Wenn man sich Mirrors ansieht, vermutet man in jeder spiegelnden Oberfläche etwas. Sobald die Kamera auf einen Spiegel gehalten wird, hat man das Gefühl irgendetwas müsse nun passieren. Natürlich macht dieser Umstand einen gewissen Grad an Spannung aus. Andererseits ist man so oft schon auf das vorbereitet, was passiert; also quasi vorgewarnt.
[...] Klar: die Story strotzt nicht gerade vor Innovation (was im Horror-Genre eh sehr schwer ist). Schon oft haben wir Filme gesehen, in denen Geister aus vergangenen Zeiten auf Grausamkeiten aufmerksam gemacht haben. Schon häufig versuchte eine Hauptperson aus dem Hier und Jetzt die Ursprünge von Geistererscheinungen aufzudecken, die ihren Ursprung in einer düsteren Ecke Vergangenheit haben. Doch selten wird diese Jagd nach Wahrheit und ewiger Ruhe so spannend in Szene gesetzt. [...]
Erstaunlich spannungsfreier Geistergrusel, der aber auch so gar keine eigenen Ideen mitbringt und sich bräsig in der Variation sattsam bekannter Motive und optischer Inszenierungen ergeht. Alexandre Aja schafft es selbst seinen völlig überschätzten und hanebüchenen Erfolgsheuler Haute Tension zu unterbieten. Außer einer Handvoll stylisher Bilder und netter Ekeleffekte von KBNFX hat Mirrors wirklich so gar nichts zu bieten. Ein weiteres Asia-Remake, dass nichtmal durch eine passable Last-Minute-Pointe geretttet wird. Denn die zwei Stunden davor regiert die brüllende Langeweile.
Erinnert an "Zimmer 1408" mit John Cusack: auch hier ein bekannter Schauspieler, der fast im Alleingang einen leicht trashigen Horrormovie bespielt. Anders als bei 1408, bei dem der Horror aus dem Nichts kam, versucht sich Mirrors an einer halbwegs plausiblen Erklärung für die mysteriösen Ereignisse. Wobei nicht ganz klar ist, ob das wirklich ein Vorteil ist.
Absolut schwachsinniges, langweiliges und bemerkenswert einfallsfrei inszeniertes US-Remake des Geisterheulers "Into the Mirror", das mit 08/15-Spuk um die ewig gleichen Schockeffekte (bzw. lauten Tonspitzen) und einem hanebüchen konstruierten Grusel-Plot inklusive hektischer Flashbacks als Story-Surrogat noch auf der doch längst abgeflauten Welle asiatischer Horrorneuauflagen mitzuschwimmen versucht, dabei aber schon während der Exposition sang- und klanglos untergeht. Kiefer Sutherland scheint sich leider nicht mehr von seinem Jack Bauer-Image lösen zu können und spielt die Hauptrolle mit hoher Fremdschämgarantie am Rande zur unfreiwilligen Komik. Fällt "Mirrors" bereits bis zum lang ersehnten Ende permanent in grabentiefe Logiklöcher, so übertrifft das so genannte Finale (nennen kann man es so nämlich eigentlich nicht) die bisherigen Absurditäten und Unstimmigkeiten noch einmal aufs Groteskeste. Schade letztlich nur um Regisseur Alexandre Aja, dessen Talent in diesem blödsinnigen Mainstream-Murks bestenfalls noch zu erahnen ist – bleibt deshalb nur zu hoffen, dass er es ohne nachträgliche Folgen verschwendet hat.
[...]“Mirrors” ist ein größtenteils reinrassiger Gruselfilm, der grundsätzlich auf Effekthascherei verzichtet und sich stattdessen ganz auf seine Darsteller und die unheimliche Atmosphäre seiner Umgebung verlässt. Und diese ist in der Tat gelungen. Das abgebrannte Kaufhaus sieht fantastisch aus und wirkt im Dunkeln auch ohne aktive Spiegel bereits so, als würde es über ein Eigenleben verfügen. Holz knarrt, Lichter spiegeln sich, verbrannte Puppen stehen wie Zeugen oder liegen wie Brandopfer in den Räumen verteilt … nein, an Atmosphäre mangelt es nicht. Und wenn dann die Spiegel ihre Opfer mit Visionen quälen, ist die Alptraumstimmung perfekt.[...]
Ist er nun ein Wunderkind oder nicht? Nach dem bahnbrechenden Erfolg seines Horror-Thrillers Haute Tension im Jahr 2003 sprachen viele Fans und Kritiker dem französischen Regisseur Alexandre Aja diesen Status zu. Drei Jahre später überzeugte Aja mit seinem durchweg gelungenen Remake von The Hills Have Eyes und zeigte dabei, dass er im Gegensatz zu anderen europäischen Regisseuren seine Linie auch in amerikanischen Produktionen konsequent fortsetzen kann. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen der Genrefans an seinen neuen Film Mirrors, in dem sich der Franzose frei bei dem südkoreanischen Horrorstreifen Into The Mirror bedient. Dumm nur, dass Aja letztendlich unter dem Erwartungsdruck eingebrochen ist und einen Film serviert, der so ideen-/ und seelenlos daherkommt, dass es bei der näheren Betrachtung des eigentlichen Potentials des Films weh tut.
Die bösen Vorahnungen, die jeder Genrefan hat, wenn ein Akteur in den Spiegel schaut, baut Aja zu einem 111-minütigen Mystery-Horror aus. Die Güte der Story erinnert mitunter an sein Debüt „High Tension“. Aja bannt aller Augen trotzdem auf die Leinwand; geben ihm doch eben jene Spiegel Gelegenheit, das Regiewunderkind im Manne spielen zu lassen.
Abgesehen davon, dass Ajas Film eigentlich "Reflections" heißen müsste, da die Gefahr nicht nur von Spiegeln sondern von Reflexionen jeglicher Art ausgeht – im Finale verwandeln sich selbst Wasserpfützen in tödliche Fallen –, krankt die Geschichte vor allem an ihrer fehlenden Stringenz. Aja und sein Co-Autor Grégory Levasseur konnten sich offenkundig bis zuletzt nicht entscheiden, ob sie eine mysteriöse Geister-Geschichte, einen okkulten Action-Thriller oder doch lieber einen harten Splatter-Film drehen sollten.
Kiefer Sutherland („Flatliners“; „24") als Antiheld, der sich seinen persönlichen Dämonen ebenso stellen muss wie einem unsichtbaren Bösen. Der französische Regiesseur Alexandre Aja schuf mit „Mirrors“ nach „High Tension" und „The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen" einen spannenden und atmosphärischen Mystery-Thriller. Ein Gruselstück mit einer erstaunlichen Geschichte und ein paar etwas hakeligen Wendungen...
[...] Alexandre Aja kommt mit „Mirrors“ im Mainstream an. Kenner des Genres, die zunächst nicht wissen, dass es sich hier wieder einmal um ein Remake eines japanischen Streifens handelt, merken dies spätestens während dem Film. Vieles kommt einem verdammt bekannt vor. Reduziert man den Film, also mit dem Wegfall der Spiegel-Idee, auf seine Atmosphäre und den groben Handlungsablauf, hat man eine recht exakte Kopie von z.B. „The Eye“. Ob man es nun mit transplantierten Augen, einem Fluch, sich verselbstständigendem Wasser oder einem teuflischen Videoband zu tun bekommt, irgendwo ist doch alles das Gleiche. Doch Aja wäre nicht Aja, wenn er seinem neusten Werk nicht wenigstens die Jugendfreigabe weggesplattert hätte. [...]
