Notre musique

Notre musique (2004), CH/FR Laufzeit 80 Minuten, Dokumentarfilm, Drama

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von Jean-Luc Godard, mit Sarah Adler und Nade Dieu

Drei Teile: Königreich 1: Die Hölle – Königreich 2: Das Fegefeuer – Königreich 3: Das Paradies. Die Hölle, mit einer Dauer von ca. 8 Minuten, setzt sich aus unterschiedlichen Kriegsbildern zusammen, die weder einer chronologischen, noch einer historischen Reihenfolge folgen. Flugzeuge, Panzer, Kriegsschiffe, Explosionen, Geschützfeuer, Hinrichtungen, Menschen auf der Flucht, verwüstete Landschaften, zerstörte Städte, usw. Das Ganze in schwarz/weiss, wie auch in Farbe. Die Bilder verlaufen stumm, begleitet von vier kurzen Kommentaren und vier Klaviersätzen. Das Fegefeuer, Dauer ca. 1 Stunde, spielt im heutigen Sarajewo eine der Märtyrerstädte – anlässlich der “Europäischen Buchmesse”. Man nimmt an Konferenzen teil, aber auch an Gesprächen im engeren Kreise, bei denen es um die Notwendigkeit der Poesie geht, dem Blick, den man von sich selber oder vom anderen hat, um Palästina und Israel, u.a. Teil nehmen daran reale, wie auch fiktive Personen. Der Besuch der im Wiederaufbau begriffenen Brücke von Mostar symbolisiert die Wechselwirkung zwischen Schuld und Verzeihen. Das Paradies, ca. 10 Minuten, zeigt eine junge Frau – die man bereits im zweiten Teil wahrgenommen hat – wie sie, nachdem sie sich geopfert hat, ihren Frieden an einem Strand findet, der an einem Gewässer liegt, das von amerikanischen Marinesoldaten bewacht wird.


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Trimalchio

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„Killing a man to defend an idea isn't defending an idea. It's killing a man.“

3 Teile. Teil 1 ist die Hölle. Eine scheinbar endlose Kollage aus Kriegsbildern, seien sie nun real oder aus Filmen entnommen. Sie sind wahllos zusammengeschnitten, genauso wie der Krieg an sich planlos geschieht. Begleitet von Musik – unserer Musik.

„A people with no poetry is a defeated people.“

Teil 2 ist das Fegefeuer. Wir befinden uns in Sarajevo, teils aufgebaut, teils zerstört. Mehrere Menschen treffen sich auf einer Buchmesse. Eine Journalistin aus Tel Aviv, namens Judith, sowie eine französisch sprechende Jüdin russischer Abstammung, die Olga heißt. Ein palästinensischer Dichter, Godard selbst, ein spanischer Schriftsteller und einige mehr. Sie alle diskutieren. Über Kultur, Geschichte, Identifikation, Krieg, das Kino. Es ist eine offene Diskussion, ohne klar definierten Inhalt.

„Communism existed once for 2x 45 minutes at Wembley stadium, when Budapest's Honved beat England 6-3. The English played individually, the Hungarians played together.“

Teil 3 ist das Paradies. Olga wurde von Soldaten in einem Kino ermordet, die sie verdächtigten, einen Anschlag zu verüben. Doch in ihrer Tasche befanden sich lediglich Bücher. Sie wandert durch eine unberührte Waldlandschaft. Aber selbst die wird von Soldaten bewacht.

„The principle of cinema – go towards the light and shine it on our night. Notre Musique.“

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mariega

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"Mourir pour des idées" de Georges Brassens

Mourir pour des idées , l'idée est excellente
Moi, j'ai failli mourir de ne l'avoir pas eu
...
Mourons pour des idées, d'accord mais de mort lente
Il arrive qu'on meure pour des idées
N'ayant plus cours le lendemain
...
Mourir pour des idées, c'est bien beau
Mais, lesquelles?
...
Ô vous les boutefeux, ô vous les bons apôtres
Mourez donc les premiers, nous vous cédons le pas
Mais de grâce , morbleu, laissez vivre les autres!
La vie est, à peu près, leur seul luxe ici-bas
...