Nanga Parbat

Nanga Parbat (2010), DE
Laufzeit 104 Minuten, FSK 0, Abenteuerfilm, Kinostart 14.01.2010

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12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.0 Community
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Nanga Parbat
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von Joseph Vilsmaier, mit Florian Stetter und Andreas Tobias

Zwei Brüder. Ein Berg. Ihr Schicksal. Die Brüder Reinhold und Günther Messner setzen sich als Kinder das Ziel, irgendwann den Nanga Parbat, den über 8.000 Meter hohen “nackten Berg” im Himalaya, zu besteigen. Im Jahre 1970 ist es für die damals 23 und 25 Jahre alten Brüder dann soweit. Unter der Führung des Expeditionsleiters Dr. Karl Maria Herrligkoffer will eine Elite internationaler Bergsteiger den Gipfel erobern. Die Route führt über die legendäre Rupalwand, die höchste Steilwand der Erde. Nach einer Schlechtwetterwarnung entscheidet sich Reinhold den Gipfel alleine zu erreichen. Günther, der weniger Erfahrung besitzt, folgt seinem älteren Bruder. Doch er wird höhenkrank und mit dem Abstieg beginnt der Kampf ums Überleben. Nur Reinhold kehrt lebend ins Tal zurück.

FSKab 6

HandlungZwei Brüder. Ein Berg. Ihr Schicksal. Die Brüder Reinhold (Florian Stetter) und Günther Messner (Andreas Tobias) setzen sich als Kinder das Ziel, irgendwann den Nanga Parbat, den über 8.000 Meter hohen “nackten Berg” im Himalaya, zu besteigen. Im Jahre 1970 ist es für die damals 23 und 25 Jahre alten Brüder dann soweit. Unter der Führung des Expeditionsleiters Dr. Karl Maria Herrligkoffer (Karl Markovics) will eine Elite internationaler Bergsteiger den Gipfel erobern.

Die Route führt über die legendäre Rupalwand, die höchste Steilwand der Erde. Nach einer Schlechtwetterwarnung entscheidet sich Reinhold den Gipfel alleine zu erreichen. Günther, der weniger Erfahrung besitzt, folgt seinem älteren Bruder. Doch er wird höhenkrank, und mit dem Abstieg beginnt der Kampf ums Überleben. Nur Reinhold kehrt lebend ins Tal zurück …

HintergründeJoseph Vilsmaier, einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure, verfilmt die wahre und hochemotionale Geschichte über die Tragödie der Brüder Reinhold und Günther Messner bei ihrer Besteigung des Nanga Parbat.

QuellePressematerial von Senator

Weiterführende Links
Nanga Parbat – Filmkritik auf KultHit.de
Nanga Parbat auf moviepilot.de
Nanga Parbat – Pressespiegel auf film-zeit.de

Nanga Parbat – Trailer auf KultHit.de
Trailer zu Nanga Parbat auf moviepilot.de
Nanga Parbat – Trailer auf film-zeit.de

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Cast & Crew


Kritiken (12) — Film: Nanga Parbat

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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6.0Ganz gut

„Um berühmt zu werden, musst als Bergsteiger erst mal sterben.“ Musste er auch. Richtig berühmt geworden ist trotzdem sein großer, immer noch unter uns weilender Bruder Reinhold. Den seit 1970 die Medien beschäftigenden Tod Günther Messners im Himalaya- Massiv machte Joseph Vilsmaiers Gipfeldrama 40 Jahre später wieder mal zum Thema. Allerdings ist es Messners Wahrheit, die er erzählt; beruhend auf dessen lange verbotenem Buch „Die rote Rakete am Nanga Parbat“.

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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

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6.5Ganz gut

Doch je höher es hinaufgeht, je mehr den Helden die Worte ausgehen, desto dünner wird auch für den Filmemacher Vilsmaier die Luft. Die Kletterszenen hat er in Ost- und Südtirol drehen lassen, die Landschaftsaufnahmen in bis zu 7000 Meter Höhe im Himalaja. In weiten Totalen zeigt er majestätische Ansichten der Bergwelt, doch je näher er dem Berg kommt, desto mehr verliert die Geschichte ihre Wucht.

