No Country for Old Men - Kritik

US 2007 Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Drama, Western, Kinostart 28.02.2008

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Kritiken (30) — Film: No Country for Old Men

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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9.5Herausragend

[...] No Country for Old Men, das brachiale Meisterwerk der Coen Brüder, ist ein schonungsloser Blick auf die Zustände im Amerika der achtziger Jahre. Dabei präsentiert sich dieses Werk als rohes, bildgewaltiges Epos von der ewigen Geschichte des Jägers und des Gejagten. Auf einen spröden, trockenen Humor braucht man selbst hier nicht zu verzichten, doch geht es schon im wahrsten Sinne des Wortes ans Eingemachte.

Jedoch wird hier Gewalt weder zum Selbstzweck gezeigt noch über die Maßen zelebriert, doch trotzdem, obwohl oftmals nicht einmal visualisiert, gehört No Country for Old Men zu den brutalsten Filmen, weil das Gefühl der Schonungslosigkeit, der Unentrinnbarkeit perfekt eingefangen wird. Generell schafft es der Film, der auf dem erfolgreichen Buch des Pulitzer-Preisträgers Cormac McCarthy basiert, die Stimmung der literarischen Vorlage fast eins zu eins zu übernehmen, obwohl selbstverständlich Abstriche in der dramaturgischen Gestaltung gemacht werden mussten. [...]

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Oceanic6: CinemaForever

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10.0Herausragend

Llewelyn Moss: If I don't come back, tell mother I love her.
Carla Jean Moss: Your mother's dead, Llewelyn.
Llewelyn Moss: Well then I'll tell her myself.

Stell dir vor, du spazierst durch eine staubtrockene Wüste irgendwo im Niemandsland von Texas und du stößt zufällig auf eine Horde toter Mexikaner. Das Resultat einer misslungenen Drogenübergabe oder was mag wohl der Grund sein? Und schließlich stolperst du über einen Koffer gefüllt mit zwei Millionen Dollar. Würdest du ihn einfach dort liegen lassen oder ein Risiko eingehen und ihn mit nach Hause nehmen? Diesen und anderen Fragen gehen die Coen-Brüder in ihrem düsteren Neo-Western-Thriller-Meisterwerk 'No Country For Old Men' auf die Spur.

Basierend auf dem Roman von Pulitzer-Preisträger Cormac McCarthy ("The Road"), erzählt der Film über Schicksale. Er schafft ein Abbild der Dunkelheit und Einsamkeit des amerikanischen Westens. Ein unbewohnbarer, rauer und dreckiger Landstrich ist Texas in den Augen der Coen-Brothers. Aus dieser Idee schufen sie einen knallharten Thriller, an vorderster Front mit dem brillanten Javier Bardem als Killer Chigurh und Josh Brolin in der Rolle seines Lebens, der um sein Überleben rennen muss. Und dann hätten wir da Tommy Lee Jones, den ich ja sonst so gar nicht leiden kann, der hier die beste Leistung seiner Karriere bietet.

Was aber zeichnet 'No Country For Old Men', abgesehen von seinem herausragenden Cast, aus?

Es ist ein weiterer Charakter. Kein Schauspieler! Sondern die tödliche Stille und die damit einmalige Atmosphäre, welche durch den meisterlichen Sound und die hervorragende Kameraarbeit von Roger Deakins aufgebaut wird. Zwischenzeitig zeigen die Coens dann, wofür sie berühmt berüchtigt sind. Realismus, schwarzen Humor und einige meiner Lieblingsdialoge. Eine sowohl emotionale, als auch spannungsgeladene Achterbahnfahrt durch die Kargheit Texas'. Unvorhersehbar, bis zum Rand gefüllt mit Wendepunkten und einem Ende, welches einige moralische Fragen an das Publikum stellt. 'No Country For Old Men' regt zum Nachdenken an, ist dabei ultra-spannend, verlangt dem Zuschauer aber auch einiges ab. Für mich ist der Film vielleicht sogar der beste Coen, schwer zu sagen, bei den vielen Meisterwerken, welche die Gebrüder in ihrer bisherigen Karriere gedreht haben.

Fazit: Der klar herausragende Film des Jahres 2007! Eine im Grunde genommen simple Story entwickelt sich zur meiner Meinung nach besten Katz- und Mausjagd der Kinogeschichte. Das beeindruckende an diesem Film ist die Art und Weise, wie Spannung nur durch die Geräusche der Natur, den geringen, aber zum richtigen Zeitpunkt brutalen Einsatz von "Action", die klasse Naturaufnahmen und vor allem durch die einzigartigen, fantastisch gespielten Charaktere erzeugt wird. Das ist Kino allerhöchster Güte, welches man heute nur noch sehr selten zu sehen bekommt. Oder wie Roger Ebert schrieb: 'No Country For Old Men' ist ein "Wunder".

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Andy Dufresne

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Alles unterstrichen...außer Lee Jones.der ist ein Guter,viel besser als du sagst..egal ob im Tal von Elah oder als Debütant in The Three Burials of Melquiades Estrada.


der cineast

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Schau ich mir vielleicht heute an. Nach True Grit, meinem Lieblingskameramann Roger Deakins und deinem Kommentar habe ich Lust darauf.


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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10.0Herausragend

“No Country For Old Men” muss man gesehen haben. Selten war ein Film so intensiv wie dieses Werk der Coen-Brüder. Auf DVD oder Blu-ray ist der Film zudem ein Pflichttitel für jede Filmsammlung.

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JackoXL: Die Drei Muscheln

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9.5Herausragend

Ohne jeden Zweifel gehören die Coen Brüder zu den außergewöhnlichsten und besten Filmemachern der letzten Jahrzehnte. Ihr damaliger Debütfilm "Blood Simple" war bis heute ihr düsterster, mit "No Country for Old Men" kehren sie zu ihren Anfängen zurück. Vieles erinnert an dieses Meisterwerk. Der vollkommen zurecht mit vier der wichtigsten Oscars ausgezeichnete Film ist staubtrocken, lakonisch und sehr blutig. Ruhig, aber genau dadurch so enorm stimmungsvoll wird eine Geschichte erzählt, die an sich nicht wirklich neu ist. Durch Zufall findet jemand schmutziges Geld und schaufelt sich dadurch sein eigenes Grab, hat man so oder so ähnlich schon öfter gesehen. Das Skript bezieht seine Stärke durch die Umsetzung der altbekannten Story. Es enthält (im Verhältnis zu den meisten Coen Filme) relativ wenige und nicht all zu lange Dialoge, die dann aber hervorragend geschrieben sind und die grandiose Bildersprache perfekt unterstützen. Auf Musik wird komplett verzichtet, ungewöhnlich, aber das macht den Film noch atmosphärischer. Klingt merkwürdig, trifft aber den Punkt.

Absolut beeindruckend ist Javier Bardem. Viel Text musste der nicht lernen, wenn er aber dann mal den Mund aufmacht ist das mindestens so bedrohlich wie sein beängstigendes Auftreten. Sein Dialog mit dem alten Mann in der Tankstelle ist grandios.
Der wohl gespenstischste Killer, den ich in einem Film jemals gesehen habe.
Empfehle auf jeden Fall, ihn sich zumindest beim ersten Mal allein anzuschauen. Wird man abgelenkt, kann man ganz schnell aus der Stimmung gerissen werden.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

Oceanic6

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Juhuu, denn das sehe ich genauso, schön geschrieben! Und soll ich was sagen: am 13.1. kommt True Grit, hab den Trailer gestern im Kino gesehen und war hin und weg, der wird bombastisch, ist momentan auch so der Film auf den ich mich am meisten freue. :)


JackoXL

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Nicht nur du, so was von Pflicht.


