Filmplakat von München München

Munich, US 2005 — Kritik

Kritiker — Sehenswert 7.5

Der Film München wurde von 38 Kritikern bewertet.

Fricki76: Asianfilmweb.de

7.0Sehenswert

Da ist er wieder. Der gute alte Mr. Spielberg. Letzten Sommer war er noch mit Tom Cruise und dem „Krieg der Welten“ in den Kinos, nun mit seinem aktuellen Werk „München“. 5.September 1972, in München finden die Olympischen Spiele statt. Eine Gruppe palästinensischer Terroristen namens „Schwarzer September“ nehmen 11 Sportler des israelischen Olympiateams als Geiseln, die später alle ermordet werden.

Israels Antwort auf den Terrorakt ist die gezielte Ausschaltung der Hintermänner des Attentats. Die Premierministerin Golda Meir persönlich wählt den jungen Mossad-Agenten Avner (Eric Bana) als Kommandeur eines fünfköpfigen Killerkommandos aus, die die Planer des Attentats liquidieren soll. Obwohl seine Frau hochschwanger ist, entschliesst sich der junge Israelische Patriot, den Auftrag anzunehmen. Unter Leitung des knallharten Verbindungsmanns Ephraim (Geoffrey Rush) und streng geheim beginnt Avner mit 4 anderen Agenten die Suche nach den palästinensischen … Mehr

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

5.5Geht so

Ob denn wirklich zwei Stunden und 44 Minuten notwendig sind, um zur banalen Erkenntnis zu gelangen, dass sich das Böse stets selbst reproduziert; und sogar die Beteiligten bald nicht mehr wissen auf welcher der beiden Seiten sie denn nun eigentlich stehen? Der kontroverse Streifen, frei nach wahren Begebenheiten und George Jonas' Bestseller "Vengeance" ist aber allein schon aufgrund seiner Bezüge zur aktuellen politischen Weltlage ein echtes Muss.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

9.0Herausragend

[...]Während das IOC sich dazu entscheidet die Spiele fortzusetzen - „The Games must go on!“ - die in Folge natürlich unter dem schwarzen Schatten des Terrors stehen, beginnen in Israel die innenpolitischen Überlegungen, wie auf diesen Terror-Akt zu reagieren wäre. In dessen Zuge wird der Plan gefasst die Hintermänner der Geiselnahme von München durch ein Kommando des Mossad liquidieren zu lassen. An diesem Punkt schließlich setzt der Spielfilm „München“ ein, der nach „Schindlers Liste“, wohl das Werk von Steven Spielberg ist, welches mit der meisten gesellschaftlichen Relevanz, aber eben auch Brisanz, ausgestattet ist. Der künstlerische Ansatz von Spielberg historische Fakten und fiktive Elemente miteinander zu vermischen, musste wohl zwangsläufig diverse Kontroversen nach sich ziehen[...]

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

7.5Sehenswert

Spielberg zeigt die Vorgänge von München in einer dokumentarisch anmutenden Collage. Er bleibt ganz nah am Geschehen, lässt die Verhandlungen zwischen Polizei und Geiselnehmern, zwischen Deutschland und Israel außen vor. Wie in "Der Soldat James Ryan", wo er die Kamera im Gemetzel des D-Day platzierte, ist er nun mitten unter den Geiseln und ihren Peinigern, zeigt aus der Nähe blutige Morde, von Kugeln durchsiebte Körper.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

7.0Sehenswert

Spielberg markiert auf seine alten Tage nochmal den harten Kerl. Nach dem überraschend grimmigen "Krieg der Welten" schiebt der alte Haudegen diesen nicht weniger übel gelaunten Thriller hinterher...
Wenn man mal die politische Brisanz der Attentat-Thematik während der Olympischen Spiele '72 ausklammert - und "München" macht es da einem leicht, will der Film in erster Linie offensichtlich Unterhaltung anstatt Aufklärung sein - präsentiert sich ein mehr als solider Thriller, der einen so gewichtigen Unterbau in keinster Weise nötig gehabt hätte.
Vier unterschiedliche und prima konzipierte Charaktere begeben sich im Auftrag Israels auf den sprichwörtlichen Rachefeldzug, um mit elf auserwählten Morden das Attentat von Palästinensern auf das Olympische Dorf zu sühnen. Nicht nur der Aufbau um die Hauptfiguren ist einem "Ronin" nicht unähnlich und aus dieser Konstellation bezieht "München" seinen größten Reiz, denn das Zu

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The-Duke: Dukesmovieblog/powermetal/s...

