Elizabeths (in ihrer ersten Filmrolle: Jazz- und Soulsängerin Norah Jones) große Liebe hat sich einer anderen Frau zugewandt. Die hübsche Mittzwanzigerin ist untröstlich. Abend für Abend sitzt sie in dem kleinen Café gegenüber der Wohnung des schmerzlich Vermissten und versucht einen Blick zu erhaschen. Jeremy (Jude Law), der Inhaber des Cafés, hört ihr aufmerksam zu und tröstet sie mit seinem Heidelbeerkuchen, der jeden Abend unangetastet in der Kühltheke stehen bleibt. Eines Tages macht sich Elizabeth auf eine ziellose Reise durch die USA, wo sie an den verschiedensten Orten Tag und Nacht als Kellnerin arbeitet, um zu vergessen. In Memphis trifft sie den Polizisten Arnie (David Strathairn), der nicht über die Trennung von seiner Frau Sue Lynne (Rachel Weisz) hinweggekommen ist und abend für abend seinen Kummer an Lizzies Theke mit Alkohol ertränken will. Dann trifft sie Leslie (Nathalie Portmann), eine Pokerspielerin, die keinem Menschen vertraut, bis sie Leslie bess… —Mehr
Elizabeths (in ihrer ersten Filmrolle: Jazz- und Soulsängerin Norah Jones) große Liebe hat sich einer anderen Frau zugewandt. Die hübsche Mittzwanzigerin ist untröstlich. Abend für Abend sitzt sie in dem kleinen Café gegenüber der Wohnung des schmerzlich Vermissten und versucht einen Blick zu erhaschen. Jeremy (Jude Law), der Inhaber des Cafés, hört ihr aufmerksam zu und tröstet sie mit seinem Heidelbeerkuchen, der jeden Abend unangetastet in der Kühltheke stehen bleibt. Eines Tages macht sich Elizabeth auf eine ziellose Reise durch die USA, wo sie an den verschiedensten Orten Tag und Nacht als Kellnerin arbeitet, um zu vergessen. In Memphis trifft sie den Polizisten Arnie (David Strathairn), der nicht über die Trennung von seiner Frau Sue Lynne (Rachel Weisz) hinweggekommen ist und abend für abend seinen Kummer an Lizzies Theke mit Alkohol ertränken will. Dann trifft sie Leslie (Nathalie Portmann), eine Pokerspielerin, die keinem Menschen vertraut, bis sie Leslie besser kennen lernt. Zusammen fahren sie nach Las Vegas, um von Leslies Vater Geld für das letzte große Pokerspiel zu leihen. Währenddessen wartet Jeremy darauf, dass Elizabeth zurückkommt, denn sie hat ihn ohne Abschied verlassen und schreibt nur gelegentlich eine Postkarte. Verzweifelt versucht er, den Aufenthaltsort von Elizabeth herauszufinden...
Wong Kar-Wai ist vor allem für die ihm ganz eigenen Bild- und Farbkompositionen seiner Liebesfilme der anderen Art bekannt. Nach „In the Mood for Love“ und „2046“ spielt „My Blueberry Nights“, der als Eröffnungsfilme beim Festival in Cannes 2007 lief, als erster Film des Hong-Kong-Chinesen in den USA mit amerikanischen Schauspielern. Dem Grundschema seiner früheren Filme, schlichte Begegnungen zwischen Menschen, deren Liebe unerfüllt bleibt, bleibt er auch in seinem neuesten Werk treu. Allerdings, und damit sind wir schon bei der Kritik, bleibt er in der Intensität seines emotionalen Ausdrucks ein ganzes Stück hinter den Vorgängerfilmen zurück. Zum einen sind dafür sicherlich die Darsteller verantwortlich. Norah Jones kann der Rolle in kaum einem Moment wirklich gerecht werden und auch Jude Law und Natalie Portman haben schon mehr überzeugt. Einzig Rachel Weisz und in Ansätzen David Strathairn können ihre Rollen wirklich glaubhaft herüberbringen. Doch leider haben sie auch die kleinsten Parts in der Handlung. Auch der Ansatz des Road-Movies hat mich nicht wirklich überzeugt, denn dafür wirkt der Film als Ganzes zu statisch. Musik (zu der Jones lediglich einen Track beisteuert) und Cinematographie überzeugen dagegen auf der ganzen Linie und machen den Film zu einem Kunstwerk der Form, wie man es von Wong Kar-Wai gewohnt ist. Wirklich schade dabei ist aber vor allem, dass die banale Geschichte im Grunde weit hinter der Machart des Films und damit wohl auch den Ansprüchen des Publikums zurückbleibt. Dennoch ist „My Blueberry Nights“ ein Film, den sich Fans von melancholischen Liebesgeschichten ohne Zweifel gerne ansehen werden.
«My Blueberry Nights» wird – wie es sich für einen Film von Wong Kar Wai gehört – getragen von Stimmungen, die durch zärtliche Kameraarbeit, grazilen Schnitt und betörende Musik zu einer unwiderstehlichen Ode an die amerikanischen Nächte verbunden werden.
