No Country for Old Men - Kritik

No Country for Old Men

US · 2007 · Laufzeit 122 Minuten · FSK 16 · Kriminalfilm, Thriller, Drama, Western · Kinostart
  • 8 .5

    Dieser Film schafft es auch ohne Musik eine Spannung aufzubauen die fast einmalig ist, dies ist wohl dem grandiosen Schauspiel zu verdanken und allem voran Herrn Bardem und Josh Brolin die beide voll und ganz in ihren Rollen aufgehen. Ich finde die Geschichte überhaupt nicht lang gezogen Geschweige denn langweilig, denn dafür ist dieses Katz und Maus Spiel viel zu gut in Szene gesetzt. Meiner Meinung nach hätte der Film noch ein bisschen länger sein müssen denn hier ist mein Kritikpunkt an diesem Film, wieso ist der Protagonist von einer auf der anderen Szene tot, dass hat dieses Katz und Maus spiel ein wenig kaputt gemacht denn es wurde alles detailliert gezeigt und dann ausgerechnet bei diesem Szenario sind wir nicht dabei. Ich bin ehrlich das hat mich enttäuscht und passte auch nicht wirklich in das Schema des Films aber trotz dessen hat dieser Film so viel stärken das eine hohe Bewertung gerechtfertigt ist. Der Killer ist so wie ein Killer sein sollte Kompromislos und nur nach eigenen Prinzipien lebend, einfach nur perfekt dargestellt durch Javier Bardem. Tommy Lee Jones macht seine Sache gut ist aber nicht Aushängeschild für diesen gewitzten Film.
    Ein wieder mal richtig guter Film der Brüder die irgendwie Wissen wie sie mich begeistern können!!!

    2
    • 8 .5

      Ich kann mich an keinen Film erinnern, bei dem die Musik komplett fehlte. Das ist hier aber für die deprimierende Stimmung extrem förderlich und dass Javier Bardem brillant und sehr überzeugend spielt, sollte auch keine Neuigkeit sein. Einfach nur klasse!

      • 8 .5

        "Well, age will flatten a man."

        Ich habe jetzt lange nachgedacht, wie ich den Film bewerte, denn ich gebe zu, dass ich gestern etwas perplex vor dem TV saß, als plötzlich der Streifen vorbei war; das Ende und die offenen Fragen sind wirklich nicht jedermanns Geschmack und da haben die Coen-Brüder definitiv riskant gespielt. Geschmackvoll ist allerdings die Leistung, die hier jeder Schauspieler vollbringt und die Spannung ist mehr als nur einmal zum Bersten geladen. So bleibt mir nur ein Fazit übrig, bei dem ich einige Jugendliche zitieren möchte, die vor kurzem in einer tiefsinnig-sinistren Unterredung über das Sein und Nicht-Sein des menschlichen Individuums im modernen Leben zu folgendem Schluss kamen: "Ey, krasser Scheiss, Alder!". Das trifft definitiv zu.

        "Aw, hells bells. They even shot the dog!"

        15
        • 7

          Achtung Spoiler: Ein außergewöhnlicher Thriller mit einem Schuss Ironie in die Dialogen und mehreren Schüssen aus der Pistole. Leider ist das Ende ein Schuss ins Leere und verwürzt den ganzen Film.

          • 7 .5

            SPOILER.!

            die ersten beiden drittel sehr spannend, nach dem tod des protagonisten eher schleppend. Das Ende versaut den film regelrecht. hätte gerne mehr gegeben.

            1
            • 7 .5

              sehr guter Thriller bei dem das ende an der bewertung nagt...wenn dieses ende nicht wär!

