...Damit verlagert sich der Fokus des Films von der Verfolgung der routinierten Arbeit Sams auf einen neuen Konflikt: ein Klon hat Sam bereits ersetzt. Kurz darauf stellt sich heraus, dass Sam selber ein Klon ist. Der Mensch, der ursprünglich Sam Bell war, ist eine längst vergessene Spur, ist der verlorene Urtext, der im Zuge eines viralen Kapitalismus der nahen Zukunft abdanken musste. Moon konfrontiert uns mit einer Gesellschaft von arbeitenden Klonen, durch die Natur ihrer Arbeit stark mit akuten Problemen der Gegenwart verknüpft und implizit umso mehr entlarvend, umso kritischer. Wie in Michael Bays The Island, wird diese Kritik aus der Perspektive dieser Klone ausgeübt, aus dem Blickwinkel des Unterdrückten, des Identitätslosen, der unfreiwilligen Schwindler. Damit trifft Duncan Jones Kritik ein System in seiner Essenz, und Science-Fiction ist die am besten geeignete Plattform dazu: der Mensch wird zur Maschine und umgekehrt, darüber entscheidet die Summe der Teilsysteme....
Visuell eindrucksvolle, aber wenig originelle Quasi-Emulation diverser Science-Fiction-Klassiker, die Regisseur Duncan Jones für sein Filmdebüt sowohl ästhetisch ("2001" & "Solaris"), als auch inhaltlich ("Silent Running" & "Soylent Green") bemüht. Die Grundprämisse eines einzelnen Astronauten, der nach dreijähriger Stationierung auf dem Mond seiner Heimreise entgegensieht, wird zunächst mit atmosphärischen Bildern aus Einsamkeit und Tristesse vermittelt, ehe der Film denkbar umständlich seine Geschichte zu erzählen beginnt. Statt die interpretierfreudigen Ereignisse der Handlung nur zu umreißen und an Fragen nach Isolation und Identität zu knüpfen, erweist sich die zurechtgebogene Idee des Films nur als sklavisch an Drehbuch und Regie gekoppelte Plotsackgasse, über der dann auch die schwergewichtige moralische Klagehaltung zur unglaubwürdigen Pose gerinnt. Jedweden existenzialistischen Tiefgang verwirft "Moon" schließlich zugunsten einer albern zur Schau gestellten Kritik an der wirtschaftlichen Profitgier von übermorgen – statt gedanklich hinterfragt wird lieber fleißig gerügt. Die mangelnde Subtilität des Films hätte Jones im Abspann eigentlich nur noch mit dem Evergreen seines Vaters krönen müssen: Ground control to Major Tom. Space Oddity – na ja.
Mr Vincent Vegas Kritik ist präzise und gut formuliert, aber man hat den Eindruck Filmtechnisch entwickelt er sich nicht weiter, hängt irgendwie an alten Zöpfen
Durchaus, aber gerade Filme wie MOON, die ausschließlich an den übergroßen Vorbildern kleben und immer wieder auf diese verweisen, sind doch das beste Beispiel, dass das eben nicht der Fall ist.
Wieso albern zur Schau gestellte Kritik? Mit den weltlichen Energieproblemen die immer brisanter werden, ist das mehr eine düstere Interpretation, eine nicht von der Hand zu weisende Zukunfts-Option. Oder glaubst du, dass die Herrscher der Welt, die Energie-Konzerne, vielleicht aus dringlich humanitären Gründen, in Zukunft von ihrer Gewinnmaximierung absehen, bzw. andere Überlegungen in ihre Unternehmensphilosophie einbeziehen?
@Clooney Toons: Richtig erkannt! ich mag Moon wirklich :)
Aber der Kritik stimme ich trotzdem in allen Punkten zu. Irgendwie haben mich die Bilder aber dennoch gefesselt und ganz besonders der Score ging mir lange Zeit nicht aus dem Kopf. Ich fand die Atmosphäre einfach klasse, ebenso wie Rockwell.
Das Gegenteil von gut ist noch immer gut gemeint: Moon basiert auf einer schönen Grundidee, die als Kurzfilm umgesetzt wohl ziemlich fantastisch gewesen wäre. Auf Spielfilmlänge fehlen die Überraschungen, die echten Twists oder zumindest die interessanten Überlegungen - denn die ohne Frage von Sam Rockwell grandios gespielte Hauptfigur braucht nicht nur doppelt so lang wie der Zuschauer, um zu erkennen was Sache ist, auch die Reaktionen sind selten wirklich nachvollziehbar, sondern scheinen oft nur dazu zu dienen, die Handlung auf die gewünschte Laufzeit zu strecken. Dass Moon dabei sehr schön anzusehen ist und, bspw. mit dem Emoticon-Display von HAL oder wie das Ding heißt, auch hin und wieder Humor beweist, reicht leider nicht aus, um über die langweilige, zähe Plotentwicklung hinwegzutäuschen.
Kein Wort über Mansells unglaublich guten Score? Kein Wort über die tolle Atmosphäre auf dieser Station bzw. auf dem Mond? Immerhin lobst du Rockwell zu Recht ^^
Also langweilig ist die emotionale Verbindung, die man mit dem Charakter entwickelt nun wirklich nicht. ;)
Ist ja kein vollständiges Review, nur ein Kurzkommentar. Den Score fand ich okay, aber auch nicht überragend. Atmosphäre hat der Film, aber keine, die ihn über die volle Laufzeit trägt.
Und ja, ich mochte den Charakter, aber wusste einfach alles schon 10 Minuten vorher als er und fand ihn auch immer etwas unglaubwürdig - eine echte Verbindung konnte ich nie aufbauen. Nee, das ist einfach alles so vorhersehbar, so selbstgefällig, da es sich viel zu sehr auf die Atmosphäre verlässt, aber keine wirklich gute, tragende Geschichte erzählt.
Find, dass man auch bei einem Kurzkommentar den Score nicht vergessen darf :D Den find ich Mansell-like einfach wieder grandios. Naja, ok, kann deinen Standpunkt schon verstehen, aber selbstgefällig? Hm. ^^
Ich find auch gar nicht mal, dass der Film so auf den Twist aufbaut, von daher kann man auch nicht wirklich von einem Twist reden (man ahnt es ja wirklich alles schon), aber egal. Schade, dass der Film dir nicht so gefallen hat ;D
Jones spielt mit den Erwartungen des Zuschauers, lässt ihn nach und nach immer weitere Puzzleteile aufdecken und seine eigenen Ideen spinnen. Nie ist klar, was Wahrheit oder nur Schein ist. Unterstützt von der tollen Musik von Clint Mansell und den wirkungsvollen Bildern der Mondlandschaft erzeugt “Moon” eine Stimmung, die lange nicht mehr loslässt. Nicht zuletzt die vielen kleinen Details wie der absurd wirkende Song “I Am The One And Only”, von dem Sam sich immer wecken lässt oder Roboter GERTY, der nur durch ein Smileys darstellendes Display und die Stimme Kevin Spaceys eine intensive Persönlichkeit erhält, machen den Film auch bei wiederholter Sichtung zu etwas Besonderem.
[...]
Zu einem Erlebnis wurde ‘Moon’ jedoch nicht aufgrund der überraschenden Wendung im Plot – und das ist der springende Punkt – denn auf der reinen Ebene der Handlung war das auf die Leinwand projezierte schon desöfteren da. Doch diese rein oberflächliche Erkenntnis als ‘Ach-das-ist-jetzt-wieder-so-ein-Film’ abzustempeln würde das mögliche, bevorstehende, fesselnde Szenario umgeben von Moral, Individualität, Vergänglichkeit und Illusion mundtot machen. Sam reißt einen selbst nur mit, wenn man mitgerissen werden will und eben nicht auf externe Spannungsbögen und Effekthascherei abfährt.
[...]
‘Moon’ ist ein wirklich packendes Abenteuer für einen mitdenkend fühlenden Zuschauer, der hin und her gerissen nicht mehr weiß, was überhaupt (un-)menschlich ist.
Jones balanciert dabei beständig zwischen dem gekonnten Umgang mit Genre-Regeln und genau dosierten, bewusst irritierenden Überraschungen. Dass dieses Kunststück gelingt, liegt nicht zuletzt an Hauptdarsteller Sam Rockwell und seiner furiosen Ein-Mann-Show. Im Dialog mit sich selbst hält er den Film zusammen und beweist, dass er einer der Besten seiner Generation ist.
Fazit: "Moon" ist atmosphärisch dichter Science-Fiction-Thriller, der intelligent und spannend einige der grundlegenden Fragen unseres Seins aufwirft.
Großes „JA!!“: es gibt sie noch: mit geringem Budget gedrehte intelligente SF, die es versteht, eine gute Story gekonnt zu servieren. Nachwuchsregisseur Duncan Jones bekennt sich in seinem Debut offen zu den von ihm dabei zitierten Vorbildern, Genreklassikern wie Lautlos im Weltraum und Outland. Das stört nicht im Geringsten, da es ihm (scheinbar mühelos) gelingt, über diese Anlehnungen hinaus eine eigenständige Story zu entwickeln. (Mehr im Podcast)
Duncan Jones ist mit Moon ein erstaunlich konsequenter Debütfilm gelungen, der alte Tugenden des Science-Fiction-Genres wiederbelebt und für den der Regisseur in diesem Jahr völlig zurecht mit dem BAFTA-Award ausgezeichnet wurde.
[...] „Moon“ ist ein lakonischer, leiser, langsamer Film, der mit seiner speziellen Atmosphäre entweder packt oder gnadenlos langweilt. Immerhin hat der Film die Mehrheit der Kritiker auf seiner Seite, sicherlich nicht zuletzt weil er in Tradition von anspruchsvollen Science-Fiction-Klassikern wie „Solaris“ oder „2001 – Odyssee im Weltraum“ steht. Gegen „Moon“ spricht jedoch, dass er sich dramaturgisch selbst ausbremst, indem der Plottwist (der vom Trailer überwiegend vorweg genommen wird, schönen Dank auch) recht früh eintritt und die starke Idee anschließend nur noch wie ein Heißluftballon vor sich hin schwebt, ohne dass noch viel passiert. Zwar werden zwischen den Zeilen auch tiefsinnige Fragen über Moral und das Menschsein gestellt, doch verläuft deren Beantwortung weitgehend im Sande, wodurch schließlich ein Film bleibt, der etwas zu lang für seine eine coole Idee wirkt, trotz der üblichen anderthalbstündigen Laufzeit. [...]
