Mona Lisas Lächeln

Mona Lisa Smile (2003), US Laufzeit 117 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 22.01.2004

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4.7
Kritiker
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6.1
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von Mike Newell, mit Topher Grace und John Slattery

Julia Roberts versucht mit Mona Lisas Lächeln (Regie Mike Newell) in einer Variante vom Club der Toten Dichter als ambitionierte Dozentin frischen Wind in ein 50er-Jahre Mädchen-College zu bringen.

Amerika, 1953: das Land ist auf dem Höhepunkt der McCarthy-Ära. Die Berkeley-Absolventin Katherine Watson (Julia Roberts) tritt am renommierten Wellesley-Mädchen-College eine Stelle als Dozentin für Kunstgeschichte an. Schon bald nach ihrer Ankunft sieht sie sich mit engstirniger Moral, erzkonservativen Sitten und erstickenden Konventionen konfrontiert.

Als sie versucht, die traditionsbewussten jungen Mädchen zu unabhängigem Denken und zur Entfaltung ihrer individuellen Talente zu ermutigen, stößt sie schnell auf den Widerstand der Fakultät – und einer ihrer Schülerinnen, Betty Warren (Kirsten Dunst). Die frisch verheiratete Studentin wird zur entschlossenen Gegnerin, als Katherine deren beste Freundin Joan Brandwyn (Julia Stiles) dabei unterstützt, sich an der Yale Law School zu bewerben.
Zugleich findet die intelligente und rebellische Giselle Levy (Maggie Gyllenhaal) ein lang vermisstes Vorbild in ihrer modernen und selbstbewussten Lehrerin. In einer Gesellschaft, die allen vorgibt, was sie zu denken und wie sie zu leben haben, zeigt Katherine den Mädchen, daß das Leben mehr zu bieten hat als die Rolle der Hausfrau und Mutter.
Doch im Laufe der Zeit und ihrer Bemühungen um die Emanzipation der Heranwachsenden muß sich Katherine eingestehen, daß sie selbst lange nicht so unabhängig ist, wie sie glaubte.

(Quelle: OMDB)

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Kommentare (16) — Film: Mona Lisas Lächeln


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Amadis

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Bewertung7.5Sehenswert

Es ist schwer zu sagen, welchem Genre "Mona Lisas Lächeln" eigentlich zuzuordnen ist. Für ein Drama gibt es zu viele amüsante Szenen aber für eine Komödie sind die dramatischen Elemente zu dominant. Eine Romanze ist es auch nur ansatzweise; Schlussendlich bleibt sie ja alleine. Man könnte es wohl als Tragikkomödie mit romantischen Anflügen bezeichnen.

Auf jeden Fall ist es ein sehr gut gemachter Unterhaltungsfilm, der einen schönen und auch technisch gut umgesetzten Einblick in die 50er Jahre gewährt. Die erzkonservative Gesellschaft der McCarthy-Ära und das Frauenbild der damaligen Zeit wird recht anschaulich dargestellt.
Obwohl sehr viel mit Klischees gearbeitet wird, wirkt der Film recht realistisch und die eher bedächtige Handlungsführung vermittelt den Zeitgeist recht gut.
Natürlich werden die angerissenen gesellschaftlichen Probleme nicht wirklich stark vertieft, das war aber wohl auch nicht die Intension dieses Unterhaltungsstreifens.

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kinogaengerin

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Bewertung5.0Geht so

Einst wegen Julia Stiles im Kino gesehen, habe ich nun endlich einmal die Erinnerung an 'Mona Lisas Lächeln' aufgefrischt. Katherine Watson kommt als neue Dozentin nach Wellesley und hofft auf junge ehrgeizige Frauen. Doch schnell muss sie feststellen, dass dieses College mehr Schein als Sein bietet: "Es ist brillant, der perfekte Trick, eine Benimmschule getarnt als College und ich bin darauf reingefallen... Denn ich dachte ich komme an einen Ort, der Führungskräfte hervorbringen würde, nicht deren Ehefrauen!" Der Film ist zwar recht einfach gestrickt und bleibt größtenteils viel zu oberflächlich, regt aber doch ein klein wenig zum Nachdenken an. Was will man eigentlich in seinem Leben erreichen? Heiraten und dann verheiratet sein? Oder doch lieber arbeiten gehen und eigene Ziele und Träume verfolgen? 'Mona Lisas Lächeln' ist kein überragender Film, aber doch irgendwie nett und mit Julia Stiles, Kirsten Dunst (großartig!) und Maggie Gyllenhaal ansehnlich besetzt.

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AgentGuhl86

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich glaube meine subjektive Wahrnehmung hat gerade einen starken Dämpfer bekommen. Mit 8,5 Punkte gebe ich ja doch eine Bewertung ab, die jeder Statistiker als empirischen Ausreißer identifizieren würde. Somit stellt sich die Frage: warum fand ich den Film so gut?
Zunächst mal: ja, die Ähnlichkeit mit "Der Club der toten Dichter" ist nicht abzustreiten, allerdings gibt es einige inhaltliche Unterschiede - obwohl sich beide Geschichten mit dem Konzept der Tradition inklusive den gesellschaftlichen Zwängen widmen. Hier geht es jedoch um die Rolle der Frau in den 50ern des 20. Jahrhunderts, um das Hausfrauendasein und die Frage, ob sich diese Form der Existenz in irgendeiner Form mit dem Absolvieren eines Studienganges an einer Elite-Universität oder allgemein an einer Universität beißt. Es geht auch um die Rolle eines Dozenten bzw. eines Lehrers allgemein. Wie weit reichen Autorität und Kompetenz eines Lehrkörpers in das Leben ihrer Schüler hinein? Muss beides fachlich beschränkt bleiben oder ist eine individuelle Lebensförderung wünschenswert? Es geht um die mangelnde Akzeptanz von neuen Sitten und Gebräuchen - sei es im Alltag oder in der Wissenschaft, die in vielen Bereichen auch heutzutage in der Lehre Theorien aufgreift, die teilweise ein beträchtliches Alter vorweisen. Natürlich werden die Themen nicht mit absolutem Tiefgang bearbeitet, aber sie werden deutlich umrissen und regen zum Nachdenken an. Eingepackt ist die Thematik in eine mitfühlende, teils romantische, teils dramatische Geschichte, die den Zuschauer emotional ansprechen kann.
Ich finde, dass "Mona Lisas Lächeln" viel Inhaltliches zu bieten hat und auch wenn "Der Club der toten Dichter" diese Thematik intensiver aufgreift und packender sowie dramatischer erzählt ist und unbestreitbaren Kultcharakter hat, muss sich Mike Newells Film qualitativ nicht verstecken.

