Notorious B.I.G.

Notorious (2009), US
Laufzeit 122 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 26.03.2009

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5.1 Kritiker
13 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.3 Community
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von George Tillman Jr., mit Jamal Woolard und Derek Luke

Als Christopher Wallace wächst er auf, in einfachsten Verhältnissen auf den Straßen von Brooklyn, ausgelacht wegen seiner Körperfülle. Als “Notorious B.I.G.” wird er einer der größten Stars des Hip Hop. In seinen Songs erweist er sich als begnadeter Rapper, der mit seinen knallharten Geschichten über Gangs, Drogen, Mädchen und Gewalt Millionen von Jugendlichen aus der Seele spricht. Mit seiner unbedingten Glaubwürdigkeit sichert sich B.I.G. den Respekt der Szene, die Frauenherzen fliegen ihm nur so zu. Aber mit der Berühmtheit kommen auch Schwierigkeiten: Auf der anderen Seite Amerikas erklärt ihm der nicht minder berühmte Tupac Shakur seine Feindschaft. Es soll nicht lange beim Krieg der Worte bleiben.

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Cast & Crew


Kritiken (10) — Film: Notorious B.I.G.

Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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3.0Schwach

NOTORIOUS B.I.G. ist ein viel zu langes, viel zu oberflächliches Filmchen über eine höchstens mittelinteressante Persönlichkeit, die von einer eigentlich wesentlich interessanteren Persönlichkeit (die aber im Film kaum interessant erscheint) ins Rampenlicht gehievt wird und offenbar wegen eines reichlich kindischen Bandenkrieges das Leben lassen muss. Alles in allem ein ziemlich doofes Werk, Biggie-Fans sollten zugreifen.

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Hisayasu S

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Die Kabbelei zwischen 2Pac und Fettie wurde von den jeweiligen Plattenfirmen bis zum geht nicht mehr aufgeblasen um die Plattenverkäufe kräftig anzukurbeln. Hat auch bestens geklappt.

Gegen PAC und NWA hab ich ja auch nichts gesagt?

@Deutscher Hip-Hop: Setzt sich sowieso zu 90% aus Ami-Vorbildern zusammen, nichts Neues also.

@Plattenverkäufe: Was haben denn bitte Plattenverkäufe mit Qualität zu tun?


Göksel Algan

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Kann mich den Kritiken nur anschliessen. Wer Notorius nicht anerkennt, der sollte den Hip Hop auch sein lassen. Ich bin großer Eastcoast sympathisant, trotzdem behaupte ich nicht das 2Pac z.b ein schlechter Rapper war. Doch wer weiß ob es da nicht mehr ist als die Anerkennung die da bezüglich B.I.G und seinem Film fehlt.


Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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3.0Schwach

Newcomer und Hauptdarsteller Jamal Woolard macht eine gute Figur. Ansonsten ist mit dem Film nicht viel los. Biggie ist tot und kann sich gegen sein laues Biopic nicht mehr wehren. Auch nicht dagegen, dass selbst in der eigenen Filmbiografie der ewige Kontrahent Tupac, der als einziger im Film ein bisschen mehr ist als ein grundguter Kerl, als die interessantere Figur erscheint.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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4.5Uninteressant

Die Fans vom Gangsta-Rap mögen es verzeihen, aber ausgerechnet dieser berühmte Sprech-Sänger hat in diesem Film überhaupt nichts zu sagen. „Notorious B.I.G.“ ist nur noch eine weitere 08/15-Biografie, die es für alle möglichen Menschen und Künstler gibt.

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Chris Tookey: Daily Mail Chris Tookey: Daily Mail

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0.0Hassfilm

Eine Hollywood-Hagiographie der bevormundendsten und verdrehtesten Art - ein Produkt, wie auch Fest, einer erkrankten, materialistischen Gesellschaft.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.0Ganz gut

