My Blueberry Nights

My Blueberry Nights (2007), HK/FR
Laufzeit 95 Minuten, FSK 6, Road Movie, Drama, Kinostart 24.01.2008

6.6 Kritiker
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6.5 Community
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My Blueberry Nights - Bild 8334
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von Kar Wai Wong, mit Norah Jones und Jude Law

Alles beginnt mit einem Blaubeerkuchen: der Genuss des ersten Stücks in einem kleinen verwunschenen Café auf Coney Island ist gleichzeitig der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Elizabeth (Norah Jones) hat ihre Liebe verloren und Jeremy (Jude Law), der Café-Besitzer, ist für mehrere Nächte ihr verständnisvoller Zuhörer. Eines Tages ist Elizabeth verschwunden, auf einen Abenteuertrip quer durch Amerika, einfach um zu vergessen.

Auf ihrem Weg begegnen ihr Menschen, die auf verschiedene Weise an ihrem Leben und ihren Beziehungen leiden. In Memphis lernt sie den tieftraurigen Arnie (David Strathairn) kennen, der die Trennung von seiner Frau (Rachel Weisz) nicht akzeptieren kann. In Nevada trifft sie die Pokerspielerin Leslie (Natalie Portman), die ein gestörtes Verhältnis zu ihrem Vater und der Wahrheit hat.

Zurück in New York besucht Elizabeth Jeremy. Das Café ist renoviert, das Glas mit den Schlüsseln weg. Bei einem Blaubeerkuchen unterhalten sie sich noch einmal über das Erlebte.

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Cast & Crew


Kritiken (13) — Film: My Blueberry Nights

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

Nächte, Neon, Nostalgie. Sehnsucht, Sucht, Sinnsuche, Selbsterfahrungsreise. Fetzen, Erinnerungen, Erinnerungsfetzen, die vergessen werden müssen, aber nicht können, Lichtprojektionen. Wong Kar-wai-Vokabeln. Und: Verstreichen und zerfließen und verpixeln und einfrieren von flüchtigen Begegnungen und stockenden Bewegungen einer zufälligen Liebe, deren letztes vertrautes Überbleibsel ein Kuchen ist, genauer gesagt ein Blaubeerkuchen. Mag "My Blueberry Nights" aus einer rein emotional stimulierenden Ebene heraus nicht an die kanonlastigen Liebesbriefe Wong Kar-wais anknüpfen – Norah Jones verblasst gegenüber dem starken Ensemble in den Nebenrollen zudem ganz offensichtlich und einige arg müde Absehbarkeiten konventioneller Episodendramen rührt der Poesie zusammenhakende Film leider an –, so versteht er sich nichtsdestotrotz als melancholisch leiser, farbenprächtig abstrakter wie sinnlich intimer Sehnsuchtsschmerz über den auf Umwegen zu überlistenden Kummer in…

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_Garfield

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"Kullertränenheulsusen", gefällt mir. :)


Timo K.

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Ein bisschen Wortneuschöpfung muss sein.^^


Fricki76: Asianfilmweb.de

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6.5Ganz gut

Elizabeths (in ihrer ersten Filmrolle: Jazz- und Soulsängerin Norah Jones) große Liebe hat sich einer anderen Frau zugewandt. Die hübsche Mittzwanzigerin ist untröstlich. Abend für Abend sitzt sie in dem kleinen Café gegenüber der Wohnung des schmerzlich Vermissten und versucht einen Blick zu erhaschen. Jeremy (Jude Law), der Inhaber des Cafés, hört ihr aufmerksam zu und tröstet sie mit seinem Heidelbeerkuchen, der jeden Abend unangetastet in der Kühltheke stehen bleibt. Eines Tages macht sich Elizabeth auf eine ziellose Reise durch die USA, wo sie an den verschiedensten Orten Tag und Nacht als Kellnerin arbeitet, um zu vergessen. In Memphis trifft sie den Polizisten Arnie (David Strathairn), der nicht über die Trennung von seiner Frau Sue Lynne (Rachel Weisz) hinweggekommen ist und abend für abend seinen Kummer an Lizzies Theke mit Alkohol ertränken will. Dann trifft sie Leslie (Nathalie Portmann), eine Pokerspielerin, die keinem Menschen vertraut, bis sie Leslie besser…

