Der Rest dieser wunderbaren Indiekomödie besteht aus kleineren und größeren Gags, die um Napoleon sowie um seine Bekannten und Verwandten herum entstehen. Jared Hess, der Regisseur dieses kleinen Meisterwerks, setzt seine Pointen präzise, wählt jedoch nie den Weg des geringsten Widerstands. Klassische Oneliner oder Zoten, wie man sie nicht nur aus zahllosen Sitcoms, sondern auch aus den meisten neueren Komödien kennt, sucht man vergebens.
Zwar ist Napoleon Dynamite im engeren Sinne kein Liebesfilm, aber ein großartiger Film über Außenseiter an einer amerikanischen Provinz-Highschool, der sich nie auf die verlogene Alles-wird-gut-Mentalität gewöhnlicher Highschoolfilme herablässt und seinen wirklich bemerkenswerten Helden nie der Lächerlichkeit aussetzt, obwohl das wahrlich kein Problem wäre. Ein Muss für alle sozial inkompatiblen Nerds.
Aus dem großen Potenzial der bekloppten Brüder wird leider kaum etwas rausgeholt. Da kann die Adaption des Klassikers "DIe Verwandlung" in Bezug auf ein perfektes Zusammenspiel schräger Charaktere und ein auf diese maßgeschneidertes Drehbuch schon weit mehr überzeugen.
Also wenn man sich auf den Film einlassen kann, dann gibt es kaum etwas lustigeres. Ich habe etwas gebaucht aber nach der ersten Viertelstunde hat er mich vollauf begeistert. Die zweite, dritte und vierhundertachtundvierzigste Sichtung waren dann einfach nur noch super.
Was man Jared Hess durchaus zu Gute halten sollte ist, dass er seine Nerds abseits vom heute modischen Nerdchic inszeniert. Das ist faszinierend und am Ende hat man trotzdem emotionale Nähe zu den Figuren aufgebaut. Einige wirklich schöne Momente hat der Film schon zu bieten, leider zieht er sich, gerade am Anfang, wie Kaugummi.
Eine Empfehlung dennoch. Wenn auch eine Verhaltene.
Drei Anläufe hat's gebraucht, dass ich mir Napoleon Dynamite in Gänze ansehen konnte. Das erste Mal hab ich nach fünf Minuten abgeschaltet, weil ich was anderes erwartet hatte und die Hauptfigur nicht mein Fall war. Das trifft im Übrigen auf fast jeden Charakter hier zu - bis auf Pedro. Beim zweiten Mal hab ich bis zur Mitte durchgehalten - aber was ich bis dahin gesehen hatte, hat meine Geduld schon arg strapaziert. Die Handlung plätschert in etwa so spannend dahin, wie Napoleons anstrengende, sonore Stimme, die nur eine Tonhöhe kennt. Wenn man Figuren schon dümmliche Dauerbehandlungen a la „Das Modell und der Freak” wünscht, spricht das ne deutliche Sprache. Aber glücklicherweise setzt ab der Mitte des Films ein klein wenig Handlung ein - und nach meinem Geschmack steigert sich auch die Musik von vorher erschreckend schmerzhaft bis hin zu richtig genial und einige Szenen haben mich dann doch noch zum Schmunzeln gebracht. Letzten Endes muss man aber schon ne besondere Art von Humor haben, um den Film in seiner Gänze als „gut” zu erachten - mir geht sie definitiv ab.
Diesen Film kann man scheinbar entweder lieben oder hassen, und ich gehöre zu denen die ihn lieben!
Ein sehr skurriler Hauptcharakter und ebenso viele exzentrische Nebencharaktere, sowie ein liebevoller Score, der zu jedem Zeitpunkt das Gesehene akzentuiert. Die Dialoge sind einfach nur schräg und treffen exakt meinen Humor.
Allerdings kann ich auch nachvollziehen wenn anderen mit dem Film so gar nichts anfangen können.
Bei manchen hat Napoleon Dynamite wohl sowas wie Kultstatus, was ich allerdings in keinsterweise nachvollziehen kann. Es herrscht permanent eine absolut lahme Atmospähre, es kommen kaum gute Witze, der Protagonist wirkt geistig zurückgeblieben genauso wie einige andere Figuren, der Soundtrack ist absolut grauenhaft und eine auch nur im entferntesten relevante Handlung ist nicht erkennbar.