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lopalopa

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Bewertung5.5Geht so

"herziger Frauenfilm" ohne Anspruch oder Überraschungen, aber ganz süss anzuschauen.

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Mr. Pink

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Bewertung3.0Schwach

Die Ausstattung, die Leistungen der Darsteller und die generelle Inszenierung des Films sind sehr gelungen. Trotzdem war ich die meiste Zeit des Films wirklich kurz davor einzuschlafen. Und das obwohl ich sowohl Maggie Gyllenhaal, als auch Kirsten Dunst überaus gerne sehe.

Meiner Meinung nach ist der Film zu oberflächlich, klischeehaft, langweilig und wie hier zum Teil bereits erwähnt, schlecht bei Dead Poets' Society abgekupfert.

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Miss Sophie

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich bin eigentlich ein großer Fan von Time-Pieces aus den Fifties, Filme wie "Pleasantville" zeigen auch, daß die keineswegs platt sein müssen. Hier ist die Optik zwar unschlagbar lackiert, die Story ist jedoch wirklich zum Einschlafen. Abgesehen davon, daß ich die ganzen Mädels dauernd durcheinanderbekommen habe, waren eigentlich alle der angeschnittenen "Geschichtchen" äußerst vorhersehbar und banal. Insgesamt gelingt es dem Film nicht, einen Spannungsbogen aufzubauen. Das Finale will dann an den "Club der toten Dichter" erinnern, bis dahin hat man aber eigentlich schon vergessen, was bisher geschah, dadurch wirkt es wirklich übel kitschig. Schade, Verschwendung von perfekter Kulisse und z.T. auch guten Jungschauspielerinnen.

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Motsche

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Bewertung4.5Uninteressant

Absolut uninteressant! Mit einem ganz erstaunlich großem Staraufgebot und einer Story die nicht (!) vor dem Einschlafen schützt, versucht der Film Kunst und Gefühle in Einklang zu bringen, fließt aber vor tränenreichen Feelings tropfend ins Tal der Unbedeutsamkeit davon!

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Tyler

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Bewertung0.0Hassfilm

Klischeeüberladener, platter und dümmlicher Schmachtfetzen voller kichernder Weiber, denen man nach spätestens 10 unerträglichen Minuten Laufzeit einen Knebel verpassen möchte. Und mittendrin auch noch Julia Roberts. Na dann Gute Nacht.

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Starfish101

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Blasphemie!


cubbi

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Thematik des Films gefällt mir eigentlich recht gut, nur kommt sie in dem Film leider viel zu kurz. Die Vorstellung der Frauen in den 50er Jahren ist ja durchaus bekannt und hier wird das nur wiedergegeben, das finde ich Schade. Mir hätte die Geschichte besser gefallen, wenn der Kontrast zwischen konservativer und moderner Frau besser zu erkennen gewesen wäre.
Aber mögen tu ich den Film trotzdem, ist nur nicht jedermanns Ding.

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annaberlin

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Bewertung3.0Schwach

Ziemlich langweiliger Hühnerhaufenschinken.

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Nemsis

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Da ich im Bus saß und den Film mir ganz ansehen musste, war der Film grausam! Er hat nichts, außer vielleicht paar kleine guten Szenen.
Super langweilig!

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doctorgonzo

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Bewertung0.0Hassfilm

Eindeutig zu platt, bedient bergeweise Klischees und klaut eher erbärmlich bei "Club der toten Dichter"! Zu allem Überfluss auch noch mit Julia Roberts, die mich bisher in keinem Film überzeugt hat und ihren ersten Rang meiner unliebsten Schauspielerinnen weiter festigt. PS: Einfach mal schauen, bei "Fans dieses Films gefiel auch", zwar nicht überraschend, was dort steht, aber herrlich exemplarisch, welch platten Geschmack dieser Film bedient.

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Melli Reilly

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Bewertung0.0Hassfilm

Voller Vorurteile und langweilig. Wieder so ein Film bei dem das Zusehen wehtut!

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iicchh

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Bewertung6.0Ganz gut

Julia Roberts mit ihren schick gekleideten Nachfolgerinnen in einem Film, dem etwas mehr Dramatik gut getan hätte.

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denise

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Bewertung3.5Schwach

Weder die Darstellung einer jungen Generation im Aufbruch noch die einer Lehrerin, die trotz aller widrigen Umstände ihre Überzeugungen durchsetzt und ihre Schülerinnen in ihrer eigenen Freiheit bestärkt, funktioniert hier. Sowohl im Vergleich mit dem offensichtlichen Vorbild "Der Club der toten Dichter", als auch unabhängig davon ist dieser Film trotz der vielen Stars und Sternchen eher schwach.

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vicmackey

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Bewertung6.5Ganz gut

Einfühlsamer Herz-Schmerz Film mit einer super Julia Roberts.

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