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

«My Blueberry Nights» wird – wie es sich für einen Film von Wong Kar Wai gehört – getragen von Stimmungen, die durch zärtliche Kameraarbeit, grazilen Schnitt und betörende Musik zu einer unwiderstehlichen Ode an die amerikanischen Nächte verbunden werden.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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5.5Geht so

Wong Kar-Wai versteht es, innere Untiefen offenzulegen, in denen Liebende sich finden und verfangen; die nach außen gekehrte Reise zum Zwecke der Selbstfindung hingegen bleibt eine unvollendete Behauptung, die im Kontrast steht zu dem Bilderrausch, den er auch ohne seinen bisherigen Kameramann Christopher Doyle auf die Leinwand gezaubert hat. Diesem Zauber dennoch zu erliegen ist durchaus keine Schande.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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4.0Uninteressant

Regisseur Wong Kar Wai wirkt arg bemüht, den “Arthouse”-Anspruch seines Werkes zu unterstreichen. Die Kamera versucht ständig, vermeintlich ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen, filmt die Protagonisten minutenlang durchs Schaufenster, wird halb von Gegenständen verdeckt oder kreist in Super-Großaufnahme um die Hauptdarsteller. Und wenn eine Szene mal besonders dramatisch sein soll, greift Wong Kar Wai zur ruckeligen Slow Motion, damit es auch jeder merkt. Das ganze wirkt ein wenig wie “Mein Abschlußwerk an der Filmhochschule”.

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m. wagenhäuser: Familieneinladungen.de

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4.5Uninteressant

Elizabeth: So what’s wrong with the Blueberry Pie?
Jeremy: There’s nothing wrong with the Blueberry Pie, just people make other choices. You can’t blame the Blueberry Pie, it’s just… no one wants it.

Eine Heidelbeertörtenchendiskussion steht im also Zentrum des Films.

Leider weiß ich das philosophische Potential des seltsamen Dialogs nicht zu schätzen, ich kann aber ...

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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8.0Ausgezeichnet

Auch wenn Wong Kar-Wai dieses Mal in den USA an Originalschauplätzen drehte, fühlt sich "My Blueberry Nights" nicht viel anders an als "In the Mood for Love" oder "Chungking Express". Dazu trägt nicht zuletzt Darius Khondjis elegante Kameraarbeit bei, die Wongs alten Kompagnon Christopher Doyle nahezu vergessen macht. Wong ist und bleibt ein Ästhet, jemand, der Gefühle und Stimmungen lieber in Bilder verpackt, statt sie zu Dialogzeilen zu verarbeiten.

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johanna: movie-screening.de johanna: movie-screening.de

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6.0Ganz gut

Schöne Bildsprache, interessante(r) Kamera und Schnitt - auch wenn dieses Mal die Bilder nicht von Doyle sind, aber leider ein etwas schleppender Plot, hinzu kommt, dass Portman Jones schauspielerisch stark überlegen ist.

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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7.5Sehenswert

Es ist, als habe ein amerikanischer Regisseur einen Wong-kar-wei-Film imitiert bzw. mit einem der amerikanischsten Genres, dem Road Movie, gekreuzt. Alle Ingredienzien, aber kein süßes Geheimnis, das hinter den großartigen Bildern bleibt. Keine bittersüße melancholische Sehnsucht, die wir nach dem Kinogang mit nach Hause nehmen. Stattdessen gibt es erstmals bei einem Wong-Film, wenn auch noch so vorsichtig angedeutet, mit noch so vielen Fragezeichen versehen, so etwas wie ein Happy End.

