Mogadischu
Mogadishu Welcome (2008), DE Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Thriller
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von Roland Suso Richter, mit Thomas Kretschmann und Herbert Knaup
18. Oktober 1977: Terroristen der Gruppe P.F.L.P. (Popular Front of the Liberation of Palestine) entführen die Passagiermaschine “Landshut”. Die R.A.F. will mit der Aktion der befreundeten Terrorgruppe die Freilassung ihrer Häftlinge aus Stammheim erpressen. Es beginnt ein fünftägiges Martyrium für die Insassen der “Landshut”, das auf dem Flughafen von Mogadishu mit der Erstürmung der Maschine durch das frisch gegründete Sondereinsatzkommando G.S.G. 9 endet. Der von Roland Suso Richter in Szene gesetzte Thriller konzentriert sich weniger auf den politischen Hintergrund des “Deutschen Herbstes”, sondern vielmehr auf die Menschen hinter der G.S.G. 9, denen so viele ihr Leben zu verdanken hatten. Thomas Kretschmann ist Jürgen Schumann, Kapitän der Landshut, der sich für die Insassen opferte, Herbert Knaup spielt Oberstleutnant Ulrich Wegener, der mit der Erstürmung der “Landshut” den ersten Einsatz der G.S.G. 9 leitete – unter den bangen Blicken der deutschen Bevölkerug und der Skepsis der Regierung. Der Film zeigt nicht nur eindringlich den unglaublichen Druck, dem alle Beteiligten ausgesetzt waren, sondern bietet auch neue Erkenntnisse über die Hintergründe, so steht heute fest, dass Wadi Haddad, der Anführer der Terroristen, ein Agent des K.G.B. war. (omdb)
Cast & Crew
-
Roland Suso Richter
-
Thomas Kretschmann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jürgen Schumann
-
Herbert Knaup
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Oberstleutnant Ulrich Wegener
-
Christian Berkel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bundeskanzler Helmut Schmidt
-
Simon Verhoeven
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Co-Pilot Jürgen Vietor
-
Tobias Licht
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hauptmann Baum
-
Franz Dinda
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Peter-Jürgen Boock
Regie
Schauspieler
-
Youssef Hamid
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Wadi Haddad
-
Gernot Alwin Kunert
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hanns Martin Schleyer
-
Bettina Hoppe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Brigitte Mohnhaupt
-
Abdellatif Chaouki
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Scheich Ahmed
-
Sofi Mohamed
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Siad Barre
-
Till Kretzschmar
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Chefpilot Gäbel
-
Irene Merzdorf
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) alte Frau
-
Martina Ysker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Beautyqueen
-
Jan Henrik Stahlberg
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wolfgang Salewski
-
Fahri Yardim
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Michael Libal
-
Maurice Philip Remy
-
Gabriela Sperl
- Genre
- Politthriller
- Zeit
- 1977, Herbst
- Ort
- Flugzeug, Landshut, Mogadischu
- Handlung
- Erpressung, Flughafen, Flugzeugentführung, Palästinenser, Pilot, Rote Armee Fraktion, Terrorkommando
- Stimmung
- Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Mogadischu
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Kritiken (1) — Film: Mogadischu
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenFernab von sensationsheischenden Action-Bildern eines Baader Meinhof schildert Roland Suso Richter die spannende, tieftraurige Geschichte der Landshut-Entführung. Konsequent ist der Film darin, die Opferperspektive zu zeigen. Auch wenn die Entführer vielschichtig und komplex gezeichnet (und wie alle Rollen des Films brillant gespielt) wurden, sind es die Passagiere und die Besatzung, der das Interesse des Films gilt. Der fast vollkommene Verzicht auf platte Inszenierungseffekte macht die Spannung, die Todesangst und das Leid aller Beteiligten physisch spürbar. Es spricht für das Einfühlungsvermögen der Macher, dass auch vom Ende kein Triumph, keine Genugtuung ausgeht, bestenfalls eine gewisse Erleichterung und nachhaltige Traurigkeit. Ein Film über die Hilflosigkeit, die alle Seiten kennzeichnete. Ein Film der genau das schafft, woran Der Baader Meinhof Komplex scheiterte: Denkanstöße zu geben.