Sehr schade, ich habe gehofft, dass nachdem dich mein eingereichter Text bei der Lieblingsfilmaktion neugierig gemacht hat, der Film im gleichen Maße begeistert. Alles was du bemängelst, macht den Film aus, der Spoundtrack hätte besser nicht sein können, ich habe mir sogar den OST gekauft, nur ist Napoleon nicht beschränkt, das wird oft missverstanden. Vllt. hast du den Film in der falschen Stimmung oder mit den falschen Leuten gesehen, meine liebe bleibt wohl unerschütterlich :)
Ich glaube nicht dass ich eine schlechte Laune hatte, jedenfalls nicht vor dem Film. Vielleicht gebe ich ihm irgendwann mal noch eine Chance. Aber ich befürchte am Kritikpunkt Soundtrack wird sich nicht viel ändern.
Ein kurzes und wunderbares Porträt eines Slackers, vermischt mit eindrucksvollen Bildern aus der entzückenden Landschaft Idahos. Napoleon Dynamite hab ich vom ersten Moment an ins Herz geschlossen. Kann allerdings nachvollziehn, dass nicht jeder dieses Gefühl mit mir teilt.
Sorry Jungs und Mädels, aber bei dem Streifen sind meine arteriovenösen Gefäßpolster angeschwollen...diese zum nimmer endenden Phlegma erstarrenden Schmerzbilder unsagbar zäh abfließender Momente haben mich wie eine Anakonda in den Schlaf gewürgt...
Danke, Duffy, die hohen Gefallpunkte meiner Cineastenkollegen/-innen haben mich schon verunsichert und ich habe bis zur Hälfte auf die Zähne gebissen. Klar, da blitzen da und hier mal gute Ansätze auf und Mainstream ist der Film überhaupt nicht, aber wie schon erwähnt...
"Napoleon Dynamite" besitzt keine besondere Story, es scheint so als ob der Film nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben von Napoleon (kein Franzose) zeigt, doch darin liegt die Stärke des Films, da er sich so komplett auf Napoleons Welt und seine Mitmenschen konzentriert und gar nicht erst versucht seinen Titelfigur zum Helden hochzusterilisieren, dazu gelingt es dem Film das Nerdtum zu stilisieren ohne es zu verklären oder schöner zu machen als es ist.
"Napoleon Dynamite" ist eine kurzweilige Komödie mit viel ruhiger Tragik, wobei sich die Frage stellen sollte was tragischer ist? Napoleons Leben und die Tatsache dass er sich daran gewöhnt hat.
Du wirst schon noch sehen, eines Tages kickt der Pokolski den FC Köln zur Meisterschaft, findet das Bernsteinzimmer, die Überreste von Jimmy Hoffa und führt die Demokratie in Nordkorea ein.
Das Bernsteinzimmer kann er nicht finden, weil ich ihn nicht in meinen Keller lasse. Und wenn Demokratie bedeutet, dass man auch Prinz Poldi ertragen muss, sollten die Nordkoreaner vielleicht am bewährten System festhalten...
Dat Rita kann das sehen wie sie will. Jupp ist für mich immer Kommissar Josef Schatz aus SK Kölsch und Uwe Fellensiek ist sicher mein Lieblingskölner, vielleicht auch deshalb, weil er aus Osnabrück kommt.
Napoleon Dynamite macht zwar erstaunlich wenig falsch, aber leider auch nicht so wahnsinnig viel richtig. Die Portraitierung all dieser liebevollen Freaks und dem Hauch einer Aussage umwoben von den plastisch klingenden Tönen einer 5 Dollar Hammond-Orgel machen den Film zwar ohne Frage zu etwas Besonderem, doch leider habe ich mich nicht in alle Sphären lachen können, nein im Gegenteil, ich bin sehr ruhig geblieben beim Ansehen. Zwar wird eine nette Atmosphäre geschaffen, so ganz im flippigen 80er/90er Stil und einer Groß-Sammlung an Trotteln, jedoch schien alles wie eine große Aneinanderreihung von netten Belanglosigkeiten zu wirken, bei denen man die ganze Zeit auf die Pointe warten, die dann im Grunde auch durch Napoleons Solo Tanz erfüllt wurde und der Tatsache, dass er irgendwie am Ende, ja er, der nette abgespacete Freak, das Mädchen bekommt, aber wie hätte es auch anders sein sollen?
