Metaller die auf Brüste starren
Metaller die auf Brüste starren (2011), Laufzeit 91 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 05.05.2011
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Skala 0 bis 10
13 Bewertungen
9 Kommentare
Keine
von Dmitry April und Thorsten Hänseler,
Schlimm ist nicht der ganze Schmutz. Schlimm ist nicht der ganze Lärm. Und schlimm ist auch nicht, dass man keinen Schlaf findet und viel zu viel Alkohol trinkt und ungesund isst. Nein. Das Allerschlimmste ist, und da sind sich die Metaller die auf Brüste starren einig, wenn das Bier alle ist.
Nüchtern sollte man sich das Wacken Open Air keinesfalls antun, wenn man Spaß haben möchte. Laut Angaben des Veranstalters ist es das größte Heavy Metal-Festival der Welt und nach Rock am Ring das zweitgrößte jährlich stattfindende 3-Tage-Open -Air-Festival Deutschlands. Im Jahr 2010 waren 82.500 Teilnehmer auf dem Open-Air, davon 75.000 zahlende Besucher.
Jedes Jahr machen sich unzählige Männer und Frauen auf, um einige Tage inmitten von Zelten, Schlammpfützen, Campingstühlen, Grillgut und lauter Musik zu verbringen. Die meisten haben einen normalen Job und ein normales Familienleben. Für ein paar Tage im Jahr, fernab von der Heimat, rein in eine bizarre Parallelwelt, werden sie zu Metallern die auf Brüste starren.
Die Filmemacher Dimitry April und Thorsten Hänseler schaffen es mit dem Dokumentarfilm Metaller die auf Brüste starren, die einzigartige Stimmung, die Authenzität und den Humor auf die Leinwand zu bringen. Durch zahlreiche Interviews soll ergründet werden, was die Menschen zu dem Besuch des Open Air-Festivals getrieben hat. Groteske Geschichten aus dem Festivalalltag werden näher beleuchtet.
Metaller die auf Brüste starren wirkt auf den Zuschauer wie eine Reise in ein anderes Universum. Man kann diesen Film trashig, krank und durchgeknallt nennen, ohne damit falsch zu liegen. Ein Fest für alle Freunde des Feierns in freier Natur zu lauter Musik. Der Zuschauer wird nicht sanft an die Hand genommen, sondern mitten hinein geworfen ins Festivaltreiben. Grenzen des sogenannten guten Geschmacks werden konsequent verletzt, wenn die Situationen selbst das verlangen. Das ist nicht immer schön anzusehen. Aber abgründig, abwechslungsreich und ungeheuer unterhaltsam.
Mehr Bilder (13) und Videos (1) zu Metaller die auf Brüste starren
Cast & Crew
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Thorsten Hänseler
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Dmitry April
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Thorsten Hänseler
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Dimitry April
Regie
Schauspieler
- Genre
- Dokumentarfilm
- Zeit
- Sommer
- Ort
- Wacken, Wiese
- Handlung
- Bühne, Heavy Metal, Konzert, Musikfestival, Musikshow, Open-Air, Rock, Rockmusik, Saufgelage, Schweiß
- Stimmung
- Eigenwillig, Gutgelaunt
- Mitmachen
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Kritiken (5) — Film: Metaller die auf Brüste starren
Hudeldudel
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J. Zylka: Der Tagesspiegel J. Zylka: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenDmitri April und Thorsten Hänseler schaffen es tatsächlich, an der Balance zwischen totalem Ekel und direkt aus der Pubertät herausgerettetem, krankem Vergnügen entlangzufilmen. [...] Nur den zusätzlichen Off-Kommentar, der die Geschehnisse im Stil eines salbadernden Anthropologen beschreibt, hätte man sich sparen können: Die Satireabsicht ist auch so durchaus zu erkennen. Oder soll man etwa denken, das Ganze sei ernst gemeint?!
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Reinhard Lüke: Film-Dienst.de Reinhard Lüke: Film-Dienst.de
Kommentar löschenOhne nennenswerte Dramaturgie reihen sich in Metaller die auf Brüste starren Sequenzen von bemerkenswerter Belanglosigkeit aneinander, die – zumindest nüchtern betrachtet – nach spätestens zehn Minuten nur noch immense Langeweile verströmen. Nervtötend wird das Ganze allerdings erst durch eine vermutlich selbstironisch gemeinte Haltung der Filmemacher [...].
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Jörg Wunder: Der Tagesspiegel Jörg Wunder: Der Tagesspiegel
Kommentar löschenDie Idee klingt gut. [...] So finden sich Typen wie ein notorischer Bierdosenzerbeißer, im Vollsuff lallende Spanier oder die In-die-Büsche-Pisser, was Rückschlüsse auf die archaischen Festivalbräuche ermöglicht. Mehr Erkenntnisgewinn bieten die weitgehend verwackelten 91 Minuten aber nicht, denn die Crew wollte offenbar in erster Linie eine gute Zeit haben, gemäß dem gegrölten Motto: „Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist!“ Das Resultat wäre bestimmt eine nette Nachtsendung für Freunde auf dem Offenen Kanal Bad Offenbach, der den Film produziert hat. Der Versuch, sich an den Erfolg der großartigen Heavy-Metal-Dokus der letzten Jahre wie „Full Metal Village“ oder „Anvil!“ ranzuschmeißen, ist aber gescheitert.
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenTrotz einer eigentlichen nicht vorhandenen Handlung wird „Metaller die auf Brüste starren“ nie langweilig, die Absurdität der Situationen, der offensichtliche Spaß, den alle Beteiligten hatten, trägt ebenso dazu bei wie der schöne Kommentar. Mit gespielter Verwunderung und viel Ironie werden die Bilder kommentiert, was vor allem deswegen so gut funktioniert, weil man merkt, dass sich weder Filmemacher noch andere Besucher des Metall-Festivals allzu ernst nehmen.
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Kommentare (4) — Film: Metaller die auf Brüste starren
Kommentar schreibenhart_mann 2012/04/24 09:21:20
Kommentar löschen*lol* WTF?
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hermia 2012/04/15 01:50:16
Kommentar löschenRIP, Interpunktion. :'(
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Benner 2011/05/07 10:06:13
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*frenzy_punk<3 2011/05/07 10:24:02
Antwort löschenWas? Was zum Henker soll das für ein Mist sein???
Murphante 2011/05/07 11:07:03
Antwort löschenAlso der originale Titel war schon völlig Panne ... aber das zieht einen wirklich schon ins niedrigste Niveau unter der vollgekotzen Grasnarbe des Verstandes ... sowas schlechtes wird der Öffentlichkeit angetan und wird ungeschnitten in den Läden und Kinos zu sehen sein ... mich gruselt es bei diesem Gedanken unter solch Volk zu leben ...
"An alle Frauen der Welt ... f.... mit mir ..." war wohl nur einer der vielen unterbelichteten Sprüche ... und finden sich auch noch lustig dabei ... statt Prost kann ich einfach nur sagen "Mahlzeit"
Du bist Deutschland ... Pfuiiii xDDD
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Benner 2011/05/07 11:30:48
Antwort löschen:D Also wer sich diesen flotten Mogli (Dünnpfiff) reinzieht ist wohl selber Schuld!
*frenzy_punk<3 2011/05/07 22:25:40
Antwort löschenIch hab den schrägen Verdacht, dass ich schon "Kein Interesse" geklickt hab *Kinn kratz
Klopper 2011/05/02 20:05:37
Kommentar löschenOh je, den gibt es ja wirklich. Und ich dachte schon, das wäre der diesjährige Aprilscherz...
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