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Kommentare (32) — Film: Mogadischu
Kommentar schreibendoctorgonzo 2011/10/21 11:12:03
Kommentar löschenDass Roland Suso Richter ein Faible für die deutsche Geschichte hat, durfte der aufmerksame Fernsehzuschauer ja schon einige Male erkennen. Mit, sagen wir mal, gemischter Freude.
Der recht gelungenen Jagd nach "Dagobert" folgte beispielsweise "Die Bubi Scholz Story", später dann "Der Tunnel" oder die erbärmliche Weltkriegs-Liebesschmonzette "Dresden".
2008, 31 Jahre nach den tatsächlichen Vorfällen im `Deutschen Herbst´ erschien "Mogadischu". Und dank "Dresden" waren meine Erwartungen im Keller und gruben ein Loch, um sich darin zu verstecken.
Aber ich wurde besänftigt.
Denn vorliegender Film bemüht sich nicht nur um historische Realitätsnähe, sondern glänzt zudem auch noch mit einem sehr überzeugenden Cast.
Der Verzicht auf nachträglich hereingepfropftes Beiwerk wie Romanzen oder Effektgeballer macht einen hervorragenden Eindruck. Eine solche Geschichte muss man nicht aufpeppen, dieser natürlichen Dramatik ist sowieso nichts gewachsen.
Der Übergang von Weltpolitik zu Einzelschicksalen und zurück gelingt hier beinahe spielend.
Die klaustrophobische Anspannung hat seit Wolfgang Petersens "Das Boot" kein deutscher Film mehr auch nur annähernd so gut vermittelt. Und eben dies liegt nicht zuletzt an den Schauspielern, die Besatzung, Passagiere und Entführer der `Landshut´erschreckend eindringlich verkörpern. Kretschmann, Verhoeven, Uhl und auch Said Taghmaoui als `Captain Mahmud´ überzeugen restlos.
Aber auch die deutschen Führungskräfte mit Christian Berkel als Helmut Schmidt, Jürgen Tarrach als Wischnewski und Herbert Knaup als GSG9 Kommandeur Wegener spielen ihre Parts mit großer Kraft.
Die Bilder mit eindrucksvollem Verstörungspotential, die aber nie wie reiner Selbstzweck wirken, werden durch Voice-Overs, gut platzierte Schnitte und einen ebenso unaufdringlichen wie wohlgetimten Score gelungen untermalt.
Dass hinsichtlich der einzelnen Personen ein wenig dichterische Freiheit genutzt wird, ist nicht weiter schlimm, allerdings schleichen sich mit Fotschreiten der Handlung zunehmend kleine Fehler ein. Beispielsweise wird Wegeners Aktivität in Mogadischu selbst zu sehr in die Rolle des Planers und Kommandanten verschoben.
Letzten Endes bleibt "Mogadischu" aber ein ganz starkes Kammerspiel vor Weltkulisse, das seine Stärken in erster Linie aus der hochdramatischen Originalgeschichte und passend besetzten Rollen zieht und sich dankenswerterweise das unnötig spektakuläre Element verkneift.
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der cineast 2011/10/21 13:22:49
Antwort löschenFurchtbare Wackelcam Attacke, war aber teilweise intensiv.
doctorgonzo 2011/10/21 13:25:35
Antwort löschenAber hier passt es. Gestört hat es mich hier überhaupt nicht. Einige der wenigen Gelegenheiten, in denen eine solche Optik tatsächlich etwas an Authentizität versprüht und nicht als bloße Effekthascherei wirkt.
seniorem 2011/11/09 17:30:35
Antwort löschenIch fand Ihn auch ganz schön beklemment.