8.5Ausgezeichnet

München 1972. Olympia ist im vollen Gange. Doch ein Geschehnis sollte den gesamten restlichen Verlauf überschatten. Das israelische Team wird von einer palästinensischen Terrorgruppe als Geiseln genommen. Die Entführung schlägt zwar fehl, doch die Verantwortlichen nehmen ihre Opfer mit ins Grab. Eine Tragödie sondergleichen, die die Welt erschüttert. Doch hinter verschlossenen Türen wir auf jüdischer Seite ein Vergeltungsplan entworfen, um ihre verstorbenen Glaubensvetter zu rächen. Avner (Eric Bana) wird zum Kopf der Operation erkoren und versucht mithilfe seines Teams die Schuldigen ausfindig zu machen und zu eliminieren. Doch bald stellen sich Zweifel, die Berechtigung ihres Tuns wegen, ein und drohen das Unternehmen zu gefährden…

Steven Spielberg genießt unter Filmfreunden nicht umsonst den gängigen Ruf eines begnadeten Filmvirtuosen, bei dem beinah jedes seiner Werke zumeist einen optischen und sehr häufig auch inhaltlichen Leckerbissen darstellt. Keine Ausnahme dieser Regel macht dabei „München“, welcher die Entführung des israelischen Olympiateams von Palästinensern im Jahre 1972 zu Hintergrund hat. Dabei gilt es schon im vornherein zu sagen, dass Spielberg seinen Fokus weniger auf das Attentat oder die Spiele selbst legt, sondern auf das nachfolgende Killerkommando, welches von den Israelis ausgesandt wurde, um die Schuldigen angemessen zu bestrafen. Sprich, sie umzubringen. Vorschnell gedacht, verhieße dies reichlich Action und Adrenalin, doch weit gefehlt. Sicherlich gibt es einige Schusswechsel mit den Verfolgten und auch die Bombenattentate sind sehr „explosiv“ umgesetzt worden.

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Kommentare — Ganz gut 6.8

Der Film München wurde von 2260 Mitgliedern bewertet.

BlauesEichhorn

Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist weniger eine kluge Erkenntnis oder Geschichtsstunde sondern mehr eine gewagt ernste Darstellung von Mitgliedern ominöser Geheimdienststrukturen, sowie von Polit-Gangstern und schmierigen Informanten. Das Motto "das ist so seltsam das es wahr sein muss", strapaziert die Aufnahmebereitschaft und droht in einer Menge spekulativer Szenen völlig unter zugehen. Trotzdem. Dank der Natur von besagten Strukturen weiß ja keiner so richtig wie da eigentlich verfahren wird. So Mancher wird dies hier als "Höchstwahrscheinlich" für bare Münze nehmen, um den Leuten die eher zu Kampfmaschinen wie "Jason Bourne" tendieren zu erklären wie naiv und dumm sie sind. Das wohl gelungene an diesem Film ist die konstante Todesangst vor Verrat aus den eigenen Reihen. Und das ist ja gerade der Witz. In dem von Spielberg vorgeschlagenem Szenario gibt es keine Reihen mehr. Es gibt nur noch Geld das hin und her geschoben wird. Sterben könntest du jeden Tag und würdest nicht wissen wieso und wer dich ermordet hat.

