In gewisser Weise muss man Baz Luhrmann dankbar sein, denn er ist ein ehrlicher Regisseur: Wer einen seiner wenigen Filme gesehen hat, der weiß, worauf er sich einzustellen hat - Luhrmann macht Vieles, aber er bricht nie mit den Erwartungshaltungen seines Publikums. Sieben Jahre nach seiner Shakespeare-Vergewaltigung "Romeo + Juliet" folgt mit "Moulin Rouge!" nun das dritte Werk des kontroversen Australiers - und viel gelernt hat er nicht: Erinnerte sein vorheriger Film eher an die zerschnittenen Werke von Tony Scott, so scheint im aktuellen Rotlicht-Drama ein Hauch von Tim Burton durch Paris zu wehen - nur hinsichtlich wirklicher Eigenständigkeit herrscht weiterhin Flaute.
Man muss zugestehen, dass "Moulin Rouge!" zumindest zeitweise den Eindruck hinterlässt, als hätten sich seine Hintermänner ein paar Gedanken darüber gemacht: Die bunte und laute Inszenierung kann man mit etwas gutem Willen…
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"I don't like this ending" -
In gewisser Weise muss man Baz Luhrmann dankbar sein, denn er ist ein ehrlicher Regisseur: Wer einen seiner wenigen Filme gesehen hat, der weiß, worauf er sich einzustellen hat - Luhrmann macht Vieles, aber er bricht nie mit den Erwartungshaltungen seines Publikums.
Sieben Jahre nach seiner Shakespeare-Vergewaltigung "Romeo + Juliet" folgt mit "Moulin Rouge!" nun das dritte Werk des kontroversen Australiers - und viel gelernt hat er nicht: Erinnerte sein vorheriger Film eher an die zerschnittenen Werke von Tony Scott, so scheint im aktuellen Rotlicht-Drama ein Hauch von Tim Burton durch Paris zu wehen - nur hinsichtlich wirklicher Eigenständigkeit herrscht weiterhin Flaute.
Man muss zugestehen, dass "Moulin Rouge!" zumindest zeitweise den Eindruck hinterlässt, als hätten sich seine Hintermänner ein paar Gedanken darüber gemacht: Die bunte und laute Inszenierung kann man mit etwas gutem Willen zumindest als Reminiszenz an die klassischen Bühnenmusicals auslegen - einzig, so ganz kann sich der Film sich nie für eine Seite entscheiden, vielmehr eiert er teilweise schmerzhaft hin- und hergerissen zwischen Bühne und Leinwand in einem luftleeren Raum der Transformation umher: Der entnommenen Distanz des Settings stehen wirre Kamerafahrten gegenüber, den intimen Duett-Sequenzen folgen grausig zusammengeschusterte CGI-Effekte.
Der Stil von Luhrmann manifestiert sich darin, dass er keinen Stil hat - er mischt "LaTraviata" mit Disney, Puccini mit Madonna, steckt ein paar Wunderkerzen rein und setzt es seinem sprachlosen Auditorium dann vor die Nase.
Es ist dabei durchaus legitim, "Moulin Rouge!" als gewagten Bruch mit den Konformismen der Medien Film und Musical wahrzunehmen - ich persönlich empfinde die vorherrschende Unentschlossenheit als hochgradig anstrengend.
Ähnlich der optischen Inszenierung, verlangt auch der muskalische Überbau - quasi das Herzstück - eine gehörige Portion Toleranz: Wie eine amokgelaufene Jukebox trällert sich "Moulin Rouge!" durch die verschiedensten Stilrichtungen der letzten 30 Jahre Musikgeschichte, versieht die Dialoge mit einem kecken Zwinkern Richtung Popkultur und kann doch nie vollständig verbergen: Baz Luhrmann serviert alten Wein in neuen Schläuchen, und evoziert damit ständig den Vergleich zwischen Original und Kopie - Einen Kampf, den die Darsteller trotz solider Leistungen zu keiner Zeit für sich entscheiden können.
Kurzum: "Moulin Rouge!" ist ein schlechter Film, und noch ein schlechteres Musical.
Zum Glück dauerte es nur ein knappes Jahr, bis Marschalls "Chicago" das gebeutelte Genre erneut aufleben lassen konnte.
Dass Luhrmann keine eigenen Ideen hat, macht den Film ja nicht unbedingt schlechter. Das ist ja die ganze Philosophie des Red-Curtain-Kinos, was "Moulin Rouge" meiner Meinung nach zum besten Musical macht. Hier wird nämlich der Film endgültig von der Bühne getrennt, da die Handlung redundant und vorhersehbar ist. Der Film ist eine ganze Zelluloid-Orgie, Kino ist hier alles, die Oberfläche zählt. Es geht nur noch um Bewegungen, Schnelligkeit, Bilder, Töne und Musik. Beeindruckend dabei sind die Schauspieler, denn ihre Liebestragödie kämpft sich durch diese ganz dicke Zuckerschicht und wenn McGregor sich am Ende zu der Kidman umdreht und Come what may anstimmt, dann muss ich immer heulen...
Die Empathie, die man den Darstellern entgegen bringt, ist natürlich ein Punkt, der immer sehr subjektiv verhaftet sein wird, ich spreche weder McGregor noch Kidman ein gewisse Präsenz ab, gemessen an ihrer Aufgabe agieren sie sogar teilweise überdurchschnittlich - aber auf emotionaler Ebene hat mich der ganze Plot viel zu selten wirklich gepackt.
Die Red-Curtain-Philosophie (ohne da auf Einzelheiten eingehen zu wollen, dafür sind meine Kenntnisse der Materie zu rudimentär) klingt in der Theorie spannender, als sie auf Zelluloid aussieht: "Moulin Rouge" vermittelt zu keiner Zeit den wirklichen Eindruck, dass die beschriebene Trennung wirklich zu einem neuen Perspektivgewinn führen würde - für den puren audiovisuellen Rausch, der er vorgibt zu sein, ist mir der Film trotz seiner Hektik einfach zu undynamisch.
Und nicht zuletzt: Für mich hat die Musik - wenn man mal von den vermischten Ursprungssongs absieht - wenig Wiedererkennungswert; nichts, was ich mir gerne in den Player legen würde. Da haben mich andere Musicals vielmehr fasziniert :)
Ja genau - wobei qualitätslos natürlich eine gewisse Objektivität suggeriert, die ich nicht für mich einnehmen wollen würde - "nicht meinen optischen Präferenzen entsprechend" wäre wahrscheinlich passender :)
[...] Ebenso plakativ wie die Charaktere ist auch die Geschichte: große Liebe, böser Gegenspieler mit Geld und Macht, Gier, Neid, Ruhm, Verzweiflung und Tod. Natürlich kann man dem Film vorwerfen, dass die Love-Story nicht vielschichtig ist – und hauptsächlich, dass sie überaus kitschig ist. Ja, „Moulin Rouge!“ ist Kitsch – für mich der größte Kitsch auf diesem Erdball, noch vor Prinzessin-Diana-Kuchentellern. Doch manchmal kann Kitsch etwas wundervolles sein, zumindest dann, wenn er mich wie dieser Film jedes Mal wieder zu Tränen rührt.
Ein Plädoyer für den ultimativen Horror-Kitsch in Bild und Story?
Für mich war der Film ein affiges Zirkusprogramm, gewollt crazy aber leider nicht gekonnt. Ein flippiger Spaß für Spießer, die sich schmerzlos am überborden Kitsch erfreuen können. ;)
Dem Regisseur gelingen zärtliche, aber keine poetischen Momente, denn mit der Liebe geht es wie mit der Wahrheit: sie ist kein Dekor [...] "Moulin Rouge" bleibt eine wirbelnde Mega-Zentrifuge, an deren Oberfläche schimmernd nur eine Illusion der Liebe sichtbar wird. Um diese Illusion dreht sich alles - sie garantiert den Genuss.
