Minority Report - Kritik

US 2002
Laufzeit 144 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Kriminalfilm, Thriller, Drama, Kinostart 03.10.2002

Kritiken (2) — Film: Minority Report

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.0Geht so

Sicher eine der schwächsten und dümmsten Adaptionen von Dicks Werk, die obendrein auch noch sehr schlecht gealtert ist. War der Film 2002 schon keine Offenbarung und ein weiteres Indiz für Spielbergs Niedergang in die Mittelmässigkeit, wirkt er beim erneuten Ansehen nochmal um einiges ernüchternder, denn der der Look und die Tricks sehen aus heutiger Sicht billiger und alberner aus, als Blade Runner, T2 oder Jurassic Park - was auch den vielen sehr doofen Action-Szenen geschuldet sein dürfte, von denen der Kampf mit den Jetpack-Polizisten neben den Digi-Spinnen wahrscheinlich die peinlichste ist, denn hier verbindet Spielberg dümmlichen Klamauk mit schlechten Tricks und einem ganzen Inferno an internen Logiklöchern.

Das in der Fragestellung der Story liegende Potential, bei dem es wie immer bei Dick um das "was macht den Menschen aus" geht, wird nur oberflächlich angekratzt und erschöpft sich in absehbaren Wendungen. Der Jäger der zum Gejagten wird - diese Story ist nicht erst seit Logans Run abgegriffen und wurde schon weitaus spannender und intelligenter abgehandelt als in diesem verzweifelten Actioner, der sich schamhaft ein wenig Anspruch über die Randale zieht, ohne verbergen zu können, dass Spielberg sich letztlich doch mehr für technische Spielereien wie das umständliche (bei Johnny Mnemonic entlehnte) Bildschirminterface, unnütze bewegliche Pflanzen und unpraktische Autos interessiert, als für die moralisch-ethischen Fragen, die das Konzept Pre-Crime aufwirft.
Der zynische Endtwist, ist zwar nettes Gimmick, wirkt aber absichtlich so tief im scheinbaren Happy-End versteckt, dass ihn wohl die wenigsten Zuschauer so mitbekamen, wie er gemeint war. Wobei wir das alles in Brazil auch schon schöner und effektiver gesehen haben....

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8.5Ausgezeichnet

Es ist eine im Gewand eines Unterhaltungsfilms auftretende, stellenweise tiefgründige, und zumeist bestechend inszenierte Reflexion über das Fragmentarische und die Geschlossenheit, den Überwachungsstaat der Zukunft, und das Schicksal des Individuums in ihm. Es wäre kein Film von Spielberg, wäre er nicht stellenweise sentimental und in seinen Botschaften grundsätzlich konservativ. Es wäre aber auch kein Spielberg-Film, dürfte man am Ende nicht ein wenig Hoffnung schöpfen. Dass er beides dabei nicht gleichsetzt, macht seine Stärke aus.

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Kommentare (79) — Film: Minority Report

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Steven Spielberg präsentiert in seinem futuristischen Thriller Stars wie Tom Cruise, Colin Farrell, Max von Sydow und diverse weitere bekannte Gesichter der Filmbranche. Zuweilen richtig klasse Special Effects und die Story ist auch durchaus interessant verpackt, verläuft letztendlich dennoch leider dann doch wieder zu mainstreamartig. Nicht schlecht das Ganze, aber eben auch nichts Besonderes, dabei waren die Rahmenbedingungen wieder einmal mehr als stimmig.
Nun denn, einige unvergessene Perlen hat Spielberg immerhin der Welt als Regisseur vermacht, auch wenn "Minority Report" nicht unbedingt dazu zählen dürfte.

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mueslix

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Bewertung6.5Ganz gut

Zwei Stunden sind vergangen... ich bin mir sicher gleich wirds mal spannend. Oder interessant. Oder so.