Spieglein, Spieglein an der Wand … ihr wart im Märchen ein schönes Motiv für Eitelkeit und vergängliche Schönheit. Beim Horror dann gerne die Einfallpforte für das Reich des Bösen. Schon Märchen konnten dabei grausam sein, aber diese "Mirrors", dieser teilweise raffiniert verspiegelte Horror überschreitet Grenzen in den Bereich des nicht mehr Jugendfreien. Unnötig und zum Finale hin lässt die Brutalität um den Helden Kiefer Sutherland sowieso nach. Die Ideen gehen dabei leider auch aus
Jeder von uns verfolgt sich jeden Tag dutzende Mal selbst. Egal ob vor dem Spiegel oder sonstigen spiegelnden Oberflächen, unser eigenes Antlitz ist allgegenwärtig. Doch für einige kommt es sogar noch dicker, denn einmal in einem Rollenmodell, kommt man so schnell nicht wieder hinaus. So auch Kiefer Sutherland, der bereits im achten Jahr die Rolle des Terroristenjägers Jack Bauer mimt und der seither nur noch selten in Filmrollen zu sehen ist. Es ist wohl sein Schicksal, ähnlich dessen eines Elijah Woods, der seine Rolle in der Filmgeschichte ebenfalls gefunden haben dürfte. Spiegelbilder sind Abbilder, und so ist auch Kiefer Sutherland ein Abbild Jack Bauers und vice versa. Alexandre Aja, der im Gegensatz zu Sutherland keinerlei Neuland in Sachen Horror betritt, ist sich dieser Tatsache bewusst und lässt Sutherland hier keinesfalls einen Ben Carson - so der Name seiner Figur - spielen, sondern lässt ihn einmal mehr in die Rolle des Anti-Terror-Kämpfers schlüpfen. Bauer/Sutherland hat auch dieses Mal wieder nur wenig Zeit, seine Familie vor dem Terror, dem Unbekannten, das größtenteils nur schwer zu fassen ist, zu schützen und mit eigenen privaten Problemen aufzuräumen.
Nun also "Mirrors" und wenn man es hart ausdrücken will, ist Aja nunmehr vollends zur "Mainstream-Hure" verkommen. Sein neuer Horrorthriller reiht sich ein neben den vielen überschwemmenden Remakes asiatischer Filme. So ist "Mirrors" ein Remake des südkoreanischen Filmes Interner Link"Geoul sokeuro" ("Into the Mirror") aus dem Jahr 2003 und unterscheidet sich im Grunde nur insofern von seinen Pendants Interner Link"The Grudge", Interner Link"The Ring" und Interner Link"The Eye" indem er nicht "The Mirrors" heißt und somit der Artikel fehlt. Das neue "Wunderking" Aja, welches sich inzwischen an konventioneller amerikanischer Horrorthriller-Kost verdingt und einen Film inszeniert, der sich nicht treffender beschreiben lässt, als wenn man anstelle von Vater Merrin in Jonathan Demmes Interner Link"Der Exorzist" kurzerhand Jack Bauer platziert hätte.
Nicht so schlecht wie ich es erwartet hatte. Aber: Alexandre Aja nähert sich weiter dem Mainstream an. Deshalb ist MIRRORS rein von der Erzählung her auch ziemlich Flasche leer. Trotzdem weiß Aja das Ganze optisch weitestgehend ansprechend zu verpacken. MIRRORS ist rasant und spannend, obwohl das Original nicht wirklich viel hergibt, außer ein interessantes Ende, welches Aja lediglich kopiert und nicht neu arrangiert, wie Sean Ellis es in THE BRØKEN tut. Dies spricht ebenfalls für Aja's Inszenierungsstil. Das die CGI-Effekte stellenweise einen unfreiwillig komischen Ton treffen, tut der Spannung stellenweise leichte Abbrüche. Ob es für Herrn Aja auch in Zukunft ausreicht, eine glatte Materie an der Oberfläche aufzurauen, wird sich zeigen.
Passables Remake des südkoreanischen Horrorfilms "Into the mirror" das einige splattrige Effekte und ein paar spannende Szenen bietet ansonsten aber meist eher langweilig ist.
Trotzdem gelang Aja ein halbwegs gelungener Film der mit Kiefer Sutherland in der Hauptrolle einen guten Hauptdarsteller bietet und die stilsichere Inszenierung des Franzosen heben den Film doch in den Durchschnittsbereich.
Eigentlich ein richtig guter, optisch sehr aufwändiger Gruselthriller asiatischer Machart. 2 Szenen, die den Film auf 18er Härte-Niveau heben, waren eigentlich nicht nötig, ich beschwere mich aber nicht. Aber das Scheiss-Ende (der Action-Showdown) vermiest einem den ganzen Film. Kommt einem so vor,als ob nach Test-Screenings die Bosse gesagt haben, dass hier noch einiges explodieren und brennen muss, zusätzlich zum beknackten Martial-Arts-Dämon. Die allerletzte Szene reißt das Ganze dann noch etwas raus dem Dreck und ich bin nicht ganz so unzufrieden. Trotzdem ärgerlich.
Da hätte das Ende im Keller mir fast doch den ganzen Film verdorben. Aber die letzte Szene hat dann es dann doch wieder irgendwie rausgehauen. Der Film bietet solide Horrorkost mit guten Gruseleffekten und auch einigen Splatterszenen. Zum Ende hin bewegt sich der Film auf einem ganzen schmalen Grad hin zum übertriebenen und lächerlichem. Aber irgendwann bekommt er dann doch noch die Kurve. Hab erst danach gelesen das Mirrors ein Remake des koreanischen "Into the Mirror" ist. Die asiatischen Wurzeln sind dem Film von der Thematik und der Erzählstruktur aber deutlich anzumerken.
naja geht so... nicht unspannend, aber die auflösung der story...also bitte, wer hat sich das ausgedacht? -.-
und die ab 18 bewertung erkläre man mir auch genauer
der film ist recht spannend, die handlung ist etwas zu sehr zu krankem scheiß abgedriftet. aber die szenen mit den spiegeln im dunkeln liefern schon eine gute atmosphäre, ich war die ganze zeit angespannt. kiefer sutherland ist ok. gelungener psycho-horrorfilm. kann man sich mal geben...
Der Film machte mich neugierig auf Grund des Trailers und der Mitwirkung von Kiefer Sutherland. Nachdem ich den spannenden Vorspann gesehen habe, war ich auch erstmal angenehm angesprochen. Doch mit Beginn der Haupthandlung, beginnt auch die Spannungsarmut. Leider wird es versäumt einen interessanten Spannungsbogen aufzubauen. Als Zuschauer wird man gelegentlich durch interessante und gut platzierte Schockeffekte bei der Stange gehalten. Die letzte halbe Stunde gibt der Story eine passable Auflösung. Allerdings das als Grund für das Böse in den Spiegeln eine absurde Behandlung von Schizophrenie sein soll, wirkt etwas lächerlich.
Nicht unspannender Mystery-Thriller, zudem mit guten Effekten und einigen gelungenen Schockmomenten versehen, daher alles in allem durchaus unterhaltsam.
Dennoch musste ich gestern leidvoll feststellen, dass eine Zweitverwertung die reinste Zeitvergeudung darstellt, zumal die Story wirklich richtig schwach geartet ist, auch wenn die finale Wendung "Mirrors" abschließend noch ein wenig aufwertet.
Spannender Horror mit Kiefer Sutherland, der in der zweiten Hälfte leider abflacht.
Anfangs ist der Film noch sehr spannend, da man zusammen mit dem tollen Hauptdarsteller im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln tappt und sich fragt, was zum Teufel eigentlich passiert.
Sobald jedoch diese Fragen mehr oder weniger beantwortet werden und es klar wird, worauf alles hinausläuft, geht es mit der Spannung rapide bergab. Man hat solche Geschichten einfach schon zu oft gesehen, wird auch optisch nicht überrascht und fragt sich mal wieder, warum Hollywood immer in diese dämliche Klischeekiste greifen muß, obwohl so viel Potential vorhanden ist.
Da kann auch Kiefer Sutherland nicht mehr viel rausreißen, denn was man zu sehen bekommt, kennt man schon längst aus gefühlten hundert anderen Filmen und dutzenden von Videospielen, bei denen wiederum man sich auch schon gefragt hat, warum zur Hölle denen nichts anständiges, originelles einfällt, als sich stets nur gegenseitig zu kopieren.