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Gebhard Hölzl : br-online Gebhard Hölzl : br-online

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6.0Ganz gut

Bedauerlicherweise bleibt das echte filmische Drama etwas im Ansatz stecken. Die beiden Schwerpunkte, die komplexe Beziehung zwischen den Brüdern und Reinholds schwieriges Verhältnis zu Herrligkoffer, werden nicht entsprechend beleuchtet. Vor allem aber können die Zuschauer die Schwierigkeiten des Bergsteigerhandwerks nur wenig nachvollziehen.

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Walli Müller: br-online Walli Müller: br-online

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7.0Sehenswert

Geschichte und Bilder bannen – auch wenn sich Vilsmaier mal wieder ein gar zu plakatives Drehbuch zurecht schreiben ließ. [...] Imposante Bergbilder, hoch dramatische Story – und zumindest ansatzweise eine psychologische Erklärung des Mannes, der Reinhold Messner heute ist.

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Daniel Albers: Schnitt Daniel Albers: Schnitt

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6.5Ganz gut

Unweigerlich zu fesseln vermag die Erzählweise des Films (zumindest den Nichtbergsteiger) leider nicht durchgehend, zu langatmig und ereignisarm sind die diversen raumgreifenden Auf- und Abstiegsphasen inszeniert. Überaus beeindruckend – wie von einem Vilsmaier-Film nicht anders zu erwarten – sind allerdings die großartigen Bilder der gigantischen Bergwelt des Himalaya, die unter anderem durch atemberaubende Kamerafahrten als bedrohlich und gleichzeitig wunderschön präsentiert wird.

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T.Volkmann: Programmkino.de T.Volkmann: Programmkino.de

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8.0Ausgezeichnet

Von den Grenzerfahrungen in Extremsituationen und adrenalinfördernden Konfrontationen mit den Kräften der Natur mögen sowohl „Nordwand“ wie auch „Nanga Parbat“ auf packende Weise erzählen. Vilsmaiers alpines Drama überzeugt deshalb mehr, weil es von wirklichen Figuren und tatsächlich Erlebtem erzählt. Auch vermeidet es Vilsmaiers Score-Komponist Gustavo Santaolalla die Spannung wie in „Nordwand“ nicht durch dröhnenden Bombast überzudramatisieren, sondern setzt mit teilweise experimentellem Gitarrensound eigene Akzente. Man merkt diesem fesselnden Film einfach an, dass Reinhold Messner seine Entstehung und den Verlauf der Dreharbeiten mit seiner bergsteigerischen Erfahrung begleitet hat.

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Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de

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6.5Ganz gut

Wer für Berge etwas übrig hat, ist als Zuschauer von Natur aus im Vorteil. Es handelt sich nicht um ein fiktives Gebirgsdrama, sondern um eine tatsächliche Tragödie. Sowohl für die Beteiligten als auch für die Kinogänger auch um ein Abenteuer par excellence.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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6.0Ganz gut

Das Genre zu hinterfragen, gelingt Vilsmaier trotz einiger Bemühungen nicht. Zu schlicht sind ihm Figuren und Drehbuch geraten. Was die strittigen Fakten angeht, bleibt selbst bei gutem Willen ein schaler Nachgeschmack. Denn auch dieser Film ist eben nicht nur ein Film.

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Birgit Roschy: echo online, epd Film Birgit Roschy: echo online, epd Film

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4.0Uninteressant

Die Messner-Darsteller (Florian Stetter, Andreas Tobias) bleiben weitgehend ausdruckslose, hochdeutsch sprechende Flachlandtiroler, Markovics gibt den knoddernden Giftzwerg. Psychologisch auf den Hahnenkampf zweier Egomanen eingedampft, befindet sich auch diese Beziehung, die Anzeichen eines Vater-Sohn-Konfliktes in sich trägt, auf bräsigem Fernsehfilmniveau: ein flacher Bergfilm.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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Der neue Film von Joseph Vilsmaier ist über weite Strecken ein Zeugnis des Scheiterns geworden. Und dies sowohl inhaltlich wie auch formal. Inhaltlich arbeitet sich der bayerische Filmemacher hier ab an der tragischen Geschichte der Messner-Brüder Reinhold und Günther, von denen nur Reinhold nach der Besteigung des Titel gebenden Himalaya-Gipfels im Jahr 1970 lebend ins Tal zurück gekehrt ist, während sein Bruder beim Abstieg ums Leben kam. Formal scheitert Vilsmaier daran, dem Zuschauer das ganze Ausmaß der Tragödie, die sich auf knapp 8.000 Metern Höhe abgespielt hat, begreiflich oder wenigstens in Ansätzen nachvollziehbar zu machen.
So arbeitet der Regisseur über eine Stunde auf den Augenblick hin, in dem das Schicksal den Brüdern übel mitspielt: Er erzählt vom ausgeprägten Ehrgeiz der beiden, die alles stehen und liegen lassen, um sich der Expedition zum Nanga Parbat anzuschließen. Von ihren Spaß beim Klettern schon als Buben. Geschildert werden die diversen…