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Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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6.5Ganz gut

Das US-Debüt von Wong Kar-Wai, einer der meist überschätzten Regisseure Asiens, geht in Ordnung. Weniger Schall & Rauch als in 2046, auch wenn die Dialoge oft an genau diese gelackte, formschöne und dennoch hohle Phrasenzeremonie erinnert. Norah Jones erscheint etwas unbeholfen, Portman war selten besser, Weisz pendelt zwischen schrecklichem Overacting und anbetungswürdigem Spiel. Leider unterbricht Wong Kar-Wai den Mood häufig durch nervige, effekthascherische Bling-Bling Montagen, die vereinzelt ganz nett aussehen, die Authentizität des Films aber eingige Male bis auf ein Minimum ausbremsen. Die Reise der Hauptfigur in ihr Innerstes, zu ihren Träumen und Wünschen, zurück zu ihrem Selbstvertrauen - Das ist es, was MY BLUEBERRY NIGHTS ausmacht. Es sind nicht die statischen Slow-Motions, die vielen Farbtupfer, das unsägliche Geklimper von Mrs. Jones die den Film so charmant machen.Sondern Realitätsähe und Wärme, die das Gesehene für den Zuschauer greifbar machen.

38 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.0Sehenswert

Kein schlechter Film, aber gemessen an dem, was man von Wong Kar-wai erwarten darf, doch eine gelinde Enttäuschung - wenn auch eine äußert angenehme. "My Blueberry Nights" ist einfach ein bisschen konventioneller, als seine bisherigen Filme. Man muss da natürlich manches auf den Einfluss des Hollywood-Studio schieben, und leider lässt sich außerdem nicht übersehen, dass Wong zum allerersten Mal überhaupt nicht mit seinem bisherigen Stammkameramann Christopher Doyle gedreht hat.

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alviesinger: bummelkino

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8.5Ausgezeichnet

"How Do You Say Goodbye To Someone You Know You Can't Live Without". Wong tauschte für sein Hollywood-Debüt den Kameramann aus und alle Bilder und Farben zerfließen in seiner typischen Noir-Stimmung. In dieser Liebesodyssee wandelt die Pop-Jazzbardin Jones durch ein Amerika der seelisch verkrüppelten Individuen. Jeder hat den Blues, fühlt sich blue - wird farblich auch noch durch den Blaubeerkuchen zuckrig ins Gehirn der Zuschauer geklebt. Leider kann die Hauptdarstellerin in ihrem Schauspieldebüt nicht die Klasse des ansonsten wunderbar agierenden Ensembles erreichen. Der scheue Rehblick und ihr verständnisvolles "Schlafwandeln" in diversen Bars, Cafés, Hotels und Casinos schadet dem lakonischem Bilderreigen, der aufgrund des manchmal arg pappigen Soundtracks und dem ein oder anderen aufgesetzt wirkenden Monologs um Milimeter am Schmonz vorbeischrammt und schlussendlich das bietet, was Wong-Fans sehen wollen: ästhetisches Leiden.

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al-x: blog:x - Royal with cheese

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8.0Ausgezeichnet

Überwätligende Bilder, interessante Menschen. Auch wenn ich Natalie Portmann sehr mag, aber die Las Vegas Episode fand' ich überflüssig, überhaupt gibt es derzeit viel Poker im Kino (meiner Ansicht nach, kein Zufall)...

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Kommentare (51) — Film: My Blueberry Nights

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alex023

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Bewertung7.0Sehenswert

„So what's wrong with the Blueberry Pie?“

Was ist MY BLUEBERRY NIGHTS nun? Ein Drama, ein Road-Movie, gar eine Komödie - oder doch ein Liebesfilm? Es ist irgendwie alles und dann doch wieder nichts, teilweise scheint sich der Film nicht entscheiden zu können. Weitreichende Konsequenzen hat das dennoch nicht, da jeder der einzelnen Aspekte gut beleuchtet ist und (vor allem der Lovestory-Teil) nicht in Kitsch ausartet. Die Protagonisten Elizabeth (Norah Jones) und Jeremy (Jude Law) lernen sich unter ungewöhnlichen Umständen kennen: sie fragt ihn als Inhaber eines Cafés, ob er einen Mann als Gast hatte (der augenscheinlich ihr Freund ist), er erzählt ihr von einem Essen dieses Mannes mit einer anderen Frau. Von da an sehen sie sich immer häufig in seinem Café, verbringen die Nächte zusammen Blaubeerkuchen essend und über Gott, die Welt und die Liebe redend. Bis Elizabeth sich entschließt, einfach aus New York abzuhauen und zu einer Tour ins Ungewisse aufzubrechen, wo sie allerlei neue Erfahrungen macht.
Die Bilder sind dunkel und melancholisch, ruhig in Szene gesetzt, vertont mit passenden Pop-Songs und einer guten Kamera. Ein schlichtes, einfaches Drehbuch tut sein weiteres und Jude Law ist immer klasse, auch wenn er hier definitiv zu wenig Screen-Time bekommt, genauso wie die (fast) immer hervorragende Natalie Portman, die man ebenso zu kurz sieht.
Insgesamt gesehen ist „My Blueberry Nights“ ein ruhiges Liebes-Road-Movie-Drama, das dazu konzipiert ist, sich über die wichtigen Dinge im Leben Gedanken zu machen.