Eine gewichtige Persönlichkeit war Christopher Wallace nicht nur in Bezug auf seinen Körperumfang, einen bleibenden Eindruck hinterließ er auch in der noch jungen Geschichte des US-HipHops. Entdeckt wurde Wallace von Rap-Impressario Sean „Puff Daddy“ Combs. Unter dem Pseudonym Notorious B.I.G. machte er sich bald mit seinen harten, straßenkompatiblen Reimen, in denen er kein Blatt vor den Mund nahm und über Armut, Drogen und Sex rappte, einen Namen. Ein langes Leben war Biggie jedoch nicht beschieden, mit 24 wurde er in LA erschossen und damit ein Opfer des blutigen Streits zwischen amerikanischen Ost- und Westküsten-Rappern. Bis dahin verlief seine Karriere, so will es uns zumindest dieser Film glauben machen, so bilderbuchmäßig als stamme sie aus dem amerikanischen Traumhandbuch „Bling-Bling für Dummies“: Schulabbruch, Karriere als Drogendealer, Knast, dies alles begleitet vom nicht auszulöschenden Kindheitswunsch, einmal ein berühmter Rapper zu werden. Doch Geduld,…

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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6.5Ganz gut

Dem normalen Kinogänger aber gehen die machistischen Sprüche der Rapper, das protzige neureiche Getue der Rapper und die Gangsta-Pose nach einiger Zeit dann ziemlich auf den Senkel. Und am Ende geht dem Dicken und mit ihm dem Film dann doch ein wenig die Luft aus. Auch wenn einige Szenen ein durchaus differenziertes Bild des gewichtigsten East Coast-Rappers zeigen (wenn er beispielsweise einer Schwangeren Drogen vertickt) – wirkliche Aufklärung über die Hintergründe der Fehde zwischen East Coast und West Coast kann (und will) der Film nicht bieten. Wenn man allerdings weiß, dass Biggies Mutter Voletta und sein ehemaliger Produzent Sean Combs alias Puff Daddy den Film mitfinanziert haben, dann kann man das auch kaum erwarten. Notorious B.I.G. ist eben doch in erster Linie ein Film für die Fans. Immerhin kann man zu den Songs ziemlich gut den Arsch bewegen. Und das ist am Ende eines Berlinale-Tages beileibe nichts Schlechtes.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.0Sehenswert

Letztendlich ist Notorious ein ziemlich durchschnittlicher Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär-Film, angesiedelt in der Welt der Rap Musik. Ein paar Noten weichen ab, aber die Melodie ist dieselbe. Während uns ein Protagonist präsentiert wird, mit dem wir uns identifizieren können, wird wenig getan, um die weniger Fachkundigen verstehen zu lassen, warum Biggie wichtig war und was sein Beitrag zur Rapmusik über den West-Coast/East-Coast-Konflikt hinaus war.

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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5.0Geht so

Wenn jemand einem objektiven, unvoreingenommenen Auszug aus dem Leben von Biggie Smalls erwartet, wird enttäuscht, vielleicht sogar bestürzt sein.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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9.0Herausragend

Notorious ist ein guter Film in vielerlei Hinsicht. Aber die beste Errungenschaft ist der Schauspieler Jamal Woolard, ein Rapper, der sich auch Gravy nennt.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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6.5Ganz gut

Während Notorious schon gut gemacht ist, mythologisiert er jemand, der Menschen, besonders Frauen, mit Geringschätzung behandelte und dessen Leben und Werk Drogenmissbrauch, Promiskuität und Gewalt glorifizierte. Komische Entscheidung, diesen Film kurz vor den Martin Luther King Jr-Feiertagen anlaufen zu lassen.

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Kommentare (32) — Film: Notorious B.I.G.

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Göksel Algan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

An Jeden ist der Film nicht gerichtet. Bietet viele unschöne Szenen, auch sind manche Vorfälle nicht grad positiv, die Handlung nicht immer so, wie man es eigentlich gewohnt ist. Dieser Film ist einfach dazu gedacht, den Fans von Notorius, BIG näher zu bringen. Das gelingt dem Film auch sehr gut. Der Anfang ist schon überragend, bis zur Mitte bringt der Film mehr als nur eine Biographie. Kann locker mit vielen anderen Gangsterfilmen am Strang ziehen. Ab der Mitte geht dem Film ein klein wenig die Luft raus. Man merkt schon das man den Film ab und an zu freundlich gestalten wollte. Wer den damaligen Hip Hop kannte, weiß da mehr vorgefallen ist bei diesem damaligen Kampf der Ost und Westküsten Rap. Genau da fehlen die Details. Deshalb kann der Film keine volle Punktzahl bekommen, doch gehört aufgrund seiner sehr guten Umsetzung und der guten Wahl der Protagonisten nach oben. Ich kenne noch viele die den Film noch nicht gesehen haben. Die sollten sich auf jeden Fall mal trauen.

