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More Than Honey

More Than Honey (2012), AT/CH/DE Laufzeit 94 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 08.11.2012


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7.6
Kritiker
11 Bewertungen
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7.8
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333 Bewertungen
24 Kommentare
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von Markus Imhoof, mit Fred Terry und Fred Jaggi

Die Dokumentation More Than Honey wurde gemeinsam von der Schweiz, Deutschland und Österreich produziert und führt uns ein in das faszinierende Universum eines tugendhaften Wirtschaftstieres – der Biene.

In den letzten Jahren sind Millionen und Abermillionen Bienen einfach verschwunden, ganze Völker sind auf einen Schlag gestorben. Über die Gründe gibt es diverse Spekulationen. Doch eines ist klar: Wenn die Bienen weiter sterben, wird sich das auch auf unser Leben auswirken. Mehr als ein Drittel unserer Nahrungsproduktion ist abhängig von der Bestäubung durch Bienen. Albert Einstein soll einmal gesagt haben: ‘Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Pflanzen, keine Tiere, keine Menschen mehr.’ In More than Honey wird nach den Ursachen für das grassierende Bienensterben geforscht. Im Zentrum steht das Leben der fleißigen Bienen, ihre Artenvielfalt, ihr Wirken – und wie eng ihr Leben und Sterben mit unserem verknüpft sind.

Hintergrund & Infos zu More Than Honey
Markus Imhoof setzte nicht nur Bienen in Szene, sondern auch Imker, Honigfarmer, Königinnenzüchter und Bienenchauffeure, die in der Dokumentation More Than Honey zu Wort kommen. Der Schweizer Regisseur ist der Enkel einer Imkerfamilie und hatte deshalb auch eine persönliche Motivation, mit einem Film voller spektakulärer Bilder auf das Schicksal der Bienen aufmerksam zu machen. (AP)

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Mehr Bilder (18) und Videos (11) zu More Than Honey


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails More Than Honey
Genre
Dokumentarfilm
Handlung
Biene, Honig
Verleiher
Senator/Central
Produktionsfirma
Allegro Film, Bayerischer Rundfunk, ORF, Ormenis Film, Schweizer Fernsehen, Thelma Film AG, zero one film

Kritiken (9) — Film: More Than Honey

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.0Ausgezeichnet

Ein Drit­tel unse­rer Nah­rung gäbe es nicht ohne sie. Doch Pes­ti­zide, Mono­kul­tu­ren, Inzucht und die Var­roa­milbe machen den Bie­nen das Leben schwer. Mar­kus Imhoof, Regis­seur und Imke­ren­kel, geht in der mit dem „Baye­ri­schen Film­preis“ aus­ge­zeich­ne­ten Doku­men­ta­tion „More Than Honey“ auf vier Kon­ti­nen­ten einem mys­te­riö­sen Mas­sen­ster­ben nach. Dabei gelin­gen Imhoof hoch­äs­the­ti­sche Makro-​​Aufnahmen die­ser fas­zi­nie­ren­den Insek­ten, deren hek­ti­sche Bewe­gun­gen durch Zeit­lu­pen nach­ver­folg­bar wer­den. Und er zeigt einen mög­li­chen Weg aus der Misere.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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7.0Sehenswert

Insgesamt eine sehr respektable, ziemlich komplette Arbeit über eine Domäne, die so ausführlich für das Kino wohl noch nie behandelt wurde.

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Stefan Stiletto: fluter, film-dienst.de Stefan Stiletto: fluter, film-dienst.de

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8.0Ausgezeichnet

Er erzählt über Bienen – und regt zum Nachdenken über den Menschen und seine Einstellung zur Natur an. Es geht ihm wirklich um mehr als nur Honig.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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8.5Ausgezeichnet

Faszinierende Bilder und erschreckende Wahrheiten. Markus Imhoof schärft mit diesem grandiosen Dokumentarfilm unseren Blick für den Gesamtzusammenhang [...].

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst

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7.0Sehenswert

Anhand neuer (und alter) wissenschaftlicher Erkenntnisse, faszinierender Querschnitt-Einblicke in die Waben und der irritierend schönen Makroaufnahmen von Attila Boa sogar von Bienen im Flug, wird die Biene als starke 'Identifikationsfigur' etabliert.

