Mein langsames Leben
Mein langsames Leben (2001), DE Laufzeit 85 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 20.09.2001
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von Angela Schanelec, mit Nina Weniger und Clara Enge
Es ist Sommer in Berlin. Zwei Freundinnen sitzen in einem Café. Valerie ist ruhig, zurückhaltend und hat dunkle, kurze Haare. Sie ist gerade erst umgezogen. Sophie dagegen ist eine lustige, lebensfrohe Blondine und wird bald für ein halbes Jahr nach Rom gehen. Der Film zeigt die alltäglichen Details des Lebens. Gespräche, Begegnungen und Beziehungen.
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Cast & Crew
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Angela Schanelec
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Clara Enge
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Sophie Aigner
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Wolfgang Michael
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alexander, Maries Mann
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Andreas Patton
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Anne Tismer
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Nina Weniger
Regie
Schauspieler
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Angela Schanelec
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Devid Striesow
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Valeries Bruder
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Angela Schanelec
- Genre
- Drama
Drehbuch
Filmdetails Mein langsames Leben
Trailer zum Film Mein langsames Leben
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- Mein Langsames Leben: critic.de

















Kritiken (1) — Film: Mein langsames Leben
Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenAngela Schanelecs dritter Spielfilm verfolgt eine Handvoll Figuren im bürgerlichen Berlin während des Verlaufs eines Sommers. Mein langsames Leben ist einer der herausragenden deutschen Filme dieses Jahrzehnts.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentar — Film: Mein langsames Leben
Kommentar schreibenbaser 2012/01/10 15:59:26
Kommentar löschenAngela Schanelec beobachtet eine Reihe von 30-40 jährigen Menschen in Alltagssituationen; nicht um eine bestimmte Geschichte zu erzählen sondern als Momentaufnahme einer irgendwie ziel- und orientierungslos wirkenden Generation. Der locker gruppierten Figurenkonstellation stellt Schanelec eine genau beobachtende, statische Kamera gegenüber, die lange auf die einzelnen Personen gerichtet bleibt und manchmal auch nach deren Verlassen einfach im Raum stehen bleibt. Die Aufmerksamkeit gilt nicht dem, was handlungsmäßig geschieht sondern wie dies sich auf den Menschen abzeichnet. Der Verzicht auf einen handlungsmäßigen Spannungsbogen und die Beschränkung auf einen ungefilterten und unbewerteten Alltag bringt die Gefahr mit sich, dass das Gezeigte banal und beliebig wirkt. Dies wird zum Glück dadurch verhindert, dass der Film nicht den Kontakt zu den Figuren verliert und immer wieder deren Gefühlzustand visualisiert.
Zum Beispiel in einer großartigen Szene, als die Protagonistin Valerie , die anlässlich des bevorstehenden Todes des gemeinsamen Vaters ihren Bruder besucht, mit diesem in eine Disco geht. Nach einiger Zeit des Schweigens tanzen die beiden selbstvergessen miteinander, offensichtlich zu der Musik, die sie während ihrer Jugend gehört haben. In dieser Szene schafft Schanelec es, die Gefühle der beiden genau auf einen Punkt zu bringen: Die Trauer um den sterbenden Vater, Jugenderinnerungen und die Wehmut darüber, sich auseinandergelebt zu haben...
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