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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10.0Herausragend

Auf dem ersten Blick ist "No Country For Old Men" einer von diversen Wüsten- Thrillern, die mit staubiger Optik die Geschichte von Jäger und Gejagtem erzählt. Doch der vierfach Oscarprämierte Film der legendären Coen Brüder ist wesentlich mehr, nämlich ein geschickte und für die Coens eher ungewöhnlich schnörkellose Demontage von Genreelementen, denn immer wieder, wenn man als Zuschauer das glaubt vorgesetzt zu bekommen, was man aus alter Gewohntheit kennt, dreht der Film sich und statt der Befriedigung der Gewohnheit kommt etwas völlig neues zum Vorschein - genial. Man könnte noch so viel über dieses lakonische Werk des Brüder sagen, dass die Darsteller, allen voran Javier Bardem, großartig sind, das Kameramann Roger Deakins gewohnt meisterhafte Bilder eingefangen hat usw., aber "No Country For Old Men" sollte man am besten schweigend genießend und ihn ganz langsam sacken lassen, deshalb nur noch ein Satz zu diesem modernen Klassiker: Fans der Coen Brüder müssen diesen Film eh sehen, Zuschauer die nicht gerne von Geschichten vor dem Kopf gestoßen werden möchten und beim ansehen eines Filmes am liebsten den selbigen abschalten, sollten um diesen harten, pessimistischen und meisterhaften Film einen großen Bogen machen.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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8.0Ausgezeichnet

Zum Glück hat „No Country For Old Men“ vier Oscars gewonnen, einschließlich den für den besten Film 2007, denn dadurch setzt man sich mit dem Film auseinander, und die Gefahr für den Ottonormal-Kinogänger, ihn aufgrund oberflächlicher Betrachtung als zäh bis langweilig abzutun, sinkt. Er ist nicht zäh und langweilig, wenn man nur die eigenen, typischen Kinoerwartungen einfach mal abstellt und sich von der staubig-finsteren Atmosphäre einhüllen lässt. [...]

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Nayelivolando

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und wieso zur hölle "supercheker" :D


supercheker

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haha, unkreativ


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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10.0Herausragend

Die Coens betreten mit «No Country for Old Men» vertrautes Terrain. Schon in «Fargo», «Miller’s Crossing» oder auch dem Erstlingswerk «Blood Simple.» drehte sich alles um tödliche Verbrechen. Das Blut fliesst in «No Country for Old Men» aber noch ergiebiger. Und trotzdem ist es weniger die Brutalität, die nachdenklich stimmt, als viel mehr das Verhalten der Figuren.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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5.5Geht so

Der Film wurde von allen Seiten so sehr überbewertet, dass sich die Mehrheit dieser Meinung verschrieben hat. In der Realität ist er allerdings nichts anderes als ein langweiles Drama, das sich zieht wie Kaugummi und nicht überzeugen kann.

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Venetus

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Und dennoch 5.5 Punkte? Viel zu viel meiner Meinung nach. Und nun hat der auch noch Oscars gewonnen. Naja.. die Dinger sind halt keine Referenz.


alex.blech

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Stimme the traveler zu. Jeder hat einen anderen Filmgeschmack und dieser Film ist absolut genial. Jeden Oscar verdient er.


Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

Nach den genialen Filmen “Oh Brother, Where Are Thou” oder “The Big Lebowsky” war ich schon gespannt, wie der neue Film der Coen Brüder ist. Bin soeben aus dem Kino raus und weiß noch nicht zu 100%, wie ich den Film einordnen soll, es ist definitiv ein Film, der auf einen wirken muss.

Gute Schauspieler bietet der Film genug, jedem nimmt man seine Rolle ab. Besonders im Gedächtnis bleiben einem natürlich der alternde, arbeitsmüde Sherrif Ed Tom Bell (Tommy Lee Jones) und besonders der Auftragskiller und Star des Films, Anton Chigurh (Javier Bardem). Bardem spielt seinen emotionslosen Killer mit der Günther-Netzer-Gedächtnisfrisur so kalt und unberechenbar, das sich künftig Schauspieler in ähnlichen Rollen schwer tun werden, diese Leistung zu überbieten.

Was bietet der Film? Action - vorhanden, wenn auch wohldosiert. Erwähnenswert die Jagd Llewelyns durch den Fluss, bei der ihm ein Hund auf den Fersen ist. Spannung? Auch das, wo auch immer der Killer auftaucht, wird es Tote geben - wenn auch manchmal die Münze den Opfern glücklich gesinnt ist. Humor - dezent. Es gibt lustige Stellen, den Film als Komödie darzustellen ist allerdings sehr weit hergeholt. Ratlosigkeit? Oh ja. Das Ende lässt den Zuschauer bewusst mit vielen Fragen zurück, einen wirklichen Showdown gibt es nicht, und wenn, so liegt er einige Szenen VOR dem Abspann.

Ein guter Film, keine Frage. Man langweilt sich zu keinem Zeitpunkt - dies ist nicht bei allen Filmen mit 122 min Laufzeit der Fall. Grandiose Bilder, gute Schauspieler und eine zu weiten Teilen nachvollziehbare Handlung machen “No Country For Old Men” auf jeden Fall empfehlenswert, wenn auch einige Fragen offen bleiben. Diese will ich aber jetzt nicht ansprechen, erst mal ne Nacht drüber schlafen…

http://xander81.wordpress.com/2008/03/23/kritik-no-country-for-old-men/

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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7.0Sehenswert

Wir hören einem mehr oder weniger leidenschaftslosen Monolog des in die Jahre gekommenen Ed Toms (Tommy Lee Jones) zu, der von seinem Leben als Cop berichtet. Nicht gerade ein Traumjob, stellt sich heraus. Wir werden Zeuge einiger wirkmächtiger, in Cinemascope ausgefüllter Bilder Roger Deakins'. Bilder von einer staubtrockenen Wüstenlandschaft. Einsam und verlassen, so unwirklich wie bedrohlich ist es, dieses Niemandsland in Texas. Es vergehen einzelne Sekunden, bis man einzelnen Menschen in dieser Einöde begegnet. Davon ist einer ein geheimnisvoller Killer, der nach seinen eigenen Prinzipien vorgeht. Nach seiner eigenen Philosophie. Bewaffnet mit einem Bolzenschussgerät, macht er sich auf die Jagd nach potenziellen Opfern und arbeitet dabei so präzise und tödlich. Seine Suche nach einem Mann, der einen Geldkoffer mit sich gehen ließ, entpuppt sich als eine der spannendsten und inszenatorisch eindrucksvollsten Verfolgungen der letzten (Kino-)Jahre.

Das sind sie also, die ersten Bilder des Werks "No Country for Old Men" der Gebrüder Coen. Und sie spiegeln etwas vortrefflich wider. Vorbei sind die Zeiten, in denen sich die Coens mit belanglosem Kasperkino wie "Ein (un)möglicher Härtefall" und dem Remake "Ladykillers" herumgeschlagen haben. Allzu seicht war ihr Ausflug in die Komödiensparte. Jetzt sind sie zurück. Und wie. Mit einem Country-Western-Action-Thriller. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Pulitzerpreisträger Cormac McCarthy, erzählen die Regie-Brüder eine Geschichte über Drogen, Geld, Schicksal und schräge Existenzen, die aber wohl schon längst begriffen haben, dass sie scheitern werden. Sie erzählen über den klassischen Traum vom großen Geld, von Veränderungen.

Wie man jegliche Moralansichten verlieren kann, darüber erzählen sie ebenfalls, und schließlich entwerfen sie mit "No Country for Old Men" zudem eine Studie, eine Studie über Gewalt und über Abgründe der menschlichen Seele, der menschlichen Natur. Eine Geschichte, die bei den Academy Awards als bester Film des Jahres geehrt wurde – mit sensationellen vier Oscars in vier wichtigen Kategorien (Bester Film, Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Regie und Bester Nebendarsteller – Javier Bardem). Es scheint tatsächlich so, als ob die Brüder zu alter Stärke zurückgefunden haben. Mit einem fulminanten Comeback, das viele nicht für möglich gehalten hätten, kann sich ihr Neuzeit-Western nichtsdestotrotz zu den besten Kinofilmen des Jahres 2007 zählen. Doch der Reihe nach.

"No Country for Old Men" ist vor allem ein Film, der alle typischen Merkmale der Coens bündelt. Der Film beherbergt die wichtigsten Elemente früherer Produktionen und mixt ihn zu einer stimmigen Essenz zusammen; sozusagen ein Stelldichein mit den unverkennbarsten Schulterklopfern aus dem Coen'schen Universum. Die auffallendste Gemeinsamkeit dürfte er dabei wohl mit "Fargo" haben, nur dass hier an die Stelle des kalten, verschneiten Minnesotas eine weitere amerikanische Provinz, nämlich das heiße texanische Hinterland, getreten ist. Irgendjemand will wieder einmal irgendetwas, genauer gesagt Geld, mit allen verfügbaren Mittel in ebendieser Einöde wiederhaben. Selbst Mord und Totschlag können ihn dabei nicht abhalten. Des Weiteren haben sich Joel und Ethan Coen diesmal von einer tendenziell verschwachtelten Geschichte mit ungezählten Handlungssträngen zusehends entfernt. "No Country for Old Men" ist vielmehr stringent erzählt mit Hilfe eines hochgradig ökonomischen Erzählsystems. Bedienen tun die Brüder sich dabei von ikonischen Western-Referenzen, altbewährten narrativen Kniffen, ja ostentativ ausgestellten Kino-Klischees und spezifischen Krimi-Zutaten.