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NWO@Movie

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Bewertung6.0Ganz gut

Colin Farel:"Was macht ihre Firma?"
Tom cruise lässt einen Ball rollen. Kurz bevor er vom Tisch fällt fängt ihn Colin Farrel auf.
Cruise: "Warum haben sie das getan?"
Farrel:" Er wäre sonst runtergefallen."
Cruise: "Genau das tut unsere Firma auch Sie verhindert Morde bevor sie geschehen." (Aus der Erinnerung zitiert kann falsch sein - der sinn ist aber der gleiche!)
Einige Szenen bleiben einfach im Kopf. Die Mozartszenen - wenn beim grossen "Tafelglas" die Bilder der Zukunft analysiert und geordent werden.
Oder die Szene in der die kleinen Roboter in den Wolkenkratzer infiltriert werden um den Hornhaut check durchzuführen. Da schwebt die Kamera über die Zimmer der Menschen welche gerade in ihren privatesten Szenen gezeigt werden. Ein Ehepaar das gerade Sex hat, ein altes Ehepaar welches sich mörderisch streitet, ein Mann auf der Kloschüssel - und Tom Cruise der sich in der mit Wasser gefüllten Wanne versteckt.(Wirkt wie Kubrick) Und alle werden durch diesen Check kurz unterbrochen.
Der simulations Computer Park.
Die Precogs(nitive Mediums äh Medien).
Und der ganze Film ist mit einer blauen Tönung überlegt.
Alles wirkt durchsichtig, überwacht, glasig. Man kann sogar in die Zukunft vorausschauen.
Und dann wird eines der Polizisten selber zum Staatsfeind Nr. 1. Dann beginnt ein spannender wettlauf gegen die Zeit.

Cool gestylter Sci Fi Geselschafts Thriller. Steven Spielberg in Höchstform!

Vielleicht meint Ihr dass es total doof war von Burgess Selbstmord zu begehn aber denkt mal drüber nach was die Neue Weltordnung mir Gefangenen machen könnte...
"Macht alles mit mir nur nicht Zimmer 101!"

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Emzed

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Bewertung6.0Ganz gut

Tom Cruise leitet im Washington DC des Jahres 2054 als John Anderton die Spezialeinheit Pre-Crime, die zukünftig geschehende Verbrechen voraussieht und dann spektakulär verhindert. Das erfolgreiche Modellprojekt soll aufs ganze Land ausgedehnt werden, noch bestehen aber letzte Zweifel. Da wird Anderton plötzlich selbst als zukünftiger Mörder identifiziert und muss um seine Freiheit, die Wahrheit und die Zukunft des Pre-Crime-Systems kämpfen.
Die Grundidee des Films ist super, leider setzt Spielberg aber vorrangig auf Action und Spezialeffekte statt sich ernsthaft mit dem sich ergebenden Paradoxon zwischen Ursache und Wirkung sowie den moralischen Aspekten dieser Art der Verbrechensbekämpfung auseinanderzusetzen. Die Action ist gut, keine Frage, und es gibt auch die von mir gewünschten nachdenklichen Momente in einem gewissen Rahmen, aber diese Elemente stehen eher unverbunden da. Die Hintergrundgeschichte um den verlorenen Sohn Andertons stellt den Versuch dar, dem Charakter Tiefe und Glaubwürdigkeit zu verleihen - das klappt aber in meinen Augen nur mangelhaft, Tom Cruise ist da einfach nicht der richtige Mann. Der Sinn und Zweck der spirituell und religiös angehauchten Motive des Films bleibt mir auch schleierhaft und es drängt sich die Frage auf: Was will Spielberg nun eigentlich, einfach nur unterhalten oder doch ernsthaft zum Nachdenken anregen? So richtig wollte er sich da wohl nicht entscheiden und das wäre vielleicht sogar in Ordnung, wenn die Darsteller und die von ihnen verkörperten Charaktere wirklich gut und glaubwürdig wären. Das trifft leider nur stellenweise zu und dann wird auch manchmal der rote Faden zeitweise beiseite gelegt, um der Story noch einen weiteren überflüssigen Charakter zu verpassen oder eine zusätzliche Action-Sequenz einzubauen. Weiterhin erwähnenswert sind gewisse Logiklücken sowie die lächerlichen, tanz-artigen Einlagen von Tom Cruise bei der Analyse der Mord-Visionen vor seinem High-tech-Bildschirm. Was dagegen fehlt, ist die feine Prise Humor, die meiner Meinung nach jeglichem Action-Film nur guttun kann.
Übrig bleibt ein unterhaltsamer, technisch guter Action-Thriller mit toller Ausgangssituation, der aber mit zunehmender Dauer immer mehr in altbekannte Muster verfällt und somit sein Potenzial leider nicht ausnutzt.