Irrwitzige Bilder von der Wucht und Rasanz eines Torpedos, die Einsicht, dass die Realität nichts ist gegen das Kino, dass hier die Künstlichkeit zur Wahrheit wird, und die Wahrheit nur als künstliche möglich ist - das ist eine dem Geist des Musicals weit besser entsprechende Haltung.
großartig, wunderschön,einfach ein toller Film...Musik ist super, die Schauspieler sind echt tolle Sänger, dafür, dass sie keien Musicaldarsteller sind oder professionelle Sänger...
Willkommen im Paris kurz vor dem Jahrhundertwechsel. Baz Luhrmann schickt uns und Ewan McGregor auf eine bunte Achterbahnfahrt durch die "Revolution der Bohème". Der treibende Motor für jeden Künstler, ob aufstrebend oder etabliert, ob Schriftsteller oder Regisseur, ob Christian (wie McGregor im Film heißt) oder Baz ist natürlich und selbstverständlich: Die Liebe.
"The greatest thing you'll ever learn, is love and be loved in return."
Etwas so großartiges wie die Liebe, etwas so gewaltiges übersteigt jeden Erklärungsversuch. Luhrmann liegt es daher fern verkopft an diese gewaltige Liebesgeschichte , die sich im Film zwischen Christian und der Kurtisane Satine entspinnt, zu gehen. Vollkommen überwältigt stürzt er sich zusammen mit dem Zuschauer Hals über Kopf in das bunte Treiben um das "Moulin Rouge". Ein ohnmächtiger Argentinier bricht durch die Decke, ihm folgt ein Zwerg, verkleidet als Nonne. In "Moulin Rouge!" wimmelt es von solchen skurrilen und (gewollt) überzeichneten Figuren. Dazu gibt es einen Soundtracks bestehend aus Evergreens der Popmusik. In einem Moment schmettert ein Chor aus Anzugträgern die Grungehymne "Smells Like Teenspirit", im nächsten Moment singen die Hauptdarsteller zusammen ein Medley aus zahllosen bekannten Liebesliedern.
"You'd think that people would have had enough of silly love songs. But I look around me and I see it isn't so."
Alles im "Moulin Rouge" ist gigantisch und überzeichnet. Kräftige Farben dominieren das Bild, pompöse Musikstücke fluten die Gehörgänge. Die Bösen sind böse, weil sie böse sind. Mit störenden Zwischentönen will sich Luhrmann nicht aufhalten. Braucht er auch nicht.
Und auch das Ende muss natürlich gewaltig sein. Während der Premiere des Musicals, an dem Christian im Film arbeitet, verschwinden die Grenzen zwischen Bühnengeschehen und Realität. Satine und Christian fallen sich in die Arme. Ihre Liebe hat allen Schwierigkeiten zum Trotz gesiegt. Doch wie das bei allen großen Liebesgeschichten so ist, sie müssen tragisch enden. Und so stirbt Satine beim großen Finale in Christians Armen. Begleitet vom glitzernden Konfettiregen und dem tosenden Beifall des Publikums.
"Inside my heart is breaking, my make-up may be flaking, but my smile still stays on..."
Die genauen Umstände wie es passiert könnte man als Spoiler ansehen, ja, doch stimmt schon. Wobei ich finde, dass man sich das auch schon recht bald denken kann ("Moulin Rouge!" ist eben nicht "Die üblichen Verdächtigen"). Und, naja, wie Noodles richtig sagt, die ersten gesprochenen Worte des Filmes sind meiner Erinnerung nach "The woman I loved is dead", demnach habe ich da mal auf die Spoilerwarnung verzichtet. Vielleicht nicht ganz richtig, stimmt. Ich reiche sie hiermit also nach.;)
„The greatest thing you'll ever learn is just to love and be loved in return.“
Der Bauch tut weh, vor Lachen. Jeder Song wird nachgemurmelt, man schlägt unaufhörlich mit beiden Armen und Füßen in der Luft umher. Das Herz geht auf vor wundervollem, gefühlvollen Kitsch. Vollkommen verrückt und abgedreht. Bunte Farben, schnelle Schnitte und wilde Kamerafahrten ziehen jeden in die Welt des Moulin Rouge. Eine magische Aura umgibt den Film die verzaubert, Unmengen von Freude verschüttet und vor Lebensfreude trieft. Wegen Nicole Kidman folge ich der Nacht, singe ich einen Song, sie tanzt den Cancan, zusammen sind wir Helden, fühlt man sich like a virgin, komme was wolle. Mit ihr fliege ich davon und lasse alles gestrige zurück, denn ich lebe den Traum. Unvergessliche Songs, neu aufgelegt, entwickeln sich zu unentbehrlichen Ohrwürmern, die einfach nur verdammt Spaß machen. Keine Sekunde langweilig und nur dem warmherzigen und wundervollen Ganzen folgen. Das großartigste und bombastischste Musical samt all ihren wundervoll crazy People kennenlernen, lieben lernen, vergöttern. Sich einfach nur treiben lassen, mitreißend lassen von der außergewöhnlichen Welt und der einfachen aber liebenswerten Geschichte. Warum das Leben von Traum zu Traum träumen? Wundervoll ist das Leben seit es diesen Film gibt. Jeden Moment genießen, vollkommen. It‘s a pleasure! Ultra-Awesome!
Man kann wirklich nur gutes über diesen Film sagen. Ich rate jedem auch die anderen Teile der red curtain Trilogy von Baz Luhrmann zu sehen. Stricktly Ballroom z.b.zählt schon seit Jahren zu meinen Lieblingsfilmen.
Der anonyme Schleier fällt...mein Beitrag zur "Aktion Lieblingsfilm".
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Ich bin gewaltverabscheuender Pazifist, aber diesen Film würde ich mit Fäusten verteidigen. Ein Liebesbrief an Moulin Rouge:
“The greatest thing you’ll ever learn, is just to love and be loved in return’.“
Dies, hast du mir schon dutzende Male gesagt, geflüstert, gesungen und gelehrt. Nach jahrelanger schweigender Hingabe, möchte ich mich mit wenigen Zeilen für alles revanchieren, was du für mich getan hast.
Ich danke dir für deine Schönheit: Du bist rein gar nicht ästhetisch, doch dass liebe ich dir. Du bist ein wirres Durcheinander: schrill, bunt, funkelnd, pompös und das raubt mir jedes Mal wieder meinen Atem. Du bist voller kleiner liebevollen Details, ein riesiges Mosaik mit kleinen Steinen, dass ich kaum weiß wo ich hinsehen soll … Fakt ist, dass deine Komposition einfach wunderschön ist und dies der Grund ist warum ich dich immer wieder liebend gerne betrachte, auf ein neues und auf ein neues.
Ich danke dir für deine Musik: Wenn du alte Lieder zum Neuen erwecken lässt, fängt mein Herz an zu tanzen. Wenn du deine Werke zum Besten gibst, massierst du meine Ohren und erzählst nebenbei eine Geschichte. Wenn Elton John deine Interpretation von „Your Song“ hören würde, würde er von Neid erblassen.
Ich danke dir für deine Geschichte: So plakativ sie auch ist, so stark habe ich daraus gelernt. Deine Geschichte ist ein langer Weg voller Emotionen: Freude, Euphorie, Pathos, Verrat, Eifersucht, Hass, Gier aber vor Allem Freiheit, Schönheit, Wahrheit und Liebe! Ich liebe deine Geschichte, weil ich immer wieder ein Stück von ihr lerne und wie schmerzhaft sie auch sein mag, sie ist einfach sterbend schön.
Ich danke dir für deine Weisheiten: Rein nach den Grundsäulen der Bohemischen Revoluter glaubst du an: Freiheit, Schönheit, Wahrheit und Liebe und bestärkst diese Tugenden mit deinen Worten. „Love is like Oxygen, love is a many splendored thing, love lifts us up where we belong, all you need is love!“ – Wahre Poesie. Ich danke dir einfach dafür, dass du mich immer wieder erinnerst das Liebe stärker ist als Alles, dass Glück wichtiger ist als Geld und dass Geld nicht Glück ist.
