[...]Was braucht es mehr für einen tollen Film als Witz, Dramatik, interessante Charaktere, tolle Musik, eine gute Besetzung und ein gelungenes Drehbuch? Wenn er auch für viele kein Meisterwerk sein mag, dann zumindest einer der Besseren Filme vergangener Zeiten, die mit ihrer ruhigen und atmosphärischen Art vieles getoppt haben, was heutzutage im Kino rauskommt. Das metaphorische Ende einer Filmära, welches meiner Meinung nach in eine Reihe mit Klassikern wie “Spiel mir das Lied vom Tod” zu stellen ist. Selten konnte mich als Kind, aber auch heute, ein Film dermaßen in seinen Bann ziehen wie “Mein Name ist Nobody”.
Den Film habe ich damals als in der Italienischen Version mit englischen Untertiteln gesehen. Als 12 Jähriger mit 2 Jahrenschulenglisch eine echte Herausforderung. Damals war ich vom Ende enttäuscht. Haute finde ich den Titel richtig klasse.
Mit diesem Film verbinde ich meine präsentesten Kindheits-Erinnerungen an das Medium Film. Welcher Endzwanziger wurde als Dreikäsehoch seinerzeit nicht auf Familien-Feiern mit den beliebten Terence Hill- und Bud Spencer-Western stillgelegt und empfand einen diebischen Spaß an den infantilen aber charmanten Buddy-Produktionen der beiden Italiener? "Mein Name ist Nobody" soll fast zwanzig Jahre später der einzigste Film aus dem beliebten südländischen Western-Comedy-Potporri sein, der einen Platz in meinem DVD-Regal einnehmen durfte. Schon früh entwächst man aus dem Kinder-Spaß der Trinity- und Bambino-Filme, während der erste Nobody-Film noch so etwas wie Größe und Würde besaß, die seinen Status über die Jahrzehnte tragen konnte. Nach einer kürzlichen TV-Ausstrahlung begann dann aber auch das Ansehen dieses Films zu bröckeln. Sicherlich sind die Übersetzung-Kapriolen aus dem Hause Rainer Brandt bereits in der synchronisierten Version deutlich festzustellen…
Mit diesem Film verbinde ich meine präsentesten Kindheits-Erinnerungen an das Medium Film. Welcher Endzwanziger wurde als Dreikäsehoch seinerzeit nicht auf Familien-Feiern mit den beliebten Terence Hill- und Bud Spencer-Western stillgelegt und empfand einen diebischen Spaß an den infantilen aber charmanten Buddy-Produktionen der beiden Italiener?
"Mein Name ist Nobody" soll fast zwanzig Jahre später der einzigste Film aus dem beliebten südländischen Western-Comedy-Potporri sein, der einen Platz in meinem DVD-Regal einnehmen durfte. Schon früh entwächst man aus dem Kinder-Spaß der Trinity- und Bambino-Filme, während der erste Nobody-Film noch so etwas wie Größe und Würde besaß, die seinen Status über die Jahrzehnte tragen konnte.
Nach einer kürzlichen TV-Ausstrahlung begann dann aber auch das Ansehen dieses Films zu bröckeln. Sicherlich sind die Übersetzung-Kapriolen aus dem Hause Rainer Brandt bereits in der synchronisierten Version deutlich festzustellen. Wie extrem den Beteiligten allerdings damals die Pferde durchgingen, beweist auf das Erschütterndste der O-Ton auf Doppel-DVD. Mit einer unvergleichlichen Respektlosigkeit degradiert Brandt die Figur des Nobody zum nervigen Sprücheklopfer, bastelt sich vollkommen sinnentstellende Dialoge zurecht und kann sich nicht bremsen, die längeren und wortlosen Passagen mit fehlplatzierten Worthülsen zu füllen. Der Umstand, dass man es im O-Ton mit einem komplett anderen - wesentlich ernsteren - Film zu tun hat, unterhält nicht unwesentlich, auch wenn man eine gewisse Befangenheit nicht abschütteln kann und mit latenter Anspannung vor dem nächsten Dumm-Spruch die Geschichte verfolgt.