Zunächst sei gesagt: Auf Deutsch funktioniert der Film nicht!
Dann sei gesagt: Wer den Humor nicht teilt, für den funktioniert der Film nicht!
Die Person, seine Familie, seine Freunde . . . alles ist einfach so "weird", dass allein das Wagnis diesen Film zu drehen schon Applaus verdient.
Dieses Werk bietet Einblick in den völlig verqueren Geist eines Aussenseiters der Highschool-Gesellschaft ohne überhaupt nur einen konventionellen Gag zu liefern. Viel mehr ist die Art der verschiedenen Charaktere sich völlig befremdlich zu benehmen schon Grund genug sich herrlichst zu amüsieren.
Dieser Film ist ,,pretty much my favourite animal. It's a mix between a lion and a tiger. The Liger!"
Muss man einen Film komplett gesehen haben, um ihn zum Hassfilm erklären zu können? Ich denke, wenn körperliche Schmerzen hervorgerufen werden, müssen die ersten 45 Minuten reichen. Länger habe ich's nicht ertragen und selbst die habe ich nicht am Stück geschafft. (Ach ja: Ich habe den Film in der Originalfassung gesehen, es kann also auch nicht an der schlechten deutschen Synchro gelegen haben...)
hab mir auch die erste Hälfte in der original fassung angeschaut und keinen roten Faden erkennen können... hatte das gefühl, dass mir nur ein Haufen Sinnlosigkeit und Banalität gezeigt wird...
Umgehauen hat mich der Film nicht. Die Hauptfigur erinnerte stark an den Klassendepp aus meiner Schulzeit, der schon mit 11 ein ganzes Lexikon gelesen hatte, aber.. das ist ein anderes Thema...
Ich konnte über die Witze schwerlich bis gar nicht lachen und nur weil der arme Kerl bei der Geburt zu wenig Sauerstoff abbekommen hat, hab ich noch lang kein Grinsen auf dem Gesicht.
Entweder hat´s an dem Abend einfach nicht gepasst oder ich versteh den Sinn nicht.
Guck ihn mir wohl noch mal an, wenn er denn dann im TV läuft und ich gerade Zeit habe...
Das Intro war an diesem Film das beste was ich gesehen habe. Die Idee der Aufmachung mit den Tellern und der enthaltenen Vorstellung des Producers etc. war eine amüsante Lösung.
Leider war es auch das einzige was zu gefallen wusste.
Ich weiß ehrlich nicht was man an diesem Film lustig finden soll oder kann. Vielleicht bin ich einer der wenigen Menschen der sich nicht darüber lustig machen kann, wenn jemand anscheinend geistig behindert sich zum Affen macht.
Diesen Film eine Komödie zu nennen ist irgendwie falsch. Bei einer Komödie setzt man nämlich vorraus, dass diese lustig ist und nicht einfach nur Dumm.
Die "Leistung" des Hauptdarstellers, so ein Inzest-Kind zu spielen würde ich dennoch als sehr gekonnt einschätzen.
Diesen Film würde ich keinem Freund und nicht einmal meinem schlimmsten Feind empfehlen.
Napoleon Dynamite - Kritik
US 2004 Laufzeit 95 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 18.05.2006
Kritiken (2) — Film: Napoleon Dynamite
Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenDer Rest dieser wunderbaren Indiekomödie besteht aus kleineren und größeren Gags, die um Napoleon sowie um seine Bekannten und Verwandten herum entstehen. Jared Hess, der Regisseur dieses kleinen Meisterwerks, setzt seine Pointen präzise, wählt jedoch nie den Weg des geringsten Widerstands. Klassische Oneliner oder Zoten, wie man sie nicht nur aus zahllosen Sitcoms, sondern auch aus den meisten neueren Komödien kennt, sucht man vergebens.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenZwar ist Napoleon Dynamite im engeren Sinne kein Liebesfilm, aber ein großartiger Film über Außenseiter an einer amerikanischen Provinz-Highschool, der sich nie auf die verlogene Alles-wird-gut-Mentalität gewöhnlicher Highschoolfilme herablässt und seinen wirklich bemerkenswerten Helden nie der Lächerlichkeit aussetzt, obwohl das wahrlich kein Problem wäre. Ein Muss für alle sozial inkompatiblen Nerds.
