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Niagara
Niagara (1953), US Laufzeit 89 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kinostart 09.10.1953
6.5
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von Henry Hathaway, mit Marilyn Monroe und Joseph Cotten
Der dramatische Hintergrund der tosenden Niagara-Fälle ist nichts gegen die wilde Kraft von Rose, die ihre beiden schärfsten Waffen – ein erotischer Körper und ein mörderischer Charakter – für ihre eigenen Zwecke benutzt. Der Mordplan an ihrem Ehemann ist raffiniert genug eingefädelt: Mit erotischem Feuer und eiskalter Perfidie bringt Rose ihr Opfer an den Rand des nackten Wahnsinns, während der geheime Liebhaber im Schatten auf seine Chance wartet.
Cast & Crew
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Kritiken (2) — Film: Niagara
Uwe Mies: Westdeutsche Allgemeine Zei...
Kommentar löschenEin feiner Thriller im stilistischen Kielwasser Alfred Hitchcocks.
Mit Noir-Kino oder der Schwazen Serie, wie das früher hieß, hat "Niagara" allerdings nichts zu tun.
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Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenLeider nicht viel mehr als der ins farbliche Gegenteil verkehrte Noir als illuminierter Traum in satt sprießendem, zwischen pechschwarz und betäubend grell umher schwankendem Technicolor zweier Naturschönheiten mit sehenswerten Kurven: Marilyn Monroe in eng und üppig, die Niagara-Fälle in tosend und erhaben, beide tödlich erotisch. Sowohl die Glockenspielmusik als auch zahlreiche Kamerapositionen verfestigen sich zu einem Gesamtbild expressionistischer Hitchcock-Prägung. Der Mord an Rose Loomis (Monroe) wird aus der Vogelperspektive heraus gefilmt, während kein einziger Laut zu hören ist, die Getötete kurzerhand gleichwohl ins Bild sanft hinüber gelegt wird. Damit wird dem langsam aushauchenden Leben eine Filmszene von beachtlichem Verständnis formaler Handfertigkeit gewidmet. Das war's dann aber. Vielmehr ist da – wie bereits gesagt – nicht. Außer Mr. Kettering als schallend lachender Knäckebrot-Chef (Don Wilson) bewegen sich platt gezeichnete Figuren in einer spannungsarmen Symbiose aus unfreiwillig amüsanter Küchenpsychologie (Kriegsheimkehrer = gestört), männlicher Doofheit und melodramatisch ermüdenden Ehezwistigkeiten (Frau küsst anderen Mann, betrügt eigenen Mann, um ihn mit Hilfe des anderen Mannes schließlich zu töten; dieser kann den anderen Mann dennoch überlisten) zum zufallsüberladenen Finale: Mörder zufällig am Fluss, wo er zufällig die entscheidende Frau zufällig auf dem einzig verfügbaren Boot trifft, während später dann der Treibstoff umso zufälliger ausgeht, sie somit in letzter Konsequenz zufällig auf die Wasserfälle zufällig dem drohenden Tod entgegen treiben. Sehr seicht – und verwässert – schippert "Niagara" demnach den Fällen zu, ohne Substanzielles dem Wasser beizumischen. Unbefriedigend. Unspektakulär. Uninteressant. Irgendwie schon.
18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
filmschauer Tue, 18 Oct 2011 18:12:47 -0000
Antwort löschenZustimmung, war letzten Endes auch davon enttäuscht, obwohl die Prämisse zu Beginn nicht schlecht war.
Alle 3 Antworten zeigen
JimiHendrix Tue, 18 Oct 2011 18:25:23 -0000
Antwort löschen"...Marilyn Monroe in eng und üppig,.." mehr braucht es nicht zum glücklich sein´;)
JimiHendrix Tue, 18 Oct 2011 18:26:00 -0000
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Kommentare (9) — Film: Niagara
RoosterCogburn Tue, 13 Nov 2012 18:26:15 -0000
Kommentar löschenAuch wenn die Handlung unglaubwürdig erscheint und mit Klischees vollgestopft ist - Marilyn stellt als selbstsüchtige, gerissene, sinnliche Femme fatale selbst das Naturschauspiel in den Schatten. Sie spielt eine Ehefrau die plant, ihren Mann von ihrem Liebhaber während einer Besichtigung der Niagara-Fälle ermorden zu lassen. Henry Hathaway's film noir ist eine tolle Mischung aus Ehedrama und Psychothriller. So böse und abgründig war MM nie wieder.
Der Streifen ist besser als der eine oder andere Durchschnittsfilm mit ihr, gehört aber nicht zu den besten Filmen mit ihr.
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Mr. Pink Mon, 13 Aug 2012 15:06:49 -0000
Kommentar löschenSchon interessant anzusehen, wie hier zwei Naturgewalten, zum einen die mächtigen Niagarafälle, zum anderen die nicht weniger ansehnliche Mademoiselle Monroe, aufeinander treffen. Marilyn, hier gegen den Strich nicht als Blondchen, sondern als kalte Femme fatale besetzt, spielt hervorragend, davon abgesehen konnte mich "Niagara" aber nicht vollständig überzeugen. Der Film erinnert in seiner Machart an den guten alten Hitch (besonders "Vertigo" kommt in den Sinn) ohne jedoch dessen Genialität zu erreichen. Denn auch schöne Schauplätze können nicht verhindern, dass die Spannung irgendwann abhandenkommt und der Film, wenn auch solide inszeniert, insgesamt ein bisschen träge wirkt.