Um diesem Haufen von Halbwahrheiten und Vermutungen die Krone aufzusetzen spiegelt sich all dies "Ich blick nicht mehr durch" in einer französischen Großfamilie die Ähnlichkeit mit der Mafia?, Nachrichtendienst?, Bilderburg Group? aufweist. Keine Ahnung! Ich weiß nur das nach einer halben Stunde geheimnisvollem Gesülze von dem fetten Schnauzer\Mensch\Familienoberhaupt ich nicht übel Lust bekam sein Haus zusammen mit seinem Gemüsegarten anzuzünden bis er uns mal erklärt was er da die ganze Zeit am kochen ist, und sein Anwesen aussieht wie ein verkohlter Haufen Schwachsinn!

"München" ist mal gut, mal zu lang, mal kitschig, mal einfach nur voll mit Bayern!
Manchmal weiß ich nicht ob man sich München ansehen muss.

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cpt. chaos

Bewertung5.0Geht so

Packende zeitgeschichtliche Verfilmung, mit leider reichlich Überlänge.

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Fabel

Bewertung6.5Ganz gut

Ein Film zum Nachdenken über die Sache von damals,dass es überhaupt so eine Racheaktion gab war mir neu,der Film ansich auch gut besetzt mit Craig,Zischler,Bana und co und natürlich dem streitbaren Spielberg als Regisseur,doch die Ausführung bis auf wenige Ausnahmen sehr komplex und mit 2,5 Stunden auch zu lange,ich für meinen Teil bin fast eingeschlafen,beim Film denn man musste sich doch wachhalten um überhaupt bei der komplexen Story mitzukommen.
Gute Idee aber mystriöse Ausführung weil zu komplex für 2,5 Stunden zu viel Thema,deswegen auch nur 6.5 Punkte!!!

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Schlegel

Bewertung9.0Herausragend

Engagierter Politthriller und Verbeugung vor dem europäischen Gangsterfilm, den es in dieser Perfektion wohl niemals gegeben hat.

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dustyOn3

Bewertung9.0Herausragend

Genial gemachter Thriller. Gefällt mir richtig gut. Eindrucksvoll inszeniert, und das mit einer brutal realen Brutalität, dass es echt schon fast bedrückt - Gerade weil es so real wirkt. Schlicht und einfach beeindruckend.

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El Tonno

"brutal realen Brutalität" :D


TiH

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Einzige was man dem Film vorwerfen kann, ist der (unterstellte) Anspruch auch historischen Bezug zu tatsächlichen Ereignissen herzustellen. Die Story als solches und die einzelnen Charaktere sind allerdings alle sehr gut inszeniert und Spielberg hat einmal mehr seine Klasse bewiesen.

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servo80

Bewertung6.5Ganz gut

Irgendwie nicht Fisch, nicht Fleisch. Für ein Drama ist der Film zu nüchtern, für einen Thriller zu unspannend, für eine Geschichtsstunde bezieht er zu sehr Stellung.
Aber natürlich, wie man von Spielberg erwarten kann, handwerklich gut gemacht und größtenteils unterhaltsam.

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Bandrix

Bewertung7.5Sehenswert

Die Bilder sind mir tagelang noch im Kopf rumgegeistert, musste einfach immer über ein paar Szenen nachdenken. Ein großer Verdienst von Steven Spielberg und den großartigen Hauptdarstellern allen voran Eric Bana. Hiermit hat Steven Spielberg wenigstens teilweise an seine früheren Meisterwerke anknüpfen können, jedoch ist er mit dem neuen Indiana Jones zurück ins Loch gefallen...

