Nobody's Daughter Haewon

Nugu-ui Ttal-do Anin (2013), KR Laufzeit 90 Minuten, Drama


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6.6
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4 Kommentare
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von Sang-soo Hong, mit Jeong Eun-Chae und Seon-gyun Lee

Im koreanischen Drama Nobody’s Daughter Haewon flieht eine Studentin vor den Männern und der Einsamkeit in die Berge von Seoul.

Haewon hat genug. Die verträumte Studentin muss allein zurechtkommen, da ihre Mutter nach Kanada zieht. Auch ihre Affäre mit einem Professor gibt ihr keine stabilität. Als ihre Liasison auch noch in der Uni bekannt wird und der Professer ihre Trennung nicht akzeptieren will, ergreift sie die Flucht. Ihr Weg führt sie auf eine alte Festung oberhalb von Seoul.

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Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Nobody's Daughter Haewon
Genre
Drama

Kommentare (4) — Film: Nobody's Daughter Haewon


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VisitorQ

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Bewertung7.0Sehenswert

Meine erste Begegnung mit Hong Sang-soo war vor einigen Jahren "Eine Kinogeschichte" und ich mochte der Film so überhaupt nicht. Auf weitere Filme des koreanischen Filmemachers habe ich deshalb vorerst verzichtet. Aber wenn koreanische Kinotage anstehen dann springe ich gerne über meinen Schatten und hey, es hat sich gelohnt. Nobody's Daughter Haewon hat so einige Überraschungen parat und einige Szenen haben mir wirklich außerordentlich gut gefallen. Vll werden Hong Sang-Soo und ich irgendwann doch noch Freunde, vielleicht.

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Grimalkin

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Ich mochte es, wie die beiden Beethovens Siebte hören, auch wenn die Melodie für mich mittlerweile krass mit "Love Exposure" verankert ist. Weird. :P


Grimalkin

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Bewertung7.5Sehenswert

Diese kleinen Lügen, um eine bessere Version von sich selbst zu präsentieren, damit andere nicht merken, dass man Probleme hat. Sowas macht Haewon manchmal. Und wenn sie sich mit anderen Menschen unterhält, lächelt sie. Aber wenn sie allein ist, weiß sie nichts mit sich anzufangen, kann sich nicht dazu aufraffen, ihre Kurse an der Schauspielschule zu besuchen und schläft stattdessen in der Bibliothek oder im Buchladen. In "Nobody's Daughter Haewon" sind die Charaktere nahezu ununterbrochen im Dialog und doch ist es ein trauriger Film über Einsamkeit. Haewons Traum ist die Schauspielerei, doch ihr tatsächliches Leben füllt sich mit Alkohol und kaputten Beziehungen.

Inszeniert ist das alles in superstatischen, fast dokumentarischen Bildern. Eine Dialogsequenz wird nie durch Schnitte oder Perspektivwechsel unterbrochen. Daraus ergeben sich authentische, minutenlange Sequenzen, in denen Menschen miteinander reden und dennoch nicht die richtigen Worte finden.
Das ist mein erster Film von Hong Sang-soo. Ich habe eigentlich ein bisschen zu lange gewartet, aber na gut, besser spät als nie.

Hier unten steht "Fans dieses Films mögen auch: 'Frances Ha'" und ich muss sagen, joa, das passt schon ein wenig, denn daran musste ich beim Anschauen ebenfalls denken, auch wenn die Art der Inszenierung eine völlig andere ist.

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LeBateauPolice

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Bewertung7.0Sehenswert

Hong Sang-soo macht da weiter, wo er mit seinen letzten Filmen aufgehört hat. Der Film besticht durch seine üblichen Elemente des Kammerspiels, durch unten schon erwähnte statische und oftmals distanzierte Einstellungen, durch absurde Diaologe, ganz viel Herzblut und natürlich Soju literweise. Leider ist der Film sehr kurzweilig (ungewöhnlich für koreanische Filme, aber in diesem Fall wohl von Vorteil) und reicht nicht an die Vielschichtigkeit des Opus Magnum Hongs, "Nacht und Tag", heran. Allemal sehenswert ist er aber.

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Le Samourai

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Bewertung7.0Sehenswert

Was für ein kleiner, feiner, unaufgeregter Film, voll zarter Poesie, elementaren Lebensweisheiten und wunderbarem Humor. Hong Sang-soo's lange, statische Einstellungen lassen den tollen Darstellern viel Raum zur Entfaltung und Improvisation. Für solche Filme liebe ich die Berlinale, denn ich bezweifele stark, dass man diese klitzekleine südkoreanische Produktion in nächster Zeit noch mal zu Gesicht bekommen wird.

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Pfizze

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Vor gar nicht so langer Zeit gabs im Arsenal ne Hong Sang-soo-Retro. Aber ansonsten ist man da wohl tatsächlich chancenlos...



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