4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (77) — Film: Napoleon Dynamite
Kommentar schreibenrelaxingdave 2012/01/15 22:12:10
Kommentar löschenAus dem großen Potenzial der bekloppten Brüder wird leider kaum etwas rausgeholt. Da kann die Adaption des Klassikers "DIe Verwandlung" in Bezug auf ein perfektes Zusammenspiel schräger Charaktere und ein auf diese maßgeschneidertes Drehbuch schon weit mehr überzeugen.
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Vitaminpräparat 2012/01/15 03:16:46
Kommentar löschendumm & grenzdebil - was ok wäre, wenn er wenigstens lustig wäre.
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CoOLik 2012/01/10 13:26:21
Kommentar löschenJA ! Mein ganzes Leben lang habe ich auf einen Film gewartet, bei dem ein Van mit nem Steak abgeworfen wird. Sehr empfehlenswert!
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VisitorQ 2011/12/12 22:14:03
Kommentar löschenAlso wenn man sich auf den Film einlassen kann, dann gibt es kaum etwas lustigeres. Ich habe etwas gebaucht aber nach der ersten Viertelstunde hat er mich vollauf begeistert. Die zweite, dritte und vierhundertachtundvierzigste Sichtung waren dann einfach nur noch super.
My lips hurt real bad!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Dachsman 2011/11/24 11:16:06
Kommentar löschenWas man Jared Hess durchaus zu Gute halten sollte ist, dass er seine Nerds abseits vom heute modischen Nerdchic inszeniert. Das ist faszinierend und am Ende hat man trotzdem emotionale Nähe zu den Figuren aufgebaut. Einige wirklich schöne Momente hat der Film schon zu bieten, leider zieht er sich, gerade am Anfang, wie Kaugummi.
Eine Empfehlung dennoch. Wenn auch eine Verhaltene.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
george.taylor 2011/11/02 13:28:28
Kommentar löschenKonnte mit dem Humor gar nichts anfangen. Das Gute war, er war konsequent. Konsequent doof.
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Antiheld 2011/10/30 18:29:26
Kommentar löschenEwig auf den Film gefreut und dann so enttäuscht worden wie ewig nicht mehr.
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ewigkeit 2011/09/25 07:35:09
Kommentar löschenDrei Anläufe hat's gebraucht, dass ich mir Napoleon Dynamite in Gänze ansehen konnte. Das erste Mal hab ich nach fünf Minuten abgeschaltet, weil ich was anderes erwartet hatte und die Hauptfigur nicht mein Fall war. Das trifft im Übrigen auf fast jeden Charakter hier zu - bis auf Pedro. Beim zweiten Mal hab ich bis zur Mitte durchgehalten - aber was ich bis dahin gesehen hatte, hat meine Geduld schon arg strapaziert. Die Handlung plätschert in etwa so spannend dahin, wie Napoleons anstrengende, sonore Stimme, die nur eine Tonhöhe kennt. Wenn man Figuren schon dümmliche Dauerbehandlungen a la „Das Modell und der Freak” wünscht, spricht das ne deutliche Sprache. Aber glücklicherweise setzt ab der Mitte des Films ein klein wenig Handlung ein - und nach meinem Geschmack steigert sich auch die Musik von vorher erschreckend schmerzhaft bis hin zu richtig genial und einige Szenen haben mich dann doch noch zum Schmunzeln gebracht. Letzten Endes muss man aber schon ne besondere Art von Humor haben, um den Film in seiner Gänze als „gut” zu erachten - mir geht sie definitiv ab.
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hatch 2011/09/23 14:18:43
Kommentar löschenDiesen Film kann man scheinbar entweder lieben oder hassen, und ich gehöre zu denen die ihn lieben!
Ein sehr skurriler Hauptcharakter und ebenso viele exzentrische Nebencharaktere, sowie ein liebevoller Score, der zu jedem Zeitpunkt das Gesehene akzentuiert. Die Dialoge sind einfach nur schräg und treffen exakt meinen Humor.
