Mitte Ende August

Mitte Ende August (2009), DE
Laufzeit 92 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 30.07.2009

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6.6 Kritiker
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4 Community
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von Sebastian Schipper, mit Marie Bäumer und Milan Peschel

Verliebt und glücklich erreichen Thomas und Hanna ihr neues Haus auf dem Land, wo sie den Sommer zusammen verbringen wollen. Doch unerwartet kündigt sich Friedrich an, der Bruder von Thomas, der gerade von Frau und Kind verlassen wurde. Als kurz darauf noch die junge Augustine zu Besuch kommt, beginnt für das Paar eine Zeit, in der erst ihre Liebe und Loyalität – schließlich ihr Respekt bis an die Grenzen ausgelotet wird.

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Kritiken (4) — Film: Mitte Ende August

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.0Sehenswert

Ein Film der in Atmosphäre, Bildern (Kamera: Frank Blau) und Inszenierung französisch anmutet, und der von sommerlich leichter Ironie durchzogen ist. Es geht darin um das Leben der "Thirtysomethings", der Mittdreißiger, die Ermattung der erotischen Attraktion, und um die Gefahren der neobourgoisen Spießigkeit, denen man in diesem Alter umso leichter erliegt. Gerade in diesem Vortasten in die Abgründe modernen Beziehungslebens ähnelt "Mitte Ende August" einem anderen deutschen Film: Maren Ades Berlinale-Gewinner "Alle Anderen". Der belegt gerade mit seinen überraschend hohen Besucherzahlen, wie sehr sich das Publikum offenbar nach einfachen, vermeintlich banalen Geschichten sehnt, die "mitten aus dem Leben gegriffen" sind. Es müssen nicht immer deutsche Geschichtshelden oder Antihelden und amerikanische Spezial-Effekte sein.[...]
So erscheint Schippers Film alles in allem heiter, weise und erstaunlich gelassen - wunderbar schwereloses, traumverlorenes Kino.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.0Herausragend

Die moderne Variante des jungen Regisseurs aus Hannover wirkt wie beiläufig aus der Hand gefilmt, ist in den vorgeführten Gefühlen jedoch ungeheuer präzise und mitreißend. Der See spielt in beiden seine dramatische Rolle, das Ende ist bei Schipper eher erreicht, aber offen. Nach „Ein Freund von mir“ (2006) und „Absolute Giganten“ (1999) gelang Sebastian Schipper ein leichtes, kluges, reifes und packendes Meisterwerk des Gefühlsaustausches und der Beziehungsenttäuschung. Die starke, schwere Musik von Vic Chesnutt setzt dem Kunststück ein i-Tüpfelchen auf.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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7.5Sehenswert

Die Vorlage stammt zwar von Goethe, doch wenn man dies nicht wüsste, merken würde man es nicht. Mehr als das Grundkonstrukt hat Regisseur Sebastian Schipper („Ein Freund von mir“) nicht übernommen aus dem Romanwerk „Wahlverwandtschaften“ des großen Literaten und sie in die Gegenwart verpflanzt. Sein Protagonistenpärchen hört auf die Namen Hanna (Marie Bäumer) und Thomas (wie so oft der liebenswerte Chaot: Milan Peschel). Die beiden haben auf dem Land ein heruntergekommenes Häuschen gekauft, das sie nun in ihren Ferien in Eigenregie auf Vordermann bringen wollen.
Die Zweisamkeit unterbricht ein Anruf von Thomas’ älterem Bruder Friedrich (André Hennicke), der von Frau und Kindern verlassen wurde sowie seinen Job verloren hat und nun anfragt, ob er Hanna und Thomas besuchen kann, um auf dem Land den Kopf frei zu bekommen und sich Gedanken über einen Neuanfang zu machen. Hanna ist von der Idee nicht sonderlich begeistert und stimmt nur unter der Bedingung zu, dass auch ihre Patentochter Augustine (Anna Brüggemann) sie besuchen kommt. Damit wäre die Versuchsanordnung gesetzt: Zwei Frauen und zwei Männer treffen aufeinander, kreisen um sich selbst, ums jeweils andere Geschlecht und es dauert nicht lange, dann ist beziehungstechnisch nichts mehr so wie es einmal war.
Das Bäumchen-wechsel-dich-Spiel ist zwar nicht grade originell und so lebt diese sommerliche Beziehungstragödie vor allem von zwei Dingen: Der tollen Ensembleleistung ihrer Schauspieler (allen voran einer erstklassigen Marie Bäumer) sowie von Schippers stimmungsvoller und leichthändiger Inszenierung. Das aus dem Leben gegriffene Geschehen rund um das im Nirgendwo gelegene Landhaus wird mit einer flexibel-spontanen Handkamera im leinwandbreiten Bildformat eingefangen und von den Sounds von US-Singer und Songwriter Vic Chesnutt unterlegt. So sommerlich-lässig kann Goethe sein!