Ich danke dir, weil du so spektakulär bist wie das Leben, dass ich immer wieder Kraft bei dir schöpfen kann und mich auf jeden weiteren Tag freuen lässt. Ich danke dir, dass du mich öfters in einer kapitalistischen konsumgeilen Welt von den Bohemischen Grundsäulen inspirierst und dabei verhinderst, dass ich komplett den Verstand und jede Moral verliere.
Ich danke dir, dass ich wegen dir angefangen habe Filme zu lieben! Wegen dir werde ich weitere Meisterwerke bewundern, die mich vielleicht ähnlich aber nie so stark prägen werden, wie du es tust. Ich hoffe diese Zeilen waren Abbitte für meine verstrichenen Jahre, in denen ich nicht im Stande war, meine Wertschätzung in Worte zu fassen und beende diesen Liebesbrief mit einem Zitat der von dir stammt: „Come what may, I will love you until my dying day.“
Ein Film, in den ich mich immer neu verlieben kann. Toll inzesniert, grandiose Musikeinlagen und irgendwie genau so stelle ich mir einen Film aus der Traumproduktion Hollywood vor.
Der Film ist toll! Die Musik ist klasse, die Schauspieler toll und auch beim 100stern Mal hoffe ich immer noch "naja, vielleicht schaffen sie es ja doch zusammen durchzubrennen"...
Ich kann gar nicht so genau sagen wieso genau mich der Film so sehr begeistert, aber er tut es einfach.
Und dabei finde ich es eigentlich auch doof wenn in Filmen getanzt und gesungen wird (meistens jedenfalls).
"The greatest thing you'll ever learn, is just to love and be loved in return..."
Wow, dieser Film ist so herzzerreissend und intensiv! Auch die Schauspieler sind wunderbar besetzt un dhaben wirklich gute Stimmen. Die Choreogarphien sind aufregend und passend und die Song-Auswahl... Einfach nur vie zu gut! Ich kann nichts anderes sagen, ich LIEBE diesen Film!!!
Der Film war ganz okay. Die Story an sich hat mir gut gefallen, aber ich finde, dass es an der Umsetzung ein wenig gehapert hat. Naja, Nicole Kidman spielte mal wieder fantastisch :)
Hätte ich gleich in der Regie Baz Luhrmann gelesen, der auch das Drehbuch verfasste, hätte ich gewusst, was auf mich zukommt.
Wie auch schon in seinem "Romeo + Juliet" ist alles total überdreht, die Darsteller liefern sich ein Kopf an Kopf rennen des Overactings und dazu bringt uns Donald M. McAlpine wieder seine gehetzte Kamera. Schnell fährt "Moulin Rouge" zu einer niemals enden wollenden Freakshow auf, ohne Tiefgang und Ernsthaftigkeit.
Die Kulissen, die wie aus einem Burton-Film geklaut wirken, waren nicht nur fehl am Platz, sondern teilweise auch enorm überkitscht.
Der Soundtrack, der zwar ausnahmsols wundervoll von jedem Darsteller gesungen wurde, ist für das Jahr 1900 zu modern und bietet auch keinerlei Neuheiten. Schnell wurden hier Pop- und Rocksongs eingebaut, die gar nicht in die Zeit passen. Zwar bekam ich des öfteren Gänsehaut bei manchen Gesangseinlagen, aber sonst konnte ich dem Streifen nicht viel abgewinnen.
Die Kostüme ließen sich sehen, die Darsteller boten eine herausragende Inszenierung, nur die Handlung war zu schleppend.
Manche choreografische Einlagen konnten noch etwas retten, aber viel helfen wird das dem Film auch nicht.
Luhrmann versuchte auch hier wieder etwas "Modernes" zu zaubern. Bei "Romeo + Juliet" ist ihm das ja noch einigermaßen gelungen, da das Übertriebene nicht so ausgereift war und man den Streifen doch noch ein wenig ernst nehmen konnte. Außerdem lässt die "Freakshow" dort etwas nach, wogegen sie in "Moulin Rouge" bis zum Ende durchgezogen wurde. Hier will das moderne Script einfach nicht passen. Die Darsteller sehen aus wie 1900, die Handlung ist 1900 und alles drumherum ist 2000 aufwärts.
Ich hätte im Regal etwas weiter links reingreifen sollen ... dort, wo das Original steht.
Danke Johnny!
Ich hatte so gehofft, dass mir der gefällt, ja eigentlich habe ich fest damit gerechnet. Ich steh doch auf Romanzen und für jedes Musical bin ich zu haben. Wenn dann auch noch Ewan dabei ist, dann schmiltzt mein Herz sowieso dahin ...
Aber nein .. :(
So, jetzt schocke ich dich mal frenzy: Mir gefällt "Moulin Rouge" ganz gut. Keine Ahnung wieso....vielleicht wegen der Überdrehtheit? Vielleicht wiegt in meinen Augen der Kitsch dadurch weniger. Keine Ahnung, seltsamer Film. :D
^^
Das schockt mich grad gar nicht :) Da musst du schon härtere Geschütze ausfahren!
Ich glaub der Film ist von der Aufmachung her, einfach Geschmacksache. An der Story hatte ich ja nicht soo viel auszusetzen.
Seltsamer Film %)
... haha ... sehe dich schon als *frenzy_punk<3 in "Der nächste Exorzismus", wie du dich deinen sportlichen Verrenkungsaktivitäten widmest, liebstes Hottielein !! ;DDD ^^
... aber Spaß mal beiseite, ich wusste ja scho immer, weshalb ich mir "Moulin Rouge" auf ewig klemme !! ;) ^^
... aber vlt. sollte ich ihn mir wegen der laut MP 100 wichtigsten Filme meines Lebens blablabla ja doch mal geben ... ???
.... hhhhmmmmm ... ^^
.. hahaha ... bist wohl auch so ungelenk wie ich wa ??? ;D ^^
... joar hast ja Recht, schnell weg mit diesen "Criminal Minds", des wird dir eh nich gerecht !! ^^
Hhhhhmmmmm, da stehn sogar noch gaaaaanz viele andere Verteter der Filme meines Lebens, die ich mein Leben lang schon ignoriere !! ^^
Siehste ... können wa sogar ma kurz Pause von der Weltenrettung machen und uns die Hände reichen liebes Bat Girl !! ;) ^^
WTF ???? ... gleich `ne 10 ???? .. meinste echt, i don´t think so ??!! ;D ^^
Ähm .. ja und außerdem habe ich glaube ich nicht das Bedürfnis, gequält zu werden :(
*dir die Hände schüttel
Auf meiner Liste sind noch so viele Sozialdramen, Mafiafilme, Gangsterfilme .... -.-
Hab die ja schon 2x erneuert weil da "Alien 1-4" drauf war. Aha ...
Und "Star Wars" -.-
Und noch mehr Gangsterfilme -.-'
.... nich mal mit `ner Feder ???? ^^
---> Lass auch des Huhn dabei mal weg !! ;D (.. ich bin abartig, i know ^^)
*meine Fresse, Bat Girl hast du `nen Schwung beim Schütteln drauf !! ^^ (Scheiße, der war ganz schön zweideutig, Sry !!^^)
:) Mir geht´s da gaaaaaanz ähnlich wie dir ... Dramen ... noch und nöcher ... von des olle weiße Band ... bis hin zu Ghandi is auch bei mir noch recht viel dabei !! ;(
... `ne 9 ????? ... hhhmmmm ... denke mal vlt. `ne 8 ... wenn ich gut bin !! ;)
:D ... hhmmm, okay .... kitzlig ????? :)
ööhheemmmm .. *besser isses du, wir wollen doch professionell bleiben, ne?? ^^
Scheiß Drogen aber auch !! Die ziehen einen aber auch immer buchstäblich runter !! ^^
Okay, 8 is gebongt !! :)
.. heheheheheheheheheeeeeeeeyyaaahhhhh :D
Gut, gut .. denn ich nehme meinen Job als Bat Boy im Lack und Ledernippelkostüm sehr ernst und da ist Professionalität natürlich die Mutter der Vorsicht !! ^^
Ob des anders war weiß ich jetz och nich ... ^^
Der Film ist in seiner überbordernden Machart schon sehr ähnlich wie der abgefahrene "Romeo+Julia"! Tausende grossartiger visueller Ideen, musikalisch unglaublich versiert, hervorragende Darsteller. Der Film ist schnell und kunterbunt! Ein Seherlebnis und absolute Empfehlung.
