No Country for Old Men - Kritik

US 2007 Laufzeit 122 Minuten, FSK 16, Kriminalfilm, Thriller, Drama, Western, Kinostart 28.02.2008

  • 9

    Eines der besten Filme die ich je gesehen hab ! Unglaublich spannend bis zu den letzten 5 Minuten, teilweise ziemlich lustig. Die überragende Rolle spielt Javier B - absolut genial. Als psycho macht er sich extrem gut und ich muss jedesmal lachen wenn ich ihn sehe. Top-Besetzung. Aber anstatt diesen überragenden Film noch weiter in den höchsten Tönen zu loben: schaut ihn euch euch selbst an und kniet nieder vor Staunen. Brilliantester Thriller den ich kenne !

    • 8 .5

      Endlich hab ich es geschafft No Country for Old Men zu sehen. Mein 2. Film der Coen-Brüder und nachdem ich mit The Big Lebowski leider gar nichts anfangen konnte, hab ich meine Erwartungen etwas zurück geschraubt, die jetzt allerdings total übertroffen wurden. Die Spannung war fast greifbar und Javier Bardem hat mir echt Angst eingejagt. Ein kleines Pünktchen Abzug gibts für das abrupte Ende, ansonsten perfekt.

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      • 9

        Joel und Ethan Coen sind wohl inzwischen die bekanntesten Regie-Brüder in der Filmwelt. Basierend auf den Roman von Cormac McCathy, schufen sie wieder einmal einen Film mit erhobener Klasse. Sie führen uns in die Zeit der 80er Jahre. Der Vietnamveteran Llewelyn Moss wandert durch die Wüste im Westen von Texas. Dabei findet er ein erschreckendes Schlachtfeld vor. Ein Haufen toter Menschen, ein mit Heroin vollgeladener Pick-up und einige hundert Meter entfernt ein Koffer mit ungelogen zwei Millionen Dollar. Damit lässt sich erahnen, welch Spiel hier getrieben wurde. Ohne groß darüber nachzudenken, nimmt Llewelyn sich ganz gelassen den Koffer und ahnt nicht, was er für einen schrecklichen Fehler eingeht. Es führt zu einer Verfolgungsjagd, die es ganz schön in sich hat...

        Doch warum handelt es sich bei „No Country for Old Men“ nicht um diese typische Verfolgungsjagd? Es passt einfach so vieles zusammen, wie der Drehort, die Schauspieler, die Kameraführung und ganz besonders die Atmosphäre... Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt worden, womit sich diese Jagd in vielen Bereichen von anderen absetzt und demzufolge einzigartig wirkt. Beachtlich dabei ist, wie sich diese Verfolgung ändert und sich hingibt. Obwohl „No Country for Old Men“ gnadenlos brutal, effektgeladen, natürlich nie übertrieben, und blutig ist, erscheint er extrem ruhig. Was den Film also dabei ganz besonders macht, ist diese unbarmherzige Stille. Keine dröhnenden Lieder im Hintergrund oder irgendwelche Menschenmassen, die für eine schönere Optik sorgen. Nein, viel mehr das Geschehen ist im Vordergrund ohne erdrückendes Gedöns. Das wiederum sorgt für pure Spannung. Währenddessen wird uns neben den ungemütlichen Dingen, durchaus auch exzellenter schwarzer Humor geboten. Insgesamt verdient sich der Film mit diesen Feinheiten weitere tolle Extrapunkte.

        Als Hauptdarsteller haben wir einmal Josh Brolin als Llewelyn Moss. Er ist auf der Flucht und wir fliehen mit ihm. Er überzeugt voll und ganz in seiner Rolle. Javier Bardem spielt den Killer Anton Chigurh. Bardem bleibt durchgehend kühl und man fürchtet sich vor ihm. Er führt seine Aufgabe hervorragend aus und sein Oscar war wohl mehr als nur verdient. Tommy Lee Jones ist in der Rolle des Sheriffs zu sehen und zeigt ebenfalls eine sehr gute Leistung.
        Zusammen leiten sie diese Filmgeschichte und bringen sie geglückt auf den Punkt. Keiner von den dreien spricht uns am ehesten zu. Jeder von ihnen hat etwas anderes an sich, welches ihn auszeichnet und bedeutsam macht.

        Dauerhaft herrscht eine gewaltige bedrückende und spannungsvolle Atmosphäre. Schon zu Anfang fühlen wir eine regelrechte Ungewissheit. Wir sind gespannt auf den nächsten Moment. Darauf, was als Nächstes geschehen mag. Immer erwartungsvoller wird es zum Ende hin. Bis dahin werden die Gefühle gesteuert und es wird aufgeklärt, wie die Szenen ausgehen. Allerdings ist es am Ende anders. Dort entwickeln sich eigene Gefühle und wir müssen uns selber Gedanken über einen möglichen Schluss der Geschichte machen.

