Millennium Actress

Sennen joyu (2001), JP
Laufzeit 95 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Fantasyfilm, Animationsfilm

8.1 Kritiker
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7.4 Community
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9 Kommentare
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von Satoshi Kon,

Vor 30 Jahren, auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, setzte die berühmte Filmdiva Chiyoko Fujiwara aus mysteriösen Gründen ihrer Schauspiellaufbahn ein Ende. Nun steht das Studio, in dem sie zur Leinwandlegende wurde, kurz vor dem Abriss. Aus diesem Anlass macht sich Regisseur Tachibana auf den Weg, die zurückgezogen lebende alte Dame zu interviewen. Er möchte eine Dokumentation über das Leben der Schauspiellegende drehen. Dazu präsentiert er ihr einen Schlüssel, der das Geheimnis ihrer Vergangenheit lüftet und aufdeckt, wonach Chiyoko ihr Leben lang verzweifelt gesucht hat. Chiyokos Geschichten erwachen urplötzlich zu neuem Leben, zu phantastischen Bildern, in denen sich ganze Traumlandschaften auftun. Und Tachibana taucht ein in eine packende Reise durch Raum und Zeit, die auf virtuose Weise Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verwebt. Ein packendes Abenteuer reinster Kinomagie beginnt.

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Kommentare (9) — Film: Millennium Actress

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VisitorQ

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Bewertung7.5Sehenswert

Satoshi Kon, du Genie. Kaum ein anderer Filmemacher verstand es die Genres so natürlich miteinander zu vermischen wie der leider viel zu frph verstorbene Japaner. Millennium Actress ist nicht mein Lieblingsfilm von ihm, klasse ist er aber auf alle Fälle.

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BigDi

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Bewertung7.5Sehenswert

Es ist etwas irritierend, wenn die Faszination der Schauspielerei und der eigene geistige Anteil an der gespielten Rolle ausgerechnet in einem animierten Film gewürdigt werden, doch die Erzählweise macht dieses Vorgehen letzten Endes nachvollziehbar. "Millennium Actress" vermischt nicht nur geschickt die Lebensgeschichte der Protagonistin mit den Filmen, in denen sie mitgespielt hat (und verdeutlicht dabei subtil, aber wirkungsvoll den Zusammenhang zwischen Zeitgeschichte und Kultur), sondern schickt auf die Interviewer, von denen einer der gefühlt größte Fan der Interviewten ist, mitten in diese kleinen Geschichten - einen schöneren Höhepunkt kann die Liebe zu Filmen nicht finden. Doch trotz der gelungenen und liebevoll ausgestalteten Grundidee entpuppt sich das Werk als das schwächste von Satoshi Kon, da er in seinem ständigen Wechsel zwischen Emotion und Slapstick nicht zu einer konstanten Stimmung finden kann. Was nicht viel heißen soll: "Millennium Actress" unterhält, berührt und bietet ein vielleicht nicht allzu originelles, aber passend schönes Ende. Auf Kon ist - beziehungsweise war - eben Verlass.

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Dead_Eye_Dodo

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Bewertung5.0Geht so

Wunderbar gezeichnet, aber von der Story her konnte er mich leider nicht so sehr begeistern. Das Ende gefilel mir hingegen wieder ziemlich gut, hat einiges gerettet.

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nurleben

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wunderbar mühelos und in einer Liebeserklärung an das Kino an sich erzählt hier Satoshi Kon gleichzeitig eine Lebensgeschichte und das filmische Lebenswerk seiner Hauptfigur Chiyoko Fujiwara. Allerdings ist das Ende schon nach dem ersten Drittel abzusehen und dem Film hätte es gutegetan, sich vor allem in der zweiten Hälfte weniger zu wiederholen. Ich wäre gerne etwas mehr überrascht wurden, aber auch wenn die Geschichte, die uns Kon hier miterleben lässt, archetypisch und nichts neues ist, so ist sie doch wahrlich meisterlich erzählt. Und er hat auch keine Angst, hier und da witzig zu sein, was der Geschichte wirklich guttut. Am faszinierendsten fand ich die mysteriöse alte Frau mit dem Spinnrad, da kann man echt wunderbar spekulieren wen oder was die symbolisiert. Ausgezeichnet war auch die filmische Animation, die den Film so aussehen lässt, als wäre er wesentlich neuer. Und ne schöne dynamische Kameraführung wie man sie in Animes viel zu selten sieht. Ach ja, die (passenderweise) wiederkehrende Grundmelodie und der Soundtrack überhaupt fand ich auch toll. :)