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alex023

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Achja, hierbei ist mir immer der Song hier eingefallen: http://www.mtv.de/videos/19039218-plain-white-t-s-hey-there-delilah.html


hollygolightly1

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Bewertung3.5Schwach

Die Idee an sich ist ganz nett und an dem Stil von Wong Kar-wai ist insgesamt nicht viel auszusetzen.. Aber die Handlung bzw. Umsetzung ist einfach zu schwach! Der Film wirkt trotz seiner Besonderheit langweilig. Man muss sich bemühen, nicht einzuschlafen. Fragwürdig ist außerdem die Besetzung, Norah Jones scheint fehl am Platz zu sein. Einzig Rachel Weisz und Natalie Portman machen den Film einigermaßen sehenswert (eigentlich ist es das falsche Wort).

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kronenhummer

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Bewertung6.0Ganz gut

Manchmal können die Wege, die man gehen muss, um zu sich selbst und zu seinem Glück zu finden, sehr weit sein. Manchmal muss man etwas hinter sich lassen, um die Bedeutung dessen wirklich zu erkennen.

„My Blueberry Nights“ erzählt eine im Grunde wirklich schöne und tiefgründige Thematik ruhig, unaufdringlich und intensiv. Die kürzlich verlassene New Yorkerin Elizabeth versucht genau diese Trennung zu verarbeiten und den Weg zu sich selbst zu finden. Ein Weg, der nicht nur gedanklich weit ist, sondern auch viele Meilen durch die USA beinhaltet. Ruhig und ohne aufdringlich zu wirken wird dieser Weg erzählt.

Mit einigen schönen Ideen, wie eben dieser Verbindung des gedanklichen und tatsächlichen Weges, aber auch der Schlüssel-Geschichten und den kleinen Geschichten in den verschiedenen Cafés und Restaurants, die Elizabeth auf ihrer Reise hinter sich bringt, kann „My Blueberry Nights“ diesen Weg doch meist gefällig unterstützen. Auch der Soundtrack, natürlich mit vielen Songs von Hauptdarstellerin Norah Jones, kann hierbei punkten.

Ohnehin macht Jones ihren Job auch schauspielerisch ordentlich, auch wenn Nebendarsteller wie Jude Law, Natalie Portman, David Strathairn und Rachel Weisz sie doch etwas blass aussehen lassen.

Trotz allem gelingt es „My Blueberry Nights“ nicht, mich wirklich intensiv zu fesseln. Die wirklich tolle Grundaussage bleibt hängen, doch mit manch einem Element in der Erzählung, wie z.B. der Erzählweise der Pokerspiele, und vor allem mit völlig unnötigen Kameraspielereien, wird dieses wirkliche Mitgefühl, das aufzukeimen scheint, direkt wieder frühzeitig zerstört.

So bleibt „My Blueberry Nights” ein netter Film mit schöner Geschichte, aber leider nichts, das für länger nachwirkt.

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doctorgonzo

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Bewertung6.0Ganz gut

Nett.

Leider zu keinem Zeitpunkt wirklich mehr.

Die Atmosphäre passt, die Darsteller sind fast durchweg recht gut drauf, besonders Strathairn. Die Bilder sind schön.

Alles ordentlich.

Aber es kommt nie wirklich Esprit auf. Die Charaktere, die der Protagonistin im Laufe der Geschichte über den Weg laufen, wirken wie ein Karussell der Persönlichkeiten. Es entsteht kaum Tiefe.
Der Vorhang geht auf, die jeweilige Figur tritt auf, begegnet der Hauptfigur, man erlebt kurz etwas und die Nebenfigur tritt wieder ab.

