Nicht schön: Satirische Breitseiten gegen Frauen mit nicht-familiären Interessen werden zumindest billigend in Kauf genommen; die wahren Nannys, nämlich illegale Migrantinnen etwa aus Mexiko, sind gerade mal für ein paar Lacher gut. Was das Regieteam Shari Springer Berman und Robert Pulcini nach dem wunderbaren "American Splendor" (2003) zu dieser müden Nummer bewogen hat, bleibt rätselhaft.
Leider verliert der Film so schnell seinen Witz wie die Protagonistin die Distanz zu ihrem Forschungsobjekt [...] Die Harmonieseligkeit und der implizierte gesellschaftspädagogische Zeigefinger lassen "Nanny Diaries" reichlich harmlos geraten, von der provokativen Authentizität der gleichnamigen Romanvorlage, dem Erfahrungsbericht zweier Ex-Nannys, ist nichts mehr zu spüren. Auch Scarlett Johansson verleiht dem Film keine individuelle Note.
Hier prallen unterschiedliche Lebenswelten sehr amüsant mit ziemlicher Wucht aufeinander. Allerdings weicht der Film allzu komplexen Fragestellungen und Problemen aus, und das etwas schmalzig geratene Ende hinterlässt einen fahlen Nachgeschmack.
Die super passend ausgesuchten Schauspieler und der schnoddrig-zynisch Tonfall, der sich dank Annies ätzender Kommentierung ihrer eigenen Erlebnisse durch diese Bestsellerverfilmung zieht, sind die Pluspunkte dieser Komödie. Lediglich das zu süßlich-versöhnliche Ende und Annies aufgesetzt wirkende Märchenprinz-Romanze wollen nicht so ganz zum witzig-pointierten Inszenierungsstil dieser ansonsten charmanten Nanny-Satire passen.
Das Regie- und Drehbuch-Ehepaar Shari Springer Berman und Robert Pulcini («American Splendor») hat eine meist leichtfüssige Komödie geformt, die einzig im Bereich der Romantik ein wenig stolpert. Reizvoller ist der Blickwinkel der anthropologischen Feldstudie, obschon auch diese Methode nicht wirklich neue Erkenntnisse zu Tage fördert. Die treffenden Beobachtungen und spitzen Dialoge befinden sich, wie die Hauptfigur eingangs warnt, verdächtig nahe an Klischees und Vorurteilen. Aber «The Nanny Diaries» möchte eben nicht einfach eine knallharte Sozialstudie, sondern auch ein leicht entrücktes Märchen in der Art von «Mary Poppins» sein.
Leichte, seichte Romantic-Comedy mit guter, aber hoffnungslos unterforderter Besetzung. 'Nanny Diaries' bietet nette Unterhaltung, tut niemandem weh und wird nicht sonderlich lange im Gedächtnis des Zuschauers verweilen.
Langweilig - Schade eigentlich, da im Grunde genügend Potenzial für Witz und Spannung da wäre. Scarlett Johansson seh ich gern, Laura Linney spielt die Rolle der verleugnenden Ehefrau mit penetrant analem Charakter richtig gut. Auch die Beziehung zwischen Nanny und Kind hat ein paar gute Momente rübergebracht, zumeist mit einem Bruch der von der Mutter diktierten Regeln verbunden. Doch das war es dann schon an Positivem.
Die Geschichte wird einfach uninteressant erzählt (vielleicht ist sie auch uninteressant - ich kenn das Buch nicht). Darüber helfen auch die Phantasien und Animationen nicht hinweg.
*Warnung Spoiler*
Auch muss mir mal jemand erklären, was die Aussage "Frauen haben es nun einmal schwerer" in einem Film wie diesem zu suchen hat? Es gibt sicherlich viele Filme, wo das reinpassen würde und auch berechtigt wäre, aber hier ist das doch lächerlich. Bei den auftauchenden weiblichen Charakteren, haben wir eine Frau, die selbst nach einer Scheidung immer noch allein durch ehemals Heirat einen Arsch voll Geld hat. Dann eine Frau, die so verwöhnt vom Leben ist und keinerlei Verpflichtungen hat, dass sie mal eben Zeit in Studium investieren kann, was sie überhaupt nicht nutzten will. Dann wäre da eine, die mit einem verheirateten Mann schläft. Schlussendlich dann die alleinerziehende Mutter, die für die bessere Zukunft ihrer Tochter gearbeitet hat. Ja - letzterer Figur zoll ich Respekt, doch der ist geschlechtsunabhängig. Also wo genau liegt da jetzt eine Rechtfertigung für diese Aussage in diesem Film?