              • 10

                WOW!!! Genial die Atmosphäre und Handlung, top Darsteller in super Rollen (minispoiler später im film woody harrelson in einer tollen Nebenrolle), dreckige Sprüche und klasse Dialoge ( ganz Coen-like eben ^^) ... benötige dringend eine Fortsetzung : )

                • 9 .5

                  Ich muss zugeben: Als ich den Film zum erstem mal sah, war die Spannung so groß wie noch nie zuvor. Die Geschichte reisst einen einfach mit, und das ohne viele Dialoge. Perfekter und ultraspannender Film der Cohen Brüder, mit schauspielerischen Meisterleistungen der Schauspieler (v.a Bardem)

                  • 10

                    Man, dieser Film fesselt mich einfach immer und immer wieder. Einfach unglaublich, ich glaube ich war nie mehr fasziniert, außerdem noch die Darstellerleistungen:
                    Klar, Javier Bardem ist das Highlight des Films aber auch Tommy Lee jones und Josh Brolin spielen unfassbar stark auf.
                    Einer der besten Filme die ich kenne.

                    2
                    • 9 .5

                      Es gibt wirklich nichts an dem Film auszusetzen, er war nur an manchen Stellen nicht allzu fesselnd (wie schon viele andere geschrieben haben).

                      • 8 .5

                        Die ersten 60/70 Minuten sind einfach nur *wow*.
                        Keine Musik trübt die irre Geschichte. Die Charaktere sind eindrucksvoll gespielt und die Ruhe der Kameraführung ist ein faszinierender Kontrast zur Handlung.
                        Dann kommt irgendwann ein Bruch und der Film wird erstaunlich geschwätzig.
                        Schade eigentlich.

                        1
                        • 10

                          Gerade zum dritten Mal angesehen - und immer noch fassungslos, wie geil manche Filme doch sein können!
                          Vorweg: Wer die Coens nicht mag, mag ja sowieso keinen ihrer Filme, hab ich mir sagen lassen, ich hingegen schätze ihre Arbeit und sie beweisen ihr Talent ja nicht zuletzt durch die zahlreichen Kritikerlobpreisungen und natürlich die Oscarnominierungen und -prämierungen. Da erwartet man dann natürlich von jedem Coen-Film etwas Besonderes.
                          Als ich das erste Mal "No Country for Old Men" gesehen habe, war ich sprachlos. Einfach unfassbar, wie "fies" der Film gemacht ist!
                          Beim zweiten Mal konnte ich mir die Meinung bilden, dass der Film seine vier Oscars zurecht bekommen hat und vielleicht sogar noch weitere hätte abstauben müssen... Bestimmt wäre er noch ein heißer Anwärter auf den "Beste Filmmusik"-Oscar gewesen... Das ist nämlich das einfach Epischste an diesem Meisterwerk, man hört die ganzen knapp zwei Stunden keinen Mucks an instrumentalen Melodien! Erst im Abspann beginnt ein cooles Stück von Carter Burwell. Für mich als großen Filmmusikliebhaber eigentlich eine Schande, ist es gerade dieser Umstand, der "No Country for Old Men" so einzigartig und so besonders macht!
                          Ich will mir nicht vorstellen, dass man bei diesem Film so viel Spannung hätte zerstören können, wenn man an bestimmten Stellen durch z.B. bedrohliche Musik den Killer Anton Chigurgh "angekündigt" hätte. Unfassbar aber wahr: Hier DARF keine Musik sein!
                          Und damit kommen wir zum dritten Mal "NCfOM" gucken und hier habe ich auf alles geachtet, was mir eingefallen ist, und sich gut in einer Moviepilot-Kritik machen würde. Zuerst einmal lebt "NCfOM" auch vor allem durch die durchweg perfekten Schauspieler. Ob es ein Josh Brolin ist, ein immer glänzender Tommy Lee Jones oder einer der besten Bösewichte der Filmgeschichte (Mann, freu ich mich auf den neuen Bond!), Mr. Javier Bardem! Der Oscar als Bester Nebendarsteller war ja wohl nur das Mindeste, was Bardem für die Darstellung des eiskalten ultrabrutalen Chigurghs verdient hat!
                          Und nun noch die Story: Basierend auf einem Roman, und was soll man noch sagen? Einfach top!
                          Die brillante Umsetzung schafft eine Anspannung beim Zuschauer, die einfach phänomenal ist! Die plötzlichen und vollkommen unerwarteten Wendungen schockieren und sorgen für so viele spannende Szenen; es ist einfach eine Augenweide. Da kommt dann der coole Roger Deakins ins Spiel, der tolle Landschaftsaufnahmen zeigt und die Atmosphäre perfekt einfängt. Ebenfalls einfach top!
                          Da bleibt nur noch eins: DVD einlegen, Filmstart und genießen, wie gleich zu Beginn Josh Brolin einfach nur durch die Wüste läuft - klasse und für mich jetzt schon kult!
                          Fazit: Ein wahrhaft monumentales Meisterwerk der Coens, das man unbedingt gesehen haben sollte!
                          Ein außergewöhnlich ungewöhnlicher Thriller, der einen total in seinen Bann zieht! Atemberaubend und einfach perfekt!

