Murder in the First - Kritik

US 1995 Laufzeit 124 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 16.05.1996

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Kritiken (1) — Film: Murder in the First

Evie: www.inderzange.de

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9.0Herausragend

Genial! Besonders die Leistung von Kevin Bacon, sollte man wirklich gesehen haben.

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Kommentare (46) — Film: Murder in the First


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knusperzwieback

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Starker packender Gefängnis-/Gerichtsfilm. Kevin Bacon spielt absolut super und Gary Oldman kommt so glaubwürdig rüber dass man ihn regelrecht hasst.

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Impeesa

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Bewertung7.0Sehenswert

Murder in the First lebt im Wesentlichen von seinen Darstellern. Gary Oldman füllt seine Rolle zufriedenstellend aus und Christian Slater wird uns als idealist und fleischgewordener Hoffnungsschimmer präsentiert. Angeführt wird der Cast jedoch von Kevin Bacon, der den geschundenen und gebrochenen Häftling zum Leben erweckt.
Udo Schenk hätte hier ruhig Gary Oldman sprechen können, denn obwohl Kevin Bacon die größere Rolle spielt, war seine Figur zumeist so schwach und heiser, dass eine andere Synchronstimme bei Bacon weniger irritiert hätte als bei Oldman.

Leider nicht so gut waren Regie und Musik, hier wurde deutlich zu dick aufgetragen. Die teils vestörenden Gewaldarstellungen waren zwar noch dem Zweck, ein aggressives und menschenunwürdigen Justizvollzugswesen darzustellen, dienlich, andere Stellen, die Musik und vor allem das Ende waren jedoch zu viel und drifteten schon leicht in Richtung Kitsch.

Fazit: Ein anrührendes Drama mit tollen Darstellern, dem eine nüchternere Herangewensweise bestimmt gut getan hätte.

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TinaCocaine

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Unvergleichbar gut uns ein ungeschliffener Diamant diesen Genres: Hart, emotional, verstörend, traurig, düster, wirkt erdrückend realitätsnah und sehr tiefgründig. Kevin Bacon spielt seine Rolle perfekt, jede Sekunde gelingt es mir mit ihm zu leiden. Durch seine unglaubliche schauspielerische Leistung in der Rolle des schwer psychisch kranken Henri Young und die perfekte Arbeit von Marc Rocco wird "Murder in the first" zum Weltklasse-Kino und einem Film, den ich niemals vergessen werde!

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Freidenker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Henry Young kommt als 16 Jähriger wegen den Diebstahl von 5$ auf nebulösen Umständen auf die Gefängnisinsel Alcatraz,im Jahre 1938 kommt er dann wegen eines versuchten Ausbruch in den "Kerker" aus dem er nach drei Jahren heraus gelassen wird,nach diesem Martyrium tötet er schließlich im Affekt in der Gefängniskantine den Denunzianten,der in ins Loch gebracht hat.
Seine Verteidigung wird dem jungen Harvard-Absolventen James Stamphill zugeteilt,der sich mit viel Elan in die Sache stürzt.
In wie weit diese Geschichte nun wirklich voll und ganz auf einer wahren Begebenheit basiert sei mal dahin gestellt,dennoch ist es eine beeindruckende und ergreifende Story,die dazu zeigt wie unmenschlichen die Haftbedingungen in jener Zeit waren.
Wie eigentlich jeder vor mir kann auch ich nur die herausragende Leistung Kevin Bacon loben.
Neben Bacon muss man auch die Leistung von Gary Oldman lobend erwähnen,der einfach klasse in der Rolle des abscheulichen Gefängnisdirektor ist.
Alles in allem ein wirklich sehr gelungenes Gefängnis- und Justizdrama,was vor allem durch die hervorragende Besetzung kommt.

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uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

sie möchten ein knastfilm mit einigen härten mit tollen schaupielern und gänsehaut ende?
dann kann man mit diesen film nichts falsch machen.

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A.Skolnick

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Grandios, Spannend, Phantastisch, Aufwühlend....! Kevin Bacon als Henry Young in der rolle seines lebens und die beste schauspielerische performance in der kinogeschichte!!!! Nicht zu vergessen der geeniale filmsoundtrack und die oscarreife leistung von Gary Oldman! Phänomenaler film!

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Kloppo09

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Starker Film und noch stärkere Buchvorlage!


*frenzy_punk<3

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Bewertung7.0Sehenswert

"Murder in the First", bewegendes und nahe gehendes Drama, das einen nicht so schnell wieder los lässt.