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ElMariachi89

Bewertung5.0Geht so

Ich weiss noch wie ich mitm Kolleg in "München" ins Kino gegangen bin. Beide gerade 16 geworden und tierisch auf den Film gefreut da er versucht ein interessantes Stück Geschichte aufzuarbeiten. Nach 2,5 Stunden verlassen wir beide kreidebleich das Kino, ich weiss noch wie ich im Auto von meinem Stiefvater saß und mir die Hände gezittert haben. Das was wir gesehen hatte war für uns einfach zu real, zu unbegreiflich, zu brutal. Mit Comicbrutalität hatte ich durchaus schon meine Erfahrungen gemacht und hatte auch überhaupt keine Probleme damit. Aber die Gewalt die in "München" dargestellt wird, wird einem wie ein Stück blutiges Fleisch vorgesetzt. Zu keiner Sekunde des Films zweifelt man das sich diese Szenen auch tatsächlich so abgespielt haben KÖNNTEN.
4 Jahre später habe ich mir den Film ein weiteres mal angeschaut und habe mich dieses mal weniger durch die harten Bilder beeinflussen lassen. Vielmehr achtete ich jetzt auf den eigentlich Film. Und wurde leider doch recht schnell ernüchtert. Spielberg schüttet hier unglaublich viel Pathos in seinen Film, nicht das man das von ihm nicht gewohnt ist, doch hier wird es fast unerträglich. Die einsamen Helden Israels, zerissen zwischen Pflicht und Schuldgefühlen, gezwungen schreckliche Dinge zu tun. Spannung baut sich ebenfalls kaum auf, die Aufarbeitung der einzelnen Tötungsaktionen wird mit der Zeit gar ermüdend. Hier muss man auch auf die Länge zu sprechen kommen. Eine oder zwei weniger der o.g. Tötungsaktionen (Auftragskillerin in der Niederlande) hätten dem Film nicht geschadet.
Positiv hervorzuheben sind die Schauspieler, allen voran Eric Bana, Daniel Craig und Mathieu Almaric die hier eine gelungene Vorstellung abliefern. Auch Handwerklich gibt es nichts zu meckern, aber eben auch nichts positiv hervorzuheben.
Abschliessend sei gesagt das "München" garantiert kein schlechter Film ist. Er ist jedoch um einige Szenen zu lang auch der viel zu dick aufgetragene Pathos stört hier gewaltig, eine nüchterne Betrachtung der Geschehnisse wäre meiner Ansicht nach vorteilhafter für den Film gewesen.

Lg EM89 aka P.Addy

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facinus

Bewertung8.5Ausgezeichnet

Spielberg hat mit seiner teils fiktiven Sichtweise auf den Terroranschlag von München 1972 und deren Auswirkungen, ein bildgewaltiges, intensives und durch sein Amateurhaften Darstellung (damit ist nicht die Qualität des Films gemeint) ein sehr realistisches Erlebnis erschaffen. Das von Anfang an durch die Stärke und die Detailverliebtheit des Meisterregisseurs, durch jede Einstellung, Kamerafahrt und der besonderen Erzählweise hindurch ein Genuss für den Zuschauer darstellt.
Aber auch die Wahl der Schauspieler und deren überzeugende Leistung geht sehr gelungen auf.
Selbst das Thema, über Terror, Schuld, Ehre, Paranoia und Hass ist sehr ausgeprägt, aber nie überzogen oder selbst langweilig Erzählt. Ein Film der es nicht nur wegen seines aktuellen Themas verdient hat gesehen zu werden!

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donald20

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein Terrorismusdrama das überzeugt!!
Eine wirklich gute Rachestory die durch ihren realismus und härte überzeugt.Dazu Eric Bana in seiner besten Rolle und eine hohe Spannung!!!

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kom4

Bewertung7.0Sehenswert

Eindeutig besser als erwartet, dennoch gab es Szenen, die nicht hätten sein müssen bei so einem Thema. Warum muss Sex mit Schwangeren gezeigt werden, oder warum muss die Brutalität fast schon martialisch dargestellt werden. Hier leidet die Dramatik und die Ernsthaftigkeit darunter. Das zieht diesen Film doch etwas runter, der eigentlich ernster Natur sein wollte. Schade, hätte er doch ein ganz großer Film werden können.
Filmidee: 10 Punkte
Dramatik: 5 Punkte
Dialoge: 6 Punkte
Gesamt: 7 Punkte

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Mawazh

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Einer der besseren Spielberg Filme. Die Thematik wird gut herausgearbeitet und die Darsteller überzeugen. Er ist vielleicht etwas lang ausgefallen.