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natedb Sun, 12 Aug 2012 22:22:10 -0000
Kommentar löschen(Spoilergefahr)
Mannomann! Die Marilyn, das war schon eine... Auch wenn ich persönlich sie nicht für die größte Schauspielerin halte, füllt sie den Film allein mit ihrer atemberaubenden Präsenz aus!
Selten habe ich eine so leidenschaftliche Kussszene gesehen, wie die zwischen Marilyn und ihrem Liebhaber unter den Niagara-Fällen! Dieser Liebhaber und Marilyn selbst wollen ihren cholerischen Ehemann beseitigen, doch der Plan geht schief und ein junges Paar, welches eigentlich ganz friedlich die Flitterwochen an den Niagara-Fällen verbringen wollte, wird in das auf den gescheiterten Mordversuch folgende Chaos verwickelt.
Allein aufgrund der tollen 50er-Atmosphäre ist der Film schon sehenswert, dazu noch vor toller Naturkulisse gedreht und trotz kleiner Drehbuchschwächen für die damaligen Verhältnisse packend in Szene gesetzt.
Insgesamt ein spannender Thriller, der zwar nicht an Hitchcock-Maßstäbe heranreicht, sich aber besonders aufgrund der in ihm agierenden Leinwandgöttin auszeichnet!
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Einar Mon, 16 Jul 2012 06:11:02 -0000
Kommentar löschenHat mich leider nicht so begeistern können, wie ich es erhofft hatte. Ein paar schöne Landschaftsaufnahmen sind da. Aber sonst recht wenig... Reicht bei mir noch zu einem gerade so akzeptablem Ergebnis.
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Teezy123 Wed, 28 Dec 2011 18:04:38 -0000
Kommentar löschenNiagara, ein zeitloser Klassiker mit einer Monroe die einem wirklich den Atem verschlägt.
Nie war sie schöner ♥
Schausielerisch spielt sie dieses Mal den blonden Vamp und nicht das blonde Dummchen.. aber sie meistert die Rolle mit Bravour.
Niagara bringt einfach so viel Spaß und er definiert das Wort "Vamp" mehr als deutlich.
Danke Marilyn, we miss you
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spanky Tue, 21 Jun 2011 10:36:12 -0000
Kommentar löschenZwei Naturgewalten treffen aufeinander: die Niagarafälle und Marilyn Monroe bilden eine gleichermaßen imposante Kulisse für diesen spannenden Thriller nach alter Schule. Neben der Art-Deco Architektur und Marilyns Wackelarsch gibt es jede Menge hübsch gestylter 50er-Jahre Design-Details zu entdecken. Ein Suspense-Traum in Technicolor!
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Filmkenner77 Wed, 13 Oct 2010 17:19:05 -0000
Kommentar löschenGuter Thriller-Klassiker vor imposanter Kulisse mit Marilyn Monroe in einer eher ungewohnten Rolle als Femme fatale.
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Pinky Wed, 09 Jan 2008 14:17:56 -0000
Kommentar löschenNiagara (DVD) - mit Sicherheit einer der besten, aber am wenigsten gewürdigten Filme mit Marilyn Monroe.
Der Film wurde 1952/53 an original Schauplätzen gedreht. Mit Joseph Cotten, Jean Peters und Max Showalter hat Marilyn Monroe einige Hochkaräter ihrer Zeit um sich versammelt, was diesen Film zu einem wirklichen Klassiker macht. Alles in allem wirklich nicht nur für Fans zu empfehlen. Tolle Bilder, geschickte Handlund und eine erstklassige Darstellung aller Schauspieler, die besser nicht hätten ausgewählt werden können, machen diesen Film so einzigartig. Bei der Bildqualität darf man nicht zuviel erwarten, da der Film ja mittlerweile schon über 50 Jahre alt ist, aber dafür hat wohl jeder Verständnis. Mein Rat: Zuschlagen!!! Ihr werdet es nicht bereuen und der Film wird sicher schon bald zu euren liebsten zählen!
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Andy78 Sun, 19 Jun 2011 12:19:24 -0000
Antwort löschenMarilyn Monroe ist hier ebenso bezaubernd wie die wunderschöne Kulisse der Niagarafälle, aber nachdem ich den Streifen gestern Nacht noch einmal nostalgisch konsumiert habe, muss ich sagen die Handlung war insbesondere... SPOILER Anfang: nach dem Tod von Rose schon etwas beknackt, insbesondere der männliche Teil des Flitterwochenpärchens wirkte auf mich eher unfreiwillig komisch und nervend...Deshalb konnte ich mich nicht mehr zur 9 Punkte-Vergabe durchringen...Die Szenen mit Rose hätten allerdings alle 10 Punkte verdient...;)
Als M.M. die Lamellenjalousie vor dem tobenden Wasserfall herunterlässt und nur noch ihre dunkle Silhouette sichtbar bleibt...wunderschön...Seufz...;)
keepon Sun, 09 Dec 2007 16:45:57 -0000
Kommentar löschenMarilyn Monroes bester Film
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