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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film

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3.0Schwach

Als Liebestragödie mit eher heiterem Beginn, als Beziehungsporträt, als Ferienschicksalsdrama, als Vierecksgeschichte aus unserer Gegenwart? Und wenn sie als eins davon oder alles zugleich überzeugte - ich kann's nicht sagen, weil von den "Wahlverwandtschaften" als Vorlage, wie ich zugebe, von Anfang bis Ende bedrängt -, wozu dann Goethe? Eine Antwort darauf müsste der Film geben. Mir scheint eher, dass er sie letztlich verweigert - und darum nicht einmal als das reüssiert, was er sein könnte, wollte er nicht auf diffuse Weise doch mehr.

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Kommentare (14) — Film: Mitte Ende August

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statist

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein wunderschöner, leichter und schmerzlicher Sommerfilm. Es war ein einziger Genuß, zu zuschauen. Einzig der Partnertausch war vielleicht etwas konstruiert.

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Sinister Kid

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Bewertung5.0Geht so

Ein Kammerspiel, das im Medium Film nicht so recht wirkt. Besser was für's Theater, vermute ich. Einerseits ist der Film sehr langsam erzählt, andererseits werden die Konflikte nicht richtig entwickelt. Man fragt sich nach anfänglichem Sommerhäuschen-Heididei: Warum ist diese Beziehung nun plötzlich dem Abgrund so nah?

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dbeutner

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Bewertung3.0Schwach

Tja, das war schon ein Hammer. Vier, zeitweise sechs SchauspielerInnen ohne Gespür fürs Schauspielern, aber voll auf Droge. Bzw. mitunter kommt das Gefühl auf, einem der Charaktere zuflüstern zu müssen: "Komm, nimm endlich mal wieder Deine Pillen, so wie Du Dich hier aufführst geht's echt nicht."

Das Drehbuch ist schon eine Zumutung, die Dialoge im Wesentlichen haarsträubend, aber die Umsetzung macht es keinen Deut besser. Die bleierne Schwere, die schon beginnt, bevor sie da sein kann: Schlicht peinlich.

Fremdschämfaktor 10. Leider ist der Film sogar (knapp) unter der Kategorie "so schlecht, dass es schon wieder lustig ist". Nein, solche Filme sind besser. Hier tut's dann doch schon wieder weh.

Was mich mehr als irritiert: Das sieht man doch! Ich behaupte, das ist weit weit weg von jeder "Geschmacksfrage", das ist handwerklich einfach so grausam, allerunterste Kategorie, das ist eine Beleidigung des Filmhandwerks und der Filmkunst zugleich! Da geben Leute 9 Punkte? Irritierend irritierend...

Dabei ist Drehbuchautor und Regisseur Sebastian Schipper noch nicht einmal jemand, der noch nie etwas produziert hätte, was man sich ansehen kann. "Absolute Giganten" von 1999 ist gewiss kein großer Reißer, aber hat noch Charme (mit dem viel zu früh verstorbenen Frank Giering). "Ein Freund von mir" von 2006 ist schon eher gut zu nennen, wobei Schipper hier Darsteller an der Front hatte (Brühl/Vogel), die's auch einfach können.

