Mitgefühl, Weisheit und Humor
Mitgefühl, Weisheit und Humor (2009), DE/NL Laufzeit 89 Minuten, Dokumentarfilm, Kinostart 12.11.2009
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von Boris Penth,
Sogyal Rinpoche gilt im Westen neben dem Dalai Lama als einer der wichtigsten Lehrer des Tibetischen Buddhismus. Er ist Gründer der weltweiten Organisation RIGPA und Autor des millionenfach verbreiteten Werks “Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben”. Geboren in einer wohlhabenden Familie, die den Buddhismus seit Generationen förderte, kam er als Kind in das Kloster seines späteren Meisters Jamyang Khyentse Chökyi Lodrö, einem der angesehensten Lehrer seiner Zeit. Dieser erkannte ihn als Reinkarnation von Tertön Sogyal an, einem Lehrer des 13. Dalai Lamas. 1959, als der Dalai Lama nach Indien flüchtete, führte auch Jamyang Khyentse die ganze Familie auf einem langen Pilgermarsch nach Sikkim. Das kleine Königreich im Himalaya wurde zur neuen Heimat von Sogyal Rinpoche. Dort erfuhr er seine weitere buddhistische Ausbildung. Als junger Mann ging er nach Cambridge, um Vergleichende Religionswissenschaften zu studieren. Mit der westlichen Mentalität vertraut, diente er jahrelang großen Meistern als Übersetzer und bereitete den ersten Besuch des Dalai Lama in Europa vor. Der Film kehrt an die Stätten seiner Kindheit zurück, zeigt nie gesehene Aufnahmen von Tempeln und Wirkungsstätten großer Meister in Sikkim und entfaltet die Grundessenz buddhistischer Weisheitslehren: von der Meister- Schüler-Beziehung über die tibetische Tradition reinkarnierter Tulkus bis zu den Lehren über Leben und Sterben. Im Mittelpunkt des Wirkens von Sogyal Rinpoche steht heute der von ihm in Südfrankreich gegründete Tempel Lerab Ling. Dort werden derzeit mehrere hundert Menschen auf einem 3-Jahres-Retreat in die Tiefen buddhistischer Tradition eingeführt. Teilnehmer berichten über ihre Erfahrungen und John Cleese, der großartige Schauspieler und Mitbegründer der legendären Monty Python Gruppe, trägt zu verblüffenden Einsichten bei. Als einer der letzten Lehrer, die noch in Tibet geboren wurden, und zugleich im Westen verwurzelt, gelingt es Sogyal Rinpoche wie nur wenigen die Essenz der uralten Lehren den Menschen hierzulande nahe zu bringen – oftmals durchzogen von seinem ansteckenden Humor.
HandlungSogyal Rinpoche ist Gründer der weltweiten Organisation RIGPA und Autor des millionenfach verbreiteten Werks „Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben“. Als junger Mann kam er in den Westen, studierte Vergleichende Religionswissenschaften in
Cambridge und bereitete den ersten Europa-Besuch des Dalai Lama vor. Die Dokumentation porträtiert diesen bedeutenden buddhistischen Lehrer, kehrt an die Stätten seiner Kindheit zurück, zeigt nie gesehene Aufnahmen von Tempeln und Wirkungsstätten großer Meister in Sikkim und
entfaltet die Grundessenz buddhistischer Weisheitslehren: von der Meister-Schüler Beziehung über die tibetische Tradition reinkarnierter Tulkus bis zu den Lehren über Leben und Sterben. Dabei trägt auch John Cleese, der großartige Schauspieler und Mitbegründer der legendären Monty
Python Gruppe, zu verblüffenden Einsichten bei.
Als einer der letzten Lehrer, die noch in Tibet geboren wurden, und zugleich im Westen verwurzelt, gelingt es Sogyal Rinpoche wie nur wenigen die Essenz der uralten Lehren den Menschen hierzulande nahe zu bringen – oftmals durchzogen von seinem ansteckenden Humor.
QuelleTAO Cinemathek
Cast & Crew
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Boris Penth
Regie
Schauspieler
- Genre
- Dokumentarfilm
- Ort
- Tibet
- Handlung
- Buddhismus
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Kritiken (1) — Film: Mitgefühl, Weisheit und Humor
Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst
Kommentar löschenDie Intelligenz und die außergewöhnlichen Fähigkeiten Rinpoches werden durchweg gelobt, kritische Frage jedoch nicht gestellt, die weltlichen Brüche in seiner Biografie finden keine Erwähnung. Leider blieben auch die Ausführungen zum Buddhismus oft formelhaft und werden seiner philosophischen Dimension nicht gerecht; vieles wird angetippt, nur wenig vertieft. Im letzten Drittel des Films bestätigt sich der Eindruck, dass hier Buddhismus „light“ für westlich Gestresste nach Art eines Imagefilm verkauft werden soll.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare
Kommentar schreibendgk 2009/12/07 07:57:04
Kommentar löschenWas ist der tibetische Buddhismus und was kann er der westlichen Welt bringen? Mehr als Einführung hierzu kann ein Kinofilm nicht leisten und das tut dieser Film in einer gelungenen, abwechslungsreichen Weise. Zentriert um den Meister Sogyal Rinpoche, sein Leben und Werk hören wir die alte, neue Botschaft von einer Religion ohne Aggression, ohne Expansionsdrang, zentriert auf das Innere und die Macht der Meditation und Gedanken. Empfehlenswert.
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