Brandt hat uns versaut! Damals noch durchaus Kiddie-kompatibel, rettet selbst ein verklärender Nostalgie-Schleier nichts an dieser grenzdebilen Übersetzung...
Ein ähnlicher Generations-Konflikt war der Auslöser für diese Sergio Leone-Produktion, die in einer absolut *phantastischen* Dokumentation von Torsten Kaiser auf fast schmerzliche Weise zerpflückt wird. Extrem kritisch und mit Fakten in rauhen Mengen demontiert die Doku den "Nobody"-Mythos und entblösst die Produktion Tonino Valeriis als uneinheitliches Flickwerk, das von dramatischen Produktions-Bedingungen begleitet wurde...
Leone war neidisch auf den Erfolg der Billig-Filme um Trinity und Bambino, sah sein Western-Erbe durch den Klamauk in den Dreck gezogen und wollte seine Version einer Western-Komödie als den Abgesang auf "sein" Gerne konzipiert sehen. Er entwickelte die Geschichte, schnappte sich den Trinity-Darsteller Hill, der aufgrund seiner damaligen Popularität einen Flop an der Kasse verhindern konnte, und beauftragte seinen Assistenten Tonino Valerii mit der Regie - allerdings unter der strengen Knute von Leones Kameramann und Vertrauten Armando Nannuzzi, was in vielen Sequenzen überdeutlich erkennbar ist: gerade der Opener und das Finale sind in ihrer Elegie typisch für Leones Experimente mit Zeit und Raum und halten auch noch heutigen Maßstäben problemlos stand.
Kann man Homers Odysee noch eher ansatzweise als Story-Verweis heranziehen, gibt es keinen Zweifel an den Figur-Konstellationen zwischen Nobody und Jack Beauregard: Henry Fonda ist Sergio Leone, Terence Hill ist die nächste Generation. Beauregard ist der alternde Western-Held, der seine Zeit für den Ruhestand gekommen sieht. Er kann auf ein bewegtes Leben mit großen Erfolgen zurückblicken, aber als großes Vorbild muss er auch einen großen Abgang hinlegen, so sieht es jedenfalls der Jungspund Nobody. "Ein starker Abgang ist manchmal schwerer als ein starker Anfang", entfährt es Leones Alter Ego Jack, und ausgerechnet der "Clown" des Westerns verhilft ihm zu einem spektakulären Finale. Hier wird die Realität wieder von der Fiktion eingeholt: "Nobody" hatte nicht den Erfolg der heruntergekurbelten Konkurrenz und hinterliess auf dem Schlachtfeld gescheiterte Freundschaften sowie Egos, die in der Dokumentation eindringlich dargelegt werden.
Man kann nicht leugnen, dass "Il Mio nome è Nessuno" stellenweise reichlich krude und unausgegoren daherkommt. Klamottiger Witz wie in den Rummelplatz-Szenen wechselt sich ab mit überrumpelnden Pathos, der besonders im Duell mit "the wild bunch" zum Ausdruck kommt und gegen das kein empfindsamer Mensch ankommt. Der Shootout ist überraschend modern gestaltet und wartet mit einer Bildgewalt auf, vor der man einfach nur Niederknien möchte. Die Bildqualität unterstützt in ihrer Brillianz das visuelle Erlebnis und rechtfertigt in jeder Beziehung den sehr informativen Bericht über die Restauration des Films - genau *so* müssen Special Editions bestückt sein!
Mit dem "...düpdüppeldüp"-Nobody-Theme als Ohrwurm wird die DVD schließlich wehmütig zurück ins DVD-Regal geschoben, weidet sich an den alten Tagen, malt sich aus, was für einen unglaublichen Eindruck diese Western-Komödie auf einen Knirps gehabt haben muss und plötzlich ist man selbst in der Position Jack Beauregards. Unausweichlich, aber mit Größe und Würde räumt "Mein Name ist Nobody" das Feld für die Kassenschlager der nächsten Generation - mit der versöhnlichen Gnade, dass Leone sich niemals mit einem "Der Schuh des Manitu" konfrontiert sehen musste.