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José Garcia: Textezumfilm

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5.0Geht so

Der sieben Millionen Euro teuere Spielfilm bietet großartige, an authentischen Schauplätzen gedrehte Landschaftsaufnahmen. Die Musik des Film-Komponisten Gustavo Santaolalla bildet einen guten Kontrapunkt dazu, denn sie steht der Versuchung stand, dramatische Situationen mit bombastischen Klängen zu begleiten.Über den Tod Günther Messners gibt es bis heute unterschiedliche Versionen. Dass sich Regisseur Vilsmaier auf Reinhold Messners Sicht beruft, kann ihm kaum zum Vorwurf gemacht werden, zumal dieser als Drehbuch-Berater ausdrücklich genannt wird. Schwerwiegender jedoch nimmt sich die Dramaturgie aus, der es nicht gelingt, weder die komplexe Beziehung zwischen den Brüdern noch Reinholds kompliziertes Verhältnis zu Herrligkoffer zu verdeutlichen. Karl Markovics Herrligkoffer gerät immer wieder zur Karikatur des herrischen Expeditionsleiters, der vor allem seinen eigenen Ruhm sucht. Die jungen Schauspieler Florian Stetter und Andreas Tobias schaffen es kaum, ein Psychogramm der Messner-Brüder zu entwerfen, geschweige denn die Faszination des Bergsteigens in den Zuschauerraum zu transportieren.

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Nino Klingler: critic.de

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Vilsmaier drehte die teilweise atemberaubenden Panoramaansichten des Berges an Originalschauplätzen, ein ungeheurer organisatorischer wie materieller Aufwand. Demgegenüber stehen die in Studiokulissen und in den Alpen entstandenen Storyelemente. [...] Nanga Parbat ist ein Altherrenvergnügen, ein Film für Männer, die in ihre Arbeitszimmer Satellitenaufnahmen der Antarktis hängen und von Bergeseinsamkeit träumen.

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Kommentare (11) — Film: Nanga Parbat

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alter.native

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Bewertung6.5Ganz gut

Da wollt ich mir an einem der einzigen warmen Sommertage mal nen Film in Eis und Schnee zur Abkühlung gönnen, aber so richtig kalt ums Herz wird einem nicht dabei. Die Schauspieler wirken wie Laien, Dramaturgie und Schnitt sind altbacken. Ist so ne Art Geprächsfilm im Himalaja. Jetzt kennen wir also die Messner-Sicht auf die Dinge, da wäre wohl das Buch zum Thema (für den, den's interessiert) spannender gewesen. Aprospos Buch: "Der fliegende Berg" von Christoph Ransmayr ist dann in jedem Fall die zum Thema zu empfehlende Lektüre, weil große Dichtung.

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guggenheim

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Bewertung6.0Ganz gut

Wie soll ich sagen: das war irgendwie zu wenig. Lassen wir mal die einseitige Erzählweise außen vor, es sollte ja keine Dokumentation sein, sondern ein Spielfilm auf Grundlage Messners Erinnerungen. Aber ein Bergsteigerfilm, der so dramatisch verläuft, sollte weit mehr die extreme Situation transportieren. Anders gesagt: der Zuschauer muss beinahe schon mitfrieren und -leiden. Das ist jedoch selten der Fall, alles verläuft in zu geraden Bahnen. Dadurch ist "Nanga Parbat" zwar kein schlechter Film, aber man wird den Eindruck nicht los, dass da weit mehr drin gewesen wäre...