Wong Kar-Wai versteht es, innere Untiefen offenzulegen, in denen Liebende sich finden und verfangen; die nach außen gekehrte Reise zum Zwecke der Selbstfindung hingegen bleibt eine unvollendete Behauptung, die im Kontrast steht zu dem Bilderrausch, den er auch ohne seinen bisherigen Kameramann Christopher Doyle auf die Leinwand gezaubert hat. Diesem Zauber dennoch zu erliegen ist durchaus keine Schande.
Regisseur Wong Kar Wai wirkt arg bemüht, den “Arthouse”-Anspruch seines Werkes zu unterstreichen. Die Kamera versucht ständig, vermeintlich ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen, filmt die Protagonisten minutenlang durchs Schaufenster, wird halb von Gegenständen verdeckt oder kreist in Super-Großaufnahme um die Hauptdarsteller. Und wenn eine Szene mal besonders dramatisch sein soll, greift Wong Kar Wai zur ruckeligen Slow Motion, damit es auch jeder merkt. Das ganze wirkt ein wenig wie “Mein Abschlußwerk an der Filmhochschule”.
Elizabeth: So what’s wrong with the Blueberry Pie?
Jeremy: There’s nothing wrong with the Blueberry Pie, just people make other choices. You can’t blame the Blueberry Pie, it’s just… no one wants it.
Eine Heidelbeertörtenchendiskussion steht im also Zentrum des Films.
Leider weiß ich das philosophische Potential des seltsamen Dialogs nicht zu schätzen, ich kann aber ...
Auch wenn Wong Kar-Wai dieses Mal in den USA an Originalschauplätzen drehte, fühlt sich "My Blueberry Nights" nicht viel anders an als "In the Mood for Love" oder "Chungking Express". Dazu trägt nicht zuletzt Darius Khondjis elegante Kameraarbeit bei, die Wongs alten Kompagnon Christopher Doyle nahezu vergessen macht. Wong ist und bleibt ein Ästhet, jemand, der Gefühle und Stimmungen lieber in Bilder verpackt, statt sie zu Dialogzeilen zu verarbeiten.
Schöne Bildsprache, interessante(r) Kamera und Schnitt - auch wenn dieses Mal die Bilder nicht von Doyle sind, aber leider ein etwas schleppender Plot, hinzu kommt, dass Portman Jones schauspielerisch stark überlegen ist.
Es ist, als habe ein amerikanischer Regisseur einen Wong-kar-wei-Film imitiert bzw. mit einem der amerikanischsten Genres, dem Road Movie, gekreuzt. Alle Ingredienzien, aber kein süßes Geheimnis, das hinter den großartigen Bildern bleibt. Keine bittersüße melancholische Sehnsucht, die wir nach dem Kinogang mit nach Hause nehmen. Stattdessen gibt es erstmals bei einem Wong-Film, wenn auch noch so vorsichtig angedeutet, mit noch so vielen Fragezeichen versehen, so etwas wie ein Happy End.
Das US-Debüt von Wong Kar-Wai, einer der meist überschätzten Regisseure Asiens, geht in Ordnung. Weniger Schall & Rauch als in 2046, auch wenn die Dialoge oft an genau diese gelackte, formschöne und dennoch hohle Phrasenzeremonie erinnert. Norah Jones erscheint etwas unbeholfen, Portman war selten besser, Weisz pendelt zwischen schrecklichem Overacting und anbetungswürdigem Spiel. Leider unterbricht Wong Kar-Wai den Mood häufig durch nervige, effekthascherische Bling-Bling Montagen, die vereinzelt ganz nett aussehen, die Authentizität des Films aber eingige Male bis auf ein Minimum ausbremsen. Die Reise der Hauptfigur in ihr Innerstes, zu ihren Träumen und Wünschen, zurück zu ihrem Selbstvertrauen - Das ist es, was MY BLUEBERRY NIGHTS ausmacht. Es sind nicht die statischen Slow-Motions, die vielen Farbtupfer, das unsägliche Geklimper von Mrs. Jones die den Film so charmant machen.Sondern Realitätsähe und Wärme, die das Gesehene für den Zuschauer greifbar machen.
Kein schlechter Film, aber gemessen an dem, was man von Wong Kar-wai erwarten darf, doch eine gelinde Enttäuschung - wenn auch eine äußert angenehme. "My Blueberry Nights" ist einfach ein bisschen konventioneller, als seine bisherigen Filme. Man muss da natürlich manches auf den Einfluss des Hollywood-Studio schieben, und leider lässt sich außerdem nicht übersehen, dass Wong zum allerersten Mal überhaupt nicht mit seinem bisherigen Stammkameramann Christopher Doyle gedreht hat.
