[...] Die bittere Schärfe des Films mit viel Witz und schwarzem Humor (Galgenhumor!), sollte zum Anlass genommen werden, über den „Fordismus“ nachzudenken, über die standardisierte Fließbandfertigung (Taylorismus) und die „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley.
Man könnte sagen: „Moderne Zeiten” ist für das fordistische Zeitalter, was Kubricks „2001: A Space Odyssee” für die Postmoderne ist. So unterschiedlich beide Filme in ihrer Konzeption, ihrer Inszenierung, ihrer Darstellung auch sein mögen, so ähnlich sind sie doch in ihrer tiefgehenden und prinzipiellen zivilisationskritischen Grundaussage. Dass „Try it again”, das am Schluss von Kubricks Meisterwerk durchscheint, stellt sich bei Chaplin dar als unverbrüchlicher Optimismus des Tramps, der zum Fabrikarbeiter wurde, und wieder zum Tramp werden musste, dem nur die Kunst, das Varieté, das Spielerische bleiben, um zu leben und zu überleben. Try it again. Das Verlorensein, der Verlust, das Defizit bekommen den Tramp nicht klein.
nicht mein lieblingschaplin ... aber dennoch ganz große kunst!
wunderbar, wie viel man mit so wenigen worten ausdrücken kann und meine liebe zu stummfilmen wächst immer mehr!
zeit für "the artist" ;)
"Modern Times" ist zweierlei: Der erste Teil mit seinen zahlreichen Gesellschaftskritiken in Bezug auf das Arbeiterleben usw. wirkt wie ein humoristischer Gegenpol zu Fritz Langs "Metropolis", wobei in der zweiten Hälfte schon eher eine RomCom entsteht. Dies passt aber gut, so gibt es was fürs Hirn und was fürs Herz. Die Geschichte des Tramps wird wie immer auf liebenswerte Weise präsentiert, indem wie bei einer Art Road Movie immer wieder neue Gestalten und Schauplätze zum tragen kommen. Der Tramp bemüht sich für sich und seine Freundin ein besseres Leben zu erreichen, wobei das Ende nicht nur Zeugnis der Zeit, sondern auch Moral ist: Trotz den "Moderne[n] Zeiten" sind beide von Armut geplagt, haben aber immer noch sich.
Nicht ganz, aber so in der Art: Hab mir die Chaplin Box kurz vor Weihnachten selbst geschenkt :D Es folgen noch "Der große Diktator", "Goldrausch" und "Rampenlicht" ... Hab aber auch noch die Klassiker "Wir sind keine Engel" und "Ist das Leben nicht schön?" rumliegen, also habe ich noch ein bisschen was vor ;)
Modern Times.
"Buck up-Never say die.
We'll got along"
Ein Film braucht keine großen Worte, keine grandiosen Effekte. Was ein Film braucht ist Gefühl-und das hat Modern Times. Man spürt die Liebe, die in den Film gesteckt worden ist in jeder Szene. Chaplin entschied sich, auch wenn der Tonfilm schon erfunden war, keine Dialoge einzubringen und gerade das macht den Film so einzigartig. Chaplins Pantomime ist einfach fantastisch. Aber nicht nur seine unfraglich grandiose Schauspielkunst macht den Film so einzigartig. Die Geschichte des kleinen Tramps der in der Zeit der Industrialisierung "unter die Räder" kommt ist einfach herzzereißend. Der Film glänzt mit der satirischen Kritisierung der Misstände der damaligen Zeit . Dieses geschieht aber nie mit erhobenen Zeigefinder sondern auf eine sympatische und einfach verdammt lustige Art.(vor allem die Szene mit der Maschine, die die Arbeiter beim arbeiten am Laufband ernähren soll ist zum schreien komisch )
Außerdem zeigt der Film die wunderbare Liebesgeschichte zwischen dem Tramp und einem obdachlosen Waisenkind. Das Schlussbild des Filmes lässt einen dann nur noch dahinschmelzen.
Insgesamt schafft es Modern Times politische Statements,Humor und Romantik fantastisch zu vereinen.
Chaplin gehörte eben zu den ganz Großen des Filmgeschäfts.
Chaplin war und ist einer der wenigen wirklichen Genie´s in der Filmbranche. Viele haben das Talent, aber Chaplin war ein Genie - wegweisend für die Zukunft. Menschen lachen auch noch nach xig-Jahrzehnten wenn sie seine Filme sehen.