"der teufel trägt prada" und ein hauch "mary poppins". "nanny diaries" ist eine schön erzählte geschichte, die humorös genau ins schwarze trifft. scarlett johnassen strahlte erstmals richtig symphatie aus und auch die anderen darsteller, wie zum beispiel der kleine nicholas art harmonierten prächtig in dem film. die anfänglichen szenenbilder sind sehr kreativ und künstlerisch designed und bieten einen originellen einstieg. shari springer berman und robert pulcini ist es gelungen, aus jedem charakter das richtige herauszuholen, jedem einen persönlichen touch zu geben und aus jedem etwas besonderes zu machen. chris evans (fantastic four) war der typische reiche sonnyboy, der sich schließlich dann doch wieder als wunderbarer traumprinz entpuppte. das war etwas schade, da das richtig klischeehaft wirkte und man außerdem gar nicht so viel von ihm zu sehen bekam. eine typische randfigur leider. eine zauberhafte komödie mit rührenden momenten und schrulligen charaktern. sehenswert!
Zitat der Berliner Zeitung: "Ein wunderbar satirischer Film... Köstliche Unterhaltung mit viel Charme." Dem kann ich mich anschließen, denn Nanny Diaries ist genau das, nicht mehr und nicht weniger. Der Anfang ist toll, kommt beinahe wie eine Märchenerzählung daher und mündet anschließend in ein durchdachtes Familien-Dilemma. Da ich die Vorlage nicht kenne, bin ich vom Film sehr positiv überrascht, obwohl ich das Element des roten Regenschirmes doch etwas übertrieben finde. Die Darsteller-Riege tut ihr Übriges dazu, sei es Scarlett Johansson als Nanny, die hier eine wunderbare Feldforschung betreibt oder aber Laura Linney als gebeutelte "Mom".
Super Komödie zu Beginn, schwacher zweiter Teil und ein arg konstruiertes Ende
"Nanny Diaries" ist wahrlich kein schlechter Film. Doch besonders gut ist er auch nicht. Die Verfilmung des Buches von Emma McLaughlin und Nicola Kraus ist durchschnittliche Komödienwahre mit Tragik- und Drama-Elementen. Und genau daran scheitert "Nanny Diaries" leider auch. Mit einem flotten Beginn und einigen netten Gags setzt der Film am Anfang verstärkt auf den Comedy-Faktor. Das ist spaßig, kurzweilig, amüsant. Gerade die Eröffnungssequenz, in der die Hauptfigur (immer als Off-Stimme zu hören) die Geschichte im Stil eines Museumsbesuchs einleitet, ist fantastisch. Doch nach und nach werden immer mehr tragische Elemente eingestreut, die in der Kritik an den Reichen und deren Familien gipfelt. Der plötzliche Umschwung in Richtung Happy End wirkt dann arg konstruiert; man nimmt den Darstellern ihr Handeln einfach nicht mehr ab. Auch eine nett anzusehende Scarlett Johansson und eine fiese Laura Linney können da nicht mehr viel retten.
Mir gefallen die maerchenhaften Elemente dieses Films sehr gut. Beispielsweise der rote Schirm, der an Merry Poppins erinnert. Ansonsten hat man ihn auch schnell wieder vergessen.
Johansson wird mir von mal zu mal sympathischer. Langsam aber stetig kuck ich sie mir gerne an und in dieser Rolle hat sie mir echt gut gefallen. Dieses Mary Poppins getue mit dem roten Regenschirm hätte man ehrlich gesagt weglassen können, da es meiner Meinung nach zu der Geschichte nicht sonderlich gepasst hat. Jeder Darsteller hat gut zu seiner Rolle gepasst und die kleinen Hänger zwischendurch fallen kaum auf.
Man sollte auch solche Filme nicht ausnahmslos nach der Story oder Romanvorlage bewerten. Sicher hätte man da einiges besser machen müssen und zugegeben, Johansson spielt jetzt nicht ihre überragendste Rolle. Aber der Film ist handwerklich gut gemacht und gewiss nicht schlecht. Ein "ärgerlich" zu vergeben wäre meiner Meinung nach falsch. Immerhin gibt er uns am Ende doch ein bisschen was zum Nachdenken mit.