"How Do You Say Goodbye To Someone You Know You Can't Live Without". Wong tauschte für sein Hollywood-Debüt den Kameramann aus und alle Bilder und Farben zerfließen in seiner typischen Noir-Stimmung. In dieser Liebesodyssee wandelt die Pop-Jazzbardin Jones durch ein Amerika der seelisch verkrüppelten Individuen. Jeder hat den Blues, fühlt sich blue - wird farblich auch noch durch den Blaubeerkuchen zuckrig ins Gehirn der Zuschauer geklebt. Leider kann die Hauptdarstellerin in ihrem Schauspieldebüt nicht die Klasse des ansonsten wunderbar agierenden Ensembles erreichen. Der scheue Rehblick und ihr verständnisvolles "Schlafwandeln" in diversen Bars, Cafés, Hotels und Casinos schadet dem lakonischem Bilderreigen, der aufgrund des manchmal arg pappigen Soundtracks und dem ein oder anderen aufgesetzt wirkenden Monologs um Milimeter am Schmonz vorbeischrammt und schlussendlich das bietet, was Wong-Fans sehen wollen: ästhetisches Leiden.
Überwätligende Bilder, interessante Menschen. Auch wenn ich Natalie Portmann sehr mag, aber die Las Vegas Episode fand' ich überflüssig, überhaupt gibt es derzeit viel Poker im Kino (meiner Ansicht nach, kein Zufall)...
Amerika ist nicht Hong Kong und der Versuch, die komplizierten Charaktere Wong-Kar Wais nach New York zu übertragen, mündet in vollendeter Zuschauer-Qual.
Der direkte und schnelle Einstieg hat mich irritiert, stellt sich aber schnell als Stil des Films heraus: Bar’s und Restaurants, vorwiegend zur späten Stunde.
Ein netter Film, wo mir Highlights gefehlt haben, fand den Inhalt schon interessant, nur leider fehlten mir irgendwie die Emotionen. War auch kein klassisches Filmschema. Guter Soundtrack, Norah Jones gefiel mir doch ganz gut, Jude Law war sehr sympathisch, Natalie Portman erklärt sich von selbst. Trotzdem hat’s mir nicht wirklich was gegeben – muss man nicht gesehen haben – schaden tut’s aber auch nicht. Atmosphäre ist durchaus vorhanden. „It’s good pie.“
Meine Vorhersage: 6,7/10! Wurde mir nicht zu viel versprochen!
Ich bin, um es vorwegzunehmen, großer Wong Kar-Wai Fan. Filme wie "2046", "Chunking Express", "Fallen Angels" und vorallem "In the Mood for Love" zähle ich durchaus zu meinen Lieblingsfilmen.
Aber in diesem Fall hat sich bei mir einfach nur Langeweile breitgemacht. Wong Kar-Wai zitiert sich selbst, und das schlecht, die Kamera zitiert Chris Doyle und verkommt dabei zum absoluten Klischee, und um das ganze noch gefälliger zu machen, hat sich Kar-Wai mit Norah Jones eine Hauptdarstellerin ausgesucht, die mich als Schauspielerin genauso langweilt wie es ihre Coffeeshop-Musik tut.
Kitschige und lieblose Aneinanderreihung von altbewährten Wong Kar-Wai Motiven.
Regisseur Wong Kar-Wai dreht mit einer fast schon unverschämt toller (und schöner) Besetzung eine Art amerikanisches Road-Movie über verlorene Seelen, Hoffnungen und der großen Liebe. Sicherlich nicht ganz so einfühlsam und vital wie sein Meisterwerk "Chungking Express", nichtsdestotrotz sehr sympathisch und träumerisch.
Dieser Film mit Jude Law (den ich in Filmen wie "Road To Perdition" schätzen lernte) wurde meiner Freundin von einer Bekannten wärmsten empfohlen und so drängte sie mich gerade dazu diesen Film in meine DVD- Sammlung aufzunehmen und ihn auch gleich anzuschauen.
Als wir ihn dann voller hoher Erwartungen in den DVD- Player einlegten und uns auf einen romantischen Film freuten, mussten wir leider feststellen, dass ich diesen Film nur c.a. eine halbe Stunde ausgehalten habe und dann weggenickt bin und meine Freundin auch alles andere als begeistert war.. Und das hat schon was zu bedeuten! Ich war nicht einmal müde und meine Freundin ist nicht wirklich kritisch in Sachen "Film"!
Vielleicht sollte ich ihn mir noch einmal ganz antun aber die erste halbe -oder ganze (?), ich weiß es nicht mehr- Stunde dümpelt nur so in einer Brühe voller Langeweile dahin.
Schade!
Als ich das erste Mal las, dass Wong Kar-wai einen Film in Amerika drehen will und auch noch Norah Jones die Hauptrolle spielen soll, machte ich mir große Sorgen. Aber ich wurde eines Besseren belehrt! "My Blueberry Nights" ist im wirklich grossartig gelungen. Er schafft es einfach, seine Magie auch in einem amerikanischen Film zu entfalten.
Das Rezept ist einfach: Seine typische Erzählweise in melancholische und wunderschöne Bilder packen; dazu tolle Darsteller. Super! Und Norah Jones war wirklich überzeugend; Jude Law auch. Auch die Nebendarsteller waren allesam toll. Lediglich Tony Leung hat mir etwas gefehlt :)
Irgendwie hoffe ich, dass "My Blueberry Nights" auch diejenigen Zuschauer für Wong Kar-wai begeistern kann, die bisher an asiatischen Filmen nicht interessiert waren. Er ist einfach ein Meister. Wer diesen Film mag, wird "Chungking Express", "In the Mood for Love", "Fallen Angels" oder "Happy Together" sicherlich auch mögen und möglicherweise sogar lieben.