Das, was mich an diesem Film am meisten fasziniert ist die Tatsache, das man sich diesen Streifen nach 75 Jahren Filmgeschichte immer noch anschauen kann. Klassiker hin oder her ein Film ist nicht gut weil er alt ist, ein FIlm ist gut weil er gut ist ! Und an jenem Abend fühlte ich mich für angenehme 87 Minuten wirklich gut unterhalten. Slapstick ist die schwierigste Art guten Humor zu erzeugen, ohne dabei ins Lächerliche abzurutschen und wer könnte ihn besser beherschen als sein geistiger Vater und Filmikone Charles Chaplin ?
Kleiner man mit Hitler-Bart (Ja ich weiß Hitler war später, aber wie will man das Ding sonst nennen) und kindlicher Genialität, WItz und dem sanften Hauch von Sozialkritk. Wie kann man diesen Menschen nicht mögen ?
Charmant und sympatisch tanzt Chaplin durch diesen Film und die durchindustrialisierte Welt. Zwar sind die Slapstick-Einlagen der 30er-Jahre heute nicht mehr zum schiessen, da man einfach schon zu viel gesehen hat, aber von der Liebe die Chaplin in seine Filme steckte könnten sich auch heute noch einige eine Scheibe abschneiden. Ebenso zauberhaft - Paulette Godard. Einfach ein Film, der einem ein gutes Gefühl gibt.
Das Thema von "Moderne Zeiten" ist auch im Jahre 2010 aktuell. Das allein zeigt schon wie sehr Chaplin seiner Zeit voraus war, und ist Grund genug diesen Film als "Meisterwerk" zu titulieren.
Doch der Film schafft es auch durchgehend zu unterhalten: Z.B. Mit der liebenswerten Paulette Goddard (deren Hintergrund auch sehr gut erzählt wird) und selbstverständlich mit einem Chaplin-typischen Gagfeuerwerk, das trotz der Aneinanderreihung von Lachern einfach niemals plump wirken will.
Das Schlussbild trotz dann der durchaus verständlichen Frustration der Figuren, mit einem hoffnungsvollen Ende, das man genauso wenig wie den gesamten Film schnell vergessen wird. Klassikerstatus absolut berechtigt!
Smile! Moderne Zeiten zaubern mir immer ein Lächeln aufs Gesicht, das häufig in einen lautes Lachen ausbricht. Bis heute verbindet niemand so sehr Freude, Sehnsucht und Hoffnung mit so genialen Slapstickeinlagen wie Gott Charlie! Ein Balken rutscht ins Genick, ein unfertiges Schiff ins Wasser, ein Tisch klappt zusammen, eine Tür führt ins knöcheltiefe Wasser, ein blinde Rollschuhfahrt wird zum immer noch aktuellen Sinnbild für eine unbekannte Fahrt, stets am Abgrund entlang. Und immer wieder unglaublich tolle Clownsnummern dazwischen, so selbstverständlich, wie die unvergleichlich leckeren Butterkrümel auf dem Streuselkuchen meiner Oma. Ihren Kuchen hätte ich nie kritisiert und Charlie Chaplins Filme eben auch nicht. Sie sind immer herausragend und häufig einsam... ganz, ganz weit oben! Danke, Charlie, für die vielen schönen Stunden... die du mir noch schenken wirst! Smile!
Bis jetzt der beste Film, den ich von Chaplin gesehen habe.
Charlie bekommt während der Akkordarbeit am Band einen Nervenzusammenbruch.Als er dann wieder aus dem Krankenhaus entlassen wird, versucht er sich in der schnell lebigen Zeit zurecht zu finden. Die Geschichte wird sehr intelligent und mit viel Humor erzählt und sie passt auch noch in die heutige Zeit.
Chaplin ist ein Meisterwerk gelungen das mit hohem Tempo erzählt wird und einen gehörigen Schuss Sozialkritik enthält.
Auch wenn die so hoch angepriesene Sozialkritik nur zu Beginn wirklich zum Tragen kommt und zum Ende hin etwas abfällt - der grenzenlose Optimismus ist in dieser Form kaum in einem anderen Film zu sehen. Dazu noch Chaplins grandiose Leistung (sowohl schauspielerisch als auch "physisch"), guter bis absolut genialer Humor (vor allem die Fabriksequenzen sind zum Schreien komisch) und das unvergessliche, perfekt gestierte Lied gegen Ende ergeben eine herzliche Komödie mit Hintersinn, die trorz des hohen Alters zu begeistern weiß und um einiges witziger ist als die meisten heutigen "Komödien".