Hat mich trotz Scarlett Johansson nicht gerockt. Alles zu vorhersehbar und zu gewollt, da reissen die guten und kreativ enigesetzen Special-Effects auch nichts raus. Die gezogenen Parallelen zu Mary Poppins sind in diesem Fall für den Film sogar ziemlich tödlich.Laura Linney ist allerdings grossartig. You love to hate her. Ansonsten viel verschenktes Potential. Muss man nicht gesehen haben.
Zum Film muss man als Mann ja nix sagen (dem restlichen Publikum hat der Film sehr gut gefallen, dem Gewiehere nach zu urteilen). Allerdings war ich doch sehr überrascht, den mit Abstand am dämlichsten glattgeföhnten, gönnerisch-augenbrauenhochziehenden, kanten-, profil- und talentlosen Lackaffen überhaupt zu sehen, glanzvoll verkörpert von Chris Evans.
Als Schauspieler funktioniert der Herr Evans wohl eher oben ohne und vor allem nicht in einer Sprech-/Lachrolle.
Komödchen über eine Nanny namens Annie, die ja eigentlich gar nie Nanny sein wollte und natürlich bei der spießigsten und schlimmsten Familie landet. Der Witz bleibt hier oftmals auf der Strecke, auch wenn Scarlett Johansson und ihre Kollegen sich redlich Mühe geben - dafür ist das Drehbuch viel zu schwach. Alles schon mal gesehen, auch wenn sich die Drehbuchautoren direkt zu Beginn des Films versuchen, mit einem Hinweis auf das, was uns gleich erwartet, aus der Patsche zu helfen.
Nanny Diaries - Kritik
US 2007 Laufzeit 105 Minuten, FSK 0, Drama, Komödie, Kinostart 14.08.2008
Kritiken (5) — Film: Nanny Diaries
Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenNicht schön: Satirische Breitseiten gegen Frauen mit nicht-familiären Interessen werden zumindest billigend in Kauf genommen; die wahren Nannys, nämlich illegale Migrantinnen etwa aus Mexiko, sind gerade mal für ein paar Lacher gut. Was das Regieteam Shari Springer Berman und Robert Pulcini nach dem wunderbaren "American Splendor" (2003) zu dieser müden Nummer bewogen hat, bleibt rätselhaft.
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Leni Höllerer: Die Welt, Berliner Zeitung,... Leni Höllerer: Die Welt, Berliner Zeitung,...
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Rochus Wolff: freier Journalist
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenDie super passend ausgesuchten Schauspieler und der schnoddrig-zynisch Tonfall, der sich dank Annies ätzender Kommentierung ihrer eigenen Erlebnisse durch diese Bestsellerverfilmung zieht, sind die Pluspunkte dieser Komödie. Lediglich das zu süßlich-versöhnliche Ende und Annies aufgesetzt wirkende Märchenprinz-Romanze wollen nicht so ganz zum witzig-pointierten Inszenierungsstil dieser ansonsten charmanten Nanny-Satire passen.
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDas Regie- und Drehbuch-Ehepaar Shari Springer Berman und Robert Pulcini («American Splendor») hat eine meist leichtfüssige Komödie geformt, die einzig im Bereich der Romantik ein wenig stolpert. Reizvoller ist der Blickwinkel der anthropologischen Feldstudie, obschon auch diese Methode nicht wirklich neue Erkenntnisse zu Tage fördert. Die treffenden Beobachtungen und spitzen Dialoge befinden sich, wie die Hauptfigur eingangs warnt, verdächtig nahe an Klischees und Vorurteilen. Aber «The Nanny Diaries» möchte eben nicht einfach eine knallharte Sozialstudie, sondern auch ein leicht entrücktes Märchen in der Art von «Mary Poppins» sein.
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Kommentare (18) — Film: Nanny Diaries
Kommentar schreibenmarcowski 2011/12/10 23:16:15
Kommentar löschenKlischeeüberladen!
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helmut-halm 2011/05/30 20:03:47
Kommentar löschenoh gott, was für ein platter mist.
auch frau johannson macht das ganze nicht besser... wirklich nicht. was wollte uns dieser film sagen?
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moviereporter 2010/12/25 17:26:06
Kommentar löschenLeichte, seichte Romantic-Comedy mit guter, aber hoffnungslos unterforderter Besetzung. 'Nanny Diaries' bietet nette Unterhaltung, tut niemandem weh und wird nicht sonderlich lange im Gedächtnis des Zuschauers verweilen.