Das Grundkonstrukt der Handlung mag ja recht gut sein, die Umsetzung wirkt zu oft dahingeschmiert, was besonders bei einem Film, der, wie vorliegender, die ruhigen Töne spielen möchte, doch sehr störend wirken kann.
Kaum vorstellbar, dass ein Mann wie Lawrence Block, der herrlich atmosphärische, lebensnahe und sympathische Krimis schreibt, an diesem Drehbuch mitgewirkt haben soll.

Auch kann Norah Jones den Nebenrollen nie so wirklich das Wasser reichen.

Schön fotografiert, der Soundtrack hat ein oder zwei ordentliche Momente, aber mehr ist einfach nicht.

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Mimuschka

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Bewertung5.5Geht so

für mich der absolute tiefpunkt in won kar-wais karriere. nerviges pseudo-tiefgründiges geschwätz, das nicht über platte floskeln hinaus weist und ständig recycled er bilder und motive die man schon aus früheren filmen von ihm kennt. abgesehen davon war die story einfach nur total unglaubwürdig und unnötig reißerisch und natalie portman ein paradebeispiel für schlechte charakterzeichnung (ihre innere entwicklung und reife wirkt soooo platt -.- ). ne, dann lieber nochmal chungking express...

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ElMagico

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fand ja "2046" etwas uninteressanter....aber Ja: Nochmal Chunking Express :)


ElMagico

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Bewertung6.5Ganz gut

Nach "2046" hatte ich keine grossen Erwartungen an "My Blueberry Nights" und sicherlich ist es auch kein grosser Wurf...ich muss aber sagen, dass er mich auf eine sehr harmlose, leichtfüssige, aber auch recht leere Art unterhalten hat.
"My Blueberry Nights" hat aber im Grunde mit denselben Problemen zu kämpfen, die auch schon "2046" offenbarte: Liebe als ein künstliches Konstrukt, welches man biegen und formen kann. Das hat nicht viel mit all diesen Grautönen zu tun, die man aus dem echten Leben kennt. Und vorallem ist hier selbst der Schmerz eine schön fotografierte und ästhetische Sache. Und genau das serviert einem Wong Kar-Wai: Reichlich Eye-Candy. Es stellen sich dabei aber erste Abnutzungserscheinung ein, man bekommt das Gefühl das alle die schönen Bilder eben auch nur genau das sind: Schöne Bilder. Ohne Wert, Luftblasen, Augenwischerei. Ob dem so ist wird die Zukunft zeigen. Schön anzusehen ist "My Blueberry Nights" aber dennoch.
Inhaltlich gefällt er mir einfach einen Ticken besser, da er auf die Schwere und Last der Liebe, wie sie in "2046" dargestellt wurde, fast völlig verzichtet. Es gibt zwar unschöne Momente, der Grundtenor ist jedoch ein recht positiver. Wobei man schon auch sagen muss, dass die vermittelten Botschaften des Films meist nicht über Allgemeinplätze und profane Weisheiten über die Liebe hinausgehen.
Ein langsamer, stiller Film, für den man sicherlich in der Richtigen Stimmung sein muss. Ist man dass, dann vermag er es tatsächlich einzulullen für 90 Minuten, obwohl man durchgängig weiss, dass vieles hier einfach nicht sonderlich gut ist.
Einfach eben das, was man Leichte Kost nennt...hier aber sehr ansehnlich verpackt.

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hagenb

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Bewertung0.0Hassfilm

so was langweiliges! ärgerlich oberflächliche und durchschaubare Charaktere! Die Dialoge sind noch schlimmer... und man nennt es KUCHEN (nicht pie)

