More Than Honey

More Than Honey (2012), AT/CH/DE Laufzeit 94 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 08.11.2012


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7.6
Kritiker
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7.7
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437 Bewertungen
21 Kommentare
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von Markus Imhoof, mit Fred Terry und Fred Jaggi

Die Dokumentation More Than Honey wurde gemeinsam von der Schweiz, Deutschland und Österreich produziert und führt uns ein in das faszinierende Universum eines tugendhaften Wirtschaftstieres – der Biene.

In den letzten Jahren sind Millionen und Abermillionen Bienen einfach verschwunden, ganze Völker sind auf einen Schlag gestorben. Über die Gründe gibt es diverse Spekulationen. Doch eines ist klar: Wenn die Bienen weiter sterben, wird sich das auch auf unser Leben auswirken. Mehr als ein Drittel unserer Nahrungsproduktion ist abhängig von der Bestäubung durch Bienen. Albert Einstein soll einmal gesagt haben: ‘Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr.’ In More than Honey wird nach den Ursachen für das grassierende Bienensterben geforscht. Im Zentrum steht das Leben der fleißigen Bienen, ihre Artenvielfalt, ihr Wirken – und wie eng ihr Leben und Sterben mit unserem verknüpft sind.

Hintergrund & Infos zu More Than Honey
Markus Imhoof setzte nicht nur Bienen in Szene, sondern auch Imker, Honigfarmer, Königinnenzüchter und Bienenchauffeure, die in der Dokumentation More Than Honey zu Wort kommen. Der Schweizer Regisseur ist der Enkel einer Imkerfamilie und hatte deshalb auch eine persönliche Motivation, mit einem Film voller spektakulärer Bilder auf das Schicksal der Bienen aufmerksam zu machen. (AP)

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Mehr Bilder (18) und Videos (11) zu More Than Honey


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails More Than Honey
Genre
Dokumentarfilm
Handlung
Biene, Honig
Verleiher
Senator/Central
Produktionsfirma
Allegro Film, Bayerischer Rundfunk, ORF, Ormenis Film, Schweizer Fernsehen, Thelma Film AG, zero one film

Kommentare (20) — Film: More Than Honey


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emily

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Bewertung7.0Sehenswert

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr.“ - Albert Einstein

More than honey ist die dokumentarische Antwort auf Einsteins berühmtes Zitat. In eindrucksvollen Bildern wird dem Zuschauer vor Augen geführt, dass die Bienenvölker eine sehr wichtige Aufgabe im Öko-System wahrnehmen und dass die Honigproduktion eher eine untergeordnete Rolle spielt.
Es wurde mir zudem mal wieder bewusst, wie verantwortungslos und kurzsichtig der Mensch mit der Natur umgeht. Wir stellen unsere Bedürfnisse über die der Natur und betreiben schonungslosen Raubbau, nur um den Ertrag bzw. den Profit zu steigern – auf Kosten der Bienen und letztendlich dann auch auf unsere eigenen Kosten!
Der Gipfel der Hirnrissigkeit wird in China deutlich – aufgrund eigenen Verschuldens gibt es in einer bestimmten Region keine Bienen mehr und die Blüten werden per Hand (sic!) bestäubt!
Der Film bietet zudem einen kleinen Einblick in die industrialisierte Honigproduktion, der mir den Appetit auf Honig erst einmal verdorben hat!
Lange Rede, kurzer Sinn: More than honey gewährt einen sehr interessanten Einblick in die Welt der Bienen (wow, was für tolle Tiere) und einen furchtbar deprimierenden Einblick in die Bienen-Industrie.

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fuerchtegott

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film gibt uns Menschen das unheimliche Gefühl, dass wir eklatant dümmer sind, als wir ahnen.

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pischti

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Philo is Scheiße! *zum Direktor*


fuerchtegott

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Den Kaugummi nicht vergessen, der schon bald Direktor's Pult ziert.


Drax

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Bewertung9.0Herausragend

“More than Honey” ist eine außergewöhnliche Dokumentation zu einem der außergewöhnlichsten Geschöpfe unseres Planeten.
Markus Imhoof zeigt in seiner Dokumentation mit viel Herzblut ein relativ umfassendes Bild vom Leben der Bienen und unseren Umgang mit ihnen.
Für diesen allumfassenden Blick reiste Imhoof durch ganze Welt und thematisiert unter anderem die Königinnenzucht, Bienenforschung,"Killerbienen" bzw Afrikanisierte Honigbienen und die Auswirkungen unserer Zivilisation.
Dabei gelingen dem Film neue wahrhaft faszinierende Einblicke ins Bienenvolk bzw dem Leben in der Wabe.
Eine weitere stärke des Film ist der ständigen Wechsel der Perspektive, wobei der Kontrast nicht stärker sein könnte, auf der einen Seite die schöne und idyllische traditionelle Imkerei und auf der anderen Seite die graue und düstere industrielle Imkerei und Landwirtschaft, deren wahrhaft dramatische Folgen am Ende alle zu tragen haben.
“More than Honey” zählt für mich daher mit zu den besten und wichtigsten Naturdokumentationen überhaupt.