Moulin Rouge ist... ein Film?
Huch?
Ich dachte, ich hätte "Radio gesehen"!?
"Radio gesehen", das ist ein Ausdruck den ich mit einer völlig zusammenhangsloser Aneinanderreihung von gekürzten Liedern mit einer gelegentlichen Unterbrechung durch völlig übertrieben hipper Moderation gleichsetze.
Das ist für mich Moulin Rouge. Ein Stückwerk in Ton und, weil es ja doch ein Film ist, Bild.
Hier werden kurz die Beatles angestimmt, dort gibt es ein paar Sekunden David Bowie, dazwischen Nirvana für drei-vier Takte... und immer wieder frage ich mich "Moment, Nirvana? Smells like Teen-Spirit ist doch nicht über 100 Jahre alt!? Was hat das in einer Geschichte verloren, die um die vorletzte Jahrhundertwende stattfinden soll?". Eine Frage, die sich während des Filmdrehs bestimmt auch der eine oder andere Beteiligte gefragt hat und auf die es vielleicht sogar eine befriedigende Antwort gibt. Wäre es nicht besser gewesen die Geschichte des Filmes in eine etwas modernere Zeit zu verschieben? Die Handlung ist sowohl völlig durchgenudelt wie in ihren Einzelheiten absurd, das eine bloße Änderung der Jahreszahl zu Beginn des Filmes ausgereicht hätte.
Leider sind auch die Szenen zwischen den Liederstückchen nicht viel passender zum Szenario der Moulin Rouge, was gleichermaßen an den Schauspielern, die einfach nicht in diesem Genrehybriden des Musical-Comedy-Romance-Teenager-Sender-Films zuhause sind, einem Script, das in wenigen Tagen zusammengekl.. geschrieben worden sein muss und einer Inszenierung, die zwischen amateurhafter Bombastdarstellung und dramaeskem Soap-Stil wechselt.
Die Charaktere sind leider auch alle direkt aus einem Kinder-Cartoon entsprungen und entweder gut oder böse - ohne jegliche Konturen. Passt zu Moulin Rouge wie die Faust auf's Auge, denn alles andere wäre hier ein Stilbruch.
Gehört zur Vorbereitung eines Musical-Drehs nicht die Sichtung von Singin' in the Rain? Spätestens nach diesem Patchwork-Debakel, das immerhin einen guten Schnitt hat, im Kontext des Filmes wohlgemerkt, sollte SitR wieder zur Pflicht werden.
Wenn Moulin Rouge nach geschlagenen 127 Minuten zuende ist, macht sich Erleichterung breit, dass ein weiterer Schleimstreifen überstanden ist, sowie die Ernüchterung, dass ein Radiosender im Vergleich mit diesem leeren Film wenigstens alle 30 Minuten Mehrwert durch eine informative Nachrichtenunterbrechung zu bieten gehabt hätte.
Das ist ja wiedermal ein ganz anderer Film, nicht einer wie man sich es erwarten würde. Ich muss sagen, zu diesem Film gehört unbedingt die passende Atmosphäre dazu, also im Kino z.B. ist er sicher toll anzusehen, doch zu Hause, so als "Gute Nacht-Film", ist er wohl eher zu vergessen...für mich ist er dann doch um eine Spur zu kitschig.
Seit gestern Abend bin ich noch ein bisschen mehr in Ewan McGrgor verliebt. Der man hat es einfach drauf und ohne ihn hätte ich den Film auch nur halb so gut gefunden. (Halb so gut ist vllt etwas übertrieben :D )
An Moulin Rouge scheiden sich die Geister. Manche lieben ihn, manche hassen ihn. Ich bin irgendwo dazwischen, wohl er auf der Seite der liebenden. Baz Luhrmann zelebriert den Kitsch und das ohne Rücksicht auf Verluste. Aber warum auch nicht? Wo es doch so viele Tiefgehende Filme gibt. Warum nicht einmal unterhalten werden ohne pausenlos nachzudenken? Wenn es doch gut gemacht ist? Ein platter Plot, platte Charakter und trotzdem ein Feuerwerk von Film. Für mich ist auch das eine Leistung.
Auf die erste Halbe Stunde des Filmes musste ich mich einlassen, aber dann wurde ich belohnt. Nach einigen irrwitzigen Bildern bleibt die Energie erhalten aber man fühlt sich nicht mehr wie auf einem Absinth-Trip. :D Der gesamte Film strahlt eine selten gesehene Leidenschaft aus, die auch die Darsteller bestens verkörpern. Allerdings hatte ich immer das Gefühl, man hätte Satine noch ein wenig besser besetzen können. Vielleicht hätte eine andere. Schauspielerin noch ein wenig besser mit dem großartigen McGregor harmoniert. Allerings fällt mir niemand ein.
Mutige und schnelle Schnitte geben dem Film das besondere Etwas und man hat das Gefühl alles noch einmal sehen zu wollen um auch nichts verpasst zu haben. Die großartige Komposition aus bekannten Pop- und Rocksongs muss man wohl kaum noch erwähnen. Vor allem “Le Tango de Roxanne” hat es mir angetan. Und die Tatsache, dass sogar der Mann an meiner Seite den Film mochte überzeugt mich dann gänzlich.
Moulin Rouge - Kritik
AU/US 2001 Laufzeit 126 Minuten, FSK 0, Musikfilm, Kinostart 21.02.2002
Kritiken (4) — Film: Moulin Rouge
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen"I don't like this ending" -
In gewisser Weise muss man Baz Luhrmann dankbar sein, denn er ist ein ehrlicher Regisseur: Wer einen seiner wenigen Filme gesehen hat, der weiß, worauf er sich einzustellen hat - Luhrmann macht Vieles, aber er bricht nie mit den Erwartungshaltungen seines Publikums.
Sieben Jahre nach seiner Shakespeare-Vergewaltigung "Romeo + Juliet" folgt mit "Moulin Rouge!" nun das dritte Werk des kontroversen Australiers - und viel gelernt hat er nicht: Erinnerte sein vorheriger Film eher an die zerschnittenen Werke von Tony Scott, so scheint im aktuellen Rotlicht-Drama ein Hauch von Tim Burton durch Paris zu wehen - nur hinsichtlich wirklicher Eigenständigkeit herrscht weiterhin Flaute.
Man muss zugestehen, dass "Moulin Rouge!" zumindest zeitweise den Eindruck hinterlässt, als hätten sich seine Hintermänner ein paar Gedanken darüber gemacht: Die bunte und laute Inszenierung kann man mit etwas gutem Willen…
/p>Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
Kubrick_obscura 2010/11/06 23:34:58
Antwort löschenDass Luhrmann keine eigenen Ideen hat, macht den Film ja nicht unbedingt schlechter. Das ist ja die ganze Philosophie des Red-Curtain-Kinos, was "Moulin Rouge" meiner Meinung nach zum besten Musical macht. Hier wird nämlich der Film endgültig von der Bühne getrennt, da die Handlung redundant und vorhersehbar ist. Der Film ist eine ganze Zelluloid-Orgie, Kino ist hier alles, die Oberfläche zählt. Es geht nur noch um Bewegungen, Schnelligkeit, Bilder, Töne und Musik. Beeindruckend dabei sind die Schauspieler, denn ihre Liebestragödie kämpft sich durch diese ganz dicke Zuckerschicht und wenn McGregor sich am Ende zu der Kidman umdreht und Come what may anstimmt, dann muss ich immer heulen...
