Modigliani
Modigliani (2004), RO/GB/DE/IT/FR/US Laufzeit 123 Minuten, FSK 12, Drama
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von Mick Davis, mit Andy Garcia und Omid Djalili
Ein Portrait des Malers Amedeo Modigliani, das u.a. auch ständige Rivalität mit Pablo Picasso und seine tragische Beziehungen zu Jeanne Hebuterne und Beatrice Hastings zum Thema hat. Paris 1919. Ganz Europa leidet noch unter den Nachwirkungen des ersten Weltkriegs, während im wilden Pariser Nachtleben Liebe, Lust und Leidenschaft das Zepter übernommen haben. So auch im Café La Rotonde, wo die beiden konkurrierenden Maler-Genies Pablo Picasso und Amedeo Modigliani verkehren. Doch während Picasso als anerkannter Künstler Erfolge feiert, lebt Modigliani mit seiner Geliebten Jeanne Hébuterne in ärmlichsten Verhältnissen.Bei den regelmäßigen Treffen im La Rotonde entlädt sich die Hassliebe zwischen Picasso und Modigliani immer wieder in hitzigen Streitereien, die zuweilen sogar zu Handgreiflichkeiten führen. Umso gespannter ist die Pariser Kunstwelt auf einen anstehenden, hochdotierten Wettbewerb, bei dem auch darüber entschieden werden soll, wer von beiden der Bessere ist.
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Cast & Crew
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Mick Davis
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Andy Garcia
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Amedeo Modigliani
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Omid Djalili
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pablo Picasso
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Elsa Zylberstein
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jeanne Hebuterne
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Beatrice Chiriac
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frida Kahlo
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Udo Kier
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Max Jacob
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Susie Amy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Beatrice Hastings
Regie
Schauspieler
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Eva Herzigova
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Miriam Margolyes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gertrude Stein
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Hippolyte Girardot
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maurice Utrillo
-
Mick Davis
- Genre
- Drama, Biopic
- Zeit
- 1920er Jahre
- Ort
- Paris
- Handlung
- Ausstellung, Gemälde, Hassliebe, Inspiration, Kunst und Kultur, Liebe, Maler, Malerei, Mann-Frau-Beziehung, Muse, Rivalen, Rivalität, Streit, Verlust des Sohnes, Wettbewerb
- Stimmung
- Berührend, Romantisch
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Modigliani
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Kommentare (3) — Film: Modigliani
Kommentar schreibenBrigittes Helm 2012/01/09 03:20:45
Kommentar löschenIrgendwie weiß man nicht, ob man bei diesem sehr kunstgewerblichen Streifen lachen oder weinen soll. Die Schauspieler überzeugen teilweise. Vor allem Sylberstein, die schon öfters in französischen Filmen positiv aufgefallen ist, spielt sehr berührend und glaubwürdig. Andy Garcia wirkt irgendwie viel zu normal, gesund und sympathisch für eine derart durchgeknallte, überspannte und kaputte Figur. So einen vor Gesundheit strotzenden Tuberkulosekranken sah man selten im Kino. Der Darsteller des Picasso gibt diesen wie eine Witzblattfigur, schade. Udo Kier als exaltierter Picasso-Buddy glänzt mal wieder in einer seiner abseitigen kleinen Rollen, die hier allerdings leider zu klein ausfällt. Und die Pariser Bistro-Szenen wirken immer irgendwie wie Kneipenschlägereien in schottischen Pubs: Der Regisseur ist Schotte und hat bislang nur einen Film im schottischen Fußballmilieu vorzuweisen, was ihn nach Paris, zu der Boheme um 1920 und zu Modigliani trieb, wir wissen es nicht. Vielleicht eine Obsession? Schließlich zeichnet er auch für Produktion und mäßiges Drehbuch verantwortlich. Ansatzweise gut wird der Film, wenn er sich mehr auf starke Bilder als auf dünne Dialoge verlässt. Die psychedelischen Deliriums- und Nahtod-Szenen haben es teilweise in sich. Der Score ist sehr ambitioniert, teilweise passt es, teilweise nervt es. Der kleine Junge als Modiglianis Alter Ego und Seelenführer ist eine interessant gemeinte, aber leider deplatzierte Idee. Insgesamt ein irgendwie schräg-schön missratener kleiner Film mit einer hervorragenden Kameraführung und einem geschmackvollen Design. Gesehen haben muss man ihn nicht.
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8martin 2010/10/16 20:09:29
Kommentar löschenObwohl die Story frei erfunden ist, steckt sie doch voller prominenter Persönlichkeiten aus dem Künstlermilieu von Paris der zwanziger Jahre. Und auch der Hinweis am Anfang, dass die Gemälde, die man sieht, nicht die Originale sind, ist nicht unwichtig. Denn man muss schon genau hinschauen, um zu erkennen, dass wir hier keinen echten Modigliani sehen. Seine Legitimation erhält der Film durch die Tatsache, dass man kaum etwas über die Lebensumstände des Malers weiß. Also ist Fantasie gefragt. Aber die Atmosphäre der wilden Zwanziger stimmt und Andy Garcia überzeugt. Seine Lebendgefährtin und Model Jeanne (Elsa Zylberstein) ist besonders gut gecastet, denn ihre Physiognomie zeigt den dominant langen Nasenrücken, der das Gesicht in typischer Modigliani-Manier schmal und lang erscheinen lässt. Man sieht die innere Zerrissenheit eines Künstlers. Dabei gibt’s sogar ab und zu gefühlsmäßig aufgeladene Szenen und nette optische Spielereien wie den blauen Schnee.
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FrolleinJ 2009/07/08 11:15:19
Kommentar löschenWie alle Filme, die abseits der Fernsehproduktionen und -biographien über Künstler gedreht worden sind, sollte man sich "Modigliani" nur ansehen, wenn man sich auch tatsächlich mit dem Thema auseinandersetzen möchte.
Wie zu erwarten ist, streift "Modigliani" nicht die Genres Action, Thriller oder Komödie, sondern beschäftigt sich nacherzählend mit seiner Schaffensphase in Paris, während der er auf Jeanne Hebuterne traf und in den Künstlerkreisen verkehrte, in denen auch Picasso vertreten war.
Die Bildgewalt setzt auf Eindringlichkeit und Drama ohne dabei auf allzuviel untermalende Musik zurückgreifen zu müssen.
Einige Details aus Modiglianis Leben werden nicht aufgegriffen, darunter seine gemeinsamen Kontakte mit Jeanne in spiritistische Kreise. Religion war definitiv kein Bestandteil des Drehbuchs, sieht man von dem Konflikt ab, der u.a. zwischen Modigliani und Jeannes Familie wegen dessen jüdischer Abstammung entbrannte.
Was man von diesem Film erwarten kann, ist ein Einblick in Modiglianis Exzentrik und die zeitgenössische Kunstkultur in Paris. Jeanne überzeugt als Identifikationscharakter.
Was man nicht erwarten sollte, ist die hundertprozentige Glaubhaftigkeit einzelner Dialoge oder eine allumfassende Nüchternheit der Nacherzählung.
Zielt die Verfilmung allerdings auf die Darstellung innerer und äußerer Konflikte von Modigliani selbst und jenen Personen ab, die mit ihm zu tun bekommen, dann hat sie ihr Ziel vollkommen erreicht.
Fazit: Psychologisch anspruchsvoll und interessant. Keine leichte Kost für nebenbei.
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