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chkeller7

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film ist spannend. Ein paar Szenen mit diesem „Francoise“ hätte gestrichen werden können.
Der Film entspricht jedoch nicht wirklich dem wahren Geschehen. Deshalb gab ich ihm nicht 8.5 Punkte.

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stalker

Bewertung4.5Uninteressant

Besser als erwartet und vielleicht der beste Spielberg seit der unheimlichen Begegnung, kann man gucken ohne sich danach nen Gürtel umschnallen zu müssen.

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LMSMDK

Bewertung7.5Sehenswert

Das was nach den Anschlägen von München geschah, really unterhaltsam und spannend.

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lana74

Bewertung4.5Uninteressant

mhmm.... im zuge von baader meinhoff, mogadishu, stille nach dem schuss etc... wollte ich mir nun endlich mal münchen ansehen... ich hatte leider keine kritiken gelesen, so dass ich dachte der film handelt von dem attentat... nein er handelt von der zeit danach, wie die israelis versuchen rache zu üben.... im endeffekt war es eine art spionage-film, wo gezeigt wurde auf wieviele verschiedene art und weisen leute getötet werden können.. (also eine mischung aus 007, mission impossible, etc)... klar zwischendurch wurde noch etwas der poltisches hintergrund beleuchtet.... wodurch sich sicherlich auch mein verständnis für die aktuelle politik etwas verändert hat.... aber grundsätzlich ist dies kein politischer film, sondern irgendeine fiktive geschichte (die vielleicht auch so passiert ist) wo man alles hätte austauschen können....... naja, spielberg ist halt hollywood und sowas wie schindlers liste doch eher selten in seinen filmen

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davidpm

Bewertung5.5Geht so

Um es kurz zu machen: viel zu lang!

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Chrisetoph

Bewertung8.5Ausgezeichnet

München basiert lose auf den unvorstellbaren Geschehnissen um die Olympischen Spiele 1972. Allerdings wird nicht (bwz. nur spärlich) das Attentat dokumentiert, sondern ein in den Einzelheiten sehr fiktiver Rache-Feldzug konstruiert. Wie viel (bwz. besser gesagt wie wenig) vom Plot auf realen Ereignissen beruht, wird offengelassen, allerdings betonte Spielberg den Kritikern gegenüber, dass München sehr fiktiv sei.

Wer also erwartet hat, dass München das grausame Attentat sowie die gescheiterte Befreiungsaktion rekonstruiert und neu beleuchtet, wird eventuell enttäuscht sein. Denn München bietet einen wahnsinnig spannenden Plot und wirft ganz am Rande die Fragen nach Sinn und Unsinn ewiger Vergeltung auf, aber nachdem historische Fernsehbilder und nachgestellte Ereignisse einen Einsteig geboten haben, gerät München 1972 sehr schnell in den Hintergrund.

Der eigentliche Plot behandelt dann den Rachefeldzug des Mossad gegen die Drahtzieher des München-Attentats und ergibt einen sehr guten Thriller. Die Spannung ist teilweise auf einem absoluten Höchstmaß, und trotz der Länge des Films fallen die weniger spannenden Stellen kaum ins Gewicht. Die Action ist ebenfalls perfekt inszeniert.

Mit zunehmender Länge des Films steigen auch die Schwierigkeiten, die das kleine Mossad-Rache-Team bei der Liquidierung ihrer Ziele hat, sowie die Zweifel an der Richtigkeit der Operation. Die Fragen nach dem Warum und nach der Legitimation von Schlag und Gegenschlag hätten aber ruhig etwas ausführlicher sein und zu mehr Diskussionen anregen können.