Wow,welch Juwel mir bisher entging!
Terence Hill und Henry Fonda in einem lakonischen,witzigen,hintersinnigen und sehr durchdachten Ab/Lobgesang auf den Westen wie er einmal war,basierend auf einem Sergio Leone Drehbuch,musikalisch untermalt von Ennio Morricone und synchronisiert unter der Regie des einzigartigen Rainer Brandt...
Wer nur im entferntesten auf einen dieser "Bestandteile" steht, wird etwas bekommen das ihm gefällt.
Wer auf mehrere oder gar alle dieser "Bestandteile" steht , bekommt ein Konvolut an Freude,Spaß und einer kleinen Dosis Melancholie,denn:
Solche Filme werden heute nicht mehr gemacht...
Ich wusste zwar das es diesen Filmtitel gibt,verwechselte das Ganze aber mit einem anderen Hill-Film.Gestern habe ich den Film (und Teil 2 gleich hinterher) dann bei einem meiner besten Freunde gesehen und :Einfach NUR großartig!
Deine Kritik kann ich nur so unterschreiben. Der zweite Teil hingegen ist ja im Grunde genommen kein Nobody-Film und auch ziemlich schwach. Aber der hier - grandios.
@Ändy:Danke:D
Haben nicht wirklich etwas miteinander zu tun,fand den anderen aber garnicht sooo kacke (Wenn es dich interessiert,hab dazu auch einen Kurzkommentar geschrieben).
Ich muss aber auch sagen das ich die beiden Filme hintereinander mit meinem Bruderfreund geschaut hab,der LIEBT die beiden Filme und das färbt dann immer ein bissl ab ;D
Sehr guter Name übrigens,ich schick dir mal geschwind ne Freundschaftsanfrage :D
"He's the guy who's the talk of the town
with the restless gun..."
Halt, diesmal nicht! Terrence Hill ist Nobody, der in diesem Western nicht nur versucht "Jemand" zu werden sondern darüber hinaus seinem Kindheitsidol, Jack Beauregard, dabei hilft ein unvergessliches Denkmal seines Heldentums zu setzen.
Bei "Mein Name ist Nobody" bekommt der gemeine Westernfan im Grunde alles, was er verlangt (und viel mehr). Die Coolness der Charaktere, die sich vor einem "Spiel mir das Lied vom Tod" nicht verstecken müssen, gepaart mit dem Witz einer Bud Spencer/Terrence Hill-Kollabo.
Ist es nun das Treffen auf dem Friedhof, die Billardszene, der vermeintlich unmögliche Kampf gegen 150, die so stark wie 1000 sind oder der Rollenwechsel in der Schlussszene, ich wurde jedenfalls von Anfang bis Ende unglaublich gut unterhalten.
Und jetzt gibt's erst ein Mal eine Pfanne voll Bohnen und Speck!
Eine tiefe Verbeugung vor dem Genre des Spaghettiwestern und gleichzeitig das liebevolle Entgegenstrecken des entblößten Hinterteils in ebendiese Richtung. Co-Autor Sergio Leone macht sich entspannt und ohne Wehmut über das ihm so eigene Fach lustig, aber ganz ohne es zu entwürdigen, sondern als grandios überzeichnete Hommage und der Solorolle für Terence Hill schlechthin. Als Titelheld und aufrichtiger Bewunderer eines alternden Meisterschützen bringt er diesen mehr als einmal in knifflige Situationen.
Um mehr gehts nicht, aber das wie ist wieder einmal ganz groß. Nicht nur, dass Hill mit seinem (selbst-) ironischen Grinsen, seinen gleichgültigen Bewegungen und seiner Mimik generell die Idealbesetzung ist, man denke einfach an die Szene im Saloon, auch Henry Fonda macht seine Sache toll und karikiert ein Highlight seiner Filmografie sehr gelungen.
