Notre jour viendra

Notre jour viendra (2010), FR
Laufzeit 88 Minuten, Thriller

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- Kritiker
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Skala 0 bis 10
6.5 Community
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von Romain Gavras, mit Vincent Cassel und Olivier Barthelemy

Notre jour viendra ist das Spielfilmdebut von Romain Gavras, dem Sohn des berühmten Regisseurs Costa-Gavras: Patrick (Vincent Cassel) ist Psychotherapeut und hat es satt, sich die banalen Probleme anderer Leute anzuhören und so tun zu müssen, als interessierten sie ihn. Als er den jungen, psychisch labilen Rémy (Olivier Barthelemy) trifft, hat er das perfekte Mittel gefunden, seiner Abscheu den geeigneten Ausdruck zu geben. Die beiden begeben sich auf eine Odyssee, in der Patrick zynische und manipulative seinen Protegé ganz in seinem Sinne formt. Bald hat er seinen gelehrigen Schüler allerdings nicht mehr unter Kontrolle.

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Notre jour viendra

Rochus Wolff: freier Journalist

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7.5Sehenswert

Die Rollen der beiden Protagonisten sind stets fragil und unklar, in der Handlung wirken sie oft eher mitgerissen und von sich selbst überrascht denn planvoll agierend. Und Gavras’ Inszenierung gibt dem ganzen noch deutliche Kontrapunkte.

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Kommentare (4) — Film: Notre jour viendra

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Trunkenb0ld

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Bewertung2.0Ärgerlich

Scheinbar hab ich irgendwas an dem Film nicht kapiert. Er ist von vorne bis hinten langweilig und nicht logisch. Vlt habe ich mich aber auch einfach noch nicht intensiv genug mit den seelischen Abgründen von Redheads befasst um ihn zu verstehen. Wenn es ein Film geschafft hat, mir 90 Minuten lang ein WTF auf die Stirn zu zaubern, dann dieser. Selbst Cassel konnte hier nichts retten.

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stalker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein anarchistischer Engel und sein Zögling suchen die Freiheit und finden sie im Himmel. Ich korrigiere mich. „Our day will come“ ist ganz anders, ungewöhnlich für unsere Sehgewohnheiten, ungewöhnlich in seiner Struktur und überhaupt ungewöhnlich gut. Der erste Langfilm von Romain Gavras, welcher bisher mit seinen Musikvideos wie M.I.A.s "Born Free" (http://vimeo.com/11219730) und "Stress" von Justice (http://vimeo.com/9518258) von sich Reden machte, ließ mich knallharten, politisch explosiven Stoff erwarten und brachte mir Frankreichs Antwort auf Kick Ass, den Traum des jugendlichen Verlierers nach Ausbruch aus seiner Rolle, das verfilmte „Ich hol jetzt meinen großen fiesen Bruder“, künstlerisch, bedacht, tiefschwarz, mit einem Vincent Cassel in einer seiner besten Rollen und einer außergewöhnlichen Dramaturgie und da will ich fliegen, schwärmen, lobpreisen, Romain Gavras einreihen in die Riege jener neuen vielversprechenden Filmemacher wie Ducan Jones, Steve McQueen und Nicolas Winding Refn, das ist anspruchsvolles Unterhaltungskino und mehr habe ich eigentlich nie gewollt.

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Keyser_Söze

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Abgedroschen, aber doch nicht unmöglich. Nicht unterhaltend, aber nie langweilig. Unberechenbar, aber doch einer klaren Linie folgend. Asozial und unsympathisch, aber ergreifend.

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Jonni

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vorgemerkt

Wenn Videoclip Regisseur Romain Gavras mit Note jour viendra" sein Spielfilmdebüt ankündigt und jetzt einen erste Teasertrailer veröffentlicht, lohnt es sich genauer hinzuschauen.

Den Clip gibt es hier zu sehen:
http://vimeo.com/11900359

Nicht nur weil es ihm gelungen ist mit seinen Clips für M.I.A. und J.U.S.T.I.C.E selbst 2009/2010 noch Aufregung in der Ich-hab-schon-alles-gesehen Post-Popwelt zu generieren, sondern weil der allseits verehrte Vincent Cassel hier so herrlich alt, kaputt und traurig ausschaut wie er in Hollywood nie durfte. Back to "L'Haine"? Das lässt in diesem Fall doch hoffen.

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chrislehm

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Ein meiner Meinung nach guter, mal wieder ungewöhnlicher Film (wie es zu erwarten war). Das die Charaktere instabil sind und sehr wechselhaft stimmt. Schlecht macht es den Film aber nicht, im Gegenteil, zwei kaputte Gestalten wie sie zumindest mir gefallen haben.


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