Morning Glory
Morning Glory (2010), US Laufzeit 108 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 13.01.2011
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62 Kommentare
Keine
von Roger Michell, mit Rachel McAdams und Harrison Ford
Morning Glory, die neue Komödie aus der Feder der Drehbuchautorin von Der Teufel trägt Prada, verspricht temporeiche Unterhaltung auf hohem Niveau, mit einer attraktiven und gut aufgelegten Besetzung: Die junge, aufstrebende TV-Produzentin Becky Fuller (Rachel McAdams) lebt nur für ihren Job – zu dumm nur, dass sie momentan arbeitslos ist. Da kommt das Angebot, die erfolglose Morgenshow “Daybreak zu produzieren gerade recht. Becky geht guter Dinge ans Werk und holt als erste Maßnahme den legendären Nachrichtensprecher Mike Pomeroy) mit ins Boot. Dieser betrachtet das Morgenfernsehnformat allerdings als weit unter seinem Niveau und lässt das auch alle Beteiligten spüren. Nicht zuletzt seine Co-Moderatorin Colleen Peck (Diane Keaton) muss unter den Starallüren der männlichen Newsdiva leiden. Die Moderation der beiden droht in einen veritablen Kleinkrieg auszuarten. Bald steht nicht nur Beckys Karriere auf dem Spiel, sondern auch die frisch aufkeimende Liebe zu ihrem charmanten Produzentenpartner Adam Bennett (Patrick Wilson).
Abgerundet wird das beeindruckende Emsemble von Morning Glory mit Jeff Goldblum als Vorgesetztem von Becky Fuller. Auch Hinter der Kamera wimmelt es nur so vor Prominenz. J.J. Abrams, der Mann der der Star Trek – Filmreihe wieder Leben einhauchte, fungiert als Produzent von Morning Glory. Auf dem Regiestuhl hat Roger Michell Platz genommen, der schon mit Notting Hill sein sicheres Händchen für gefühlvolle, romantische Komödien bewies. (KJ)
Mehr Bilder (16) und Videos (3) zu Morning Glory
Cast & Crew
-
Roger Michell
-
Rachel McAdams
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Becky Fuller
-
Harrison Ford
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mike Pomeroy
-
Patrick Wilson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Adam Bennett
-
50 Cent
-
Jeff Goldblum
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jerry Barnes
-
Diane Keaton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Colleen Peck
Regie
Schauspieler
-
Arden Myrin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Produzent
-
Jayne Houdyshell
-
Vanessa Aspillaga
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anna Garcia
-
Michael Cramer
-
Aline Brosh McKenna
- Genre
- Komödie
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Arbeitslosigkeit, Autor, Beruf, Fernsehen, Fernsehsender , Fernsehshow, Fernsehstar, Fernsehteam, Gefeuert, Karriere, Karriereleiter, Klatsch, Kollege, Konflikt, Liebhaber, Moderator, Nachrichtensendung, Neuer Job, Produzent, Streit, Verlieben, Überredungskunst
- Stimmung
- Romantisch, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Morning Glory
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- Morning Glory: film-zeit.de



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Kritiken (15) — Film: Morning Glory
Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV
Kommentar löschenRoger Michells Morning Glory versucht seine Geschichte temporeich zu erzählen und brilliert mit seinen starken Figuren. Bemerkenswert ist, dass es eine der wenigen Komödien jüngeren Datums ist, die es schafft zwischen all dem Klamauk auch inhaltlich eine besondere Qualität aufzuzeigen. Auch wenn in Hollywood das Morgenland am Ende eine einzige große Familie ist, die gemeinsam in den Sonnenaufgang marschiert und die junge ambitionierte Produzentin dann doch ihr Happy End findet, ist Morning Glory die Komödie, die einlädt das neue Jahr mit einem Lächeln zu begrüßen.