Nein..also ich hab "Fallen Angles" und "Chungking Express" gesehen und war von der Verlegung des gewohnten Drehortes Hongkong, nach Amerika nicht grade begeistert.
Ich hatte stellenweiße so das Möchtegern-Gefühl und das störte gewaltig.
Es waren hier und da ein paar gute Ansätze da aber ich würde nie richtig berührt oder erfasst von diesem amerikanischen Experiment von Wong Kar Wei.
Als ich hörte, dass Norah Jones die Hauptrolle spielt, dachte ich erst, nun ja wieder eine Sängerin die kein Talent hat. Aber ich wurde eines besseren belehrt, denn Wong Kar Wai holt einiges aus Jones raus. Sie spielt eine Frau mit gebrochenem Herzen, die auf der Suche nach sich selbst ist. Auf ihrer Reise durch Amerika trifft sie die intessantesten Menschen, von denen sie etwas lernt, oder sie einfach nur beobachtet.
Im Grunde genommen ist der Film ein poetisches Kinomärchen, das in einer einzigartigen Bildersprache gedreht wurde.
Traumhaft. Ein unheimlich ruhiger Film, bei dem man sich (im positiven Sinne) zurücklehnen kann und doch gespannt die behutsame Reise mitverfolgt. Die einzelnen Stationen werden von den beeindruckenden Leistungen von David Strathairn, Rachel Weisz und Natalie Portman geprägt, die Rahmenhandlung mit dem wie so oft sympathischen Jude Law und dem durchaus ordentlichen Debut von Norah Jones.
Wer einen gemütlichen Abend mit einem Glas Wein und einem melancholisch-nachdenklichen Film mit großartigem Soundtrack versüssen möchte, ist hier genau richtig. Und man sollte schon mal alle Zutaten für einen Blueberry Pie mit Eis parat haben!
Ich hätte bei diesem Film was anderes erwartet, wie auch jeder andere im Kinosaal, aber das was ich dann gesehen habe war doch recht gut. Ein ganz gut gemachtes Drama, aber auch die Liebesgeschichte ist nicht schlecht.
Visuell sehr opulent und in warmen bunten Farben gehalten, aber etwas zuviel des Guten. Die Story besteht aus drei mehreren, eher thematisch als handlungslogisch zusammenhängenden Teilen. Richtig gut gefallen hat mir vor allem die Musik, für die Ry Cooder verantwortlich war.
Abgesehen davon, dass ich weder Norah Jones und ihre Musik noch Jude Law wirklich mag, war der Film doch noch ganz gut. Die schönen Bilder geben dem Film eine ganz besondere Atmosphäre.
Wong Kar Wai war und ist ein Poet der Bilder. Schönes Spiel mit Unschärfen und großartig natürliches Licht. Dazu ein super Soundtrack und klasse Schauspieler, was will man mehr?
Nach etwa 20 Minuten drängt sich die Frage auf, ob die Macher des Films an die (man entschuldige die Wortwahl) Scheiß-Coolness ihrer Charaktere glauben. Gott sei dank nicht, wie die leise Pointe eines noch viel leiseren Films am Ende beweisst.
Klar - das ist ein LEICHTER FILM. Wer automatisch vom Namen des Regisseurs ableitet, wie der Film "zu sein hat" - wird vermutlich enttäuscht. MIR ging das nicht so: ich habe den Film in der engl. Originalfassung im Freilichtkino gesehen und fand die transportierte Stimmung gut. Schon nach wenigen Minuten war ich "drinn" und blieb das auch bis zum Schluss. Sicher, schnulzig is das Movie schon - who care's ?! Ich steh' drauf (und dazu!). Interessant der Vergleich der Originalstimmen von Portman und Jones ... <grins>
Ich bin ein Fan von Wong Kar Wais "Chungking Express" und "In the mood for love". Genau daher stammt vermutlich die Enttäuschung, die mich schon in den ersten Filmminuten beschlich, denn dieser Film wirkt einfach nur wie ein lauwarmer Aufguss zweier wunderbaren Originale. Ist es einem amerikanischen/globalen Kinopublikum nicht zuzumuten, sich in einem Liebesfilm mit chinesischen Darstellern zu identifizieren oder brauchte der Regisseur das Geld?
einer der schönsten filmküsse seit langem, toller soundtrack, tolle bilder... wenn man sich reingefunden hat ein toller film, leider zwischendurch ein paar längen... aber schöne story! für filmliebhaber sehenswert!... wer nur wegen jude law reingeht ist bei diesem film definitiv falsch!
Mitunter sehr schöne Bilder, Norah Jones in ihrer ersten Rolle auch sehr gut. Aber es entsteht einfach keine Atmosphäre, in die man eintauchen und in der man sich voll und ganz gehen lassen kann. Tiefgründigkeit stand nicht im Vordergrund, aber der Rest kann nur bedingt überzeugen. Schade.