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Kokzidiose

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Bewertung3.0Schwach

Inhaltlich ist zu bemängeln, dass der Film einseitig die Geschehnisse aus Messners Sicht darstellen. Die Kontroversen wie es Tatsächlich zugegangen ist werden kaum angesprochen. Aber das ist wohl das kleinste Problem des Films. Die Charaktere der Bergsteiger sind schwach dargestellt. Vor allem die Bergsteiger die um Messner im Berg waren, sind allenfalls als Dumpfbacken aufgeboten, obwohl diese zur Zeit der Vorgänge erfolgreiche und erfahrene Leute waren. Dem Überlebenskampf im Schneesturm sieht man den Kunst-Studio Schnee an. Da hatte ich das Gefühl es wäre gefährlicher im Januarregen auf meiner Terasse eine Zigarette zu rauchen. Daher kommt auch kaum Spannung auf, leider.

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moiCheCker

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr mitreißender Film, viel Action und Spannung war es jetzt nicht! Nichts gegen "Cliffhanger" mit Syllvester Stallone, aber für einen deutschen Film sehr gut!

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seelenfreund

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evtl weil cliffhanger nen erdachter film ist und nanga parbat ne reale grundlage besitzt? die filme kann man doch wirklich nicht vergleichen! die haben grundverschiedene ansprüche.
das ist wie wenn ich die mondlandung mit independence day vergleiche.


moiCheCker

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da hast du recht! Es stimmt, aber man hätte das schon etwas spannnender machen können! Also ich kuck mir da lieber Cliffhanger an!


Kill_Diether

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

In Anbetracht, das Reinhold Messner vielleicht auch nur annähernd das passiert ist, wie's im Film geschildert wird, macht den Film sehenswert. So betrachtet gibts nichts unnötig plakatives oder wilde Übertreibungen. Messner war als Berater dabei und wie er sich nach dem Schicksalsschlag verhalten hat ist bewundernswert. Das Extreme an der Person mag dem einen oder anderen nicht gefallen; genau wie der Regiesseur viel Angriffsfläche bietet. Aber deswegen bemängele ich nicht den Film.
Der ist nämlich gut, logisch und spannend erzählt, mit prima Schauspielern
und gewaltigen Aufnahmen.
Von Reinhold Messner hatte ich zuvor ein völlig anderes Bild. Irgend so ein langweiliger Fach-Idiot, der nur von Bergsteigen redet. Deswegen bin ich auch froh, dass ich als Laie aufgeklärt wurde.

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stalker

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Bewertung2.5Ärgerlich

Nanga Parbat - Reinhold Messner schildert sich selbst und seit Helge Schneider kann ich bei "Reinhold!" nicht mehr ernst bleiben, Nanga Parbat ist Bruderliebe in Extremnatur mit Drama in Rückblicken im Schatten der Nordwand und anderer Diashows.

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Tuvok

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Bewertung9.0Herausragend

Uff der Film ist schwierig. Nun es ist nicht der beste Bergfilm, dass war bis jetzt „Mount St. Elias“ der Dokufilm, der 2. Beste als Film der Beste Glaube ich und sonst der 2.Beste ist meiner Meinung nach „Nordwand“ den man echt durchleiden muss, dazwischen kommt „Die weiß Hölle von Piz Palü“ obwohl eigentlich „Vertical Limit“ noch besser ist und nicht zu vergessen „Cliffhanger“ und jetzt eben der Tolle Film über die Besteigung vom Nanga mit Reinhold Messner der natürlich im Film als Berater tätig war oder für den Film besser gesagt.

Also wenn man sich dass so vorstellt, du bist bei – 30 Grad da oben, die Leute waren dementsprechend nicht so wie heute mit einer Menge Schutzkleidung angezogen sondern einfach nur ganz gewöhnlich, und trotzdem sind sie nicht gestorben während ich in den 95 Film Minuten schon Schnupfen bekam, meine Freundin Frostbeulen auf den Zehen bekam beim Zusehen die ich dann aufwärmen musste mit meiner Puste, Also generell verstehe ich nicht dass die Leute dass ausgehalten haben.