Gerade der Anfang ist wirklich klasse und zieht einen sofort in den Bann, da effekt- und Spannungsmäßig eigentlich alles wunderbar stimmt. Auch Sutherland, der eigentlich einen tollen job macht, da man ihm die Rolle stets abnimmt und in den man sich auch sehr gut hineinversetzen kann, trägt sein Übriges dazu bei.
Daher will man jetzt auch wenn man sich anfängt zu langweilen (oder zu ärgern), trotzdem wissen, wie es weitergeht und hält bis zum Schluß durch.
Apropos Schluß: Ganz am Ende (die letzte Minute) ist dann wiederum verblüffend, so daß man sich wirklich fragen muß, ob der/die Drehbuchschreiber ab dem Anfang der zweiten Hälfte mal kurz in Urlaub waren oder den Film mit einem 08/15-Videospiel verwechselt haben.
Für mich völlig unverständlich. Wieder einmal hat man es geschafft, einen potentiell interessanten, spannenden und gut besetzten Film fast schon in eine Beleidigung der Intelligenz des Zuschauers zu verwandeln. Sorry, aber davon gibt es leider schon zu viele Filme... so reicht es von mir gerade mal für eine gut gemeinte 6.5 - schade.
Handwerklich ist "Mirrors" wirklich sauber gemacht, keine Frage. Gute Optik, gute Darsteller, Stimmung, Spannung, passt alles. Da gibt es eben nur ein Problem: Alles, und ich meine wirklich ALLES hat man irgendwie irgendwo schon mal gesehen. Gut, bei Genrefilmen werden schon mal gerne Klischees bedient und anderswo abgeschaut, ist ja zu einem gewissen Maß auch ok. Hier hat man es für meinen Geschmack aber deutlich übertrieben. Kiefer Sutherland, der Ex-Cop den der Alkohol um Job und Familie gebracht hat, dem dann merkwürdige Dinge passieren, keiner glaubt ihm, dann wird er verdächtigt,.... Nicht gerade einfallsreich. Das dann auch die Geschichte wie aus etlichen anderen Filmen zusammengeschraubt wirkt (nicht zu letzt "Poltergeist 3") ist schon etwas ärgerlich.
Unterm Strich ist "Mirrors" wirklich ordentlich und sogar empfehlenswert, wenn man vorher nicht so viele Geisterfilme gesehen hat. Dann kann man den sogar richtig geil finden!
Als Horrorfilmfan musste ich den Film natürlich sehen, und was soll ich sagen? Mich hat der Film gegruselt und mir gefällt der Film, besonders krass die Badezimmer Szene!!! Ich muss dazu sagen das ich Horrefilme meistens alleine schaue und auch versuche mich darauf einzulassen, eben damit es gruselig wird. Bei mir funktioniert das gut... Manchmal guckt ein Kumpel mit, da klappt das auch, aber wenn wir natürlich zu 5 gucken oder so, dann kommt bei mir bei Horrorfilmen einfach nicht die richtige Stimmung auf... deswegn immer höchstens zu zweit und im dunkeln und net rumalbern sondern gruseln wollen :-)
Nur die uncut ist sehenswert, z.T. heftige Gore-Effekte, allein die Szene in der Badewanne hat nen Preis verdient. Die TV-Version kann man sich schenken.
Ein panischer Mann rennt mit vor Angst verzerrtem Gesicht durch einen Gang. Man ahnt es, der arme Teufel kommt nicht davon. Und dass sein Abgang blutspritzend über die Bühne geht, versteht sich bei dem Namen des Regisseurs von selbst.
"Der Schöpfer des Spiegels hat die menschliche Seele vergiftet."- Fernando Pessoa, "Das Buch der Unruhe"
Die Einführung hat den dicken Stempel von Alexandre Aja aufgedrückt bekommen und gehört sicher zu den beeindruckendsten Szenen. Hier spielt er sein Können aus, hier erschafft er einen Moment, der nachwirkt und verstört. Diese Intensität kann leider nur ein geringer Teil des restlichen Filmes für sich verbuchen. Die meiste Zeit hat man es "bloß" mit grundsolider Mysterydurchschnittsware zu tun, bei dem die reichlich konstruierte und konfuse Story unter einigen größeren Ungereimtheiten leidet.
Sobald man das abgebrannte "Mayflower" verlässt und versucht den Plot voranzutreiben, hapert es deutlich. Das liegt sicher nicht am engagierten Cast, Kiefer Sutherland trägt die Hauptrolle des traumatisierten und mit der Zeit zunehmend paranoiden Nachtwächters Ben Carson mühelos und füllt den ambivalenten Part ausgezeichnet aus. Durch seine ausdrucksstarke Mimik gelingt es ihm die Unsicherheit und steigende Panik auf den Zuschauer zu übertragen, er verleiht seinem Charakter die nötige Authentizität und Ernsthaftigkeit. Die Ähnlichkeit zu "24" ist nicht von der Hand zu weisen, schadet seiner Glaubwürdigkeit aber nicht.
Auch an den Nebenrollen gibt es nichts zu mäkeln, Amy Smart als besorgte Schwester Angela und Paula Patton als Ehefrau Amy spielen grundsolide ihre Figuren, auch wenn diese nur recht oberflächlich angelegt sind, doch sie erfüllen ihren Zweck. Erfreut war ich auch über den kurzen Auftritt von Jason Flemyng als leitender NYPD-Ermittler.
Die erste Hälfte funktioniert "Mirrors" auch richtig gut als ruhiger, unaufgeregter Geisterfilm, gewürzt mit wohldosierten und deswegen umso effektiveren Splatter- und Goreeinschüben. Kennern seiner bisherigen Werke mag "Mirrors" eher gezähmt vorkommen, aber im Vergleich mit anderen Vertretern wie "The Grudge" peitscht "Mirrors" schon entschieden heftiger den Blutzoll hoch. An dieser Stelle sei auf die Badewannesequenz verwiesen, die ohne Frage den blutigen Höhepunkt bildet. Ohne zu viel wegnehmen zu wollen, sei gesagt, dass Amy Smart hier im Zentrum steht:
"Sehen Sie das, was in SAW nie zu sehen war." (Mit zusätzlichen Verweis auf Amanda dürfte ein ungefähres Bild entstehen, wahrhaft grässlich.)
Zwar kann sich die Optik erneut sehen lassen und auch die akustische Schiene überzeugt wieder tadellos. Das hochinteressante Objekt Spiegel lässt eben allerlei Spielereien und Täuschungen zu, die die Kamera sehr geschickt auszunutzen weiß und auch aus dem Schauplatz des abgebrannten Einkaufszentrums holt Aja viel heraus. Wenn Ben in dem nicht elektrisierten Gebäude seine Streifzüge macht und markerschütternde Schreie hört und im Spiegel qualvolle Todesszenen sieht, dann schafft das Beklemmung, wenn der Score unheilverkündend die morbiden Bilder untermalt, dann sorgt das für Gänsehaut.
Aber auch wenn Aja die Mittel und Wege kennt, das Publikum zu erschrecken und ein konstantes Spannungsniveau zu halten, so scheitert er daran ein sinnvolles und knackiges Drehbuch zu schreiben. Wo man in der ersten Hälfte noch gnädig über den fehlenden Ausbau der Geschichte hinwegsieht, weil man noch die Schreckensmomente verdaut, fragt man sich irgendwann doch, wie uns der Regisseur die aufgeworfenen Fragen erklären will. Bei dem Versuch, ein schlüssiges "Deshalb" auf das "Weshalb" zu geben, verliert Aja die Zügel über seinen Film, man wird das Gefühl nicht los, er wolle einfach möglichst viele Referenzen auf die großen Klassiker bieten und wisse nicht genau, wie er sich orientieren soll.