.. beim Abspann fragt man sich dann: War das jetzt doch Kitsch? Wo war die übliche feine Zurückhaltung ? Ist Norah Jones wirklich eine Schauspielerin?? Wird Natalie Portmann NOCH besser? Wo war ich? Dieser Hund, hat es wieder geschafft, einen gefangen zu nehmen! Mächtige Bilder bleiben zurück als Souvenirs. Und auch ein süßer Geschmack auf der Zunge.
Kritiker — Ganz gut 6.8
Der Film My Blueberry Nights wurde von 22 Kritikern bewertet.
Fricki76: Asianfilmweb.de
Elizabeths (in ihrer ersten Filmrolle: Jazz- und Soulsängerin Norah Jones) große Liebe hat sich einer anderen Frau zugewandt. Die hübsche Mittzwanzigerin ist untröstlich. Abend für Abend sitzt sie in dem kleinen Café gegenüber der Wohnung des schmerzlich Vermissten und versucht einen Blick zu erhaschen. Jeremy (Jude Law), der Inhaber des Cafés, hört ihr aufmerksam zu und tröstet sie mit seinem Heidelbeerkuchen, der jeden Abend unangetastet in der Kühltheke stehen bleibt. Eines Tages macht sich Elizabeth auf eine ziellose Reise durch die USA, wo sie an den verschiedensten Orten Tag und Nacht als Kellnerin arbeitet, um zu vergessen. In Memphis trifft sie den Polizisten Arnie (David Strathairn), der nicht über die Trennung von seiner Frau Sue Lynne (Rachel Weisz) hinweggekommen ist und abend für abend seinen Kummer an Lizzies Theke mit Alkohol ertränken will. Dann trifft sie Leslie (Nathalie Portmann), eine Pokerspielerin, die keinem Menschen vertraut, bis sie Leslie bess… — Mehr
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fko: filmsprung.ch
«My Blueberry Nights» wird – wie es sich für einen Film von Wong Kar Wai gehört – getragen von Stimmungen, die durch zärtliche Kameraarbeit, grazilen Schnitt und betörende Musik zu einer unwiderstehlichen Ode an die amerikanischen Nächte verbunden werden.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Wong Kar-Wai versteht es, innere Untiefen offenzulegen, in denen Liebende sich finden und verfangen; die nach außen gekehrte Reise zum Zwecke der Selbstfindung hingegen bleibt eine unvollendete Behauptung, die im Kontrast steht zu dem Bilderrausch, den er auch ohne seinen bisherigen Kameramann Christopher Doyle auf die Leinwand gezaubert hat. Diesem Zauber dennoch zu erliegen ist durchaus keine Schande.
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Enk: Mental Savage
Regisseur Wong Kar Wai wirkt arg bemüht, den “Arthouse”-Anspruch seines Werkes zu unterstreichen. Die Kamera versucht ständig, vermeintlich ungewöhnliche Perspektiven einzunehmen, filmt die Protagonisten minutenlang durchs Schaufenster, wird halb von Gegenständen verdeckt oder kreist in Super-Großaufnahme um die Hauptdarsteller. Und wenn eine Szene mal besonders dramatisch sein soll, greift Wong Kar Wai zur ruckeligen Slow Motion, damit es auch jeder merkt. Das ganze wirkt ein wenig wie “Mein Abschlußwerk an der Filmhochschule”.
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Elizabeth: So what’s wrong with the Blueberry Pie?
Jeremy: There’s nothing wrong with the Blueberry Pie, just people make other choices. You can’t blame the Blueberry Pie, it’s just… no one wants it.
Eine Heidelbeertörtenchendiskussion steht im also Zentrum des Films.
Leider weiß ich das philosophische Potential des seltsamen Dialogs nicht zu schätzen, ich kann aber ...
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Auch wenn Wong Kar-Wai dieses Mal in den USA an Originalschauplätzen drehte, fühlt sich "My Blueberry Nights" nicht viel anders an als "In the Mood for Love" oder "Chungking Express". Dazu trägt nicht zuletzt Darius Khondjis elegante Kameraarbeit bei, die Wongs alten Kompagnon Christopher Doyle nahezu vergessen macht. Wong ist und bleibt ein Ästhet, jemand, der Gefühle und Stimmungen lieber in Bilder verpackt, statt sie zu Dialogzeilen zu verarbeiten.