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Oskar Gleit

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Bewertung7.0Sehenswert

Uih, schöner Film über einen der damals talentiertesten U.S. Rapper der East Coast. Besonders gefällt die gut getroffene Auswahl der Schauspieler, allen voran Derek Luke als Sean Combs und Jamal Woolard als Notorious B.I.G. Auch weiß der übrige Cast zu überzeugen. Besonders gefiel mir die Anfangssequenz des jungen Christopher Jordan Wallace aka der "echte" Sohn von Christopher Wallace. Dazu ein gut strukturiertes Drehbuch und eine erstklassige Kameracrew. Auch wenn ich persönlich jetzt die Biografie nicht besonders spektakulär fand, so hat mich der Film überzeugt. 2 Stunden gute Unterhaltung, die auch die damalige Problematik zwischen den konkurrierenden Plattenlabeln aufzeigt und den Disput mit Tupac Amaru Shakur. Bis heute sind die damaligen Attentate nicht von den zuständigen Behörden aufgeklärt worden. Jedoch sind dank dieser beiden "Märtyrer" die Plattenverkäufe der jeweiligen Majorlabel sprunghaft in die Höhe geschnellt...

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nikl 1987

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Neben 8-Mile einer der besseren Hip-Hop-Filme. Der Film begleitet das Leben von Christopher George Latore Wallace, besser als Biggie, Frank White oder Notorious B.I.G bekannt, von seinen Jugendjahren über seinen schwer erkämpften Aufstieg bis hin zu den aufkeimenden Konflikten zwischen "West-" und "East-Side", die schließlich zu seinem Tod führten. Der Film gibt sich Mühe, die Lebensgeschichte von Biggie authentisch wiederzugeben. Sehr interessant ist auch zu sehen, wie der Krieg zwischen den beiden Küsten eigentlich angefangen hat, die Beziehungen der Charaktere untereinander usw. Schön auch zu sehen, dass auch andere Hip-Hop-Größen im Film Erwähnung finden, wie z.B. Lil' Kim und natürlich 2Pac. Die Hip-Hop-Mukke hält sich wie auch bei 8-Mile eher im Hintergrund, wodurch sich der Film eher auf die Entwicklung der Geschichte und Charaktere konzentrieren kann, insbesondere auch der zwischenmenschlichen Beziehungen Biggies zu seiner Frau, bzw. Frauen ;-) (dennoch ist der Film für Leute, die mit dieser Musikrichtung so gar nichts anfangen können, eher nicht oder nur bedingt geeignet). Ein schönes Denkmal einer Hip-Hop-Legende. Wallace würde sich geehrt fühlen.

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troimah

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Bewertung7.5Sehenswert

"I love it when you call me Big Poppa"
Notorious B.I.G., Biggie Smalls, Frank White - wie auch immer. Ich war nie ein besonders großer Fan von Mr. Wallace, aber nach diesem Film habe ich meine alten Vinyls nochmal hervorgeholt und meinen 1210er auf Touren gebracht.

Der Film hat so ein "good old times" Flavour, den ich sehr gern habe! Auf jeden Fall sollte man sich den Film auf englisch anschauen.. Die Synchro ist wie so oft lausig und der Wortwitz Biggies geht sehr stark verloren meiner Meinung nach.

Die Darstellung von 2Pac finde ich allerdings etwas überspitzt.. Aber naja, wenn man etwas nachforscht weiß man ja wer der Hauptgeldgeber dieser "Biographie" war.
Für Heads und HipHopfreunde ein unterhaltsamer Streifen mit Kopfnickerfaktor hoch10! Allen anderen, die mit diesem Lifestyle nichts anfangen können empfehle ich die Finger davon zu lassen...

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Oskar Gleit

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Der Hauptgeldgeber ist mir auch im Abspann sofort aufgefallen und ein Schmunzeln konnte auch ich mir nicht verkneifen


based_god

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Bewertung5.0Geht so

Ich mag B.I.G. irgendwie nicht wirklich. Mit Diddy das selbe.

Und da ist es natürlich kontraproduktiv, einen Film zu schauen, welche die beiden oben genannten huldigt. Die Musik ist teilweise wirklich fett aber meiner Meinung nach zu Kommerz.

Aber was solls, als Ghetto-Drama gibt das Werk wenigstens einigermassen was hin.