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Gabriele Summen: Radio Köln Gabriele Summen: Radio Köln

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7.5Sehenswert

Doch wer [...] einen einschläfernden Film über das Liebesleben der Biene befürchtet, befindet sich auf dem Holzweg. Stattdessen erwartet den Zuschauer ein komplexer, an aufwendige BBC-Naturdokus erinnernder Film über das Universum der Bienen, das mit dem unserem unauslöschlich verknüpft ist.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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10.0Herausragend

Unweigerlich führt Imhoofs Reise zu all jenen, die mit den Bienen Geschäfte machen. Ob in Europa oder auf den großen Plantagen in Kalifornien: Überall reißen die Züchter die Völker und ihre Königinnen auseinander, kombinieren sie wahllos neu, pferchen sie in kleinen dunklen Schachteln zusammen, verfrachten sie per Post und pumpen sie voll mit Antibiotika. So großem Stress sie ausgesetzt sind, wundert es kaum, dass die sensiblen Geschöpfe dabei ihre Kräfte verlieren. In China bestäuben gar schon Menschen die Blüten, weil die Chemie alle Bienen ausgerottet hat.
Der Schweizer Dokumentarfilmer Markus Imhoof Doch nicht nur höchst lehrreich ist der Dokumentarfilm "More than Honey", sondern auch optisch ein Ereignis und somit prädestiniert für die große Leinwand. Makroaufnahmen zeigen hundertfach vergrößert Ereignisse, die das bloße Auge kaum erkennen kann: die Geburt und Aufzucht einer Königin etwa, den Hochzeitsflug, die Eierablage und die Gründung eines Bienenstaats. Ein Wunderwerk der Natur wird hier sichtbar, empfindlich gestört durch die menschliche Überheblichkeit, alles zu kontrollieren.

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Christoph Egger: Neue Zürcher Zeitung Christoph Egger: Neue Zürcher Zeitung

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7.5Sehenswert

Geradezu spannend ist es, mit den Bienen mitzufliegen, etwa im Drohnenschwarm hinter der Königin her, beziehungsweise per «subjektiver» Kamera als Biene auf Sammelflug in der Landschaft.

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Gaby Sikorski: Programmkino Gaby Sikorski: Programmkino

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8.5Ausgezeichnet

Was bleibt, ist die Hoffnung - und die Freude über diesen außerordentlichen Film, der an die Vernunft ebenso appelliert wie ans Gefühl. Mehr als Honig? – Viel mehr!

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Kommentare (14) — Film: More Than Honey


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loveissuicide

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Bewertung9.5Herausragend

Dieser Film sollte eigentlich Pflichtprogramm für jeden sein. Er ist ein weiteres Beispiel, dass sich die Natur dem Turbokapitalismus nicht einfach so unterordnen lässt, zumindest nicht ohne ernsthafte Konsequenzen. Das Tragischste ist jedoch: das Wissen um die Problematik ist ja durchaus vorhanden, nur wird halt nicht gehandelt. Weniger ist mehr, das beweist nicht nur der Imker mit seinen Killerbienen. Der Film bietet sehr bedenkliche Momente (die Reise der Bienen quer durch Amerika auf LKWs), skurrile Momente (die Bestäubung durch Menschenhand (!!) in China), aber auch Momente der Hoffnung (der schon erwähnte texanische (?) Imker). Sollte Pflichtprgramm in Schulen sein.

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bestseimon

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Bewertung9.0Herausragend

„Einstein soll gesagt haben: Wenn die Bienen ausstreben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus.“