Die Kritik des Films ist wohl immer noch aktuell ;)
der Mensch wird Sklave seiner eigenen Schöpfung, OK jetzt weiß ich woher die Grund Idee von Matrix kommt *lach*
Chaplins wahrscheinlich umstrittenster und politisch eindeutigster Film, der ihm in Amerika viele Feinde beschert hat.
Für mich und viele andere der Beweis dafür, dass der Stummfilm zu unrecht gestorben ist.
Auch wenn ich mich hier nicht in endlose Beweihräucherungen Chaplins Person ergeben möchte, so sind muss doch feststehen, dass Chaplins Leistung unglaublich und bis dato unerreicht ist.
Eine dermaßen gleichsam unterhaltsame, wie auch ergreifende Satire über die schlimmsten Auswüchse kapitalistischer Verwertungslogik gab es nie wieder. Mit einer unglaublichen Präzision stellt er - wie auch in der große Diktator - die Zukunft und die Gegenwart in düsteren Farben, aber mit einer unglaublich tiefgehenden Melancholie dar.
Selten hat ein Mann im Filmgeschäft mehr für seine Prinzipien und Ideale eingestanden als Chaplin. Er wurde von vielen für seine kritischen Filme verachtet, doch immer hat er sein Leben vor dem Erfolg im Gedächnis behalten und seine politische Überzeugung und seinen Einfluss verbunden.
Alleine die Szene mit der Essmaschine, die Chaplin selber bedient und gleichzeitig brilliant schauspielert hätte diesen Film unsterblich gemacht.
Eine Pflichtveranstaltung für jeden, der von sich behauptet an Filmen interessiert zu sein - nicht nur für den klassischen Linken.
Ein Hoch auf remasterte Filmklassiker („Der Zauberer von Oz“ hat quasi wie neu ausgesehen!) Völlig abgefahren, für die damalige Zeit wirklich High-Tech!
Charlie spielt großartig, das muss man auch erstmal bringen bei solchen Szenen ernst zu bleiben und vorallem sein Laufstil – faszinierend! Seine Mimik und Gestik sind einfach weltklasse!
Schöne Mischung aus Comedy, Liebesgeschichte, Sozialkritik und aberwitziger Story. Etwas störend empfand ich den Score, der aus wenigen Themen besteht, die immer wiederholt wurden. Dafür gefiel mir Charlie's "Nonsens Song" am Ende!
Chaplins Handschrift: Schauspielkunst, positive Ausstrahling, Splapstick. Dieser beinhaltet alles, was das Genie Chaplin ausmacht. Zeitloser Klassiker, auch in 200 Jahren wird dieser Film nicht in Vergessenheit geraten sein.
Moderne Zeiten - Kritik
US 1936 Laufzeit 87 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 02.06.2005
Kritiken (2) — Film: Moderne Zeiten
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Die bittere Schärfe des Films mit viel Witz und schwarzem Humor (Galgenhumor!), sollte zum Anlass genommen werden, über den „Fordismus“ nachzudenken, über die standardisierte Fließbandfertigung (Taylorismus) und die „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Ulrich Behrens
Kommentar löschenMan könnte sagen: „Moderne Zeiten” ist für das fordistische Zeitalter, was Kubricks „2001: A Space Odyssee” für die Postmoderne ist. So unterschiedlich beide Filme in ihrer Konzeption, ihrer Inszenierung, ihrer Darstellung auch sein mögen, so ähnlich sind sie doch in ihrer tiefgehenden und prinzipiellen zivilisationskritischen Grundaussage. Dass „Try it again”, das am Schluss von Kubricks Meisterwerk durchscheint, stellt sich bei Chaplin dar als unverbrüchlicher Optimismus des Tramps, der zum Fabrikarbeiter wurde, und wieder zum Tramp werden musste, dem nur die Kunst, das Varieté, das Spielerische bleiben, um zu leben und zu überleben. Try it again. Das Verlorensein, der Verlust, das Defizit bekommen den Tramp nicht klein.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (20) — Film: Moderne Zeiten
Kommentar schreibenHanno Jones 2012/02/07 16:07:57
Kommentar löschennicht mein lieblingschaplin ... aber dennoch ganz große kunst!
wunderbar, wie viel man mit so wenigen worten ausdrücken kann und meine liebe zu stummfilmen wächst immer mehr!