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Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenRoger Michell inszenierte mit „MORNING GLORY“ eine locker-leichte Komödie, die den alltäglichen Wahnsinn hinter den Kulissen einer TV-Produktion am Beispiel des bekannten Frühstücksfernsehens in all seinen Facetten präsentiert. Auf linearen Pfaden kreuzt er dabei kurzzeitig gar den Weg des Liebesfilms, nur um ihn in der nächsten Sekunde wieder aus den Augen zu verlieren. Denn der Film folgt vordergründig nur allzu deutlich einer zynischen Betrachtungsweise, die gerne als Satire durchgehen würde, hierfür aber schlichtweg zu zahm an die Sache herangeht. Also muss ein wunderbar grimmiger Harrison Ford einspringen, dessen amüsante Wortgefechte mit der gewohnt souverän agierenden Diane Keaton wohlwollend über einige Unzulänglichkeiten in der äußerst vorhersehbaren Geschichte hinwegblicken lassen. Mit einem Wort: Fluffig.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenFluffige Frühstückskomödie: Ein vergnüglicher Kino-Abend: Die hyperaktive junge Producerin Becky Fuller bekommt die Chance eine abgewirtschaftete aber landesweit ausgestrahlte Frühstückssendung wieder auf Vordermann zu bringen. Ihr Joker: Die Nachrichtenlegende Mike Pomeroy. Er muss gegen seinen Willen moderieren und macht allen das Leben zur Hölle … Ein harmloses Märchen hinter den TV-Kulissen, mit vielen guten Pointen, sicherem Timing und toller Besetzung. (Mehr im Podcast)
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenDieser Film erfordert Durchhaltevermögen. Zu Beginn ging mir Becky mit ihrem andauernden Plappermaul gehörig auf den Senkel. Hinzu kam, dass die Witze nur selten wirklich mehr ein kleines Lächeln produzierten. Bis zur Mitte hin hätte der Film von mir nur ein „ausreichend“ verdient. Sobald aber Harrison Ford ins Spiel kommt, geht es stetig nach oben. Mit seiner grummeligen Art und seinen zynischen Kommentaren bringt er sehr schnell viel Leben in den Film. Seine kollegialen Duelle mit der ebenso hochnäsigen Diane Keaton sind sehr amüsant. [...]
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenJedes Wochenende kommt eine neue Komödie ins Kino. Diese hier ist so, wie ich sie am liebsten mag. Der Film ist zwar nicht wirklich tiefgründig […] aber es ist die Art von Komödie von der man sich gerne unterhalten lässt. Morning Glory hätte zur Routine verkommen können, jedoch ist es Rachel McAdams' ganze Energie die den Film zum leuchten bringt.
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Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt
Kommentar löschenMorning Glory möchte so wie seine hyperaktive Heldin einfach nur geliebt werden, und diese Rechnung hätte durchaus aufgehen können. Denn wer kann schon dem leicht grantigen Charme Harrison Fords widerstehen, der natürlich sein Herz entdecken muss und am Ende vor laufender Kamera sogar sein Jackett gegen eine Kochschürze tauscht. Nur können weder Ford noch die gänzlich unterbeschäftigte Diane Keaton ein Gegengewicht zu der völlig außer Kontrolle geratenen Rachel McAdams schaffen.
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Carmen Böker: Berliner Zeitung Carmen Böker: Berliner Zeitung
Kommentar löschenRoger Michell hat, dank "Notting Hill" mit Julia Roberts und Hugh Grant, einen modernen Klassiker des Komödienfachs geschaffen; einiges von dessen britischem, lieber verschrobenerem denn allzu süßlichem Charme findet sich auch in "Morning Glory". Nur will der Regisseur seiner Boulevardschelte die wahren Werte des Lebens nicht opfern, weshalb er den wie ein Uhrwerk abschnurrenden Animositäten zwischen Harrison Ford und Diane Keaton kaum den Raum lässt, den man diesem Gespann gegönnt hätte.
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Thomas Winkler: fluter Thomas Winkler: fluter
Kommentar löschenRegisseur Roger Mitchell [...] inszeniert die bisweilen großartigen Dialoge mit dem nötigen Tempo, lässt den Figuren ausreichend Zeit zur Entwicklung und stützt sich vor allem auf seine erfahrene Besetzung in den Nebenrollen, neben der allerdings Hauptdarstellerin Rachel McAdams als überarbeitete Fernsehmacherin zwangsläufig ein wenig verblassen muss. So ist "Morning Glory" – abzüglich des im letzten Drittel überhand nehmenden Kitsches – ein harmloser, aber durchaus gelungener Spaß.
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenEine nette, mal etwas andere Komödien-Story, die den alten Streit zwischen E und U, also ernsthafter Information und locker flockiger Unterhaltung in den Programmen nett thematisiert. Im Film wird keine Position dazu bezogen, und man gewinnt auch keine tiefschürfenden Erkenntnisse, fühlt sich aber bestens unterhalten.