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Martin Jurgeluks

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein absolutes Highlight das im DVD Regal nicht fehlen darf!

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Kreaexo

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Doch es darf fehlen - schon alleine weil Tom Cruise mitspielt.


The Pain

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ich mag ihn auch nicht, aber er spielt seine rolle gut in dem film.


geheimer333

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein optisch überwältigender Blockbuster, mit schöner Story. Tom Cruise fand ich recht gut. Vorallem die Hervorhebung der Gier und des Egoismusses des Menschen ist sehr gelungen.

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fkfilmkritik

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Bewertung5.0Geht so

Über die Story hatte mich nicht informiert, aber das was ich in den ersten Minute sah war überaus ansprechend. Die Verhinderung von Morden ist schonmal eine nette Ausgangsposition und die Anfangssequenz gibt uns ein schickes Beispiel, wie es bei diesem Unternahmen läuft. Es ist actionreich, spannend, originell und schick eingefangen. Auch die Atmosphäre stimmt. Sie zeigt ein edles, futuristisches Städtchen. Darstellerisch gibt es bei Tom Cruise und Colin Farrell auch gar nichts zu meckern.

Über den restlichen Story-Verlauf war ich dann aber mehr als enttäuscht. Er führt das angefangene und mich wirklich interessierende Thema nicht wirklich fort, sondern macht daraus eine "Tom Cruise läuft vor der ganzen Organisation Weg"-Show. Dann interessiert sich Spielberg plötzlich vielmehr für den Sohn des Hauptdarstellers was ein Fehler war denn dies hätte man genauso gut als kleine Storyline verwenden können. So stellt Spielberg dies neben ein paar öden Hauerreien an die erste Rangstelle. Dabei kriegt man viel zu wenig Details über die Welt. Kriegt keine fesselnden Mordszenen mehr, sondern nur noch einen weg- und hinterherrennenden Tom Cruise.

Letztlich war ich enttäuscht. Beim ersten Part freut man sich auf einen interessanten Popcornthriller. Beim zweiten Tel erkennt man, dass es sich wohl um eine 08/15 Katz- und Mausjagd handelt und letztlich geht es um die Hauptperson inkl. Frau und Kinder. Was zwar nicht schlecht wäre, würde er nicht hin und wieder diese Genres zu sehr übereinander kurbeln. So ist das Ergebnis unbefriedigend und man weiß nicht als was man den Film denn gar nichts davon ist vollends umgesetzt wurden.

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Haschbeutel

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Bewertung5.0Geht so

An sich war der Streifen nicht verkehrt und bei der ersten Sichtung durchaus spannend. Allerdings musste unsere Religionslehrerin auf der Berufsschule unbedingt MINORITIY REPORT nutzen, um uns symbolische Deutung religiöser Motive und Spielbergs Umgang mit der jüdischen Kultur näher zu bringen. Das bedeutet, dass alle zwei Minuten der Film 20 Minuten pausiert wurde, um über die religiöse Anordnung der "Orakel" zu sprechen und warum die Kerzenständer 7 Arme haben. Das kann einem wirklich einen kompletten Film ruinieren - wir reden hier immer noch über einen Spielberg'schen Hollywood-Blockbuster mit Tom "Scientology" Cruise in der Hauptrolle. Fürchterlich. Vor allem dann, wenn vehement behauptet wird, MINORITY REPORT sei einer der religiösesten Filme der Neuzeit und einer der interpretativsten Auseinandersetzungen mit der jüdischen und christlichen Religion und Kultur. Na dann. Amen.