Denn man hat selten das Gefühl, dass die Liquidierungen nicht rechtmäßig sind. Erst wenn es um zivile Opfer geht, taucht zum ersten Mal so etwas wie Zweifel an der Operation auf. Auch durch die Rückblenden, die Szenen des Attentats auf die Olympioniken zeigen, scheint sich zu bestätigen, dass man als Reaktion die Drahtzieher umbringen muss. Gegen Ende wird dann wenigstens etwas deutlich, dass man nicht alles nur in schwarz und weiß einteilen kann und dass auch an der Arbeit des Mossad nicht alles so richtig ist, wie es den Anschein hatte.

Daneben wirft München dennoch die Frage nach der Arbeit verschiedener Geheimdienste auf. Auch ganz am Rande werden die unterschiedlichen Verbindungen und Verstrickungen von CIA, PLO und den diversen anderen Geheimdiensten angerissen. Wer finanziert wen, welche terroristischen Aktivitäten resultieren daraus, wer hilft wem?

Fazit: Wer München sehen möchte, muss sich auf sehr hohe Fiktionalität einstellen, dann erwartet ihn ein wahnsinnig spannender Thriller, der seine Botschaft aber etwas deutlicher hätte machen können.

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Gustav

Bewertung3.0Schwach

Der Mossad sucht sich für das geheimste aller geheimen Kommandounternehmen ausgerechnet die fünf größten Deppen der Levante aus und schickt sie ohne Waffen und ohne Informationen los, um eine Reihe von Mordaufträgen auszuführen. Das wäre vielleicht ein passabler Plot für einen weiteren Maxwell Smart-Film geworden, aber als völlig humorfreier bedeutungsschwangerer Politthriller, wie er inszeniert ist, ist der Film nicht nur unglaubwürdig, sondern viel schlimmer: Uninteressant.

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RaZer

Bewertung2.5Ärgerlich

Das Thema artet hier doch sehr in einen Propagandafilm aus. Nicht nur, dass er historisch oft schlicht falsch ist, er verharmlost auch noch die Tätigkeit des Mossad. Es ist schon bedenklich, dass es so dargestellt wird, als handeln sie richtig und völlig legitim, geradeso als gäbe es keinen anderen Weg. Natürlich wird auch verschwiegen, dass auch eine Menge Unschuldiger dieser blinden Rache zum Opfer gefallen sind. Die handwerklich gut Machart des Films und die klassen Besetzung (besonders Bana), geht angesichts solch einer manipulativen und einseitigen Darstellung leider ziemlich unter. Dazu fehlt es eigentlich auch an Spannung, dafür wird man aber mit pathetischem Gesülze belästigt. Mehr Distanz, eine nüchternere Ansicht und vor allem bessere Recherchen wären hier unbedingt von Nöten gewesen. Spielberg selbst bezeichnete den Film als fiktiv, anders hätte er seine Ansichten hier wohl auch nicht unterbekommen. Es zeigt sich wieder, dass Blockbuster-Regisseure keine realen Ereignisse verfilmen sollten. Das geht einfach zu oft daneben (Bay: "Pearl Harbor") und nur selten gut (R.Scott: "Black Hawk Down"). Anstatt eines kritischen und spannenden Thriller, bekommt man oberflächliche Pseudofakten vorgelegt. Sorry Steven, aber das war nix!

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Kai Glinka

Bewertung7.5Sehenswert

Starke Leistung von Eric Bana und Daniel Craig. Obwohl intensiv und spannend von Spielberg inszeniert wirkt "Munich" bisweilen sehr apologetisch. In den knapp zweieinhalb Stunden wäre es sicher kein Fehler gewesen, die Fakten genauer darzustellen und die Perspektive auf die Gegenseite zu auszudehnen... Am Ende kriegt Spielberg die Kurve wieder nicht und driftet ins Pathetische ab.

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JimiHendrix

Bewertung7.0Sehenswert

sehr gute schauspielerische leistung , von dem , vorher noch nie gesehenen, eric bana...RESPEKT. auch der bei mir niedrigrig im kurs stehende daniel craig glänzt hier in einer nebenrolle...guter spannender thriller..mit manchen geschichtlichen verfälchungen.