Was wissen wir über den Nanga Parbat?:

Am Ende des westlichen Himalaya im nördlichen, pakistanisch kontrollierten Teil von Kashmir gelegen, ist er die größte sichtbare, freistehende Massenerhebung der Erde. Sprich die größte Wand der Welt, 4.500 Meter hoch, die man durchsteigen kann, echt schrecklich. Wenn man sich denkt dass die Leute dort wirklich rauf gegangen sind, ja dass glaubt man fast nicht. Bis heute so um 2010 gab es 310 Erfolgreiche Besteigungen. 66 Leute sind bis jetzt gestorben und der Berg ist eigentlich der Berg mit den meisten Todesfällen.

1895 wollte der Engländer Albert F. Mummery den Berg schon besteigen. Er hat ja über eine spezielle Route damals dass Matterhorn schon bestiegen. Was damals die Kosten waren weiß ich nicht, habe 1970 bei der Besteigung in dem Film hört man dass sie 130.000 DM gekostet hat, was dass heute ist vom Geldwert her weiß ich auch nicht, Also war es wohl 1895 unglaublich teuer. Na Ja er kam damals bis 6.600 Metern und war dann verschollen ja da liegt noch wohl die Leiche oben.

Dann kam 1932 Willy Merkl nachdem die im Film genannte Wand benannt wurde, so ne Überquerung ne schwierige. Der ist dort gescheitert übrigens. 1934 waren dann 2 oben, auf 7895 Metern. Dann waren Willo Welzenbach und Uli Wieland oben, die aber auch starben. Die Nazis damals haben aus dem Berg den Schicksalsberg der Deutschen gemacht und so war er auch bekannt. 1936 haben sie dann die Deutsche Himalayastiftung gegründet.

Dann gab es bald ne Riesen Expedition, doch es wurden 16 Menschen unter einer Lawine an der Rakhiotflanke begraben. Die bisher schlimmste Tragödie. Dann gab es 1938 ne Expedition, wo auch keiner rauf kam, aber es wurden einige Leichen gefunden. Dann wollten der berühmte Peter Aufschnaiter und Heinrich Harrer rauf, aber da kam der 2. Weltkrieg dazwischen.

Erst 1953, am 3. Juli kam ein Hermann Buhl aus Tirol auf den Berg. Ein 41 Stündiger Alleingang ohne Sauerstoffmaske, hat er geschafft. Damals war der auch im Film vorkommende Karl-Maria Herrligkoffer dabei der gar nicht wollte dass er alleine auf den Gipfel ging. Von 6.900 auf 8.125 Metern.

Tja wie ging es dann weiter? Nun, 1962 Kletterten Toni Kinshofer, Siegfried Löw und Anderl Mannhardt erstmals die Diamir-Flanke rauf, die Flanke wo im Film Reinhold Messner runter gekommen war, was zugleich nach Hermann Buhl erst die zweite Besteigung des Nanga-Parbat darstellte.

Vielleicht wenn Reinhold nicht entschieden hätte über die Diamirwand auf der Westseite runterzusteigen wäre vieles anders geworden aber da oben was zu sehen im Schneetreiben im Frost, ja dass ist nicht einfach. Vor dem Nanga Parbat war es bisher nur der Mount Everest 1963 der als 2. 8.000 er Bestiegen wurde.

Wie im Film war es auch in echt. Denn nur einen Tag danach gelangen die Tiroler Felix Kuen der Selbstmord beging, und der Bayer Peter Scholz der einsam starb, ebenfalls den obersten Teil der Rupal-Wand und stiegen über dieselbe Wand wieder zurück.

1971 gelang es dann einigen Tschechen diesen Berg zu ersteigen, 1976 von einigen Österreichern, eh klar was sonst, 1978 hat es Reinhold noch Mal versucht, und er schaffte es alleine. Nur ein Arzt und ein Begleiter waren dabei, er war damit wieder der Erste. Er war auch ca. 12 x oben da er ja seinen Bruder suchte, und 2005 wurde erst die Leiche freigegeben vom Eis, am Nanga, und so fand dann 35 Jahre nachdem Reinhold mit Günther oben war, die Zusammenführung, trauriger Zeitpunkt und bis heute greifen viele Reinhold an und sagen er ist am Tod vom Bruder schuldig.

Dieser Herrlig Typ hat dann 1982 noch Mal versucht eine Expedition zu starten, die Südwand auf 8.042 Metern wurde geschafft, der Gipfel nicht und 1984 war dann Liliane Barrard als 1. Frau oben. Eine Polnisch Mexikanische Seilschaft war oben, in den 80 er Jahren, 2008 starb oben der Südtiroler Karl Unterkircher in der Rakhiot-Eiswand die schon genannt wurde.

