Midnight in Paris - Kritik

ES/US 2011 Laufzeit 94 Minuten, FSK 0, Fantasyfilm, Komödie, Kinostart 18.08.2011

  • 5 .5

    "Mitternacht in Paris" verfolgt durchaus einen interessanten Ansatz. Der Film ist jedoch etwas weichgespült und zergeht mit der Zeit in nervenden Äußerungen des Entzückens und der Bewunderung, sobald ein Picasso oder sonst wer auftritt. Um seine Verlobte zu überzeugen, hätte Owen Wilson eine oder mehrere Kunstwerke in die Zukunft mitbringen können. Gen Schluß hin rappelt der Film sich auf und kriegt halbwegs die Kurve. Alles in allem ist er jedoch nicht überzeugend.

    1
    • 9

      Eine wunderschöne Reise durch das Paris der 1920er und der heutigen Zeit. Man lernt mit charme die Welt der goldenen Zwanziger mit größen wie Hemingway oder Picasso kennen und wird sofort verzaubert. Der Soundtrack ist hervorragend und Unterstütz das Bild perfekt. EIgentlich muss ich sagen, dass mir Owen Wilson nie so richtig gefallen hat, jedoch überzeugt dieser Film mich vom Gegenteil. Wer einfach mal für fast 95 Minuten in eine andere magische Welt eindringen will, sollte diesen sofort einschalten.

      1
      • 8 .5

        Wunderschöner, malerischer Film mit Aussage, der zeigt, dass man nie glücklich wird,wenn man nur Idealen nachhängt.

        2
        • 9

          Das ist mal ein klasse Film. Wunderschöne Bilder untermalt mit toller Musik. Ein toller Owen Wilson, der mir eigentlich in jedem seiner Filme sehr gut gefällt weil er diese gewisse Ausstrahlung hat. Paris bei Tag und vor allem bei Nacht ist so traumhaft wie die blonde Rachel McAdams ;-)

          schön,schöner,Midnight in Paris

          4
          • 4

            Diesem Film fehlt der Zauber, den er so gerne hätte.

            4
            • 8

              Hatte ne Phase in der ich immer rumgemeckert habe ich wäre in der falschen Zeit geboren (bessere Musik und so) -> hab Midnight In Paris gesehen -> nachgedacht -> aufgehört zu meckern

              5
              • 8

                Ich weiß nicht genau warum, aber vermutlich ist es die mischung aus Musik, Bildern und tollen Dialogen die mich dazu bringt diesen Film zu lieben. Jedes mal wenn ich ihn mir anschaue fühle ich mich so rundum zufrieden und völlig entspannt. Das bekommen bei mir nur wenige Filme hin. Einer meiner Lieblingsfilme und wahrscheinlich mein lieblings-Allen.

                3
                • 8

                  ///SPOILER///
                  Auch wenn das Ende schon von Anfang an absehbar war, war der Film nicht weniger "spannend". Zwar fand ich das Inez übertrieben unsympathisch dargestellt wurde, so das ich nicht glauben konnte das Gil die heiraten will aber was solls.
                  Eigentlich hab ich sonst nichts zu bemängeln, nicht unbedingt ein Meisterwerk aber ein solider Film den man ruhig mal schauen kann.

                  • 8

                    Ein liebevoller Stinkefinger an alle Leute, die behaupten, Woody Allen würde immer nur denselben Film drehen. Erst Match Point und dann dieser Charmebolzen hier, man, Woody is just like fine wine!

                    6
                    • 7 .5

                      Ich war, trotz der tollen Geschichte und Idee, dann doch etwas enttäuscht von der Umsetzung, aber "Sehenswert" ist der Film allmal.

                      2
                      • Woody Allen verbreitet mal wieder Langeweile.

                        4
                        • 7 .5

                          Eine Hommage an das Paris der 20er und seine Protagonisten. Schon der Einstieg mit den Bilder aus dem heutigen Paris macht Laune. Die Story ist jetzt nicht unbedingt immer streng sinnhaft, aber bei einem Märchen muß das auch nicht sein. Ein Film der sich lohnt, auch für ein zweites Mal.

