Meine Schwester Maria

Meine Schwester Maria (2002), AT
Laufzeit 90 Minuten, FSK 6, Dokumentarfilm, Kinostart 30.03.2002

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6.0 Kritiker
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5.9 Community
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3 Kommentare
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von Maximilian Schell, mit Maria Schell und Maximilian Schell

Eine Dokumentation von und mit Maximilian Schell über seine Schwester Maria.


Cast & Crew


Kommentare (3) — Film: Meine Schwester Maria

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Brigittes Helm

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Schells und ihre exzentrischen Mätzchen auf der Leinwand mag ich beide so gar nicht. Aber dieses berührende, auch beklemmende und mit viel Herzblut geschriebene Filmwerk von Bruder Maximilian über seine Schwester Maria, eine wahrhaft verlorene Seele, hat mich in seinem Anstand, Respekt und der menschlichen Redlichkeit tief berührt. Die Szenen im kalten Schnee sind bewegend und tieftraurig. Fast so gut wie seine legendäre Marlene-Doku.

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Markbln

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Ich empfinde genau das Gegenteil! Maximilian Schell beim Vorführen seiner dementen Schwester. Ganz fürchterlich.


Gielchen

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eindringlich, teils düster und in Endzeit gedrehte, inszenierte Dokumentation über die letzte Zeit der großen und symphatischen Maria Schell.

Wer sie noch aus der Familienserie "Die glückliche Familie" kennt, wird erschrocken sein..

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Brigittes Helm

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Sympathisch war sie wohl nicht, sondern eine innerlich zerrissene und exzentrische Person, so wie alle Schell. Und das verschweigt der Bruder auch gar nicht in seinem mit viel Empathie und Liebe gedrehten Film.


Jonni

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit "Meine Schwester Maria" dreht Maximilian Schell einen ebenso liebe- wie schmerzvollen Film Dokumentarfilm mit und über seine Schwester Maria. Er zeigt sie als alte Frau, zurückgezogen in den Bergen, wie sie tagelang das Zimmer nicht mehr verlässt und auf immer mehr Fernsehgeräten die alten Streifen schaut, die ihr Zeugnis ihrer Weltkarriere geben. Er thematisiert ihren altersbedingen Verfall, die Verschuldung und Zwangsversteigerung, fragt nach dem schwierigen Verhältnis zum strengen Vater und erspart ihr auch nicht die Erinnerung an den eigenen Suizidversuch. Das ganze wirkt dennoch zu keiner Sekunde voyeuristisch. Maximilian Schell verfolgt eher den Plan seiner Schwester Mut und Lebensenergie zurückzugeben in ihren letzten Jahren. Der beschwerliche Weg vom Haus zum Schuppen ihrer Kindheit wird zum Symbol ihres nicht erloschenen Willens. Eine Anstrenung, die täglich neu geleistet werden muss. Am Ende wird der Film selbst das Größte Geschenk des Bruders an die Schwester gewesen sein: Den Spaß am Spiel und der Inszenierung ein letztes Mal teilen und so die Würde zurückerlangen, die Maria Schell als Weltstar des Kinos hatte.

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