War glaube ich der erste grosse Einsatz der neu gegründeten GSG9
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doctorgonzo 2011/11/09 17:36:20
Antwort löschenEs war der erste Einsatz unter scharfen Bedingungen...Nachdem man über sieben Jahre die Truppe formiert und trainiert hatte.
seniorem 2011/11/10 17:27:45
Antwort löschenDanke, für die Erweiterung meines fundierten Halbwissen:)
Pfizze 2011/08/22 23:23:23
Kommentar löschenWenn man von einigen kleinen unnötigen Szenen absieht, in denen bewusst auf die Tränendrüse gedrückt wird, bleibt "Mogadischu" ein unheimlich authentischer Film, der das Geschehen nüchtern schildert. Diese Authenzität wird dabei vor allem durch eine hervorragende Kameraarbeit, sowie des grandiosen Casts erzeugt.
Völlig zu unrecht lediglich eine Fernsehproduktion, denn was man hier geboten bekommt, gehört zu den Sternstunden der deutschen Filmproduktion.
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eastergaard 2011/08/06 19:38:35
Kommentar löschenMogadischu gehört eindeutig zu den besten Fernsehproduktionen der letzten 10 Jahre. Ein eindrucksvoller Film, welche alle beteiligten Personen fair und authentisch darstellt. Ob der Film nun realistisch ist kann ich nicht beurteilen, das geht nur wenn man selbst dabei war.
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maslobojew 2011/06/04 10:51:05
Kommentar löschenIch wollte mir den lange Zeit nicht ansehen, weil ich den Breloer-Film kenne und dachte, da kommt hier nichts bei rum für mich. Da habe ich mir erfreulicherweise geirrt. Der Film ist nach einem mäßigen Start überraschend packend und legt den Fokus dabei auf die Situation in der Maschine.
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Mr. Pink 2010/10/17 00:26:02
Kommentar löschenObwohl Mogadischu "nur" eine Fernsehproduktion ist, ist der Film sehr gelungen.
Der Film hält sich genau an die tatsächlichen Abläufe des damaligen Geschehens. Daher weiß man am Anfang natürlich schon, wie es am Ende ausgehen wird, aber trotzdem ist der Film bis zur letzten Minute spannend gehalten.
Interessant fand ich vor allem, dass der Fokus größtenteils nicht, wie meist üblich, auf die Entführer, sondern vielmehr auf die Opfer gelegt wurde.
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strangelet 2010/10/15 21:06:01
Kommentar löschenWer hätte das gedacht? Ein deutscher Film, noch dazu von öffentlich-rechtlichen Unterhaltungsbeamten produziert und mit einem politisch vorbelasteten Thema - und trotzdem schaue ich ihn mir an und weiß erst mal gar nicht, wie ich ihn finden soll. Bis ich dann merke, dass er mich einfach nur so gefesselt hat, dass ich gar keine Zeit hatte, über Beleuchtung, Musik, schauspielerisches Talent oder solche Nebensächlichkeiten überhaupt nachzudenken. So muss es sein.
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Jomo 2009/12/28 20:49:59
Kommentar löschenWer keinen Kameramann findet, der die Kamera wenigstens kurzzeitig halbwegs ruhig halten kann, der sollte keinen Film machen! Ich habe mich nur die ersten 20 Minuten durch diesen Film gequält, denn diese billige Effekthascherei duch unablässiges Wackeln mit der Kamera, unmotiviertes Heran- und Rauszoomen und extrem viele Schnitte waren schon nach kurzer Zeit unerträglich. Selbst in ruhigeren Szenen gab es rund einen Schnitt pro Sekunde, in actionreicheren stieg das leicht auf 3-4 Schnitte. Da fiel die pathetische Musikuntermalung und die sich bereits abzeichnenden schablonenhaften Figuren kaum noch ins Gewicht.
Wie man es mit viel weniger Schnitten und Wackelei viel besser und spannender machen kann, zeigt z.B. der Film "4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage".
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alanger 2009/12/28 20:59:25
Antwort löschenschöner vergleich. wie der zwischen steckrüben und huflattich.
dennoch empfehle ich vor dem genuss dieses filmes nicht ganz soooo viele amphetamine einzunehmen. dann wirds auch nicht so heran- und rausgezoomt.
philopee 2010/03/02 16:56:12
Antwort löschenReden wir über den gleichen Film?