Bacon (X-Men: First Class) zieht mal wieder die ganze Aufmerksamkeit auf sich und lässt den Blick des Zuschauer auf sich haften. Gebannt sieht man seinem Schauspiel zu, fasziniert, beängstigt, gerührt und zugleich voller Wut.
Marc D. Rocco setzt seine Darsteller so gekonnt in Szene, dass dem Zuschauer nichts mehr übrig bleibt, als hinzusehen, den Blick nicht zu senken.
Dan Gordon, der das Drehbuch verfasste, erzählt uns eine wahre Geschichte, die nicht nur durch Mark und Bein geht, sondern auch an den richtigen Stellen zu schocken weis. Das Ende ist zwar beinahe schon zu erraten, vor allem wenn man Hintergrundwissen besitzt, dennoch schafft es Gordon die Spannung bis zum Ende hin so aufrecht zu erhalten, dass es den Zuseher beinahe zerreist.
Im Mittelteil entfaltet "Murder in the First" jedoch ein paar Schwächen und zieht ein wenig das Geschehen in die Länge.
Neben Bacon kann hier auch Christian Slater (Broken Arrow) richtig glänzen und führt uns als Erzähler durch die Handlung.

"Murder in the First", packender und interessanter Gefängnisfilm, den man auf jeden Fall mal gesehen haben sollte.

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Chris12zero

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:)) ..gutes, altes Free-TV!! *räusper* ;DD^^

^^;-;^^


*frenzy_punk<3

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xD


ell

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Auch wenn ich schon viele Justizthriller gesehen habe, finde ich, dass das ein Thema ist, dass einen nicht mehr so schnell loslässt und deshalb für mich (wenn es eine gute Inszenierung ist!) noch nicht ausgelutscht. Die schauspielerische Leistung von Gary Oldman, aber vor allem(!) von Kevin Bacon hat mich zutiefst beeindruckt und macht diesen Film somit zu einen meiner liebsten Filme und Kevin Bacon zu einen meiner liebsten Schauspieler.
Mit dem Schauspiel von Christian Slater konnte ich mich nicht wirklich anfreunden, doch im Großen und Ganzen hat er seine Sache ganz gut gemacht.
Wenn das Interesse zu dem Thema da ist, ist es ein wirklich packender Film, der noch eine Weile nachwirkt..

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swissroland

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Bewertung6.5Ganz gut

Enthält Spoiler!

Der Film geht echt an die Substanz, da es ein ständiges Geschrei ist!
Ob das wirklich ne wahre Geschichte, bezweifle ich doch sehr stark. Nach Wiki ist das nur ne fiktive Story.
Egal, Alcaraz war ne ne Schande, genau so wie heute die 3 Sterne Gefängnisse! Aber das ein anders Thema!
Aber warum ein Mörder, nur wegen fahrlässigen Mordes verurteilt wird, wissen nur die Götter! Bei 200 Zeugen?
Mord ist Mord. Genau wie in Texas wo selbst Mörder mit einem IQ von 61 hingerichtet werden. Wen jemand einen andern umbringen kann, ist er auch straff fähig und gehört weg!

Ach ja die Leistung von Bacon ist echt überragend, wenn nur ned das ständige Geschrei wäre

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swissroland

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Da hast natürlich absolut recht. Fahrlässiger Mord ist natürlich Schwachsinn.


vanilla

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Bewertung7.0Sehenswert

ich sag nur Kevin Bacon. Der Mann ist sowas von gut, vor allem in diesem Film. Wie er diese geschundene Seele spielt, man könnte meinen er erlebt das wirklich.
Der Film ist auch richtig gut,aber kein Überfilm, den man unbedingt gesehen haben muss. Leider ist es nichts Neues aus meiner Sicht, es gibt ja Dutzende Justizthriller à là Zivilprozess usw. deshalb auch diese Bewertung.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Spannende Gerichtsthriller denen eine tragische oder traurige Ausgangssituation voraus gehen und obendrein noch so gute Schauspieler wie Gary Oldman, Kevin Bacon, William H. Macy oder Christian Slater zu bieten haben,
haben es bei mir immer sehr leicht.
Chritian Slater?
Ja, Slater hatte in den 90ern einige wirklich gute Jahre.
Die anderen allen voran natürlich der wie immer hervorragende Kevin Bacon spielen gewohnt gut und überzeugen in jeder Einstellung.
Auch wenn der Film den üblichen Richtlinien der Gerichtsthriller folgt und
(im Gerichtssaal) nicht viel neues zu bieten hat reißen einen die Figuren und die erschütternde Geschichte doch mit.
Wer Filme wie "Sleepers" mag wird auch hier mitfiebern!