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silasmwu

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Bewertung5.5Geht so

Mir hat die Darstellung der Charaktere überhaupt nicht gefallen. Also, wenn P. Diddy nicht selbst an der Produktion des Films beteiligt war, fress ich 'n Besen! Abgesehen von der oberflächlichen Art, in der die Figuren (z.B. Lil Kim oder Tupac) präsentiert werden, könnte ich mich bei der Darstellung P. Diddys als Jesus der Rapgeschichte glatt übergeben. Ich seh leider auch generell keinerlei Ecken und Kanten bei den Menschen um Biggie herum. Die Bösen sind nur die anderen! An eine authentische Biographie erinnert der Film mich daher leider nicht. Schade!
Biggie war nämlich wohl einer der größten der Rapgeschichte; aber das brauche ich wohl niemandem zu erzählen.

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Oskar Gleit

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Hahaha, P.Diddy war der Hauptgeldgeber, steht im Abspann. Ich denke das liegt vor allen Dingen an der engen Freundschaft zu Faith Evans.


mikkean

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Bewertung7.0Sehenswert

Puh, wieso brauch ich eigentlich in letzter Zeit so lange für einen gescheiten Text? Das Leben ist halt oft genug alles andere als ein Zuckerschlecken. Wenn ich dann die Szene in "Notorious B.I..G." sehe, in der sich Biggie Smalls mit einem Haufen Schnitten umgibt und leicht zugedröhnt die Lyrics zu Juicy reimt, werd ich schon leicht grün vor Neid. Und was hatte der Mann uns nicht alles zu sagen! Nee, ein echter Hip Hop-Fan bin ich nie so ganz gewesen, aber das ganze Ding verdient echten Respekt. Und glaubt es oder nicht, aber mikkean haben nicht nur Eminem oder die Beastie Boys die Power von true words and rhymes beigebracht. Leider ist Hip Hop wie jedes andere Genre auch Tummelplatz vieler nervender Möchtegern-Karikaturen. Typen, die so tun, als wäre ihre Viertel die meanste Hood (und nicht ohne Waffen begehbar), alle Weiber außer Mutti eh nur dauergeile Bitches ohne Selbstachtung und das Leben sowieso nur ein ride auf der fast lane. Ha, trifft es aber doch ganz gut, oder? Denn "Notorious" bringt uns das bewegte (Achtung: Untertreibung) Leben von Christopher George Latore Wallace alias Biggie Smalls, a.k.a. The Notorious B.I.G. näher. Jenen Mann, der neben Tupac Shakur, das andere berühmte Opfer der East-West-Coast-Fehde wurde. Jedenfalls sehe ich sein gewaltsames Ableben als Konsequente dieser ganzen Schosse, die ebenso tragisch wie recht lächerlich war. Nein, ich ziehe das jetzt nicht in den Dreck, aber ich empfinde es als beknackt, wenn Typen großmäulige Grabenkämpfe mit Knarren erweitern. 2Pac und Biggie, hätte alles nicht sein müssen. Bis zu jenem schicksalhaftem 9. März 1997 legt sich "Notorious" jedenfalls richtig ins Zeug, um Biggie Smalls gerecht zu werden. Und dabei lässt er sogar einige der Biopic-Verklärungs-Stolperfallen außer Acht, über die man sich etwa bei "Walk The Line" oder "Ray" so schön aufregen kann. So wie das von der Academy-geliebte Schema: "armer-Junge-aus-einfachen-Verhältnissen-entdeckt-die-Musik-wird-Superstar-stürzt-ab-in-Süchte-und-private-Probleme-und-wird--durch-Liebe-und-Glauben-errettet-und-dann-sehen-wir-am-Ende-den-großen-Triumph" Da wird ja gerne der Fokus auf bestimmte Bio-Abschnitte gelegt, andere musikalische Ausflüge und deren Hintergründe außer Acht gelassen. Hauptsache, das Drama und die Selbstreflexion stimmen, Glauben spendet Kraft und alles wird wieder gut. Ich nehme diesen Exkurs nur zum Anlass, um zu sagen, dass "Notorious" hätte sentimentaler, schwülstiger und weniger rauer hätte werden können. Aber für so ein richtig glattgebügeltes Biopic hat der Film entschieden zu viele Flüche, scharfe Kurven, Drogen und etwas Gewalt. Zumindest kriegt man eine Ahnung, was damals ablief, als der dickliche, wohlbehütete Christopher in Brooklyn den Rap für sich entdeckt. Zu Dealen anfängt und schließlich auch schulisch abstürzt, obwohl er nicht blöd ist. Aber Shit an abhängige Creeps zu verticken bringt halt richtig Zaster. Und endet gerne mal beschissen, im Knast oder im Grab. Biggie schafft es irgendwie, bricht sein Mutter zwar das Herz, aber er nutzt schließlich die Chance und will die Musik sein Leben bestimmen lassen. Bis zu seiner Förderung durch Puff Daddy hat unser Biggie da schon mehr Dreck fressen müssen, als so mancher Leinwand-Held. Und das bereitet auch den Teppich für seine musikalische Entwicklung, von typischem Down and Dirty-Style über die Härte des Lebens, zu Partykrachern und schließlich den Songs, in denen The Notorious B.I.G. schließlich tiefgründiges auffährt. Und zum Glück, ist der Streifen damit näher an "8 Mile" dran, als so dümmlichen Gangster-Spielchen wie bei "Get Rich Or Die Tryin'" nachzueifern. Dabei erscheint Biggie auch nie als überlebensgroße Lichtgestalt, die Musik-Ikone schlechthin - viel mehr als ein average guy mit vielen Ecken und Kanten. Einer, der mit Frauen-Geschichten viel Scheiße baut, aber immer auch das Richtige tun will. Schön, dass das auch gut rüberkommt. Auch wenn es doch ein bisschen Gefühlsduselei gibt, immerhin kommt nebenbei echt fetter Shit aus den Boxen, so soll's sein. "Notorious" trumpft einfach mit allem auf, was Hip Hop so stark macht und erinnert uns optisch daran, dass Musikfernsehen mal eine Zeit echter Klasse war.