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johanna: Onlinemedien
Schöne Bildsprache, interessante(r) Kamera und Schnitt - auch wenn dieses Mal die Bilder nicht von Doyle sind, aber leider ein etwas schleppender Plot, hinzu kommt, dass Portman Jones schauspielerisch stark überlegen ist.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Es ist, als habe ein amerikanischer Regisseur einen Wong-kar-wei-Film imitiert bzw. mit einem der amerikanischsten Genres, dem Road Movie, gekreuzt. Alle Ingredienzien, aber kein süßes Geheimnis, das hinter den großartigen Bildern bleibt. Keine bittersüße melancholische Sehnsucht, die wir nach dem Kinogang mit nach Hause nehmen. Stattdessen gibt es erstmals bei einem Wong-Film, wenn auch noch so vorsichtig angedeutet, mit noch so vielen Fragezeichen versehen, so etwas wie ein Happy End.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Das US-Debüt von Wong Kar-Wai, einer der meist überschätzten Regisseure Asiens, geht in Ordnung. Weniger Schall & Rauch als in 2046, auch wenn die Dialoge oft an genau diese gelackte, formschöne und dennoch hohle Phrasenzeremonie erinnert. Norah Jones erscheint etwas unbeholfen, Portman war selten besser, Weisz pendelt zwischen schrecklichem Overacting und anbetungswürdigem Spiel. Leider unterbricht Wong Kar-Wai den Mood häufig durch nervige, effekthascherische Bling-Bling Montagen, die vereinzelt ganz nett aussehen, die Authentizität des Films aber eingige Male bis auf ein Minimum ausbremsen. Die Reise der Hauptfigur in ihr Innerstes, zu ihren Träumen und Wünschen, zurück zu ihrem Selbstvertrauen - Das ist es, was MY BLUEBERRY NIGHTS ausmacht. Es sind nicht die statischen Slow-Motions, die vielen Farbtupfer, das unsägliche Geklimper von Mrs. Jones die den Film so charmant machen.Sondern Realitätsähe und Wärme, die das Gesehene für den Zuschauer greifbar machen.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kein schlechter Film, aber gemessen an dem, was man von Wong Kar-wai erwarten darf, doch eine gelinde Enttäuschung - wenn auch eine äußert angenehme. "My Blueberry Nights" ist einfach ein bisschen konventioneller, als seine bisherigen Filme. Man muss da natürlich manches auf den Einfluss des Hollywood-Studio schieben, und leider lässt sich außerdem nicht übersehen, dass Wong zum allerersten Mal überhaupt nicht mit seinem bisherigen Stammkameramann Christopher Doyle gedreht hat.
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alviesinger: Frankfurter Stadtkurier
"How Do You Say Goodbye To Someone You Know You Can't Live Without". Wong tauschte für sein Hollywood-Debüt den Kameramann aus und alle Bilder und Farben zerfließen in seiner typischen Noir-Stimmung. In dieser Liebesodyssee wandelt die Pop-Jazzbardin Jones durch ein Amerika der seelisch verkrüppelten Individuen. Jeder hat den Blues, fühlt sich blue - wird farblich auch noch durch den Blaubeerkuchen zuckrig ins Gehirn der Zuschauer geklebt. Leider kann die Hauptdarstellerin in ihrem Schauspieldebüt nicht die Klasse des ansonsten wunderbar agierenden Ensembles erreichen. Der scheue Rehblick und ihr verständnisvolles "Schlafwandeln" in diversen Bars, Cafés, Hotels und Casinos schadet dem lakonischem Bilderreigen, der aufgrund des manchmal arg pappigen Soundtracks und dem ein oder anderen aufgesetzt wirkenden Monologs um Milimeter am Schmonz vorbeischrammt und schlussendlich das bietet, was Wong-Fans sehen wollen: ästhetisches Leiden.
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al-x: blog:x - Royal with cheese
Überwätligende Bilder, interessante Menschen. Auch wenn ich Natalie Portmann sehr mag, aber die Las Vegas Episode fand' ich überflüssig, überhaupt gibt es derzeit viel Poker im Kino (meiner Ansicht nach, kein Zufall)...
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Kommentare — Ganz gut 6.7
Der Film My Blueberry Nights wurde von 500 Mitgliedern bewertet.
horro 2010/01/13 21:53:24
Ruhiger, recht intimer Film. Lässt einem genug Zeit sich in die Charaktere hineinzufühlen, mitzuleiden und sich über das Happy End zu freuen.
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Prestigeww 2010/01/08 11:32:23
Amerika ist nicht Hong Kong und der Versuch, die komplizierten Charaktere Wong-Kar Wais nach New York zu übertragen, mündet in vollendeter Zuschauer-Qual.
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Weltensegler 2009/12/04 01:14:51
Der direkte und schnelle Einstieg hat mich irritiert, stellt sich aber schnell als Stil des Films heraus: Bar’s und Restaurants, vorwiegend zur späten Stunde.
Ein netter Film, wo mir Highlights gefehlt haben, fand den Inhalt schon interessant, nur leider fehlten mir irgendwie die Emotionen. War auch kein klassisches Filmschema. Guter Soundtrack, Norah Jones gefiel mir doch ganz gut, Jude Law war sehr sympathisch, Natalie Portman erklärt sich von selbst. Trotzdem hat’s mir nicht wirklich was gegeben – muss man nicht gesehen haben – schaden tut’s aber auch nicht. Atmosphäre ist durchaus vorhanden. „It’s good pie.“
Meine Vorhersage: 6,7/10! Wurde mir nicht zu viel versprochen!
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Luise-Millerin 2009/11/24 04:49:51
Ich bin, um es vorwegzunehmen, großer Wong Kar-Wai Fan. Filme wie "2046", "Chunking Express", "Fallen Angels" und vorallem "In the Mood for Love" zähle ich durchaus zu meinen Lieblingsfilmen.