Das hilft aber nicht darüber hinweg, dass "No Country for Old Men" letztendlich mehr Fragen aufwirft als Antworten zu liefern. In dem Bezug sind es vor allem die Schlüsselstellen (Chigurh im Haus von Moss' Frau), die zwar subtil angedeutet werden, den Ausgang der Szenen aber dem Verstand des Zuschauers obliegen. Nur mit Blicken unter den Charakteren werden die besagten Szenen zusammengefasst. Für reichlich Gesprächsstoff wird wohl auch das Ende des Films sorgen. Ein äußerst seltsames, weil abruptes und mitten nach einem Monolog Ed Toms endender Schluss, den man direkt aus der literarischen Vorlage übernommen hat. Funktionieren tut diese Art von Epilog dramaturgisch auf alle Fälle, nur ist "No Country for Old Men" gen Antifinale spürbar schwächer. Dafür sorgt in erster Linie der viel zu früh angesetzte, dadurch irritierende Twist, sodass der Film langsam, ohne wirkliche Spannung und großartigen, zunehmend überflüssigeren Szenen, ausklingt und den Zuschauer quasi unsanft aus der Handlung wirft.

Dass "No Country for Old Men" aber nicht per se ein Film einer raffinierten Handlung, logischer Erklärungen oder fein gesponnener Handlungsfäden ist, dürften allen Coen-Fans klar sein. Dass er eher von seinen Protagonisten, der Atmosphäre, seiner Stimmung und seinen Dialogen lebt, ebenfalls. Und dann ist da noch die allseits bekannte Detailverliebtheit, die die Coens in ihrer erzählerisch gefestigten Zeit-Raum-Parallelwelt an den Tag legen. Jedes Versteck, jeder Hinweis, jedes noch so kleine, aber präzise Detail ist genauestens überlegt und vortrefflich in die Handlung integriert. Seien es Schleifspuren nach einem animalischen Kampf, Blutspuren, Papier oder Dialoge: Alle diese Dinge werden von den Brüdern bravourös und wohlüberlegt ins Bild gerückt – sogar mit einem nicht zu übersehenden ironischen Augenzwinkern.

Genau das wirkt gerade in der Darstellung der Gewalt wider Erwarten nach. "No Country for Old Men" erzählt über Gewalt und über Veränderung, die sich in ungeschönten Blutbädern andeutet. Trotzdem bringen es die Coens fertig, dem Zuschauer dabei stets ein kleines Schmunzeln aufgrund ihres unnachahmlichen zweideutigen Humors, der so trocken wie die Wüste selbst daherkommt, abzugewinnen. Wenn beispielsweise unser sogenannter Titelheld Moss (Josh Brolin) bei einer Verfolgung in einer aberwitzigen Sequenz hoffnungsvoll ins Wasser springt, ihn aber trotzdem ein schwimmender Hund auf den Fersen ist, so ist das der unverkennbar pechschwarze Humor der Gebrüder, die einige Gräueltaten teils arg ins Absurde, ins Groteske kippen, nur um den Zuschauer beim nächsten eruptiven Gewaltakt abermals gehörig zu erschrecken. Ja, man muss ihn mögen, den Coen'schen Humor. Die Gewalt im Allgemeinen, sie explodiert wie eine Bombe in diesem Film, keiner kann ihr entkommen, sie ist allgegenwärtig, dreckig, makaber und hässlich. In antithetischer Verbindung mit der wunderschönen Landschaft sind das nahezu apokalyptische Ausmaße. Es ist klar, die Coens machen in "No Country for Old Men" keine Gefangenen. Kompromisslos, aber effektiv zelebrieren sie einen Weg, der von Vernichtung gesäumt ist, bei denen keine strahlenden Helden das Schlachtfeld verlassen werden.

"No Country for Old Men" ist aber nicht nur eine ungewöhnlich harte Hatz, er ist auch ein handwerklich von offenherziger Könnerschaft geprägtes Katz- und Mausspiel. Roger Deakins, mit dem die Coens bereits einige gemeinsame Filme gemacht haben, hüllt das Werk in majestätisch-melancholische und bedrückende Bilder. Zusammen mit Roderick Jaynes' (ein Synonym der Coens) akzentuiert getimtem Schnitt ergeben sich als Folge dessen hypnotische Montagen, die zum Beispiel in den zwei Motelszenen hauptsächlich für eines sorgen: meisterlich inszenierte Gänsehaut- und Suspense-Momente. Überhaupt ist die gesamte Tonkulisse allenfalls spärlich und karg. Auf einen Score verzichten die Coens gänzlich, was bleibt, ist lediglich eine ungewöhnliche Ton-Schnitt-Abmischung, die ihre volle Wirkung durch die kaum fehlende Musik (nur im Abspann kann man Carter Burwells Partitur beiwohnen) aber vollends entfalten kann, und die manchmal den Zuschauer überaus zusammenzucken lässt. Auch die stillen Passagen, in denen so gut wie nichts passiert, zerbersten geradezu vor latenter Spannung und werden dem Eindruck der ruhigen, aber totbringenden, von den Regie-Brüdern raffiniert ausgewählten Landschaft mehr als nur gerecht, die im scharfen Kontrast zu dem steht, was in ihr wirklich geschieht.

Von der Figurenkonstellation her, die einmal mehr an "Fargo" erinnert, ist einer zugleich Herzstück und der nicht zu übersehende Star des Films: Javier Bardem, der für seine Rolle des Anton Chigurh völlig zurecht den Oscar entgegen nehmen durfte. Dieser Chigurh ist schon ein eigenartiger Typ von einem Profikiller. Eine herrlich schräge Persönlichkeit, die für die Coens geradezu prädestiniert ist, und die perfekt in ihre eigene kleine Welt passt. Obwohl die Brüder in "No Country for Old Men" fast gänzlich auf klassische Identifikationsfiguren verzichten, sie also auf keine wirklichen Archetypen zurückgreifen, mit denen man mitfiebert und daher auch nicht den emotionalen Draht zu jenen gar nicht mal so grundverschiedenen Charakteren findet, ist dieser ambivalente Anton Chigurh in gelegentlichen Abständen sogar der mit am menschlichsten Protagonist.

Auf der anderen Seite ist er aber auch ein dämonischer, beinah geistesgestörter, mit unglaublicher Wucht zuschlagender Soziopath, der vergebens nach irgendwelchen Regeln lebt, der eiskalt und sehr genau mordet nach seinem eigenen Gesetz. Der seine verursachte Blutspur zu genießen scheint und mit skurrilen Waffen alles abknallt, was ihn vor die Flinte kommt, um sein Ziel zu erreichen. Zu alledem entscheidet dieser wortkarge und mit kaltem Blick ausgestattete Anrachist aus einer einzigen Laune heraus, entscheidet über das Schicksal seiner Opfer mittels Münzwurf – so wie im denkwürdigen "Tankstellen-Dialog" –, die dadurch wenigstens eine halbe Chance haben, dem Tode zu entkommen; wenn überhaupt. Da ist es nur konsequent, dass er gegen Schluss selbst zum Opfer dieses zufälligen Schicksals wird. So einem bizarren Individuum möchte man auf keinen Fall im wirklichen Leben begegnen, gerade weil vor allem Bardems einnehmende Interpretation des mystischen Killers zwar bestimmte Wesenszüge einer Karikatur annimmt, sie aber niemals lächerlich oder aufgrund der gewöhnungsbedürftigen Frisur zu cool und glatt rüberbringt. Zusammenfassend ist er also ein amoralisch und sadistisch zugleich agierender Bösewicht, der einem noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Nummer zwei in der vergnüglichen Figurenzusammenstellung, die einer unabsehbaren Dreiecksbeziehung unter den wichtigsten Protagonisten ähnelt, wäre Josh Brolin alias Llewelyn Moss, der wohl einer Identifikationsfigur am ähnlichsten sieht. Wie einst der Autoverkäufer William H. Macy in "Fargo" sieht auch Moss seine große Chance in Form des Koffers mit dem großen Geld, um seine Finanzen entsprechend zu optimieren – und das mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln. Fast schon bemitleiden kann man diesen Charakter. Halb blind, kaum noch auf den Füßen sicher stehend, rennt er mit fortlaufender Zeit immer mehr in sein Verderben. Ein Charakter, der durch Brolins elektrisierende Ausstrahlung und physische Präsenz funktioniert.