zeit für "the artist" ;)
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
J!GS4W 2011/12/26 15:19:32
Kommentar löschen"Modern Times" ist zweierlei: Der erste Teil mit seinen zahlreichen Gesellschaftskritiken in Bezug auf das Arbeiterleben usw. wirkt wie ein humoristischer Gegenpol zu Fritz Langs "Metropolis", wobei in der zweiten Hälfte schon eher eine RomCom entsteht. Dies passt aber gut, so gibt es was fürs Hirn und was fürs Herz. Die Geschichte des Tramps wird wie immer auf liebenswerte Weise präsentiert, indem wie bei einer Art Road Movie immer wieder neue Gestalten und Schauplätze zum tragen kommen. Der Tramp bemüht sich für sich und seine Freundin ein besseres Leben zu erreichen, wobei das Ende nicht nur Zeugnis der Zeit, sondern auch Moral ist: Trotz den "Moderne[n] Zeiten" sind beide von Armut geplagt, haben aber immer noch sich.
"We'll get along"
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
ElMagico 2011/12/26 17:02:09
Antwort löschenda lag doch ne DVD-Box unterm Weihnachtsbaum ;)
J!GS4W 2011/12/26 17:24:43
Antwort löschenNicht ganz, aber so in der Art: Hab mir die Chaplin Box kurz vor Weihnachten selbst geschenkt :D Es folgen noch "Der große Diktator", "Goldrausch" und "Rampenlicht" ... Hab aber auch noch die Klassiker "Wir sind keine Engel" und "Ist das Leben nicht schön?" rumliegen, also habe ich noch ein bisschen was vor ;)
alexandrasmovie 2011/10/20 22:42:21
Kommentar löschenModern Times.
"Buck up-Never say die.
We'll got along"
Ein Film braucht keine großen Worte, keine grandiosen Effekte. Was ein Film braucht ist Gefühl-und das hat Modern Times. Man spürt die Liebe, die in den Film gesteckt worden ist in jeder Szene. Chaplin entschied sich, auch wenn der Tonfilm schon erfunden war, keine Dialoge einzubringen und gerade das macht den Film so einzigartig. Chaplins Pantomime ist einfach fantastisch. Aber nicht nur seine unfraglich grandiose Schauspielkunst macht den Film so einzigartig. Die Geschichte des kleinen Tramps der in der Zeit der Industrialisierung "unter die Räder" kommt ist einfach herzzereißend. Der Film glänzt mit der satirischen Kritisierung der Misstände der damaligen Zeit . Dieses geschieht aber nie mit erhobenen Zeigefinder sondern auf eine sympatische und einfach verdammt lustige Art.(vor allem die Szene mit der Maschine, die die Arbeiter beim arbeiten am Laufband ernähren soll ist zum schreien komisch )
Außerdem zeigt der Film die wunderbare Liebesgeschichte zwischen dem Tramp und einem obdachlosen Waisenkind. Das Schlussbild des Filmes lässt einen dann nur noch dahinschmelzen.
Insgesamt schafft es Modern Times politische Statements,Humor und Romantik fantastisch zu vereinen.
Chaplin gehörte eben zu den ganz Großen des Filmgeschäfts.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
MovieMuc 2011/10/20 23:21:14
Antwort löschenChaplin war und ist einer der wenigen wirklichen Genie´s in der Filmbranche. Viele haben das Talent, aber Chaplin war ein Genie - wegweisend für die Zukunft. Menschen lachen auch noch nach xig-Jahrzehnten wenn sie seine Filme sehen.
schmonzes 2011/06/19 21:12:43
Kommentar löschenGrandios, wie Chaplin selbst!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
rav_bralor 2011/05/05 15:14:13
Kommentar löschenDas, was mich an diesem Film am meisten fasziniert ist die Tatsache, das man sich diesen Streifen nach 75 Jahren Filmgeschichte immer noch anschauen kann. Klassiker hin oder her ein Film ist nicht gut weil er alt ist, ein FIlm ist gut weil er gut ist ! Und an jenem Abend fühlte ich mich für angenehme 87 Minuten wirklich gut unterhalten. Slapstick ist die schwierigste Art guten Humor zu erzeugen, ohne dabei ins Lächerliche abzurutschen und wer könnte ihn besser beherschen als sein geistiger Vater und Filmikone Charles Chaplin ?
Kleiner man mit Hitler-Bart (Ja ich weiß Hitler war später, aber wie will man das Ding sonst nennen) und kindlicher Genialität, WItz und dem sanften Hauch von Sozialkritk. Wie kann man diesen Menschen nicht mögen ?