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Haschbeutel

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Hab' ich versucht. Zwecklos. :(


SamRamJam

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Hey, der Gefällt mir Knopf ist kaputt :( Aber das mit der Schule kenn ich, wir haben den im Kino gesehen (auch wenn ich absolut nicht weiß warum) und mussten dann die Woche drauf einen Aufsatz schreiben über das Thema ''Ist jeder Mensch ein potentieller Mörder''. Im Vergleich zu dir scheine ich aber noch gut weggekommen zu sein :)
Das witzige am Kinobesuch war allerdings dass zwei Klassenkameraden und ich zu spät zur Vorstellung kamen weil das Auto meiner Mutter einen platten Reifen hatte, was uns aber unsere Lehrerin nicht glauben wollte. Meiner Mutter musste dann am nächsten Tag in der Schule anrufen und die Geschichte bestätigen. Immer diese ungläubigen Lehrer...


Broda

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Bewertung7.5Sehenswert

Optisch ziemlich Hübscher Science Fiction-Thriller basierend auf einer Kurzgeschichte von "Philip K. Dick".
"Steven Spielberg" weiß halt was er macht, und machen muss um die massen zu Unterhalten. Und das Schafft er hier wirklich gut. Denn "Minority Report" ist ein Action reicher, und Spannender Film. Auch wenn manche Action Sequenzen mir etwas zu hastig waren. An einigen stellen natürlich auch ziemlich unlogisch, aber sein wir mal ehrlich, wer denkt bei solchen Filmen schon Groß über die Logik nach?
Das Ende war dann etwas vorhersehbar. Was aber nicht unbedingt schlimm war.
Der Cast war gut besetzt und konnte mich überzeugen. "Tom Cruise" fand ich besonders Stark. Erwähnen muss ich auch "Max von Sydow". Denn er war hier der Schauspielerisch Stärkste. Leider verfügt der Film auch über gewisse längen. Man hätte den Film ruhig etwas Kürzer halten können.
Ansonsten ziemlich unterhaltsamer Science Fiction-Thriller.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung7.5Sehenswert

Minority Report ist ein guter Science-Fiction-Thriller der durch seine kühle Optik und einigen einfallsreichen Ideen punkten kann!
Hier und da gibt es ein paar komische Momente die zwar ein wenig deplaziert wirken,
gestört hat mich das aber nicht.
Technisch mag der Film zwar nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit liegen,
aber die Zukunftsvision von Spielberg sieht gut aus und es gibt viel zu entdecken!
Mit Cruise und Farrell hat man zwei Top Stars im Film die ihre Rollen perfekt verkörpern.
Max von Sydow hat wie immer eine sehr starke Präsens die dem Film zugute kommt!
Dass es bei einem solchem Thema Logiklöcher gibt wenn man nur tief genug bohrt ist eigendlich selbstverständlich.
Aber muß man das wirklich immer machen?
Insgesamt also ein wirklich gelungener Film!

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Punsha

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Bewertung9.0Herausragend

"Why don't you cut the cute act, Danny boy, and tell me exactly what it is you're looking for?"
"Flaws."
"There hasn't been a murder in 6 years. There's nothing wrong with the system, it is perfect."
"- perfect. I agree. But if there's a flaw, it's human. It always is."
Ist ein System immer zu 100% verlässlich? ..vor allem, wenn der Mensch selbst es nicht ist? Auch wenn diese menschliche Konflikt in "Minority Report" nur an der Oberfläche kratzt, versteht Spielberg es gewohnt, erstklassig zu unterhalten. Mit einem sehr detailreichen Augen zeigt er uns eine futuristische Vision, die uns auch aufgrund technischer Raffinesse ins Staunen versetzt. Intelligent, spannend und temporeich kommen wir mit John Anderton der Lösung immer näher und brauchen dabei höchste Aufmerksamkeit, um alle Zusammenhänge zu begreifen und nicht getäuscht zu werden.
Brillantes, hochklassiges und nervenaufreibendes Kino - kein tadelloses Meisterwerk, aber ein Wunder der Unterhaltungskunst.

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vnfr33

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Bewertung6.0Ganz gut

Hm. Idee ist sehr gut, Pre-Crime ein diskutables Konzept. Waere da nicht die 90% ueberfluessige Action und Effekthascherei :( So bleibt nur ein mittelmaeßiger Actionfilm mit einem interessanten Setting.

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JohnnyKee

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Bewertung10.0Herausragend

Ich sehe was was du nicht siehst und das ist die Zukunft!