Hitmanski 2010/11/06 23:59:10
Antwort löschenDie Empathie, die man den Darstellern entgegen bringt, ist natürlich ein Punkt, der immer sehr subjektiv verhaftet sein wird, ich spreche weder McGregor noch Kidman ein gewisse Präsenz ab, gemessen an ihrer Aufgabe agieren sie sogar teilweise überdurchschnittlich - aber auf emotionaler Ebene hat mich der ganze Plot viel zu selten wirklich gepackt.
Die Red-Curtain-Philosophie (ohne da auf Einzelheiten eingehen zu wollen, dafür sind meine Kenntnisse der Materie zu rudimentär) klingt in der Theorie spannender, als sie auf Zelluloid aussieht: "Moulin Rouge" vermittelt zu keiner Zeit den wirklichen Eindruck, dass die beschriebene Trennung wirklich zu einem neuen Perspektivgewinn führen würde - für den puren audiovisuellen Rausch, der er vorgibt zu sein, ist mir der Film trotz seiner Hektik einfach zu undynamisch.
Und nicht zuletzt: Für mich hat die Musik - wenn man mal von den vermischten Ursprungssongs absieht - wenig Wiedererkennungswert; nichts, was ich mir gerne in den Player legen würde. Da haben mich andere Musicals vielmehr fasziniert :)
SamRamJam 2010/11/09 23:49:16
Antwort löschenWiedersprichst du dir nicht selber indem du zuerst schreibst Luhrman bleibt sich treu und dann dass er keinen Stil hat?!
Hitmanski 2010/11/09 23:53:06
Antwort löschenNein, eigentlich nicht. Für mich ist sein visueller Stil stillos - und das zieht er recht konsequent durch...
SamRamJam 2010/11/10 00:02:31
Antwort löschenAlso stillos im Sinne von Qualitätslos? Denn einen wiedererkennenden Stil (Richtung, Art des Drehens) hat er ja
Alle 7 Antworten zeigen
Hitmanski 2010/11/10 00:04:52
Antwort löschenJa genau - wobei qualitätslos natürlich eine gewisse Objektivität suggeriert, die ich nicht für mich einnehmen wollen würde - "nicht meinen optischen Präferenzen entsprechend" wäre wahrscheinlich passender :)
der cineast 2011/03/31 00:04:44
Antwort löschenMag den Film, habe bei der zweiten Sichtung, aber Schnittfehler entdeckt, sehr unschön.
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Ebenso plakativ wie die Charaktere ist auch die Geschichte: große Liebe, böser Gegenspieler mit Geld und Macht, Gier, Neid, Ruhm, Verzweiflung und Tod. Natürlich kann man dem Film vorwerfen, dass die Love-Story nicht vielschichtig ist – und hauptsächlich, dass sie überaus kitschig ist. Ja, „Moulin Rouge!“ ist Kitsch – für mich der größte Kitsch auf diesem Erdball, noch vor Prinzessin-Diana-Kuchentellern. Doch manchmal kann Kitsch etwas wundervolles sein, zumindest dann, wenn er mich wie dieser Film jedes Mal wieder zu Tränen rührt.
Kritik im Original 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
JimSommer 2010/02/12 20:30:42
Antwort löschenEin Plädoyer für den ultimativen Horror-Kitsch in Bild und Story?
Für mich war der Film ein affiges Zirkusprogramm, gewollt crazy aber leider nicht gekonnt. Ein flippiger Spaß für Spießer, die sich schmerzlos am überborden Kitsch erfreuen können. ;)
Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenDem Regisseur gelingen zärtliche, aber keine poetischen Momente, denn mit der Liebe geht es wie mit der Wahrheit: sie ist kein Dekor [...] "Moulin Rouge" bleibt eine wirbelnde Mega-Zentrifuge, an deren Oberfläche schimmernd nur eine Illusion der Liebe sichtbar wird. Um diese Illusion dreht sich alles - sie garantiert den Genuss.
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenIrrwitzige Bilder von der Wucht und Rasanz eines Torpedos, die Einsicht, dass die Realität nichts ist gegen das Kino, dass hier die Künstlichkeit zur Wahrheit wird, und die Wahrheit nur als künstliche möglich ist - das ist eine dem Geist des Musicals weit besser entsprechende Haltung.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (61) — Film: Moulin Rouge
Kommentar schreibensmaug1989 2012/01/28 14:00:52
Kommentar löschengroßartig, wunderschön,einfach ein toller Film...Musik ist super, die Schauspieler sind echt tolle Sänger, dafür, dass sie keien Musicaldarsteller sind oder professionelle Sänger...
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
lori101007 2012/01/04 11:13:51
Kommentar löschenEine überdrehte und abgefahrene Liebes- und Tanzfilm. Verdiente Oscars für Ausstatung und Kostüme.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dachsman 2011/12/22 18:12:09
Kommentar löschenWillkommen im Paris kurz vor dem Jahrhundertwechsel. Baz Luhrmann schickt uns und Ewan McGregor auf eine bunte Achterbahnfahrt durch die "Revolution der Bohème". Der treibende Motor für jeden Künstler, ob aufstrebend oder etabliert, ob Schriftsteller oder Regisseur, ob Christian (wie McGregor im Film heißt) oder Baz ist natürlich und selbstverständlich: Die Liebe.
"The greatest thing you'll ever learn, is love and be loved in return."
Etwas so großartiges wie die Liebe, etwas so gewaltiges übersteigt jeden Erklärungsversuch. Luhrmann liegt es daher fern verkopft an diese gewaltige Liebesgeschichte , die sich im Film zwischen Christian und der Kurtisane Satine entspinnt, zu gehen. Vollkommen überwältigt stürzt er sich zusammen mit dem Zuschauer Hals über Kopf in das bunte Treiben um das "Moulin Rouge". Ein ohnmächtiger Argentinier bricht durch die Decke, ihm folgt ein Zwerg, verkleidet als Nonne. In "Moulin Rouge!" wimmelt es von solchen skurrilen und (gewollt) überzeichneten Figuren. Dazu gibt es einen Soundtracks bestehend aus Evergreens der Popmusik. In einem Moment schmettert ein Chor aus Anzugträgern die Grungehymne "Smells Like Teenspirit", im nächsten Moment singen die Hauptdarsteller zusammen ein Medley aus zahllosen bekannten Liebesliedern.
"You'd think that people would have had enough of silly love songs. But I look around me and I see it isn't so."
Alles im "Moulin Rouge" ist gigantisch und überzeichnet. Kräftige Farben dominieren das Bild, pompöse Musikstücke fluten die Gehörgänge. Die Bösen sind böse, weil sie böse sind. Mit störenden Zwischentönen will sich Luhrmann nicht aufhalten. Braucht er auch nicht.
Und auch das Ende muss natürlich gewaltig sein. Während der Premiere des Musicals, an dem Christian im Film arbeitet, verschwinden die Grenzen zwischen Bühnengeschehen und Realität. Satine und Christian fallen sich in die Arme. Ihre Liebe hat allen Schwierigkeiten zum Trotz gesiegt. Doch wie das bei allen großen Liebesgeschichten so ist, sie müssen tragisch enden. Und so stirbt Satine beim großen Finale in Christians Armen. Begleitet vom glitzernden Konfettiregen und dem tosenden Beifall des Publikums.
"Inside my heart is breaking, my make-up may be flaking, but my smile still stays on..."
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Prechtl 2011/12/22 18:17:48
Antwort löschenDie Songs sind wirklich wunderbar! Aber für Unwissende wäre eine Spoilerwarnung bezüglich Satine angebracht gewesen :)
David "Noodles" Aaronson 2011/12/22 18:21:10
Antwort löschenGenau. Der längste Konfettiregen der Filmgeschichte. Kino ist eben doch "Larger then life"!