Aber vielleicht ist das die Krux: Schipper wird in seinen Werken eventuell nur durch DarstellerInnen gerettet, die dumpfe Dialoge entweder "immer noch gut aufsagen können" oder vielleicht sogar etwas eigene Ideen beisteuern und das Werk dadurch vom an-die-Wand-fahren retten. Beides war in diesem Film offensichtlich nicht der Fall.

Lieber Deutscher Film, Du /kannst/ mehr...

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Knutrobert

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Ach Deti, Du alter Vernichter! Muss ich mir die Tage gleich nochmal anschauen um zu sehen wer recht hat. Ich vermute meine 9.0 Punkte sind genau richtig ;-)


dbeutner

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Ein Zuschauer ohne Gespür fürs Schauspielern, aber voll auf Droge, reicht ja mitunter auch, um glücklich zu sein ;-) Nee, das ist echt weit über die Schmerzgrenze hinaus, von sowas muss ich meine Darmentzündung bekommen haben...

Wie ich jetzt die Tage erst erfahren habe, ist Schipper von Haus aus Schauspieler, der sich dann meinte, in den Regiesessel worfen zu müssen. Das macht untermauert auch meine These des vorletzten Absatzes. Schuster, bleib bei Deinen Leisten...


ordem1988

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Bewertung7.0Sehenswert

in der tat spärliche dialoge die einen nicht so ganz begreifen lassen warum alles jetzt so gekommen ist... dennoch die emotionen reißen einen mit und das macht den film zu etwas besonderen....

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kristallrainer

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Bewertung7.5Sehenswert

Sebastian Schippers kann auch mit seinem dritten Film ( nach dem großartigen Debüt "Absolute Giganten" und dem ebenfalls starken "Ein Freund von Mir") das hohe Niveau locker halten. Die Vorlage stammt von Goethe ("Wahlverwandtschaften") und ohne das Original zu kennen, gefiel mir die Geschichte sehr gut. Die insgesamt nur sechs Schauspieler - davon spielen nur vier über längere Dauer - sorgen aufgrund ihrer sehr unterschiedlichen Charakterzüge nicht für Langeweile. Sicher kommt dieses Melodram anfangs sehr gemächlich daher,aber irgendwie auch sehr passend zum Gemütszustand Mitte oder auch Ende August.

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bibi_kiddo

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Bewertung6.5Ganz gut

vom anfang der mit ein paar wirklich schlechten dialogen bestueckt und eindeutig zu langweilig gestaltet wurde und der werten anna brueggemann mal abgesehen bin ich positiv ueberrascht.

mitreisende emotionen die nicht totgeredet werden muessen, kaum erwaehnt werden und meist nur zu fassen sind, in dem man den hier wirklich guten schauspielern in die seele guckt.
sehr schoen inszeniert und umgesetzt.
die schwere laesst den zuschauer mitfuehlen und reist ihn mit.
schade eben nur, dass das erst ab der mitte des films wirklich gelingt.

ganz gross auch der auftritt von gerd voss, der den pervers scheinenden wiederling ohne hoffnung und in voelliger selbstaufgabe, mit ueberlebensnotwendiger ironie zum eigenen leben, sehr gut spielt.

alles in allem- sehenswert

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mar (-ion-)

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Bewertung7.5Sehenswert

schönes ruhiges beziehungsdrama, indem schipper abermals sein gespür für den moment beweißt.

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Scout_Finch

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Bewertung7.0Sehenswert

der film hat mich doch sehr überrascht, schon weil ich mit goethes wahlverwandtschaften schon ein bisschen gähnen assoziiert hatte. dass der film auf seinem höhepunkt dann solch eine bedrückende und beklemmende stimmung erreicht, war für mich (aufgrund des doch sehr langatmigen einstiegs) so nicht abzusehen. weil er das erreicht hat, bekommt er die gute wertung, allerdings wurde für mich dieses angespannte gefühl nicht wieder aufgelöst und irgendwie war es unbefriedigend und niederschmetternd, als der film dann zuende war.