MORE THAN HONEY ist einer der besten, erschütterndsten und gleichzeitig beeindruckendsten Dokumentarfilme, die ich bis her gesehen habe. Der schweizer Regisseur Markus Imhoof geht dem mysteriösem Bienensterben auf den Grund und bringt uns gleichzeitig eines der wohl wichtigsten und faszinierendsten Geschöpfe auf der Erde nahe.
Der Film zeigt die schockierenden Ursachen, die zu dem Sterben der Bienen führen. In China gibt es sogar bereits Regionen, in denen es wegen lauter Chemie keinen Bienen mehr gibt und deshalb die Menschen das Bestäuben der Blüten übernehmen müssen. Wer bestäubt also besser, Mensch oder Biene? Die Antwort ist eindeutig, nicht die Menschen.
Doch der Film verurteilt niemanden. Nicht den schweizer Imker, der sein Bienenvolk aus Angst vor Rassenvermischung der Inzucht aussetzt und auch nicht den Amerikaner John Miller, der die Bienen zunächst mit Chemikalien besprühte Mandelbaumplantagen bestäuben lässt und sie anschließend mit LKWs quer durch Amerika transportiert, wo sie sich dann um den Honig kümmern sollen. Und auch nicht die beiden Frauen aus Österreich, die spezielle Königinnen züchten und sie dann in die ganze Welt verfrachten. Niemand wird hier als Schuldiger oder Bösewicht bezeichnet, Markus Imhoof will uns einfach nur aufzeigen, wie wir Bienen heutzutage halten, dass sie fast schon zu unseren Sklaven geworden sind und das es ihr Ende sein könnte, wie es schon in China geschehen ist.
Dazu bekommt man unglaubliche Bilder geboten. Detaillierte Vorgänge in den Bienenstöcken, wie das Schlüpfen einer Königin, oder auch der Befall von Parasiten in den Waben werden aufgezeigt. Diese Aufnahmen aus dem Inneren eines Bienenstocks haben ohne Frage etwas Magisches an sich. Allein wegen dieser Bilder ist MORE THAN HONEY schon sehenswert, doch dem Film gelingt noch viel mehr. Uns wird dadurch erst bewusst, was für intelligente und faszinierende Geschöpfe das eigentlich sind. Man lernt diese Wesen und ihren Wert für uns alle zu schätzen.

Eine Welt ohne Bienen käme einer Katastrophe gleich, einer bizarren Dystopie. Ein Drittel von dem was wir essen gäbe es nicht, ohne Bienen. Dieser Film macht uns darauf aufmerksam, ohne irgendetwas zu verurteilen. Er liefert beeindruckende und erschreckende Bilder vom Leben der Bienen, zeigt uns was für unglaubliche Fähigkeiten diese Tiere besitzen, die eben nur gegen den Menschen nicht ausreichen. MORE THAN HONEY lässt einen melancholisch und nachdenklich zurück, ein Film, er einem lange Zeit nicht mehr aus dem Kopf geht. Und das ist auch gut so.

http://planetofpictures.blogspot.com/2013/10/more-than-honey-chde-2012-markus-imhoof.html

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bestseimon

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Ach, der geht für dieses Jahr ins Rennen?


Schlegel

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Für die Schweiz.


k2

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer sich schon ein bisschen mit Bienen auskennt lernt in diesem Film zwar nicht mehr viel neues hinzu, aber trotzdem eine gut gemachte Doku, die man jedem, der sich zumindest ein wenig für die Abläufe in der Natur interessiert, durchaus empfehlen kann.

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LowRidah

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bin, wie ich immer zu pflegen schreibe, kein Fan von Dokus. Aber auch diese überzeugt durch grandiose Bilder, eine tolle Kameraführung und Wissen, das wirklich nützlich ist.

Als Doku sehr empfehlenswert!! :)

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Patlok

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine wirklich sehr beeindruckende Dokumentation, die auf Blu-ray wirklich verdammt gute Bilder zeigt. Die Aufnahmen sind wirklich klasse geworden. Sehr gelungene Dokumentation, sollte man sich einfach mal ansehen.

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Commentator

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wunderschöner Film mit einigen bitteren Informationen und Wahrheiten. Auch Wahrheiten, die ein wenig über das betroffene Thema hinausgehen (Chinesische Bestäuber oder US-Überzeugungskapitalisten). Einer der besten Dokumentationen, die einen reflektieren lässt, was wir als Menschheit machen. Gerade den letzten Aspekt finde ich bei solchen Dokumentarfilmen so wichtig, denn eine Holzhammerdoku verändert selten das Verhalten von Menschen - hier habe ich die Hoffnung, dass es den ein oder anderen gibt, der darüber nachdenkt, welchen Honig er kauft und was man eventuell noch für einen besseren Umgang mit der Natur machen kann.