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Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln
Kommentar löschenLetztlich entschied sich Regisseur Roger Michell [...] dafür, mit seiner Komödie den gewohnten Weg einzuschlagen, inklusive pathetischer Streicher, die einen etwas zu aufdringlichen Powerpop-Soundtrack ablösen. Glücklicherweise aber spät genug, um den vorangegangenen Zickzackkurs nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de
Kommentar löschenDer routinierte Regisseur Roger Michell, der mit „Notting Hill“ [...] oder „Jane Austens Verführung“ auch herausragende Filme realisierte, kann mit diesem Stoff [...] nur scheitern. Neben der auffällig guten Bildgestaltung, die Bildungsanspruch ersetzt, bleiben die großartig spöttischen Darstellerleistungen: Jeff Goldblum bringt als Beckys Sender-Chef eine notwendige Dosis Realismus in das Medien-Märchen. Harrison Fords ehrenwerter Reporter, der schon „Mutter Theresas Kopf mit nassen Lappen kühlte“, übersteht selbst die schmonzettigsten Szenen. „Morning Glory“ schmeichelt die Augen und beleidigt das Hirn.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDarüber, dass die Handlung von „Morning Glory“ völlig vorhersehbar ist, kann sich im Grunde kein Zuschauer wundern. Das gehört zu einer Hollywood-Komödie einfach dazu. Schwieriger wiegt es jedoch, dass sich die Dramaturgie einfach zu schleppend ausnimmt: Bis sich die eigentliche Handlung entwickelt, dauert es eine geschlagene Stunde. Darüber hinaus verschwendet Regisseur Roger Michell die Möglichkeiten, die ihm das Drehbuch anbietet, weil der Film etliche Konflikte lediglich anreißt, ohne sie konsequent – wie etwa in „Der Teufel trägt Prada“ – zu verfolgen.
Dennoch: Die großartigen Schauspieler, allen voran eine herrlich selbstironische Diane Keaton und ein Harrison Ford in Hochform, tragen den Film. Davon zeugt etwa die zwar klischeebeladene, aber dennoch witzige Szene, bei der die verfeindeten Colleen Peck und Mike Pomeroy im Rahmen eines werbewirksamen Fotoshootings als ein Herz und eine Seele auftreten (müssen). In der Sendung liefern sich die Beiden allerdings immer wieder einen verbalen Schlagabtausch und vor allem einen tagtäglichen Kleinkrieg um das Schlusswort der Morgenshow. Solche „running gags“ hat Roger Michell gleich mehrfach zu bieten, etwa in den kauzigen Gästen der morgendlichen Sendung oder in den Mutproben, mit denen der Wetterfrosch von „Daybreak“ mehr Aufmerksamkeit für seine tägliche Vorsehersage zu erheischen hofft. Dass „Morning Glory“ nicht in Slapstick ausartet, verdankt er insbesondere auch der traditionellen Kameraführung von Alwin Küchler. Sie gemahnt nicht nur an „Der Teufel trägt Prada“ etwa in einigen Straßenszenen, sondern knüpft darüber hinaus an die klassischen Hollywood-Komödien an. Obwohl in der Behandlung der Medienwelt ähnlich oberflächlich wie die Programme, die er anprangert, unterhält „Morning Glory“ mit seinem Humor und seinen guten Darstellern.
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HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschen[...]Es gibt Momente, da ist MORNING GLORY wirklich witzig, wenn sich Keaton und Ford Momente vor der Show mit versteinertem Grinsen Wortgefechte liefern oder die quirlige, übereifrige McAdams mit Jeff Goldblums trockenem Sarkasmus konfrontiert wird. Viel zu oft jedoch wird solch bissiger Witz ersetzt durch Slapstick, durch viel zu einfache Lacher, die zwar zuverlässig funktionieren, aber auch sofort wieder vergessen, da viel zu oft dagewesen sind.