Eine Masse an wunderbar kreativ-dümmlichen Einfällen macht das Ganze zum Fest für Fans und Neulinge, zumal der unsterbliche Ennio Morricone mit auf die Parodieschiene seines langjährigen Mitstreiters Leone einschwenkt und seine eigenen musikalischen Klassiker ("Once Upon A Time In The West") und andere zeitlose Melodien ("Der Ritt der Walküren") auf höchst amüsante Weise variiert.
Filmhandwerklich sicher kein Bäumeausreißer, aber unbestreitbar ein
kultig-vergnüglicher Klassiker.
Gelungene Westernparodie (Spiel mir das Lied vom Tod), die beweist, dass Hill es auch ohne Spencer schafft - nein, Spencer würde da sogar weniger reinpassen.
Oft nur als Randnotiz in seinem Schaffen vermerkt, war der große Sergio Leone der maßgebende Initiator und Ideengeber dieser sehr gelungenen Westernkomödie, die nicht nur mit gelungenen Sketchen sowie einigen "Spiel mir das Lied von Tod"-Parodien auftrumpfen kann, sondern auch mit einer durchaus intelligenten Handlung über das Heldentum und dem Status in einer Gesellschaft. Terence Hill war selten besser, Henry Fonda gibt sehr würdevoll den alternden Star der Prärie und Komponist Ennio Morricone weiß erneut mit einprägsamen Melodien zu begeistern.
Als Kind im Kino habe ich zuerst
"Die rechte und die linke Hand des Teufels", 1970,
wahr genommen. Klasse damals. Dann kam
Vier Fäuste für ein Halleluja, 1972, Super für die Kids damals,
und auch große Klasse
"Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle" 1972.
Nobody, hier der erste Teil, war soweit ich mich erinnere,
der Beste von allen. Es war also Anfang der Siebziger und
Terence Hill, diesesmal ohne Buddy,
zeigte mir das erste mal als Mr. Nobody
"the definition of cool".
Klar, heute würde ich einer solchen Neuerscheinung
max. 5 Punkte geben (für die "whats cool"-Liga haben wir
heute ja Tarantino & Co).
Ich bin eigentlich nicht so der Westerntyp, aber dieser hier hat es in sich. Schon alleine die Anfangsszene, wo kaum gesprochen wird. Nobody (Hill) wird in diesem Film wirklich zur Legende, Fonda nimmt einen legendären Abschied. Auch die Filmmusik arbeitet sehr gut mit den Szenen zusammen (z.B. wilde Horde).
Als Kind habe ich diesen Film geliebt und ihn bei jeder TV Ausstrahlung angesehen und auch heute noch freue ich mich jedesmal darüber wenn ich diesen Film sehe.
Dieser Film machte Hill zum Held meiner Jugend! Fonda glänzt als alternder Revolverheld - perfekte Mischung aus ernstem Western und Persiflage. Die Sprüche sind Kult und Morricones Musik sowieso.
Der beste Hill-Film ever! Anschauen!^^
Mein Name ist Nobody - Kritik
FR/IT/DE 1973 Laufzeit 117 Minuten, FSK 12, Komödie, Western, Actionfilm, Kinostart 13.12.1973
Kritiken (3) — Film: Mein Name ist Nobody
filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming... filmlemming: Deus X Cinema / filmlemming...