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annaberlin

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Bewertung6.0Ganz gut

Das Problem dieses Films gleicht vielen deutschen Filmen: Diese "Tristesse allemande" nervt! Langsame, schöne Bilder vom ländlichen Ferienhaus und vier Protagonisten untermalt mit melancholischer (nach 30 Minuten schon nervender) Musik reichen nicht, um mir einen guten Film zu bescheren. Was ist nur los mit dem deutschen Film, dass ständig dieses Bedrücktsein in die Kamera gedrückt werden muss? Alles ist schwerfällig, jeder hat sooooo schlimme innere Konflikte und man spricht hochliterarische Dialoge. Das ist eindeutig Schippers schlechtester Film bislang, denn das Drehbuch ächzt unter Luftblasenproblemen. Vielleicht sollte er mal einen über glückliche, lebensbejahende Deutsche machen? Dass ich ihn dennoch zu Ende sah, lag an Milan Peschel, den ich ganz toll finde, und Marie Bäumer. Auch André Hennicke tat seinen Job gut.

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Knutrobert

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Bewertung9.0Herausragend

Ruhe und Lebendigkeit, Witz und Tragik zeichnen "Mitte Ende August" aus. Tolle Charaktäre (allen voran der völlig schräge Thomas, brilliant verkörpert von Milan Peschel)tragen den Film immer wieder von sehr ruhigen, Bildgewaltigen Momenten zu witzigen, skurrilen Szenen. Ich kenne Goethes Vorlage für den Film nicht, weiß aber dass der Regisseur Sebastian Schipper (sehr sympatischer Typ, hab ihn gerade im Publikumsgespräch nach dem Kino erlebt) daraus ein wunderbares, in sich stimmiges, Drehbuch entwickelt hat, was am Ende (schönes Ende!) auf voller Linie überzeugt. Lediglich die Diskussionen im Film wirkten manchmal sehr geschauspielert und dadurch etwas unecht, was vor allem bei Marie Bäumer auffiel (die sonst aber durchaus solide spielt). Manchmal nervte die unscharfe Kamera auch ein bisschen, was aber nie wirklich störend war. Fazit: Sehr Gutes deutsches Kino - auf jeden Fall anschauen!

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Miss Sophie

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film hat einige wirklich gute Szenen, tolle Schauspieler und regt zum Nachdenken an, bleibt dabei aber auch unterhaltsam. Mein Fall war es trotzdem nicht so hundertprozentig, dazu fand ich es manchmal ein wenig zu theatermäßig inszeniert und es dauert ein bißchen, bis die Handlung in Schwung kommt.

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Herr Marcus

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mut zur Ruhe und zur Enge. Wie erholsam. Und dann Beunruhigung und dieses unfassbare Gesicht von Frau Bäumer in groß. Man ist schon nah dran an der eigenen Biographie und dann wieder nicht. Ein Glück. Auch dass Schipper wieder berührende Filme macht. Aus diesem Goethe könnte echt was werden, super Drehbuch.

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lucie

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vor gefühlten 100 Jahren habe ich schon mal einen Versuch gesehen, Goethes Wahlverwandtschaften filmisch darzustellen. Damals fand ich den Film doof und habe ihn nicht verstanden. Dieser Film ist grandios von den wunderbaren Schauspielern gespielt. Es ist gelungeen kompakten Inhalt locker auf die Leindwand zu pinseln. Doch auf Grund des schweren Inhaltes ist es etwas schwer verdaulich und wird sich nicht in einen Reihe mit leichten Sommerfilmen einreihen können. Doch wer diese Schauspieler mag wird auf seine genußvollen Kosten kommen. Also anschauen!!!!!!!!!!!!!

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ukneecorn

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Bewertung9.0Herausragend

Von dem Film war ich richtig überrascht.
Ich hätte nie gedacht, dass so schöne Bilder und überzeugende, witzige Schauspieler auf der Leinwand sein würden. Der Regisseur wird sich gemerkt! Feine Sache dieser Film. Schön fand ich auch die sommerliche Stimmung in dem Film, nach genau der ich mich sehne.

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