Um das Figurentriumvirat schließlich abzurunden, wäre noch Tommy Lee Jones als abgehalfterter, längst in die Jahre gekommener Sheriff Ed Tom Bell. In seiner Charakteristik ist er der heimliche, aber unübersehbar stille Held des Films, der zu wichtigen Geschehnissen immer zu spät zu kommen scheint, und der die darauffolgenden, beinah obskuren Situationen stets mit einer sorgenvollen und von Gestikulation so gut wie gänzlich befreiten Miene trocken kommentiert. Bell ist alles in allem müde von seinem Amt, zermürbt und abgeschlagen. Er ist es, der für das philosophische Gedankengut der Coens die Rechnung trägt. Und doch ist dieser Ed Tom Bell der uninteressanteste, weil eintönigste und "langweiligste" aller Charaktere, was aber nicht durch Jones' durchdringenden Blick hinwegtäuschen soll.

Mit ihrem Ausflug ins raue und grimmige Texas haben die Coens mit "No Country for Old Men" nach Cormac McCarthy wieder ein filigranes und vor allem auch der Ernsthaftigkeit verschriebenes, doppelbödiges Gesamtkunstwerk aus dem Boden gestampft. Ein durchweg fantastisch schwüler, minimalistischer und zugleich eindringlicher, sich von einigen Konventionen entfernender Neo-Western, der durch zynisch-elegische Bilder, lakonischen Wortwitz sowie einem Antagonisten für das Kultbuch böser Männer veredelt wird. Großes, kompromissloses Kino, das garantiert nicht nur für alte Männer geeignet ist.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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10.0Lieblingsfilm

“No Country For Old Men” ist es also, der beste Film des Jahres 2008. Mit 4 Oscars wurde der Thriller in diesem Jahr ausgezeichnet. Dabei konnte er sich gegen das im Vorfeld schon als neues “Citizen Kane” verschriene “There Will Be Blood” in allen wichtigen Kategorien durchsetzen. Neben der wichtigsten Kategorie als “Bester Film” gewannen die Coen-Brüder jeweils einen Oscar für ihre Regie-Arbeit und ihr adaptiertes Drehbuch. Außerdem wurde Javier Bardem für seine Vorstellung als knallharter Killer Anton Chigurh ausgezeichnet.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.0Herausragend

Ich habe viel gelacht. Was ich überhaupt nicht erwartet hatte. Und „No Country for Old Men“ ist dabei kein komischer Film. Als ich aus dem Kino heraus kam, wusste ich nicht, was ich von diesem Film halten sollte. Das wurde erst – Stück für Stück - in den folgenden Tagen klar. Die Coen-Brüder bedienen eine ganze Menge Kino-Klischees und sie frustrieren sehr viele Erwartungen der Zuschauer. Es verhält sich mit diesem Film im Grunde genauso wie mit Maceo Parkers Saxophon-Spiel: Es kommt auf die Töne an, die er weglässt. Zwei Schlüsselszenen finden in dieser Geschichte statt, nur sind sie nicht zu sehen. Beide werden nur durch Blicke zusammengefasst. Der Blick auf den Tatort oder der Blick auf die Schuhsohle.

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.5Ausgezeichnet

Jedes Detail ist bis ins Kleinste ausgeklügelt, jedes Versteck, jeder Hinweis, jedes Wort genau abgewogen und präzise ins Bild gerückt. Die sonst mit Humor gesegneten Coen-Brothers ("Fargo", 1996) haben ein bedrückendes Meisterstück abgeliefert, das seine volle Wirkung erst Tage nach dem Kinogang entfaltet. "No Country for Old Men" ist nicht einfach nur brutal wie Quentin Tarantinos jüngere Filme, sondern eine Studie über Abgründe der menschlichen Natur, über Waffenfetischismus und den Verlust jeglicher Prinzipien.

Kaltblütiges Morden als Teil des amerikanischen Erbguts: Dieser Film bringt den Albtraum einer auf Gewalt gegründeten Nation auf den Punkt.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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9.0Herausragend

Wer große Erklärungen erwartet oder fein zuende gesponnene Handlungsstränge, wird enttäuscht sein. Das ist auch einer der wenigen Kritikpunkte - gegen Ende hin zerfasert die Story zusehends und löst sich fast auf, Protagonisten sterben unvermittelt, der anfangs sehr gradlinige Erzählfluss verliert sich im Nichts . Genau das ist zwar Kalkül, macht es aber nicht wirklich besser. Aber die Story ist hier auch nicht der Mittelpunkt - No Country for Old Men lebt von der Stimmung, den Figuren, der Atmosphäre, grandios in Szene gesetzt. Großes Kino.

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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9.0Herausragend

Es ist also nicht eigentlich die Handlung, die NO COUNTRY FOR OLD MEN so besonders macht. Es sind vielmehr seine Effektivität und Kompromisslosigkeit, seine Unbeirrtheit auf dem Weg der totalen Vernichtung. Es ist die dichte, tatsächlich beklemmende Atmosphäre, die in diesem Film herrscht. Die atemberaubende Schönheit der Landschaft, die in so scharfem Kontrast steht zu dem, was in ihr geschieht.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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8.0Ausgezeichnet

Der Film ist karg. In jeder Beziehung. Die Coens nehmen sich aus ihren bisherigen Produktionen die besten Elemente und köcheln den Sud auf sehr kleiner Flamme bis zu seiner Essenz herunter. Die größten Gemeinsamkeiten hat er mit "Fargo". Anstatt der Kälte flirrt die Hitze im tiefsten Texas und entfaltet in drückenden, weiten Bildern seine typische Coen-Story. Irgendjemand will mal wieder etwas mit allen Mitteln wiederhaben. Diesmal führt allerdings kein Teppich oder eine entführte Ehefrau durch eine verhalten verwinkelte Story, sondern ein Koffer, für dessen Inhalt seine Interessenten über Leichen gehen.
In irritierend unprätentiöser Optik gibt's also ein Stelldichein mit den beliebtesten Stilmitteln aus dem Coen-Kosmos. Josh Brolin spielt Llewelyn Moss, der wie seinerzeit der Autoverkäufer William H. Macy seine große Chance gekommen sieht und mit allen Mitteln versucht seine Finanzen zu optimieren. Anton Chigurh macht ihm dabei das Leben schwer und jagt ihn durch den gesamten Film. Ausgerüstet mit Bolzenschussgerät, Schalldämpfer auf der Pumpgun und Scheitel-Frisur wirkt sein Auftreten unwesentlich bizarrer als das restliche Ganoventum aus dem Coen-Inventar, sei es der "Helldriver" aus "Arizona Junior" oder ein maulfauler, axtschwingender "Gaear Grimsrud".
"No Country For Old Men" ist natürlich ein Klasse-Film! Endlich mal wieder etwas Hartes von Brüdern, mit viel Geknarze in der Geräuschkulisse und im Dialog. Der seine Atmosphäre über die großartige Besetzung transportiert, anstatt ausgeklügelter Bilderwelten, aber die Oscars haben auch hier den Beigeschmack eines "The Departed". Den Coens gönnt man natürlich so einen Preis, auch wenn ihr neustes Werk in keinster Weise aus dem Rahmen ihren bisherigen Schaffens fällt. In dem mir persönlich die titelgebenden alten Männer etwas kurz kommen, und der sich zu sehr in der Groteske einiger blutiger Situationen und der Figur des Anton Chigurh gefällt. In dem Moment, wo es eigentlich losging, wirft der Film mich unsanft raus. Was bleibt ist der grimmige Neo-Western, der den Coens in der Sammlung noch gefehlt hat und der seine Fans treu bei der Stange halten wird.