Nervenzerreißende Stille. Eine Weile lang nichts. Immer noch nichts.
Dann ein Knall. Du schreckst auf. Es wird lauter, immer lauter. Es will kein Ende nehmen.
Die Stille die einst war wünscht du dir sehnlichst zurück. Den du kannst nicht mehr atmen.
Keine Pause, keine Erholung, keine Stille. Nur atemlose helle, bleiche, schnelle, hektische Bilder erkennst du auf der Leinwand. Wie versteinert richtet sich dein Blick in die Richtung.
Wo ist sie nur hin, die Idylle. Die Ruhe, die Stille. So sehnlichst wünscht man sie sich.
Doch es geht immer noch einen Tick düsterer, einen Tick schlimmer und brutaler, einen Tick verstörender und spektakulärer. Und du bist dir sicher.... es wird kein Ende nehmen!

Die einzigartige und faszinierende Zukunftsvision von Steven Spielberg im ultraschicken Bleach-Bypass Look ist eine atemlose Verfolgungsjagd um die Wahrheit.
Ein überraschender Film der, in meinen Augen, perfektes und gehobenes Popcornkino darstellt. Visionen die Wirklichkeit werden und Visionen die nicht eintreten wie erhofft, bilden die Grundlage für eine gewaltige Geschichte um Schuld und Unschuld.
Doch Vorsicht! Lass dich nicht täuschen!
Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage!

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JohnnyKee

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Jetzt wird's aber Zeit! ^^


SamRamJam

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I like too :) Aber wegen Bug kann ich den Bugton nicht drücken (welch genialer Wortwitz^^)


FrankB2B

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Bewertung6.5Ganz gut

Von den vielen Filmen die uns Regisseur Steven Spielberg in den letzten Jahren zugemutet hat war "Minority Report" der einzige welcher sich sehen lassen konnte.
Der Film ist äußerst spannend & versteht es gekonnt die Auflösung der Geschehenisse bis fast unmittelbar vor Schluß zu verschleiern.
Natürlich ist dieser Streifen letztlich nicht der große Wurf wie andere Verfilmungen von Phillip K.Dick Romanen wie etwa "Blade Runner" da man irgendwo auch merkt das eben nicht nur die Ambition vorhanden war einen Roman filmtechnisch umzusetzen sondern zeitgleich auch gut an den Kinokassen abzukassieren.

Daher hat der Film auch diverse Knackpunkte welche ihn nicht zu dem machen was er eigentlich hätte werden können....
Die Wahl der Darsteller ist nur mit "Max von Sydow" ideel besetzt wurden....."Tom Cruise" spielt ganz passabel aber das war es dann auch und "Colin Farrell" ist eine Fehlbestzung da man ihm diesen Dressman im Dienste des Bundesstrafanwalts der auch noch den harten Kerl gibt nicht so recht abkaufen will.
Die Story an sich ist sehr interessant ebenso die Erzählstruktur welche aber nicht ihre gesamte Wirkung entfalten kann da immer wieder Dinge auftauchen die den Film zeitweise abwürgen (wie diese blöden "SPIDERS" die den Leuten die Netzhaut scannen sollen,diese jämmerliche Krankenschwester "Miss van Aug" die "Cruise" am Hintern tätschelt und die Spritze mit dem Serum das "Tom Cruise" sein Gesicht in Matsch verwandelt.....absolut kindisch).
Was auch ins Auge sticht ist die Gestaltung des Films welche dieselbe düstere fast farbenfreie Optik besitzt wie "Spielbergs" Filme A.I.- Künstliche Intelligenz & Krieg der Welten......wobei es in diesem Fall ganz gut gepast hat nur sind diese Paralellen sehr offensichtlich.
Einzig wirklich negativ ist das Ende (wo die 3 Prekognitiven in diesem Holzhaus mitten im Nirgendwo sitzen,Bücher lesen und kein Mensch weiß wo sie abgeblieben sind).....das war mehr als banal und wirkte eher wie das Ende von einem Märchen.