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bonjovi84

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"das bienensterben ist gar kein Mysterium. sie sterben nicht einfach an pestizieden oder milben oder antibiotika oder inzucht oder stress. es ist die summe von allen.
die bienen sterben am erfolg der zivilisation. sie sterben am menschen, der aus wildbienen gefügige haustiere gemacht hat. aus wölfen, anfällige pudel."

die dokumentation lässt für mich leider mal wieder nur den einen schluss zu. der mensch will mehr, er will wachsen, er will geld verdienen, viel geld verdienen, denn der mensch ist gierig.
mit der gier zerstört er die natur, die pflanzenwelt, die nahrungsquellen des menschen. mit der gier zerstört er sich selbst. er weiß es, denn der mensch ist nicht dumm, und tut es dennoch.
der mensch muss wohl doch dumm sein.

tolle doku! ich habe mal wieder was gelernt.

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Ben Kenobi

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Großvater industrieller Imker, die eigene Tochter und der Schwiegersohn Bienenforscher, er selbst schon seit Kindertagen fasziniert von diesen einzigartigen Insekten - Markus Imhoof war wohl prädestiniert, irgendwann einen Film über Bienen zu drehen. Und "More Than Honey" ist genau das. Zwar hat der Film laut Eigenaussage den Anspruch, das Bienensterben der letzten Jahre zu ergründen und tut dies auch nebenbei. Ebenso spricht er dezent die historisch gewachsene gegenseitige Abhängigkeit von domestizierter Biene und Mensch an, die weit über die schnöde Honigproduktion hinausgeht.

Allerdings tritt dieser informative und zum Teil auch kritische Anteil in den Hintergrund, wann immer die eigentlichen Stars des Films auftreten. Imhoof und sein Kameramann Jörg Jeshel setzen die Tiere nicht in Szene, das wäre zu viel gesagt. Vielmehr fangen sie deren Leben in natura so ein, wie es wohl noch nie zuvor jemand getan hat. Durch schier atemberaubende Makrofotografie - zum Teil im Bienenstock selbst, oder auch im freien Flug - werden wir Zeuge einer Welt, die sich uns Menschen normalerweise völlig verschließt. Eine Welt, die durch ihre Strukturierung, ihre Perfektion und ihre Schönheit begeistert.

So bringt Imhoof die nur scheinbar in Vergessenheit geratene biopolitische Kernaussage zur Hintertür herein: Indem er seine Faszination mit seinem Publikum teilt, indem er die Schönheit und die Fragilität der Bienenpopulationen ins Zentrum rückt, bewegt er vielleicht mehr als auf den ersten Blick möglich scheint. "More Than Honey" ist dadurch eine Tierdokumentation, die im gleichen Maße ästhetisch ansprechend wie informativ und prägend ist. Einen besseren Titel könnte es für diesen Film kaum geben.

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moep0r

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Bewertung6.0Ganz gut

Ganz interessant anzusehen, auch wenn das Thema mich ansonsten eher nicht so betrifft. Aber so ist das mit Dokus ja eh immer, solange sie gut gemacht sind schaue ich sie auch gerne. Und *More than Honey* ist definitiv so eine.