22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

.„No country for old men“ ist ein gelungener Film mit einigen Referenzen an das Western-Genre, indem sich die im Vorigen thematisierten Aspekte zu einem rundem Ganzen verbinden. Nichts desto trotz bietet der neueste Film der Gebrüder Coen auch Anlass zur Kritik. Handwerklich perfekt, bleibt er jedoch, zumindest habe ich das so empfunden, emotional ziemlich leer, da keiner der Charaktere wirklich zur Identifikationsfigur taugt.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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9.5Herausragend

„No Country For Old Men“ vereint all die vertrauten Elemente, die Filme, wie „Fargo“ und „Miller’s Crossing“ zeitlos machen: schräge Figuren, die amerikanische Provinz und kleine Ganoven, die vom großen Geld träumen. Gleiches Geschick wie bei der Auswahl der Vorlage von Cormac McCarthy bewiesen die Coens auch wieder bei der Besetzung: Javier Bardem ist Furcht einflößend oscarverdächtig, Josh Brolin der einsame Held und Tommy Lee Jones hat den lakonischen Schlussmonolog in dieser Verneigung vor den Klassikern des Western und Gangsterfilms.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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8.0Ausgezeichnet

Den Regie-Oscar gabs für das große Finale von dem der Zuschauer ausgeschlossen war. :)

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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9.5Herausragend

No Country for Old Men vereint ein mehr als außergewöhnliches Schauspiel-Ensemble. Allen voran Josh Brolin und Javier Bardem liefern unter der Regie der Coens die vielleicht stärksten Leistungen ihrer bisherigen Karriere ab. Brolin, der zuletzt in Ridley Scotts American Gangster den Bad Cop gab, übernahm den Part des fast schon bemitleidenswerten Anti-Helden, der halb sehend, halb blind in sein Verderben rennt. Brolins Präsenz und Ausstrahlung erinnert desöfteren an Nick Nolte, dessen Spezialität bekanntlich auch in der Darstellung gebrochener Existenzen lag.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.0Ausgezeichnet

Der Film ist ein wuchtiges Zitat auf den Westernmythos und das amerikanische Krimigenre - ein staubtrockener und blutiger Thriller mit Motiven, die von altertümlichen Bibelauslegungen bis zu den mörderischen Realitäten des Hier und Jetzt reichen. Nach dem sie ein paar kapitale Flops abgeliefert haben, laufen die Coen-Brüder wieder zur Hochform auf. An die präzisen und kompromisslosen Werke "Miller's Crossing" und "Fargo" fühlt man sich erinnert bei dieser rastlosen Menschenhatz im amerikanischen Südwesten, die die typisch lakonische Handschrift der Coens trägt...

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.0Ausgezeichnet

Besser kalkulieren kann man nicht. Den deutschen Kinostart auf jene Woche zu terminieren, in der man nach weiser Vorausschau bei den "Oscars" zugelangt hat, ist aus Marketingsicht des Verleihs ein Bravourstück; wenn auch ein nahe liegendes. Die Coen-Brüder feiern mit "No Country For Old Men" und obendrein die Rückkehr zur gelobten Ernsthaftigkeit dank eines aller Folklore entsagenden Definitionsentwurfs des Neo-Westerns.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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10.0Herausragend

Dieser Film ist eine Sensation. NO COUNTRY FOR OLD MEN ist nicht nur das interessanteste Comeback des Jahres, und der beste Film der Coen-Brüder seit FARGO, in mancher Hinsicht ihr bester Film überhaupt, es ist eines der Kino-Meisterwerke unseres Jahrzehnts, ein ungemein tiefsinniger Film, der grundsätzliche existentielle Fragen mit filmischer Meisterschaft verknüpft.

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Evie: www.inderzange.de

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8.5Ausgezeichnet

Ich muss sagen, das ich es mir mit der Bewertung echt schwer gemacht habe, denn einerseits ist der Film echt super gemacht, gradiose Bilder, überragende Schauspieler und schon fast philosophische Dialoge bzw. Erzählungen. Aber auf der anderen Seite ist die Story nicht wirklich innovativ, ähnliches gab es schon zwar nicht besser aber auch nicht schlechter und das Ende war sehr unzufriedenstellend.
Sehen und selber ein Urteil bilden.(was gar nicht so leicht ist :), wie bei allen Coen-Brüder-Filmen)

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Chuchaqui: Critic.de

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8.0Ausgezeichnet

Und doch ein Meisterwerk. Der diesjährige Oscar-Sieger ist absolut perfektes Kino, wie man es besser nicht machen kann. Jeder Schnitt, jede Einstellung sitzt, als könnte sie nicht anders sein und trotzdem wirkt das alles keinesfalls zu glatt oder zu konstruiert. Vielmehr schaffen die Coens eine beeindruckende Intensität, nicht zuletzt durch den Verzicht auf Filmmusik. Und natürlich tragen vor allem die Schauspieler zu dieser Intensität bei. Bardem spielt seinen Killer an der Grenze zur Karikatur, und doch lachen wir nie über ihn, sondern erzittern vor seiner Kälte. Tommy Lee Jones, der stille Held des Films, der immer zu spät kommt und mit seiner tief sorgenvollen Mine das nicht mehr fassbare Geschehen kommentiert. Zwischendurch herrlich absurde Szenen, wie man sie von den Coens gewohnt ist, nur dass sie das Unbehagen in diesem Fall nur noch verstärken, anstatt für Entspannung zu sorgen. Vielleicht wäre "There Will Be Blood" ob seines epischen Charakters der konsequentere Oscar-Sieger gewesen, verdient haben die Coens mit diesem Film aber jeden Preis der Welt. Ganz großes Kino.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Ein Meisterwerk? Nein. Ein guter Film als Meditation über Schicksal und freien Willen? Ganz sicher. Und doch kein Film der wirklich Spaß macht, sondern eher anstrengt, den man gucken wollen muß. Vieles gibt es an ihm zu entdecken, großartige schauspielerische Leistungen von Javier Bardem zum Gastauftritt von Woody Harrelson. Phantastische elegische Bilder die in weiten Teilen ohne Musik auskommen. Eine Story so karg und trocken wie die Landschaft in der sie spielt. Ein Film den man sehen sollte, aber ganz sicher nichts für einen unterhaltsamen Kinoabend. Die humorlosere staubige Variante von Fargo. Und ein Killer der aussieht wie Bata Illic.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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7.0Sehenswert

Wie so oft entwerfen die Coen-Brüder in "No Country for Old Men" eine mit Noir- und Neo-Westernmotiven versetzte Welt, in der Vergangenheit und Gegenwart aufeinander treffen. Es ist ein Film über Gewalt und über Amerika, über Schicksal und die Absurdität des Seins. Brillant in Szene gesetzt, schaffen es die Brüder im Mittelteil schweißtreibende Spannung zu kreieren, nicht zuletzt durch den Einsatz einer wohl temperierten Tonkulisse. Leider melden sich die Regisseure nach zwei Dritteln selbst zu Wort und zerlegen den Handlungsorientierten Film Stück für Stück durch elliptische Interventionen und ein eher postmodernes, denn intelligentes Philosophieren über Genre- und Kinokonventionen. Der Film ist letztlich bewundernswert, aber seelenlos und unmenschlich, weil er nur Genrekonstrukte nach links und rechts verschiebt, seinen Kinoradius aber nie übersteigt. Die Coens bleiben letztlich Filmfreaks ohne Botschaft – und "No Country for Old Men" eine ansehnliche Spielerei.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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9.0Herausragend

Wie das Land, so der Film: Knochentrocken, schnörkellos und in majestätisch schöne (Landschafts)bilder gekleidet, erzählen die Coen-Brüder eine tragische Geschichte als Abgesang auf das Land der Cowboys, in dem das romantisch-verklärte Faustrecht der Prärie längst der schießwütigen Brutalität des globalen Drogengeschäfts gewichen ist. Ihre drei Protagonisten stemmen sich dieser Entwicklung zwar noch entgegen, doch ist ihnen die Sinnlosigkeit ihres Tuns bereits bewusst. Dabei verleiht ihnen genau dieses Wissen, ihrem Schicksal nicht entgehen zu können, es aber trotzdem versuchen zu müssen, eine Melancholie der Müdigkeit, die sich in der Stimmung des Films aufs angenehmste wieder findet. Mit dieser Romanverfilmung liefern die Coens nach Ausritten ins seicht-gefällige Komödienfach ihre beste Arbeit seit „Fargo“ ab. Ein bemerkenswert gelungener Country & Western-Thriller und designierter Oscar-Abräumer, der garantiert nicht (nur) was für alte Männer ist!

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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & ...

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9.5Herausragend

Von den hervorragenden Schauspielern über die meisterlich inszenierte Spannung bis hin zu den rauen, poetischen Westernbildern des einzigartigen Kameramanns Roger Deakins (der zuletzt auch „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“ veredelte) und der Musik des langjährigen Coen-Mitstreiters Carter Burwell ist „No Country For Old Men“ ein motivreiches, kraftvolles und im besten Sinne uramerikanisches Meisterwerk von beeindruckender Perfektion.

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alviesinger: bummelkino

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8.0Ausgezeichnet

Coens Back On Track: Ohne Megastargetümmel gelingt den Brüdern ein stilistisch aufs Minimalste reduzierter Blutbad-Thriller in bester "Blood Simple"-Manier. Spröde, kompromisslos - man wandelt auf Peckinpahs Spuren.

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Kommentare (377) — Film: No Country for Old Men


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manuel.peters.357

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Bewertung2.5Ärgerlich

Totaaaaaaal überbewertet und tooooootaaaaaale Langeweile gepresst in 2 Stunden Spielzeit... Ich kann und will einfach nicht verstehen was an diesem Film so toll sein soll. Das ein Film strange ist, ist definitiv kein Argument für einen guten Film... Definitiv nicht... Bin sowas enttäuscht von diesem Film...