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Azazil

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Bewertung5.0Geht so

My Blueberry Nights dümpelt etwas träge vor sich hin und kann sich nicht entscheiden was er gerne sein möchte - Roadmovie, Melodrama oder doch ein Liebesfilm? Entscheidend jedoch bleibt nur dass er keines von den Dreien ist und gänzlich darin versagt eine angenehme Atmosphäre aufzubauen. Die Charaktere bleiben teils unsympathisch, was zum einen an der schauspielerischen Leistung liegt (Norah Jones) und zum anderen an nervigen Figuren (Leslie). Triumphierend ist er also auch hier in keiner Kategorie. Jude Law wird nebenbei als der nette Typ, der zuhause wartet, verheizt. Schwer nachvollziehbar ist ebenso der ständige Zeitlupen Einsatz, der voraussichtlich Tiefsinnigkeit vortäuschen soll wo ansonsten.. rein gar nichts ist. Der Soundtrack ist nicht erwähnenswert, man kann sich nach dem Film nicht einmal daran erinnern Musik gehört zu haben. Authentizität ist ebenfalls abwesend, so hat unsere Protagonistin angeblich Schlafprobleme, von denen man eigentlich nie überzeugt wird, so wie man auch nie davon überzeugt ist, dass sie von "was in New York passiert ist" sonderlich in ihrer Entscheidung beeinflusst wurde einfach weg zu fahren. Was soll man also sagen. Nachdem sie ca. 1 Stunde lang nichts gemacht hat, stellt sie dann fest dass sie sich wohl doch irgendwie selber mag und steht dann zuhause genau da, wo sie hätte bereits nach 20 Minuten hätte stehen können. Toller Film..

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chouette

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Bewertung1.5Ärgerlich

Würde Jude Law nicht mitspielen, wären es wohl nicht mal 1,5 Punkte.
Ich finde diesen Film einfach nur langweilig.

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the-eraser-guy

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Bewertung4.0Uninteressant

(Achtung Spoiler!....wenn dies überhaupt möglich ist)

Zwei Dinge die diesem Film fehlen: Eine (gutes) Drehbuch und interessante Charaktere.

Eine Geschichte gibt es so gut wie nicht.Der Plot soll sein, dass Norah Jones durch die USA reist. Punkt.

Das Ganze ist so belanglos es fehlen einem die Worte. Achja bevor Norah Jones alias "Wie-war-ihr-Name-nochmal?" losfährt, isst sie zusammen mit dem nervigen Jude Law "Blueberry-Pie" (den Übersetzern gelang es nicht die Wörter Blueberry und Pie ins Deutsche zu übersetzen.) und reist dann los. Spanned.

Nachdem sie den nervigen Jude Law im Café sitzen lässt, trifft sie dann auf Charaktere die ein bisschen interessanter sein sollen als sie selbst aber genauso belanglos wirken. Der alkoholsüchtige Polizist und seine Frau wirken total banal und Rachel Weisz hat mir bestätigt, dass sie zu Unrecht einen Oscar im Schrank stehen hat. David Strathairn ist einer von zwei Darstellern die überzeugen können.
Natalie Portman ist der zweite Lichtblick. Aber auch der Teil der Story ist echt total Käse. (Sie spielt Poker. Verliert. Leiht sich Geld von Jones für neues Spiel. Verspricht Jones ihr Auto wenn sie verliert. Verliert! Geld weg! Norah Jones bekommt Portmans Auto. Jippie! Sie fahren nach Las Vegas. Oh Schreck! Portmans Vater ist gestorben. Will Auto wieder zurück. Hat doch beim Poker gewonnen. Norah Jones kriegt Geld. Kauft Auto.)

Danach fährt die schmerzhaft langweilige Norah Jones in ihrem Auto Richtung Heimat (sie hat die ganze Zeit für ein Auto gespart um durch die USA zu reisen, nur um dann damit nach Hause zu fahren? Egal!) Jetzt isst sie wieder zusammen mit dem immer noch nervigen Jude Law "Blueberry-Pie" ( Ich versuch es einmal: Blueberry = Blaubeere und Pie = Kuchen. Ergo: Blaubeerkuchen! Wow so schlimm war es gar nicht!)

Fazit: Norah Jones ist KEINE Schauspielerin. Filme funktionieren nicht ohne Drehbuch! Was sollte der Scheiß? Ich will nicht Cat Powers "Greatest" dreimal hören. Jude Law hat mich genervt. Rachel Weisz auch. Natalie Portman war okay. David Strathairn auch. Der Film sah ganz gut aus. Schöne Bilder.

PS: Jude Law mag ich. Aber nicht in diesem Film. Grauenhaft. Norah Jones mag ich auch. Nur als Stimme auf einer CD.