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JupiterKallisto

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Bewertung9.0Herausragend

Was passiert, wenn die Bienen nicht mehr da sind? Genau mit dieser Frage im Kopf entlässt Markus Imhoof die Zuschauer aus dem Film. Und um das geht es auch. Die Menschen sind profitgierig und scheuen nicht, viel zu opfern für ein paar Stellen mehr auf dem Bankkonto. Wie es den Bienen dabei geht ist vielen völlig egal, Hauptsache dabei springt viel Profit ab. Es gibt aber auch andere Menschen, die sich für die Bienen einsetzen und den Honig natürlich produzieren lassen. Ohne Chemie und mit vielen verschiedenen Pflanzenarten entsteht so ein sehr reiner Honig. Dennoch wird es für kleine Imker immer schwieriger sich zu behaupten, da die Konsumenten selbst für einige wenige Stellen nach dem Komma auf dem Preisschild ein anderes Produkt auswählen. Die Bienen sind kurz vor dem aussterben. Wie es sich anfühlt, wenn keine Bienen mehr die Pflanzen bestäuben, muss China bereits am eigenen Leibe spüren. Der Film ist eine Hommage an die kleinen, fleissigen Insekten. Er zeigt vieles was man gar nicht von ihnen weiss. Es sind faszinierende Geschöpfe, die schamlos ausgenutzt und abgerichtet werden. Die Tatsache, dass der Film sowohl von der Schweiz, als auch von Deutschland und Österreich unterstützt wurde, zeigt die Wichtigkeit des Themas. Er hat mehrere Auszeichnungen erhalten, unter Anderem den Deutschen und Schweizer Filmpreis als bester Dokumentarfilm und war die Schweizer Kandidatur in der Kategorie «bester ausländischer Film» für einen Oskar. Bienen sind nicht nur Honiglieferanten. Bienen sind kleine Lebewesen, die die Pflanzenvielfalt aufrechterhalten und so den Menschen, eigentlich ganz nebenbei, einen Drittel unserer Nahrungsmittel sichern. Bienen liefern also im übertragenen Sinne die Lebensgrundlage für die Menschen. Denn, Bienen geben uns More Than Honey.

Fazit: Ein Dokumentarfilm, der dem Zuschauer sehr ans Herz geht und die Art, wie wir heute Leben, in Frage stellt.

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loveissuicide

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Bewertung9.5Herausragend

Dieser Film sollte eigentlich Pflichtprogramm für jeden sein. Er ist ein weiteres Beispiel, dass sich die Natur dem Turbokapitalismus nicht einfach so unterordnen lässt, zumindest nicht ohne ernsthafte Konsequenzen. Das Tragischste ist jedoch: das Wissen um die Problematik ist ja durchaus vorhanden, nur wird halt nicht gehandelt. Weniger ist mehr, das beweist nicht nur der Imker mit seinen Killerbienen. Der Film bietet sehr bedenkliche Momente (die Reise der Bienen quer durch Amerika auf LKWs), skurrile Momente (die Bestäubung durch Menschenhand (!!) in China), aber auch Momente der Hoffnung (der schon erwähnte texanische (?) Imker). Sollte Pflichtprgramm in Schulen sein.

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bestseimon

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Einstein soll gesagt haben: Wenn die Bienen ausstreben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus.“

MORE THAN HONEY ist einer der besten, erschütterndsten und gleichzeitig beeindruckendsten Dokumentarfilme, die ich bis her gesehen habe. Der schweizer Regisseur Markus Imhoof geht dem mysteriösem Bienensterben auf den Grund und bringt uns gleichzeitig eines der wohl wichtigsten und faszinierendsten Geschöpfe auf der Erde nahe.
Der Film zeigt die schockierenden Ursachen, die zu dem Sterben der Bienen führen. In China gibt es sogar bereits Regionen, in denen es wegen lauter Chemie keinen Bienen mehr gibt und deshalb die Menschen das Bestäuben der Blüten übernehmen müssen. Wer bestäubt also besser, Mensch oder Biene? Die Antwort ist eindeutig, nicht die Menschen.
Doch der Film verurteilt niemanden. Nicht den schweizer Imker, der sein Bienenvolk aus Angst vor Rassenvermischung der Inzucht aussetzt und auch nicht den Amerikaner John Miller, der die Bienen zunächst mit Chemikalien besprühte Mandelbaumplantagen bestäuben lässt und sie anschließend mit LKWs quer durch Amerika transportiert, wo sie sich dann um den Honig kümmern sollen. Und auch nicht die beiden Frauen aus Österreich, die spezielle Königinnen züchten und sie dann in die ganze Welt verfrachten. Niemand wird hier als Schuldiger oder Bösewicht bezeichnet, Markus Imhoof will uns einfach nur aufzeigen, wie wir Bienen heutzutage halten, dass sie fast schon zu unseren Sklaven geworden sind und das es ihr Ende sein könnte, wie es schon in China geschehen ist.
Dazu bekommt man unglaubliche Bilder geboten. Detaillierte Vorgänge in den Bienenstöcken, wie das Schlüpfen einer Königin, oder auch der Befall von Parasiten in den Waben werden aufgezeigt. Diese Aufnahmen aus dem Inneren eines Bienenstocks haben ohne Frage etwas Magisches an sich. Allein wegen dieser Bilder ist MORE THAN HONEY schon sehenswert, doch dem Film gelingt noch viel mehr. Uns wird dadurch erst bewusst, was für intelligente und faszinierende Geschöpfe das eigentlich sind. Man lernt diese Wesen und ihren Wert für uns alle zu schätzen.