                          • 7 .5

                            Der Film ist schon allein wegen Tom Hiddleston als F. Scott Fitzgerald sehenswert!!! Hinzukommt die wunderschöne Pariser Kulisse, eine nette Zeitreisen-Geschichte und man hat einen unterhaltenden Film für den Abend.

                            • 5

                              Ein paar hübsche, müde Gedankenpetitessen, sorgsam herausgebürstet mit frisch gummiduftend entnommenen Lockenwicklern im dürftig kaschierten Haupthaar eines Altmeisters, zugeflogen wohl im leichten Dämmer eines Mittagsschläfchens zwischen Tag und Traum, wo in sanft von Tellerrändern zurückschwappender Kräuselsuppe von Vorlieben, Anstößen, Bildungsbröckchen und Turteltüfteln – jemals gehabten wie sogar gegenwärtigen Gedankenähnlichkeiten wie sanft geschmolzene Pralinees – die Grenzen sich verwischen von Einbildung und Wirklichkeit, Vergangenheiten und Zukunft, Kerzenlicht und Gasbeleuchtung, Droschken und Charleston, Nostalgie und Lebemut, der Anmut und Elegance des Readers Digest Who’s Who, gesehen von Andromeda aus: immer noch &immer wieder die Claire de la Lune-Lichter von Isle-de-Cite-Paris, dem möglicherweise schönsten Ort des Universums, wenn die Mieten nicht so teuer wären. Außer, man verfügt natürlich über ein bedeutendes Regisseurs-Ruhestandssalär,- einen selbstläufigen Markennamen-Autopiloten, Mittagsruhe, und vorrätig Chaiselongue. Dann muß man nur noch die wundervolle jetzige Marion Cotillard, diesen Inbegriff von (französischer) Weiblichkeit (wieso Accent‘ ? Sie i s t doch Pariserin!), dazu kriegen. Der Rest ist, solange man sich noch jedermann an ein paar Namen erinnern kann, sowieso egal. Rose est une rose est une rose est une rose. Picasso so übrigens mitspielen zu lassen ist, selbst für ein No-Name-Produkt, Blasphemie.

                              8
                              • 5 .5

                                (Achtung ‘Spoiler’)
                                Auf den ersten Blick könnte man den Film als ‘nett’ beschreiben: ein bemitleidenswerter Autor (Owen Wilson muss man ohnehin schon immer wegen seines Aussehens und seiner beschränkt schauspielerischen Fähigkeit bemitleiden) überwindet durch fantastische Erlebnisse seine Schreibblockade und trennt sich endlich von seiner schrecklichen Frau. Eigentlich eine nette Botschaft über Kreativität und das Ausbrechen aus dem langweiligen Alltag.

                                Schaut man allerdings genauer hin, hat die ganze Geschichte in ihrem Aufbau und ihrer ‘Moral’ etwas kindisch Oberflächliches, das man eher in einer Zeichentrickserie erwarten würde: die Charaktere sind eindimensional (abgesehen von den wirklich gut dargestellten Autoren/Künstlern), die Story und die Moral vorhersehbar. Mut zur Fantasie zu haben und daraus Inspirationen ziehen, ist ja eine schöne Sache, nur scheint Woody Allen gerade das in seinem Film nicht zu tun: Er zeigt, wie erfrischend und bereichernd unsere Imagination sein kann, aber ist selbst total uninspiriert. Stattdessen dürfen wir wieder seine Vorliebe für blonde Frauen (wenigstens keine Johansson, dafür aber Doppelgänger) und Städte begutachten, wobei Allen bei letzteren schon wieder wirklich schöne Aufnahmen abliefert.

                                Das Nostalgie-Motiv inklusive Marion Cotillard (die das einzige tut, was sie kann: französisch aussehen) verleiht dem Film dann auch nicht wirklich viel Substanz, im Gegenteil: wenn Wilson ihr groß und breit die Botschaft des Films erklärt (Lebe im Jetzt, egal wie nostalgisch du bist), wirkt das ganze schon fast lächerlich.

                                Fazit: Unkreativität, wenig Witz und viel Oberflächlichkeit im schicken (und Achtung!) nostalgischen Paris-Look getarnt.

