Nachtschicht - Ein Mord zu viel

Nachtschicht - Ein Mord zu viel (2011), DE Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm, Thriller

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von Lars Becker, mit Armin Rohde und Barbara Auer

In der Kanalisation wurde die Leiche einer Frau gefunden. Sie wurde entführt, vergewaltigt und ermordet. Es ergeben sich Parallelen zu einer anderen Frauenleiche, die zuvor im Moor gefunden wurde. Der gleiche Täter oder ein Trittbrettfahrer? Gleichzeitig steht der mehrfach vorbestrafte Gewalttäter Pinky Brühl wegen dreifachen Mordes vor Gericht. Seine Therapeutin Iris Wilhelmina erklärt ihn in einem Gutachten für paranoid-schizophren. Pinky will das nicht auf sich sitzen lassen, doch sein Anwalt Rockenbach will auf verminderte Schuldfähigkeit plädieren und ihm so einige Jahre Gefängnis ersparen. Pinky kann sich nur an zwei Morde erinnern und wehrt sich gegen die Anschuldigung, seine ehemalige Psychotherapeutin getötet und ins Moor geworfen zu haben. Niemand will ihm glauben. Pinky rastet aus und flieht aus dem Gericht. Er kidnappt seinen Anwalt und macht sich mit ihm auf den Weg, seine Unschuld zu beweisen – zumindest in dem einen Fall. Den Kommissaren der Nachtschicht, Erichsen, Lisa Brenner und Mimi Hu stehen beschwerliche Ermittlungsarbeiten bevor.

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Kommentare (3) — Film: Nachtschicht - Ein Mord zu viel


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Tytus

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Bewertung7.0Sehenswert

Sehenswerter Deutscher Krimi

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BlueSquirrel

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Das ist doch ein Trick?


Tytus

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die Nachtschicht Filme die ich bisher gesehen hab waren eigentlich alle Okay


RoosterCogburn

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Bewertung7.0Sehenswert

„Nachtschicht“ unterscheidet sich stark von gängigen TV-Krimi-Produktionen. Anders als bei konventionellen Krimiserien steht bei „Nachtschicht“ nicht die Lösung eines Falls im Vordergrund, sondern vielmehr die Dynamik der jeweiligen Handlung. Dieser neunte Fall besticht erneut durch seine Gastsstars, wie Katja Flint, Joachim Król, Misel Maticevic, Olli Dittrich und die tolle Regie von Lars Becker.
+++SPOILERLASTIG+++
Dass die Psychologie der Figuren etwas unterbelichtet ist, der gute Pinky (Misel Maticevic) im Gerichtssaal noch droht, „Lassen Sie sich was einfallen, sonst sind sie tot“, während er sich wenig später recht zahm gibt – das gehört nun mal zum dramaturgischen Konzept. Etwas seltsam ist auch, dass er sich in einer Szene selbst in den Fuß schießt, davon aber später nichts mehr zu sehen ist. Doch egal, gegenüber dem hohen Lust-Faktor der „Nachtschicht“ sind solche kritischen Beobachtungen Peanuts.
Fazit: Trotz einiger Logiklöcher, sehenswerte TV-Unterhaltung.

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soziBrötchen

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Kaum zu glauben, dass es diese Reihe schon seit 2003 gibt und sie bisher vollkommen an mir vorbei gegangen ist. Sie ist nämlich wirklich richtig gut.
Letzten Monat habe ich schon "Das tote Mädchen" gesehen und war überrascht, dass ein deutsche TV-Film dieses Maß an Atmosphäre und Spannung erreichen kann. Becker erzeugt eine sehr intensive Thriller-Atmosphäre und schreibt vielleicht die rasantesten und besten Dialoge im deutschen Fernsehn, zuweilen auch sehr sarkastisch. Die Charaktere sind vielschichtig und haben angenehme Ecken und Kanten. Armin Rohde habe ich nie gemocht, aber in dieser Rolle ist er einfach nur gut, aber auch insgesamt gab es keinen Durchhänger bei den Schauspielern.Sehr gefreut habe ich mich, Joachim Król wieder zusehen. "Lutter" hat mir schon viel Spaß gemacht, wurde aber leider zugunsten eines weiteren (mit Król hoffendlich weniger) generischen Tatorts platt gemacht. Maticevics Darstellung eines Mörders mit Moral und einer faszinierenden Lebensgeschichte war ebenfalls mehr als nur gut.
Für mich klar die beste deutsche Kriminalserie und eine angenehme Abwechslung zu den anderen, gemächlicheren TV-Krimis, die nur hin und wieder eine Perle ausspucken (z.B. Tatort "Norbert").

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