AgentGuhl86 2009/09/09 23:36:05
Kommentar löschenSeit langem das mit Abstand beste, was das deutsche Fernsehen produziert hat! Ob und inwiefern das historisch alles übereinstimmt, kann ich nicht beurteilen, allerdings wirkt alles sehr authentisch, was bei TV-Filmen keine Selbstverständlichkeit ist. "Mogadischu" ist keiner dieser deutschen Geschichtsfilmen, der sich eine schöne Kulisse aufbaut und dann dort ein paar Personen pseudowichtige Dialoge führen lässt. Dieser Film ist ein Thriller, der eine unglaubliche Spannung aufbaut. Dies zu verdanken ist dem guten Aufbau des Films - kurze Einführung und schneller Einstieg. Auch die Darsteller bieten ihr bestes. Besonders schön anzuschauen ist Christian Berkel als Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Manchmal wirkt seine Darstellung zwar etwas karikiert, aber ansonsten sehr überzeugend.
Das große Plus von "Mogadischu" ist die psychisch labile Atmosphäre, die sich durch die Story zieht und zu keinem Zeitpunkt vermuten lässt, was wie und warum passiert. Einwandfrei und nur zu empfehlen!
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*frenzy_punk<3 2009/04/12 15:29:11
Kommentar löschenDieser Film ist Wahnsinn!
Überzeugend und wahrheitsgemäß. Absolut sehenswert und geschichtlich wichtig!
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Redapple 2009/01/09 14:24:17
Kommentar löschenFür einen Fernsehfilm überraschend gut. Glaubwürdige Atmosphäre und gute Besetzung. Gefällt mir.
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averna2009 2009/01/07 22:07:53
Kommentar löschenToller Film. Ich finde es gut, dass dieses Thema wieder aktuell ist. Es gehört zur deutschen Geschichte, wird leider nicht in den Schulen so behandelt wie man es sollte.
Es zeigt auch, dass Deutschland durchaus auch fähige Politiker hat (bzw. hatte). Leider zeigt es auch, wie verlogen die Regierung anderer Staaten waren bzw. sind. Dass gibt mir sehr zu denken, da diese Staaten (Russland, usw.) zuviel Macht, Einfluss, Geld uvm. besitzen.
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exhorder 2008/12/27 03:55:41
Kommentar löschenKnaller! Gehört eigentlich ins Kino!
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GOLDNIK 2008/12/11 19:53:12
Kommentar löschenSehr gute darstellung.
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Dirie-Lange 2008/12/03 20:43:44
Kommentar löschenIch bin somalischer Abstammung, wohne seit 23 Jahren in Deutschland
und habe die deutsche Nationalität. Am letzen Sonntag, den 30.11. 08,
habe ich im ARD/ ab 20 15 den Film über Mogadishu gesehen, der mich
sehr enttäuscht hat.
Die Entführung der Lufthansa-Maschine "Landshut" im Jahr 1977 gehört
zu den einschneidenden Ereignissen der RAF-Zeit. Maurice Philip Remy
gelingt es mit seinem Film "Mogadischu" die Stimmung - aus deutscher
Perspektive - perfekt wiederzugeben. Für eine gebürtige Somalierin
waren dagegen die Szenen in Mogadishu außerhalb des Flugzeugs
enttäuschend, wenn nicht sogar empörend. Die somalischen Beamten
wurden wie passive Marionetten dargestellt, unfähig zu handeln.
Peinlich auch die Auswahl der Akteure, die offentsichtlich Afrikaner
waren aber bestimmt keine Somalier. Die somalische Sprache wurde in
lächerlicher Weise nachgemimt. Ich sehe ein, dass man unnötige Kosten
vermeiden wollte. Aber man hätte doch ein zwei Somalier auch hier in
Deutschland finden können, die man in den Vordergrund gestellt hätte.
Zumindest hätte man den somalischen Präsidenten Siyad Barre durch
einen somalischen Sprecher die richtigen Worte in den Mund lege
müssen. Gewiss sollte die deutsche Perspektive absoluten Vorrang
haben, aber andere Nationen so negativ darzustellen sollte sich im
heuten Zeitalter der Globalisierung von selbst verbieten.