                                5
                                • 5 .5

                                  Ein Film mit wunderschönen Szenenbildern, allerdings hat mich die Storyline nicht überzeugt.

                                  1
                                  • 6 .5

                                    hab so garnichts mit Woody Allen am hut aber der war doch recht nett gemacht...

                                    • 8

                                      Midnight in Paris ist ein wunderschöner Film mit einer großartigen Schlussfolgerung am Ende. Wer träumt sich nicht gerne in die Vergangenheit? Wer hat noch nie den Spruch gehört "Früher war alles besser"? Und wer wollte noch nie seine Idole aus vergangenen Zeiten treffen und über ihre Werke debattieren?
                                      In Midnight in Paris wird dieser Traum wahr. Woody Allen schafft es, Träume in Erfüllung gehen zu lassen. Lernen Sie den Schöpfer des großen Gatsby kennen, treffen Sie Ernest Hemingway und Gertrud Stein kennen und lassen Sie sich verzaubern.
                                      Ich war es. :)

                                      7
                                      • 8

                                        Früher war alles besser, sogar die Vergangenheit.... ob wohl mal jemand in Zukunft das Heute für das Goldene Zeitalter hält? Ich könnt hier jetzt unheimlich viel über diesen Film schreiben, ihn analysieren und auseinander nehmen wie ein Bild von Picasso, aber ich lasse es, da der Film mich in eine seltsame Stimmung versetzt hat die ich nicht kaputt machen möchte.

                                        4
                                        • 7 .5

                                          Midnight in Paris. Ja, das klingt verlockend. Ist es auch in filmischer Form. Woody Allens Film ist wunderbar gefilmt, sympathisch gespielt und halt ziemlich typisch Allen. Auch wenn der Film etwas seichter und weniger bissig ist, als seine Top-Werke, kann man wunderbar mit Owen Wilson durch das alte und junge Paris schwelgen und für 90 Minuten abschalten. Bunuel und Dali sind auch dabei, klasse.

                                          6
                                          • 6

                                            Rachel McAdams fand ich ganz gut in ihrer Rolle der Inez. Owen Wilson hat mich leider stellenweise etwas genervt.
                                            Ich fand die Aufnahmen von Paris ganz schön & die Story war okay. Ein zweites mal würde ich mir den Film wahrscheinlich nicht ansehen ..

                                            • 8

                                              Nur wenige Regiesseure verstehen es einen Film, mit so einer Leichtigkeit und Schönheit zu erzählen, wie der Altmeister Woody Allen.
                                              Wer hat es nicht schon einmal erlebt, dass man wahrscheinlich zu einer falschen Zeit ins Dasein gekomen ist???
                                              Man sehnt sich nach dem Früheren, einer Zeit der Antike, oder des Mittelalters, vielleicht aber auch zurück in die 20er. Die meisten von uns vermissen die Jugend, oder bestimmte Schauplätze, in denen wir uns so wohl gefühlt haben.
                                              Einfach nur der Realität entkommen, wer kennt das nicht??
                                              So ergeht es auch dem Hauptprotagonisten (beste schauspielerische Leistung von Owen Wilson, die ich je gesehen habe), der ständig in Nostalgie lebt und den nur wenige Menschen verstehen, auch seine Verlobte (toll gespielt von Rachel McAdams) kann es nicht. So entflieht er dem Alltag und wird in der Nacht des bezaubernden Paris, wie durch ein Wunder, in die Zeit seiner Träume transportiert.
                                              Realität, oder doch nur Fantasie??
                                              In den Nebenrollen sind auch Stars wie Adrien Brody oder Marion Cotillard zu sehen, was dem Ganzen noch mehr Esprit verleiht.
                                              Für mich persönlich ist "Midnight in Paris" eine der positivsten Überraschungen des Jahres. Es ist ein Genuß diesen Film zu sehen. Denn hier stimmt einfach alles.

                                              "Ich kann in 3 Sekunden die Welt erobern
                                              Den Himmel stürmen und in mir wohnen.
                                              In 2 Sekunden Frieden stiften, Liebe machen, den Feind vergiften.
                                              In 'ner Sekunde Schlösser bauen
                                              2 Tage einzieh'n und alles kaputt hau'n.
                                              Alles Geld der Welt verbrenn'
                                              und heut' die Zukunft kenn'.