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David "Noodles" Aaronson 2011/12/22 18:36:21
Antwort löschenmuss natürlich larger than life heißen. Die Spoilerwarnung ist nicht so schlimm, der Film spoilert sein Ende ja bereits am Anfang :)
Dachsman 2011/12/22 19:19:22
Antwort löschenDie genauen Umstände wie es passiert könnte man als Spoiler ansehen, ja, doch stimmt schon. Wobei ich finde, dass man sich das auch schon recht bald denken kann ("Moulin Rouge!" ist eben nicht "Die üblichen Verdächtigen"). Und, naja, wie Noodles richtig sagt, die ersten gesprochenen Worte des Filmes sind meiner Erinnerung nach "The woman I loved is dead", demnach habe ich da mal auf die Spoilerwarnung verzichtet. Vielleicht nicht ganz richtig, stimmt. Ich reiche sie hiermit also nach.;)
JohnnyKee 2011/11/28 21:17:33
Kommentar löschen„The greatest thing you'll ever learn is just to love and be loved in return.“
Der Bauch tut weh, vor Lachen. Jeder Song wird nachgemurmelt, man schlägt unaufhörlich mit beiden Armen und Füßen in der Luft umher. Das Herz geht auf vor wundervollem, gefühlvollen Kitsch. Vollkommen verrückt und abgedreht. Bunte Farben, schnelle Schnitte und wilde Kamerafahrten ziehen jeden in die Welt des Moulin Rouge. Eine magische Aura umgibt den Film die verzaubert, Unmengen von Freude verschüttet und vor Lebensfreude trieft. Wegen Nicole Kidman folge ich der Nacht, singe ich einen Song, sie tanzt den Cancan, zusammen sind wir Helden, fühlt man sich like a virgin, komme was wolle. Mit ihr fliege ich davon und lasse alles gestrige zurück, denn ich lebe den Traum. Unvergessliche Songs, neu aufgelegt, entwickeln sich zu unentbehrlichen Ohrwürmern, die einfach nur verdammt Spaß machen. Keine Sekunde langweilig und nur dem warmherzigen und wundervollen Ganzen folgen. Das großartigste und bombastischste Musical samt all ihren wundervoll crazy People kennenlernen, lieben lernen, vergöttern. Sich einfach nur treiben lassen, mitreißend lassen von der außergewöhnlichen Welt und der einfachen aber liebenswerten Geschichte. Warum das Leben von Traum zu Traum träumen? Wundervoll ist das Leben seit es diesen Film gibt. Jeden Moment genießen, vollkommen. It‘s a pleasure! Ultra-Awesome!
„'Cause we can cancan. Yes we can cancan.“
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_Garfield 2011/11/28 21:19:16
Antwort löschenGuter Film, guter Kommentar. :)
JohnnyKee 2011/11/28 21:25:08
Antwort löschenThx ;)
Framesurfer 2011/11/20 00:07:45
Kommentar löschenMan kann wirklich nur gutes über diesen Film sagen. Ich rate jedem auch die anderen Teile der red curtain Trilogy von Baz Luhrmann zu sehen. Stricktly Ballroom z.b.zählt schon seit Jahren zu meinen Lieblingsfilmen.
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Vika 2011/11/19 00:29:18
Kommentar löschenDer Film ist Spektakulär! Ein Augenschmaus! Ein Ohrgasmus!
Er übertreibt aus Prinzip. So wie Las Vegas. Und wir alle lieben Vegas!
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raab_himself 2011/11/08 18:57:33
Kommentar löschenDer anonyme Schleier fällt...mein Beitrag zur "Aktion Lieblingsfilm".
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Ich bin gewaltverabscheuender Pazifist, aber diesen Film würde ich mit Fäusten verteidigen. Ein Liebesbrief an Moulin Rouge:
“The greatest thing you’ll ever learn, is just to love and be loved in return’.“
Dies, hast du mir schon dutzende Male gesagt, geflüstert, gesungen und gelehrt. Nach jahrelanger schweigender Hingabe, möchte ich mich mit wenigen Zeilen für alles revanchieren, was du für mich getan hast.
Ich danke dir für deine Schönheit: Du bist rein gar nicht ästhetisch, doch dass liebe ich dir. Du bist ein wirres Durcheinander: schrill, bunt, funkelnd, pompös und das raubt mir jedes Mal wieder meinen Atem. Du bist voller kleiner liebevollen Details, ein riesiges Mosaik mit kleinen Steinen, dass ich kaum weiß wo ich hinsehen soll … Fakt ist, dass deine Komposition einfach wunderschön ist und dies der Grund ist warum ich dich immer wieder liebend gerne betrachte, auf ein neues und auf ein neues.
Ich danke dir für deine Musik: Wenn du alte Lieder zum Neuen erwecken lässt, fängt mein Herz an zu tanzen. Wenn du deine Werke zum Besten gibst, massierst du meine Ohren und erzählst nebenbei eine Geschichte. Wenn Elton John deine Interpretation von „Your Song“ hören würde, würde er von Neid erblassen.
Ich danke dir für deine Geschichte: So plakativ sie auch ist, so stark habe ich daraus gelernt. Deine Geschichte ist ein langer Weg voller Emotionen: Freude, Euphorie, Pathos, Verrat, Eifersucht, Hass, Gier aber vor Allem Freiheit, Schönheit, Wahrheit und Liebe! Ich liebe deine Geschichte, weil ich immer wieder ein Stück von ihr lerne und wie schmerzhaft sie auch sein mag, sie ist einfach sterbend schön.
Ich danke dir für deine Weisheiten: Rein nach den Grundsäulen der Bohemischen Revoluter glaubst du an: Freiheit, Schönheit, Wahrheit und Liebe und bestärkst diese Tugenden mit deinen Worten. „Love is like Oxygen, love is a many splendored thing, love lifts us up where we belong, all you need is love!“ – Wahre Poesie. Ich danke dir einfach dafür, dass du mich immer wieder erinnerst das Liebe stärker ist als Alles, dass Glück wichtiger ist als Geld und dass Geld nicht Glück ist.
Ich danke dir, weil du so spektakulär bist wie das Leben, dass ich immer wieder Kraft bei dir schöpfen kann und mich auf jeden weiteren Tag freuen lässt. Ich danke dir, dass du mich öfters in einer kapitalistischen konsumgeilen Welt von den Bohemischen Grundsäulen inspirierst und dabei verhinderst, dass ich komplett den Verstand und jede Moral verliere.
Ich danke dir, dass ich wegen dir angefangen habe Filme zu lieben! Wegen dir werde ich weitere Meisterwerke bewundern, die mich vielleicht ähnlich aber nie so stark prägen werden, wie du es tust. Ich hoffe diese Zeilen waren Abbitte für meine verstrichenen Jahre, in denen ich nicht im Stande war, meine Wertschätzung in Worte zu fassen und beende diesen Liebesbrief mit einem Zitat der von dir stammt: „Come what may, I will love you until my dying day.“
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Vika 2011/11/19 00:17:21
Antwort löschenBRAVO!
VisitorQ 2011/11/04 13:14:27
Kommentar löschenEin Film, in den ich mich immer neu verlieben kann. Toll inzesniert, grandiose Musikeinlagen und irgendwie genau so stelle ich mir einen Film aus der Traumproduktion Hollywood vor.
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Dezibelchen 2011/10/05 23:51:03
Kommentar löschenDer Film ist toll! Die Musik ist klasse, die Schauspieler toll und auch beim 100stern Mal hoffe ich immer noch "naja, vielleicht schaffen sie es ja doch zusammen durchzubrennen"...
Ich kann gar nicht so genau sagen wieso genau mich der Film so sehr begeistert, aber er tut es einfach.
Und dabei finde ich es eigentlich auch doof wenn in Filmen getanzt und gesungen wird (meistens jedenfalls).
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Anne Franke 2011/08/18 15:49:34
Kommentar löschen"The greatest thing you'll ever learn, is just to love and be loved in return..."
Wow, dieser Film ist so herzzerreissend und intensiv! Auch die Schauspieler sind wunderbar besetzt un dhaben wirklich gute Stimmen. Die Choreogarphien sind aufregend und passend und die Song-Auswahl... Einfach nur vie zu gut! Ich kann nichts anderes sagen, ich LIEBE diesen Film!!!
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mavim 2011/07/22 23:07:08
Kommentar löschenNicht immer die gleich Atmosphäre, mal was anderes, weil das Musical ist... Romanze pur, Hochglanz auf hoch Tour.