Dass MORNING GLORY kein Totalausfall ist, ist demnach ausschließlich der nicht nur auf dem Papier überzeugenden Besetzung zu verdanken. Harrison Ford wirkte seit langem nicht mehr so motiviert (und war schon gar nicht so witzig), Diane Keaton beweist Selbstironie und Jeff Goldblum ist ohnehin immer großartig. McAdams erweist sich als idealer Lead, sie macht es uns durch ihren sehr natürlichen Charme einfach, sie zu mögen und verschafft dem Film einen eigentlich nicht verdienten Vorschuss an gutem Willen.[...]
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Thomas Hutter : Outnow.ch Thomas Hutter : Outnow.ch
Kommentar löschenDas Gelingen von Morning Glory ist dann auch primär der spielfreudigen Schauspielerriege zu verdanken. Während Keaton die [...] leicht hysterische und launische Diva zum Besten geben darf, spielt Harrison Ford so gut wie schon lange nicht mehr. [...] Mit viel Wortwitz und jeder Menge luftiger Popsongs garniert, vergnügt Morning Glory gut 90 Minuten lang, bevor dem Film die Puste ausgeht und das letzte Drittel an Tempo und Unterhaltung abbaut. .
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Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenDie satirische Note des Films – die Quotenjagd der Fernsehsender, die zunehmende Verdrängung von ernsthaften durch populistische Themen – scheint einmal vorgesehen gewesen, im Laufe der Produktion aber fast komplett verschwunden zu sein. So ähnelt “ Morning Glory“ letztlich den windschnittigen, aber letztlich vergessenswerten Fernseh-Sendungen, die er als Anlass zur Komödie nimmt: Viele verschiedene Aspekte werden angedeutet, in einer glatten, aber letztlich uninspirierten Optik präsentiert, bekannte Gesichter geben Variationen ihrer typischen Rollenmuster und kaum ist es vorbei, hat man Mühe, sich an das Gesehene zu erinnern.
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Kommentare (47) — Film: Morning Glory
Kommentar schreibenShawnee 2012/05/27 22:25:43
Kommentar löschenComing of Age verpackt in einer netten Komödie mit der kuhlen Diane Keaton, dem Ekel Harrison Ford, einem arroganten Jeff Goldblum, dem sympathischen Patrick Wilson und einer süßen Rachel McAdams. Irgendwie ist 'Morning Glory' nichts Neues, aber dank eben diesem Kombi-Paket an Hollywood-Sympathisanten dann doch wieder passabel. Für Menschen, die ihren Job ähnlich wie die von McAdams dargestellte "Becky Fuller" als ihren sozialen Kontakt fürs Leben betrachten, dem hält dieser Film gekonnt den Spiegel vor Augen. Zwar mit dem überwiegend positiven Seiten, die aber dennoch das Gefühl erhärten, dass man vielleicht auch sich selbst ein Privatleben gestatten sollte. Danke dafür!
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swissroland 2012/03/24 00:31:25
Kommentar löschenBlablablubb! Nervende Rachel McAdams, die ohne Pause labert. Schade um den Hr. Ford
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alex023 2012/03/21 20:10:37
Kommentar löschen»"Arbeitet die für sie?" - "Nein, ich zeig ihr nur, wie man den Aufzug bedient."«
Frühstücksfernsehen ist ein Mythos, den ich wohl nie ergründen werde. Verstehen tu ich's nicht, wie man oder überhaupt wer sich so etwas ansieht, um diese Zeit schlafe ich entweder oder, äh, frühstücke? Ich kann mir so etwas höchstens wie bei den Studenten aus »How I Met Your Mother« vorstellen, dass man n o c h wach ist, weil man betrunken in einer Bar herumhängt. Doch das ist eine andere Geschichte.
In MORNING GLORY (wo gab's nochmal diese Liste mit den unglaublich dämlichen Titeln?!) versucht Rachel McAdams die Morning-Show "Daybreak" zu retten, was auf den ersten Blick ein heilloses Unterfangen zu sein scheint. Dazu engagiert sie Moderator-Legende Harrison Ford, der zusammen mit Diane Keaton ein dynamisches Duo (Applaus für diese schwache Alliteration?) bilden soll. Klar gibt es hier und da eine Menge Schwierigkeiten und die Sendung soll sogar abgesetzt werden, aber - welch' Überraschung - am Ende geht's gut aus und die Show wird ein Erfolg.