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manuel.luger.3

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr eigenartig dieser Film. Ruhig und gemächlich plätschert NCFOM dahin, Der Film versucht Spannung zu erzeugen, aber es gibt trotzdem einige Längen, wird aber auch nicht langweilig, Ich weiß nicht so ganz was ich von dem Film halten soll, keine Filmmusik und ein Ende das ich beim ersten mal sichten nicht so wirklich verstanden habe, aber mit Sicherheit kein schlechter Film... vorläufige 7,5 Punkte...

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snyky

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Bewertung7.0Sehenswert

Nicht so meine Art von Filmen, aber nicht schlecht, ich kann verstehen warum viele diesen Film mögen. Der Flm hat eine tolle Atmosphäre, tolle Landschaftsbilder, da bekommt man direkt Lust in die Natur zu wandern. Ich finde die Grundstory ist eigentlich relativ dünn. Was der Mann mit der Günternetzer Friesur und den komischen Namen eigentlich wollte habe ich nicht ganz verstanden, auch konnte ich der Geschichte an manchen Ausschnitten nicht ganz folgen. Schauspielerich macht der Film sein Ding gut. Und optisch sieht der Film einfach geil aus, aber ich fand ihn auch oftmals eher öde, die Dialoge und einige Szenen sind auch sehr wie soll ich sagen "autentisch", ist nicht schlecht der Film. Aber bestimmt keinFIlm für jedermann

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Decimus

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Bewertung6.5Ganz gut

Coole Filmmusik ... die hätte ich auch komponieren können! (Es gibt einfach keine) :)
Aber nein, mal ehrlich, der Fim ist gut. Nicht ganz mein Geschmack, aber echt nicht schlecht.

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lasse98

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Den Mann mit der Günther Netzer Frisur, Javier Bardem ist einfach grandios, werde ich so schnell nicht wieder vergessen. Die scharfsinnigen Dialoge und die tollen Kameraeinstellungen machen den Film zu einem absoluten Muss.
Die ruhig inszenierten Schießszenen verstehen es den Charakter des Killers wirkungsvoll in Szene zu setzen.
Schlussendlich lassen unsdie Coen Brüder mit einer Gewissen Leere zurück und wir brüten über die Botschaft des Films.
Geht es darum, dass einer allein den Lauf den Lauf der Dinge nicht ändern kann und im Prinzip alles sinnlos ist? Oder dass den Guten nur Schlechtes wiederfährt, während die Bösen Glück haben. Das sind zwei Optionen, die schon relativ nahe bei A Serious Man liegen. Oder sollen wir uns die Botschaft selber ausdenken und die Regisseure lachen sich einen darüber ab wie wir verzweifelt nach einer Botschaft suchen.
Was meint ihr?

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JonnyvsSherlock

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Unglaublich spannender, ruhig-brachialer Western Noir Thriller mit tiefgründigen Charakteren, einer interessanten Geschichte, grandiosen Darstellern und vor allem mit dem perfekten Javier Bardem. Eine der besten Filmfiguren (inklusive Darstellung) überhaupt. Ein verdienter Oscar für Bardem!

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Ioosh698

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Bewertung9.5Herausragend

"No Country for Old Men" war der erste Film der Coen Brüder den ich sah. Ich muss auch sagen, dass ich recht hohe Erwartungen an den Film hatte, wurde er mir dich von vielen meiner Freunde wärmstens empfohlen. Und ich kann zum Glück sagen: Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht!
NCFOM ist ein Filmerlebniss der besonderen Art, ein Film mit seinem ganz eigenen Stil. Düster, Atmosphärisch, spannend, blutig, brutal, mitreißend, ruhig und trotzdem so rasant in seiner Erzählweise. Der Film hat mit seiner Art genau meinen Geschmack getroffen, ich kann jedoch auch ein bisschen nachvollziehen, wenn manche Leute dem Film nicht so viel abgewinnen können.
Eine der größten Stärken des Filmes sind die super ausgearbeiteten Charaktere. Einfach super! Aber auch Schauspielerisch ist das hier ganz großes Kino. Tommy Lee Jones zeigt mal wieder das er eine verdammt coole Socke ist, genauso wie Josh Brolin. Allein diese beiden machen den Film mehr als sehenswert. Aber was Javier Bardem hier abliefert, ist faszinierend und erschreckend gut zugleich! Er spielt diesen Psychopathischen Killer mit so viel Leidenschaft und Herzblut, dass ich jede Sekunde genossen habe ihm zuzusehen! Ein absolut gerechtfertigter Oscargewinn. Bardem hat such mit dieser Darstellung in die Liste meiner persönlichen Lieblings Filmbösewichte gespielt, neben Heath Ledger als Joker und Anthony Hopkins als Hannibal Lecter.
Fazit: "No Country for Old Men" hat mich vollends begeistert, von Anfang an gepackt, regelrecht aufgesaugt und erst am Ende wieder losgelassen. Über die ein oder andere Länge kann man getrost hinwegsehen, denn das was die Coen's hier geschaffen haben, ist nichts weiter als GROßES KINO! Top!

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Ioosh698

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Ja, der Film hat seinen ganz eigenen Charme;) Zwischendurch war es wirklich mal etwas zäh, Insgesamt betrachtet fällt es für mich aber nicht weiter ins Gewicht:) Bardem spielt unglaublich krass! Für Tommy Lee Jones hätte ich mir insgesamt noch ein bisschen mehr Spielraum gewünscht... Aber naja, trotzdem ein toller Streifen:)!


Filmegucker84

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Seit dem Film bin ich ein Fan von Javier Bardem. Da soll mir nich mal einer sagen, dass sich nur Jonny Depp für Rollen verändern kann.


Johnny66

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Bewertung1.0Ärgerlich

also ich kann mit dem film gar nix anfangen...
zach und kein bisschen spannend...

hat sich für mich ein bisschen wie ein schlechter horrorfilm angefühlt dei dem einen die darsteller mit ihrer art so auf die nerven gehn das man sich wünscht sie würden endlich den löffel abgeben..

der film hat kein ende und es bleiben viele sachen offen... komplett nervig

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Johnny66

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bitte klär mich auf wenn du mir wiedersprechen musst :)


Filmegucker84

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Ich find den Film einfach nur schön. Seit dem bin ich ein Fan von Javier Bardem und den Coen Jungs.


Thomas Hetzel

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Bewertung5.5Geht so

Na sowas, da dachte ich die Coen-Brüder haben endlich mal einen tollen Film hinbekommen, und dann kommt da wieder sowas mittelmäßiges bei raus.
Schon "Fargo" hat mich total enttäuscht und das einzig gute an "Burn after Reading" war Brad Pitt. Trotzdem dachte ich, gebe ich "No Country for Old Men" mal ne Chance, immerhin war die nervige Frances McDermond(oder wie sie nochmal heißt) nicht dabei.
Aber leider wieder ein Fehlschlag. Eins muss man den Coen-Brüder lassen, sie schaffen es eine interessante Story mit guten Schauspielern, total zu versauen. Ich meine was bitte war der Sinn dieses Films? Was sollte dieses dumme Ende? Und warum in aller Welt bekam der Film dafür den Oscar?
Okay, heutzutage kriegt jeder Scheiß den Oscar, aber doch kommt ab und zu mal was gutes bei raus.
Hier war das leider nicht der Fall. Sicherlich war "No Country for Old Men" kein totales Desaster, einige spannende Szenen hatte der Film schon und auch die Schauspieler waren klasse, aber ansonsten hatte der Film wie schon in "Fargo" sein Potential total verschenkt. Statt eines spannenden Thrillers bekommt man nur unspektakuläre Momente ohne jeden Einfallsreichtum mit nicht endenwollenden, überlangen Dialogen.
Sorry, aber jetzt hat sich mein Verdacht eindeutig bestätigt: Ich kann mit den Coen-Brüdern-Filmen einfach nichts anfangen. Von nun an mach ich lieber um jeden Coen-Brüder-Film einen großen Bogen.

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Don Cerebro

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Weil NCFOM ein Meisterwerk und Kaya Yanar nicht lustig ist.


Thomas Hetzel

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Naja, ich fand NCFOM ziemlich schwach und über Kaya Yanar kann ich lachen.


UpsideDown

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Bewertung9.0Herausragend

Meisterhaft spannender Western - Thriller !

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Yowan

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Bewertung7.5Sehenswert

ACHTUNG ! SPOILER-Alarm!