Der subtile, leise Grusel macht mehr und mehr einem plakativen Effektegewitter Platz, das einfach nur wirr und abstrus ist. Ekstatisches Rumgezappel und Jugendschizophrenie hier, trotzige Dämonenaustreibung ("Der Exorzist" lässt grüßen) da, Aja überspannt den Bogen und erreicht durch seine exzentrische Erzählweise eine zwar laute aber auch völlig uninteressante Schilderung. Sutherland fährt genauso halsbrecherisch durch die Gegend wie Aja durch die Geschichte und steuert ohne recht zu wissen auf ein Finale zu, das einfach zu billig erscheint.
Aber eben nur scheinbar, denn nach dutzenden Explosionen und zerspringenden Spiegeln wird eine kleine, feine Wendung ausgespielt, die mehr überzeugt als die ganzen zwanzig Minuten zuvor.
"Mirrors" ist kein schlechter Film. Denn dafür hat man viel zu viel Spaß, spannende Unterhaltung bietet Ajas Streich durchaus. Nur kristallisiert sich hier heraus, dass komplexere Handlungen womöglich jemand Erfahrenerem überlassen werden sollten. Denn mit Unterstützung eines ausgefeilteren Skripts hätte "Mirrors" Potenzial gehabt, ein sehr guter Film zu werden. So bleibt ein routinierter und effektiver Beitrag mit einem starken Hauptdarsteller, reichlich Grusel und einem netten Schlusstwist, der die Lücken des Drehbuchs von vorhin nicht stopft aber zumindest ein klein wenig vergessen macht.
Naja so ausstrucksstark fand ich Sutherland auch nicht^^, aber gut, ich fand eher so uninteressant, nicht wirklich fesselnd, wenn auch schon irgendwie interessant, aber das Endprodukt konnte mich leider nicht so überzeugen:)
Erneut sehr gut geschriebener Text. Kann man nicht gut genug loben wie ich finde. Wenn ich vor dem PC sitzen würde, versuchen würde ebenfalls so eine detaillierte Analyse über den Film zu schreiben, würde ich es egal bei was für einer Mühe wohl nicht besser hinkriegen. Thumbs up!
Spieglein Spieglein an der Wand,muss ich mir wieder mal ein plumpes,von Hollywood erzähltes Remake eines asiatischen Horrorfilms antun?.... Zunächst muss ich erwähnen,dass der Film einzig und allein von Kiefer Sutherland lebt,was dem Film aber nur gut tut.Denn er spielt den heruntergekommenen Ex-Cop mit einer unglaublichen Intensität und Zerrissenheit, die einfach nur beeindrucken kann. Zwar muss man gestehen, dass er ab und an in seinen Jack Bauer Modus verfällt, doch wirklich krumm nehmen kann man ihm das auch nicht, sorgen diese Momente doch für kurzweilige Auflockerung.
Stylish und optisch war das ganze ebenfalls eine Augenweide,denn neben dem stimmungsvollen,blutigen (sehr blutigen) Opening und dem düsteren Setting mit den beeindruckenden Spiegelbauten hat man eine sehr,sehr deftige Splatterszene serviert bekommen,welche sogar mich staunend am Bildschirm zurückließ...da müssen meine Freunde von der Freiwilligen Spinner Kontrolle wieder mal ihr Mittagsschläfchen gehalten haben. Obwohl ich zeitweise während des "Finalkampfes" (Pff...) die Hände überm Kopf zusammenschlug,konnte die,ja ich behaupte mal einfach geniale Schlusssequenz dieses teilweise stattfindende Embargo etwas wettmachen und mich doch zufrieden die open-Taste meines Blu-Ray Players betätigen lassen.
Bin mal gespannt wann ich mal wieder sowas zu Gesicht bekomme...wenn man bedenkt,dass bei der restaurierten Blu-Ray Fassung von The Frighteners,die ich mir gestern gekauft habe 5(!)Minuten rumgechnippelt wurde hab ich da so meine Bedenken...warum der ab 18 ist eh unerklärbar.
Im Laufe des Films bekommt der Zuschauer eine düstere, magische Stimmung zu spüren, die wenige Horrorfilme zu leisten vermögen. Ein exzellent aufgelegter Kiefer Sutherland spielt wunderbar die Rolle des Ex-Bullen, welcher sich allmählich in die Geheimnisse der Spiegel reinfindet. Leider hat der Filme ein paar Schwächen in der Story, was letzten Endes zu einer durchschnittlichen Wertung führt für einen durchaus sehenswerten Film!
Die Vorlauf- und Kennenlern-Phase, die beim durchschnittlichen Horrorfilm etwa das erste Drittel der Laufzeit einnimmt, entfällt hier weitgehend. Dafür werden die wenigen guten (weil subtileren) Schockmomente in den ersten 20 Minuten untergebracht. Den Rest sitzt man zunehmend gelangweilt weg, schließlich nimmt die Story alberne Wendungen, die Effekte werden plump und ungruselig, der Plot erklärt sich und das Unheimliche tot. Irgendwann mussten wohl ums Verrecken Set und Hauptdarsteller eines gescheiterten Hillbillykannibalenfilmprojekts untergebracht werden. Oder was sollte das? Um warum kam Amy Smart nur so kurz vor? Die vorletzte Szene verstört mit ekligen Sachen, Explosionen, Steinschlag, Wasser, Krach und Geballere. Das Ende schließlich ist ganz nett, aber bei dem Thema nicht so wahnsinnig originell... schade drum! Spiegel sind unheimlich, "Mirrors" ist es kaum.
Zu einer besseren, subtileren und vieldeutigeren Umsetzung des Themas s. u. => "The Broken".
Ganz netter Grusel, der aber wegen des durchwachsenen Drehbuchs denn Spannungsbogen manchmal durchhängen lässt. Dennoch solide umgesetzt und mit dem ein oder anderem Schockmoment bestückt unterhält der Film dennoch recht gut.
"Mirrors" gruselt überhaupt nicht und kann nur sehr selten Spannung erzeugen. Der ganze Film wirkt wie ein zusammengewürfelter Misthaufen, der so gar nicht funktioniert und auch keine eigenen Ideen in Petto hat. Auch Kiefer Sutherland bietet immer nur die selben Emotionen und sorgt für keine positiven Aspekte. Das Finale im Film erinnert schon fast an ein Videospiel, wirkt dazu noch lächerlich und dämlich - rundet dieses Spektakel eben passend ab.
Einzig die Atmosphäre im verlassen Kaufhaus und der Soundtrack können überzeugen.
Also zu meiner Meinung ich gebe dir recht, Kiefer Sutherland naja, aber ich finde ihn irgendwie cool, die Idee finde ich ganz nett, aber mit Atmosphäre und Sound gebe ich dir recht.
Kurz, aber gut.
Genau das ist der Grund, warum ich keine Horrorfilme schaue. Mieses Drehbuch und fehlende Spannung werden zugeschüttet mit sinnfreien Schockmomenten, womit nichts Anderes gemeint ist als schnelle Bild- und Lautstärkewechsel. Zum kotzen. Kann mir jemand gute Horrorfilme nennen, die darauf verzichten?
Solider Grusel-Thriller mit dem immer wieder gern gesehenen Kiefer Sutherland. Hätte noch besser werden können, wenn die Schlusssequenz mit dem Monster nicht gewesen wäre. Ansonsten ist der ganze Film rund ums Thema "Spiegel" ordentlich umgesetzt und man sieht (jedenfalls kurz) nach dem Film ganz anders in einen Spiegel...Teil 2 liegt auch noch vor mir - mal schauen, was der so bringt...
Mirrors - Kritik
US 2007 Laufzeit 111 Minuten, FSK 18, Thriller, Horrorfilm, Kinostart 30.10.2008
Kritiken (17) — Film: Mirrors
Kim Newman: Empire Kim Newman: Empire
Kommentar löschenDas Hauptproblem von Mirrors ist das wahrlich klobige Drehbuch, das es versäumt, die oftmals stylische Optik zu unterstützen.