Klar, »Morning Glory« ist nicht viel mehr als Hollywood-Durchschnittskost, deutlich vorhersehbar und mit wenig neuem. Aber hier gibt es dann doch noch eine Menge Pluspunkte: der Film unterhält, nicht zuletzt wegen der erfrischenden Art von McAdams (wie schon gesehen in »The Notebook«). Sie bringt Tempo und Dynamik in den Film, auch wenn sie dann und wann mal einen eher schwächeren Moment hat. Dennoch ist es köstlich zu sehen, wie sich Keaton und Ford vor laufender Kamera angiften, oder wie sich Indiana Jones aka Han Solo beim Kochen zum Affen macht. Dazu kommen noch eine Menge weiterer komischer Momente, die zwar auch nicht besonders innovativ sind, aber ich habe gelacht, also wurde die Mission doch erfüllt. So wird mir »Morning Glory« nicht auf ewig als großartiger Film im Gedächtnis bleiben, aber dennoch als eine nette, frische Komödie für Zwischendurch, die durchaus (größtenteils) zu unterhalten weiß.
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Rukus 2012/01/31 02:58:05
Kommentar löschenFalls mir irgendwer erklären kann, wieso dieser Film (FSK6!) übersetzt "Morgenlatte" heißt, wäre ich äußerst dankbar. Wilde Spekulationen sind ebenfalls herzlich willkommen. *räusper*
Okay, kommen wir zum Film selbst, der mit morgentlichen Erektionen an sich herzlich wenig zu tun hat. Es geht um ein Sendekonzept, welches sich mir bisher noch nicht erschlossen hat - das Frühstücksfernsehen. Sinnentleerter Stumpfsinn für Menschen mit unausgereiftem Schlafdrang ... muss ich nicht verstehn. Aber gut, immer noch besser als die Dauerwerbesendungen und Telefonhellseher, die einem zeitgleich auf anderen Kanälen entgegenblöken. Ein Sender, der mich mit AC/DC-Clips weckt und vom Wiedereinschlafen abhält, wär mir allerdings deutlich lieber. ;)
Und wieder hab ich das Ziel verfehlt, ich wollte ja was über den Film schreiben. Nevermind! "The most evil Harrison Ford ever seen on the big screen!" Tjaaa, das wär doch mal ne Schlagzeile, was? Er ist böse! In der Tat kann ich mich nicht daran erinnern, Harrison Ford, unser aller Han Solo, unsern Indy, unsern Deckard, jemals so zynisch erlebt zu haben. Großartig! Ohne ihn würde diese Mediensatire irgendwo im Niemandsland der netten Hollywoodstreifen versumpfen, aber so? Nein, der egomanische Superjournalist im Zwist mit seiner Co-Moderatorin (none else than Diane Keaton) und seiner Producerin hebt die Morgenlatte deutlich an und macht aus Niveaulimbo einen ordentliche Party. Hätte man die kleine und wenig inspirierte Romanze aus dem Film geschmissen und stattdessen noch mehr Harrison gegen den Rest der Medienwelt gebracht, würde ich wohl noch einige Punkte springen lassen. Doch auch so ist es ein unterhaltsamer Film geworden, der einem vor Augen führt, wie dummbatzig die Medienlandschaft wirklich ist.
Und nächste Woche zeige ich Ihnen, wie man ein gebrochenes Herz mit zwanzig Kilo Schokolade in extrem eklige Pralinen verwandelt und mit der richtigen Marketingstrategie und strunzdummen Promis als unfreiwilligen Werbeträgern daraus eine Goldgrube macht. Auf wiedersehen und bis zum nächsten Mal! ;)
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strangelet 2011/12/18 17:51:12
Kommentar löschenRachel McAdams rettet eine schlechte Fernsehsendung, indem sie das Niveau nochmal gnadenlos absenkt, und nebenbei entwickelt sie sich von der zielstrebigen Karrierefrau zum süßen Weibchen eines reichen Erben. Beides aus Überzeugung!
Also, auf Political Correctness wird hier geschissen. Finde ich super.
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stuforcedyou 2011/11/26 13:14:41
Kommentar löschenWenn Harrison Ford und Diane Keaton sich griesgrämig angiften und das TV-Business gallig romantisiert wird, macht "Morning Glory" großen Spaß. Das Zwischenmenschliche, anfangs nur Staffage, später immer näher in zentrumsnähe, fällt dagegen stark ab. Doch "Morning Glory" bietet immer wieder nette Szenen und Wortgefechte irgendwo zwischen Hysterie und tätschelnder Soft-Satire, die ihn zwar nicht wirklich aus dem Einerlei sattfarbiger, amerikanischer Komödien herausholen, ihn aber zu einem ansehnlichen Vertreter machen.