Aber in diesem Fall hat sich bei mir einfach nur Langeweile breitgemacht. Wong Kar-Wai zitiert sich selbst, und das schlecht, die Kamera zitiert Chris Doyle und verkommt dabei zum absoluten Klischee, und um das ganze noch gefälliger zu machen, hat sich Kar-Wai mit Norah Jones eine Hauptdarstellerin ausgesucht, die mich als Schauspielerin genauso langweilt wie es ihre Coffeeshop-Musik tut.
Kitschige und lieblose Aneinanderreihung von altbewährten Wong Kar-Wai Motiven.
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filmschauer 2009/11/08 14:57:18
Regisseur Wong Kar-Wai dreht mit einer fast schon unverschämt toller (und schöner) Besetzung eine Art amerikanisches Road-Movie über verlorene Seelen, Hoffnungen und der großen Liebe. Sicherlich nicht ganz so einfühlsam und vital wie sein Meisterwerk "Chungking Express", nichtsdestotrotz sehr sympathisch und träumerisch.
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TheCineast 2009/09/03 23:33:42
Dieser Film mit Jude Law (den ich in Filmen wie "Road To Perdition" schätzen lernte) wurde meiner Freundin von einer Bekannten wärmsten empfohlen und so drängte sie mich gerade dazu diesen Film in meine DVD- Sammlung aufzunehmen und ihn auch gleich anzuschauen.
Als wir ihn dann voller hoher Erwartungen in den DVD- Player einlegten und uns auf einen romantischen Film freuten, mussten wir leider feststellen, dass ich diesen Film nur c.a. eine halbe Stunde ausgehalten habe und dann weggenickt bin und meine Freundin auch alles andere als begeistert war.. Und das hat schon was zu bedeuten! Ich war nicht einmal müde und meine Freundin ist nicht wirklich kritisch in Sachen "Film"!
Vielleicht sollte ich ihn mir noch einmal ganz antun aber die erste halbe -oder ganze (?), ich weiß es nicht mehr- Stunde dümpelt nur so in einer Brühe voller Langeweile dahin.
Schade!
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Stefan Ishii 2009/05/07 10:39:46
Als ich das erste Mal las, dass Wong Kar-wai einen Film in Amerika drehen will und auch noch Norah Jones die Hauptrolle spielen soll, machte ich mir große Sorgen. Aber ich wurde eines Besseren belehrt! "My Blueberry Nights" ist im wirklich grossartig gelungen. Er schafft es einfach, seine Magie auch in einem amerikanischen Film zu entfalten.
Das Rezept ist einfach: Seine typische Erzählweise in melancholische und wunderschöne Bilder packen; dazu tolle Darsteller. Super! Und Norah Jones war wirklich überzeugend; Jude Law auch. Auch die Nebendarsteller waren allesam toll. Lediglich Tony Leung hat mir etwas gefehlt :)
Irgendwie hoffe ich, dass "My Blueberry Nights" auch diejenigen Zuschauer für Wong Kar-wai begeistern kann, die bisher an asiatischen Filmen nicht interessiert waren. Er ist einfach ein Meister. Wer diesen Film mag, wird "Chungking Express", "In the Mood for Love", "Fallen Angels" oder "Happy Together" sicherlich auch mögen und möglicherweise sogar lieben.
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JimiHendrix 2009/04/21 22:32:57
Nein..also ich hab "Fallen Angles" und "Chungking Express" gesehen und war von der Verlegung des gewohnten Drehortes Hongkong, nach Amerika nicht grade begeistert.
Ich hatte stellenweiße so das Möchtegern-Gefühl und das störte gewaltig.
Es waren hier und da ein paar gute Ansätze da aber ich würde nie richtig berührt oder erfasst von diesem amerikanischen Experiment von Wong Kar Wei.
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Blonder 2009/04/09 20:01:19
Als ich hörte, dass Norah Jones die Hauptrolle spielt, dachte ich erst, nun ja wieder eine Sängerin die kein Talent hat. Aber ich wurde eines besseren belehrt, denn Wong Kar Wai holt einiges aus Jones raus. Sie spielt eine Frau mit gebrochenem Herzen, die auf der Suche nach sich selbst ist. Auf ihrer Reise durch Amerika trifft sie die intessantesten Menschen, von denen sie etwas lernt, oder sie einfach nur beobachtet.
Im Grunde genommen ist der Film ein poetisches Kinomärchen, das in einer einzigartigen Bildersprache gedreht wurde.
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denise 2009/03/03 19:07:29
Traumhaft. Ein unheimlich ruhiger Film, bei dem man sich (im positiven Sinne) zurücklehnen kann und doch gespannt die behutsame Reise mitverfolgt. Die einzelnen Stationen werden von den beeindruckenden Leistungen von David Strathairn, Rachel Weisz und Natalie Portman geprägt, die Rahmenhandlung mit dem wie so oft sympathischen Jude Law und dem durchaus ordentlichen Debut von Norah Jones.
Wer einen gemütlichen Abend mit einem Glas Wein und einem melancholisch-nachdenklichen Film mit großartigem Soundtrack versüssen möchte, ist hier genau richtig. Und man sollte schon mal alle Zutaten für einen Blueberry Pie mit Eis parat haben!