Und wer die Rekorde von Gerlinde Kaltenbrunner kennt weiß, dass am 11.7.2009 die 11-fache Achttausender-Besteigerin Go Mi-sun am Nanga Parbat ums Leben gekommen ist. Übrigens 1854 ist der Berg von 2 Deutschen entdeckt worden. Die Diamirwand im Film übrigens ist in echt auch sehr gefährlich, da dort sehr viele Lawinen abgehen sehr viel brüchiger Fels ist und dass ganze echt lebensgefährlich ist und trotzdem schaffte ich es nicht meine Holde den Berg zu besteigen und einen kleinen Kredit von 50.000 € aufzunehmen.

Über den Film:

Reinhold war während der Dreharbeiten ständiger Berater. Wie im Film ist es auch in echt gewesen Reinhold humpelt zu einem Vortrag seines ehemaligen Seilschaftführers und Arzt aus Deutschland und erklärt seine Story.
Wahrscheinlich war Joseph Vilsmaier ein Münchner die Beste Regiewahl weil er ja durch den Film „Schlafes Bruder“ gewohnt ist in schrecklichen Umgebungen zu Filmen.

Tja es gab ja in echt noch viele Dinge die im Film nicht zu sehen sind. Z.B. dass ganze mit den Streitereien, die nach dem tragischen Tod von Günther Messer folgten und sogar in einem Rechtsstreit zwischen Reinhold Messner und ehemaligen Bergkameraden sowie dem Expeditionsleiter Herrligkoffer, ja dass sucht man im Film vergeblich. Na Ja es haben ja damals und heute viele behauptet, dass Reinhold Messner seinen jüngeren Bruder damals alleine ins Lager zurückgehen ließ und selbst über die andere Seite abgestiegen sei. Er habe daher Schuld am Tod des Bruders. Was ich persönlich nicht Glaube.

1970 sollte der Nanga Parbat erneut zum Schicksalsberg für zwei junge Deutsche Expeditionsteilnehmer werden. Reinhold und Günther Messner wollten sich mit der Besteigung ihren ganz persönlichen Traum vom Abenteuer erfüllen. Für beide war es die Erstbesteigung. Nach einer langen Reise durch die Türkei über Kabul bis nach Pakistan nahm die Katastrophe im Himalaya ihren Lauf. Ursprünglich wollte Reinhold Messner den Gipfel vom letzten Hochlager aus alleine erklimmen. Sein Bruder Günther folgte ihm, litt aber kurz darauf an der Höhenkrankheit, was den Abstieg erschwerte. Er kam bei einem Lawinenabgang ums Leben. Reinhold Messner schaffte es verzweifelt und entkräftet bis in die tieferen Lagen und wurde von Einheimischen gefunden. Bis heute wirft Max von Kienling Reinhold Messner vor, sich nicht korrekt verhalten zu haben. Ein Landgericht verbat Kienling diese Behauptung, nachdem Reinhold Messner durch den Fund der sterblichen Überreste seines Bruders seine Aussage beweisen konnte, dass es sich um einen Unglücksfall handelte. Günther Messners Leichnam wurde 2005 am Rande des Nanga Parbats verbrannt.

Meine Meinung:

7 Mille hat der Film gekostet, und Joseph ist ja auch Kameramann und darum sind auch die Aufnahmen so gut. Unglaublich dass die in 3.500 Metern im Basislager gefilmt haben und mit dem Hubschrauber auf 7.200 Meter rauf kamen. Sie waren mit einem Pakistanischen Militärhubschrauber oben, der mußte Mal notlanden, gesessen sind sie auf Kisten, alles war dreckig, dann flogen sie fast auf ne Staubwand zu, kurz vor der Chinesischen Grenze, sind aber sicher auf einem Acker gelandet.

Gedreht wurde wirklich in Rawalpindi, 10 Tage nach der Ankunft ging dort ne Bombe hoch. Vielleicht wird der nächste Film vom Joseph dann der von der Sprengung des Südtiroler Berges Col di Luna im 1. Weltkrieg. Sie hatten zwar Sauerstoffflaschen dabei aber in der Todeszone da oben zu Filmen ja dass ist wirklich schlimm. Gedreht haben sie auch am Ortler in Südtiroler, ja ein herrliches Bundesland da müßte man Mal hin aber meine Alte lässt sich nicht überreden.