Woher sich Regisseur Duncan Jones die Inspiration für sein Regiedebüt "Moon" geholt hat, ist offensichtlich: "2001 – Odyssee im Weltraum", "Lautlos im Weltraum" und "Solaris". Der sprechende Computer - im Original leiht ihm Kevin Spacey seine Stimme - ist eine Weiterentwicklung von Stanley Kubricks Supercomputer HAL aus "2001". Der einsame Raumfahrer, nuancenreich-somnambul gespielt von Sam Rockwell, ist ein Wiedergänger von Douglas Trumbulls Weltraumsolisten Bruce Dern aus "Lautlos im Weltraum", und der philosophische Überbau stammt von "Solaris"-Regisseur Andrej Tarkowski. Duncan Jones' "Moon" ist nicht nur eine hervorragende Hommage an diese großen Vorbilder, dem Regiedebütanten ist vor allem ein vielversprechender, packender Erstling gelungen: handwerklich blitzsauber, klug in Nathan Parkers Skript, hochspannend und gleichzeitig anrührend.
Auf dem letztjährigen Fantasy Filmfest gehörte „Moon“ zu den Geheimtipps und sorgte unter SciFi-Fans für jede Menge positiven Gesprächsstoff. Was sicherlich mit ein Grund war, dass der Verleih sich dazu durchrang, den Film nicht direkt auf DVD zu veröffentlichen, sondern ihn vorher noch durch die Kinos zu schicken. Eine weise Entscheidung, denn Regisseur Duncan Jones liefert mit seinem Langfilmdebüt einen durch und durch klassischen Science Fiction-Stoff ab, der von seinem Look und seiner Geschichte her an Meilensteine des Genres wie „Alien“ oder „2001 – Odyssee im Weltraum“ erinnert.
In den unendlichen Weiten des Weltalls bietet „Moon“ ein Kammerspiel mit den minuziös durchkomponierten Bildern von Kameramann Gary Shaw. Das etliche Science-Fiction-Filme zitierende Produktionsdesign von Tony Noble, die atmosphärische Musik von Clint Mansell und insbesondere auch der sorgfältig eingesetzte Schnitt von Nicolas Gastner tragen zu einem bedrückenden Ambiente bei, das ganz im Dienste der Handlung steht.
Wie etwa Ridley Scotts Science-Fiction-Klassiker „Blade Runner“ (1982) stellt auch „Moon“ die Frage nach dem Menschen und seinen Kopien, seien sie nun „Replikanten“ oder „Klone“. Ist ein Klon, der über Gedächtnisimplantate des „ursprünglichen“ Sam verfügt, ein Doppelgänger, eine aufgewertete Version desselben Sam? Was macht eine menschliche Identität aus? Was ist in der Gegenüberstellung mit einer oder mehreren Versionen des eigenen Selbst ein „Du“ und ein „Ich“? In der Firma „Lunar Industries“ zeigt Duncan Jones die Profiteure der Klon-Technik. Sie haben sich für die scheinbar gewinnbringendsten „Lösung“ entschieden: Statt alle drei Jahre einen neuen Ingenieur auf den Mond zu bringen und ihn dort einzuarbeiten, ersetzen sie den ursprünglichen Sam Bell alle drei Jahre durch einen neuen Sam-Klon. Dass dabei der Mensch zu reinem Kostenfaktor degradiert wird, verschweigt „Moon“ auch nicht („Wir sind nicht programmiert, wir sind Menschen“). Im Unterschied zu manchen Science-Fiction-Filmen der letzten Zeit legt „Moon“ sein Augenmerk auf die menschenverachtenden Seiten der Gentechnik und dadurch auch auf die ethisch-moralischen Fragen des menschlichen Klonens.
Die Story ist leider sehr vorhersehbar, trotzdem ein guter Sci-Fi Streifen mit toller musikalischer Untermalung von Clint Mansell und einem fantastischen Sam Rockwell. Bei zur Zeit 5 Pfund für die DVD sollte man sich den Kinobesuch vielleicht zwei Mal überlegen.
http://www.facebook.com/moonderfilm/posts/192909904068543 hier kannst du den übrigens auch gewinnen, dann musst du gar nichts bezahlen ;P geht aber nur noch 2 tage.
Dennoch bleibt der Film auf hohem Niveau, was vor allem auch an Sam Rockwell liegt, der es schafft, zwei Menschen in unterschiedlichen Zuständen parallel zu spielen und sogar noch die Beziehung zwischen den beiden herzustellen. Dieser schauspielerischen Meisterleistung zusehen zu dürfen ist ein Erlebnis und macht Moon absolut empfehlenswert, auch wenn sonst, wie gesagt, an manchen Stellen das Potential der Ausgangsidee verschenkt wurde.
Moon ist vielleicht kein "Männerfilm" wie in der Kategorisierung von moviepilot angegeben, sondern eher ein inspirirender "Denkerfilm". Für das Genre SciFi heute eher untypisch, kommt Moon ohne große Action, coole Helden und Humor aus. Der Film erzählt, in der Tonalität an die SciFi-filme der 70'ger erinnernd, eine leisere, stimmige Geschichte. Für die Jenigen unter Euch, die immer noch gerne mal über die Grundideen die als Aufhänger von total recall, blade runner dienten nachdenken: Moon wird Euch gefallen.
MOON ist ein sympathisch altmodischer Science-Fiction, der auf liebevolle Modelle und einen durchdachten Plot, statt auf ausgeklügelte CGI-Effekte setzt. [...] Allerdings setzt auch die Inszenierung auf eine altmodische Langsamkeit, die fast vollständig auf Action verzichtet und damit Sams dröges Leben wieder zu spiegeln scheint. Das funktioniert in den ersten zwei Dritteln des Films, in denen man Sam und seine Welt kennen lernt, ganz gut. Im letzten Drittel, als die wichtigsten Geheimnisse schon offenbart, die Auflösung aber auf sich warten lässt, führt es zu Längen. Dass MOON seine Zuschauer dennoch nicht verliert, liegt an der interessanten Grundkonstruktion des Films, der eine Menge Fragen aufwirft [.]
Die beinahe One Man Show von Sam Rockwell in “Moon”, den Regisseur Duncan Jones für ein verhältnismässig geringes Budget inszenierte. Glaubwürdig wurde die Einsamkeit des Astronauten auf dem Mond umgesetzt. Positiv überrascht wurde ich von der Struktur der Geschichte. Sah der Trailer noch nach einem typischen Film mit Twist aus, stellte sich “Moon” schlußendlich als intelligente Charakterstudie mit einem wirtschaftswissenschatlichkritischen Unterton. Interessant auch wie der scheinbar nicht logisch agierende Computer integriert wurde. “Moon” erinnert angnehem an den Science Fiction Film der 70er Jahre (“Silent Running“, “Phase IV“), in dem häufig noch die Substanz über den Stil siegte.
Dass lange Einsamkeit im All kein der geistigen Gesundheit besonders zuträglicher Zustand ist, gehört inzwischen zu den stereotypen Handlungselementen des Science-Fiction-Kinos. Meist sind es lange Raumreisen, auf denen die Astronauten, einsam über ein Schiff und womöglich eine schlafende Besatzung wachend, glauben den Verstand zu verlieren (oder es tatsächlich tun), seltsame Personen sehen, Stimmen hören und was der Halluzinationsmöglichkeiten mehr sind.
„Moon“, der erste Langfilm des Briten Duncan Jones, greift dieses Topos zwar auf, setzt aber auf einer sehr wenig dramatisch gestrickten Grunderzählung auf. Sam Bell (Sam Rockwell) steht kurz vor dem Ende seines dreijährigen Arbeitsvertrages. In einer einsamen Station auf dem Mond leistet er alleine Dienst und überwacht den maschinellen Abbau eines für die Energieversorgung der Erde grundlegenden Stoffes.
Langweilig, geradezu ermüdend, nicht zuletzt aufgrund eines auf Dauer schwer erträglichen, offenbar kaum geführten und zu verschrobenen Rockwell. Was zunächst wie ein willkommenes Wiedersehen mit SILENT RUNNING wirkt, wird zunehmend zur zu locker eingedrehten Psychoschraube.
Während Danny Boyle vor zwei Jahren eine Mission gen Sonne schickte, beschränkt sich der britische Regisseur Duncan Jones dieses Jahr auf den Erdtrabanten. Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah - scheint das Motto hier gewesen zu sein. War der Mond zuvor hauptsächlich zum Zielobjekt für Filme über die Apollo-Missionen geeignet, etabliert Jones mit "Moon" nun seine eigene, kleine, persönliche Hommage an die Science-Fiction-Filme seiner Jugend auf dem Trabanten. Dabei finden sich viele kleine Referenzen, unter anderem zu "2001", aber auch zu Filmen wie "Outland" oder "Lautlos im Weltraum".
In Zeiten von prügelnden Robotern und hysterischen Endzeitszenarien ist MOON ein heilsamer Anachronismus: Ein existenzialistisches Sci-Fi-Drama ohne Überwältigungstaktiken, das sein atemberaubendes Setting wie selbstverständlich als Podium für Kernfragen menschlicher Identität nutzt.
LEICHTE SPOILER:
Duncan Jones erschafft mit MOON einen erschreckend gut aussehenden Science Fiction Film, welcher mit einem ziemlich begrenzten Budget ausgestattet wurde. Doch wer auf Gefechte im Weltraum und Alien-Invasionen hofft, wird bitter enttäuscht. MOON ist einzig und allein ein Kammerspiel der Einsamkeit. Abgeschottet, die Welt die wir zu kennen denken in ungreifbarer Nähe. Der Film macht kein Geheimnis aus der Klon-Affäre. Sogar der Trailer verrät dies. MOON legt die Karten offen auf den Tisch und fokussiert die bittere Erkenntnis des Protagonisten und die Ausweglosigkeit der Geschichte. Duncan Jones versteht es diese "Tragödie" so intensiv zu erzählen, dass einem stellenweise die Tränen von der Wange laufen möchten. Auch durch gezieltes Auslassen verstärkt MOON die Fernwirkung und schafft an einigen Knotenpunkten des Films eine ungemein bedrückende Atmosphäre. MOON ist ein sehr formschöner 80s-Klon mit vielen eigenen kleinen Ideen und Nuancen die den Film letzten Endes abheben, aber auch liebens-/leidenswert machen. Einzig der Schluss ist mir persönlich zu optimistisch ausgefallen. Ähnliches Problem wie bei Boyle's SUNSHINE: Wieso stundenlang davon reden wie aussichtslos die Lage ist und dies aber - als harte aber ehrliche Konsequenz - nicht umsetzen? Dennoch trübt der Abschluss das Gesamtbild nicht. MOON ist eine kleine feine Perle.