Ich wünsche mir, dass der nächste Film, bei dem Somalia eine Rolle
spielt, mehr Aufmerksamkeit für die Belange und Gefühle der anderen,
in diesem Fall der Somalier, widmet. Jeder Außensehende gewinnt sonst
den Eindruck einer deutschen Nabelschau ohne Rücksicht auf den Rest
der Welt. .
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Iwan Goratschin 2008/12/02 03:59:21
Kommentar löschenEin wichtiger Film, vor allem für mich, da ich einen der Landshut-Passagiere (flüchtig) kenne. (Genau wie in "Todesspiel" tauchte er (bzw. der entsprechende Schauspieler) auch in diesem Film wieder auf.
Den thematisch fast identischen jedoch auch die Entführung von Hans Martin Schleyer umfassenden Film "Todesspiel" fand ich aber inszenatorisch noch besser.
Prägnant in diesem Film war das Aufzeigen von Helmut Schmidts Entschlossenheit und Unkompliziertheit in Entscheidungsfragen. Die schrieb man ihm schon in Beziehung auf seine Aktivitäten zu Zeiten der Sturmflut in Hamburg 1962 zu.
Beiläufig bzw. fast versehentlich wirkend sprach Schmidt nach erfolgreichem Abschluss Herrn Oberstleutnant Wegener mit "Herr Oberst" an.
Also auch nach Beendigung des Einsatzes kein Mann von überflüssigen Worten.
Das ist vielleicht etwas überbetont - aber sicherlich nicht falsch.
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RaZer 2008/12/01 20:16:25
Kommentar löschenEine angenehme Überraschung! Ich hätte nicht gedacht, dass es endlich mal wieder einen deutschen Film gibt, der mich völlig überzeugt. Aber hier stimmt wirklich alles. Das Leid der Passagiere, die beengte Location, die vielschichtigen Charaktere und das gesamte Umfeld, alles wirkt sehr authentisch, ohne Übertreibung, ohne überzeichnete Figuren und ohne Helden. Besonders hervorheben sollte man Kretschmann und Taghmaoui, die die beiden Schlüsselfiguren Schuhmann und Mahmut sehr eindringlich spielen. Spannung, Atmosphäre und Realitätsgehalt arbeiten harmonisch zusammen und sorgen für gute, aber bedrückende, Unterhaltung, die Denkanstöße geben sollte. Absolut gelungen!
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rolandschupp 2008/12/01 17:24:27
Kommentar löschenDie Verfilmung der Ereignisse hält sich recht streng an die tatsächlichen Vorfälle, so dass man den Machern durchaus ein Lob aussprechen kann. Die Leistungen der Darsteller sind durchweg als ansprechend zu bezeichnen und auch die Detailtreue in Ausstattung und Sets ist sehr gelungen.
So kann man diesen Film eher als Doku-Drama bezeichnen, richtig "unterhaltsam" im Sinne eines klassischen Spielfilms ist es daher nicht unbedingt. Alles in allem ein klar überdurchschnittlicher TV-Film, Geschichtsinteressierten durchaus zu empfehlen.
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TobiasSD 2008/12/01 17:00:59
Kommentar löschenLangweilig. Konnte ich mir nicht bis zum Ende anschauen.
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maniacmonkey 2008/12/01 16:09:56
Kommentar löschenVor allem hat mich Saïd Taghmaoui überzeugt, der den Captain Mahmut teilweise sympathisch machte, um kurz darauf wieder den gesamten Hass auf sich zu ziehen.
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fitzas 2008/12/01 11:59:06
Kommentar löschenSorry, mein Gechmack war es nicht! Dieses Geschehen war mir zu sehr für dden Massengeschmack aufbereitet, einige Dinge wären wohl nicht für den Zuschauer so interessant gewesen ich habe mich manchmal wirklich abwenden müssen (für wie dumm der Zuschauer verkauft wird) - auch die Sache mit Cpt. Schumann dürfte so nicht abgelaufen sein, sagt mir aber nur mein gesunder Menschenverstand!
Ich fand die Doku im Anschluss authentischer und auch spannender (nach der ebenfalls langweiligen Frau Will).
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