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jannis

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"Die schmerzhaft Langweilige" :-)


viewer

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Bewertung2.0Ärgerlich

Da hat sich der Regisseur wohl gedacht: "Je mehr Zeitlupen ich einsetze, desto tiefgreifender wirken die Szenen". Ein Gast verlässt die Kneipe: die Türe schließt in Zeitlupe.; Es wird Poker gespielt: die Jetons fliegen in Zeitlupe; die Hauptfigur schläft mit dem Kopf auf dem Tresen: die Kamera fährt in Zeitlupe um sie herum.
Die Bildsprache, mit elegisch langen Einstellungen und geschätzen 2000 pseudo Shutter-Zeitlupen, langweilt genauso wie die unsympathischen Figuren und die endlos Dialoge, die sich nur um sich selbst drehen.
Selten einen langweiligeren und selbstverliebteren Film gesehen. Der Rest wird mit der lieblichen, nichtssagenden Musik von Norah Jones zugekleistert.
Man muss wohl Fan von Wong Kar Wai sein um diesen 90min Zuckerguss-Pie ertragen zu können!

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Kate Portman

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richtig gute Kritik!


hagenb

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und ich dachte mein Player hängt...


8martin

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Bewertung7.0Sehenswert

Schon allein die Idee, die dem Ganzen zugrunde liegt ist nett und wird dem Titel voll und ganz gerecht. Ja der Blaubeerkuchen spielt eine nicht unwichtige Rolle. Die prominenten Schauspieler überzeugen durchaus. Vor allem die Deputantin Norah Jones (sonst mit Klavier unterwegs) spielt das Mädchen Lizzy, das Erwachsen werden will, sehr glaubhaft. Man begreift ihre hoffnungslose Leichtgläubigkeit, die bis an die Grenze der Einfalt reicht, aber auf verständnisvoller Menschlichkeit beruht. Das vorgegebene Happy End mit Jude Law stört keineswegs zumal zwischen den beiden lange Zeit tausende von Meilen liegen. Lizzy wird eingerahmt von den beiden unheimlich wandlungsfähigen Natalie Portman und Rachel Weisz. Leise Barmusik schafft mit viel Blues eine fast intime Atmosphäre. Neben den Drinks geht aber auch noch Lebensphilosophie über den Tresen: z.B. die Schlüsseltheorie, die aber darüber hinaus noch ein Ankerplatz ist für die Lovestory. Durch einen selbstreflektierenden Kommentar aus dem Off werden die wunderschönen Bilder stimmungsvoll begleitet. Gelungen!

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J!GS4W

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Bewertung7.0Sehenswert

Naivchen Nora Jones, die überhaupt nicht weiß was sie will, außer vielleicht ihr gebrochenes Herz zu heilen, macht sich auf eine Reise. Sie arbeitet in Bars, Casinos, Restaurants und lockt Leute an, die noch größere Probleme als sie haben, sodass sie Bekanntschaft mit Depressiven, Alkoholikern und Glückspielsüchtigen macht. Ob nun zum Selbstzweck sich besser zu fühlen oder einfach um Erfahrungen zu sammeln ist erst einmal egal, zählen hier doch fast mehr Bild und Musik als mal ästethische oder auch irgendwie störende Merkmale des Filmes. Oft schaut der Betrachter in Zeitlupe auf das Geschehen, als hätte er selbst schon den ein oder anderen Drink getrunken und taucht ein in diese interessante Nacht--Atmosphäre. Anders als erwartet ist My Blueberry Nights nicht die kitschige Romanze, die man sich vielleicht erhofft hat, sondern eher ein meist nett anzusehendes Bild mit stereotypischen Charakteren und Verhaltensmustern. Aber doch bleibt am Ende ganz und gar nicht das Gefühl zurück, man habe seine Zeit verplempert.