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
rkuehne 2011/03/22 17:54:11
Kommentar löschenCharmant und sympatisch tanzt Chaplin durch diesen Film und die durchindustrialisierte Welt. Zwar sind die Slapstick-Einlagen der 30er-Jahre heute nicht mehr zum schiessen, da man einfach schon zu viel gesehen hat, aber von der Liebe die Chaplin in seine Filme steckte könnten sich auch heute noch einige eine Scheibe abschneiden. Ebenso zauberhaft - Paulette Godard. Einfach ein Film, der einem ein gutes Gefühl gibt.
Kommentar gefällt mir Antworten
jersey90 2011/02/27 03:10:36
Kommentar löschenEin Paradebeispiel des heutigen Taylorismus.
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cannibal83 2010/01/14 17:06:35
Kommentar löschenDas Thema von "Moderne Zeiten" ist auch im Jahre 2010 aktuell. Das allein zeigt schon wie sehr Chaplin seiner Zeit voraus war, und ist Grund genug diesen Film als "Meisterwerk" zu titulieren.
Doch der Film schafft es auch durchgehend zu unterhalten: Z.B. Mit der liebenswerten Paulette Goddard (deren Hintergrund auch sehr gut erzählt wird) und selbstverständlich mit einem Chaplin-typischen Gagfeuerwerk, das trotz der Aneinanderreihung von Lachern einfach niemals plump wirken will.
Das Schlussbild trotz dann der durchaus verständlichen Frustration der Figuren, mit einem hoffnungsvollen Ende, das man genauso wenig wie den gesamten Film schnell vergessen wird. Klassikerstatus absolut berechtigt!
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
pellekraut007 2010/01/14 16:22:29
Kommentar löschenSmile! Moderne Zeiten zaubern mir immer ein Lächeln aufs Gesicht, das häufig in einen lautes Lachen ausbricht. Bis heute verbindet niemand so sehr Freude, Sehnsucht und Hoffnung mit so genialen Slapstickeinlagen wie Gott Charlie! Ein Balken rutscht ins Genick, ein unfertiges Schiff ins Wasser, ein Tisch klappt zusammen, eine Tür führt ins knöcheltiefe Wasser, ein blinde Rollschuhfahrt wird zum immer noch aktuellen Sinnbild für eine unbekannte Fahrt, stets am Abgrund entlang. Und immer wieder unglaublich tolle Clownsnummern dazwischen, so selbstverständlich, wie die unvergleichlich leckeren Butterkrümel auf dem Streuselkuchen meiner Oma. Ihren Kuchen hätte ich nie kritisiert und Charlie Chaplins Filme eben auch nicht. Sie sind immer herausragend und häufig einsam... ganz, ganz weit oben! Danke, Charlie, für die vielen schönen Stunden... die du mir noch schenken wirst! Smile!
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Blonder 2010/01/03 11:34:03
Kommentar löschenBis jetzt der beste Film, den ich von Chaplin gesehen habe.
Charlie bekommt während der Akkordarbeit am Band einen Nervenzusammenbruch.Als er dann wieder aus dem Krankenhaus entlassen wird, versucht er sich in der schnell lebigen Zeit zurecht zu finden. Die Geschichte wird sehr intelligent und mit viel Humor erzählt und sie passt auch noch in die heutige Zeit.
Chaplin ist ein Meisterwerk gelungen das mit hohem Tempo erzählt wird und einen gehörigen Schuss Sozialkritik enthält.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
BigDi 2009/12/24 10:53:14
Kommentar löschenAuch wenn die so hoch angepriesene Sozialkritik nur zu Beginn wirklich zum Tragen kommt und zum Ende hin etwas abfällt - der grenzenlose Optimismus ist in dieser Form kaum in einem anderen Film zu sehen. Dazu noch Chaplins grandiose Leistung (sowohl schauspielerisch als auch "physisch"), guter bis absolut genialer Humor (vor allem die Fabriksequenzen sind zum Schreien komisch) und das unvergessliche, perfekt gestierte Lied gegen Ende ergeben eine herzliche Komödie mit Hintersinn, die trorz des hohen Alters zu begeistern weiß und um einiges witziger ist als die meisten heutigen "Komödien".