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Tyler 2009/10/31 11:11:06
schön geschrieben & genau meine Meinung :)
LMSMDK 2009/01/14 07:06:05
Ich hätte bei diesem Film was anderes erwartet, wie auch jeder andere im Kinosaal, aber das was ich dann gesehen habe war doch recht gut. Ein ganz gut gemachtes Drama, aber auch die Liebesgeschichte ist nicht schlecht.
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schalli 2009/01/13 12:59:09
Zu schön, um wegzusehen. Darüber hinaus aber belanglos.
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lyogen 2008/10/05 14:24:38
Tragik, lebensnah, schnörkellos. Hatte allerdings etwas anderes erwartet und war deswegen etwas enttäuscht.
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christof.s 2008/09/29 18:04:37
Visuell sehr opulent und in warmen bunten Farben gehalten, aber etwas zuviel des Guten. Die Story besteht aus drei mehreren, eher thematisch als handlungslogisch zusammenhängenden Teilen. Richtig gut gefallen hat mir vor allem die Musik, für die Ry Cooder verantwortlich war.
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Acry 2008/09/28 21:50:15
Abgesehen davon, dass ich weder Norah Jones und ihre Musik noch Jude Law wirklich mag, war der Film doch noch ganz gut. Die schönen Bilder geben dem Film eine ganz besondere Atmosphäre.
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Schisma 2008/07/29 17:45:44
Ein Bilderbuch, das einem schöne und nachdenkliche Momente verschafft.
... aber kein Liebesfilm. Und auch nicht unbedingt ein guter Film. Empfehlungen oder Warnungen kann man hier beide nicht aussprechen.
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spanky 2008/07/28 08:41:56
Wong Kar Wai war und ist ein Poet der Bilder. Schönes Spiel mit Unschärfen und großartig natürliches Licht. Dazu ein super Soundtrack und klasse Schauspieler, was will man mehr?
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Mr.Floppy 2008/06/22 16:04:34
Nach etwa 20 Minuten drängt sich die Frage auf, ob die Macher des Films an die (man entschuldige die Wortwahl) Scheiß-Coolness ihrer Charaktere glauben. Gott sei dank nicht, wie die leise Pointe eines noch viel leiseren Films am Ende beweisst.
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father911 2008/05/28 20:30:17
Klar - das ist ein LEICHTER FILM. Wer automatisch vom Namen des Regisseurs ableitet, wie der Film "zu sein hat" - wird vermutlich enttäuscht. MIR ging das nicht so: ich habe den Film in der engl. Originalfassung im Freilichtkino gesehen und fand die transportierte Stimmung gut. Schon nach wenigen Minuten war ich "drinn" und blieb das auch bis zum Schluss. Sicher, schnulzig is das Movie schon - who care's ?! Ich steh' drauf (und dazu!). Interessant der Vergleich der Originalstimmen von Portman und Jones ... <grins>
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www.nofifa.com 2008/02/20 11:12:15
Ich bin ein Fan von Wong Kar Wais "Chungking Express" und "In the mood for love". Genau daher stammt vermutlich die Enttäuschung, die mich schon in den ersten Filmminuten beschlich, denn dieser Film wirkt einfach nur wie ein lauwarmer Aufguss zweier wunderbaren Originale. Ist es einem amerikanischen/globalen Kinopublikum nicht zuzumuten, sich in einem Liebesfilm mit chinesischen Darstellern zu identifizieren oder brauchte der Regisseur das Geld?
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sancho 2008/02/16 00:23:04
Zu bunt, zu klischeüberladen für einen eigentlich leisen Film. Immerhin sehenswert ist Norah Jones.
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lana74 2008/02/02 01:48:02
einer der schönsten filmküsse seit langem, toller soundtrack, tolle bilder... wenn man sich reingefunden hat ein toller film, leider zwischendurch ein paar längen... aber schöne story! für filmliebhaber sehenswert!... wer nur wegen jude law reingeht ist bei diesem film definitiv falsch!
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Xpander 2008/01/27 03:39:37
Leider nicht ganz so gut wie 2046, oder mood for love, Aber immer noch um Längen besser als jeder andere schnulzige hollywood Liebesfilm!
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AylaView 2008/01/26 22:53:24
Mitunter sehr schöne Bilder, Norah Jones in ihrer ersten Rolle auch sehr gut. Aber es entsteht einfach keine Atmosphäre, in die man eintauchen und in der man sich voll und ganz gehen lassen kann. Tiefgründigkeit stand nicht im Vordergrund, aber der Rest kann nur bedingt überzeugen. Schade.
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Herr Marcus 2007/09/30 16:41:00
.. beim Abspann fragt man sich dann: War das jetzt doch Kitsch? Wo war die übliche feine Zurückhaltung ? Ist Norah Jones wirklich eine Schauspielerin?? Wird Natalie Portmann NOCH besser? Wo war ich? Dieser Hund, hat es wieder geschafft, einen gefangen zu nehmen! Mächtige Bilder bleiben zurück als Souvenirs. Und auch ein süßer Geschmack auf der Zunge.
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