Duncan Jones hat eine brauchbare Grundidee, die gegen Ende auch zu überzeugen weiß. Aber zwischendrin – Mann oh Mann – hat dieser oftmals schlichtweg uninteressante Streifen Hänger und ist unbeschreiblich behäbig inszeniert! Wer hätte gedacht, dass das Leben auf einer Mondstation so langweilig sein kann und dass ich Folgendes irgendwann einmal schreiben würde, aber: Das war selbst für meine Verhältnisse zu viel Sam Rockwell. „Moon“ erzählt keine runde Geschichte, sondern klagt über seelenlose Konzerne, wühlt in der Identitäts-Box und stellt die Frage nach der verbliebenen Humanität in unserer (Wegwerf)-Gesellschaft. Dabei ist Jones gewollt gewitztes Konstrukt arg wacklig, versinkt öfters im Pathos und vertraut einzig auf den wie so oft furios aufspielenden Rockwell und das stimmungsvolle Geklimper eines Clint Mansell. Das kann man jetzt alles ganz doll finden und schwer beeindruckt von der Dark-Side-Of-The-Moon-Parabel sein oder den Kram, der nach rund 60 Minuten eigentlich fertig erzählt ist, auch einfach als aufgesetzte und verdammt dünne Moralapostel-Geschichte im Science-Fiction-Gewand abtun.
ICH! Ich hätte schon gedacht, dass das Leben auf dem Mond saulangweilig ist.
Aber "Zu viel Sam Rockwell" klingt großartig und ist für mich jetzt ein feststehendes Filmbewertungs-Attribut. Weiß genau, was Du meinst.
Wie schade, dass er Dir missfiel. Ich habe mich schon gefreut. See you on DVD, Moon.
Moon ist hübsch gedreht und von Sam Rockwell in Doppelrolle hervorragend gespielt. Auch Kevin Spacey als Stimme von HALs freundlichem Bruder ist passend und sorgt für amüsante Momente. Das große Problem dieses Films der als "intelligent SciFi" verkauft wird, ist seine völlige Überraschungslosigkeit und die unnötig gedehnte Erzählweise. Moon ist mal wieder einer jener Filme, die eine großartige 25min Twilight Zone-Folge abgäben, ihre Idee aber leider unnötigerweise auf Spielfilmlänge dehnen. Schon der Trailer verriet im wesentlichen genau worum es geht und auch der Film enthüllt sein "Geheimnis" relativ fix. Dummerweise hinken die Figuren dem Zuschauer in der Auffassungsgabe immer einige Kilometer hinterher und selbst explizit ausformuliertes, wird in ewigen Entdeckungsszenen ausführlich bestätigt. Das ganze wirkt als würde "The Usual Suspects" nach der finalen Enthüllung noch ewig weitergehen und die Polizisten noch ewig weitere Beweise daüfr finden lassen, das Verbal Keyser Soze ist. Moon ist hübsch ausgestattet (sieht für sein mageres Budget sehr gut aus) und hat ein paar schicke Ideen. Der über Smileys kommunizierende Roboter ist drollig, aber das alles hilft nicht über derbe Logiklöcher hinweg und die Tatsache des weder im Innenleben noch in der moralischen Aufarbeitung der Klon/Identitäts/Menschlichkeitsfrage irgendwas wirklich interessantes oder relevantes herausgearbeitet wird. Als Kurzfilm wäre Moon ein Highlight, auf voller Länge geht ihm leider noch früher die Luft aus, als dem Protagonisten.
Und wenn das heutzutage schon "Thinking Mans SciFi" ist, dann spricht das eher gegen unsere Zeit, als für den Film.
Aber wie die Figuren damit umgehen ist doch so vorhersehbar und belanglos... ist ja jetzt nicht so, als würde der Film wirklich eine Charakterstudie oder eine ernsthafte Auseinandersetzung a la "Measure of a men" oder ähnlichem machen...
Langeweile als Stilmittel ersetzt Schlaftabletten, damit ist aber leider kein guter Film zu machen. Ich denke die erdrückende Langeweile ist ein sekundär Produkt der inhaltlichen Leere, bzw. dem Unvermögen diese Bedeutungslosigkeit gekonnt auszugleichen. Wer den Trailer mag wird vom Film betrogen, denn dort wird jeder Anflug von Spannung im Keim erstickt. :/
Ich habe in meinem Text eigentlich ziemlich das Gleiche geschrieben, wie du. Bin mit dir ziemlich einer Meinung, dennoch habe ich den Film noch etwas besser bewertet, weil er mich ganz gut unterhalten hat und ich mich während des Films nicht gelangweilt habe.
Ich sehe das ähnlich wie Batzman. Die Logiklöcher (siehe mein Kommentar) sind so gravierend, dass es den ganzen Film runterreisst. Die 7.5, die MP hier vorschlägt, erreicht der Film für mich daher in keinster Weise. So weit lag die Prognose selten daneben.
Hab grad in der Langfassung von deiner Kritik gelesen, dass der Film nur ein Budget von 5 Millionen Dollar hatte (selbst Pans Labyrinth hatte das vierfache!). Selten wurde mit so wenig Geld, so guter Film gemacht, jedenfalls den Kritiken und dem Trailer zufolge. Bin schon gespannt :).
Moon ist das überlegene Beispiel eines bedrohten Genres, des harten Science-Fiction, das oft über die Schnittstelle zwischen Mensch und fremdartiger Technologie irgendeiner Art handelt, inklusive digitaler. John W. Campbell, der Pate dieses Genres, hätte zugestimmt. Dem Film geht es wirklich nur um Ideen. Es scheint nur so, als ob es um Emotionen ginge. Wie echt sind unsere Emotionen überhaupt? Wie echt sind wir? Eines Tages werde ich sterben. Der Laptop, den ich benutze, ist geduldig und kann warten.
Moon, ein herausragendes Regiedebüt von Duncan Jones (dem Sohn von David Bowie) und mit Sam Rockwell in der Hauptrolle, ist ein intelligentes, aussagekräftiges und täuschend zurückhaltendes Science-Fiction-Abenteuer. Die minimalistische Ausstattung lässt das futuristische Setting kühn und realistisch wirken. Dies intensiviert eine packende Geschichte, die darauf fokussiert, eher als außerirdische Phänomene Einsamkeit und das Überleben auszukundschaften.
Ich empfehle jedem, direkt nach dem Film einmal die letzten 20 Minuten von Armageddon zu gucken. Selten so gelacht. Nicht das Armageddon so schlecht wäre, aber der Kontrast zwichen inhaltlich doch so ähnlichen Szenen ist unglaublich herrlich.
Wohl einer der besten Science-Fiction-Filme der letzten Jahre. Das liegt an der tollen Optik, für die offensichtlich große Vorbilder dienten, aber auch an der Geschichte, die tendenziell Thriller- und sogar Horrorpotential besitzt, jedoch nie Gefahr läuft, das SciFi-Genre zu verlassen, um ein paar billige Schocker zu generieren. Das Wesen des Debütwerks von Duncan Jones bleibt dadurch unangetastet und ermöglicht auf diese Weise philosophische Tiefe, auch wenn diese nicht vollends ausgereizt wird.
Es ist doch das aller Schönste wenn man als Filmfan, nachdem man doch schon "alles" gesehen hat, doch noch überrascht werden kann. Und das hat Moon ohne Zweifel bei mir geschafft.
Auch ist die schauspielerische Leistung von Sam Rockwell genial - die vielen echt glaubhaften Emotionen. Ich fand ihn schon immer überragend, aber mit Moon ist er in meiner persönlichen Schauspielerhierarchi nochmals gewaltig gestiegen.
Einfach ein rundum gelungener SciFi Movie mit perfekt zum Genre passender drückender Stimmung.
Wie, diese Bilder. Die Blu-Ray hat sich wirklich gelohnt. Auch wenn der Film viele Ähnlichkeiten mit Streifen wie 2001 und Sunshine hat, bleibt der film genial und überzeugt trotzdem durch Atmosphäre, durch die wunderschöne Kulisse und durch Rockwell. Die Story überrascht nicht, ist aber durchaus spannend aufgebaut und bietet vor allem die Grundlage für die bereits genannten genialen Punkte. Absolut sehenswert und wenn möglich als Blu-Ray anschauen!
ein toller Sam Rockwell, ein starker Film, auch wenn er sich an manchen Stellen ein wenig zieht und verrückt wirkt, aber im Großen und Ganzen hat er mir sehr gut gefallen... mal was anderes...
Der Film ist berührend, spannend, atmosphärisch und Sam Rockwell legt hier eine herausragende Schauspielleistung hin - Das ist der Grund warum ich Filme schaue. Toller Film
Wer "Die Truman Show" kennt, der kennt die Drehbuchidee eines vorgegaukelten Lebens, welches in Wirklichkeit von Dritten geplant ist. Hier ist es ein Klon mit implantierten Erinnerungen, dem vorgegeben wird er sei gerade von der Erde zum Mond entsandt worden um dort drei Jahre lang als alleiniger Arbeiter einem Job nachzugehen um anschließend heimzukehren. Doch der Klon kommt dahinter. Die Umsetzung dieser Klon-Idee ist gut gelungen, leider steckt insgesamt relativ wenig Substanz in diesem Film und wenn wie der eine oder andere in seinen Rezensionen hier anfängt die Logikbrüche des Films zu kritisieren, dann tendiert man zu starker Unterbewertung dieses Films. Aber hey - wer sich einen SciFi-Streifen anguckt und dann die fehlende Realitätsnähe kritisiert, der ist da vielleicht auch ein wenig zu kritisch. Belasse ich es bei den Logikbrüchen des Films und der fehlenden Substanz, dann bleibt ein durchaus sehenswerter Film der durchaus zum Denken anregt.