Fazit: "Minority Report" ist ein Film den man sich trotz kleiner Schwächephasen durchaus anschauen kann da er sehr unterhaltsam ist und teilweise erkennen läßt zu was Regisseur "Steven Spielberg" einmal im stande gewesen war.....gute Filme zu drehen !!!

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Moe Szyslak

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wie alle Adaptionen einer Geschichte von SciFi-Autor Phillip K. Dick bezieht auch "Minority Report" einen Großteil seiner Faszination aus der wahnsinnig genialen, facettenreichen und hochinteressanten Grundidee, aber im Vergleich zu vielen anderen eher missglückten Versuchen, die Geschichten adäquat zu verfilmen, schafft es hier Regisseur Steven Spielberg gekonnt, die Story in einen packenden und spannenden SciFi-Actionthriller einzuflechten und so für erstklassige Unterhaltung zu sorgen. Fängt alles etwas zäh an und schleppt sich so dahin in der ersten halben Stunde, weil dort (dankbarerweise) sehr ausschweifend erklärt wird, was es mit PreCrime, den Pre-Cogs und der unorthodoxen und kontroversen Verbrechensbekämpfung in einer düsteren utopischen Zukunft auf sich hat, aber als dann die Haupthandlung losgeht glänzt der Film durch packendes Tempo, Hochspannung, sehr originellen Ideen, einer erstklassigen Kameraführung (alles genial konzentriert in dieser unglaublich spannenden Augen- und-Spinnen-Szene, vor allem die Kameraeinstellungen- und fahrten war hier wahnsinnig gut), vergisst dabei aber erfreulicherweise nicht, der Geschichte weiterhin das Hauptaugenmerk zukommen zu lassen. Die Story steht immer im Vordergrund, und die ist richtig gut, spannend und verwinkelt erzählt und weist zudem hochinteressante Aspekte und Fragen auf, wie in so einem unfehlbaren System des scheinbar unausweichlich vorbestimmten Weges und Schicksals Entscheidungsfreiheit und eigener Wille überhaupt noch möglich sein kann und darf. Klasse Story, sehr gute Umsetzung, allerdings kann man das gravierende und mehr als ärgerliche Ursache-Wirkung-Paradoxon, dass sich im Verlaufe der Handlung auftut, nicht von der Hand weisen, das die Geschichte, so faszinierend und gut sie auch ist und so in sich schlüssig sie auch auf den ersten Blick gewesen sein mag, bei genauerem Hinsehen und Nachdenken dann doch phasenweise etwas arg unlogisch bzw zumindest fragwürdig daherkommen lässt. Weiteren Punktabzug gibts wegen einiger unsinniger und total unnötiger Actionszenen, wegen total überzogenen und ausgeuferten SciFi-Szenen mit z.B. schwebenden Autos, kindischen Schallpistolen und allerlei sonstigen Getöns aus Spielbergs Spielzeugkiste und wegen dem ab und an vorherrschenden unansehnliche Look mit diesem blassen Blauton, der den ganzen Film irgendwie unwirklich erscheinen lässt. Und Tom Cruise ist auch nicht so das Wahre, der kann halt einfach nicht schauspielern und ist somit auch nicht unbedingt die Idealbesetzung, spielt aber immerhin noch besser als Colin Farell, denn der ist eine absolute Fehlbesetzung und nervt ohne Ende. Aber trotz all dieser kleineren und größeren Schwächen ist "Minority Report" ein sehr guter, temporeicher und spannender Film mit einer faszinierenden und interessanten Story, der zu den besseren Dick-Verfilmungen gehört und den man sich auf jeden Fall (auch öfter) anschauen kann.

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MrTrombone

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Bewertung7.5Sehenswert

Sci-Fi-Thriller, den man sich durchaus mal anschauen kann, da er spannende Momente bietet.

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Thomas Günter

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Echt cooler film mit einer irren Story und neuen Ideen

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dustyOn3

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Bewertung7.0Sehenswert

Steriler Sci-Fi-Mystery-Thriller mit einer interessanten Story und einer grundlegenden Spannung. Stellenweise leider etwas in die Länge gezogen.

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fabel

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Bewertung5.0Geht so

(*frenzy_punk<3 , du wolltest es nicht anders...)