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        • 10

          Super Film. Genial wie der Protagonist seinem gegner immer wieder entkommt und mit welchen Tricks er arbeitet. Genial die Darstellung des Bösewichts. Genial die Szene in dem Hotelzimmer, wo der Protagonist auf die Türklinke starrt, weil er weiß, dass im Flur der beinah übermächtige Gegenspieler rumläuft. Super gemacht diese Szene. Was man sehr selten hat, der Film ist von Anfang an bis ende spannend und unterhaltsam. Die eigentliche Handlung beginnt schon in der ersten Minute. Als gelernter Drehbuchschreiber weiß ich, dass die ersten 15 bis 30 Minuten eines Films dazu da sind, um dem Zuschauer die Figuren vorzustellen. Dadurch sind viele Filme-zumindest für Fans von Spannung und Action -anfangs langweilig, nicht so bei "No country für old men". Man hätte lediglich bereits am Anfang klarmachen sollen, dass der Protagonist Vietnamveteran ist, denn so fragt man sich zunächst, wieso der sich so gut zu helfen weiß.

          • 4

            Wie dieser Film dermaßen hoch bewerten werden kann ist mir ein Rätsel. Atmosphäre hin oder her. Der Film gibt mir zu wenig input.

            • 10

              Typische Coen-Geschichte:

              Entweder es geht um Geld, kranke verschrobene Menschen, skurille Geschichten oder auch um eigentlich nix.
              Auch hier. Und dennoch ist er wieder genial.

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              • 7 .5

                Ein super Film. Ein klasse Javier Bardem, der auch beim neuen James Bond den Bösewicht spielt und eine sagenumwobene Story die einen richtig fesselt. Klasse Film!

                • 8

                  Ein sehr schöner und spannender Film! Mir persönlich hat es gut ohne Filmmusik gefallen, da es sehr gut zur stillen und abgelegenen Atmosphäre gepasst hat.

                  • 10

                    Dieser Film ist für mich reine Perfektion, für mich gab es da nichts auszusetzen. Einfach toll.

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                    • 3

                      No country for old men...bin die Sache aufgrund vieler positiver Bewertungen wohl mit zu hohen Erwartungen angegangen. Kann nachvollziehen, dass der Film durch eine dichte Atmosphäre von Trostlosigkeit zu überzeugen vermag. Aber ist das wirklich etwas Positives?
                      Mit dem Abspann begann bei mir die Suche nach dem Sinn in diesem Unsinn...erfolglos, leider. Vielleicht liegts auch nur daran, dass die Coen brothers definitiv nicht auf meiner Wellenlänge senden. Ich muss gestehen, dass ich auch diesen Film der Brüder nicht verstehe und ziemlich kacke finde.

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                      • 9 .5

                        Keine Filmmusik? wozu denn auch, die wäre bei diesem film schnell untergegangen.
                        Spannung ohne Ende, selbst der Abspann is ne nummer für sich.
                        Rindertötungserät geht auf Reisen durch die Pampa.

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                        • 8 .5

                          ein ausgezeichneter film, der so gut ist das er gänzlich auf hintergrund-musik verzichten kann. alleine den sound den man dann anderst wahrnimmt hat mich gefesselt, da eben keine störende, ja-wir-sind-jetzt-in-einer-actionszene-musik im hintergrund lief, gewinnt der film für mich sehr viel realitätsnähe und ich duck mich bei beschuss auf der couch.
                          die schauspieler überzeugen mit einer klaren nicht übertriebenen darstellung ihrer figur,
                          die story ist nichts besonderes, was aber auch nicht weiter schlimm ist.
                          ich weiss nicht wie ichs noch weiter beschreiben kann ohne zu spoilern, einfach mal anschauen und wenns nach 15min nichts wird kann man ruhig abstellen denn dann wird man eh nie warm werden mit dem film.
                          gell zuckerspinne :)

                          • 9

                            Eine spannende Hetzjagd >Hervorragend inszeniert, gespielt und brillant fotografiert - "Spitzenmäßig"<

                            • 5

                              Nicht schlecht, aber auch nicht gut.
                              Das Ende war sehr enttäuschend und abrupt

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                              • 10

                                Als Ich diesen Film das erste mal Gesehen habe fand ich den Film für n Arsch. Kommt bestimmt das ich noch ein Kind bin und denn Film Langeweilig fand, das beste war nur Anton Chigurh Perfekt gespielt echt beidruckt könnte man vergleichen wie der Joker bei The Dark Knight echt super gespielt von Javier Bardem. Aber dann das 2. mal echt beindruckt. Den Film kann man nur empfehlen.