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AylaView

Bewertung8.0Ausgezeichnet

Klasse gespieltes und spannendes Drama, welches zugleich einen nie enden wollenden Krieg aufzeigt. Spielberg verpackt das Attentat von 1972 schnörkellos und geht auf eine Geschichte nach der Tragödie intensiv und fesselnd ein.

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Legion

Bewertung2.0Ärgerlich

Gute Schauspieler, schönes Bild, gute Kameraführung, ABER...

Die "Caesarea/Mossad" werden hier als überaus nette und gewissenvolle Menschen dargestellt, und es wird dem Zuschauer als selbstverständlich hingestellt, dass diese Liquidierungen absolut legitim, gar notwendig waren.

Für mich ist der Spielfilm "München" nichts als gezielte Geschichtsverfälschung mit propagandistischer Sichtweise.
Die "Lillehammer-Affäre" wurde gezielt weggelassen, ebenso das unschuldige Passanten bei manch einen Attentat getötet wurden (dann käme wohl dann auch die Frage auf, wer diese nun rächt; Domino-Effekt). Auch die sehr undurchsichtige "Terroristen"-Auswahl wurde in keiner Silbe erwähnt.

Fazit:
Der Film ist nicht nur historisch inkorrekt gemacht, sondern auch - wie ich finde - sehr gefährlich und einseitig (für Fakten siehe Wikipedia "Operation Zorn Gottes").
Für die Geschichtsverfälschung und der einseitigen Sichtweise gibt es von mir daher einen DICKEN Minuspunkt.

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Zitat Wikipedia: "„München“ basiere zwar auf Fakten, sei am Ende aber doch ein fiktionales Werk: im Vorspann des Films wird davon gesprochen, dieser sei „inspiriert durch reale Geschehnisse“ (dt. Einblendung der DVD: "basierend auf einer wahren Begebenheit")."

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Kubrick_obscura

Bewertung7.0Sehenswert

Ich kann einfach nicht verstehen wie manche Leute Spielberg nach so einem tollen Film weiter verfluchen können. Kapierts doch endlich: Spielberg ist einfach zu gut um schlecht zu sein.

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gemini1973

Bewertung9.0Herausragend

Perfekte und hochspannende Unterhaltung basierend auf einer wahren Begebenheit.

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AlexDeLarge

Bewertung3.0Schwach

Ein völlig überschätztes Ärgernis von einem Film und genau der Grund dafür warum Spielberg sich besser auf die Bearbeitung von phantastischen Stoffen beschränken sollte. Symptomatisch für die mangelnde Tiefe und einseitige Oberflächlichkeit der thematischen Auseinandersetzung, die hinter der beeindruckenden Ausstattungsorgie so zurückfällt, ist wohl die Montage der Sexszene mit dem Finale der Geiselnahme. Billige Taschenspielertricks und Zuschauermanipulationen dieser Couleur (kleines Mädchen beim Bombenattentat) und die holzschnittartige Figurenzeichnung aus dem Proseminar Psychologie wären in einem Actionfilm ja noch verzeihlich. In diesem so hochambitionierten Film sind sie unerträglich.

Überflüssig zu erwähnen, das die letzte Einstellung das (noch) intakte World Trade Center zeigt. Geschichtsstunde mit dem Holzhammer. Nur Private Ryan ist noch spektakulärer gescheitert.

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tim#christian

Bewertung10.0Lieblingsfilm

Da hätte wohl keiner mit gerechnet, dass man so viel aus dem Stoff herausholen könnte. Spannend insziniertes Drama, dass so sehr an Herz und Kopf geht, dass man über das politsche Weltgeschehen gleich ganz anders denkt.

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Punk

Bewertung9.5Herausragend

Ich wollte ihn damals eigentlich nicht im Kino ansehen, hab mich da ein wenig von den selbsternannten Kritikern leiten lassen, die hatten ja kein gutes Haar an dem Film gelassen. Gut, das ich doch rein bin. Der Film hat alles, gute Darsteller, spannung, stimmige Atmosphäre, original Schauplätze und Kulissen, einfach alles passt...

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