New Rose Hotel

New Rose Hotel (1998), US
Laufzeit 92 Minuten, FSK 16, Thriller, Science Fiction-Film

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- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.7 Community
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von Abel Ferrara, mit Asia Argento und Annabella Sciorra

Zwei Headhunter sollen mit Hilfe einer Edelprostituierten einen genialen japanischen Wissenschaftler zum Firmenwechsel “überreden”. Zu spät merken sie, dass sie selbst instrumentalisiert wurden, um dazu beizutragen, die Führungsspitze eines Konkurrenzunternehmens auszulöschen. Ein Film von faszinierender Doppelbödigkeit, der in seiner angedeuteten Science-Fiction-Atmosphäre und mit kaum zu überblickenden Rollenspielen in einer fragmentarischen Erzählweise das Ende individueller Freiheit beschwört.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: New Rose Hotel

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7.0Sehenswert

Harte Gemüter und femmes fatales, Liebe und Verrat, Verbrechen und die Melancholie einer mißglückten Befreiung - nicht nur auf den ersten Blick spricht NEW ROSE HOTEL, der fast ausschließlich in dunklen Räumen und des Nachts spielt, die Sprache des Film-Noir. Doch noch mehr als ein Film-Existentialist ist der aus dem italo-katholischen New York des Martin Scorsese stammende Regisseur Ferrara ein Undergroundkünstler, dessen Kompromisslosigkeit man dem Film jede Minute anmerkt.

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Kommentare (2) — Film: New Rose Hotel

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karma-karman

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Bewertung3.5Schwach

Ich habe mich hinterher gefragt, wie so zwei tolle Schauspieler wie Willem Defoe und Christopher Walken in so einem absurden Film mitspielen konnten... Eins ist also sicher: An den Darstellern liegt es nicht, dass der Film schlecht ist. Auch die Story um Industriespionage in einer von Konzernen behherschten Zukunft ist nicht übel. Aber die Handlung zieht sich viel zu schleppend dahin und verursacht somit unnötige Längen. Diese wären nicht so schlimm, wäre der Film nicht mit kalten, sterilen Bildern und hauptsächlich in eng wirkenden Innenräumen gedreht worden.

Zudem ist die eigentliche Story ziemlich abrubt zu Ende, wobei der Film selbst noch eine Weile weitergeht und den Zuschauer mit verstörenden, verwirrenden Rückblenden konfrontiert. Und die erwähnte futuristische Gesellschaft, die durchaus einen Hauch Dystopie verspürt, kommt leider viel zu kurz und versprüht so kaum Atmosphäre. Die Story selbst könnte also genauso gut in den 70ern spielen, es würde kaum einen Unteschied machen. Und so gleicht die Handlung insbesondere wegen den übermäßigen Innenszenen einem Theaterstück ohne Charme, das sich viel zu sehr auf die Darsteller verlässt. Aber auch Defoe und Walken können die minimalistische Story und das träge Drehbuch nicht retten.

Einige sagen, der Film wäre ein Kunstwerk, andere wiederum behaupten er hätte den Charme einer langweiligen Soap. Ich würde ihn vielleicht irgendwo in der Mitte ansiedeln. Mit Tendenz zur Langeweile. Denn auch Kunst ist nicht immer spannend...

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loogee

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So ging uns das auch mal - besser könnte ich es nicht formulieren… schade drum!


Mr. Pink

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Bewertung4.5Uninteressant

Die erste Hälfte des Films war noch ganz gut. Der zweite Teil, der aus Rückblenden bestand, hat sich mir nicht so ganz erschlossen.

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