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isinesunshine: isinesunshine.de
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Hausmeister: Nerdtalk.de
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenErstaunlich spannungsfreier Geistergrusel, der aber auch so gar keine eigenen Ideen mitbringt und sich bräsig in der Variation sattsam bekannter Motive und optischer Inszenierungen ergeht. Alexandre Aja schafft es selbst seinen völlig überschätzten und hanebüchenen Erfolgsheuler Haute Tension zu unterbieten. Außer einer Handvoll stylisher Bilder und netter Ekeleffekte von KBNFX hat Mirrors wirklich so gar nichts zu bieten. Ein weiteres Asia-Remake, dass nichtmal durch eine passable Last-Minute-Pointe geretttet wird. Denn die zwei Stunden davor regiert die brüllende Langeweile.
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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenErinnert an "Zimmer 1408" mit John Cusack: auch hier ein bekannter Schauspieler, der fast im Alleingang einen leicht trashigen Horrormovie bespielt. Anders als bei 1408, bei dem der Horror aus dem Nichts kam, versucht sich Mirrors an einer halbwegs plausiblen Erklärung für die mysteriösen Ereignisse. Wobei nicht ganz klar ist, ob das wirklich ein Vorteil ist.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenAbsolut schwachsinniges, langweiliges und bemerkenswert einfallsfrei inszeniertes US-Remake des Geisterheulers "Into the Mirror", das mit 08/15-Spuk um die ewig gleichen Schockeffekte (bzw. lauten Tonspitzen) und einem hanebüchen konstruierten Grusel-Plot inklusive hektischer Flashbacks als Story-Surrogat noch auf der doch längst abgeflauten Welle asiatischer Horrorneuauflagen mitzuschwimmen versucht, dabei aber schon während der Exposition sang- und klanglos untergeht. Kiefer Sutherland scheint sich leider nicht mehr von seinem Jack Bauer-Image lösen zu können und spielt die Hauptrolle mit hoher Fremdschämgarantie am Rande zur unfreiwilligen Komik. Fällt "Mirrors" bereits bis zum lang ersehnten Ende permanent in grabentiefe Logiklöcher, so übertrifft das so genannte Finale (nennen kann man es so nämlich eigentlich nicht) die bisherigen Absurditäten und Unstimmigkeiten noch einmal aufs Groteskeste. Schade letztlich nur um Regisseur Alexandre Aja, dessen Talent in diesem blödsinnigen Mainstream-Murks bestenfalls noch zu erahnen ist – bleibt deshalb nur zu hoffen, dass er es ohne nachträgliche Folgen verschwendet hat.
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CineKie: CineKie.de
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Kaltduscher: MoviezKult.de
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
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Evie: www.inderzange.de
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenAbgesehen davon, dass Ajas Film eigentlich "Reflections" heißen müsste, da die Gefahr nicht nur von Spiegeln sondern von Reflexionen jeglicher Art ausgeht – im Finale verwandeln sich selbst Wasserpfützen in tödliche Fallen –, krankt die Geschichte vor allem an ihrer fehlenden Stringenz. Aja und sein Co-Autor Grégory Levasseur konnten sich offenkundig bis zuletzt nicht entscheiden, ob sie eine mysteriöse Geister-Geschichte, einen okkulten Action-Thriller oder doch lieber einen harten Splatter-Film drehen sollten.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenKiefer Sutherland („Flatliners“; „24") als Antiheld, der sich seinen persönlichen Dämonen ebenso stellen muss wie einem unsichtbaren Bösen. Der französische Regiesseur Alexandre Aja schuf mit „Mirrors“ nach „High Tension" und „The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen" einen spannenden und atmosphärischen Mystery-Thriller. Ein Gruselstück mit einer erstaunlichen Geschichte und ein paar etwas hakeligen Wendungen...
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Alexandre Aja kommt mit „Mirrors“ im Mainstream an. Kenner des Genres, die zunächst nicht wissen, dass es sich hier wieder einmal um ein Remake eines japanischen Streifens handelt, merken dies spätestens während dem Film. Vieles kommt einem verdammt bekannt vor. Reduziert man den Film, also mit dem Wegfall der Spiegel-Idee, auf seine Atmosphäre und den groben Handlungsablauf, hat man eine recht exakte Kopie von z.B. „The Eye“. Ob man es nun mit transplantierten Augen, einem Fluch, sich verselbstständigendem Wasser oder einem teuflischen Videoband zu tun bekommt, irgendwo ist doch alles das Gleiche. Doch Aja wäre nicht Aja, wenn er seinem neusten Werk nicht wenigstens die Jugendfreigabe weggesplattert hätte. [...]
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenSpieglein, Spieglein an der Wand … ihr wart im Märchen ein schönes Motiv für Eitelkeit und vergängliche Schönheit. Beim Horror dann gerne die Einfallpforte für das Reich des Bösen. Schon Märchen konnten dabei grausam sein, aber diese "Mirrors", dieser teilweise raffiniert verspiegelte Horror überschreitet Grenzen in den Bereich des nicht mehr Jugendfreien. Unnötig und zum Finale hin lässt die Brutalität um den Helden Kiefer Sutherland sowieso nach. Die Ideen gehen dabei leider auch aus
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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...
Kommentar löschenJeder von uns verfolgt sich jeden Tag dutzende Mal selbst. Egal ob vor dem Spiegel oder sonstigen spiegelnden Oberflächen, unser eigenes Antlitz ist allgegenwärtig. Doch für einige kommt es sogar noch dicker, denn einmal in einem Rollenmodell, kommt man so schnell nicht wieder hinaus. So auch Kiefer Sutherland, der bereits im achten Jahr die Rolle des Terroristenjägers Jack Bauer mimt und der seither nur noch selten in Filmrollen zu sehen ist. Es ist wohl sein Schicksal, ähnlich dessen eines Elijah Woods, der seine Rolle in der Filmgeschichte ebenfalls gefunden haben dürfte. Spiegelbilder sind Abbilder, und so ist auch Kiefer Sutherland ein Abbild Jack Bauers und vice versa. Alexandre Aja, der im Gegensatz zu Sutherland keinerlei Neuland in Sachen Horror betritt, ist sich dieser Tatsache bewusst und lässt Sutherland hier keinesfalls einen Ben Carson - so der Name seiner Figur - spielen, sondern lässt ihn einmal mehr in die Rolle des Anti-Terror-Kämpfers schlüpfen. Bauer/Sutherland hat auch dieses Mal wieder nur wenig Zeit, seine Familie vor dem Terror, dem Unbekannten, das größtenteils nur schwer zu fassen ist, zu schützen und mit eigenen privaten Problemen aufzuräumen.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenNun also "Mirrors" und wenn man es hart ausdrücken will, ist Aja nunmehr vollends zur "Mainstream-Hure" verkommen. Sein neuer Horrorthriller reiht sich ein neben den vielen überschwemmenden Remakes asiatischer Filme. So ist "Mirrors" ein Remake des südkoreanischen Filmes Interner Link"Geoul sokeuro" ("Into the Mirror") aus dem Jahr 2003 und unterscheidet sich im Grunde nur insofern von seinen Pendants Interner Link"The Grudge", Interner Link"The Ring" und Interner Link"The Eye" indem er nicht "The Mirrors" heißt und somit der Artikel fehlt. Das neue "Wunderking" Aja, welches sich inzwischen an konventioneller amerikanischer Horrorthriller-Kost verdingt und einen Film inszeniert, der sich nicht treffender beschreiben lässt, als wenn man anstelle von Vater Merrin in Jonathan Demmes Interner Link"Der Exorzist" kurzerhand Jack Bauer platziert hätte.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenNicht so schlecht wie ich es erwartet hatte. Aber: Alexandre Aja nähert sich weiter dem Mainstream an. Deshalb ist MIRRORS rein von der Erzählung her auch ziemlich Flasche leer. Trotzdem weiß Aja das Ganze optisch weitestgehend ansprechend zu verpacken. MIRRORS ist rasant und spannend, obwohl das Original nicht wirklich viel hergibt, außer ein interessantes Ende, welches Aja lediglich kopiert und nicht neu arrangiert, wie Sean Ellis es in THE BRØKEN tut. Dies spricht ebenfalls für Aja's Inszenierungsstil. Das die CGI-Effekte stellenweise einen unfreiwillig komischen Ton treffen, tut der Spannung stellenweise leichte Abbrüche. Ob es für Herrn Aja auch in Zukunft ausreicht, eine glatte Materie an der Oberfläche aufzurauen, wird sich zeigen.