Die Dreharbeiten waren meistens auf 4.000 Meter Höhe, weiter oben waren Profis am Werk, aber ohne Reinhold hätten die so einen Film eh nie gemacht und sonst wurde viel in der Eishalle gedreht, dass erklärt auch wieso der Film nie so aussieht als wäre er wirklich in der Todeszone da oben gedreht worden. Zumindest die Nahaufnahmen der Schauspieler. Sie sind alle gut, nein ohne Zweifel, aber leider sind sie alle keine Leuchten auch wenn sie gut spielen und auch ein Karl Markovic ist nicht der Beste von allen der war Mal schon besser, aber das Drehbuch ließ leider kein Method Acting zu, dafür waren die Berge und die Aufnahmen einfach superb.

Reinhold hat bis heute übrigens den Tod nicht verkraftet. Wer Mal da oben auf 8.000 Meter ist und der Puls ist im Ruhezustand auf 140, dass Wasser kocht bei 90 Grad, alles dauert 5 x so langsam, der sollte sich Mal heute überlegen wie dass Leben da oben ist dass gleiche mit zu machen. Nun Reinhold ist nun eben Mal der Beste, ihn anzufeinden finde ich persönlich nicht O.K.

Ich denke Dass Florian der den Reinhold spielt im Film gar nicht so übel ist aber auch keine Leuchte. Mir fehlt nicht dass der Film anspruchsvoll ist aber dafür fehlt mir Spannung und einfach Action und dass ganze rundherum dass man mehr mitleidet. Was schade war im Film dass er die Rolle vom Herrlighofer so sehr böse gemacht hat, dass er der Schlechte ist, was noch fehlt ist dass er eben den Karl im Film so richtig gut dargestellt hat, so spannend, und dass hat mir etwas gefehlt, leider aber macht nichts. Kein Film ist perfekt.

Macht aber nichts, der Film ist meiner Meinung nach sehr gut, er ist nicht gerade jetzt der Beste aber er hat mir Freude bereitet, ich mag Berge, ja ich hätte einiges geändert man sieht wenig von den 8 Geschwistern oder 7 von Reinhold, über Kindheit und seine Eltern hätte ich mehr gewusst gerne. Und auch mehr Vorgeschichte, Vorbereitung und alles Mögliche, aber macht nichts, ich kann den Film empfehlen er ist super und ich mag ihn.

90 von 100 Punkten.

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greenkeeper

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Bewertung7.0Sehenswert

Der "Schicksalsberg" der Deutschen mit Namen Nanga Parbat ruft, also trottete ich brav ins Kino um mal ein wenig Himalaja-Atmosphäre einzusaugen. Bin zwar vor längerer Zeit mal auf dem Weg nach Hongkong in respektvoller Entfernung an diesem Gebirge vorbei geflogen, kann mich aber nur noch an die Gewitter am Horizont erinnern, mehr konnte man kaum erkennen. Meine Kletterkünste lassen zudem auch zu wünschen übrig, mehr als die Häntzschelstiege im Elb-Sandstein kann ich nich aufweisen, und das war für mich bei relativ schönen Wetter schon ein Todeskampf.

Apropos Todeskampf, hier geht es um einen richtigen am Limit des Möglichen, nämlich um das Drama der Messnerbrüder in den 70igern als Teil einer deutschen (oder waren es Österreicher) Himalajaexpidition über die Merklrinne zum Gipfeldes besagten Berges der seine eigenen Gesetze hat, an dem vorher deshalb schon so viele gescheitert und dabei zu Tode gekommen waren.

Obwohl der Film vom Schnitt und Sound her (bis auf den Abspann) nun gar nich mein Ding war, sind die Landschaftsaufnahmen, ob nun aus den Dolomiten oder aus dem Himalaja, für mich schon sehr beeindruckend. Da der Reinhold als Berater für diesen Film tätig war, wird die Geschichte natürlich aus seinem Blickwinkel erzählt und das gar nich mal schlecht. Am Ende kann man verstehen warum kam was kommen musste, wenn Individualität und Enthusiasmus auf Disziplin und Sicherheitsdenken trifft, wenn bestimmte Entscheidungen spontan gefällt werden müssen weil sie einfach nicht planbar sind und die Zeit knapp wird. Die oft diskutierte Schuldfrage verliert für mich verständlicher Weise dabei jegliche Existenzberechtigung.
Ganz neue Erkenntnisse treten dafür nach diesem Film zu Tage.