"Eigentlich" ist die Idee ziemlich interessant und auch die Umsetzung selber ist wirklich gelungen. Allerdings weist der Film in meinen Augen einige essentielle Mängel in der Logik auf, die den Film für mich wieder ziemlich runterziehen.
Achtung Spoiler!
Primär wäre da die essentielle Frage, wieso es sich so ein toller Multimilliardenkonzern antut, eine Clonarmee zu züchten, die vermutlich deutlich teurer in der Entwicklung ist, als einfache Arbeitskräfte. Von der Gedankenimplanatationsgeschichte ganz zu schweigen. Und dass nur ein Mann für drei Jahre allein den Laden schmeisst, kommt wohl auch nur mir komisch vor, wenn ich die Punktzahlen hier so lese. Der nächste Brocken ist die Frage, wieso die es nicht schaffen, den Clon im Frachtcontainer zu stoppen, wenn die doch sonst alles so toll unter Kontrolle haben. Nein, der kann einfach so rumspazieren und der Welt die Wahrheit sagen. Und wieso haben die beiden die Chance nicht genutzt, die Welt zu informieren, nachdem sie endlich eine Verbindung zur Erde hatten? Oder noch besser, alle Clone aufwecken und ne Revolte starten? Das hätte irgendwie mehr Sinn gehabt als diese komische und unsichere Fluchtaktion, die bei einem stringenten Asikonzern eh zum Scheitern verurteilt gewesen wäre. Und als letzten Punkt auf meiner Mängelliste habe ich den Roboter (schöne Grüße von HAL 9000 übrigens), der irgendwie extrem irrational handelt. In meinen Augen sehr ärgerlich und schlecht konstruiert alles.
Angesichts dieser massiven Mängel in der Logik kann ich dem Film trotz der guten schauspielerischen Leistungen und ansonsten handwerklich ordentlicher Arbeit keine Bestnoten geben. Bei dem schlecht konstruierten Script krieg ich einfach nur Kopfschmerzen. Sehr schade, denn das Setting und die Grundstimmung sind reizvoll und GERTY mit den Smileys hat auch was. Aber das Gesamtpaket ...?
Ich mag "Moon" einfach wegen seiner ruhigen Erzählweise, der guten Optik, der einfallsreichen Story & Sam Rockwell. Da das, von mir geliebte, SciFi Genre in den letzten Jahren kaum nennenswerte Impulse vorzuweisen hat, war ich froh diesen Film erfahren zu dürfen. Danke Mr. Jones!
Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen und die wurden tatsächlich auch erfüllt. Einer der besten Science Fiction-Filme der letzten Jahre mit einem virtuos agierenden Sam Rockwell - bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen.
Klasse gespielte Mann-im-Mond-Story. Die Sterilität der Mondbasis, die Einsamkeit und die Öde des Mondes werden wunderbar dargestellt in stillen Bildern mit leicht hypnotisierenden Sound. Trotzdem fehlte mir irgendwie der Aha-Effekt im Film, was aber die darstellerische Leistung von Sam Rockwell nicht schmälern soll.
Über >Moon< habe ich viel Gutes gehört, doch am Ende war es für mich ein eher mittelmäßiger Sci-Fi-Film mit einer eher losen Handlung.
1. Optik:
Da das Ganze auf den Mond spielt sind die Bilder natürlich eher trist und auch die Station hat man in der Form schon irgendwo schon einmal gesehen. Allerdings hat man es gut geschafft mit kleinen Details der Anlage auch die Atmosphäre zu geben, dass dort jemand seit über drei Jahren ausharrt. Auch manche der Panoramen außerhalb sind manchmal sehr schön geraten.
2. Musik
Ein ruhiger, meistens eher elektronischer Soundtrack, der amtosphärisch und dezent im Hintergrund läuft. Etwas wahrhaftig Großes hat >Clint Mansell< zwar diesmal nicht hinbekommen, aber es ist ganz nett.
3. Inhalt
Tja, hier würde ich sagen vom Ansatz interessant, mit einer gelungenen Inszenierung, aber irgendwann plätschert die Story später nur noch für mich dahin und wird streckenweise sogar öde.
Die Thematik von einem Astronauten der allein, nur mit einem Roboter der ein Haufen Smilys zur Interaktion einsetzt, auf dem Mond vor sich hinvegetiert kommt nicht alle Tage in diesem Genre vor und sein immer gleiches Leben wird auch in den ersten Minuten serh gut dargestellt. Auch >Sam Rockwells< schauspielerisches Talent tut sein übriges. Allerdings verliert der Film irgendwas, nachdem aus der One-Man-Show eine >Two<-Man-Show wird. Wie gesagt kommt er nicht mehr richtig in die Gänge und wird etwas abtruss.
Auch bleiben einige Sachen offen oder ergeben kein Sinn. Wieso zum Beispiel hat der Kerl am Anfang Visionen (>Solaris< lässt grüßen) und später nicht mehr? Und was hatten diese Bilder zu bedeuten? Auch die späteren Entscheidungen des Roboters sind etwas an den Haaren herbeigezogen oder die Programmierer von dem Kasten waren einfach dämlich.
Auch gehen mir allmählich die ständigen Anspielungen auf alte Sci-Fi-Klassiker so was auf die Nerven (besonders von >2001<). Kann heute keiner mehr was alleine auf die Beine stellen, ohne etwas von seinen Vorbildern abzukupfern?
Das Finale war auch nicht so das Wahre und recht spannungsarm.
4. Fazit
Auf der Pro-Seite haben wir eine gute Charakterentwicklung und eine stimmige Atmosphäre.
Bei Kotra stehen aber für mich eine gewisse Eintönigkeit und Schwächen in der Handlung.
Ingesamt war ich nicht so begeistert von >Moon<.
Sam Rockwell brilliert in diesem abgeklärten Independentfilm über eine graue Zukunft in der zumindest die Energieversorgung der Erde abgesichert scheint, denn er wartet eine Anlage auf dem Mond, die dort Helium-3 abbaut. Dabei steht ihm neben dem stets hilfsbereitem Kevin Spacey in Form von Roboter GERTY nur er selbst zur Seite und so plagt er sich nach 3 Jahren auf dem Erdtrabanten mit Visionen und einigen körperlichen Leiden herum. Natürlich steckt mehr hinter der ganzen Sache und schon bald zeigt sich Sam, wortwörtlich zu nehmen, im Spiel mit sich selbst. Aber leider werden die Konflikte in diesem atmosphärisch sehr dichten Film nicht aufgelöst und am Ende bleiben viele Fragen offen stehen, die ich mir doch geklärt gewünscht hätte.
Erst schien er mir sehr vorhersehbar, aber genau das probierte der Film auch garnicht zu kaschieren.. auch wenn imo nicht viel passiert ist, hat er mir aufgrund seines Stils und Atmosphäre gut gefallen.
Männer und Gefühle im Weltraum ... grandios!
Das ist kein Film an den man allzulogisch drangehen sollte ... ein gelungener "Weltraumquickie" der in Bildern, Stimmungen und grandioser musikalischer Untermalung fasziniert, da darf für mich manche Logik auf der Strecke bleiben, manches nicht erklärbare unerklärt bleiben, vorstellbar ist es allemal ...
wenn man sich drauf einlässt, nimmt einen der Film in jeder Hinsicht mit ... chapeu für diesen Erstling ... da wird noch einiges spannende folgen.
Moon - Kritik
GB 2009 Laufzeit 96 Minuten, FSK 0, Science Fiction-Film, Thriller, Drama, Kinostart 15.07.2010
Kritiken (27) — Film: Moon
Ciprian David: NEGATIV
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Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
White_Tip 2011/08/09 20:08:14
Antwort löschenganzschön frech zu spoilern, dass es klone sind :O
Alle 3 Antworten zeigen
Mahanaxar 2011/08/28 19:36:59
Antwort löschenMit Verlaub, aber verraten hast DU es mir, beim schnellen überfliegen der Seite...
swoff 2011/10/09 03:10:55
Antwort löschenDa muss ich Mahanaxar rechtgeben, geht mir auch so ...
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschenVisuell eindrucksvolle, aber wenig originelle Quasi-Emulation diverser Science-Fiction-Klassiker, die Regisseur Duncan Jones für sein Filmdebüt sowohl ästhetisch ("2001" & "Solaris"), als auch inhaltlich ("Silent Running" & "Soylent Green") bemüht. Die Grundprämisse eines einzelnen Astronauten, der nach dreijähriger Stationierung auf dem Mond seiner Heimreise entgegensieht, wird zunächst mit atmosphärischen Bildern aus Einsamkeit und Tristesse vermittelt, ehe der Film denkbar umständlich seine Geschichte zu erzählen beginnt. Statt die interpretierfreudigen Ereignisse der Handlung nur zu umreißen und an Fragen nach Isolation und Identität zu knüpfen, erweist sich die zurechtgebogene Idee des Films nur als sklavisch an Drehbuch und Regie gekoppelte Plotsackgasse, über der dann auch die schwergewichtige moralische Klagehaltung zur unglaubwürdigen Pose gerinnt. Jedweden existenzialistischen Tiefgang verwirft "Moon" schließlich zugunsten einer albern zur Schau gestellten Kritik an der wirtschaftlichen Profitgier von übermorgen – statt gedanklich hinterfragt wird lieber fleißig gerügt. Die mangelnde Subtilität des Films hätte Jones im Abspann eigentlich nur noch mit dem Evergreen seines Vaters krönen müssen: Ground control to Major Tom. Space Oddity – na ja.
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vuvuzela 2011/01/03 05:57:17
Antwort löschenMr Vincent Vegas Kritik ist präzise und gut formuliert, aber man hat den Eindruck Filmtechnisch entwickelt er sich nicht weiter, hängt irgendwie an alten Zöpfen
veseria 2011/01/20 17:42:53
Antwort löschenja so in der art würde ich das auch sagen. warummuss man immer an den alten schinken hängen bleiben? alles entwickelt sich weiter, auch der film!
Mr Vincent Vega 2011/01/20 18:57:01
Antwort löschenDurchaus, aber gerade Filme wie MOON, die ausschließlich an den übergroßen Vorbildern kleben und immer wieder auf diese verweisen, sind doch das beste Beispiel, dass das eben nicht der Fall ist.
der cineast 2011/01/29 00:45:31
Antwort löschenTreffsicher Herr Vega, trotzdem ist das von dir gennante Lied in der Kritik toll :P
Mr Vincent Vega 2011/01/29 00:48:28
Antwort löschenIch liebe es! Bowie is king. Sein Sohn nicht.