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Kommentare (126) — Film: Mirrors
Kommentar schreibenthe assassin 666 2012/01/30 23:16:30
Kommentar löschenPassables Remake des südkoreanischen Horrorfilms "Into the mirror" das einige splattrige Effekte und ein paar spannende Szenen bietet ansonsten aber meist eher langweilig ist.
Trotzdem gelang Aja ein halbwegs gelungener Film der mit Kiefer Sutherland in der Hauptrolle einen guten Hauptdarsteller bietet und die stilsichere Inszenierung des Franzosen heben den Film doch in den Durchschnittsbereich.
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niceeddy 2012/01/30 22:10:20
Kommentar löschenEigentlich ein richtig guter, optisch sehr aufwändiger Gruselthriller asiatischer Machart. 2 Szenen, die den Film auf 18er Härte-Niveau heben, waren eigentlich nicht nötig, ich beschwere mich aber nicht. Aber das Scheiss-Ende (der Action-Showdown) vermiest einem den ganzen Film. Kommt einem so vor,als ob nach Test-Screenings die Bosse gesagt haben, dass hier noch einiges explodieren und brennen muss, zusätzlich zum beknackten Martial-Arts-Dämon. Die allerletzte Szene reißt das Ganze dann noch etwas raus dem Dreck und ich bin nicht ganz so unzufrieden. Trotzdem ärgerlich.
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mad02 2012/01/22 23:43:32
Kommentar löschenDa hätte das Ende im Keller mir fast doch den ganzen Film verdorben. Aber die letzte Szene hat dann es dann doch wieder irgendwie rausgehauen. Der Film bietet solide Horrorkost mit guten Gruseleffekten und auch einigen Splatterszenen. Zum Ende hin bewegt sich der Film auf einem ganzen schmalen Grad hin zum übertriebenen und lächerlichem. Aber irgendwann bekommt er dann doch noch die Kurve. Hab erst danach gelesen das Mirrors ein Remake des koreanischen "Into the Mirror" ist. Die asiatischen Wurzeln sind dem Film von der Thematik und der Erzählstruktur aber deutlich anzumerken.
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Don.Bizarre 2012/01/18 16:46:05
Kommentar löschennaja geht so... nicht unspannend, aber die auflösung der story...also bitte, wer hat sich das ausgedacht? -.-
und die ab 18 bewertung erkläre man mir auch genauer
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TheNumber 2011/10/10 18:45:47
Kommentar löschender film ist recht spannend, die handlung ist etwas zu sehr zu krankem scheiß abgedriftet. aber die szenen mit den spiegeln im dunkeln liefern schon eine gute atmosphäre, ich war die ganze zeit angespannt. kiefer sutherland ist ok. gelungener psycho-horrorfilm. kann man sich mal geben...
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RoosterCogburn 2011/10/09 22:23:13
Kommentar löschenDer Film machte mich neugierig auf Grund des Trailers und der Mitwirkung von Kiefer Sutherland. Nachdem ich den spannenden Vorspann gesehen habe, war ich auch erstmal angenehm angesprochen. Doch mit Beginn der Haupthandlung, beginnt auch die Spannungsarmut. Leider wird es versäumt einen interessanten Spannungsbogen aufzubauen. Als Zuschauer wird man gelegentlich durch interessante und gut platzierte Schockeffekte bei der Stange gehalten. Die letzte halbe Stunde gibt der Story eine passable Auflösung. Allerdings das als Grund für das Böse in den Spiegeln eine absurde Behandlung von Schizophrenie sein soll, wirkt etwas lächerlich.
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cpt. chaos 2011/09/30 10:40:39
Kommentar löschenNicht unspannender Mystery-Thriller, zudem mit guten Effekten und einigen gelungenen Schockmomenten versehen, daher alles in allem durchaus unterhaltsam.
Dennoch musste ich gestern leidvoll feststellen, dass eine Zweitverwertung die reinste Zeitvergeudung darstellt, zumal die Story wirklich richtig schwach geartet ist, auch wenn die finale Wendung "Mirrors" abschließend noch ein wenig aufwertet.
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MovieMonster 2011/09/25 09:03:56
Kommentar löschenSpannender Horror mit Kiefer Sutherland, der in der zweiten Hälfte leider abflacht.
Anfangs ist der Film noch sehr spannend, da man zusammen mit dem tollen Hauptdarsteller im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln tappt und sich fragt, was zum Teufel eigentlich passiert.
Sobald jedoch diese Fragen mehr oder weniger beantwortet werden und es klar wird, worauf alles hinausläuft, geht es mit der Spannung rapide bergab. Man hat solche Geschichten einfach schon zu oft gesehen, wird auch optisch nicht überrascht und fragt sich mal wieder, warum Hollywood immer in diese dämliche Klischeekiste greifen muß, obwohl so viel Potential vorhanden ist.
Da kann auch Kiefer Sutherland nicht mehr viel rausreißen, denn was man zu sehen bekommt, kennt man schon längst aus gefühlten hundert anderen Filmen und dutzenden von Videospielen, bei denen wiederum man sich auch schon gefragt hat, warum zur Hölle denen nichts anständiges, originelles einfällt, als sich stets nur gegenseitig zu kopieren.
Gerade der Anfang ist wirklich klasse und zieht einen sofort in den Bann, da effekt- und Spannungsmäßig eigentlich alles wunderbar stimmt. Auch Sutherland, der eigentlich einen tollen job macht, da man ihm die Rolle stets abnimmt und in den man sich auch sehr gut hineinversetzen kann, trägt sein Übriges dazu bei.
Daher will man jetzt auch wenn man sich anfängt zu langweilen (oder zu ärgern), trotzdem wissen, wie es weitergeht und hält bis zum Schluß durch.
Apropos Schluß: Ganz am Ende (die letzte Minute) ist dann wiederum verblüffend, so daß man sich wirklich fragen muß, ob der/die Drehbuchschreiber ab dem Anfang der zweiten Hälfte mal kurz in Urlaub waren oder den Film mit einem 08/15-Videospiel verwechselt haben.
Für mich völlig unverständlich. Wieder einmal hat man es geschafft, einen potentiell interessanten, spannenden und gut besetzten Film fast schon in eine Beleidigung der Intelligenz des Zuschauers zu verwandeln. Sorry, aber davon gibt es leider schon zu viele Filme... so reicht es von mir gerade mal für eine gut gemeinte 6.5 - schade.
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JackoXL 2011/09/24 12:07:31
Kommentar löschenHandwerklich ist "Mirrors" wirklich sauber gemacht, keine Frage. Gute Optik, gute Darsteller, Stimmung, Spannung, passt alles. Da gibt es eben nur ein Problem: Alles, und ich meine wirklich ALLES hat man irgendwie irgendwo schon mal gesehen. Gut, bei Genrefilmen werden schon mal gerne Klischees bedient und anderswo abgeschaut, ist ja zu einem gewissen Maß auch ok. Hier hat man es für meinen Geschmack aber deutlich übertrieben. Kiefer Sutherland, der Ex-Cop den der Alkohol um Job und Familie gebracht hat, dem dann merkwürdige Dinge passieren, keiner glaubt ihm, dann wird er verdächtigt,.... Nicht gerade einfallsreich. Das dann auch die Geschichte wie aus etlichen anderen Filmen zusammengeschraubt wirkt (nicht zu letzt "Poltergeist 3") ist schon etwas ärgerlich.
Unterm Strich ist "Mirrors" wirklich ordentlich und sogar empfehlenswert, wenn man vorher nicht so viele Geisterfilme gesehen hat. Dann kann man den sogar richtig geil finden!