Allerdings kann ich auch nachvollziehen wenn anderen mit dem Film so gar nichts anfangen können.
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andyewest88 2011/09/06 18:05:54
Kommentar löschenAbsolut belanglos...nicht mein Ding.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Windom Earle 2011/10/06 00:54:06
Antwort löschenwhaaaaaaaaat?
Le Samourai 2011/10/09 05:23:04
Antwort löschenziemlich random
Azazil 2011/08/21 21:54:43
Kommentar löschenBei manchen hat Napoleon Dynamite wohl sowas wie Kultstatus, was ich allerdings in keinsterweise nachvollziehen kann. Es herrscht permanent eine absolut lahme Atmospähre, es kommen kaum gute Witze, der Protagonist wirkt geistig zurückgeblieben genauso wie einige andere Figuren, der Soundtrack ist absolut grauenhaft und eine auch nur im entferntesten relevante Handlung ist nicht erkennbar.
Kommentar gefällt mir 2 Antworten
Hetarene 2011/08/25 10:34:09
Antwort löschenSehr schade, ich habe gehofft, dass nachdem dich mein eingereichter Text bei der Lieblingsfilmaktion neugierig gemacht hat, der Film im gleichen Maße begeistert. Alles was du bemängelst, macht den Film aus, der Spoundtrack hätte besser nicht sein können, ich habe mir sogar den OST gekauft, nur ist Napoleon nicht beschränkt, das wird oft missverstanden. Vllt. hast du den Film in der falschen Stimmung oder mit den falschen Leuten gesehen, meine liebe bleibt wohl unerschütterlich :)
Azazil 2011/08/27 20:37:53
Antwort löschenIch glaube nicht dass ich eine schlechte Laune hatte, jedenfalls nicht vor dem Film. Vielleicht gebe ich ihm irgendwann mal noch eine Chance. Aber ich befürchte am Kritikpunkt Soundtrack wird sich nicht viel ändern.
slangbanger! 2011/07/27 02:47:47
Kommentar löschenEin kurzes und wunderbares Porträt eines Slackers, vermischt mit eindrucksvollen Bildern aus der entzückenden Landschaft Idahos. Napoleon Dynamite hab ich vom ersten Moment an ins Herz geschlossen. Kann allerdings nachvollziehn, dass nicht jeder dieses Gefühl mit mir teilt.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
duffy 2011/07/27 15:45:01
Antwort löschenFreut mich! :)
slangbanger! 2011/07/27 23:42:34
Antwort löschen"I told you, I spend it with my uncle on alaska - hunting wolverines."
:D
Sozionaut 2011/07/03 02:44:57
Kommentar löschenSorry Jungs und Mädels, aber bei dem Streifen sind meine arteriovenösen Gefäßpolster angeschwollen...diese zum nimmer endenden Phlegma erstarrenden Schmerzbilder unsagbar zäh abfließender Momente haben mich wie eine Anakonda in den Schlaf gewürgt...
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
duffy 2011/07/03 10:06:55
Antwort löschenIch kann es verstehen. Finde den selber absolut awesome, aber ich kann es wirklich verstehen.
Sozionaut 2011/07/03 14:09:19
Antwort löschenDanke, Duffy, die hohen Gefallpunkte meiner Cineastenkollegen/-innen haben mich schon verunsichert und ich habe bis zur Hälfte auf die Zähne gebissen. Klar, da blitzen da und hier mal gute Ansätze auf und Mainstream ist der Film überhaupt nicht, aber wie schon erwähnt...
stuforcedyou 2011/07/01 23:43:00
Kommentar löschen"Napoleon Dynamite" besitzt keine besondere Story, es scheint so als ob der Film nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Leben von Napoleon (kein Franzose) zeigt, doch darin liegt die Stärke des Films, da er sich so komplett auf Napoleons Welt und seine Mitmenschen konzentriert und gar nicht erst versucht seinen Titelfigur zum Helden hochzusterilisieren, dazu gelingt es dem Film das Nerdtum zu stilisieren ohne es zu verklären oder schöner zu machen als es ist.
"Napoleon Dynamite" ist eine kurzweilige Komödie mit viel ruhiger Tragik, wobei sich die Frage stellen sollte was tragischer ist? Napoleons Leben und die Tatsache dass er sich daran gewöhnt hat.