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el björno

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Bewertung7.0Sehenswert

I like Biggie.

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seniorem

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Ich auch und der Film war echt nicht schlecht, wusste vorher eigentlich nicht viel von Ihm, kannte nur ein paar Songs, aber scheinbar hatte er es echt drauf


_SUPERNATURAL_

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Vom Drogengeschäft bis zu einen der Einfluss reichsten Rap-Künstler der 90er Jahre- Christopher George Latore Wallace alias The Notorious B.I.G oder auch Biggie Smalls.
Von seinen ersten Battles, Auftritten, den Einstiegt in die Hip-Hop-Szene und sein großer Aufstiegt, sowie der East-West-Coast Krieg und sein Tod.
Für mich der beste Biographische Film über einen Rap-Künstler.
Die beste Szene aus dem Film ist die, wo er den Hit- Party and Bullshit Performt.

Legend never Die !

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Fu-Jay

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Würde ich mir vorallem auf Grund meines Spitznamens anschauen: The Big Notorious Jay.

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film_fan

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Kannst du dir vorallem wegen der Musik anschauen. ;)


Fu-Jay

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Das natürlich auch. :D


NiboraC

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Bewertung7.5Sehenswert

Meiner Meinung nach ein guter Film!

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JohnCarlos

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Bewertung6.5Ganz gut

Biggie Smalls is the illest!

Vom Film hab ich mir trotzdem mehr erwartet...

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Ivan Kemenc

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Bewertung1.5Ärgerlich

naja nicht so mein Ding....mag sowieso die Eastside nicht...

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vnfr33

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Bewertung4.5Uninteressant

Bevor einer sagt, ich hätte keine Ahnung von HipHop: Ich höre selber HipHop und das auch gerne fernab von Charts-tauglichem Trendgedöns.

Dennoch wirkt der Film wie ein lauer Aufguss und weiß nur streckenweise zu gefallen. Gut finde ich, dass es in diesem Streifen durchaus auch um die Musik geht, allerdings sorgt z.B. das erste Straßenbattle durch den aufgesetzt wirkenden Slang für Fremdscham. Das mag vielleicht auch an der deutschen Synchronisation liegen, aber auch ansonsten ist der Film einfach viel zu oberflächlich und langatmig. Die Inszenierung des Endes hat mir aber gut gefallen.

Für ein Biopic zu schwachbrüstig.

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vnfr33

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Da hast du schon recht, schauspielerisch hat Woolard das wirklich gut gebracht. Aber an der Aufbereitung der Geschichte hätte man wirklich noch mehr machen müssen.


