Nirgendwo in Afrika
Nirgendwo in Afrika (1999), DE Laufzeit 140 Minuten, FSK 6, Drama, Kinostart 27.12.2001
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6 Kommentare
Keine
von Caroline Link, mit Juliane Köhler und Merab Ninidze
Die jüdische Familie Redlich emigriert 1938 nach Kenia, wo der Anwalt Walter Redlich (Merab Ninidze) als Verwalter auf einer Farm arbeitet. Während Ehefrau Jettel (Juliane Köhler), Tochter aus gutbürgerlichem Hause, sich nur schwer an das neue Leben gewöhnt, blüht ihre einst schüchterne Tochter Regina (Lea Kurka / Karoline Eckertz) förmlich auf. Sie lernt die Sprache und Gebräuche und findet im einheimischen Koch Owuor (Sidede Onyulo) einen guten Freund. Doch der Verlust von Heimat und Verwandten und die Sprachlosigkeit darüber bedroht die Ehe von Jettel und Walter, und sie finden nur ganz langsam wieder zueinander. Als der Krieg endlich zu Ende ist, wird Walter eine Anstellung als Richter in Frankfurt angeboten. Aber nach all den Jahren, in denen sie das Leben in Kenia schätzen gelernt haben, ist es fraglich, ob Jettel und Regina ihn zurück nach Deutschland begleiten…
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Cast & Crew
- Genre
- Ehedrama, Drama
- Zeit
- 1940er Jahre, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Kenia
- Handlung
- Auswanderer, Ehekrise, Ehepaar, Einzelkind, Emigration, Farm, Jude, Nationalsozialismus, Roman, Verhaftung, Verlust der Familie
- Stimmung
- Berührend, Ernst
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Kritiken (2) — Film: Nirgendwo in Afrika
Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt Sascha Westphal: epd-Film, Die Welt
Kommentar löschenNur fehlt Caroline Link während des ganzen Films der kindliche Blick. Sie sieht Afrika eben nicht mit den Augen eines kleinen Mädchens und später einer sehr weltoffenen Jugendlichen, sondern mit denen einer Filmemacherin, die den Spuren Hollywoods folgt. Auch das Epische ist nur ein Zitat.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenDie Regisseurin versteht es, mit Hilfe der geschmeidig fließenden Kamera Gernot Rolls, mit Überblendungen, mit knappen, präzisen Bildern, ihre Zuschauer schnell ins Geschehen hineinzuziehen. Dabei ist Links Kino zwar wie bisher emotional, aber doch kühler, zurückgenommener geworden. "Spröder" findet die Regisseurin selbst ihren Film, erwachsener und "weniger lieblich" den Blick. [...] Es gehört zu den angenehmsten Erfahrungen beim Ansehen von NIRGENDWO IN AFRIKA, dass hier wirklich intensives Kino gelungen ist und kein verkapptes Fernsehen.
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Kommentare (4) — Film: Nirgendwo in Afrika
Pardus Sat, 18 Aug 2012 20:37:20 -0000
Kommentar löschenguter deutscher film. mir hat nur der fokus auf entweder eine der hauptpersonen oder die familie als ganzes gefehlt. während man in der ersten hälfte denkt, dass um regine, ihre kindheit und ihre entwicklung geht, kommen immer mehr tendenzen des vaters und auch der mutter zum tragen, die erkennen lassen wie sie mit der situation umgehen. es wird aber schwer klar, ob die entwicklung der beiden einzeln ooder als paar gemeint ist. an sich, wie gesagt ein guter film, aber ein bißchen zu sehr kudeelmuddel im darstellerbereich. entweder war sich die regisseurin ebfenfalls nicht sicher was bzw. wie sie berichten möchte, oder die message kommt einfach nicht an. zumindest bei mir.
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biney Sun, 21 Sep 2008 16:57:11 -0000
Kommentar löschenNirgendwo in Afrika war meine erste DVD. Eine gute Wahl.
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annaberlin Wed, 30 Apr 2008 15:29:21 -0000
Kommentar löschenEin Klassiker, aber kitschig und realitätsverzerrend. Weiße Frau in Afrika, die Gutes tun will. Sehr kolonialistischer Blick... Aber auch wenn man sich dessen bewusst ist, kann man ihn trotzdem genießen.
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Mr.Floppy Wed, 15 Aug 2007 21:58:11 -0000
Kommentar löschenAufwühlend. Wobei ich noch nicht verstanden habe, was an diesem Film aufwühlt. Die Schauspieler spielen etwas zu hölzern
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