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Anastasius 2011/11/22 00:41:01
Kommentar löschenFluffig!
[und nen halben Extrapunkt für den 40yo Bruichladdich. Mhh... ]
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Commentator 2011/11/12 16:49:25
Kommentar löschenMcAdams und Ford überzeugen auf ganzer Linie. McAdams als emotionales Energiebündel spielt leidenschaftlich ihren Charakter mit großem Charme, dem ich mich nicht entziehen konnte und auch nicht wollte. Aber auch Ford zeigt, dass er ein großartiger Komiker sein kann. Als grummeliger ehemaliger großartiger Reporter zieht er eine Mimik, an die ich mich noch in ein paar Jahren erinnern werde.
Außerdem überzeugt der Film mit einer großartigen Arbeitsmoral. Nicht der bestbezahlteste Job ist der beste Job, sondern der wo man gut leben kann, aber vor allem ein Team hat, mit dem man gerne zusammenarbeitet. Eine großartige Komödie!
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viewer 2011/11/10 15:35:10
Kommentar löschenLeider wirkt in diesem Film alles viel zu aufgesetzt. Harrison Ford brummelt sich durch die Dialoge, kann in diesem Fall auch an der unsäglich schlechten Synchronisation liegen.
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Manaan 2012/01/09 19:59:49
Antwort löschenDas ist, kann ich dir sagen, vollkommen beabsichtigt. Und genau deswegen ist Ford in diesem Film vollkommen gelungen. Er soll ja einen Zyniker spielen, dem schlicht alles auf die **** geht. Und genau so kommt er rüber, und das mag ich an diesem Film. Ich finde ihn fantastisch!
Moe 2011/09/26 17:26:07
Kommentar löschenRachel McAdams ist eine sehr Süße, alleine deswegen kann ich ihre Filme angucken. Vom Film hatte ich höhere Erwartungen, die nicht erfüllt worden sind. Mir fehlte der Witz im Film. Da war zu wenig vorhanden. Harrison Ford brauchte wohl kein Drehbuch, der wirkt im Film so, als hätte man ihn lediglich zu früh geweckt und zum Set gebracht. Diane Keaton ging aufgrund des Drehbuchs völlig unter. Diesen Film muss man nicht gesehen haben. Man verpasst nichts.
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Shake 2011/09/22 21:30:45
Kommentar löschenMmpfh.. Naja.
Ein brillianter Harrison Ford kämpft tapfer gegen einen miesen Soundtrack, uninspirierte Schauspieler und eine Dramaturgie, die die Treppe herunterstolpert und sich dabei das Genick bricht.
Harrison Ford verliert.
Der Film wirkt, als ob jemand mit netten, unterhaltsamen Ideen daran mitgewirkt hätte. Diesem Menschen wurde jedoch einen RIegel vorgeschoben. Und so mussten noch die obligatorischen Szenen hineingewürgt werden, in denen: -Der ruppige Charakter seine sanfte Seite zeigt, die Karrierefrau merkt, das es viel geiler ist , ihr Leben einem Manne zu widmen, und eine Schicksalsgemeinschaft aus einer Truppe Loser entsteht.
Nee, echt nich!
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Dr.Hasenbein 2011/08/29 14:18:46
Kommentar löschenMorning Glory ist eine nette Variante des "Der Teufel trägt Prada" Themas!
Nur im Tv Business statt in der Wäsche Branche!
Rachel McAdams ist ganz sympathisch in der Rolle der überfordernden und hippeligen Tv Producerin.
Harrison Ford erinnert hier an Meryl Streep aus Prada und ist wieder mal herrlich mürrisch.
Der Film ist außerdem mit Jeff Goldblum, Diane Keaton und Patrick Wilson wunderbar besetzt.
Irgendwie ist alles zwar ganz nett für zwischendurch,
vom Hocker reißt der Film einen aber nicht unbedingt!
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anjaleerot 2011/07/30 20:36:19
Kommentar löschendavon hatte ich mir viel mehr erhofft, schade!!!
