NoBody's Perfect
NoBody's Perfect (2008), DE Laufzeit 84 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Kinostart 11.09.2008
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von Niko von Glasow,
Regisseur Niko von Glasow – durch seine kurzen Arme selbst als längst erwachsenes “Contergankind” zu erkennen – sucht elf Schicksalsgefährten, um mit ihnen nackt für einen Kalender zu posieren: Humorvoll und mit überraschender Leichtigkeit porträtiert “NoBody’s Perfect” zwölf außergewöhnliche Persönlichkeiten, die verstohlene Blicke im Alltag gewohnt sind, aber jetzt schutzlos vor der Kamera stehen und ihren Körper in einem ganz neuen Licht sehen.
Cast & Crew
-
Niko von Glasow
Regie
Schauspieler
-
Andrew Emerson
-
Kiki von Glasow
-
Niko von Glasow
- Genre
- Dokumentarfilm
- Zeit
- 1950er Jahre, 1960er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Deutschland
- Handlung
- Ausstellung, Behinderung, Fotografie, Fotoshooting, Medikament, Pharmaindustrie, Schadensersatz, Schwangerschaft und Geburt, Skandal
- Stimmung
- Berührend, Ernst
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Drehbuch
Filmdetails NoBody's Perfect
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- NoBody's Perfect: critic.de

















Kritiken (3) — Film: NoBody's Perfect
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenAllerdings verfolgt von Glasow mit seinen Contergan-Akten auch eine politische Agenda: Im Stile von Michael Moore versucht er, dem Stolberger Pharmaunternehmen Grünenthal, das Contergan auf den Markt brachte, sein Nackt-Porträt zu schenken. Denn der ästhetisch sehr gelungene Film soll den Forderungen nach mehr Entschädigung für die Contergan-Opfer Nachdruck verleihen. Die Porträts, deren Entstehung der Film begleitet, sind zur Zeit auch großformatig in deutschen Städten zu sehen. Von Glasow meint: „Die Gesellschaft muss sich an unseren Anblick gewöhnen.“
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschen[Hier] schert sich Niko von Glasow in seinem Film erfrischend wenig um die Befindlichkeiten seiner Umwelt und um "political correctness". ... Zugleich aber gibt es immer wieder sehr intensive Momente voller Nachdenklichkeit, wie etwa die kleine Ansprache von Doris am Ende des Films, in der sie bekennt, wie sehr sie die Erfahrung des Posierens vor der Kamera verändert und wie viel Selbstbewusstsein ihr das gegeben hat. Es ist gerade die Balance zwischen Szenen wie diesen und dem immer wieder aufblitzenden Humor, zwischen Angst, Resignation und kämpferischem Mut, die die außerordentliche Qualität dieses Films ausmacht.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenNiko von Glasow dokumentiert in "NoBody's Perfect" seine Suche nach elf Menschen, die - wie er selbst - im Mutterleib durch das verheerende Medikament Contergan geschädigt wurden und bereit sind, sich als Erwachsene für einen Kalender fotografieren zu lassen. Und das nackt - damit die, die alltäglich verstohlene Blicke auf die "Contis" werfen, mal ganz in Ruhe hinschauen können. Dabei entdeckt er faszinierende Persönlichkeiten, die gelernt haben, mit ihrer Behinderung eine beeindruckende "Normalität" zu leben. Das strotzt vor schwarzem Humor und ist alles andere als politisch korrekt. Kurz um - großartig!
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Kommentar — Film: NoBody's Perfect
Kommentar schreibenDiscostu 2010/08/11 00:11:45
Kommentar löschenDer Film lebt vor allem vom Humor des Filmemachers und seiner Interviewpartner. Neben einigen Hintergrundinformationen zum Thema werden einem vor allem die 12 Fotomodels, ihre Beweggründe, sich nackt ablichten zu lassen, und ihre Gedanken zu ihrer Behinderung vorgestellt. Allerdings hätte die Doku im Schnitt etwas gerafft und auch ohne die Einlage im Michael-Moore-Stil leben können. Insgesamt aber interessant und sehenswert.
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