Eine Welt ohne Bienen käme einer Katastrophe gleich, einer bizarren Dystopie. Ein Drittel von dem was wir essen gäbe es nicht, ohne Bienen. Dieser Film macht uns darauf aufmerksam, ohne irgendetwas zu verurteilen. Er liefert beeindruckende und erschreckende Bilder vom Leben der Bienen, zeigt uns was für unglaubliche Fähigkeiten diese Tiere besitzen, die eben nur gegen den Menschen nicht ausreichen. MORE THAN HONEY lässt einen melancholisch und nachdenklich zurück, ein Film, er einem lange Zeit nicht mehr aus dem Kopf geht. Und das ist auch gut so.

http://planetofpictures.blogspot.com/2013/10/more-than-honey-chde-2012-markus-imhoof.html

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bestseimon

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Ach, der geht für dieses Jahr ins Rennen?


Schlegel

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Für die Schweiz.


k2

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer sich schon ein bisschen mit Bienen auskennt lernt in diesem Film zwar nicht mehr viel neues hinzu, aber trotzdem eine gut gemachte Doku, die man jedem, der sich zumindest ein wenig für die Abläufe in der Natur interessiert, durchaus empfehlen kann.

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LowRidah

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bin, wie ich immer zu pflegen schreibe, kein Fan von Dokus. Aber auch diese überzeugt durch grandiose Bilder, eine tolle Kameraführung und Wissen, das wirklich nützlich ist.

Als Doku sehr empfehlenswert!! :)

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Patlok

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine wirklich sehr beeindruckende Dokumentation, die auf Blu-ray wirklich verdammt gute Bilder zeigt. Die Aufnahmen sind wirklich klasse geworden. Sehr gelungene Dokumentation, sollte man sich einfach mal ansehen.

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Commentator

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wunderschöner Film mit einigen bitteren Informationen und Wahrheiten. Auch Wahrheiten, die ein wenig über das betroffene Thema hinausgehen (Chinesische Bestäuber oder US-Überzeugungskapitalisten). Einer der besten Dokumentationen, die einen reflektieren lässt, was wir als Menschheit machen. Gerade den letzten Aspekt finde ich bei solchen Dokumentarfilmen so wichtig, denn eine Holzhammerdoku verändert selten das Verhalten von Menschen - hier habe ich die Hoffnung, dass es den ein oder anderen gibt, der darüber nachdenkt, welchen Honig er kauft und was man eventuell noch für einen besseren Umgang mit der Natur machen kann.

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Daymare

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Stil von "More Than Honey" orientiert sich eher an Dokumentationen wie man sie eventuell aus dem Schulunterricht kennt und involviert einen emotional daher weniger, als das beispielsweise bei "Die Bucht" oder "Unsere Erde" der Fall ist, nichtsdestotrotz erhält man einen sehr interessanten Einblick in den Komsos der Biene!

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Hawaii91

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Bewertung9.0Herausragend

Wie sagte Albert Einstein einst: "Wenn die Bienen aussterben hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben."

Eine sehr beeindruckende und zugleich dramaturgisch spannend erzählte Dokumentation über die Bienen/Bienenvölker und deren Massensterben, die Imker und die Honigproduktion im heutigen Zeitalter.

Vieles wird dem Zuschauer recht informativ und sogar berührend vermittelt:

→ Die Infos über das Leben der Bienchen
→ Die Landwirtschaftsmethoden, das gezielt kontrollierte Aufzüchten der Bienen und die Akkumulation der Imker bzw. der Industrie

All diese Themen werden sehr gut miteinander vermischt und wiedergegeben. Die "Interviews" mit den jeweiligen Personen sind ebenso interessant anzusehen.

Die Doku bietet neben den wunderschönen faszinierenden Aufnahmen/Bildern auch einige teils heftige/schockierende Einblicke (Bsp. China, wo die Leute die Pflanzen schon selber befruchten müssen, da dort die ganzen Bienenvölker bereits ausgerottet sind und somit nicht mehr als Bestäuber in Frage kommen können).

Wer auf Dokus aus dem biologischem Bereich steht, dem kann ich 'More than Honey' nur ans Herz legen.