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Tytus 2009/12/21 22:52:09
Kommentar löschenDie Kritik des Films ist wohl immer noch aktuell ;)
der Mensch wird Sklave seiner eigenen Schöpfung, OK jetzt weiß ich woher die Grund Idee von Matrix kommt *lach*
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
janissl 2009/12/21 22:30:51
Kommentar löschenVielleicht Chaplins Bester, mit einer hinreißenden Paulette Goddard und dem schönsten Schlussbild der Filmgeschichte.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
soziBrötchen 2009/11/20 01:05:52
Kommentar löschenChaplins wahrscheinlich umstrittenster und politisch eindeutigster Film, der ihm in Amerika viele Feinde beschert hat.
Für mich und viele andere der Beweis dafür, dass der Stummfilm zu unrecht gestorben ist.
Auch wenn ich mich hier nicht in endlose Beweihräucherungen Chaplins Person ergeben möchte, so sind muss doch feststehen, dass Chaplins Leistung unglaublich und bis dato unerreicht ist.
Eine dermaßen gleichsam unterhaltsame, wie auch ergreifende Satire über die schlimmsten Auswüchse kapitalistischer Verwertungslogik gab es nie wieder. Mit einer unglaublichen Präzision stellt er - wie auch in der große Diktator - die Zukunft und die Gegenwart in düsteren Farben, aber mit einer unglaublich tiefgehenden Melancholie dar.
Selten hat ein Mann im Filmgeschäft mehr für seine Prinzipien und Ideale eingestanden als Chaplin. Er wurde von vielen für seine kritischen Filme verachtet, doch immer hat er sein Leben vor dem Erfolg im Gedächnis behalten und seine politische Überzeugung und seinen Einfluss verbunden.
Alleine die Szene mit der Essmaschine, die Chaplin selber bedient und gleichzeitig brilliant schauspielert hätte diesen Film unsterblich gemacht.
Eine Pflichtveranstaltung für jeden, der von sich behauptet an Filmen interessiert zu sein - nicht nur für den klassischen Linken.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mawazh 2009/10/19 23:06:49
Kommentar löschenAbsolut genialer Slapstick von Charlie Chaplin mit einer großen Portion Sozialkritik.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Weltensegler 2009/09/04 16:38:58
Kommentar löschenEin Hoch auf remasterte Filmklassiker („Der Zauberer von Oz“ hat quasi wie neu ausgesehen!) Völlig abgefahren, für die damalige Zeit wirklich High-Tech!
Charlie spielt großartig, das muss man auch erstmal bringen bei solchen Szenen ernst zu bleiben und vorallem sein Laufstil – faszinierend! Seine Mimik und Gestik sind einfach weltklasse!
Schöne Mischung aus Comedy, Liebesgeschichte, Sozialkritik und aberwitziger Story. Etwas störend empfand ich den Score, der aus wenigen Themen besteht, die immer wiederholt wurden. Dafür gefiel mir Charlie's "Nonsens Song" am Ende!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten
Tytus 2009/12/21 22:47:41
Antwort löschenzur Mimik, das liegt wohl an der Stummfilm zeit, da hat ein Gesichtsausdruck mehr ausgesagt als 1000 Worte.
aber "Arsen und Spitzenhäubchen" zeigt das man auch beides sehr gut kombinieren kann.
Das fehlt heute bei vielen Filmen.
"Nonsens Song" am Ende
singt er da nicht auf Französisch?
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Weltensegler 2009/12/21 23:53:45
Antwort löschenNein! Er singt - was ich so weiß - jibberisch - also "nonsens" - pseudo-französisch. Müsste so sein, wenn ich mich nicht täusche. ;)
Tytus 2009/12/22 08:04:15
Antwort löschenach so, hört sich aber auf alle fälle gut an :D
Kubrick_obscura 2009/03/03 18:04:12
Kommentar löschenEin grandioser Film. Ein Non-Stop-Guerilla-Slapstick-Monument, was man mal gesehen haben sollte!
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tomgo92 2008/12/07 12:52:25
Kommentar löschenChaplins Handschrift: Schauspielkunst, positive Ausstrahling, Splapstick. Dieser beinhaltet alles, was das Genie Chaplin ausmacht. Zeitloser Klassiker, auch in 200 Jahren wird dieser Film nicht in Vergessenheit geraten sein.
Kommentar gefällt mir Antworten
maslobojew 2008/11/29 10:17:08
Kommentar löschenKlasse, bis hinein in die Filmmusik. Dieser Film findet auf so vielen Ebenen statt, dass er jeden, egal welches Alter und Zeitalter, ansprechen kann.
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Calvero 2008/02/18 20:15:46
Kommentar löschenDas Genie Charlie Chaplin in einem zeitlosen Klassiker. Immer wieder gern gesehen.
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