                          7
                          • 10

                            Ein unglaublicher Streifen.
                            Ein sehr stimmiges Meisterwerk, welches eigentlich nur von Javier Bardems Figur getragen wird, Anton Churghin (?). Dieser Eiskalte, skrupellose und psychopathische Killer ist Dreh- und Angelpunkt des Films.
                            Natürlich liefern Tommy Lee Jones, Josh Brolin und Woody Harrelson auch eine geniale Performance ab.
                            Das Flair und das Setting sind zwarGeschmackssache, dennoch gehht die Rechnung auf und dabei kommt der ganze Film mit fast ganz ohne Musik daher. Wer jetzt ein tief emotionales Drama erwartet kann sich wieder zurück ins Niemandsland verziehen.
                            Dieser Film ist hart, brutal und auch irgendwo ein bisschen philosophisch.
                            Grandiose Darsteller (vor allem Javier Bardem..ich kanns nicht oft genug betonen).

                            • 9

                              Ein Meisterwerk der Gebrüder Coen. Die Unberechenbarkeit des Handlungsverlaufs lässt beim Zusehen nicht mehr los. Ständig hält das Leben für die Protagonisten Überraschungen bereit, niemand ist unverletztlich. Aufgrunddessen erreicht der Film eine selten so ausgeprägte Dramaturgie & Spannung, obwohl es auf den ersten Blick sogar etwas behäbig erzählt wirkt. Fast so gut wie Fargo! Zitat: "Sehen sie mich?" - Ja, No Country for Old Men sollte man auf jeden Fall sehen.

                              • 9 .5

                                [...] No Country for Old Men, das brachiale Meisterwerk der Coen Brüder, ist ein schonungsloser Blick auf die Zustände im Amerika der achtziger Jahre. Dabei präsentiert sich dieses Werk als rohes, bildgewaltiges Epos von der ewigen Geschichte des Jägers und des Gejagten. Auf einen spröden, trockenen Humor braucht man selbst hier nicht zu verzichten, doch geht es schon im wahrsten Sinne des Wortes ans Eingemachte.

                                Jedoch wird hier Gewalt weder zum Selbstzweck gezeigt noch über die Maßen zelebriert, doch trotzdem, obwohl oftmals nicht einmal visualisiert, gehört No Country for Old Men zu den brutalsten Filmen, weil das Gefühl der Schonungslosigkeit, der Unentrinnbarkeit perfekt eingefangen wird. Generell schafft es der Film, der auf dem erfolgreichen Buch des Pulitzer-Preisträgers Cormac McCarthy basiert, die Stimmung der literarischen Vorlage fast eins zu eins zu übernehmen, obwohl selbstverständlich Abstriche in der dramaturgischen Gestaltung gemacht werden mussten. [...]

                                2
                                • Da sitze ich denke, verdammt WhattheFUCK is das mal wieder ein spannender Film und dann diese Filmzerstörende Wendung. Ist das nun gut oder richtig schlecht. Schade das gleiche Gefühl hat man übrigens auch bei Departed. Hier hätte man sich den abgeschauten Effekt aber sparen sollen. Ich glaube er hätte sich dann in die ganz Großen einreichen können. So nur einer der wieder vergessen wird. LEIDER!!!

