare (7) — Film: Mein halbes Leben
Kommentar schreibenKieke 2012/03/19 22:02:24
Kommentar löschenthats Live..
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maria.maria 2011/11/15 11:41:25
Kommentar löschenMarko Doringer hat es geschafft ein gelungenes Porträt einer Generation zu zeichen. Kritisch blickt er auf sein eigenes Leben. Seine Ziele, die er einmal hatte, seine Freunde die er in Österreich zurück gelassen hat und sein immer fortschreitenderes Alter. Nun ist es so weit, der erste Backenzahn ist heraußgefallen. In seinen Augen ist sein Leben nun mit 30 zur Hälfte vorbei.
Es ist an der Zeit ein Resüme zu ziehen. Dieses fällt nüchtern aus.
Kein Beruf- kein Geld- keine Frau- keine Kinder. Nichts worauf es, laut seinen Eltern im Leben ankommt, hat er erreicht.
Doch kann man trotzdem glücklich sein?
Um auf diese und auf andere Fragen Antworten zu finden, macht er sich auf die Reise. Auf die Reise in seine Heimat in sein altes Leben, zu seinen alten Freunden zurück, nach Österreich.
Er will herausfinden, ob diese glücklich sind.
Seine Freunde verkörpern die verschiedensten Menschentypen. Von der Modedesignerin, die Tag und Nacht arbeitet, über den Businessman, der seine Familie nur am Wochenende sieht , bis zum Träumeordner der bis Mittag nichts tut ja außer seine Träume zu ordnen.
Sie scheinen alle mehr erreicht zu haben also Marko. Doch sind sie auch glücklicher ?
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Szenen mit seiner eigenen Familie in Oberösterreich. Er charakterisieren eine Gesellschaftsschicht so ungeschminkt, so authentisch wie kein Anderer zuvor. Er zeigt die sehr private, familieninterne Problematik mit seinem eigenen Beruf. Besonders der Vater nimmt, dass Filmen nicht als ansehbaren Beruf wahr, und weist ihn darauf hin, dass er noch nicht zu alt ist um was "gscheites" zu studieren, und ja das Filmen, das kann er ja immer noch im Urlaub machen.
Eine autobiografische Doku, die er selbst subjektiv filmt, stellt die Probleme einer Generation mit Humur und Nüchternheit dar.
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Kill_Diether 2011/04/06 10:03:08
Kommentar löschenLuxusproblemchen verwöhnter Bildungsschicht-Sprösslinge. Mama- oder Papa-Kinder, bei denen mit 30 die Eltern noch eine zentrale Rolle spielen, auch bei Entscheidungen. Recht interessant ist der Blick auf eben diese Gesellschaftsschicht, wo sich scheinbar nach dem 2. Weltkrieg im wesentlichen nicht viel verändert hat.
Als zweiten Teil wünsche ich mir eine Doku, wo 40- bis 50-jährige Arbeitslose nach ihrem Leben und dessen Perspektiven befragt werden.
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quin 2010/07/05 21:32:55
Kommentar löschenMit voller Erwartung aufgrund der Beschreibung diesen Film geschaut, der sich als masslos schlecht erwies. Mononititaet, Einfallslosigkeit und ein Leben ohne Ziele, kann man auch anders darstellen. Irgendwie fand ich die Idee, sich mit den alten Freunden/Studenten aus Oestereich zu messen um somit ein Bild von sich selbst zu bekommen, irgendwie unpassend. Zumal es mehr um die andern geht, WER er eigentlich ist, wird nur minimal tangiert. Irgendwie haette ich erwartet, dass er sich Ziele setzt, um nich das zu sein, wovor er Angst hat.
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Schlegel 2010/07/04 00:27:15
Kommentar löschenDokumentarisches Pendant zu "Alle Anderen", das bei Leuten jenseits der 40 nur ein müdes Schulterzucken auslösen wird. Zu leicht lässt sich die lethargische Stimmung als Sammelsurium von Luxusproblemchen abtun. Die Bauchnabelperspektive des Films ist daran nicht ganz unschuldig, wie auch das kurzatmig versöhnliche Ende, das kaum über sich selbst hinausweist. Beides entspricht aber der perspektivlosen Denke einer Generation, die zwischen zwei Epochen zerschreddert wird, wie es scheint, während die nutzlosen, elterlichen Ratschläge das Rüstzeug bilden. Was bleibt, sind fette, weitergereichte Privilegien, die den heimlichen Selbsthass fördern. Denn worüber darf man sich schon beschweren?
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sabi142 2009/10/06 13:24:32
Kommentar löschenIch habe den Film auch auf einer Preview (Köln) gesehen. Ein herzallerliebstes Stücklein Selbstironie als Dokumentarfilm getarnt. Man findet sich selbst oder die besten Freunde in viele Situationen des Films "ertappt". Einfach großartig, trotz low budget.
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danodo 2009/10/05 21:56:33
Kommentar löschenhab den film in münchen auf ner preview gesehen und muss sagen:endlich mal was anderes - ich hatte zwar nicht so viel stress wie marko aber so die vielzahl der unterschiedlichen lebensentwürfe in der heutigen zeit und die schwierigkeit sich selbst und seine berufung zu finden das kenne ich auch. kompliment wie er sich dem thema in einer witzigen und charmanten art angenommen hat.
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