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Audreyfan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Henri Young ist ein relativ normaler Junge, bis er ins Gefängnis kommt, weil er 5 Dollar gestohlen hat. Als er versucht auszubrechen, wird er erwischt und für 3 Jahre und noch etwas länger in die Einzelzelle gesteckt. Ohne Licht und ohne sozialen Kontakte. Er hört quasi auf zu leben. Henri Young existiert nur noch. Er ist eine Hülle ohne Emotionen, ohne Träume und vor allem ohne Hoffnung. Als er schließlich aus der Einzelhaft wieder in die normale Haft kommt, dauert es nicht lange bis er den Mann, der ihn damals verraten hat, umbringt. Und so landet er vor Gericht, wo ihn ein junger Anwalt verteidigen soll. 
Ich will und kann mir nicht vorstellen, wie grausam diese Einzelhaft war. Was müssen die betroffenen Menschen gelitten haben :( Auch in anderen Filmen wird die Einzelhaft dargestellt (z.B. Papillon) doch in "Murder in the first" berührt die Thematik mich wie noch nie zuvor. Der eine Grund sind auf jeden Fall die hervorragenden Leistungen der Darsteller (ich ziehe meinen virtuellen Hut vor Kevin Bacon). Der andere Grund, auch wenn es nicht leicht ist zuzugeben, ist, dass es nicht in mein naives Köpfchen reinwill, dass solche Menschen, wie zum Beispiel der stellvertretende Direktor in diesem Film, wirklich existiert haben und dass sie es noch immer tuen (natürlich nicht mehr unter diesen Umständen. Hoffe ich doch :O). Jaja, nennt mich naiv, dumm oder was ihr wollt, ich kann und will es mir einfach nicht vorstellen, dass solche grausamen Menschen ohne einen Funken Gutes in dieser Welt rumlaufen. Und ja, ich weiß, dass sie das tun. Natürlich drängt sich mir unbewusst auch eine extremst egoistische Frage auf: Könnte ich auch so werden? Vergebt mir, ich bin jung, ich stell mir solche Fragen.
Aber so scheint es mir, als ob der Anwalt der einzige Mensch wäre, der klar denken kann und irgendwie sowas wie Menschlichkeit besitzt. Er erkennt, wie er mit Henri reden muss und nach und nach erkennt er auch, was Henri will. (das vermittelt der Film mir, ich war damals nicht dabei, ich weiß nicht, wie es wirklich war)
Natürlich gibt es wie bei den meisten Justizdramen auch ein paar Längen und manchmal nervte auch ein bisschen das Rumgeschreie der Anwälte. Doch insgesamt gesehen ist "Murder in the first" ein emotionales und manchmal auch spannendes Justizdrama, das in mir viele Fragen aufgeworfen hat und natürlich die Moral vermittelt, dass wir nicht immer alles verurteilen sollen, sondern lieber hinterfragen als mit geschlossenen Augen alles zu glauben.
"Er ist solange unschuldig, bis er schuldig ist"

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Audreyfan

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Ich würde sagen, ich hab meine Leidenschaft für Filme erst durch Moviepilot entdeckt :D


Joeyjoejoe17

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na dann umso besser. Ich hab sie wieder entdeckt durch MP.


viewer

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Bewertung5.5Geht so

Die Geschichte vom unbedeutenden Anwaltsanfänger, der das System herausfordert, um einen im Grunde aussichtslosen Fall zu gewinnen, funktioniert immer wieder. Besonders schön ist die Annäherung der auf den ersten Blick so unterschiedlichen Menschen, die Freundschaft vom jungdynamischen Anwalt und dem menschlichen Wrack, dem Mörder.
Leider kommt mir der Anwalt ausgerechnet bei den zahlreichen Gerichtsszenen unsympathisch rüber: viel zu selbstverliebt und marktschreierisch führt er seine Zeugen vor. Damit verliere ich die Hauptfigur immer wieder. Sehenswert ist aber in der Tat Kevin Bacon in der Rolle seines Lebens!

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Uwe B.B.B.

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Bewertung9.5Herausragend

Hervorragender Film , der auf Tatsachen beruht. Diese sind einigen Leuten immer noch so unangenehm, dass sie bemüht sind, den Film zu diskreditieren.

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dbeutner

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Inhaltlich sehr überraschungsfreies Knast-/Justizdrama, das politisch freundlich ist, dabei aber sehr grob einen "realen Hintergrund" nutzt, der sich nur in der Realität vollkommen anders abgespielt hat (dass die Darstellung bei http://www.alcatrazhistory.com/hyoung.htm wiederum sehr reaktionär ist, ist ne andere Geschichte). Das ist nicht unbedingt ein Zeichen von großer Redlichkeit, was deswegen etwas aufstößt, da sich der Film doch eben so hoch moralisch gibt. Sei's drum.