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                                • 6

                                  Also spannend war er, das muss ich ihm lassen.
                                  Aber mehr fand ich jetzt auch nicht dran. Die Story war sehr merkwürdig und vor allem das Ende war ziemlich überflüssig und auch irgendwie sinnlos.
                                  Und auch Javier Bardem als Killer fand ich Dank seiner merkwürdigen Frisur zu albern, um ihn wirklich ernst zu nehmen, aber gleichzeitig auch zu klatblütig, um ihn als schwarzhumorig zu bezeichnen.
                                  Also insgesamt war er meiner Meinung nach zu überbewertet.

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                                  • 8

                                    Ein absolut genialer Film der eine spannende Story erzählt und der Titel erst in der letzten Szene mit Tommy Lee Jones seinen Namen verdient!

                                    Allein die kleinen Details auf die in deisem Film geachtet werden sin einfach super.

                                    8.0 für einen Film für alle die kein problem mit unmoralischen aber auch sehr realistischen szenen hat!

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                                    • 7

                                      Der Killer war natürlich maximal überzeugend, und in Bezug auf seine Frisur, habe ich den Friseur meines Vertrauens bereits um einen Beratungstermin ersucht. Dieser Film lebt durch seinen Killer, nach dem Motto: Killer gut, alles gut. Apropos, das geflügelte, von mir leicht umgewandelte Wort, lässt sich in seiner ursprünglichen Form weniger auf diesen Film beziehen. Für mich bedeutet das aber leichte Abzüge in der B-Note. Man darf sich in so grundsätzlichen Fragen ruhig an dem orientieren, was sich durchgesetzt hat, wie z.B. Autos mit vier Rädern, oder Klo mit Spülung. Man muss das Rad nicht neu erfinden.

                                      • 10

                                        "No Country for Old Men" ist ein unglaublich spannendes Meisterwerk der Coen-Brüder.
                                        Allein die Tatsache der komplett fehlende Filmmusik macht den Oscarprämierten Streifen zu meinem Lieblingsfilm.
                                        Die Besetzung ist bis in die Nebenrollen perfekt.

                                        UNBEDINGT ANSCHAUEN! ...ich verspreche einen aufregenden Film-Abend ;)

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                                        • 10

                                          Selten waren wir uns so einer Meinung- die suspekte Oscar Jury und ich...
                                          2007 aber lag sie u.a. mal sehr Richtig. Die Coen Brüder + Javier Bardem + Tommy Lee Jones + Josh Brolin + Woody Harrelson haben den Preis "Bester Film" sowas von verdient. Ok der Film ist Aufgrund einiger Harter Szenen auch Geschmacksache. Meinen Geschmacksnerv treffen die Coen Brüder aber meistens ganz gut!

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                                          • 10

                                            Jetzt hasse ich mich dafür, dass ich den nicht schon eher geschaut habe! Wat solls... fest steht, dass ich mir die DVD holen werde, weil ich ihn sofort nochmal schauen könnte. Das Ende allerdings fand ich...nicht so toll. Normalerweise stehe ich auch nicht unbedingt auf Westernfilme, aber wenn schon Tommy Lee Jones mitspielt ist's ein muss!
                                            Bevor ich den Film sah, hatte ich mal den dazugehörigen Test hier gemacht. Heraus kam Anton Chigurh. Wusste damals nicht wer das war, aber jetzt weiß ich, dass der Typ mit der komischen Frisur im Charaktertest nicht besser zu mir hätte passen können :D
                                            Alles in einem: cooler Film mit lecker Blut!

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                                            • 6

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                                                Selten zuvor bin ich von einem Film so enttäuscht worden wie von diesem. "No Country for Old Men" konnte ich so gut wie nichts abgewinnen. Kaum Spannung, geschweige denn Thrillerelemente und elendige Langeweile zogen sich über zwei Stunden hinweg, ohne das der Film auch nur einen Höhepunkt zu bieten hatte. Fehlende Dialoge, unausgereifte und überwiegend schwach gezeichnete Figuren und eine nicht vorhandene Hintergrundmusik, die dem ganzen vielleicht etwas mehr Stimmung vermitteln hätte können steuern dazu bei, dass der Streifen nicht Fisch nicht Fleisch, nicht Thriller nicht Western und vor allem überhaupt nicht überzeugend ist. Einer der meist überschätztesten Filme der letzten Jahre bei dem das gute alte Motto gilt: Gähnen bitte nur mit der Hand vorm Mund!

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                                                  Also normal hab ich kein Problem mit dem Verständnis von Filmen. Aber bei dem versteh ich irgendwie gar nix. Sollte da am Ende ein Aha-Effekt sein oder gab es den wirklich nicht?

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                                                  • 10

                                                    Ich war noch nicht ganz eins mit mir selbst, diesem Film diese Bewertung zu geben, aber ob seiner fast schon nihilistischen Aussage muss ich es wohl einfach tun.

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