Milarepa - Der Weg zum Glück

Milarepa (2006), BT
Laufzeit 95 Minuten, FSK 6, Road Movie, Drama, Kinostart 23.09.2010

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von Neten Chokling, mit Jamyang Lodro und Orgyen Tobgyal

Milarepa – Der Weg zum Glück beschreibt die klassische Geschichte eines Mannes, der zum Mythos wurde. Milarepa, ein einfacher Mann aus dem Volk, wird von ihm nicht wohlgesonnenen Verwandten um sein Erbe gebracht. Zunächst übt Milarepa sich in Rache, muss aber erkennen, dass Vergeltung der falsche Weg ist. Durch einen weisen Lehrer geläutert zieht Milarepa fortan durch die Lande, um in Mitgefühl seinen Mitmenschen zu helfen. Milarepas spirituelle Entwicklung dient auch heute noch vielen Gläubigen als (er-)leuchtendes Beispiel. Milarepa – der Weg zum Glück findet über zahlreiche Festivals, wo er unter anderem zum spirituellen Film 2010 ausgezeichnet wurde nun auch nach vier Jahren den Weg in die deutschen Kinos. (EM)

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Kritiken (3) — Film: Milarepa - Der Weg zum Glück

C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit

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4.5Uninteressant

Die dramaturgisch eindeutig konstruierte und klare Erzählhaltung erweist sich [...] als Vorteil des Films, die hölzerne, oft unbeholfene und daher ziemlich langweilige ästhetische Umsetzung relativiert diesen Eindruck jedoch schnell: Um welche filmische Ausdrucksmöglichkeit es sich auch handelt, Neten Chokling bringt sie allenfalls zu Schulbuch-mäßiger Anwendung.

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W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien... W. Hamdorf: Deutschlandradio, film-dien...

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6.5Ganz gut

Die Frage, welcher Weg zur spirituellen Selbstfindung führt, spiegelt Regisseur Neten Chokling in der kargen, rauen Landschaft, einer steinigen, abgeschiedenen und verschlossenen Welt, aber auch in den Gesichtern der Menschen. Das Spiel der Protagonisten wirkt zurückgenommen, aufrichtig, fast distanziert, die Nebenrollen wurden mit Laienschauspielern, Bauern und Mönchen aus der Region besetzt. In Kombination mit der teils lang gezogenen, teils elliptischen Erzählweise erschafft dies eine ganz eigene Atmosphäre, doch die Hagiografie ist ein schwieriges Handwerk; aus der christlichen Votiv-Malerei weiß man, wie schnell das Wunderbare zur plakativen Oberflächensymbolik gerinnt. So führen die „Spezialeffekte“ des Films, die Magisches und Übernatürliches illustrieren sollen, zu einem Verfremdungseffekt im Brechtschen Sinne: Da zucken Blitze und Donnerwolken dermaßen, dass man fast schon eine Parodie der alten Bibelfilme am Werke sieht; da überbrückt der Sohn des Magiers Hunderte von Kilometern in wenigen Minuten in einer seltsamen Staubwolke, wobei die Elemente der schwarzen Magie und der Zerstörung unfreiwillig komisch wirken.

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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de

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7.5Sehenswert

Das Regiedebüt des tibetischen Lamas Neten Chockling ist [...] bildgewaltig, voller Spezialeffekte mit denen die Geschichte einer brutalen Rache geschildert wird. Ein bizarrer, ungewöhnlicher Film, dadurch alles andere als uninteressant.

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shiva2012

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Falls jemand weiss, ob es sich hier um den ersten Teil oder einen Mix aus beiden Teilen handelt, oder ob der zweite noch gar nicht gedreht wurde - bitte kommentieren! (Amazonkritik 08.2010: Bei diesen Film handelt es sich nur um den Anfang der Lebensgeschichte von Milarepa. Der spirituelle Part wird gar nicht erzählt. Es soll wohl bald einen 2. Teil geben. )

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shiva2012

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noch etwas vom letzten Jahr in einem Artikel: "Evidently, there was a sequel released last year (according to the end of the first film), but I could find it nowhere online, so perhaps it is still in-production."


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