YelloweyedDemon 2011/02/02 12:17:53
Antwort löschenAu ja, das wär super gewesen. :P Stumpf... aber auch super.
Kill_Diether 2011/02/15 18:52:11
Antwort löschenWieso albern zur Schau gestellte Kritik? Mit den weltlichen Energieproblemen die immer brisanter werden, ist das mehr eine düstere Interpretation, eine nicht von der Hand zu weisende Zukunfts-Option. Oder glaubst du, dass die Herrscher der Welt, die Energie-Konzerne, vielleicht aus dringlich humanitären Gründen, in Zukunft von ihrer Gewinnmaximierung absehen, bzw. andere Überlegungen in ihre Unternehmensphilosophie einbeziehen?
Clooney Toons 2011/02/22 00:18:54
Antwort löschenWer deine erwähnten Klassiker nicht kennt wird diesen Film lieben.
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Fabes 2011/05/08 03:47:03
Antwort löschenNot sure if troll or just very stupid...
Dox 2011/08/12 20:55:29
Antwort löschen@Clooney Toons: Richtig erkannt! ich mag Moon wirklich :)
Aber der Kritik stimme ich trotzdem in allen Punkten zu. Irgendwie haben mich die Bilder aber dennoch gefesselt und ganz besonders der Score ging mir lange Zeit nicht aus dem Kopf. Ich fand die Atmosphäre einfach klasse, ebenso wie Rockwell.
HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschenDas Gegenteil von gut ist noch immer gut gemeint: Moon basiert auf einer schönen Grundidee, die als Kurzfilm umgesetzt wohl ziemlich fantastisch gewesen wäre. Auf Spielfilmlänge fehlen die Überraschungen, die echten Twists oder zumindest die interessanten Überlegungen - denn die ohne Frage von Sam Rockwell grandios gespielte Hauptfigur braucht nicht nur doppelt so lang wie der Zuschauer, um zu erkennen was Sache ist, auch die Reaktionen sind selten wirklich nachvollziehbar, sondern scheinen oft nur dazu zu dienen, die Handlung auf die gewünschte Laufzeit zu strecken. Dass Moon dabei sehr schön anzusehen ist und, bspw. mit dem Emoticon-Display von HAL oder wie das Ding heißt, auch hin und wieder Humor beweist, reicht leider nicht aus, um über die langweilige, zähe Plotentwicklung hinwegzutäuschen.
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Khitos 2010/10/26 21:08:30
Antwort löschenKein Wort über Mansells unglaublich guten Score? Kein Wort über die tolle Atmosphäre auf dieser Station bzw. auf dem Mond? Immerhin lobst du Rockwell zu Recht ^^
Also langweilig ist die emotionale Verbindung, die man mit dem Charakter entwickelt nun wirklich nicht. ;)
HerrLehmann 2010/10/26 21:16:19
Antwort löschenIst ja kein vollständiges Review, nur ein Kurzkommentar. Den Score fand ich okay, aber auch nicht überragend. Atmosphäre hat der Film, aber keine, die ihn über die volle Laufzeit trägt.
Und ja, ich mochte den Charakter, aber wusste einfach alles schon 10 Minuten vorher als er und fand ihn auch immer etwas unglaubwürdig - eine echte Verbindung konnte ich nie aufbauen. Nee, das ist einfach alles so vorhersehbar, so selbstgefällig, da es sich viel zu sehr auf die Atmosphäre verlässt, aber keine wirklich gute, tragende Geschichte erzählt.
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Khitos 2010/10/27 08:33:44
Antwort löschenFind, dass man auch bei einem Kurzkommentar den Score nicht vergessen darf :D Den find ich Mansell-like einfach wieder grandios. Naja, ok, kann deinen Standpunkt schon verstehen, aber selbstgefällig? Hm. ^^
Ich find auch gar nicht mal, dass der Film so auf den Twist aufbaut, von daher kann man auch nicht wirklich von einem Twist reden (man ahnt es ja wirklich alles schon), aber egal. Schade, dass der Film dir nicht so gefallen hat ;D
gibmich 2010/11/18 02:09:56
Antwort löschenAlso ich kann Herrn Lehmann da nur zustimmen genau meine Meinugng!
beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/
Kommentar löschenJones spielt mit den Erwartungen des Zuschauers, lässt ihn nach und nach immer weitere Puzzleteile aufdecken und seine eigenen Ideen spinnen. Nie ist klar, was Wahrheit oder nur Schein ist. Unterstützt von der tollen Musik von Clint Mansell und den wirkungsvollen Bildern der Mondlandschaft erzeugt “Moon” eine Stimmung, die lange nicht mehr loslässt. Nicht zuletzt die vielen kleinen Details wie der absurd wirkende Song “I Am The One And Only”, von dem Sam sich immer wecken lässt oder Roboter GERTY, der nur durch ein Smileys darstellendes Display und die Stimme Kevin Spaceys eine intensive Persönlichkeit erhält, machen den Film auch bei wiederholter Sichtung zu etwas Besonderem.
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SiameseAlex: SiameseMovies
Kommentar löschen[...]
Zu einem Erlebnis wurde ‘Moon’ jedoch nicht aufgrund der überraschenden Wendung im Plot – und das ist der springende Punkt – denn auf der reinen Ebene der Handlung war das auf die Leinwand projezierte schon desöfteren da. Doch diese rein oberflächliche Erkenntnis als ‘Ach-das-ist-jetzt-wieder-so-ein-Film’ abzustempeln würde das mögliche, bevorstehende, fesselnde Szenario umgeben von Moral, Individualität, Vergänglichkeit und Illusion mundtot machen. Sam reißt einen selbst nur mit, wenn man mitgerissen werden will und eben nicht auf externe Spannungsbögen und Effekthascherei abfährt.
[...]
‘Moon’ ist ein wirklich packendes Abenteuer für einen mitdenkend fühlenden Zuschauer, der hin und her gerissen nicht mehr weiß, was überhaupt (un-)menschlich ist.
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Zoran Gojic : br-online Zoran Gojic : br-online
Kommentar löschenJones balanciert dabei beständig zwischen dem gekonnten Umgang mit Genre-Regeln und genau dosierten, bewusst irritierenden Überraschungen. Dass dieses Kunststück gelingt, liegt nicht zuletzt an Hauptdarsteller Sam Rockwell und seiner furiosen Ein-Mann-Show. Im Dialog mit sich selbst hält er den Film zusammen und beweist, dass er einer der Besten seiner Generation ist.
Fazit: "Moon" ist atmosphärisch dichter Science-Fiction-Thriller, der intelligent und spannend einige der grundlegenden Fragen unseres Seins aufwirft.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenGroßes „JA!!“: es gibt sie noch: mit geringem Budget gedrehte intelligente SF, die es versteht, eine gute Story gekonnt zu servieren. Nachwuchsregisseur Duncan Jones bekennt sich in seinem Debut offen zu den von ihm dabei zitierten Vorbildern, Genreklassikern wie Lautlos im Weltraum und Outland. Das stört nicht im Geringsten, da es ihm (scheinbar mühelos) gelingt, über diese Anlehnungen hinaus eine eigenständige Story zu entwickeln. (Mehr im Podcast)
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Rukus 2011/12/30 04:04:30
Antwort löschenGute Story? Das Script hat mehr Löcher als ein Schweizer Käse ...
Sascha Ormanns: Schnitt Sascha Ormanns: Schnitt
Kommentar löschenDuncan Jones ist mit Moon ein erstaunlich konsequenter Debütfilm gelungen, der alte Tugenden des Science-Fiction-Genres wiederbelebt und für den der Regisseur in diesem Jahr völlig zurecht mit dem BAFTA-Award ausgezeichnet wurde.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] „Moon“ ist ein lakonischer, leiser, langsamer Film, der mit seiner speziellen Atmosphäre entweder packt oder gnadenlos langweilt. Immerhin hat der Film die Mehrheit der Kritiker auf seiner Seite, sicherlich nicht zuletzt weil er in Tradition von anspruchsvollen Science-Fiction-Klassikern wie „Solaris“ oder „2001 – Odyssee im Weltraum“ steht. Gegen „Moon“ spricht jedoch, dass er sich dramaturgisch selbst ausbremst, indem der Plottwist (der vom Trailer überwiegend vorweg genommen wird, schönen Dank auch) recht früh eintritt und die starke Idee anschließend nur noch wie ein Heißluftballon vor sich hin schwebt, ohne dass noch viel passiert. Zwar werden zwischen den Zeilen auch tiefsinnige Fragen über Moral und das Menschsein gestellt, doch verläuft deren Beantwortung weitgehend im Sande, wodurch schließlich ein Film bleibt, der etwas zu lang für seine eine coole Idee wirkt, trotz der üblichen anderthalbstündigen Laufzeit. [...]
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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online
Kommentar löschenWoher sich Regisseur Duncan Jones die Inspiration für sein Regiedebüt "Moon" geholt hat, ist offensichtlich: "2001 – Odyssee im Weltraum", "Lautlos im Weltraum" und "Solaris". Der sprechende Computer - im Original leiht ihm Kevin Spacey seine Stimme - ist eine Weiterentwicklung von Stanley Kubricks Supercomputer HAL aus "2001". Der einsame Raumfahrer, nuancenreich-somnambul gespielt von Sam Rockwell, ist ein Wiedergänger von Douglas Trumbulls Weltraumsolisten Bruce Dern aus "Lautlos im Weltraum", und der philosophische Überbau stammt von "Solaris"-Regisseur Andrej Tarkowski. Duncan Jones' "Moon" ist nicht nur eine hervorragende Hommage an diese großen Vorbilder, dem Regiedebütanten ist vor allem ein vielversprechender, packender Erstling gelungen: handwerklich blitzsauber, klug in Nathan Parkers Skript, hochspannend und gleichzeitig anrührend.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenAuf dem letztjährigen Fantasy Filmfest gehörte „Moon“ zu den Geheimtipps und sorgte unter SciFi-Fans für jede Menge positiven Gesprächsstoff. Was sicherlich mit ein Grund war, dass der Verleih sich dazu durchrang, den Film nicht direkt auf DVD zu veröffentlichen, sondern ihn vorher noch durch die Kinos zu schicken. Eine weise Entscheidung, denn Regisseur Duncan Jones liefert mit seinem Langfilmdebüt einen durch und durch klassischen Science Fiction-Stoff ab, der von seinem Look und seiner Geschichte her an Meilensteine des Genres wie „Alien“ oder „2001 – Odyssee im Weltraum“ erinnert.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenIn den unendlichen Weiten des Weltalls bietet „Moon“ ein Kammerspiel mit den minuziös durchkomponierten Bildern von Kameramann Gary Shaw. Das etliche Science-Fiction-Filme zitierende Produktionsdesign von Tony Noble, die atmosphärische Musik von Clint Mansell und insbesondere auch der sorgfältig eingesetzte Schnitt von Nicolas Gastner tragen zu einem bedrückenden Ambiente bei, das ganz im Dienste der Handlung steht.