Ein weiterer großartiger Film, des besten aktiven Regisseur-Duos (meiner Meinung nach). Langsame Erzählweise, lange Einstellungen und dennoch (oder gerade deswegen) vor allem in den stilleren Momenten unsäglich spannend, z.B. wenn Bardem vor der Türe steht, man jeden Moment erwartet, dass er eintritt und den Protagonisten erschießt, man den Schatten seiner Füße durch den Spalt unter der Türe sehen kann und dann... das Licht ausgeht.
Der Titel lässt schon erahnen, dass es dem Film jedoch um mehr geht, als auf höchstem Niveau inszeniertes Unterhaltungskino zu sein. Dass es den Regisseuren eigentlich um irgendwas mit menschlichem Verhalten, um Unterschiede zwischen den Generationen geht. Um was genau, habe ich jedoch nicht verstanden. Klar. Daran ist wohl nicht der Film schuld, dennoch lässt er mich irgendwie mit vielen offenen Fragen zurück. Z.B.: Wieso wird !Spoiler! der Tod von Llewelyn Moss nach all den vorangegangenen Gewaltexzessen nicht gezeigt? Und wie genau ist das Ende zu interpretieren?

Fragen über Fragen. Doch macht das nicht einen faszinierenden Film erst aus? (Dennoch wäre ich erfreut, wenn irgendwer sie beantworten könnte.)

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mpesseg

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Bewertung7.0Sehenswert

Dem Film seine Qualität abzusprechen wäre unangebracht. Die Coen Brüder haben schon viel Großartiges auf die Kino-Leinwände projektieren lassen, so darüber zu urteilen als sei man selber doch ein merklich besserer Filmemacher darf ich mir nicht anmuten. Doch vermutlich bin ich wohl zu wenig US-Amerikaner um das wirklich Großartige an diesem Film zu erkennen. Denn irgendwas muss er doch an sich haben was den vierfachen Gewinn des bekanntesten Filmpreises (aber bestimmt nicht des am meisten aussagenden, nicht umsonst wirbt ein Quentin Tarantino auf seiner DVD zu Pulp Ficiton nicht mit dem gewonnenen Oscar, sondern wird der Goldenen Palme - weil die dortigen Filmfestsspiele weitaus ernster zu nehmen sind als die Academy Awards.... aber ich schweife etwas ab) rechtfertigen würde.

Denn der Film als Gesamtkunstwerk funktioniert nicht so wie es möglich wäre, Potenzial hätte er weitaus mehr. Doch der Verzicht auf Filmmusik, die teilweise wirklich amüsanten Dialoge welche auch sich selbst ernst nehmend wirken lassen zumindest anklingen warum dieser Film unter vielen einen derartigen Kultstatus genießt. Nicht zu vergessen natürlich die Performance von Javier Bardem, welcher als Psycho-Killer ideal funktioniert (doch jeder Schauspieler der sich als solcher sieht wäre wohl für eine solch konträre Rolle unendlich dankbar und würde sich für eine solche vermutlich auch nackt auspeitschen lassen) und Tommy Lee Jones welcher einfach in seiner Rolle ist, Clint Eastwood nur eben anders. Ankreiden muss ich dem Film allerdings auch dass er eine so nervige Rolle wie die von Garret Dillahunt erschaffen hat, aber Gott sei Dank bekommt dieser nicht all zu viel Spielraum.

Meine eher mittelmäßige Bewertung rührt eher daher dass ich nichts wirklich besonderes, nichts herausragendes am Film finde - und auch dass die Charaktere einfach amerikanisch sind - coole und abgebrühte Säue, allerdings so sympathisch wie Ratten und auch eben so Mensch. Das nervt an manchen Stellen derart dass ich schon während dem Film schon Pläne schmiede diesen in Feuer aufgehen zu lassen - doch dann kommt das Ende. Genial. Dann eben doch 7 Punkte.

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DKennyK

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Bewertung7.5Sehenswert

Spannend und handwerklich brilliant inszeniert liefert NO COUNTRY FOR OLD MEN eine gelungene Hasenjagd durch West Texas ohne Filmmusik, aber mit umso mehr dreckig-düsterer Atmosphäre. Javier Bardem ist einfach grandios, ich möchte ihm nicht unbedingt nachts in einer kleinen Seitengasse begegnen. Das Schicksal des Protagonisten ist skripttechnisch zwar ungewöhnlich, für mich jedoch keinesfalls eine Schwachstelle, da so das Ende noch eindrucksvoller rüberkommt.

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MrDepad

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"No Country for Old Men" ist ein Film der Coen-Brüder von 2007, der unter anderem auch mit 4 Oscars ausgezeichnet wurde.
Der Streifen handelt von Llewelyn Moss, ein Kriegsveteran, der in der Wüste von Texas einen Koffer voll Geld findet, der bei einem gescheiterten Drogendeal mit einigen Toten zurückblieb. Von nun an hat er einen unberechenbaren Killer am Hals, der hinter dem Geld her ist.
Mit "The Big Lebowski" haben die Coens ihren wohl kultigsten, witzigsten und coolsten Film geschaffen, doch "No Country for Old Men" ist sicherlich ihr dichtester, spannendster und atmosphärischster. Allein die Art der Inszenierung gebührt schon jegliches Lob. Kamera-Gott Roger Deakins fängt die schwülen Bilder von Texas in breiten, langsamen Einstellungen ein und ein besonderes Markenzeichen des Films ist, dass die Coens so gut wie vollständig auf musikalische Untermalung verzichtet haben. Dadurch entsteht eine für einen Thriller sehr außergewöhnliche Erzählweise, bei der auf Hektik oder ausgedehnte Action verzichtet wird.
Das Katz- und Mausspiel, das sich zwischen Llewelyn und Anton Chigurh, dem Killer, entfaltet, ist allerdings dermaßen fesselnd und im weiteren Verlauf kommt es zu Szenen, in denen die Coens mit beinahe unerträglich spannenden und langsam inszenierten, kleinen Showdowns für absolute Höhepunkte sorgen. Wenn es zu actionreichen Momenten kommt, dann richtig und mit Brutalität wird dann auch nicht gespart. Zwischen den spannungsgeladenen und intensiven Momenten sticht auch ein Nebenplot hervor, bei dem zwei Sheriffs dem Verbrechen stets hinterherhinken, was durch genial geschriebene Dialoge für eine Menge Spaß sorgt.
Bei einem Streifen der Coens dürfen natürlich die markanten Figuren nicht fehlen. Josh Brolin spielt den grimmigen, entschlossenen Einzelgänger Llewelyn großartig, doch den Vogel schießt eindeutig Javier Bardem ab. Seine Darstellung des eiskalten, unberechenbaren Killers mit lächerlicher Frisur und ungewöhnlichem Mordwerkzeug muss man einfach selbst gesehen haben und Bardem wurde hierfür völlig zurecht mit dem Oscar belohnt. In weiteren Rollen glänzen vor allem Tommy Lee Jones als gealterter Sheriff Bell kurz vor dem Ruhestand, der immer wieder über sein Leben und Umfeld grübelt sowie Woody Harrelson als Hitman.
Wie gewöhnlich scheren sich die Coens kein bisschen um die Erwartungshaltung des Zuschauers. Gegen Ende wird brutal mit den Sehgewohnheiten des Genres gebrochen, jede Form von Höhepunkt ausgespart und der Film endet mit einem fast schon poetischen, ruhigen Dialog.
In "No Country for Old Men" verschmelzen die schwülen Texas-Aufnahmen, die ruhige, aber unglaublich spannende und packende Inszenierung sowie geniale Charaktere und Dialoge zu einem fiebrigen, intensiven Meisterwerk, das man einfach gesehen haben muss. Selten war die Arbeit der Coens in derartiger Höchstform zu bestaunen als bei diesem Film.
"And in the dream I knew that he was goin' on ahead and he was fixin' to make a fire somewhere out there in all that dark and all that cold, and I knew that whenever I got there he would be there. And then I woke up... "

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filmfreak180

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Dem ist nichts mehr hinzuzufügen! Einer der besten Filme aller Zeiten und sicherlich der beste Film der Coen-Brüder (neben Fargo^^) ...