Ronon_Dex

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ganz ehrlich, mir sind am Ende die Tränen gekommen.
Das hat noch nie zuvor ein Film geschafft.
Der Film ist zwar bei weitem kein Meisterwerk oder überzeugt auf ganzer Linie und wirkt größtenteils doch etwas oberflächlich.
Aber er ist authentisch und zeigt das Leben einer wahren Legende der Rapszene.
Wer Hip-Hop nicht mag und sich mit der Geschichte, die der Film zeigt nicht vorher befasst hat, wird ihn vermutlich nicht mögen. Leute die dieser Szene nicht so vertraut sind, werden es vermutlich nicht verstehen, was der Tod sowohl von Pac als auch der von Biggie für deren Fans bedeutet, oder warum mir die Tränen kamen, als die Szenen von dem Auflauf in den Straßen während Biggies Beerdigung gezeigt wurden.
Wie gesagt, hat noch kein Film geschafft mich zum Heulen zu bringen, deswegen ist meine Bewertung jetzt vielleicht ein bisschen zu hoch für den Film an sich, aber das muss jetzt sein! :D
Oh Gott ich will garnicht wissen was ein Film über Tupac mit mir machen würde haha :D

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film_fan

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Bewertung7.0Sehenswert

Allein für den Soundtrack lohnt es sich den Film anzuschauen. Und auch wenn der Film mitunter als 'Werbung' für den New Yorker Rapper wirkt und manche Rollen schlecht besetzt sind (Diddy), ist er für Freunde und Kenner von Rapmusik nur zu empfehlen.

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Chewbacca

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Bewertung4.5Uninteressant

Dieser Film versucht ehrlich die Entstehung des Krieges zwischen East und West Coast zu erzählen, rund um das kurze Leben von Christopher George Latore Wallace alias Biggi Smalls und durchforstet seinen Aufstieg und die vielen Bettgeschichten, die sein Leben prägten.

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stuforcedyou

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Bewertung7.0Sehenswert

Zum größtenteil im Mantel der Glorifizierung aber auch mit einem Anflug widerstandsfähigen Kritik schildert der Film von George Tillman jr. das kurze Leben des Rapriesen Christopher Wallace. Dabei verzichtet der Film darauf den legendären Streit, pardon, Beef zwischen Biggy Smalls und 2Pac weiter zu mystifizieren und versucht die Geschehnisse klarzustellen. Dabei findet der Film zwar auch keine Antworten darauf wer die zwei Helden des Raps ermordete, aber der Film findet zumindest einen akzeptablen Mittelweg um 2Pac nicht komplett als Initiator des Konflikts dazustellen.
"Notorious B.I.G." ist gewiss nicht die allwissende Antwort auf das Leben und den Mythos Biggy Smalls sowie den legendären wie tödlichen Clinch der amerikanischen Rap-Küsten, aber Regisseur Tillman jr. liefert mit dem Film ein unterhaltsames Musiker-Drama ab. Nicht frei von Ideologie und weißen Flecken aber dafür jederzeit authentisch.

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raycharles1992

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ich fand den film eigentlich richtig gut. es gab jedoch eine sache an dem film die mich doch sehr gestört hat. da mr. sean combs seine finger da im spiel hat, wird tupac als wahnsinniger psycho dargestellt, während er selbst nur der sympathische, tanzende manager ist.
dies ändert aber nichts daran, dass der beste song in diesem streifen "hit em up" ist, welcher nebenbei bis heute als einer der besten und härtesten disstracks aller zeiten gehandelt wird.

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fouad64

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du hast vollkommen recht mit p diddy. aber hit em up ist nur ein mittelmäßiger song und pac ein mitterlmäßiger rapper.


raycharles1992

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hit em up ist ein ganz starker song , aber das tupac in mancher hinsicht als überbewertet gilt, kann ich verstehen. pac zeichnet sich nicht durch seine raptechnik und skills als mc aus , sonder durch seine authentizität und power.


aggrotainment

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Bewertung6.0Ganz gut

Im Gegensatz zu den anderen unzähligen Biopics hat dieses wenigstens die Informationen enthalten die ich mir von eienem solchen wünsche. Jetzt ist mir klar wer Notorious B.I.G. war und wie er bekannt wurde. Einige connections in der Hip-Hop Szene sind mit bewusste geworden. Zusätzlich gibts noch ein paar Infos über die East-West Coast Geschichte. Das is doch, was man von einem solchen Film erwarten kann. Und unterhalten hat er mich auch.

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