Wie etwa Ridley Scotts Science-Fiction-Klassiker „Blade Runner“ (1982) stellt auch „Moon“ die Frage nach dem Menschen und seinen Kopien, seien sie nun „Replikanten“ oder „Klone“. Ist ein Klon, der über Gedächtnisimplantate des „ursprünglichen“ Sam verfügt, ein Doppelgänger, eine aufgewertete Version desselben Sam? Was macht eine menschliche Identität aus? Was ist in der Gegenüberstellung mit einer oder mehreren Versionen des eigenen Selbst ein „Du“ und ein „Ich“? In der Firma „Lunar Industries“ zeigt Duncan Jones die Profiteure der Klon-Technik. Sie haben sich für die scheinbar gewinnbringendsten „Lösung“ entschieden: Statt alle drei Jahre einen neuen Ingenieur auf den Mond zu bringen und ihn dort einzuarbeiten, ersetzen sie den ursprünglichen Sam Bell alle drei Jahre durch einen neuen Sam-Klon. Dass dabei der Mensch zu reinem Kostenfaktor degradiert wird, verschweigt „Moon“ auch nicht („Wir sind nicht programmiert, wir sind Menschen“). Im Unterschied zu manchen Science-Fiction-Filmen der letzten Zeit legt „Moon“ sein Augenmerk auf die menschenverachtenden Seiten der Gentechnik und dadurch auch auf die ethisch-moralischen Fragen des menschlichen Klonens.
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Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenDie Story ist leider sehr vorhersehbar, trotzdem ein guter Sci-Fi Streifen mit toller musikalischer Untermalung von Clint Mansell und einem fantastischen Sam Rockwell. Bei zur Zeit 5 Pfund für die DVD sollte man sich den Kinobesuch vielleicht zwei Mal überlegen.
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moep0r 2010/07/12 11:50:06
Antwort löschenDanke fuer den Tipp, die BD kostet auch nru 10 :)
grouchomarx 2010/07/13 09:12:09
Antwort löschenkinobesuch zweimal überlegen? es gibt filme die muß man im kino gucken, und "moon" gehört (wie "2001") zweifellos dazu!
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YelloweyedDemon 2011/01/25 11:17:52
Antwort löschenstimm ich dem grouchomarx zu
YelloweyedDemon 2011/02/02 12:24:23
Antwort löschenhttp://www.facebook.com/moonderfilm/posts/192909904068543 hier kannst du den übrigens auch gewinnen, dann musst du gar nichts bezahlen ;P geht aber nur noch 2 tage.
Sascha Eggers
Kommentar löschenDennoch bleibt der Film auf hohem Niveau, was vor allem auch an Sam Rockwell liegt, der es schafft, zwei Menschen in unterschiedlichen Zuständen parallel zu spielen und sogar noch die Beziehung zwischen den beiden herzustellen. Dieser schauspielerischen Meisterleistung zusehen zu dürfen ist ein Erlebnis und macht Moon absolut empfehlenswert, auch wenn sonst, wie gesagt, an manchen Stellen das Potential der Ausgangsidee verschenkt wurde.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenMoon ist vielleicht kein "Männerfilm" wie in der Kategorisierung von moviepilot angegeben, sondern eher ein inspirirender "Denkerfilm". Für das Genre SciFi heute eher untypisch, kommt Moon ohne große Action, coole Helden und Humor aus. Der Film erzählt, in der Tonalität an die SciFi-filme der 70'ger erinnernd, eine leisere, stimmige Geschichte. Für die Jenigen unter Euch, die immer noch gerne mal über die Grundideen die als Aufhänger von total recall, blade runner dienten nachdenken: Moon wird Euch gefallen.
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Hendrik Bake: programmkino.de, Zitty Hendrik Bake: programmkino.de, Zitty
Kommentar löschenMOON ist ein sympathisch altmodischer Science-Fiction, der auf liebevolle Modelle und einen durchdachten Plot, statt auf ausgeklügelte CGI-Effekte setzt. [...] Allerdings setzt auch die Inszenierung auf eine altmodische Langsamkeit, die fast vollständig auf Action verzichtet und damit Sams dröges Leben wieder zu spiegeln scheint. Das funktioniert in den ersten zwei Dritteln des Films, in denen man Sam und seine Welt kennen lernt, ganz gut. Im letzten Drittel, als die wichtigsten Geheimnisse schon offenbart, die Auflösung aber auf sich warten lässt, führt es zu Längen. Dass MOON seine Zuschauer dennoch nicht verliert, liegt an der interessanten Grundkonstruktion des Films, der eine Menge Fragen aufwirft [.]
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peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenDie beinahe One Man Show von Sam Rockwell in “Moon”, den Regisseur Duncan Jones für ein verhältnismässig geringes Budget inszenierte. Glaubwürdig wurde die Einsamkeit des Astronauten auf dem Mond umgesetzt. Positiv überrascht wurde ich von der Struktur der Geschichte. Sah der Trailer noch nach einem typischen Film mit Twist aus, stellte sich “Moon” schlußendlich als intelligente Charakterstudie mit einem wirtschaftswissenschatlichkritischen Unterton. Interessant auch wie der scheinbar nicht logisch agierende Computer integriert wurde. “Moon” erinnert angnehem an den Science Fiction Film der 70er Jahre (“Silent Running“, “Phase IV“), in dem häufig noch die Substanz über den Stil siegte.
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenDass lange Einsamkeit im All kein der geistigen Gesundheit besonders zuträglicher Zustand ist, gehört inzwischen zu den stereotypen Handlungselementen des Science-Fiction-Kinos. Meist sind es lange Raumreisen, auf denen die Astronauten, einsam über ein Schiff und womöglich eine schlafende Besatzung wachend, glauben den Verstand zu verlieren (oder es tatsächlich tun), seltsame Personen sehen, Stimmen hören und was der Halluzinationsmöglichkeiten mehr sind.
„Moon“, der erste Langfilm des Briten Duncan Jones, greift dieses Topos zwar auf, setzt aber auf einer sehr wenig dramatisch gestrickten Grunderzählung auf. Sam Bell (Sam Rockwell) steht kurz vor dem Ende seines dreijährigen Arbeitsvertrages. In einer einsamen Station auf dem Mond leistet er alleine Dienst und überwacht den maschinellen Abbau eines für die Energieversorgung der Erde grundlegenden Stoffes.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenLangweilig, geradezu ermüdend, nicht zuletzt aufgrund eines auf Dauer schwer erträglichen, offenbar kaum geführten und zu verschrobenen Rockwell. Was zunächst wie ein willkommenes Wiedersehen mit SILENT RUNNING wirkt, wird zunehmend zur zu locker eingedrehten Psychoschraube.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenWährend Danny Boyle vor zwei Jahren eine Mission gen Sonne schickte, beschränkt sich der britische Regisseur Duncan Jones dieses Jahr auf den Erdtrabanten. Warum in die Ferne schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah - scheint das Motto hier gewesen zu sein. War der Mond zuvor hauptsächlich zum Zielobjekt für Filme über die Apollo-Missionen geeignet, etabliert Jones mit "Moon" nun seine eigene, kleine, persönliche Hommage an die Science-Fiction-Filme seiner Jugend auf dem Trabanten. Dabei finden sich viele kleine Referenzen, unter anderem zu "2001", aber auch zu Filmen wie "Outland" oder "Lautlos im Weltraum".
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Björn Lahrmann: Das Manifest
Kommentar löschenIn Zeiten von prügelnden Robotern und hysterischen Endzeitszenarien ist MOON ein heilsamer Anachronismus: Ein existenzialistisches Sci-Fi-Drama ohne Überwältigungstaktiken, das sein atemberaubendes Setting wie selbstverständlich als Podium für Kernfragen menschlicher Identität nutzt.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenLEICHTE SPOILER:
Duncan Jones erschafft mit MOON einen erschreckend gut aussehenden Science Fiction Film, welcher mit einem ziemlich begrenzten Budget ausgestattet wurde. Doch wer auf Gefechte im Weltraum und Alien-Invasionen hofft, wird bitter enttäuscht. MOON ist einzig und allein ein Kammerspiel der Einsamkeit. Abgeschottet, die Welt die wir zu kennen denken in ungreifbarer Nähe. Der Film macht kein Geheimnis aus der Klon-Affäre. Sogar der Trailer verrät dies. MOON legt die Karten offen auf den Tisch und fokussiert die bittere Erkenntnis des Protagonisten und die Ausweglosigkeit der Geschichte. Duncan Jones versteht es diese "Tragödie" so intensiv zu erzählen, dass einem stellenweise die Tränen von der Wange laufen möchten. Auch durch gezieltes Auslassen verstärkt MOON die Fernwirkung und schafft an einigen Knotenpunkten des Films eine ungemein bedrückende Atmosphäre. MOON ist ein sehr formschöner 80s-Klon mit vielen eigenen kleinen Ideen und Nuancen die den Film letzten Endes abheben, aber auch liebens-/leidenswert machen. Einzig der Schluss ist mir persönlich zu optimistisch ausgefallen. Ähnliches Problem wie bei Boyle's SUNSHINE: Wieso stundenlang davon reden wie aussichtslos die Lage ist und dies aber - als harte aber ehrliche Konsequenz - nicht umsetzen? Dennoch trübt der Abschluss das Gesamtbild nicht. MOON ist eine kleine feine Perle.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDuncan Jones hat eine brauchbare Grundidee, die gegen Ende auch zu überzeugen weiß. Aber zwischendrin – Mann oh Mann – hat dieser oftmals schlichtweg uninteressante Streifen Hänger und ist unbeschreiblich behäbig inszeniert! Wer hätte gedacht, dass das Leben auf einer Mondstation so langweilig sein kann und dass ich Folgendes irgendwann einmal schreiben würde, aber: Das war selbst für meine Verhältnisse zu viel Sam Rockwell. „Moon“ erzählt keine runde Geschichte, sondern klagt über seelenlose Konzerne, wühlt in der Identitäts-Box und stellt die Frage nach der verbliebenen Humanität in unserer (Wegwerf)-Gesellschaft. Dabei ist Jones gewollt gewitztes Konstrukt arg wacklig, versinkt öfters im Pathos und vertraut einzig auf den wie so oft furios aufspielenden Rockwell und das stimmungsvolle Geklimper eines Clint Mansell. Das kann man jetzt alles ganz doll finden und schwer beeindruckt von der Dark-Side-Of-The-Moon-Parabel sein oder den Kram, der nach rund 60 Minuten eigentlich fertig erzählt ist, auch einfach als aufgesetzte und verdammt dünne Moralapostel-Geschichte im Science-Fiction-Gewand abtun.