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Deathpool

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Sklaverei für die Völlerei
Die fette Generation im Gleichschritt voran
Für das System und seine Mörder
Das Leben erreicht Höchstgewicht und zerbricht an der fleischigen Masse
Tausende Arbeiter sterben ohne Ehre oder Danksagung
Zerdrückt von erbärmlicher Gewalt,das Geld summt in den Bäumen
Gleichgültig das Gift, es zerfrisst ihre Körper
Geburten vernichtet im Schoß der Grausamkeit
Subtile Kaltblütigkeit schießt Pakete ins Nirvana
Viele wissen es aber niemand handelt
Freiheit für das Bienenvolk,Freiheit für alle Tiere aus der Fleischwolfmaschinerie

Seit Jahrhunderten stehen wir im Krieg.
Wie eine Phosphorbombe nagt es am Fleisch,abscheuliche Inspiration.
Wir nutzen Tiere zur Unterhaltung oder kommandieren sie streng umher!

Kennen sie diese Menschen die ihren Hund anschreien?
Dieser arrogante Druck weil man ein höheres Wesen ist.
Ohne Freiheit spazieren bis die Leine fast das Genick bricht.
Treuer Freund der elendig leidet.

Kennen sie diese Menschen die Tiere lieben?
Sie aber in Käfige einsperren,in unwürdige Situationen treiben und ständig sagen wie süß sie doch vegetieren.
Diese Art Mensch der nur auf sich selbst fixiert ist.
Tierschutz ist völlig fremd, warum die Wahrheit sehen wenn es doch so viel einfacher ist?

Fleisch ein hohes Gut und äußerst männlich.
Fresst es in euch hinein und erstickt an den Qualen.
Ach trinkt und fresst bis ihr platzt,Dummheit kennt keine Grenzen.
Aber wundert euch nicht wenn euch eines Tages die Natur frisst.
Sie findet immer Wege und sei der Kosmos noch so klein.

Da ist etwas in der Luft ihr schreit panisch.
Habt Angst vor einem Tier das kleiner als eurer Daumen ist.

Es birgt Nahrung
Es birgt Überleben
Es birgt die Zukunft
Öffne die Augen und zerbrich die Wand aus Lügen

Niemand will elendig verbluten
Niemand will in kalten Stahl zerdrückt werden
Niemand will seine Kinder sterben sehen

Aber alle wollen Essen ohne dafür etwas zu tun

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Deathpool

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Thanks Boogers
Für dein Alter bist du erstaunlich offen gegenüber schwierigen Themen.Gefällt mir


Boogers666

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Jup kann man so sagen :) und deine poetische Ader gefällt mir auch immer besser :D


Daymare

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Stil von "More Than Honey" orientiert sich eher an Dokumentationen wie man sie eventuell aus dem Schulunterricht kennt und involviert einen emotional daher weniger, als das beispielsweise bei "Die Bucht" oder "Unsere Erde" der Fall ist, nichtsdestotrotz erhält man einen sehr interessanten Einblick in den Komsos der Biene!

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Hawaii91

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Bewertung9.0Herausragend

Wie sagte Albert Einstein einst: "Wenn die Bienen aussterben hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben."

Eine sehr beeindruckende und zugleich dramaturgisch spannend erzählte Dokumentation über die Bienen/Bienenvölker und deren Massensterben, die Imker und die Honigproduktion im heutigen Zeitalter.

Vieles wird dem Zuschauer recht informativ und sogar berührend vermittelt:

→ Die Infos über das Leben der Bienchen
→ Die Landwirtschaftsmethoden, das gezielt kontrollierte Aufzüchten der Bienen und die Akkumulation der Imker bzw. der Industrie

All diese Themen werden sehr gut miteinander vermischt und wiedergegeben. Die "Interviews" mit den jeweiligen Personen sind ebenso interessant anzusehen.

Die Doku bietet neben den wunderschönen faszinierenden Aufnahmen/Bildern auch einige teils heftige/schockierende Einblicke (Bsp. China, wo die Leute die Pflanzen schon selber befruchten müssen, da dort die ganzen Bienenvölker bereits ausgerottet sind und somit nicht mehr als Bestäuber in Frage kommen können).

Wer auf Dokus aus dem biologischem Bereich steht, dem kann ich 'More than Honey' nur ans Herz legen.

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Ghost Dog

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Bewertung6.5Ganz gut

Durchwachsen - gute Aufarbeitung des Bienenlebens und der unterschiedlichen Aspekte der Imkerei. Schöne und spannende Portraits von Imkern. Ich finde er reitet zu sehr mit seiner Machart auf der gleichen Welle, wie "We feed the World" oder wie sie alle heißen... Am Ende mir ein wenig zu pathetisch.

