Nadja
Nadja (1994), US Laufzeit 89 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Drama
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mit Elina Löwensohn und Nic Ratner
Die Vampirfrau Nadja will, nachdem ihr Vater von dem brutalen Vampir-Jäger Van Helsing ermordet wurde, ein neues Leben anfangen. Sie beginnt, ohne zu ahnen in welche Gefahr sie sich begibt, eine Affäre mit Lucy, der Frau von Van Helsings Neffen Jim. Aber längst hat Van Helsing ihre Spur wieder aufgenommen und nur noch eines im Sinn: Er will nun auch Nadja töten. Dazu ist ihm jedes Mittel recht und er versucht seinen Neffen für seine Zwecke zu gewinnen. Doch Lucy ist den Zauberkräften Nadjas bereits erlegen und will ihr helfen.
Cast & Crew
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Elina Löwensohn
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Nic Ratner
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Jack Lotz
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Galaxy Craze
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Isabel Gillies
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Schauspieler
- Genre
- Horrorfilm, Drama
Filmdetails Nadja
Trailer zum Film Nadja
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Kommentare (3) — Film: Nadja
Kommentar schreibenEzra 2011/12/03 21:29:41
Kommentar löschenVor einiger Zeit, im Rahmen der Vampirfilm-Reihe bei 3sat, kam "Nadja". Ich konnte mir unter diesem Film nicht viel vorstellen und eigentlich war es nur der Name David Lynch, der mich bewegte, den Film aufzunehmen. Vor ein paar Tagen, beim durchstöbern meiner Festplatte, stolperte ich dann wieder über den Film und sah ihn mir endlich an.
Zur Story (inklusive, manch kleinem Logikloch) will ich nichts weiter erzählen, ist wahrscheinlich besser, wenn man mit möglichst wenigen Informationen an den Film geht. Soviel sei gesagt, Nadja hat eigentlich nicht viel mit den üblichen Vampirfilmen zu tun, außer das Namen, wie Van Helsing, Dracula und Renfield vorkommen. Blut wird selten gesaugt und manchmal wird mit den üblichen Vampir-Klischees gespielt. Das ist aber alles ist nicht so wichtig, denn viel wichtiger ist die Stimmung. An mancher Stelle erinnerte mich, der von David Lynch produzierte Film, an sein eigenes Meisterwerk "Eraserhead". "Nadja" schafft es manchmal dieses Alptraum-Gefühl aufzubauen, durch die schwarz-weiß Optik in Verbindung mit einer musikalischen Untermalung, die abgesehen von wenigen Songs, hauptsächlich aus Geräuschen besteht. In diesen Momenten, macht der Film am meisten Spaß. Nun ist Michael Almereyda, aber kein David Lynch und nimmt seinem Werk, durch unnötige Spielereien, wie das verpixeln, selbst die Atmosphäre. Diese Sequenzen sind am Anfang noch ganz okay, werden dann aber ziemlich nervig, weil man Mühe hat, zu sehen was passiert. Zu diesem Effekt, kommt dann noch, das sich einige Längen einschleichen, weil der Story zum Ende hin, etwas die Luft ausgeht. Trotzdem kommen immer wieder diese Szenen (Nadja läuft durch die Gasse, auf der Suche nach Lucy), die mich in ihren Bann gezogen haben.
Der Cast überzeugt auf ganzer Linie. Elina Löwensohn, hat nicht nur einen schicken Nachnamen, sondern spielt Nadja auch hervorragend. Peter Fonda überzeugt als Van Helsing. Galaxy Crace und Martin Donovan spielen großartig, die nicht mehr glücklichen Ehepartner Lucy und Jim. David Lnych, hat relativ früh im Film, einen kleinen Cameo.
"Nadja" ist, wenn man über einige Schwächen hinwegsehen kann, ein kleines, düsteres, Juwel.
Nebenbei erwähnt, finde ich den Text hier in der Beschreibung, etwas reißerisch.
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hoffman587 2011/12/03 21:45:21
Antwort löschenGanz wunderbar, absofort mach schnell vorgemerkt *?*
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Ezra 2011/12/03 21:51:46
Antwort löschenAchso, die Werbung hab ich ganz vergessen, wird nachgeholt: *?* ^^
hoffman587 2011/12/03 21:57:33
Antwort löschenMach lieber schnell, that´s Entertainment *?*^^
BadGuardian 2011/11/01 15:45:18
Kommentar löschenMir hat der Film gut gefallen, weil er mich durchgehend zum weiterschauen angeregt hat. Nadjas Stimme hat mich aber mit der Zeit genervt ^^ Außerdem sind die Stellen in denen das Bild verpixelt wurde oft schwer zu verstehen aber is ein guter Film ! ;) Drama passt besser, sind kaum Horrorszenen dabei ...
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Hendrik 2011/10/31 18:05:27
Kommentar löschenNADJA (das müsst ihr euch mit einem schönen osteuropäischen Fake-Akzent denken) variiert Bram Stokers klassischen Dracula-Stoff und verlegt das Ganze ins New York der Gegenwart (sprich: 1995, inklusive zeitgenössischer Songs, u.a. von Portishead). Bin da zwar kein Experte, aber da der Film in s/w ist und existentialistische Themen angesprochen wurden, würde ich auch noch behaupten, das zudem Bergman ein großer Einfluß auf Regisseur Almereyda war. Leider stört der etwas zu stark aufgetragene Kunstanspruch, was sich vor allem in teils stark verpixelten Bildern äußert. Ach ja, und David Lynch hat produziert und spielt auch eine kleine Gastrolle. (Nebenbei bemerkt beträgt der Lesbische-Vampir-Faktor für mich leider nur eine 2/10, obwohl ich erst durch einschlägige Quellen auf diesen Film aufmerksam wurde.)
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