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BenLinus

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Bewertung7.0Sehenswert

Bunt, ruhig, ästhetisch. 3 Adjektive die völlig ausreichen um das hier zu beschreiben. Eine leise, sanfte Reise des Vergessens, der Neufindung. Norah Jones macht einen positiven Eindruck als Hauptdarstellerin und harmoniert auch gut mit Jude Law. Das sind auch die besten Szenen des Films, die nächtliche Geborgenheit, zu zweit im Café. Hier macht der Film prinzipiell alles richtig, die Dialoge sind schön, das Setting fühlt sich vertraut an. Problematisch wird es dann im Fortlauf der Story. Hier kann man strikt in 2 Episoden unterteilen. Wo die erste noch durchaus stimmig ist und einen schönen melancholischen Touch hat bleibt die zweite auf der Strecke. Außer einer guten Portman und einer kleinen Lehrstunde in Sachen Moral hat dieser Abschnitt nichts zu bieten. Dementsprechend sticht das Ende wieder positiv heraus, nochmals die Stärken vereint und einen tollen Abschluss gefunden. Man ist zufrieden, aber im nachhinein wirkt der Film eher wie ein Potpourri dem ein paar Zutaten weniger gut getan hätten.

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Miss Sophie

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Bewertung6.5Ganz gut

Norah Jones singt sich durch ein Gemälde von Edward Hopper. Oder so ähnlich. Zum Glück sind auch ein paar ganz gute Schauspieler dabei, aber so richtig kommt der Film nicht in Schwung.

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Marie Krolock

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein richtiger Nachtfilm. Sehr schön gefilmt, poetisch und ruhig. Norah Jones als Schauspielerin gefällt, Jude Law eh.

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horro

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OK ... dann geh ich mal auf ein Stück Blaubeer vorbei und balge mich mit der Norah darum ;)


Marie Krolock

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Bestimmt nicht das Schlechteste, was Mann machen könnte ;-)


ihre-herrlichkeit

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Bewertung1.5Ärgerlich

Meine Güte. Ich werde jetzt versuchen, nicht in Hasstiraden auszubrechen, aaaber:
Der Film wurde mir mit 8,5 vorhergesagt. Ich dachte, ich will mal nicht so sein und hab ihn mir angeguckt. Ich weiß nicht, ob ich vielleicht in der falschen Verfassung bin, die mich weniger aufnahmefähig für derartige Filme macht, jedoch hatte ich den Eindruck, dass der Film für blöde, naive kleine Mädchen gemacht wurde. Mit Vermerk auf die neueste Schandtat von Julia Roberts ist es ist ja trés chiq zu glauben, dass man sich selbst findet, wenn man nur quer durchs Land reist. Das Augenmerk liegt hierbei aber nicht auf die Selbstfindung, sondern darauf, dass bei der Rückkehr bestimmt ein schmachtender Jude Law auf einen wartet oder man in Julia Roberts Fall die große Liebe auf der Reise trifft, obwohl man ja eigentlich von den Kerlen wegkommen wollte. Die Moral von der Geschichte ist also: [Hier irgendwas pseudosprituelles/-intellektuelles/-tiefsinniges einsetzen]
Zum Schluss möchte ich noch anmerken: Niemand isst einen Blaubeerkuchen und schläft mit wohl platzierten Sahnetupfern am Mund ein, damit sie weggeküsst werden können. WÜRG!

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Mr.AdGood

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Bewertung7.0Sehenswert

Herrlich melancholisch!

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Leila57

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Bewertung2.0Ärgerlich

-.- Ich erinnere mich. Rein ins Kino mit Lust auf Wong Kar-Wai und raus mit Frustration. Das rausgeworfene Geld war nicht so tragisch, aber die fehlende schauspielerische Leistung, der fehlende Unterhaltungswert, sowohl musikalisch als auch bildlich (Ausnahmen gibt es natürlich) und das fehlende know-how der Story. Was zur Hölle war das denn??? Wie konnte er nur? Naja, nicht meins. Punkt

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moron

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ich liebe Wong Kar-Wai! 'In the mood for love' ist ein Meisterwerk, das mir nach wiederholtem Sehen noch immer die Sinne raubt, weil die Bilder so einzigartig sind. Aber was er hier präsentiert, ist an Langeweile kaum zu überbieten. Norah Jones ist so dermaßen KEINE Schauspielerin, dass sogar Jude Law die blasseste Vorstellung seiner Karriere bietet. Die müssen doch alle schon während des Drehs gemerkt haben, dass das nix wird. Warum hat da keiner eingegriffen?

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