Kommentar löschen[...]Was braucht es mehr für einen tollen Film als Witz, Dramatik, interessante Charaktere, tolle Musik, eine gute Besetzung und ein gelungenes Drehbuch? Wenn er auch für viele kein Meisterwerk sein mag, dann zumindest einer der Besseren Filme vergangener Zeiten, die mit ihrer ruhigen und atmosphärischen Art vieles getoppt haben, was heutzutage im Kino rauskommt. Das metaphorische Ende einer Filmära, welches meiner Meinung nach in eine Reihe mit Klassikern wie “Spiel mir das Lied vom Tod” zu stellen ist. Selten konnte mich als Kind, aber auch heute, ein Film dermaßen in seinen Bann ziehen wie “Mein Name ist Nobody”.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenDen Film habe ich damals als in der Italienischen Version mit englischen Untertiteln gesehen. Als 12 Jähriger mit 2 Jahrenschulenglisch eine echte Herausforderung. Damals war ich vom Ende enttäuscht. Haute finde ich den Titel richtig klasse.
Die Musik ist sowieso legendär.
Kommentar gefällt mir Antworten
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenMit diesem Film verbinde ich meine präsentesten Kindheits-Erinnerungen an das Medium Film. Welcher Endzwanziger wurde als Dreikäsehoch seinerzeit nicht auf Familien-Feiern mit den beliebten Terence Hill- und Bud Spencer-Western stillgelegt und empfand einen diebischen Spaß an den infantilen aber charmanten Buddy-Produktionen der beiden Italiener?
"Mein Name ist Nobody" soll fast zwanzig Jahre später der einzigste Film aus dem beliebten südländischen Western-Comedy-Potporri sein, der einen Platz in meinem DVD-Regal einnehmen durfte. Schon früh entwächst man aus dem Kinder-Spaß der Trinity- und Bambino-Filme, während der erste Nobody-Film noch so etwas wie Größe und Würde besaß, die seinen Status über die Jahrzehnte tragen konnte.
Nach einer kürzlichen TV-Ausstrahlung begann dann aber auch das Ansehen dieses Films zu bröckeln. Sicherlich sind die Übersetzung-Kapriolen aus dem Hause Rainer Brandt bereits in der synchronisierten Version deutlich festzustellen…
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (34) — Film: Mein Name ist Nobody
Kommentar schreibenAmadis 2012/02/01 21:51:52
Kommentar löschenNobody ist der Grösste!
Hier wird alles in Frage gestellt: Vom Western als solchem bis hin zur Filmindustrie und dem Leben an sich.... einfach genial.
Kommentar gefällt mir Antworten
Andy Dufresne 2011/11/30 17:24:58
Kommentar löschenWow,welch Juwel mir bisher entging!
Terence Hill und Henry Fonda in einem lakonischen,witzigen,hintersinnigen und sehr durchdachten Ab/Lobgesang auf den Westen wie er einmal war,basierend auf einem Sergio Leone Drehbuch,musikalisch untermalt von Ennio Morricone und synchronisiert unter der Regie des einzigartigen Rainer Brandt...
Wer nur im entferntesten auf einen dieser "Bestandteile" steht, wird etwas bekommen das ihm gefällt.
Wer auf mehrere oder gar alle dieser "Bestandteile" steht , bekommt ein Konvolut an Freude,Spaß und einer kleinen Dosis Melancholie,denn:
Solche Filme werden heute nicht mehr gemacht...
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten
A_Frame_Of_Mind 2011/11/30 17:33:32
Antwort löschenGenau das ging mir auch durch den Kopf, als ich den Film gesehen habe. Einfach nur großartig!
Andy Dufresne 2011/11/30 17:43:14
Antwort löschenIch wusste zwar das es diesen Filmtitel gibt,verwechselte das Ganze aber mit einem anderen Hill-Film.Gestern habe ich den Film (und Teil 2 gleich hinterher) dann bei einem meiner besten Freunde gesehen und :Einfach NUR großartig!
Alle 4 Antworten zeigen
Ändy 2012/02/10 21:10:11
Antwort löschenDeine Kritik kann ich nur so unterschreiben. Der zweite Teil hingegen ist ja im Grunde genommen kein Nobody-Film und auch ziemlich schwach. Aber der hier - grandios.