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clemens-bayer 2011/08/24 20:15:05
Kommentar löschenAls Horrorfilmfan musste ich den Film natürlich sehen, und was soll ich sagen? Mich hat der Film gegruselt und mir gefällt der Film, besonders krass die Badezimmer Szene!!! Ich muss dazu sagen das ich Horrefilme meistens alleine schaue und auch versuche mich darauf einzulassen, eben damit es gruselig wird. Bei mir funktioniert das gut... Manchmal guckt ein Kumpel mit, da klappt das auch, aber wenn wir natürlich zu 5 gucken oder so, dann kommt bei mir bei Horrorfilmen einfach nicht die richtige Stimmung auf... deswegn immer höchstens zu zweit und im dunkeln und net rumalbern sondern gruseln wollen :-)
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Glücksritter 2011/08/13 16:40:18
Kommentar löschenNur die uncut ist sehenswert, z.T. heftige Gore-Effekte, allein die Szene in der Badewanne hat nen Preis verdient. Die TV-Version kann man sich schenken.
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seven 2011/07/30 18:17:24
Kommentar löschenEin panischer Mann rennt mit vor Angst verzerrtem Gesicht durch einen Gang. Man ahnt es, der arme Teufel kommt nicht davon. Und dass sein Abgang blutspritzend über die Bühne geht, versteht sich bei dem Namen des Regisseurs von selbst.
"Der Schöpfer des Spiegels hat die menschliche Seele vergiftet."- Fernando Pessoa, "Das Buch der Unruhe"
Die Einführung hat den dicken Stempel von Alexandre Aja aufgedrückt bekommen und gehört sicher zu den beeindruckendsten Szenen. Hier spielt er sein Können aus, hier erschafft er einen Moment, der nachwirkt und verstört. Diese Intensität kann leider nur ein geringer Teil des restlichen Filmes für sich verbuchen. Die meiste Zeit hat man es "bloß" mit grundsolider Mysterydurchschnittsware zu tun, bei dem die reichlich konstruierte und konfuse Story unter einigen größeren Ungereimtheiten leidet.
Sobald man das abgebrannte "Mayflower" verlässt und versucht den Plot voranzutreiben, hapert es deutlich. Das liegt sicher nicht am engagierten Cast, Kiefer Sutherland trägt die Hauptrolle des traumatisierten und mit der Zeit zunehmend paranoiden Nachtwächters Ben Carson mühelos und füllt den ambivalenten Part ausgezeichnet aus. Durch seine ausdrucksstarke Mimik gelingt es ihm die Unsicherheit und steigende Panik auf den Zuschauer zu übertragen, er verleiht seinem Charakter die nötige Authentizität und Ernsthaftigkeit. Die Ähnlichkeit zu "24" ist nicht von der Hand zu weisen, schadet seiner Glaubwürdigkeit aber nicht.
Auch an den Nebenrollen gibt es nichts zu mäkeln, Amy Smart als besorgte Schwester Angela und Paula Patton als Ehefrau Amy spielen grundsolide ihre Figuren, auch wenn diese nur recht oberflächlich angelegt sind, doch sie erfüllen ihren Zweck. Erfreut war ich auch über den kurzen Auftritt von Jason Flemyng als leitender NYPD-Ermittler.
Die erste Hälfte funktioniert "Mirrors" auch richtig gut als ruhiger, unaufgeregter Geisterfilm, gewürzt mit wohldosierten und deswegen umso effektiveren Splatter- und Goreeinschüben. Kennern seiner bisherigen Werke mag "Mirrors" eher gezähmt vorkommen, aber im Vergleich mit anderen Vertretern wie "The Grudge" peitscht "Mirrors" schon entschieden heftiger den Blutzoll hoch. An dieser Stelle sei auf die Badewannesequenz verwiesen, die ohne Frage den blutigen Höhepunkt bildet. Ohne zu viel wegnehmen zu wollen, sei gesagt, dass Amy Smart hier im Zentrum steht:
"Sehen Sie das, was in SAW nie zu sehen war." (Mit zusätzlichen Verweis auf Amanda dürfte ein ungefähres Bild entstehen, wahrhaft grässlich.)
Zwar kann sich die Optik erneut sehen lassen und auch die akustische Schiene überzeugt wieder tadellos. Das hochinteressante Objekt Spiegel lässt eben allerlei Spielereien und Täuschungen zu, die die Kamera sehr geschickt auszunutzen weiß und auch aus dem Schauplatz des abgebrannten Einkaufszentrums holt Aja viel heraus. Wenn Ben in dem nicht elektrisierten Gebäude seine Streifzüge macht und markerschütternde Schreie hört und im Spiegel qualvolle Todesszenen sieht, dann schafft das Beklemmung, wenn der Score unheilverkündend die morbiden Bilder untermalt, dann sorgt das für Gänsehaut.
Aber auch wenn Aja die Mittel und Wege kennt, das Publikum zu erschrecken und ein konstantes Spannungsniveau zu halten, so scheitert er daran ein sinnvolles und knackiges Drehbuch zu schreiben. Wo man in der ersten Hälfte noch gnädig über den fehlenden Ausbau der Geschichte hinwegsieht, weil man noch die Schreckensmomente verdaut, fragt man sich irgendwann doch, wie uns der Regisseur die aufgeworfenen Fragen erklären will. Bei dem Versuch, ein schlüssiges "Deshalb" auf das "Weshalb" zu geben, verliert Aja die Zügel über seinen Film, man wird das Gefühl nicht los, er wolle einfach möglichst viele Referenzen auf die großen Klassiker bieten und wisse nicht genau, wie er sich orientieren soll.
Der subtile, leise Grusel macht mehr und mehr einem plakativen Effektegewitter Platz, das einfach nur wirr und abstrus ist. Ekstatisches Rumgezappel und Jugendschizophrenie hier, trotzige Dämonenaustreibung ("Der Exorzist" lässt grüßen) da, Aja überspannt den Bogen und erreicht durch seine exzentrische Erzählweise eine zwar laute aber auch völlig uninteressante Schilderung. Sutherland fährt genauso halsbrecherisch durch die Gegend wie Aja durch die Geschichte und steuert ohne recht zu wissen auf ein Finale zu, das einfach zu billig erscheint.
Aber eben nur scheinbar, denn nach dutzenden Explosionen und zerspringenden Spiegeln wird eine kleine, feine Wendung ausgespielt, die mehr überzeugt als die ganzen zwanzig Minuten zuvor.
"Mirrors" ist kein schlechter Film. Denn dafür hat man viel zu viel Spaß, spannende Unterhaltung bietet Ajas Streich durchaus. Nur kristallisiert sich hier heraus, dass komplexere Handlungen womöglich jemand Erfahrenerem überlassen werden sollten. Denn mit Unterstützung eines ausgefeilteren Skripts hätte "Mirrors" Potenzial gehabt, ein sehr guter Film zu werden. So bleibt ein routinierter und effektiver Beitrag mit einem starken Hauptdarsteller, reichlich Grusel und einem netten Schlusstwist, der die Lücken des Drehbuchs von vorhin nicht stopft aber zumindest ein klein wenig vergessen macht.
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Isolation 2011/07/30 21:30:34
Antwort löschenIch fand den scheiße. :-P
hoffman587 2011/07/30 21:33:08
Antwort löschenNaja so ausstrucksstark fand ich Sutherland auch nicht^^, aber gut, ich fand eher so uninteressant, nicht wirklich fesselnd, wenn auch schon irgendwie interessant, aber das Endprodukt konnte mich leider nicht so überzeugen:)
hoffman587 2011/07/30 21:36:45
Antwort löschen@Iso: Oh, Bärchen, wass gabs den von dir?
seven 2011/07/30 22:52:04
Antwort löschenStory schwächelt, aber ansonsten hab ich wenig zu bemängeln. Aber gibt natürlich bessere Film von der Art.