                                              Und das ist alles nur in meinem Kopf.
                                              Und das ist alles nur in meinem Kopf.
                                              Ich wär' gern länger dort geblieben,
                                              doch die Gedanken kommen und fliegen.
                                              Alles nur in meinem Kopf
                                              Und das ist alles nur in meinem Kopf.

                                              Wir sind für 2 Sekungen Ewigkeit unsichtbar
                                              Ich stopp die Zeit
                                              Kann in Sekunden Fliegen lernen
                                              Und weiß wie's sein kann, nie zu sterben.
                                              Die Welt durch deine Augen seh'n.
                                              Augen zu und durch Waende geh'n.

                                              Und das ist alles nur in meinem Kopf.
                                              Und das ist alles nur in meinem Kopf.
                                              Ich wär' gern länger dort geblieben,
                                              doch die Gedanken kommen und fliegen.
                                              Alles nur in meinem Kopf
                                              Und das ist alles nur in meinem Kopf.

                                              Du bist wie ich, ich bin wie du
                                              Wir alle sind aus Fantasie
                                              Wir sind aus Staub und Fantasie
                                              Wir sind aus Staub und Fantasie."
                                              (Andreas Bourani - "Nur in meinem Kopf")

                                              9
                                              • 8

                                                "Midnight in Paris" gehört zu der Kategorie Filme, vor denen ich mich lange drücke und die mich schließlich doch noch vor den Bildschirm locken und fesseln können.
                                                Warum ich diesen Film gemieden habe?
                                                Weil Owen Wilson ein Platz in meiner ganz persönlichen und besonderen Sparte "abschreckender Schauspieler" neben Adam Sandler, Jackie Chan und Jim Carrey zukommt. Und wie ich es nicht bereue, trotz Jim Carrey aufgrund des verheißungsvollen Namens Peter Weir "Die Truman Show" geguckt zu haben, so bereue ich es genausowenig mich vom großen Namen "Woody Allen" zu diesem kleinen, feinen Filmchen bezirzen haben zu lassen.
                                                Woody Allen inszeniert bescheiden, ohne großen Aufwand, und seine gemächlichen Filme leben von den scharfsinnigen Dialogen, als auch von ihren hinreißend guten Darstellern. So ist es auch dieses Mal und ich gebe zu, dass mich Owen Wilson dieses Mal mit angenehmer Zurückhaltung auf seine Seite zog. Vielleicht streiche ich ihn sogar von der Liste, denn der Kerl hat anscheinend doch was auf dem Kasten und wurde bisher von mir unterschätzt.
                                                Auch sonst ist "Midnight in Paris" eine rundum gelungene, leicht verdauliche romantische Komödie mit Woody Allens typischen Merkmalen und sehr empfehlenswert!

                                                14
                                                • 8

                                                  Eine Ode an Paris, die Liebe, die Nostalgie, an die Schönheit selbst. Woody Allen liefert zwar kitschig, aber grandios liebevoll ab, er erfüllt das Herz des Zuschauers mit genau den Emotionen, die er auch beim Dreh gefühlt haben muss. Owen Wilson (= der Mann kann schauspielern!) der die Ehre hat, Allens Liebe zu dem Thema darzustellen, funktioniert auch gleichzeitig als Spiegel eines Selbst. Er reagiert sympathisch, hinterfragt die magischen Geschehnisse nicht, erfreut sich einfach daran und genießt die Zeit mit den Menschen, die er schon immer treffen wollte.

                                                  Der Clou, dass Wilson Mitternachts in Paris mit einem alten Peugeot Landaulet abgeholt wird, und so durch die Zeit in die vergangenen 20er reist um die große Epoche seiner Künstlerlieblinge mitzuerleben, ist schön schlicht eingefädelt und familiär in Szene gesetzt. Was dann folgt sind Gespräche mit Hemingway, Dali, Picasso, Fitzgerald. Es gibt keinen Höhepunkt in diesem Film, kein Moment der sagen soll "DAS ist das Highlight", der Film an sich ist der Höhepunkt und man möchte sich nie auf etwas besonderes festlegen, man bleibt fair und gibt jeder Person die Chance sich zu entfalten und ihren Charme durch den Bildschirm weiterzugeben.