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Herr Marcus 2009/09/03 15:36:29
Antwort löschenICH! Ich hätte schon gedacht, dass das Leben auf dem Mond saulangweilig ist.
Aber "Zu viel Sam Rockwell" klingt großartig und ist für mich jetzt ein feststehendes Filmbewertungs-Attribut. Weiß genau, was Du meinst.
Wie schade, dass er Dir missfiel. Ich habe mich schon gefreut. See you on DVD, Moon.
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenMoon ist hübsch gedreht und von Sam Rockwell in Doppelrolle hervorragend gespielt. Auch Kevin Spacey als Stimme von HALs freundlichem Bruder ist passend und sorgt für amüsante Momente. Das große Problem dieses Films der als "intelligent SciFi" verkauft wird, ist seine völlige Überraschungslosigkeit und die unnötig gedehnte Erzählweise. Moon ist mal wieder einer jener Filme, die eine großartige 25min Twilight Zone-Folge abgäben, ihre Idee aber leider unnötigerweise auf Spielfilmlänge dehnen. Schon der Trailer verriet im wesentlichen genau worum es geht und auch der Film enthüllt sein "Geheimnis" relativ fix. Dummerweise hinken die Figuren dem Zuschauer in der Auffassungsgabe immer einige Kilometer hinterher und selbst explizit ausformuliertes, wird in ewigen Entdeckungsszenen ausführlich bestätigt. Das ganze wirkt als würde "The Usual Suspects" nach der finalen Enthüllung noch ewig weitergehen und die Polizisten noch ewig weitere Beweise daüfr finden lassen, das Verbal Keyser Soze ist. Moon ist hübsch ausgestattet (sieht für sein mageres Budget sehr gut aus) und hat ein paar schicke Ideen. Der über Smileys kommunizierende Roboter ist drollig, aber das alles hilft nicht über derbe Logiklöcher hinweg und die Tatsache des weder im Innenleben noch in der moralischen Aufarbeitung der Klon/Identitäts/Menschlichkeitsfrage irgendwas wirklich interessantes oder relevantes herausgearbeitet wird. Als Kurzfilm wäre Moon ein Highlight, auf voller Länge geht ihm leider noch früher die Luft aus, als dem Protagonisten.
Und wenn das heutzutage schon "Thinking Mans SciFi" ist, dann spricht das eher gegen unsere Zeit, als für den Film.
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Sonse 2009/08/20 23:23:26
Antwort löschenDein Kommentar bestätigt mein Gefühl, den gesamten Plot aus dem Trailer bereits erfahren zu haben. *schluchz* Freu mich aber dennoch drauf. So!
Batzman 2009/08/20 23:26:57
Antwort löschenViel mehr kommt leider wirklich nicht. Gut gespielt isses aber. Ich mag ja Sam Rockwell...
Batzman 2009/08/22 02:20:42
Antwort löschenAber wie die Figuren damit umgehen ist doch so vorhersehbar und belanglos... ist ja jetzt nicht so, als würde der Film wirklich eine Charakterstudie oder eine ernsthafte Auseinandersetzung a la "Measure of a men" oder ähnlichem machen...
Prestigeww 2010/01/04 11:43:26
Antwort löschenJa, deine Kritikpunkte stimmen schon, aber ich denke Moon lebt einfach auch von seiner Langeweile als Stilmittel der Mondödnis.
JimSommer 2010/04/08 10:52:10
Antwort löschenLangeweile als Stilmittel ersetzt Schlaftabletten, damit ist aber leider kein guter Film zu machen. Ich denke die erdrückende Langeweile ist ein sekundär Produkt der inhaltlichen Leere, bzw. dem Unvermögen diese Bedeutungslosigkeit gekonnt auszugleichen. Wer den Trailer mag wird vom Film betrogen, denn dort wird jeder Anflug von Spannung im Keim erstickt. :/
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Matta 2010/11/11 14:27:35
Antwort löschenIch habe in meinem Text eigentlich ziemlich das Gleiche geschrieben, wie du. Bin mit dir ziemlich einer Meinung, dennoch habe ich den Film noch etwas besser bewertet, weil er mich ganz gut unterhalten hat und ich mich während des Films nicht gelangweilt habe.
Rukus 2011/12/30 04:14:18
Antwort löschenIch sehe das ähnlich wie Batzman. Die Logiklöcher (siehe mein Kommentar) sind so gravierend, dass es den ganzen Film runterreisst. Die 7.5, die MP hier vorschlägt, erreicht der Film für mich daher in keinster Weise. So weit lag die Prognose selten daneben.
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Moon» ist ein packender Science-Fiction-Thriller, der formschön wissenschaftliche Möglichkeiten hinterfragt.
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nurleben 2009/08/04 22:17:31
Antwort löschenHab grad in der Langfassung von deiner Kritik gelesen, dass der Film nur ein Budget von 5 Millionen Dollar hatte (selbst Pans Labyrinth hatte das vierfache!). Selten wurde mit so wenig Geld, so guter Film gemacht, jedenfalls den Kritiken und dem Trailer zufolge. Bin schon gespannt :).
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JimSommer 2010/04/08 11:15:44
Antwort löschenEin packender Thriller, ist das ein Witz oder nur schlechtes Viral-Marketing? ;)
YelloweyedDemon 2011/01/25 11:20:10
Antwort löschen:P Meint er nicht eher Sci-Fi Drama!?
Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenMoon ist das überlegene Beispiel eines bedrohten Genres, des harten Science-Fiction, das oft über die Schnittstelle zwischen Mensch und fremdartiger Technologie irgendeiner Art handelt, inklusive digitaler. John W. Campbell, der Pate dieses Genres, hätte zugestimmt. Dem Film geht es wirklich nur um Ideen. Es scheint nur so, als ob es um Emotionen ginge. Wie echt sind unsere Emotionen überhaupt? Wie echt sind wir? Eines Tages werde ich sterben. Der Laptop, den ich benutze, ist geduldig und kann warten.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenMoon, ein herausragendes Regiedebüt von Duncan Jones (dem Sohn von David Bowie) und mit Sam Rockwell in der Hauptrolle, ist ein intelligentes, aussagekräftiges und täuschend zurückhaltendes Science-Fiction-Abenteuer. Die minimalistische Ausstattung lässt das futuristische Setting kühn und realistisch wirken. Dies intensiviert eine packende Geschichte, die darauf fokussiert, eher als außerirdische Phänomene Einsamkeit und das Überleben auszukundschaften.
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Kommentare (238) — Film: Moon
Kommentar schreibenJeff Lebowski 2012/02/04 12:36:50
Kommentar löschenErinnerte mich teilweise sehr stark an 2001 A Space Odysee, ist aber ein super Film!
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Gremlin 2012/02/01 22:50:49
Kommentar löschenAllein schon die beeindruckenden Szenen vom Mond machen mich süchtig auf diesen Film...
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acu 2012/01/21 10:21:49
Kommentar löschenIch empfehle jedem, direkt nach dem Film einmal die letzten 20 Minuten von Armageddon zu gucken. Selten so gelacht. Nicht das Armageddon so schlecht wäre, aber der Kontrast zwichen inhaltlich doch so ähnlichen Szenen ist unglaublich herrlich.
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guggenheim 2012/01/17 13:38:26
Kommentar löschenWohl einer der besten Science-Fiction-Filme der letzten Jahre. Das liegt an der tollen Optik, für die offensichtlich große Vorbilder dienten, aber auch an der Geschichte, die tendenziell Thriller- und sogar Horrorpotential besitzt, jedoch nie Gefahr läuft, das SciFi-Genre zu verlassen, um ein paar billige Schocker zu generieren. Das Wesen des Debütwerks von Duncan Jones bleibt dadurch unangetastet und ermöglicht auf diese Weise philosophische Tiefe, auch wenn diese nicht vollends ausgereizt wird.
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Matilda 2012/01/17 21:43:23
Antwort löschennicht zu vergessen die geniale Filmmusik von Clint Mansell :-)
Manny Ray 2012/01/13 10:50:59
Kommentar löschenEs ist doch das aller Schönste wenn man als Filmfan, nachdem man doch schon "alles" gesehen hat, doch noch überrascht werden kann. Und das hat Moon ohne Zweifel bei mir geschafft.
Auch ist die schauspielerische Leistung von Sam Rockwell genial - die vielen echt glaubhaften Emotionen. Ich fand ihn schon immer überragend, aber mit Moon ist er in meiner persönlichen Schauspielerhierarchi nochmals gewaltig gestiegen.
Einfach ein rundum gelungener SciFi Movie mit perfekt zum Genre passender drückender Stimmung.
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Commentator 2012/01/06 09:23:32
Kommentar löschenWie, diese Bilder. Die Blu-Ray hat sich wirklich gelohnt. Auch wenn der Film viele Ähnlichkeiten mit Streifen wie 2001 und Sunshine hat, bleibt der film genial und überzeugt trotzdem durch Atmosphäre, durch die wunderschöne Kulisse und durch Rockwell. Die Story überrascht nicht, ist aber durchaus spannend aufgebaut und bietet vor allem die Grundlage für die bereits genannten genialen Punkte. Absolut sehenswert und wenn möglich als Blu-Ray anschauen!