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reveal 2010/09/02 21:53:40
Kommentar löschenLangweilig - Schade eigentlich, da im Grunde genügend Potenzial für Witz und Spannung da wäre. Scarlett Johansson seh ich gern, Laura Linney spielt die Rolle der verleugnenden Ehefrau mit penetrant analem Charakter richtig gut. Auch die Beziehung zwischen Nanny und Kind hat ein paar gute Momente rübergebracht, zumeist mit einem Bruch der von der Mutter diktierten Regeln verbunden. Doch das war es dann schon an Positivem.
Die Geschichte wird einfach uninteressant erzählt (vielleicht ist sie auch uninteressant - ich kenn das Buch nicht). Darüber helfen auch die Phantasien und Animationen nicht hinweg.
*Warnung Spoiler*
Auch muss mir mal jemand erklären, was die Aussage "Frauen haben es nun einmal schwerer" in einem Film wie diesem zu suchen hat? Es gibt sicherlich viele Filme, wo das reinpassen würde und auch berechtigt wäre, aber hier ist das doch lächerlich. Bei den auftauchenden weiblichen Charakteren, haben wir eine Frau, die selbst nach einer Scheidung immer noch allein durch ehemals Heirat einen Arsch voll Geld hat. Dann eine Frau, die so verwöhnt vom Leben ist und keinerlei Verpflichtungen hat, dass sie mal eben Zeit in Studium investieren kann, was sie überhaupt nicht nutzten will. Dann wäre da eine, die mit einem verheirateten Mann schläft. Schlussendlich dann die alleinerziehende Mutter, die für die bessere Zukunft ihrer Tochter gearbeitet hat. Ja - letzterer Figur zoll ich Respekt, doch der ist geschlechtsunabhängig. Also wo genau liegt da jetzt eine Rechtfertigung für diese Aussage in diesem Film?
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*frenzy_punk<3 2010/08/12 11:59:16
Kommentar löschen"der teufel trägt prada" und ein hauch "mary poppins". "nanny diaries" ist eine schön erzählte geschichte, die humorös genau ins schwarze trifft. scarlett johnassen strahlte erstmals richtig symphatie aus und auch die anderen darsteller, wie zum beispiel der kleine nicholas art harmonierten prächtig in dem film. die anfänglichen szenenbilder sind sehr kreativ und künstlerisch designed und bieten einen originellen einstieg. shari springer berman und robert pulcini ist es gelungen, aus jedem charakter das richtige herauszuholen, jedem einen persönlichen touch zu geben und aus jedem etwas besonderes zu machen. chris evans (fantastic four) war der typische reiche sonnyboy, der sich schließlich dann doch wieder als wunderbarer traumprinz entpuppte. das war etwas schade, da das richtig klischeehaft wirkte und man außerdem gar nicht so viel von ihm zu sehen bekam. eine typische randfigur leider. eine zauberhafte komödie mit rührenden momenten und schrulligen charaktern. sehenswert!
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kinogaengerin 2010/07/11 13:37:42
Kommentar löschenZitat der Berliner Zeitung: "Ein wunderbar satirischer Film... Köstliche Unterhaltung mit viel Charme." Dem kann ich mich anschließen, denn Nanny Diaries ist genau das, nicht mehr und nicht weniger. Der Anfang ist toll, kommt beinahe wie eine Märchenerzählung daher und mündet anschließend in ein durchdachtes Familien-Dilemma. Da ich die Vorlage nicht kenne, bin ich vom Film sehr positiv überrascht, obwohl ich das Element des roten Regenschirmes doch etwas übertrieben finde. Die Darsteller-Riege tut ihr Übriges dazu, sei es Scarlett Johansson als Nanny, die hier eine wunderbare Feldforschung betreibt oder aber Laura Linney als gebeutelte "Mom".
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Sanylein 2010/06/21 09:37:18
Kommentar löschenVorhersehbare nette Story, mit interessanten Charakteren. Mir gefällt wie die art Story erzählt wurde.