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 15 Antworten
doctorgonzo 2011/07/02 09:15:33
Antwort löschenHaha, das mit dem sterilisieren hast Du aber schön aus einem der lustigeren Fußballerinterviews geklaut...
stuforcedyou 2011/07/02 09:21:45
Antwort löschenPsst... muss ja nicht gleich jeder Wissen, dass Andy Möllers gesammelte Werke zu meinem Fundus der Inspiration gehört.
doctorgonzo 2011/07/02 09:25:49
Antwort löschenNeenee, das war ausnahmsweise mal nicht der Heintje Möller, ich glaub das war der lustige Bruno, oder Kohler, aber ich denk eher Bruno...
stuforcedyou 2011/07/02 09:27:47
Antwort löschenIch kenn nur den Möller und Podolski. Den muss ich als Kölner kennen, sonst jagen sie dich mit Fackeln und Mistgabeln durch die Altstadt.
doctorgonzo 2011/07/02 09:30:05
Antwort löschenNa den Podolski muss ja jeder Freund des Bildungsbürgertums auf der Mitte seiner Dartscheibe haben....
stuforcedyou 2011/07/02 09:34:03
Antwort löschenDu wirst schon noch sehen, eines Tages kickt der Pokolski den FC Köln zur Meisterschaft, findet das Bernsteinzimmer, die Überreste von Jimmy Hoffa und führt die Demokratie in Nordkorea ein.
doctorgonzo 2011/07/02 09:36:48
Antwort löschenDas Bernsteinzimmer kann er nicht finden, weil ich ihn nicht in meinen Keller lasse. Und wenn Demokratie bedeutet, dass man auch Prinz Poldi ertragen muss, sollten die Nordkoreaner vielleicht am bewährten System festhalten...
stuforcedyou 2011/07/02 09:40:37
Antwort löschenDa ist was wahre dran, auch wenn Jupp, Hansi und dat Rita das etwas anders sehen.
doctorgonzo 2011/07/02 09:48:44
Antwort löschenDat Rita kann das sehen wie sie will. Jupp ist für mich immer Kommissar Josef Schatz aus SK Kölsch und Uwe Fellensiek ist sicher mein Lieblingskölner, vielleicht auch deshalb, weil er aus Osnabrück kommt.
stuforcedyou 2011/07/02 10:18:46
Antwort löschenSK Kölsch? Sachen gibbet, unglaublich.
doctorgonzo 2011/07/02 10:26:02
Antwort löschenJaja. Ist manchmal nicht zu glauben..
Sheeeeep 2011/07/02 12:13:00
Antwort löschenja es war Labbadia ;)
doctorgonzo 2011/07/02 12:23:11
Antwort löschenStimmt. Kohler war das mit "Ich sag auch ohne Binde meine Meinung!" :-)
Alle 15 Antworten zeigen
Sheeeeep 2011/07/02 12:30:37
Antwort löschenEl Classico :D
Du weißt ja doc: "Mein Problem ist, dass ich immer sehr selbstkritisch bin, auch mir selbst gegenüber."
doctorgonzo 2011/07/02 12:32:46
Antwort löschenBestes Fußballerzitat bleibt für mich der Spruch des legendären George Best!
Philo 2011/05/26 21:52:39
Kommentar löschenIch habe keine Ahnung bei diesem Film, ob ich lachen oder weinen soll.....
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
doctorgonzo 2011/05/27 10:23:02
Antwort löschenWenn Du zwischen den Lachflashs Zeit zum Weinen findest, kannst Du ja auch gern beides tun! :-)
J!GS4W 2011/05/22 22:09:24
Kommentar löschenNapoleon Dynamite macht zwar erstaunlich wenig falsch, aber leider auch nicht so wahnsinnig viel richtig. Die Portraitierung all dieser liebevollen Freaks und dem Hauch einer Aussage umwoben von den plastisch klingenden Tönen einer 5 Dollar Hammond-Orgel machen den Film zwar ohne Frage zu etwas Besonderem, doch leider habe ich mich nicht in alle Sphären lachen können, nein im Gegenteil, ich bin sehr ruhig geblieben beim Ansehen. Zwar wird eine nette Atmosphäre geschaffen, so ganz im flippigen 80er/90er Stil und einer Groß-Sammlung an Trotteln, jedoch schien alles wie eine große Aneinanderreihung von netten Belanglosigkeiten zu wirken, bei denen man die ganze Zeit auf die Pointe warten, die dann im Grunde auch durch Napoleons Solo Tanz erfüllt wurde und der Tatsache, dass er irgendwie am Ende, ja er, der nette abgespacete Freak, das Mädchen bekommt, aber wie hätte es auch anders sein sollen?