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Mimuschka

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

klingt im ersten moment erstmal langweilig, eine doku über honigproduktion, imker, bienen und deren massensterben. doch dann die überraschung: dieser film macht alles richtig was eine gute doku braucht, ist wahnsinnig mitreißend, spannend und gleichzeitig informativ. man erfährt nicht nur allerlei wissenswertes über das leben von bienen, es darf auch mitgeweint werden, wenn sich beim imker verzweiflung breitmacht, weil ihm die bienchen wegsterben und er sie dann im hinterhof beerdigt. die zeitlupen und makro aufnahmen sind natürlich auf dem technisch neusten stand und bieten tolle bilder.
vor allem erschütternd ist dann der teil über die honigindustrie, bzw wie die jahrelange behandlung von bienenvölkern als waren, die optimal abgeschöpft werden müssen, letztlich zur heutigen sterberate geführt hat, mit dem ausblick auf ein eventuelles massensterben ungeahnten ausmaßes. apokalyptisch muten dann schließlich die bilder aus china an, wo bereits ganze landstriche verkargen, da es dort keine bestäuber mehr gibt und die letzten obstbäume von menschlichen wanderarbeitern per hand befruchtet werden müssen.
was die doku dann insgesamt als doku so gut macht ist die perfekte dramaturgische verzahnung der einzelnen elemente aus bienenbiologie, imkerwirtschaft und honigindustrie, der gutgesprochende off-kommentar, die vielfalt der schauplätze rund um die welt, die tollen bilder und der sehr objektiv vermittelte hohe informationsgehalt. außerdem bleibt alles mit ca 90 minuten in einer knackigen länge.

FAZIT: eine sehr gelungene und spannende doku, wo für alle was dabei ist, seien es biologisch interessierte, tierfilmkucker oder das nahrungsmittelproduktionskritische "we feed the world"-publikum. ich denke da kann man nichts falsch machen.

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horro

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na ich dachte, das ist mal eine Dokumentation die ihren Wert hat und dass du unter meinen "Filmfreundinnen" die erste bist, die eine Reaktion darauf zeigt, freut mich ausserordentlich :)


JimiHendrix

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jo, wenn es die honigbiene nicht mehr gibt, kann kann der mensch seine essgewohnheiten vollkommen umstellen, bzw es bleibt ihm nix anderes übrig... mein onkel ist imker und ihm sterben jedes jahr fast 80% seiner völker weg -.-


Marc885

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Bewertung9.0Herausragend

- Atemberaubende Bilder
- Faszinierende Einblicke in die Funktion des Bienenstaates
- Faszinierende Einblicke in die Honigproduktion
- Absolute (!!) Objektivität in Interviews und Informationsdarstellung
- Perfekte Dramaturgie und Inszenierung.

...machen More then Honey zu einem der besten Dokumentarfilme die ich je gesehen hab. Mehr gibt's dazu auch gar nicht zu sagen. Wer den Trailer mag kann gar nichts falsch machen.

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Mimii

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zweifellos ein sehr sehenswerter Film..!!
...für sensible, empathische Menschen durchaus herausfordernd...das Massensterben von Mitwesen berührt mich jedenfalls tief und schmerzt mich sehr...
Es ist nach wie vor wichtig, das Verhältnis Mensch/Tier/Umwelt klar und ungeschönt zu betrachten...
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die naheliegende, oberflächliche Polarisierung "Opfer:Biene" versus "Täter:Mensch" vermieden oder zumindest bewusst reflektiert worden wäre..!
Nicht nur die Bienen sind Zellen EINES GANZEN intelligenten Organismus...Biene und Mensch sind nur scheinbar(!) getrennte Wesen, die in Wahrheit EINEN lebendigen Organismus bilden...hier gibt es weder Täter noch Opfer, sondern ein gemeinsames LEBEN, dass durch alle Zellen (Menschen wie Bienen usw.) fließt..!
Nur wenn wir aufhören, im wesentlichen zwischen den Spezies zu unterscheiden, alle Kategorein von Über- und Unterlegenheit aufheben und jegliche (Selbst-)Beschuldigung überwinden, kann diese EINHEIT wieder spür- und lebbar werden...

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CommanderFarr

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Ein schöner Kommentar zu einem Film, der mich eh schon sehr neugierig macht.


sitzdisko

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habe kürzlich den trailer gesehen, dieser dokumentarfilm ist auf jeden fall vorgemerkt !

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