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Lester Burnham 2010/05/07 11:17:35
Kommentar löschenSuper Komödie zu Beginn, schwacher zweiter Teil und ein arg konstruiertes Ende
"Nanny Diaries" ist wahrlich kein schlechter Film. Doch besonders gut ist er auch nicht. Die Verfilmung des Buches von Emma McLaughlin und Nicola Kraus ist durchschnittliche Komödienwahre mit Tragik- und Drama-Elementen. Und genau daran scheitert "Nanny Diaries" leider auch. Mit einem flotten Beginn und einigen netten Gags setzt der Film am Anfang verstärkt auf den Comedy-Faktor. Das ist spaßig, kurzweilig, amüsant. Gerade die Eröffnungssequenz, in der die Hauptfigur (immer als Off-Stimme zu hören) die Geschichte im Stil eines Museumsbesuchs einleitet, ist fantastisch. Doch nach und nach werden immer mehr tragische Elemente eingestreut, die in der Kritik an den Reichen und deren Familien gipfelt. Der plötzliche Umschwung in Richtung Happy End wirkt dann arg konstruiert; man nimmt den Darstellern ihr Handeln einfach nicht mehr ab. Auch eine nett anzusehende Scarlett Johansson und eine fiese Laura Linney können da nicht mehr viel retten.
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svunzel 2010/01/08 01:06:36
Kommentar löschenMir gefallen die maerchenhaften Elemente dieses Films sehr gut. Beispielsweise der rote Schirm, der an Merry Poppins erinnert. Ansonsten hat man ihn auch schnell wieder vergessen.
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1oOwaCk 2009/12/28 14:27:04
Kommentar löschenJohansson wird mir von mal zu mal sympathischer. Langsam aber stetig kuck ich sie mir gerne an und in dieser Rolle hat sie mir echt gut gefallen. Dieses Mary Poppins getue mit dem roten Regenschirm hätte man ehrlich gesagt weglassen können, da es meiner Meinung nach zu der Geschichte nicht sonderlich gepasst hat. Jeder Darsteller hat gut zu seiner Rolle gepasst und die kleinen Hänger zwischendurch fallen kaum auf.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
aggrotainment 2009/10/03 10:57:05
Kommentar löschenMan sollte auch solche Filme nicht ausnahmslos nach der Story oder Romanvorlage bewerten. Sicher hätte man da einiges besser machen müssen und zugegeben, Johansson spielt jetzt nicht ihre überragendste Rolle. Aber der Film ist handwerklich gut gemacht und gewiss nicht schlecht. Ein "ärgerlich" zu vergeben wäre meiner Meinung nach falsch. Immerhin gibt er uns am Ende doch ein bisschen was zum Nachdenken mit.
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U-Turn 2009/09/13 19:47:51
Kommentar löschenEiner der schlechtesten Filme die ich seit langem gesehen habe.
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potatosoup 2009/06/10 20:31:04
Kommentar löschen2 Punkte für Scarlett Johansson und 2,5 für Erdnussbutter mit Marmelade.
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freeman682 2009/05/22 13:44:49
Kommentar löschenToller Cast aber mehr auch nicht
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Hennes Bender 2009/05/12 13:15:00
Kommentar löschenHat mich trotz Scarlett Johansson nicht gerockt. Alles zu vorhersehbar und zu gewollt, da reissen die guten und kreativ enigesetzen Special-Effects auch nichts raus. Die gezogenen Parallelen zu Mary Poppins sind in diesem Fall für den Film sogar ziemlich tödlich.Laura Linney ist allerdings grossartig. You love to hate her. Ansonsten viel verschenktes Potential. Muss man nicht gesehen haben.
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felifee 2009/04/17 19:41:58
Kommentar löschenganz nette geschichte, aber sehr vorhersehbar
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jannis 2008/08/20 13:05:33
Kommentar löschenZum Film muss man als Mann ja nix sagen (dem restlichen Publikum hat der Film sehr gut gefallen, dem Gewiehere nach zu urteilen). Allerdings war ich doch sehr überrascht, den mit Abstand am dämlichsten glattgeföhnten, gönnerisch-augenbrauenhochziehenden, kanten-, profil- und talentlosen Lackaffen überhaupt zu sehen, glanzvoll verkörpert von Chris Evans.
Als Schauspieler funktioniert der Herr Evans wohl eher oben ohne und vor allem nicht in einer Sprech-/Lachrolle.
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AylaView 2008/08/07 11:09:35
Kommentar löschenKomödchen über eine Nanny namens Annie, die ja eigentlich gar nie Nanny sein wollte und natürlich bei der spießigsten und schlimmsten Familie landet. Der Witz bleibt hier oftmals auf der Strecke, auch wenn Scarlett Johansson und ihre Kollegen sich redlich Mühe geben - dafür ist das Drehbuch viel zu schwach. Alles schon mal gesehen, auch wenn sich die Drehbuchautoren direkt zu Beginn des Films versuchen, mit einem Hinweis auf das, was uns gleich erwartet, aus der Patsche zu helfen.
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