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Patrick Fiergolla 2011/05/22 03:16:15
Kommentar löschenZunächst sei gesagt: Auf Deutsch funktioniert der Film nicht!
Dann sei gesagt: Wer den Humor nicht teilt, für den funktioniert der Film nicht!
Die Person, seine Familie, seine Freunde . . . alles ist einfach so "weird", dass allein das Wagnis diesen Film zu drehen schon Applaus verdient.
Dieses Werk bietet Einblick in den völlig verqueren Geist eines Aussenseiters der Highschool-Gesellschaft ohne überhaupt nur einen konventionellen Gag zu liefern. Viel mehr ist die Art der verschiedenen Charaktere sich völlig befremdlich zu benehmen schon Grund genug sich herrlichst zu amüsieren.
Dieser Film ist ,,pretty much my favourite animal. It's a mix between a lion and a tiger. The Liger!"
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
AndreasG 2011/04/14 13:13:09
Kommentar löschenMuss man einen Film komplett gesehen haben, um ihn zum Hassfilm erklären zu können? Ich denke, wenn körperliche Schmerzen hervorgerufen werden, müssen die ersten 45 Minuten reichen. Länger habe ich's nicht ertragen und selbst die habe ich nicht am Stück geschafft. (Ach ja: Ich habe den Film in der Originalfassung gesehen, es kann also auch nicht an der schlechten deutschen Synchro gelegen haben...)
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
doctorgonzo 2011/04/14 14:26:43
Antwort löschenIm Sinne der Fairness sollte man das schon getan haben.
djmullah 2011/05/15 22:15:16
Antwort löschenhab mir auch die erste Hälfte in der original fassung angeschaut und keinen roten Faden erkennen können... hatte das gefühl, dass mir nur ein Haufen Sinnlosigkeit und Banalität gezeigt wird...
freakualizer 2011/04/04 16:00:29
Kommentar löschenUmgehauen hat mich der Film nicht. Die Hauptfigur erinnerte stark an den Klassendepp aus meiner Schulzeit, der schon mit 11 ein ganzes Lexikon gelesen hatte, aber.. das ist ein anderes Thema...
Ich konnte über die Witze schwerlich bis gar nicht lachen und nur weil der arme Kerl bei der Geburt zu wenig Sauerstoff abbekommen hat, hab ich noch lang kein Grinsen auf dem Gesicht.
Entweder hat´s an dem Abend einfach nicht gepasst oder ich versteh den Sinn nicht.
Guck ihn mir wohl noch mal an, wenn er denn dann im TV läuft und ich gerade Zeit habe...
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
nils-luetkefent 2011/03/25 21:36:24
Kommentar löschenDas Intro war an diesem Film das beste was ich gesehen habe. Die Idee der Aufmachung mit den Tellern und der enthaltenen Vorstellung des Producers etc. war eine amüsante Lösung.
Leider war es auch das einzige was zu gefallen wusste.
Ich weiß ehrlich nicht was man an diesem Film lustig finden soll oder kann. Vielleicht bin ich einer der wenigen Menschen der sich nicht darüber lustig machen kann, wenn jemand anscheinend geistig behindert sich zum Affen macht.
Diesen Film eine Komödie zu nennen ist irgendwie falsch. Bei einer Komödie setzt man nämlich vorraus, dass diese lustig ist und nicht einfach nur Dumm.
Die "Leistung" des Hauptdarstellers, so ein Inzest-Kind zu spielen würde ich dennoch als sehr gekonnt einschätzen.
Diesen Film würde ich keinem Freund und nicht einmal meinem schlimmsten Feind empfehlen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
goddess.pain 2012/01/18 23:54:11
Antwort löschenGeil. Dein Kommentar ist so witzig wie der Film. :D
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