Andy Dufresne 2012/02/11 20:10:06
Antwort löschen@Ändy:Danke:D
Haben nicht wirklich etwas miteinander zu tun,fand den anderen aber garnicht sooo kacke (Wenn es dich interessiert,hab dazu auch einen Kurzkommentar geschrieben).
Ich muss aber auch sagen das ich die beiden Filme hintereinander mit meinem Bruderfreund geschaut hab,der LIEBT die beiden Filme und das färbt dann immer ein bissl ab ;D
Sehr guter Name übrigens,ich schick dir mal geschwind ne Freundschaftsanfrage :D
Otze 2011/09/10 14:14:53
Kommentar löschenDer beste Film aller Zeiten!!!!!!
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plattfuss69 2011/08/14 23:02:32
Kommentar löschenSich dahinschleppender Italowestern-Schmarrn und irre witschischen Dialogen. Insgesamt eher ziemlich müde.
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Monkey D. ArrRti 2011/05/15 18:33:54
Kommentar löschen"He's the guy who's the talk of the town
with the restless gun..."
Halt, diesmal nicht! Terrence Hill ist Nobody, der in diesem Western nicht nur versucht "Jemand" zu werden sondern darüber hinaus seinem Kindheitsidol, Jack Beauregard, dabei hilft ein unvergessliches Denkmal seines Heldentums zu setzen.
Bei "Mein Name ist Nobody" bekommt der gemeine Westernfan im Grunde alles, was er verlangt (und viel mehr). Die Coolness der Charaktere, die sich vor einem "Spiel mir das Lied vom Tod" nicht verstecken müssen, gepaart mit dem Witz einer Bud Spencer/Terrence Hill-Kollabo.
Ist es nun das Treffen auf dem Friedhof, die Billardszene, der vermeintlich unmögliche Kampf gegen 150, die so stark wie 1000 sind oder der Rollenwechsel in der Schlussszene, ich wurde jedenfalls von Anfang bis Ende unglaublich gut unterhalten.
Und jetzt gibt's erst ein Mal eine Pfanne voll Bohnen und Speck!
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Looki 2011/03/13 21:13:38
Kommentar löschencooler western ;) nobody muss man lieben^^
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
doctorgonzo 2011/02/09 13:44:38
Kommentar löschenEine tiefe Verbeugung vor dem Genre des Spaghettiwestern und gleichzeitig das liebevolle Entgegenstrecken des entblößten Hinterteils in ebendiese Richtung. Co-Autor Sergio Leone macht sich entspannt und ohne Wehmut über das ihm so eigene Fach lustig, aber ganz ohne es zu entwürdigen, sondern als grandios überzeichnete Hommage und der Solorolle für Terence Hill schlechthin. Als Titelheld und aufrichtiger Bewunderer eines alternden Meisterschützen bringt er diesen mehr als einmal in knifflige Situationen.
Um mehr gehts nicht, aber das wie ist wieder einmal ganz groß. Nicht nur, dass Hill mit seinem (selbst-) ironischen Grinsen, seinen gleichgültigen Bewegungen und seiner Mimik generell die Idealbesetzung ist, man denke einfach an die Szene im Saloon, auch Henry Fonda macht seine Sache toll und karikiert ein Highlight seiner Filmografie sehr gelungen.
Eine Masse an wunderbar kreativ-dümmlichen Einfällen macht das Ganze zum Fest für Fans und Neulinge, zumal der unsterbliche Ennio Morricone mit auf die Parodieschiene seines langjährigen Mitstreiters Leone einschwenkt und seine eigenen musikalischen Klassiker ("Once Upon A Time In The West") und andere zeitlose Melodien ("Der Ritt der Walküren") auf höchst amüsante Weise variiert.
Filmhandwerklich sicher kein Bäumeausreißer, aber unbestreitbar ein
kultig-vergnüglicher Klassiker.
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Otze 2011/09/10 14:25:11
Antwort löschenBesser kann mans nicht Sagen. Danke!
Tannhäuser 2010/11/15 15:56:21
Kommentar löschenMucke geil, Humor geil, Schauspieler geil....alles geil! Absoluter Kult!