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agynessa 2011/07/13 21:30:28
Kommentar löschenSuper Film auch der Soundtrack ist hörenswert! Aber es wird halt fast nur gesungen das mag nicht jeder.
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moviereporter 2011/07/30 18:07:42
Antwort löschenalso ich mags :) Geiler Film.
HoleInMyHeart 2011/06/20 08:11:50
Kommentar löschenEin Film der polarisiert .. Kaum hab ich über 'Moulin Rouge' ein "War ganz okay" .. Die meisten lieben oder hassen ihn ! Ich liebe ihn :-)
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Looki 2011/06/20 08:42:47
Antwort löschenich find ihn ganz ok^^
HoleInMyHeart 2011/06/20 09:09:26
Antwort löschendeswegen auch das 'kaum' & nicht 'nie' *gg*
DeathNote.Misa 2011/05/22 01:00:30
Kommentar löschenDer Film war ganz okay. Die Story an sich hat mir gut gefallen, aber ich finde, dass es an der Umsetzung ein wenig gehapert hat. Naja, Nicole Kidman spielte mal wieder fantastisch :)
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ukky 2011/05/08 15:01:19
Kommentar löschenIn einem Wort: albern. In jeglicher Hinsicht.
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*frenzy_punk<3 2011/03/21 21:14:00
Kommentar löschenHätte ich gleich in der Regie Baz Luhrmann gelesen, der auch das Drehbuch verfasste, hätte ich gewusst, was auf mich zukommt.
Wie auch schon in seinem "Romeo + Juliet" ist alles total überdreht, die Darsteller liefern sich ein Kopf an Kopf rennen des Overactings und dazu bringt uns Donald M. McAlpine wieder seine gehetzte Kamera. Schnell fährt "Moulin Rouge" zu einer niemals enden wollenden Freakshow auf, ohne Tiefgang und Ernsthaftigkeit.
Die Kulissen, die wie aus einem Burton-Film geklaut wirken, waren nicht nur fehl am Platz, sondern teilweise auch enorm überkitscht.
Der Soundtrack, der zwar ausnahmsols wundervoll von jedem Darsteller gesungen wurde, ist für das Jahr 1900 zu modern und bietet auch keinerlei Neuheiten. Schnell wurden hier Pop- und Rocksongs eingebaut, die gar nicht in die Zeit passen. Zwar bekam ich des öfteren Gänsehaut bei manchen Gesangseinlagen, aber sonst konnte ich dem Streifen nicht viel abgewinnen.
Die Kostüme ließen sich sehen, die Darsteller boten eine herausragende Inszenierung, nur die Handlung war zu schleppend.
Manche choreografische Einlagen konnten noch etwas retten, aber viel helfen wird das dem Film auch nicht.
Luhrmann versuchte auch hier wieder etwas "Modernes" zu zaubern. Bei "Romeo + Juliet" ist ihm das ja noch einigermaßen gelungen, da das Übertriebene nicht so ausgereift war und man den Streifen doch noch ein wenig ernst nehmen konnte. Außerdem lässt die "Freakshow" dort etwas nach, wogegen sie in "Moulin Rouge" bis zum Ende durchgezogen wurde. Hier will das moderne Script einfach nicht passen. Die Darsteller sehen aus wie 1900, die Handlung ist 1900 und alles drumherum ist 2000 aufwärts.
Ich hätte im Regal etwas weiter links reingreifen sollen ... dort, wo das Original steht.
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JohnnyKee 2011/03/21 21:27:29
Antwort löschenAch schade :(
Naja, nicht jeder kommt mit der Überdrehtheit zurecht und Meinungen sind halt verschieden. I'm not amsued Frenzy ;))
*frenzy_punk<3 2011/03/21 21:47:58
Antwort löschenDanke Johnny!
Ich hatte so gehofft, dass mir der gefällt, ja eigentlich habe ich fest damit gerechnet. Ich steh doch auf Romanzen und für jedes Musical bin ich zu haben. Wenn dann auch noch Ewan dabei ist, dann schmiltzt mein Herz sowieso dahin ...
Aber nein .. :(
1oOwaCk 2011/03/21 22:58:32
Antwort löschenich bin schwer enttäuscht.. SCHWER enttäuscht!! :P
*frenzy_punk<3 2011/03/21 23:01:59
Antwort löschenIch lass das mal durchgehen .. aber nur wegen dem GB! Und nur weil du es bist <3
1oOwaCk 2011/03/21 23:02:44
Antwort löschenjahaaaa weil das eine hebt das andere auf :D
und mir kannst du sowieso nix übel nehmen ^^
*.* *.* *.* *.*
xD
*frenzy_punk<3 2011/03/22 10:02:48
Antwort löschen:D wer kann dir schon was übel nehmen? ^^
Bandrix 2011/03/22 16:04:25
Antwort löschenSo, jetzt schocke ich dich mal frenzy: Mir gefällt "Moulin Rouge" ganz gut. Keine Ahnung wieso....vielleicht wegen der Überdrehtheit? Vielleicht wiegt in meinen Augen der Kitsch dadurch weniger. Keine Ahnung, seltsamer Film. :D
*frenzy_punk<3 2011/03/22 16:22:15
Antwort löschen^^
Das schockt mich grad gar nicht :) Da musst du schon härtere Geschütze ausfahren!
Ich glaub der Film ist von der Aufmachung her, einfach Geschmacksache. An der Story hatte ich ja nicht soo viel auszusetzen.
Seltsamer Film %)
sweetForgiveness 2011/03/23 19:07:40
Antwort löschenich kann mich nur dem...SCHWER ENTTÄUSCHT anschließen
*frenzy_punk<3 2011/03/23 19:25:20
Antwort löschenNein .. ihr verbündet euch doch nicht etwa?
Ich sehe es schon kommen, wie ihr nachts in mein Schlafzimmer schleicht und mich exorziert o.O
Chris12zero 2011/03/26 04:41:55
Antwort löschen... haha ... sehe dich schon als *frenzy_punk<3 in "Der nächste Exorzismus", wie du dich deinen sportlichen Verrenkungsaktivitäten widmest, liebstes Hottielein !! ;DDD ^^
... aber Spaß mal beiseite, ich wusste ja scho immer, weshalb ich mir "Moulin Rouge" auf ewig klemme !! ;) ^^
... aber vlt. sollte ich ihn mir wegen der laut MP 100 wichtigsten Filme meines Lebens blablabla ja doch mal geben ... ???
.... hhhhmmmmm ... ^^
*frenzy_punk<3 2011/03/26 15:29:40
Antwort löschen*mit das vorstell und mich grusel o.O
Äh .. nein, lieber nicht! :D
Was, der steht auch auf deiner 100-Liste?
Bei mir auch^^
Wahrscheinlich bekommt er von dir eine 10 :D
Chris12zero 2011/03/26 20:41:26
Antwort löschen.. hahaha ... bist wohl auch so ungelenk wie ich wa ??? ;D ^^
... joar hast ja Recht, schnell weg mit diesen "Criminal Minds", des wird dir eh nich gerecht !! ^^
Hhhhhmmmmm, da stehn sogar noch gaaaaanz viele andere Verteter der Filme meines Lebens, die ich mein Leben lang schon ignoriere !! ^^
Siehste ... können wa sogar ma kurz Pause von der Weltenrettung machen und uns die Hände reichen liebes Bat Girl !! ;) ^^
WTF ???? ... gleich `ne 10 ???? .. meinste echt, i don´t think so ??!! ;D ^^
*frenzy_punk<3 2011/03/27 13:26:48
Antwort löschenÄhm .. ja und außerdem habe ich glaube ich nicht das Bedürfnis, gequält zu werden :(
*dir die Hände schüttel
Auf meiner Liste sind noch so viele Sozialdramen, Mafiafilme, Gangsterfilme .... -.-
Hab die ja schon 2x erneuert weil da "Alien 1-4" drauf war. Aha ...