SPOILER ab hier:

Ich weiß zum Schluss nicht ganz, ob mir Chiyoko leidtut oder nicht. Hat sich sie uns in ihren letzten Worten was vorgelogen? Hatte sie wirklich viele schönen Momente und Erlebnisse nachdem sie sich in dne Ruhestand zurückzog, die uns der auf die Schlüsselgeschichte fokussierte Film nur nicht zeigte? Oder jagte sie nicht vielmehr ihr Leben lang dem Schatten dieses einen magischen Moments nach, der schon lange lange vergangen war ohne wirklich zu leben und etwas neues zu erleben? Auf jeden Fall waren die 2 Szenen des Starts der Rakete am Anfang und Ende des Filmes wunderbare Book Ends und dieser Cut von ihr im Krankenhausbett zu ihr im Raumschiff, mit dem sie wer-weiß-wohin reist war sehr berührend. Man kann ihr nur wünschen, dass sie im Jenseits noch eine Chance hatte, diesen Fluch abzustreifen und etwas neues, schönes zu erleben, jenseits des Schlüssels und des Malers und dieses einen Moments.

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mikkean

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Bewertung9.0Herausragend

Eine wundervolle Huldigung an die Macht des Kinos. "Millennium Actress" verbindet wie kein anderer Film einen Lebenswerk inklusive einer berührenden Lovestory, mit der Geschichte des japanischen Kinos und der Zeitgeschichte. Wer noch nie einen Blick riskiert hat, sollte das dringend nachholen.

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Tyler__Durden

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Meisterhaft in seinem Konstrukt und wunderbar im Umgang mit den Möglichkeiten des Genres. Millennium Actress schickt uns und die Dokumentarfilmer im Film auf die Reise in die Vergangenheit und die Filme einer Japanischen Schauspielerin im Rentenalter. Satoshi Kon verblendet dabei oft die Realität der Wirklichen Welt mit der eigentlich Fiktiven Welt der Filme, was sich als äußerst Spannend, Spaßig und vor allem Wirkungsvoll herausstellt. Am Ende des Tages geht es in Millennium Actress aber wie so oft um die Liebe. Um das Suchen und Finden oder das Erinnern und Vergessen.

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KindesMemorial

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Bewertung9.0Herausragend

der film zeichnet sich durch seine wunderbare erzählweise und seinen sympathischen charakteren aus.ist bewegend amüsiant und gehört auf jedenfall zu meinen lieblingsanimes.auf jedenfall empfehlenswert :)

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dbeutner

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Bewertung4.5Uninteressant

Mangas fesseln mich halt nicht. Aufgrund einer Vorhersage von 9 Punkten habe ich diesem Film mal wieder eine Chance gegeben - verpatzt. Die Story ist ein klitzeklein wenig originell aufgemacht, in dem aus einem Interview eine Rückblende gemacht wird, in der die Interviewer involviert sind - aber bis auf "kleine nette Idee" wird daraus auch nicht mehr gemacht. Die Kernstory ist eine relativ triviale Lovestory. Und viel spannender als ein trockenes Knäckebrot wird's einfach nicht. Ich mag Knäckebrot mitunter. Deshalb noch ein paar Punkte, weil's Schlimmeres gibt.

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Eneb

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Spannend wird der Film, wenn man mit Chiyoko mitfühlt. Das ist dir offensichtlich nicht gelungen. Der Film ist ein Auf und Ab von Gefühlen, dass dir das nicht aufgefallen ist, ist bemerkenswert.


Eneb

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einfach toll wie Kon hier zusammen mit dem Zuschauer und den Personen des Films durch die Genres wie auch Zeitgeschichte springt und eine berührende Liebesgeschichte erzählt. Einen wichtigen Teil der energiegeladenen Ausstrahlung schuldet der Film sicherlich Susumu Hirasawas lebendigen und originellen Soundtrack.

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