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Schandmaul 2010/09/21 20:26:54
Kommentar löschen" 150 die reiten und schießen, als wären es Tausend... "
Schöner Western für den man kein Liebhaber des Genre sein muss...
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Filmkenner77 2010/09/17 15:32:51
Kommentar löschenSicherlich einer der besten Filme von Terence Hill.
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Graf Krolock 2010/07/04 18:53:34
Kommentar löschenGelungene Westernparodie (Spiel mir das Lied vom Tod), die beweist, dass Hill es auch ohne Spencer schafft - nein, Spencer würde da sogar weniger reinpassen.
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filmschauer 2010/05/29 16:57:22
Kommentar löschenOft nur als Randnotiz in seinem Schaffen vermerkt, war der große Sergio Leone der maßgebende Initiator und Ideengeber dieser sehr gelungenen Westernkomödie, die nicht nur mit gelungenen Sketchen sowie einigen "Spiel mir das Lied von Tod"-Parodien auftrumpfen kann, sondern auch mit einer durchaus intelligenten Handlung über das Heldentum und dem Status in einer Gesellschaft. Terence Hill war selten besser, Henry Fonda gibt sehr würdevoll den alternden Star der Prärie und Komponist Ennio Morricone weiß erneut mit einprägsamen Melodien zu begeistern.
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treebeard3rd 2010/04/30 02:14:53
Kommentar löschenEin Kultwestern. Terence Hill brilliert in einem Film des Meisters Leone. Morricones Score rundet die Sache nochmal ab.
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Kill_Diether 2010/04/09 17:38:51
Kommentar löschenAls Kind im Kino habe ich zuerst
"Die rechte und die linke Hand des Teufels", 1970,
wahr genommen. Klasse damals. Dann kam
Vier Fäuste für ein Halleluja, 1972, Super für die Kids damals,
und auch große Klasse
"Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle" 1972.
Nobody, hier der erste Teil, war soweit ich mich erinnere,
der Beste von allen. Es war also Anfang der Siebziger und
Terence Hill, diesesmal ohne Buddy,
zeigte mir das erste mal als Mr. Nobody
"the definition of cool".
Klar, heute würde ich einer solchen Neuerscheinung
max. 5 Punkte geben (für die "whats cool"-Liga haben wir
heute ja Tarantino & Co).
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peterpit 2010/03/29 10:16:15
Kommentar löschenIch bin eigentlich nicht so der Westerntyp, aber dieser hier hat es in sich. Schon alleine die Anfangsszene, wo kaum gesprochen wird. Nobody (Hill) wird in diesem Film wirklich zur Legende, Fonda nimmt einen legendären Abschied. Auch die Filmmusik arbeitet sehr gut mit den Szenen zusammen (z.B. wilde Horde).
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guggenheim 2009/11/30 12:56:16
Kommentar löschenDer Dicke fehlt...
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Nigelnightmare 2009/11/21 15:46:26
Kommentar löschenAls Kind habe ich diesen Film geliebt und ihn bei jeder TV Ausstrahlung angesehen und auch heute noch freue ich mich jedesmal darüber wenn ich diesen Film sehe.
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Jason Bourne 2009/11/21 11:39:59
Kommentar löschenDer Held meiner Kindheit war Nobody(Terence Hill)
Fazit:Hill ohne Spencer ist besser
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Maeni 2010/01/13 11:12:27
Antwort löschentrifft es voll und ganz !
Heiderditte 2009/10/17 13:37:42
Kommentar löschenGelungene Persiflage auf die ganzen Italowestern.
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Deep Ford 2009/09/20 11:39:24
Kommentar löschenDieser Film machte Hill zum Held meiner Jugend! Fonda glänzt als alternder Revolverheld - perfekte Mischung aus ernstem Western und Persiflage. Die Sprüche sind Kult und Morricones Musik sowieso.
Der beste Hill-Film ever! Anschauen!^^
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
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