Und "Star Wars" -.-
Und noch mehr Gangsterfilme -.-'
Na okay, dann vielleicht eine 9 :pp
Chris12zero 2011/03/27 18:23:56
Antwort löschen.... nich mal mit `ner Feder ???? ^^
---> Lass auch des Huhn dabei mal weg !! ;D (.. ich bin abartig, i know ^^)
*meine Fresse, Bat Girl hast du `nen Schwung beim Schütteln drauf !! ^^ (Scheiße, der war ganz schön zweideutig, Sry !!^^)
:) Mir geht´s da gaaaaaanz ähnlich wie dir ... Dramen ... noch und nöcher ... von des olle weiße Band ... bis hin zu Ghandi is auch bei mir noch recht viel dabei !! ;(
... `ne 9 ????? ... hhhmmmm ... denke mal vlt. `ne 8 ... wenn ich gut bin !! ;)
*frenzy_punk<3 2011/03/27 19:35:03
Antwort löschenNein, auch nicht mit einer Feder -.-'
:D
ähem .. *schnell die Hände zurück zieh und unschuldig drein blick!
Naja so gegen Dramen hab ich ja nichts, aber die handeln alle vom Drogenmissbrauch :p
Okay ne 8! :)
Chris12zero 2011/03/28 00:13:33
Antwort löschen:D ... hhmmm, okay .... kitzlig ????? :)
ööhheemmmm .. *besser isses du, wir wollen doch professionell bleiben, ne?? ^^
Scheiß Drogen aber auch !! Die ziehen einen aber auch immer buchstäblich runter !! ^^
Okay, 8 is gebongt !! :)
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*frenzy_punk<3 2011/03/28 02:19:32
Antwort löschenhe he hehehehee :D
aber immer doch! professionalität ist die mutter der vorsicht! oder war das anders .. ich weis nicht %)
Keine Macht den Drogen!
:)
Chris12zero 2011/03/29 02:05:37
Antwort löschen.. heheheheheheheheheeeeeeeeyyaaahhhhh :D
Gut, gut .. denn ich nehme meinen Job als Bat Boy im Lack und Ledernippelkostüm sehr ernst und da ist Professionalität natürlich die Mutter der Vorsicht !! ^^
Ob des anders war weiß ich jetz och nich ... ^^
*Word* :)
george.taylor 2011/03/20 12:39:06
Kommentar löschenDer Film ist in seiner überbordernden Machart schon sehr ähnlich wie der abgefahrene "Romeo+Julia"! Tausende grossartiger visueller Ideen, musikalisch unglaublich versiert, hervorragende Darsteller. Der Film ist schnell und kunterbunt! Ein Seherlebnis und absolute Empfehlung.
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dAJaro 2011/03/07 17:55:51
Kommentar löschenMoulin Rouge ist... ein Film?
Huch?
Ich dachte, ich hätte "Radio gesehen"!?
"Radio gesehen", das ist ein Ausdruck den ich mit einer völlig zusammenhangsloser Aneinanderreihung von gekürzten Liedern mit einer gelegentlichen Unterbrechung durch völlig übertrieben hipper Moderation gleichsetze.
Das ist für mich Moulin Rouge. Ein Stückwerk in Ton und, weil es ja doch ein Film ist, Bild.
Hier werden kurz die Beatles angestimmt, dort gibt es ein paar Sekunden David Bowie, dazwischen Nirvana für drei-vier Takte... und immer wieder frage ich mich "Moment, Nirvana? Smells like Teen-Spirit ist doch nicht über 100 Jahre alt!? Was hat das in einer Geschichte verloren, die um die vorletzte Jahrhundertwende stattfinden soll?". Eine Frage, die sich während des Filmdrehs bestimmt auch der eine oder andere Beteiligte gefragt hat und auf die es vielleicht sogar eine befriedigende Antwort gibt. Wäre es nicht besser gewesen die Geschichte des Filmes in eine etwas modernere Zeit zu verschieben? Die Handlung ist sowohl völlig durchgenudelt wie in ihren Einzelheiten absurd, das eine bloße Änderung der Jahreszahl zu Beginn des Filmes ausgereicht hätte.
Leider sind auch die Szenen zwischen den Liederstückchen nicht viel passender zum Szenario der Moulin Rouge, was gleichermaßen an den Schauspielern, die einfach nicht in diesem Genrehybriden des Musical-Comedy-Romance-Teenager-Sender-Films zuhause sind, einem Script, das in wenigen Tagen zusammengekl.. geschrieben worden sein muss und einer Inszenierung, die zwischen amateurhafter Bombastdarstellung und dramaeskem Soap-Stil wechselt.
Die Charaktere sind leider auch alle direkt aus einem Kinder-Cartoon entsprungen und entweder gut oder böse - ohne jegliche Konturen. Passt zu Moulin Rouge wie die Faust auf's Auge, denn alles andere wäre hier ein Stilbruch.
Gehört zur Vorbereitung eines Musical-Drehs nicht die Sichtung von Singin' in the Rain? Spätestens nach diesem Patchwork-Debakel, das immerhin einen guten Schnitt hat, im Kontext des Filmes wohlgemerkt, sollte SitR wieder zur Pflicht werden.
Wenn Moulin Rouge nach geschlagenen 127 Minuten zuende ist, macht sich Erleichterung breit, dass ein weiterer Schleimstreifen überstanden ist, sowie die Ernüchterung, dass ein Radiosender im Vergleich mit diesem leeren Film wenigstens alle 30 Minuten Mehrwert durch eine informative Nachrichtenunterbrechung zu bieten gehabt hätte.
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Jobe147 2011/02/01 08:03:38
Kommentar löschenDas ist ja wiedermal ein ganz anderer Film, nicht einer wie man sich es erwarten würde. Ich muss sagen, zu diesem Film gehört unbedingt die passende Atmosphäre dazu, also im Kino z.B. ist er sicher toll anzusehen, doch zu Hause, so als "Gute Nacht-Film", ist er wohl eher zu vergessen...für mich ist er dann doch um eine Spur zu kitschig.
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Chaosmacherin 2011/01/30 14:18:28
Kommentar löschenSeit gestern Abend bin ich noch ein bisschen mehr in Ewan McGrgor verliebt. Der man hat es einfach drauf und ohne ihn hätte ich den Film auch nur halb so gut gefunden. (Halb so gut ist vllt etwas übertrieben :D )
An Moulin Rouge scheiden sich die Geister. Manche lieben ihn, manche hassen ihn. Ich bin irgendwo dazwischen, wohl er auf der Seite der liebenden. Baz Luhrmann zelebriert den Kitsch und das ohne Rücksicht auf Verluste. Aber warum auch nicht? Wo es doch so viele Tiefgehende Filme gibt. Warum nicht einmal unterhalten werden ohne pausenlos nachzudenken? Wenn es doch gut gemacht ist? Ein platter Plot, platte Charakter und trotzdem ein Feuerwerk von Film. Für mich ist auch das eine Leistung.
Auf die erste Halbe Stunde des Filmes musste ich mich einlassen, aber dann wurde ich belohnt. Nach einigen irrwitzigen Bildern bleibt die Energie erhalten aber man fühlt sich nicht mehr wie auf einem Absinth-Trip. :D Der gesamte Film strahlt eine selten gesehene Leidenschaft aus, die auch die Darsteller bestens verkörpern. Allerdings hatte ich immer das Gefühl, man hätte Satine noch ein wenig besser besetzen können. Vielleicht hätte eine andere. Schauspielerin noch ein wenig besser mit dem großartigen McGregor harmoniert. Allerings fällt mir niemand ein.
Mutige und schnelle Schnitte geben dem Film das besondere Etwas und man hat das Gefühl alles noch einmal sehen zu wollen um auch nichts verpasst zu haben. Die großartige Komposition aus bekannten Pop- und Rocksongs muss man wohl kaum noch erwähnen. Vor allem “Le Tango de Roxanne” hat es mir angetan. Und die Tatsache, dass sogar der Mann an meiner Seite den Film mochte überzeugt mich dann gänzlich.
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Hardcora 2011/01/31 09:07:59
Antwort löschenRrrrrrooooxxannnnne!
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