                                  • 3

                                    *Spoiler*
                                    Für mich hat Josh Brolin alias Llewelyn Moss den Film getragen. Das man dann just jenen einfach mir nix dir nix von einer sec auf die andere verschwinden lässt, ist unglaublich.
                                    Das hat mich soetwas von angepisst, dass ich um ein Haar nicht weiterschaun wollte.
                                    Meine Hoffnungen ruhten dann auf ein möglicherweise umso epischeres Finale.
                                    Finale? Gab es nicht.
                                    Ein Ende hatte der Film, jedoch lies mich dieses facepalmend zurück. Peinlich.
                                    Ich bin fast wütend 2h Lebenszeit mit einen Film, welchen ich mit riesiger Vorfreude begegned bin, verschwendet zu haben.

                                    1
                                    • 10

                                      "No Country for Old Men" ist nach "True Grit" der zweit erfolgreichste Film der Coen Brüder .
                                      Für mich ist er der beste Coen !
                                      Geniale Darsteller (allen voran Javier Bardem), Tolle Kamerführung, Hervorragend gewählte Drehorte und eine wiedermal spannende Story machen No Country for Old Men zu dem Film der er ist, ein wahnsinnig spannender Weltklasse-Thriller !

                                      4
                                      • 7

                                        Ein beklemmender Thriller bei dem man mitfiebert. Bildsprache, Dartellerleistung und das gut adaptierte Drehbuch machen ihn zu einem Filmgenuss für die hartbesaiteten. Da er sich an manchen Stellen in die länge zieht gibt es von mir nur 7/10 Punkten.

                                        • 7

                                          Was ist Bardem genial in dem Film. Und die beste Filmfrisur ever gehört ihm auch :D
                                          Und nun, lasst uns eine Münze werfen ob wir den Film mögen, oder nicht.
                                          Trotzdem ist der Handlungsverlauf typisch Coen, manche mögens, manche nicht, mir isses manchmal etwas zu lahmarschig ^^

                                          5
                                          • 7 .5

                                            Bei dem Film gibt es nur zwei Seiten; die, die ihn mögen und die, die ihn nicht mögen!
                                            Ich gehöre zu letzterem. Die Schauspieler sind gut, die Atmosphäre ist stimmig und der Film zieht einen in seinen Bann.
                                            Trotzdem versteh ich nicht, weshalb der Film so hoch bewertet wird! Er ist gut, aber nichts besonderes!

                                            4
                                            • 9 .5

                                              Je weiter die Handlung fortschreitet desto tiefer tauchen wir in den Film ein, wir werden hineingelassen, dies geschieht dadurch, dass wir von den Protagonisten an der Hand genommen werden, die uns einschärfen, uns auf unsere Augen zu verlassen, die verhandenen Spuren und Fährten zu lesen ( vgl. Blutspuren vom Reh, kondensiertes Wasser an gekühlter Milchflasche, etc. etc.)
                                              Am Ende werden wir nicht mehr geführt sondern losgelassen und die Sensibilisierung, die wir erfahren haben Spuren zu lesen, lässt uns erkennen, dass dieser krasse Killer wirklich das Mädchen von Llewlyn getötet hat, obwohl er es nicht hätte müssen. Puh,......starker Tobak.

                                              1
                                              • 7

                                                Das war auf jeden Fall ein guter film aber ich seh das aussergewöhnlich nicht.
                                                Das ist ein Blockbuster. Aber mehr irgendwie auch nicht.
                                                Solide aber lang kein Meisterwerk

                                                2
                                                • 10

                                                  His suspense is maximum.

                                                  • 5

                                                    Habe leider mit dem Film nicht viel anfangen können.
                                                    Ist anscheinend ganz und gar nicht mein Geschmack.
                                                    Als die mir plötzlich ohne Vorankündigung ohne Chance auf ein sich darüber aufregen, die Identifikationsperson weggeschnappt haben, hab ich aufgegeben.
                                                    Ich kann mir vorstellen, dass dieser Film viel Potential birgt, ich meinerseits brauche aber etwas mit dem ich mich Identifizieren kann.

                                                    1