Die Rückblickshandlung is hier vielleicht nicht so gelungen, es fehlt irgendwie der durchgehende Faden in der Handlung, die Schauspieler sind bis auf Karl Markovics nich herausragend, machen ihre Sache aber ordentlich. Markovics allerdings entwickelt sich in meinen Augen seit "Die Fälscher" immer mehr zum 1A Charakterschauspieler, von denen es in Deutschland leider kaum noch welche zu geben scheint.

Alles in allem ein gelungener Kinoabend. Ich wage mir nich auszumalen was passiert wäre, wenn man diesen Film in 3D gedreht hätte. Da hätte Herr Cameron sich bestimmt warm anziehen müssen. ;)

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strangelet

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Bewertung5.0Geht so

Wenn ein deutscher Regisseur so viele einigermaßen erfolgreiche Filme gedreht hat wie der Vilsmaier, und wenn er aber dann trotzdem immer noch nicht wenigstens einen Zweitwohnsitz in Los Angeles hat, dann hat das einen Grund. Beim Vilsmaier ist dieser Grund, dass er kaum etwas sehr gut kann außer nette Heimatfilm-Bilder abzuliefern; vieles beherrscht er mittelmäßig, und so gut wie gar nie schafft er es, glaubhafte Charaktere zu zeichnen oder spannend zu erzählen.

Das ist auch bei "Nanga Parbat" so. Schöne Berglandschaften, nette Aufnahmen von urigen Pakistanis, aber wenig darüber hinaus. Wenn man einem gnadenlosen Überlebenskampf zuschaut und sich dabei so ein bisschen langweilt, wenn mühevoll durch Rückblenden die besondere Beziehung zweier Figuren herausgearbeitet worden ist und einen der Tod der einen dann aber völlig kaltlässt, dann will das schon was heißen. Da muss man dann gar nicht mehr über den Wahrheitsgehalt der Darstellung spekulieren, das ist der Film gar nicht wert.

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solecollector

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr fesselnd, und trotzdem nicht übertrieben theatralisch, man muss kein Fan sein um den Film zu mögen. Ich hab normalerweise keinen Bezug zum bergsteigen und erst Recht nicht zu Reinhold Messner, um so überraschender der Film, hätte nicht gedacht, dass ich innerhalb so kurzer Zeit 2 Filme (der andere ist Nordwand) für gut erachte die sich dieser Materie widmen.

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zeissla

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Bewertung7.0Sehenswert

Habe den Film in der Sneak Previes gesehen und war positiv überrascht. Da ich weder ein besonders großer Fan von Reinhold Messner, noch von Bergsteiger- oder Expeditionsfilmen im allgemeinen [7 Jahre in Tibet ist da eine Ausnahme, wenn man diesen Film überhaupt in so eine Kategorie einordnen will] bin, war meine Erwartungshaltung eher skeptisch. Grandiose Panoramabilder und eine glaubwürdige Darstellung der Besteigung überzeugten mich dennoch. Negativ fiel mir allerdings auf, dass der Charakter Reinhold Messner alle Sympatien auf sich vereinigt, was den Film nicht besonders facettenreich macht und auch ein wenig Glaubwürdigkeit und Authentizität nimmt. Der Bruder hätte, wie ich finde, ein wenig mehr in den Vordergrund gerückt werden sollen. Genauso wird der Expeditionsleiter in jeder Beziehung negativ dargestellt. Man wird das Gefühl nicht los, dass Reinhold Messner in seiner Beratenden Funktion sich schlicht und einfach positiv darstellen möchte und vll. auch ein wenig Schuld von sich nehmen wollte.
Klares Highlight des Films für mich, war das Auftauchen des Jetis ;)

Als Fazit würde ich den FIlm trotzdem als Sehenswert einstufen ... zumindest im Kino, da auf dem heimischen Fernseher sicher einiges der beeindruckenden Bilder verloren gehen wird.

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