Eigentlich ein Film, den ich hassen müsste, so hat mein hochverehrtes Krimi-Genre schließlich ausgedient, da die sogenannten „Precogs“ die Verbrechen bereits im Voraus erkennen, und sich so das Leben in Washington komplett Mord- und totschlagfrei abspielt. Horatio, Stubbe, Thiel, Derrick und Co. sind faktisch arbeitslos. John Anderton
( Tom Cruise holt das Beste aus seiner Figur raus) ist hier Ermittler der speziellen Precrime – Abteilung und sorgt mit seinen Kollegen dafür, dass die vorher gesehenen Morde auch verhindert werden. Vor- statt Nachsorge – das ist ihr Motto!
Doch das Team des Mordverhinderungskommandos wird kritisch beäugt von einem Botschafter der Justiz, Danny Witwer (ich mag Colin Farrell einfach - auch hier wieder), der nach möglichen Lücken im System forscht. Sein Auftauchen stiftet eine Menge Unruhe – nicht nur der Hauptprotagonist bekommt jetzt ein paar Probleme, auch der Film gerät von nun an immer mehr aus den Fugen.
Hat „Minority Report“ bisher eine hochinteressante Ausgangslage auch entsprechend fulminant auf den Bildschirm gezaubert, so verliert er von nun an immer mehr Substanz und Unterhaltungswert, denn jetzt kommt etwas zum Vorschein, das der eigentlich brisanten Geschichte mit zunehmender Dauer alle Reize stiehlt.
Nach dem innovativen Start verliert Spielberg immer mehr den Faden und setzt sein Werk zusehends in den Sand. Denn dann nimmt die Hauptperson plötzlich Drogen, alte Erinnerungen kommen hoch und plötzlich befinden wir uns nicht mehr in einem aufregenden SciFi-Thriller mit hohem Wiedererkennungswert, vielmehr sind wir Zeuge wie Spielberg uns auf einmal irgendwas zwischen einem ermüdenden Familiendrama und einem xten „Verdächtiger Held muss seine Unschuld beweisen und kommt dabei bösen Geheimnissen auf die Schliche“- Quark auftischt. Das übliche „Hab ich doch schon oft genug gesehen“ - Gefühl kommt auf, die Potenzial mit sich bringende Geschichte ist nicht mehr erkennbar und Spielberg irrt plan- und ziellos irgendwo im 0815-Bereich Hollywoods umher. Tieferen Sinn habe ich ebenfalls vergeblich gesucht. Die anfängliche Power verfliegt, ein ausgelutschtes Etwas mit der stattlichen Länge von fast 2,5 Stunden lädt zum munteren Gähnen ein. Herzlichen Dank!
Ausgeschmückt mit einer zweifelsohne prächtigen Optik strauchelt der Streifen dann mühsam dem Ende entgegen, um zu Guter letzt einen grandios uninspirierten Twist aus dem Ärmel zu schütteln, der wohl auch dem allerletzten Hinterbänkler bereits seit einem gefühlten Jahrhundert klar gewesen sein dürfte.

Lange Rede, kurzer Sinn:
Einen ganz starken Aufgalopp mit einem packenden Szenario lässt Spielberg tosend vor eine Wand lauter Langeweile, Überlänge und Vorhersehbarkeit knallen. Eine tolle Optik verbreitet zwar eine schöne Atmosphäre, doch auch diese kann den abgestandenen und ideenlosen Rest nicht vor dem Genickbruch retten.
Summa summarum ergibt das zwar keinen völligen Totalausfall, jedoch auch nicht mehr als entbehrliches Mittelmaß.

PS:
Einen Extrapunkt bekommen die wirklich tollen Autos.

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Tytus

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@frenzy du bist nenn Mädel Oo wusste ich gar nicht.


*frenzy_punk<3

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@Tytus: macht gar nichts, das wissen die meisten nicht^^
Deswegen habe ich auch den Spitznamen "hot BOY" bekommen ,)


Matty

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Bewertung7.5Sehenswert

Toller Sci-Fi Film der ein enormes Tempo zulegt. Starke Effekte und ein Tom Cruise in Bestform.
Nur das Ende kommt für mich zu seicht daher.

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