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ILOVEPOSTROCK 2011/07/27 17:05:44
Kommentar löschenIch finde es einfach erfreulich, eine leichte Komödie zu sehen, die sich nicht nach der Hälfte in Gefühlsduselei verliert wie es sonst meistens der Fall ist. Die Thematik ist mal was anderes und der Cast war eigentlich auch in Ordnung. Nur was jetzt an Fords Leistung so besonders gewesen sein soll erschließt sich mir nicht so wirklich. Ja, er kann wirklich gut und lange motzig und nullbockmäßig schauen...
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DER_KOMTUR 2011/07/21 07:11:13
Kommentar löschenNette und klassische Komödie mit klasse Schauspielern. Unterhaltsam und sehenswert
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allredgirl 2011/07/07 18:39:55
Kommentar löschenErstens, ich kann nicht sagen, dass das eine romantische Komödie ist. Es ist eigentlich überhaupt nicht leicht zu sagen, was das am Ende ist. Hier gibt’s eine Liebesgeschichte, aber nicht typische – diese Zwei sind fast ab sofort zusammen und das ist es, sie haben keine Probleme, nichts. Es ist ganz ok aber Problem ist – es ist genau so hier auch mit anderen Ideen.
Schwierigkeiten im Karriere, morning television – alle super Ideen, doch etwas noch muss hier sein und ich weiss nicht genau, was. Vielleicht “running scene” am Ende sieht einfach zu unrealistisch und dumm aus oder “Unterwäsche” Episode ist viel zu ähnlich mit gleiche in Bridget Jones Film, weiss nicht, aber das ist am Ende einfach ein “ok-Film”, der dir im Prinzip gefällt aber dem du niemals wieder guckst.
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Marie Krolock 2011/07/01 15:14:20
Kommentar löschenSehr spritzig. Rachel McAdams steckt mit ihrer quriligen Art total an. Diane Keaton und Harrison Ford wirken zum Teil wie die knuffeligen Ekelpakete Waldorf und Statler (wenn an die auch keiner wirklich ran kommt). Harrison Ford überrascht mit einem zumindest mir nicht bekannten Auftreten, brummelig, motzig mit einer "Ich bin der Beste"-Attitüde. Patrick Wilson hat hier lediglich den "gut aussehen und Mund halten"-Part, ist dafür aber in einer meiner Lieblingsszenen dabei: "Und jetzt sitze ich am Webstuhl?" :-))))
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guggenheim 2011/07/01 15:56:55
Antwort löschenSpritzig, knuffelig, brummelig - diese Worte kommen sonst viel zu selten in Kommentaren vor :D
Marie Krolock 2011/07/01 16:11:07
Antwort löschenUnd dieser Ungerechtigkeit habe ich mich angenommen :D
LapisLazuLi 2011/06/25 13:03:32
Kommentar löschen'Bullock hat für so viel nervtötendes Ausgekotze wahllos aneinandergereihter Satz(-kotz-)brocken die goldene Himbeere bekommen' war mein erster Gedanke, nachdem ich 10 Minuten dieses bis dahin schmerzlich erscheinenden Films in mich aufgesogen hatte. Meine Güte, McAdams bringt einen um den Verstand. Was auch immer mich dazu gebracht hat weiter zu schauen - ich wollte bereits die Flucht ergreifen - Danke dafür. Ich bin zwar nicht umgehauen worden von irgendwelchen kreativen Wendungen oder einem sonstigen erwähnenswerten inhaltlich gebundenem Knaller, nein. Aber mein zu frühes Abtreten hätte mich Harrison Ford verpassen lassen. Eine wunderschön anzuschauende Rolle, und er spielt sie mit Hingabe, so scheint es. Man denkt stets, nun muss er doch mal grinsen können - nix da. Allein das Ende ist dann für die weiblichen und auf Happy-End angewiesenen Langweiler zugeschnitten. Ich muss sagen, der Film ist wirklich nix besondres, aber Ford sollte man sich schon mal geben. Er macht wohl auch 4 von 5.5 Punkten aus.
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Benni-THE-KING 2011/06/17 23:10:49
Kommentar löschenlangweilig und überhaupt nicht lustig
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TV-RADAR.com 2011/06/12 01:18:02
Kommentar löschenDieser Film hat Klasse, war keine Minute langweilig und bringt charmanten Humor mit sich.
9 Punkte von TV-RADAR
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