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Göksel Algan 2011/08/27 05:52:15
Antwort löschenErneut sehr gut geschriebener Text. Kann man nicht gut genug loben wie ich finde. Wenn ich vor dem PC sitzen würde, versuchen würde ebenfalls so eine detaillierte Analyse über den Film zu schreiben, würde ich es egal bei was für einer Mühe wohl nicht besser hinkriegen. Thumbs up!
seven 2011/08/31 13:32:49
Antwort löschen@Göksel Algan: Vielen, vielen Dank! :)
-Benson94- 2011/07/18 22:04:04
Kommentar löschenSpieglein Spieglein an der Wand,muss ich mir wieder mal ein plumpes,von Hollywood erzähltes Remake eines asiatischen Horrorfilms antun?.... Zunächst muss ich erwähnen,dass der Film einzig und allein von Kiefer Sutherland lebt,was dem Film aber nur gut tut.Denn er spielt den heruntergekommenen Ex-Cop mit einer unglaublichen Intensität und Zerrissenheit, die einfach nur beeindrucken kann. Zwar muss man gestehen, dass er ab und an in seinen Jack Bauer Modus verfällt, doch wirklich krumm nehmen kann man ihm das auch nicht, sorgen diese Momente doch für kurzweilige Auflockerung.
Stylish und optisch war das ganze ebenfalls eine Augenweide,denn neben dem stimmungsvollen,blutigen (sehr blutigen) Opening und dem düsteren Setting mit den beeindruckenden Spiegelbauten hat man eine sehr,sehr deftige Splatterszene serviert bekommen,welche sogar mich staunend am Bildschirm zurückließ...da müssen meine Freunde von der Freiwilligen Spinner Kontrolle wieder mal ihr Mittagsschläfchen gehalten haben. Obwohl ich zeitweise während des "Finalkampfes" (Pff...) die Hände überm Kopf zusammenschlug,konnte die,ja ich behaupte mal einfach geniale Schlusssequenz dieses teilweise stattfindende Embargo etwas wettmachen und mich doch zufrieden die open-Taste meines Blu-Ray Players betätigen lassen.
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seven 2011/07/18 22:07:24
Antwort löschenIch weiß genau,, welche sehr deftige Szene du meintest, da hat selbst mir schon das Zusehen weh getan. Sehr denkwürdiger Abgang von Amy Smart.
-Benson94- 2011/07/18 22:19:00
Antwort löschenBin mal gespannt wann ich mal wieder sowas zu Gesicht bekomme...wenn man bedenkt,dass bei der restaurierten Blu-Ray Fassung von The Frighteners,die ich mir gestern gekauft habe 5(!)Minuten rumgechnippelt wurde hab ich da so meine Bedenken...warum der ab 18 ist eh unerklärbar.
spemikk 2011/07/12 00:24:50
Kommentar löschenIm Laufe des Films bekommt der Zuschauer eine düstere, magische Stimmung zu spüren, die wenige Horrorfilme zu leisten vermögen. Ein exzellent aufgelegter Kiefer Sutherland spielt wunderbar die Rolle des Ex-Bullen, welcher sich allmählich in die Geheimnisse der Spiegel reinfindet. Leider hat der Filme ein paar Schwächen in der Story, was letzten Endes zu einer durchschnittlichen Wertung führt für einen durchaus sehenswerten Film!
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J0J0 2011/06/08 01:43:24
Kommentar löschenDie Vorlauf- und Kennenlern-Phase, die beim durchschnittlichen Horrorfilm etwa das erste Drittel der Laufzeit einnimmt, entfällt hier weitgehend. Dafür werden die wenigen guten (weil subtileren) Schockmomente in den ersten 20 Minuten untergebracht. Den Rest sitzt man zunehmend gelangweilt weg, schließlich nimmt die Story alberne Wendungen, die Effekte werden plump und ungruselig, der Plot erklärt sich und das Unheimliche tot. Irgendwann mussten wohl ums Verrecken Set und Hauptdarsteller eines gescheiterten Hillbillykannibalenfilmprojekts untergebracht werden. Oder was sollte das? Um warum kam Amy Smart nur so kurz vor? Die vorletzte Szene verstört mit ekligen Sachen, Explosionen, Steinschlag, Wasser, Krach und Geballere. Das Ende schließlich ist ganz nett, aber bei dem Thema nicht so wahnsinnig originell... schade drum! Spiegel sind unheimlich, "Mirrors" ist es kaum.
Zu einer besseren, subtileren und vieldeutigeren Umsetzung des Themas s. u. => "The Broken".
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primatemike 2011/06/04 22:35:38
Kommentar löschenGut inszenierter Gruselfilm mit 2 heftigen Splatter-Szenen... Hat einige Längen- kann man sich aber ruhig mal anschauen.
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dracula007 2011/05/29 19:10:23
Kommentar löschenGanz netter Grusel, der aber wegen des durchwachsenen Drehbuchs denn Spannungsbogen manchmal durchhängen lässt. Dennoch solide umgesetzt und mit dem ein oder anderem Schockmoment bestückt unterhält der Film dennoch recht gut.
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Isolation 2011/05/15 16:49:27
Kommentar löschen"Mirrors" gruselt überhaupt nicht und kann nur sehr selten Spannung erzeugen. Der ganze Film wirkt wie ein zusammengewürfelter Misthaufen, der so gar nicht funktioniert und auch keine eigenen Ideen in Petto hat. Auch Kiefer Sutherland bietet immer nur die selben Emotionen und sorgt für keine positiven Aspekte. Das Finale im Film erinnert schon fast an ein Videospiel, wirkt dazu noch lächerlich und dämlich - rundet dieses Spektakel eben passend ab.
Einzig die Atmosphäre im verlassen Kaufhaus und der Soundtrack können überzeugen.
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hoffman587 2011/05/15 17:06:22
Antwort löschenAlso zu meiner Meinung ich gebe dir recht, Kiefer Sutherland naja, aber ich finde ihn irgendwie cool, die Idee finde ich ganz nett, aber mit Atmosphäre und Sound gebe ich dir recht.
Kurz, aber gut.
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Isolation 2011/05/15 17:55:35
Antwort löschenKlar, die Idee ist ganz nett, aber eben auch nur ein Remake. Und danke für's Kommentar und Bewerten... :-)
hoffman587 2011/05/15 18:01:30
Antwort löschenMach ich wie immer sehr gerne:)
simvlacrvm 2011/05/11 14:09:16
Kommentar löschenGenau das ist der Grund, warum ich keine Horrorfilme schaue. Mieses Drehbuch und fehlende Spannung werden zugeschüttet mit sinnfreien Schockmomenten, womit nichts Anderes gemeint ist als schnelle Bild- und Lautstärkewechsel. Zum kotzen. Kann mir jemand gute Horrorfilme nennen, die darauf verzichten?
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duffy 2011/05/11 14:14:40
Antwort löschenGute Horrorfilme sind in diesem Jahrtausend leider Mangelware.
simvlacrvm 2011/05/11 16:40:22
Antwort löschenIch nehm auch welche aus dem Letzten.
Jack_Torrance 2011/05/22 13:06:03
Antwort löschenJack Torrance bleibt sich treu und empfiehlt "Shining" !
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simvlacrvm 2011/05/28 12:00:29
Antwort löschenAlternativen?
J0J0 2011/06/08 01:45:02
Antwort löschenDie bessere Alternative zu "Mirrors" ist sicherliche "The Broken". Ähnliches Thema, aber bessere Umsetzung auf allen Ebenen.
brigerbaerger 2011/04/23 18:31:54
Kommentar löschenSolider Grusel-Thriller mit dem immer wieder gern gesehenen Kiefer Sutherland. Hätte noch besser werden können, wenn die Schlusssequenz mit dem Monster nicht gewesen wäre. Ansonsten ist der ganze Film rund ums Thema "Spiegel" ordentlich umgesetzt und man sieht (jedenfalls kurz) nach dem Film ganz anders in einen Spiegel...Teil 2 liegt auch noch vor mir - mal schauen, was der so bringt...
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