Eigentlich wären das für mich "nur" 7.5 Punkte, aber die Darstellungsriege, selbstredend angeführt von Kevin Bacon, macht halt auf ihre Art Spaß. Gary Oldman ist stark, aber aus seiner Rolle heraus nicht so überwältigend, das man die ganze Zeit staunen müsste. Christian Slater wiederum treibt die Geschichte voran und ist prächtig besetzt.

Alles in allem eine handwerkliche Top-Umsetzung bekannter Stoffe, wobei allerdings die bekannten "Konkurrenten" jeweils selten schlechter besetzt und umgesetzt sind. Durch die pseudo-historische Darstellung fesselt dieser Film noch etwas mehr, wenn auch die historische Unehrlichkeit dabei einen etwas faden Beigeschmack hinterlässt.

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kinogaengerin

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich habe den Film lange nicht gesehen und somit völlig vergessen, dass Kevin Bacon hier schlichtweg grandios spielt. Er wird für ein belangloses Verbrechen verurteilt, nach Alcatraz verlegt und erlebt dort die Hölle auf Erden. Er allein trägt diesen Film, der ohne ihn wohl nicht annähernd so berührend wäre. Dabei sind die Szenen mit Bacon sicher nichts für schwache Nerven. Als Zuschauer befindet man sich zeitweise neben ihm in diesem dunklen, dreckigen, furchtbaren Loch. Gary Oldman brilliert einmal mehr als Mistkerl, der wahrlich hassenswert ist, vor allem gegen Ende hin. Abzug gibt es für Christian Slater. Als seriöser Anwalt macht er nun wahrlich keine besonders überragende Figur. Die Geschichte selbst ist nicht unbedingt umfangreich, so dass sich 'Murder in the First' streckenweise in die Länge zieht. Das Finale lässt einen zuerst jubeln und dann in einen ähnlich dunklen Abgrund fallen. Ein gelungener Film, der nicht auf ganzer Linie überzeugt.

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Tachitalili

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein verstörender, brutaler und herzzerreißender Film nach einer wahren Begebenheit.
Thema: Gefängnisse, Isolationshaft, Gerichtsverfahren. Mehr sag ich nicht, würde zu viel verraten.
Schauspieler: hervorragener Kevin Bacon.
Aber: nichts für schwache Nerven oder Dramenhasser.

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ihre-herrlichkeit

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Vergleicht man das Gefängnisleben damals und heute, werden die häufigen Suizide von damals nicht nur verständlich, sondern teilweise auch unabdingbar. Der klaffende Unterschied zwischen Playstation, Fernsehen und menschenwürdiger Arbeit vs. nasse, stockfinstere Einzelzelle und massive physische und psychische Misshandlungen wird erst durch solche Filme richtig deutlich.
Wie ein misshandelter und gebrochener Mensch aussieht, wurde selten so gut wie von Kevin Bacon dargestellt. Die Rolle des Henri Young ist sehr fein gezeichnet und mit vielen Details versehen. Das Ausmaß seiner Misshandlung war so massiv, dass neuronale Schäden in Form von Zucken, Zittern und Sprachstörungen sichtbar werden. Interessant dabei ist, dass auch nur eine der Misshandlungen diese Schäden hätten gerechtfertigen können - umso erschreckender ist es, wenn absolute Isolation zusammen mit völliger Dunkelheit (bereits eine Stunde in völliger Dunkelheit führt zu kognitiven Defiziten) in Kombination mit physischem und psychischem Missbrauch angewendet wird.
So ist es auch nicht verwunderlich, dass Henri Young lieber den Tod vorzieht, als wieder zurück zu gehen. Im Vergleich dazu ist ein heutiger Gefängnisaufenthalt wie ein Urlaub auf den Malediven.
Ein sehr einprägsamer, menschlicher und facettenreicher Film.

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dbeutner

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Doch, hast Du. Verstehst Du nur nicht. Und ich keife nicht, ich mache aufmerksam. Egal, geschenkt. EndOfDiscussion.


ihre-herrlichkeit

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Ach was. Das kommt dir nur so vor. Glaub mir.


gibbets

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Bewertung5.0Geht so

Sehr guter Film mit unterirdisch schlechter deutscher Syncro...

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Grohacke

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auch wenn es schon x Mal angemerkt wurde: grandiose Kevin Bacon! Einen Charakter, der schon am Boden ist noch zusammenbrechen lassen oder manisch gute Laune, die vor Verzweiflung strotzt zu spielen, sind durchaus die höheren Weihen. Die Story ist, wenngleich vorhhersehbar, äußerst bewegend und ja immerhin sogar einem wahren Vorfall nachempfunden.
Interessant auch, dass "Sleepers" mit Kevein Bacon genau auf der anderen Seite einer nicht unähnlichen Geschichte fast überschneidend gedreht worden sein muss.

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