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Ghost Dog

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Bewertung6.5Ganz gut

Durchwachsen - gute Aufarbeitung des Bienenlebens und der unterschiedlichen Aspekte der Imkerei. Schöne und spannende Portraits von Imkern. Ich finde er reitet zu sehr mit seiner Machart auf der gleichen Welle, wie "We feed the World" oder wie sie alle heißen... Am Ende mir ein wenig zu pathetisch.

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Mimuschka

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

klingt im ersten moment erstmal langweilig, eine doku über honigproduktion, imker, bienen und deren massensterben. doch dann die überraschung: dieser film macht alles richtig was eine gute doku braucht, ist wahnsinnig mitreißend, spannend und gleichzeitig informativ. man erfährt nicht nur allerlei wissenswertes über das leben von bienen, es darf auch mitgeweint werden, wenn sich beim imker verzweiflung breitmacht, weil ihm die bienchen wegsterben und er sie dann im hinterhof beerdigt. die zeitlupen und makro aufnahmen sind natürlich auf dem technisch neusten stand und bieten tolle bilder.
vor allem erschütternd ist dann der teil über die honigindustrie, bzw wie die jahrelange behandlung von bienenvölkern als waren, die optimal abgeschöpft werden müssen, letztlich zur heutigen sterberate geführt hat, mit dem ausblick auf ein eventuelles massensterben ungeahnten ausmaßes. apokalyptisch muten dann schließlich die bilder aus china an, wo bereits ganze landstriche verkargen, da es dort keine bestäuber mehr gibt und die letzten obstbäume von menschlichen wanderarbeitern per hand befruchtet werden müssen.
was die doku dann insgesamt als doku so gut macht ist die perfekte dramaturgische verzahnung der einzelnen elemente aus bienenbiologie, imkerwirtschaft und honigindustrie, der gutgesprochende off-kommentar, die vielfalt der schauplätze rund um die welt, die tollen bilder und der sehr objektiv vermittelte hohe informationsgehalt. außerdem bleibt alles mit ca 90 minuten in einer knackigen länge.

FAZIT: eine sehr gelungene und spannende doku, wo für alle was dabei ist, seien es biologisch interessierte, tierfilmkucker oder das nahrungsmittelproduktionskritische "we feed the world"-publikum. ich denke da kann man nichts falsch machen.

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Mimuschka

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"gerade ich"? wie meinst du das? =-O


horro

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na ich dachte, das ist mal eine Dokumentation die ihren Wert hat und dass du unter meinen "Filmfreundinnen" die erste bist, die eine Reaktion darauf zeigt, freut mich ausserordentlich :)


Marc885

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Bewertung9.0Herausragend

- Atemberaubende Bilder
- Faszinierende Einblicke in die Funktion des Bienenstaates
- Faszinierende Einblicke in die Honigproduktion
- Absolute (!!) Objektivität in Interviews und Informationsdarstellung
- Perfekte Dramaturgie und Inszenierung.

...machen More then Honey zu einem der besten Dokumentarfilme die ich je gesehen hab. Mehr gibt's dazu auch gar nicht zu sagen. Wer den Trailer mag kann gar nichts falsch machen.

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Mimii

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zweifellos ein sehr sehenswerter Film..!!
...für sensible, empathische Menschen durchaus herausfordernd...das Massensterben von Mitwesen berührt mich jedenfalls tief und schmerzt mich sehr...
Es ist nach wie vor wichtig, das Verhältnis Mensch/Tier/Umwelt klar und ungeschönt zu betrachten...
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die naheliegende, oberflächliche Polarisierung "Opfer:Biene" versus "Täter:Mensch" vermieden oder zumindest bewusst reflektiert worden wäre..!
Nicht nur die Bienen sind Zellen EINES GANZEN intelligenten Organismus...Biene und Mensch sind nur scheinbar(!) getrennte Wesen, die in Wahrheit EINEN lebendigen Organismus bilden...hier gibt es weder Täter noch Opfer, sondern ein gemeinsames LEBEN, dass durch alle Zellen (Menschen wie Bienen usw.) fließt..!
Nur wenn wir aufhören, im wesentlichen zwischen den Spezies zu unterscheiden, alle Kategorein von Über- und Unterlegenheit aufheben und jegliche (Selbst-)Beschuldigung überwinden, kann diese EINHEIT wieder spür- und lebbar werden...

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CommanderFarr

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Ein schöner Kommentar zu einem Film, der mich eh schon sehr neugierig macht.


sitzdisko

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habe kürzlich den trailer gesehen, dieser dokumentarfilm ist auf jeden fall vorgemerkt !

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