Codebreaker

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Bewertung9.5Herausragend

Habe ich schon mal gesagt, dass ich die Coens so richtig mag?
Nein? Dann soll das hiermit nun erledigt sein. Ich habe zwar bei weitem noch nicht alle Filme von ihnen gesehen, doch die die ich bisher gesehen habe, waren allesamt mindestens gut. "The Big Lebowski" und der Film um den es heute gehen soll "No Country for Old Men" befinden sich bereits im erweiterten Kreis der Lieblingsfilme und werden diesen Status früher oder später auch noch bekommen.
Vor kurzem gab es ja die Umfrage, welcher Film denn der beste der Coens sei, eine schier unmöglich beantwortbare Frage.
Ich habe mich da für "No Country for Old Men" entschieden, denn ich habe eine doch eher zwiespältige Geschichte mit diesem Film habe. Als ich ihn das erste Mal sah, war ich nicht unbedingt angetan. Er hat mich gelangweilt und überhaupt nicht interessiert, das änderte sich dann bei der Zweitsichtung. Da war ich überwältigt, begeistert und fasziniert. Nun sah ich ihn bereits zum dritten Mal und auch wenn die Euphorie nicht mehr ganz so groß war, gefällt er mir immer noch verdammt gut! Ich bin mir sicher, dass da noch was geht. Bei manchen Filmen ist das, zumindest bei mir, einfach so, dass ich mehrere Anläufe benötige um sie richtig zu "lieben".
Aber fangen wir erstmal hiermit an, sonst schweife ich wahrscheinlich zu weit ab.
"No Country for Old Men" ist schwer mit Worten zu beschreiben.
Dieser Film ist richtig atmosphärisch. Er hat einen ganz eigenen Ton. Er ist nicht musikalisch unterlegt und wirkt dadurch authentischer. Dazu wirkt er ernst, fast schon deprimierend. Nicht auf eine "Requiem for a Dream" Weise, sondern eher auf eine: "Das Böse kann tun und lassen was es will und nichts passiert" Weise.
Dazu trägt natürlich vor allem einer bei: Anton Chigurh.
"Nein, nein! Sie verstehen das nicht. Mit Chigurh können Sie keine Deals machen. Selbst wenn Sie ihm das Geld zurückbringen, tötet er Sie. Einfach so. Weil Sie ihn genervt haben. Er ist ein merkwürdiger Mensch. Man könnte sagen, er hat Prinzipien. Prinzipien, die wichtiger sind als Geld, Drogen und all das. Er ist nicht wie Sie. Er ist noch nicht einmal wie ich"
Eine wahnsinnig beeindruckende Filmfigur.
Verrückt, abgefahren und scheinbar unbesiegbar. Und gerade das macht ihn so bedrohlich. Er scheint keine Schwächen zu haben. Legt man sich mit ihm an, verliert man. Um ehrlich zu sein macht ihn das sogar richtig gruselig. Er ist furchteinflößender als so manch ein Killer aus Horrorfilmen. Denn er mordet teilweise grundlos und ist dann unaufhaltsam. Denke man da nur mal an die Szene in dem Laden mit dem alten Mann.
Doch nicht nur, ist die Rolle so grandios, auch der Schauspieler dahinter ist wirklich stark, er ist natürlich auch wichtig für diese Rolle. Javier Bardem. Verkörpert diese Rolle meiner Meinung nach wirklich PERFEKT! Chigurh IST verrückt und Bardem schafft es das rüberzubringen. Gleich am Anfang, als er den einen Mann da erwürgt (nicht unbedingt ein Spoiler), sein Gesichtsausdruck... KLASSE!
Er allein ist schon ein Grund diesen Film einfach zu lieben.
Ich habe bereits etwas zur Atmosphäre gesagt. Dieser Film ist einfach irgendwie verdammt "kalt". Das liegt zum einen daran, dass niemand was gegen das Böse ausrichten kann. Andererseits ist dieser Film ruhig, also ohne Musik. Klingt erstmal eher langweilig, aber irgendwie macht gerade das den Ton des Filmes aus. Man merkt diese Atmosphäre bspw. in der vorhin schon angesprochene Szene mit Bardem und dem Mann in dem Laden an.
"Wissen Sie aus welchem Jahr diese Münze ist? -1958. Sie brauchte 22 Jahre um hier zu landen. Und jetzt ist sie hier. Jetzt heißt es Kopf oder Zahl. Und sie müssen ansagen."
Spannend, packend, ergreifend. Es bleibt einem fast schon richtig die Luft weg.
Und so ist der ganze Film. Spannend, man ist die ganze Zeit drin, er wirkt rau, kalt, bedrückend und trotzdem packt er den Zuschauer und zieht ihn rein.
Dazu die Dialoge, klasse! Kameraeinstellungen, ebenfalls super. Das Setting ist richtig cool.
Die Darsteller: Josh Brolin ist, salopp gesagt, einfach eine verdammt coole Sau. Der muss gar nicht viel machen und wirkt schon cool. Hier macht es sehr viel Spaß ihm bei seiner Reise zu zuschauen und zeitweise schafft er es sogar sich gegen die Übermacht zu behaupten. Tommy Lee Jones ist ebenfalls so einer, der einfach verdammt cool ist und auch er spielt irgendwie so ermüdend, wie es die Rolle von ihm verlangt. Abgesehen davon ist noch Woody Harrelson dabei, den ich IMMER gern sehe.
Was soll ich sagen? Dieser Film ist einfach wahnsinnig beeindruckend, er hat eine ganz eigene Stimmung, einen eigenen Tod und wahrscheinlich einen der mächtigsten und damit bedrohlichsten Bösewichter aller Zeiten. Der Film ist klasse und wird definitiv noch oft gesehen.
NOCH ist er nicht ganz im Lieblingsfilmkreise drin, aber das wird er noch, da bin ich mir sicher.
Um damit den Rahmen zum Anfang zurück zu schlagen: die Coens sind einfach extrem genial! Danke für diesen tollen, wunderbaren Film!

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jauchzenderjoachim

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"If I don't come back, tell Mother I love her. - Your mother's dead, Llewelyn. - Well, then I'll tell her myself."

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Blinkboy182

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

1. Geniale Story, man bleibt einfach gespannt vorm Tv sitzen
2. Super Schauspieler
3. Teilweise langatmige Szenen die den Film aber eigentlich Ausmachen
4. Underground Film
5. Das Ende wirkt sehr schnell Abschließend.... versteh das Ende immer noch nicht :D !

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benni565

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Ey Blinkboy...
ein bisschen langatmig, umfassend und schwer zu lesen, deine Rezension zum Film ?!
hihihi !
Lass uns übers Ende diskutieren !
Das begreif ich auch nicht ganz richtig?!
Ist wahrscheinlich so gewollt .


DocWhoFan

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Hat inzwischen jemand von euch das Ende verstanden?


Icho_Tolot

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Bewertung7.0Sehenswert

War der Anfang noch toll inszeniert und machte Lust auf eine tolle Handlung mit aussergewöhnlichen Charakteren enttäuschte mich der Film immer mehr je länger er dauerte. Vorallem die Schlussminuten waren eine Enttäuschung. Da sterben Protagonisten urplötzlich bzw. man sieht nur noch ihre Leichen ohne überhaupt zu wissen, wer wenn erschossen hat. So wurden in meinen Augen die ganzen Mühen des Filmanfangs wieder zerstört. Das Bedürfniss ein zweites Mal den Film anzusehen hab ich jedenfalls nicht!

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Pipe9527

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ich bin enttäuscht das ich dein Kommentar nicht vorher gelesen habe denn jetzt würde ich genau das selbe schreiben. Die vielen Protagonisten am Anfang, versprechen eigentlich ein tolles ende mit super Showdown, dann wenn alle Handlungsstränge zusammenkommen. "Und dann.....bin ich aufgewacht." Ich hab sogar zurück gespult weil ich dachte ich hätte die Szene wo er stirbt verträumt aber nein er liegt einfach nur tot im pool


freakualizer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Was ist das für ein Film, bei dem man immer wieder hängen bleibt, wenn er mal im TV läuft? Wo man auch mitten drin zuschalten kann und den man trotzdem immer wieder bis zum Ende guckt?
Ganz klar: Ein Lieblingsfilm!
Also den halben Punkt rauf und ein ♥ dazu.

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Kana

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Überfällig.


freakualizer

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Ich weiß, schäm mich auch ein bisschen.. o.0


mariega

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Bewertung7.0Sehenswert

"Der Alte, der Loser und der Böse" No Country for Mariega
Meine Bewertung ist eine Empfehlung: Der Film gefällt mir nicht, ist aber gut und sehenswert. Er gehört zu den Filmen, die ich früher nicht bis zum Schluss anschauen konnte (anscheinend bin ich resistenter geworden ;) und, die mir mein Bruder am nächsten Tag zu Ende erzählen musste... Jedes mal kam die selbe lapidare Beschreibung: "Alle tot"

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thoen

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frisur oder auf kölsch: friese - sorry!;)


mariega

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Kabel 1, tatsächlich! Bonne nuit lieber Thoen und bitte setz eine Schlafmütze auf... wegen der "Friese" :D!



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