                                                  "The best way to find out if you can trust somebody is to trust them" - Hemingway, eine der wichtigsten Personen wenn es um Literatur geht, wurde hier wohl mit am besten verkauft. Der philosophisch trinkende Autor, welcher stehts die wahren Worte findet. Besser kann man solche Persönlichkeiten heutzutage nicht mehr an die Jugend bringen. Und das ist besonders an MIDNIGHT IN PARIS, man beschäftigt sich teilweise gar nicht mal so oberflächlich mit den Künstlern, es wird über jeden gesprochen und den Rest kann man leicht zwischen den Zeilen lesen, Bilder und andere Werke werden besprochen. Und das nicht so langweilig, wie mancher es aus Klassenausflügen in Museen kennt.

                                                  MIDNIGHT IN PARIS ist Fernweh in seiner schlimmsten Form, man sehnt sich, natürlich auch dank der Aufhübschung dieser Epoche, in diese Zeit und in diese Stadt. Das Paris die Stadt der Liebe ist und auch sonst in Europa hochgelobt wird, ist Alltag und könnte deswegen den ein oder anderen nerven - wenn es denn nicht stimmen würde. Allen verfilmt aber nur das, was eben so ist, wie die Schönheit dieser Stadt eingefangen gehört.

                                                  Der Film ist nicht mehr als ein Spaziergang. Schlichtheit überwiegt, jedes einzelne Bild hat Zeit zu wirken. Wenn man Lust auf solch eine Entdeckungstour hat, wenn man tourimäßig nichts dagegen hat, sich langsame Bilder der Stadt anzuschauen, dann kann MIDNIGHT IN PARIS für jeden eine nette Erfahrung sein.

                                                  Zwar wird hier nur geträumt, doch es wird auch dazu aufgefordert es nicht dabei zu belassen. So wie Adriana Modligiani (= "I'm from the '20s, and I'm telling you the golden age is 'la Belle Epoque'") vorführt, dass es sowieso nie die perfekte Zeit geben wird, wird so auch dem Zuschauer der Rat mitgegeben, nicht all zu sehr in der Vergangenheit zu schwelgen, und einfach dass zu tun, von dem er jetzt träumt.

                                                  Woody Allen inszeniert die Liebe an sich und das ohne grenzwertige Liebesbeziehungen. So kitschig es auch sein mag, anders kann man Paris nicht in Szene setzen und genauso sollte man die Stadt auch vermitteln. Wie Allen mal sagte: "Ich hasse die Wirklichkeit, aber es ist der einzige Ort, wo man ein gutes Steak bekommt", sollte man auch selber einfach das Beste daraus machen, was man hat. Und das bitte mit genug Humor.

                                                  "You can fool me, but you cannot fool Ernest Hemingway!"

                                                  13
                                                  • 3 .5

                                                    "Midnight in Paris" ist ein aufgeblasener Reiseführer mit Postkarten-Bildern und einer schleimigen Aneinanderreihung von Namen der großen Künstler und schönen Plätze. Dazwischen befindet sich irgendwo die Geschichte eines sich gegenseitig nervenden Pärchen. Der Mann ist natürlich ein Autor, wird aber immer schon bei einer Kurzbeschreibung seines Buches verhöhnt. Aber wenn man in Paris ist, muss man ja nur ein paar Schritte allein durch die schönen Gassen gehen und schon gelangt man irgendwie zu den großen Künstlern der 20er, was ihm bei der Arbeit am Buch sehr hilft. Woody Allen hätte denen allen bestimmt damals viel zu sagen und Bunuel gerne die Idee für "Der Würgeengel" überreicht. Eine bemüht nostalgische Liebeserklärung an die ach so schöne Stadt, in der ich wohlgemerkt noch nie war und ein anstrengend seichter Woody-Film, der die ganze Kultur Paris' in den Arm nimmt.

                                                    15