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DonMunich 2012/01/03 16:26:46
Kommentar löschenein toller Sam Rockwell, ein starker Film, auch wenn er sich an manchen Stellen ein wenig zieht und verrückt wirkt, aber im Großen und Ganzen hat er mir sehr gut gefallen... mal was anderes...
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xXIzeXx 2012/01/01 18:46:33
Kommentar löschenDer Film ist berührend, spannend, atmosphärisch und Sam Rockwell legt hier eine herausragende Schauspielleistung hin - Das ist der Grund warum ich Filme schaue. Toller Film
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Triggonaut 2011/12/30 17:22:21
Kommentar löschenWer "Die Truman Show" kennt, der kennt die Drehbuchidee eines vorgegaukelten Lebens, welches in Wirklichkeit von Dritten geplant ist. Hier ist es ein Klon mit implantierten Erinnerungen, dem vorgegeben wird er sei gerade von der Erde zum Mond entsandt worden um dort drei Jahre lang als alleiniger Arbeiter einem Job nachzugehen um anschließend heimzukehren. Doch der Klon kommt dahinter. Die Umsetzung dieser Klon-Idee ist gut gelungen, leider steckt insgesamt relativ wenig Substanz in diesem Film und wenn wie der eine oder andere in seinen Rezensionen hier anfängt die Logikbrüche des Films zu kritisieren, dann tendiert man zu starker Unterbewertung dieses Films. Aber hey - wer sich einen SciFi-Streifen anguckt und dann die fehlende Realitätsnähe kritisiert, der ist da vielleicht auch ein wenig zu kritisch. Belasse ich es bei den Logikbrüchen des Films und der fehlenden Substanz, dann bleibt ein durchaus sehenswerter Film der durchaus zum Denken anregt.
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RX1 2012/02/04 17:24:18
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Rukus 2011/12/30 04:00:14
Kommentar löschen"Eigentlich" ist die Idee ziemlich interessant und auch die Umsetzung selber ist wirklich gelungen. Allerdings weist der Film in meinen Augen einige essentielle Mängel in der Logik auf, die den Film für mich wieder ziemlich runterziehen.
Achtung Spoiler!
Primär wäre da die essentielle Frage, wieso es sich so ein toller Multimilliardenkonzern antut, eine Clonarmee zu züchten, die vermutlich deutlich teurer in der Entwicklung ist, als einfache Arbeitskräfte. Von der Gedankenimplanatationsgeschichte ganz zu schweigen. Und dass nur ein Mann für drei Jahre allein den Laden schmeisst, kommt wohl auch nur mir komisch vor, wenn ich die Punktzahlen hier so lese. Der nächste Brocken ist die Frage, wieso die es nicht schaffen, den Clon im Frachtcontainer zu stoppen, wenn die doch sonst alles so toll unter Kontrolle haben. Nein, der kann einfach so rumspazieren und der Welt die Wahrheit sagen. Und wieso haben die beiden die Chance nicht genutzt, die Welt zu informieren, nachdem sie endlich eine Verbindung zur Erde hatten? Oder noch besser, alle Clone aufwecken und ne Revolte starten? Das hätte irgendwie mehr Sinn gehabt als diese komische und unsichere Fluchtaktion, die bei einem stringenten Asikonzern eh zum Scheitern verurteilt gewesen wäre. Und als letzten Punkt auf meiner Mängelliste habe ich den Roboter (schöne Grüße von HAL 9000 übrigens), der irgendwie extrem irrational handelt. In meinen Augen sehr ärgerlich und schlecht konstruiert alles.
Angesichts dieser massiven Mängel in der Logik kann ich dem Film trotz der guten schauspielerischen Leistungen und ansonsten handwerklich ordentlicher Arbeit keine Bestnoten geben. Bei dem schlecht konstruierten Script krieg ich einfach nur Kopfschmerzen. Sehr schade, denn das Setting und die Grundstimmung sind reizvoll und GERTY mit den Smileys hat auch was. Aber das Gesamtpaket ...?
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morn 2011/12/28 12:18:08
Kommentar löschenIch mag "Moon" einfach wegen seiner ruhigen Erzählweise, der guten Optik, der einfallsreichen Story & Sam Rockwell. Da das, von mir geliebte, SciFi Genre in den letzten Jahren kaum nennenswerte Impulse vorzuweisen hat, war ich froh diesen Film erfahren zu dürfen. Danke Mr. Jones!
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Grillmeister 2011/12/19 11:41:21
Kommentar löschenTatsächlich es gibt sie noch.. Gute Science Fiction Filme.. dachte die Produktion wurde 1994 eingestellt
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Anoirja 2011/11/24 18:24:31
Kommentar löschenIch hatte ziemlich hohe Erwartungen und die wurden tatsächlich auch erfüllt. Einer der besten Science Fiction-Filme der letzten Jahre mit einem virtuos agierenden Sam Rockwell - bestimmt nicht zum letzten Mal gesehen.
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Filmfanatiker 2011/10/29 12:42:34
Kommentar löschenKlasse gespielte Mann-im-Mond-Story. Die Sterilität der Mondbasis, die Einsamkeit und die Öde des Mondes werden wunderbar dargestellt in stillen Bildern mit leicht hypnotisierenden Sound. Trotzdem fehlte mir irgendwie der Aha-Effekt im Film, was aber die darstellerische Leistung von Sam Rockwell nicht schmälern soll.
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Cicci0 2011/10/20 23:09:41
Kommentar löschenEin Flim den man wohl nicht so schnell vergisst. sam rockwell wirklich klasse besetzung
Und ganz anders als man im Trailer erwartet
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Selcarnor 2011/10/16 14:18:39
Kommentar löschenÜber >Moon< habe ich viel Gutes gehört, doch am Ende war es für mich ein eher mittelmäßiger Sci-Fi-Film mit einer eher losen Handlung.
1. Optik:
Da das Ganze auf den Mond spielt sind die Bilder natürlich eher trist und auch die Station hat man in der Form schon irgendwo schon einmal gesehen. Allerdings hat man es gut geschafft mit kleinen Details der Anlage auch die Atmosphäre zu geben, dass dort jemand seit über drei Jahren ausharrt. Auch manche der Panoramen außerhalb sind manchmal sehr schön geraten.
2. Musik
Ein ruhiger, meistens eher elektronischer Soundtrack, der amtosphärisch und dezent im Hintergrund läuft. Etwas wahrhaftig Großes hat >Clint Mansell< zwar diesmal nicht hinbekommen, aber es ist ganz nett.
3. Inhalt
Tja, hier würde ich sagen vom Ansatz interessant, mit einer gelungenen Inszenierung, aber irgendwann plätschert die Story später nur noch für mich dahin und wird streckenweise sogar öde.
Die Thematik von einem Astronauten der allein, nur mit einem Roboter der ein Haufen Smilys zur Interaktion einsetzt, auf dem Mond vor sich hinvegetiert kommt nicht alle Tage in diesem Genre vor und sein immer gleiches Leben wird auch in den ersten Minuten serh gut dargestellt. Auch >Sam Rockwells< schauspielerisches Talent tut sein übriges. Allerdings verliert der Film irgendwas, nachdem aus der One-Man-Show eine >Two<-Man-Show wird. Wie gesagt kommt er nicht mehr richtig in die Gänge und wird etwas abtruss.
Auch bleiben einige Sachen offen oder ergeben kein Sinn. Wieso zum Beispiel hat der Kerl am Anfang Visionen (>Solaris< lässt grüßen) und später nicht mehr? Und was hatten diese Bilder zu bedeuten? Auch die späteren Entscheidungen des Roboters sind etwas an den Haaren herbeigezogen oder die Programmierer von dem Kasten waren einfach dämlich.
Auch gehen mir allmählich die ständigen Anspielungen auf alte Sci-Fi-Klassiker so was auf die Nerven (besonders von >2001<). Kann heute keiner mehr was alleine auf die Beine stellen, ohne etwas von seinen Vorbildern abzukupfern?
Das Finale war auch nicht so das Wahre und recht spannungsarm.
4. Fazit
Auf der Pro-Seite haben wir eine gute Charakterentwicklung und eine stimmige Atmosphäre.
Bei Kotra stehen aber für mich eine gewisse Eintönigkeit und Schwächen in der Handlung.
Ingesamt war ich nicht so begeistert von >Moon<.
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geheimer333 2011/10/16 11:10:07
Kommentar löschenAbartig geile Atmosphäre.
Super Onemanshow von Sam Rockwell.
Spannend.
Packend.
Mysteriös.
Traurig.
Intelligent.
Unfair.
Einer der wohl besten Filme der letzten Dekade!
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Chewbacca 2011/10/15 00:48:01
Kommentar löschenSam Rockwell brilliert in diesem abgeklärten Independentfilm über eine graue Zukunft in der zumindest die Energieversorgung der Erde abgesichert scheint, denn er wartet eine Anlage auf dem Mond, die dort Helium-3 abbaut. Dabei steht ihm neben dem stets hilfsbereitem Kevin Spacey in Form von Roboter GERTY nur er selbst zur Seite und so plagt er sich nach 3 Jahren auf dem Erdtrabanten mit Visionen und einigen körperlichen Leiden herum. Natürlich steckt mehr hinter der ganzen Sache und schon bald zeigt sich Sam, wortwörtlich zu nehmen, im Spiel mit sich selbst. Aber leider werden die Konflikte in diesem atmosphärisch sehr dichten Film nicht aufgelöst und am Ende bleiben viele Fragen offen stehen, die ich mir doch geklärt gewünscht hätte.
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AliveAngel 2011/10/09 23:10:15
Kommentar löschenErst schien er mir sehr vorhersehbar, aber genau das probierte der Film auch garnicht zu kaschieren.. auch wenn imo nicht viel passiert ist, hat er mir aufgrund seines Stils und Atmosphäre gut gefallen.
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ThomasWzS 2011/10/03 23:01:43
Kommentar löschenMänner und Gefühle im Weltraum ... grandios!
Das ist kein Film an den man allzulogisch drangehen sollte ... ein gelungener "Weltraumquickie" der in Bildern, Stimmungen und grandioser musikalischer Untermalung fasziniert, da darf für mich manche Logik auf der Strecke bleiben, manches nicht erklärbare unerklärt bleiben, vorstellbar ist es allemal ...
wenn man sich drauf einlässt, nimmt einen der Film in jeder Hinsicht mit ... chapeu für diesen Erstling ... da wird noch einiges spannende folgen.
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